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Mozart: Così fan tutte
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2014
Diese Aufnahme bringt Mozart auf eine wunderbaren Weise zum Klingen. Am Pult Karl Böhm als Garant für eine exzellente Mozartinterpretation. Mit zwei Damen, die für diese Rollen Generationen von Sängerinnen der Maßstab werden sollten: Elisabeth Schwarzkopf als Fiordiligi und Christa Ludwig als Dorabella. Das männliche Gegenpaar steht dem aber kaum nach: Giuseppe Taddei mit seiner warmen, weichen Stimme harmoniert wunderbar mit dem eleganten Tenor Alfredo Krauss. Diese Quartett füllt die Figuren mit Leben und herrlichen Mozartklang. Hanni Steffek als komödiantische Despina und Walter Berry als lebensweiser Don Alfonso bringen sich stimmlich hervorragend in diese Einspielung ein. Für mich die schönste und interessanteste Cosi.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2014
Um nicht der Entweihung eines Heiligtums geziehen zu werden: Ich liebe Karl Böhms unzählige Così-Aufnahmen über alles. Nur eben diese nicht.

Mir ist klar, dass die meisten Kritiker diese Londoner Aufnahme als Böhms Referenz ansehen. Was wohl vor allem daran liegt, dass sie seine vollständigste ist: Nur hier hört man Ferrandos "Tradito schernito" und Dorabellas "E amore", außerdem macht Böhm viele kleine Striche in den übrigen Nummern auf. Es fehlen allerdings noch immer das Duettino "Al fato dan legge" und Ferrandos große Arie "Ah lo veggio".

Was mich hingegen stört, ist die künstliche, untheatralische Atmosphäre, die von Böhms sämtlichen anderen Mozart-Einspielungen krass abweicht. Verantwortlich dürfte der Produzent Walter Legge sein. So herrlich seine Verdi- und Bellini-Aufnahmen mit der Callas sind, so säuselig und falsch-elegisch ist sein Mozart. Schon Legges Karajan-Aufnahmen von Figaro, Zauberflöte und Così irritieren durch das ständige Singen mit halber Stimme. Hier setzt sich das bruchlos fort. Böhm klingt nicht wie Böhm, sondern wie ein Klon der Karajanschen Wisper-Cosi von 1954. Sowohl seine Wiener Decca-Aufnahme von 1955 als auch seine Salzburger Mitschnitte von 1954 und 1974 klingen im Vergleich wie das Leben und die Natürlichkeit selbst.

Auch die Sänger bilden hier kein optimales Ensemble. Die drei Damen stammen zwar alle aus der zeitgleichen Salzburger Rennert-Inszenierung, aber nur Christa Ludwig als Dorabella begeistert. Elisabeth Schwarzkopf singt zwar immer noch eine der technisch imponierendsten Felsen-Arien, aber sie klingt müde und grimassiert auf den Vokalen, als wollte sie Rossinis Miau-Duett aufführen. 1954 ist sie weit besser in Form. Hanny Steffek ist eine schmalspurige Despina (hätte man doch Rita Streich engagiert), Alfredo Kraus ein stimmschöner, aber auch kühler und unbeteiligter Ferrando. Taddei ist fabelhaft, Berry als Alfonso noch reichlich jung.

Fans des Dirigenten kommen wegen ihrer Vollständigkeit nicht um diese Aufnahme herum. Aber wenn ich in Böhms Così-Universum aufgehen und zu Hause sein will, höre ich Salzburg 1974 (Dt. Grammophon).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2014
Für mich von allen Böhm'schen Einspielungen dieser Oper die schönste - und damit auch die schönste von allen mir bekannten Einspielungen. Unübertroffen das Sänger-Ensemble, allen voran Elisabeth Schwarzkopf und Christa Ludwig; sehr schön auch Alfredo Kraus, der sich als wunderbarer Mozart-Tenor entpuppt, aber auch Giuseppe Taddei als Gugliemo. Unverwechselbar die Orchesterführung von Karl Böhm, mit üppiger Intonation und eher gemächlichen Tempi, welche Klang und Melodik schön zur Geltung bringen. Ein Lob auch für die tontechnische Aufbereitung, welche das Alter der Aufnahme vergessen lässt. Interessant der Vergleich mit der neueren Aufnahme von James Levine mit den Wienern (die ich mir auch besorgt habe): Die Tempi sind hier energischer, die Orchesterführung transparenter - und vor allem die Aufführung lebendiger und theatralischer. Zudem enthält sie mehrere Arien, die man bisher nicht zu hören bekam. Trotzdem kommt das Sänger-Ensemble m.E. nicht an jenes der eingangs erwähnten Aufführung von Karl Böhm heran. Auch die Tontechnik ist nicht ganz auf dem heute allgemein erwarteten Niveau. Ich würde dieser Aufnahme von Levine nur 4 Sterne zugesehen.
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