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am 20. Februar 2009
Per Definition ist ein Ultramarathon praktisch jede Streckenlänge, die über die Marathondistanz von 42,195 km hinaus geht. Das können 50 km sein, meist 100 km, aber auch 150 km oder sogar noch mehr. Kann ein normaler Mensch so was überhaupt laufen/schaffen? Die Frage des Machbaren stellt sich vielen bereits ab einer Strecke von 10 km, spätestens aber angesichts einer Marathondistanz. Und dann noch darüber hinaus?

Und wer ist Dean Karnazes? In der Schule war Dean (geb. 1962) ein recht passabler Läufer, der sich bereits zum Spaß zu Fuß oder mit dem Rad an längere Distanzen wagte. Gegen Ende seiner Schulzeit lief er erfolgreich fürs Schulteam. Da er sich aber nicht mit dem Trainer verstand, hörte er einfach mit dem Laufen auf. Ganze 15 Jahre lang. Ein Vorfall in einem Restaurant an seinem 30. Geburtstag brachte ihn dazu seine ausgelatschten Laufschuhe wieder rauszukramen und einfach in die Nacht hinein loszulaufen. Erst rund 48 km später hielt er endlich wieder an.
Von da an war Dean dem Laufvirus verfallen und er stellt sich seit dem immer wieder neuen, verrückten und unmenschlich erscheinenden Herausforderungen - anfangs zudem noch denkbar schlecht vorbereitet.
Zu seinem Erreichtem zählen unter anderen:

-> Mehrfacher Finisher vom Western States 100 Meilen Lauf (ca. 160 km) in den Bergen der Sierra Nevada.
-> Gewinner des Badwater Ultramarathons, einem 135 Meilen Lauf (ca. 217 km) durchs Death Valley Kalifornien (im Juli bei ca. 49 Grad im Schatten - wenn es denn welchen gäbe).
-> Er lief The Relay (Staffellauf) von Calistoga nach Santa Cruz über 199 Meilen (ca. 320 km) ganz allein - statt im Team von 12 Läufern.
-> Über Nacht lief er 100 Meilen (ca. 160 km) in 18 Stunden von seiner Haustür in San Francisco bis zur Startlinie eines Marathons in Napa Valley, um dort 5 Minuten später noch den Marathon in 3 Std 15 Min mitzulaufen!!!
-> Der erste Mensch, der eine volle Marathondistanz am Südpol lief (2002) - in Laufschuhen wohlgemerkt, nicht in Schneeschuhen.
-> 2006 lief Dean 50 Marathondistanzen in 50 aufeinander folgenden Tagen.
Erstaunlich daran ist zudem, dass Dean kein Eremit mit unendlich viel Freizeit ist, sondern er hat einen Universitätsabschluss, eine berufliche Karriere in Top 500 Unternehmen sowie Frau und 2 Kinder.

Wen die Aufzählung der Leistungen (noch) nicht beeindruckt, dem sei gesagt, dass das Buch eben genau keine dröge Aneinanderreihung von Erfolgen oder reine Selbstbeweihräucherung ist. Vielmehr nimmt Dean den Leser mit auf eine höchst unterhaltsame Reise durch die Nacht, durchs Land und durchs Gelände. Hier kommt es nicht zu einer Anpreisung von heroischen Leistungen, sondern es ist ein Buch über Selbsterfahrung und die Grenzen des Machbaren. Es ist keine jammernde Erzählweise, sondern vielmehr eine realistische, bei der nichts beschönigt und verharmlost wird - alle Übel solcher läuferischen Extremunterfangen werden dazu genannt. Dabei sind Blasen, Dehydrierung und Muskelkater noch die bei weitem harmlosesten Auswirkungen. Und als Leser erfährt man von Unwägbarkeiten, auf die man alleine wohl nie gekommen wäre.

