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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk zwischen Pop und New Wave
Was an "Reproduction" bis heute auffällt, das ist neben dem überragenden Songwriting von Martyn Ware und Ian Craig Marsh (beide heute bei Heaven 17) sowie der klaren und prägnanten Tenorstimme von Philip Oakey vor allem die gekonnte Produktion. Der Produzent kann ein schlechtes Album nicht zu einem guten machen (Siehe Dave Balls (Soft Cell) Versuche mit der...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2005 von darkdancer

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kompression...
Grausam, einmal durch den Kompressor gejagt, alle Dynamik dahin. Traurig sowas. Also Original Platten kaufen wer Wert legt auf den vollen Musik genuss.
Vor 19 Monaten von Marlen Poguntke veröffentlicht


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk zwischen Pop und New Wave, 1. Oktober 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Was an "Reproduction" bis heute auffällt, das ist neben dem überragenden Songwriting von Martyn Ware und Ian Craig Marsh (beide heute bei Heaven 17) sowie der klaren und prägnanten Tenorstimme von Philip Oakey vor allem die gekonnte Produktion. Der Produzent kann ein schlechtes Album nicht zu einem guten machen (Siehe Dave Balls (Soft Cell) Versuche mit der Band "Sense"), aber er kann ein gutes Album versauen oder ein gutes Album zu einem herausragenden machen. Hier war mit Colin Thurston ein wirklicher Könner am Werk. Colin Thurston hat unter anderem Stücke bzw. Alben von Duran Duran, Talk Talk, Iggy Pop und Kajagoogoo produziert. "Reproduction" klingt heute noch frisch und innovativ, wenn man auch hört, dass die Synthesizer-Technik heute viel weiter fortgeschritten ist. Bis zu "Reproduction" war Synthesizer-Musik etwas, das mit Pop wenig zu tun hatte. Gut, es gab Kraftwerk, aber Kraftwerk hatten keinen richtigen Gesang. Ansonsten gab es Instrumental-Musik wie von Tangerine Dream, Klaus Schulze oder Klaus Doldinger. Frank Tovey machte 1979 mit Fad Gadget seine ersten Gehversuche auf der musikalischen Bühne (Erste Single "Ricky's Hand"), aber das hörte sich noch deutlich archaischer und weniger geschliffen an als The Human League mit ihrem ersten Album. Die besten Stücke sind für mich neben den Bonus-Versionen von "Circus Of Death" (Wunderbar: Das gesprochene Intro) und "Being Boiled" das schnelle und treibende "Empire State Human" (Immer noch disco-geeignet), das vertrackte "Blind Youth" und insbesondere das wunderschöne "Morale... You've Lost That Loving Feeling" (Der Höhepunkt des Albums). Die Mischung aus kalten Synthesizer-Klängen und dem anklagenden Gesang von Phil Oakey lässt mir heute noch Schauer über den Rücken laufen. Von dieser Gefühls-Intensität können sich viele der heutigen sogenannten "Dark Wave"- oder "Gothic"-Bands eine Scheibe abschneiden. Es gibt nicht viele gelungene Cover-Versionen, aber diese Interpretation eines "Righteous Brothers"-Stücks ist unerreicht. Wer behauptet (Und davon soll es noch einige geben), dass Synthesizer-Musik kalt sei, der kann sich beim Hören von "Reproduction" vom Gegenteil überzeugen. Ein wirkliches Meisterwerk, das mit Heaven 17 und den Human League ab "Dare!" nichts zu tun hat.
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Startschuss in eine neue Ära, 23. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Viele behaupten, der Synthie-Pop habe mit dem und dem Album begonnen. Wenn eines die Initial-Zündung einer neuen Musik-Ära war, dann "Reproduction" aus dem Jahre 1979. Betrachtet man, was zu der Zeit sonst auf dem Markt (und in den Charts) war, klingen die Human League wie aus einer anderen Welt. Man berücksichtige dabei wohl, dass sich die Band damals noch in Original-Besetzung befand, d.h. ohne die beiden Mädels (Susan Ann Sulley und Joanne Catheral), aber mit Martyn Ware und Ian Craig Marsh, die zwei Jahre später zusammen mit Glenn Gregory Heaven 17 sowie die B.E.F. (British Electric Foundation) gründeten. Hier gibt's demzufolge keinen kommerziellen Synthie-Pop à la "Don't You Want Me" zu hören, sondern solchen der revolutionären und intelligenten Sorte. Unverzichtbar für die Musik-Geschichte sind Songs wie "The Circus of Death", "Almost Mediaval" und natürlich "Empire State Human" (nach letzterem hat sich übrigens die momentan bekannteste Synthie-Pop-Band aus Irland benannt). Wer sich heutzutage immer die neuesten Synthie-Pop-Veröffentlichungen kauft, aber "Reproduction" nicht kennt, weiß im Grunde über diese Musik-Richtung gar nichts. Selbstredend könnten diese Songs heute auch noch in den Charts bestehen - und das mit Synthesizern, die von Martyn Ware und Ian Craig Marsh selbst zusammengebastelt wurden. Schade nur, dass sich diese beiden schon zwei Jahre später von den Human League trennten, aber wer das neueste Album "Secrets" (22 (!) Jahre später) gehört hat, weiß, dass Phil Oakey sich wieder auf die Pionier-Zeiten des Synthie-Pop zurück besonnen hat. Trotzdem gilt hier natürlich, dass das Original nicht von der Kopie zu überbieten ist.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Reproduktion lohnt sich!, 24. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Klasse, dass das Erstlingswerk von "Human League" wieder veröffentlicht wird. Als ich damals die Platte Anfang der 80er Jahre gekauft hatte, klebte eine Sticker drauf: "Contains synthesizers and vocals only". Was heute nahezu Standard ist, war damals fast ein Novum. Kraftwerk waren die Vorreiter.
Bevor die Band in zwei Teile zerfiel - wodurch später "Heaven 17" entstand - waren Human League noch ein ganzes Stück vom Pop- und Charts-Gedudel entfernt. Härter, sperriger und kantiger wie auf diesem Album wurden sie leider nie wieder. Neben den beiden hervorragenden Titeln "Circus of death" und "Empire state human" fasziniert mich noch heute die Cover-Version von "You've lost that loving feeling". Kalte Synthies und Phil Oakey's verzweifelter Gesang erwecken den Eindruck der Song wäre in einer Gefriertruhe aufgenommen worden. Wer da keine Gänsehaut bekommt sollte mal nachschauen, ob sein Puls noch schlägt.
Heute würde man die Musik als Dark Wave bezeichnen. Wie auch immer. Wer auf eigenwillige, elektronische Musik steht, kommt an diesem Werk, das nach fast 25 Jahren noch immer keinen Staub angesetzt hat, einfach nicht vorbei.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde des experimentellen Synth-Pop, 9. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
In Anbetracht der hervorragenden Klangqualität dieser Neuauflage (Remastered Version) hält man es nicht für möglich, dass diese Scheibe tatsächlich bereits 1979 veröffentlicht wurde. Keineswegs klingen die düsteren und originellen Soundideen der Herren Marsh und Ware nach elektronischer Steinzeit. Ganz im Gegenteil. Bei vielen Stücken drängt sich geradezu auf, dass einige Protagonisten der Dancefloor- und Technoszene der frühen 90er hier eine nimmer versiegende Inspirationsquelle vorfanden. "The Dignity of Labour, Pt.1" könnte auch heute noch nach einer durchzechten Club-Nacht als hypnotischer Chiller für die frühen Morgenstunden herhalten.

