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TOP 500 REZENSENTam 23. Dezember 2009
An Aufnahmen von Bachs populären Brandenburgischen Konzerten herrscht in den einschlägigen Katalogen wahrlich kein Mangel, und so ist die Frage durchaus berechtigt, warum ich ausgerechnet diese alten Aufnahmen aus den Jahren 1958/59 herausgreife.
Das hat im wesentlichen zwei Gründe: Erstens bin ich durch sie mit den Konzerten erstmals in Berührung gekommen, und zweitens scheint mir, dass Menuhins Interpretationen, die noch vor der Welle der historischen Aufführungspraxis auf Original-Instrumenten entstanden sind, dennoch als legitime Vorläufer derselben zu gelten haben.
Yehudi Menuhin (1916-1999), dieser außergewöhnliche Künstler, leitet hier ein exzellentes Kammerorchester, das Ende der 1950er Jahre eigens für diese Aufnahmen zusammengestellt wurde. Der weltberühmte Geiger wirkt nicht nur als Dirigent, sondern auch als Solist mit, im ersten Konzert mit der Violino piccolo und im sechsten Konzert mit der Bratsche. Außerdem hat er weitere großartige Künstler zur Verfügung, so z.B. den Trompeter Denis Clift, den Cellisten Derek Simpson, die beiden Brüder Christopher und Richard Taylor (Blockflöte), und George Malcolm (Cembalo).
Menuhins Deutungen zeichnen sich durch eine wunderbare Eleganz aus, die den lichten und heiteren Charakter der Konzerte noch unterstreichen. Das Bath Festival Orchestra verfügte über einen unübertrefflichen Streicherchor, aber die Bläser waren mindestens von derselben Klasse.
Menuhin passt sich als Solist nahtlos in das Ensemble ein; nirgends spielt er sich ungebührlich in den Vordergrund. Ein unverzeihlicher Schönheitsfehler scheint mir allerdings das hohe F zu sein, mit dem der ansonsten erstklassige Trompeter Denis Clift das zweite Konzert beschließt, anstatt es vorschriftsmäßig mit dem G zu beenden. Solch ein primadonnenhaftes Gehabe, so überrumpelnd und wirkungsvoll es auch sein mag, sollte man lieber unterlassen. Bach hat es wirklich nicht nötig, korrigiert oder gar verbessert zu werden.
Ich habe kein Problem mit dem Bekenntnis, dass mir diese aus heutiger Sicht konventionellen Auslegungen besser gefallen als die modernen Originalklang-Versionen, doch das ist letztendlich Geschmacksache.
Als willkommene "Zugaben" enthält die CD 2 noch das Violinkonzert BWV 1042 sowie das Doppelkonzert BWV 1043, wieder mit dem Bath Festival Orchestra. Neben Menuhin wirkt in BWV 1043 noch der früh verstorbene französische Geiger Christian Ferras mit. Beide Künstler bilden ein sehr gut aufeinander abgestimmtes Team.
Klangtechnisch sind die alten Aufnahmen erfolgreich aufgefrischt worden, und so können auch anspruchsvolle Hörer sich an dem durchsichtigen, rauscharmen Stereoton erfreuen. Die mehrsprachige Textbeilage bietet aufschlußreiche Informationen.
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am 25. September 2014
Sehr trockene Akkustik, mitunter kratzende Geigen.. Da kenne ich bessere Aufnahmen der brandenburigschen Konzerte. Vielleicht liegts ja nur an der damaligen Technik aber ein Hörgenuß ist das wirklich nicht. Große Namen hin oder her
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