Klar, dass dem Leser und insb. erfahrenen Läufern auch das eine oder andere sonderbar vorkommen muss. So würden bspw. Deans Essgewohnheiten von Pizza und Kaffe beim (!) Laufen bei den meisten wohl zu Magenkrämpfen und Erbrechen führen. Und bei nur 4 Stunden Schlaf pro Nacht müsste man bei der körperlichen Leistung eigentlich am Stock gehen.
Das ständige Erwähnen der verstorbenen Schwester als Inspiration niemals aufzugeben etc. ist zwar höchst ehrenwert, wird aber doch irgendwann unglaubwürdig und wirkt auf Dauer auch etwas zu kitschig.

Fazit:
Das Buch ist so fesselnd und flüssig geschrieben, dass ich es praktisch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ungläubiges Staunen wechselte sich ständig mit Schmunzeln und trockener Kehle ab (Anspannung und auch Mitleiden). Ich hätte nie gedacht, dass mir jemand die Erfahrung eines Ultralaufs so nahe bringen könnte. Das Buch inspiriert mich zwar nicht zur Nachahmung, aber jetzt verstehe ich [trotz eigener Marathonerfahrung] wenigstens was bei einer Ultradistanz noch alles auf einen zukommt. Nach Lektüre des Buchs kann niemand mehr behaupten, er hätte nicht gewusst, worauf er sich dabei einlässt.
Ob es irgendwie sinnvoll ist, solche grenzwertigen Läufe überhaupt zu machen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber über diesen Sinn und Unsinn urteilt der Autor auch gar nicht - er bringt einem nur seine Erfahrungen näher.
Sehr empfehlenswerter Lesestoff - auch für absolute Nichtläufer!!!

PS
Ich habe das Buch im englischen Original gelesen, was sehr leicht war. Ob der Schreibstil in der deutschen Übersetzung ebenso gut rüber kommt? Am besten gleich zur englischen Ausgabe greifen!
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am 13. Oktober 2007
Man sollte dieses Buch nach dem Kauf am Besten erst an einem gemütlichen Freitag oder Samstag Abend öffnen, ansonsten besteht die Gefahr, am Tag darauf völig übermüdet bei der Arbeit zu erscheinen (ging mir leider so) :-)

Dean erzählt in beinháhe unglaubicher Art und Weise den Leidensweg bis zum Erreichen von Zielen, zu denen nur eine Hand voll Menschen auf dem Planeten überhaupt fähig sind. Hier erfährt man wirklich was es bedeutet, im Death Valley ein 217 Km langes Rennen zu laufen; was in Menschen vorgeht, die solche Strapazen auf sich nehmen und wie das Laufen Menschen auf höherer Ebene verbindet.

Ich bin selbst sehr begeisterter Läufer und habe mich noch nicht auf Strecken jenseits 30km begeben... nun werde ich in wenigen Wochen meinen ersten "kleinen" Ultramarathon laufen mit 50 Km. Dieses Buch hat den Rest zur "Überredung" meines Körpers beigetragen und ich bin sicher, dass es mir helfen wird, die Ziellinie zu überqueren und in ferner Zukunft für noch höhere Ziele beiseite steht.....

Gänsehaut garantiert!!!!
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Das Buch ist nicht eine der üblichen "Sportbiografien", sondern es ist im wesentlichen ein Einblick in die Seele und die Gedanken von Dean. Man liest, was er denkt und fühlt und als er im Death Valley das schlechte Wasser getrunken hat, da wurde auch mir schlecht. An einem Wochenende habe ich das Buch verschlungen, dann bin ich die nächste Woche jeden Tag laufen gegangen .-)