Die Songs werden von mechanischen Beats und breiten Synth-Wänden dominiert. "Almost Medieval", "Circus of Death" und "Blind Youth" bestechen hierbei durch stampfende Rhythmen und Oakey`s charismatischen Gesang. Man kann es sicherlich als bahnbrechend bezeichnen, wie Human League hier avantgardistische Elektronik mit schlichteren Popstrukturen verschmelzen lassen. Bemerkenswert ist auch, dass sämtliche Lyrics politisch motiviert und sozialkritisch sind. Eine Haltung, die dem Synth-Pop (und hierbei insbesondere auch Oakey`s späteren Human League) im Laufe der 80er scheinbar vollends abhanden kam.

Wer für elektronische Musik auch nur einen Funken übrig hat, wird bei "The Path of Least Resistance" von chronischer Gänsehaut befallen werden. Derart dramatisch wird hier das beeindruckende Synth-Riff mit Oakey`s klagender Stimme kombiniert. Oakey läuft auf "Reproduction" vor allem immer dann zu Höchstform auf, wenn er von höheren in tiefere Tonlagen wechselt. So auch in "The World Before Last", einer schleppenden aber nicht minder faszinierenden Nummer.

Weiterer Höhepunkt ist freilich das spektakuläre "Empire State Human". Hier lassen Human League die Synthies so richtig scheppern und münden in einen treibenden Refrain - grandios!

Außerdem überraschen Human League mit der eigenwilligen aber faszinierenden Cover-Version "Morale....". Verstörend schräge Sounds leiten hier zu Oakey`s emotionalem "...You`ve Lost That Loving Feeling..."

über.

"Reproduction" ist ein erstaunlich reifes Debütalbum für eine Elektronik-Band. Weitaus ausgereifter und konzeptioneller als die späteren Alben unter Oakey. "Reproduction" befindet sich mindestens auf Augenhöhe mit dem nachfolgenden Klassiker "Travelogue", wobei mir Ersteres sogar qualtitativ dichter erscheint. Ein Pfichtkauf für Fans originärer synthetischer Popmusik! Und eine frühe Version von "Being Boiled" gibt`s als Bonus Track obendrauf.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jaaa, 27. Mai 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Augen zu und zurück. Die Aufnahmequalität ist hervorragend und so kann man sich dieser großartigen Musik hingeben, ohne sich an flachen oder sterilen Klängen stören zu müssen.
Das Album ist großartig für Freunde der dunkleren Töne der 80er. "Don't you want me" oder "Fascination" Fans sollten sie lieber nicht bestellen. In dieser CD steckt nichts lebenslustiges. Die Themen decken vom Tod beim Autounfall bis zum Untergang der Menschheit alle für einen depressiven Teenager wichtigen Themen ab. Faantastisch!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolutionäre, 8. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Mich persönlich freuts immer und immer wieder wenn ich ein geniales Album aus meiner Jugendzeit remastered auf Amazon wiederfinde, was in normalen Läden kaum möglich ist.
Das der Klang auch wirklich sehr gut rüber kommt macht die Sache perfekt.
"Reproduction" wurde eigentlich schon 1979 aufgenommen, also sind "Human League" als absolute Revolutionäre des Synthie-Pop anzusehen. Auf diesem Band Opener werden allerdings noch die Ängste der englischen Jugend verarbeitet, die ein paar Jahre später in den In-Kneipen Typen wie "Boy George" hervorbrachten, die gegen jeden und alles musikalisch und äusserlich vorgegangen sind.
Genial, dass als Zugabe die beiden fast - Versionen von "Being Boiled" und "Circus of Death" auf die CD angehängt wurden. Jahrelang hatte ich eine uralt MC mit einigen solcher Raritäten wie einen Augapfel behütet ( z.B die Maxi Version "Passion" von den Flirts war auch dabei ), doch dies ist nun nicht mehr nötig.
Doch nochmals zurück zu den Wurzeln der Band. In einer Zeit, in der eigentlich noch "Punk" in England die Nummer 1 war, entwickelte sich die Band 1978 aus einem Projekt, dass "The Future" hieß zu "Human League", welches aus dem Board-Game Star Force adaptiert wurde. Damals waren keyboardlastige Gruppen noch Mangelware ( Kraftwerk oder Tangerine Dream wurden anfängs noch eher belächelt ), und selbst Manfred Mann benutzte ein ausgiebiges Instrumentenarsenal. Phil Oakey brachte schließlich die Sache mit den Lyrics zu "Being Boiled" ins Laufen und in einer Studenten Bar wurden sie schließlich entdeckt und mit einem Plattenvetrag ausgerüstet, der in "Reproduction" mündete.
Dieses Album kann wie oben angesprochen noch als eines der ersten "Dark - Wave" Werke betrachtet werden. Ein ähnliches Werk dieser Zeit ist "Movement" der Gruppe "New Order".
Das von diesem düsteren Klangbild schnell abgedriftet wurde erkennt man, wenn die Nachfolgewerke betrachtet werden. Denn hier erst wurde der Synthie-Pop richtig geboren, obwohl natürlich schon "Being Boiled" in keiner Disko fehlen durfte. Die Musiker der Gruppe waren nämlich musikalisch in keinster Weise ausgebildet. Leider wurde mir das ab Hysteria zu poppig und so hört "Human League" für mich nach "Dare" auch wieder auf. Die Trennung von Marsh und Ware, die "Heaven 17" gründeten, schadete allen Beteiligten, da im Prinzip von beiden Bands ähnliche Musik weiterkomponiert wurde. Die Hits hielten sich dann bei "Heaven 17" sehr in Grenzen ( "Let me Go" ), hingegen Oakey mit "Human League" immerhin noch ein paar nette Hits landete ( "Dont you want me", "The Lebanon" ). Im Prinzip habe ich mich immer über den Abfall von "Dare" zu "Hysteria" gewundert, da der Anfang in neuer Besetzung vielversprechend war.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kompression..., 22. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Grausam, einmal durch den Kompressor gejagt, alle Dynamik dahin. Traurig sowas. Also Original Platten kaufen wer Wert legt auf den vollen Musik genuss.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen grausam..., 11. Dezember 2009
Von 
A. Berg (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Ich wollte es nicht glauben, nun hab ich den Salat. Remastered bedeutet hier, alle Höhen weggeschnitten und dafür die Bässe rauf.Bsp.: Die turbinenartigen Geräusche im Hintergrund in "being boiled" sind einfach nur billigst weggeschnitten, was den Charakter des Stücks völlig entstellt. Wie kann es sein, dass sowas überhaupt verkauft werden darf?
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu berauscht, 13. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reproduction (Remastered) (Audio CD)
Tja - Synth Britannica hat mich auf diese Fährte der frühen Human League gebracht - Blind youth ist auch hörbar, Circus auf Death ist interessant. Aber man muß schon sehr berauscht von ganz früher gothic eletronic sein - nur was für echte Fans.
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