Gut ist auch, dass er schildert, wie er sich entwickelt hat, was er isst, wie er trainiert, etc. Auch wenn diese Angaben unglaubwürdig klingen (wie kann man über Wochen mit nur 4 Stunden Schlaf solche Leistungen bringen?).
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am 17. Januar 2013
Ich bin selbst Marathonläufer und sympathisiere sehr mit dem ultramarathonsport. Wie Dean sagt, es muss immer höher weiter und schneller sein, und die Herausforderung immer größer.
Eigentlich hat man von solchen Athleten ja immer das Gefüh, sie wären unerreichbar, ja fast übermenschlich. Umso überraschender war für mich, dass dieses Buch so emotional und fesselnd war, und er an genau den selben Problemen leidet, wie ein "Otto-normal-Läufer" auch. Ich habe viel gelacht und mitgefiebert auf seiner Reise und es war unfassbar faszinierend. Ich konnte das Buch nicht weglegen, und jetzt hat sich ein kleiner Parasit in meinem Kopf festgesetzt. Dean vielleicht sehen wir uns ja mal, bei dem einen oder anderen Event!
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am 17. Dezember 2005
Dean Karnazes beschreibt wie er dazu kam, an Ultramarathons teilzunehmen. Ebenfalls beschreibt er auf sehr eindrucksvolle Weise, an welchen Rennen er schon teilgenommen hat - und wie er diese überstanden hat.
Ein sehr eindrucksvoller Mensch - mit einer interessanten Geschichte!
Was dies Buch außerdem so empfehlenswert macht ist die Tatsache, dass es amüsant und sehr kurzweilig geschrieben ist.
Jeder, der selbst schonmal mehr als 10km am Stück gelaufen ist (und zudem auch noch jenseits des 30ten Geburtstages ist) wird dieses Buch sicherlich gerne lesen.
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am 1. Oktober 2008
viel mehr gibt es dazu eigentlich gar nicht mehr zu sagen. ich treibe wieder regelmässig sport und verfolge zielstrebig das ziel irgendwann mal über die marathon-distanz hinauszulaufen. deans buch hat hierzu sicherlich einen erheblichen teil beigetragen. natürlich auch seine beeindruckenden und spannend erzählten persönlichen erlebnisse, viel mehr allerdings die eindrücke die das buch über die ultra-marathon-szene liefert. was das für verrückte sportler sind. was für unmenschliche wettkämpfe es gibt. und wie unmenschlich gering der preis für die ist, die das ziel erreichen.

sehr fasziniert hat mich auch, dass selbst dean das 'lange-laufen' erst mit 30 jahren in angriff genommen hat. somit stehen auch leuten wie mir, die sich in ähnlichen alters-sphären bewegen, noch tür und tor offen...
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am 2. Februar 2011
Mal ehrlich, wer tut sich sowas an? Es ist schon klasse, wenn man die Motivation von so einem Menschen zu verstehen beginnt, auch wenn man sich das nie selbst antuen würde. Sollte sich jeder mal durchlesen, der das Laufen vor allem auch als Lauf zu sich selbst sieht und seine persönlichen Grenzen (die auch deutlich niedriger liegen dürfen) ausloten will. Tolles Buch!

Ich habe das Buch Ende 2008 gelesen und bin dann unverhoffterweise mit Familie beruflich nach Marin County gezogen, so daß ich viele Spots aus dem Buch auch live gesehen habe (insbesondere das Great Western....).
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am 7. Oktober 2013
Dean Karnazes is a unique athlete and this book gives the reader the idea of how much. More than that, it works well in transmitting his passion for running, even if for parts of it feels too much like one of the self-help manifestos. Overall, it's light reading with a good intention. And it has some funny stories too.
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am 28. August 2008
Ich kann mich im großen und ganzen meinen Vorrednern nur anschließen.

Was mir zum Ende etwas aufgestossen ist, ist die permanente Selbstbewäucherung.

Aber insgesamt ist ein schönes, kurzweiliges interessantes Buch.
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am 30. Juli 2014
very good book if you like running especially trail and endurance running. one star less because of too long running event experience descriptions. all in all, i would recommend this book to any Enthusiastic runner.
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