Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spätwerk
Die Abstände der Veröffentlichung von wirklichen neuen Alben von Jethro Tull werden immer größer. Inzwischen warten wir seit J-Tull-Dotcom bereits 6 Jahre auf ein neues Album und es wird wohl noch ein siebtes Jahr ins Land gehen. Roots to Branches war die inzwischen vorletzte echte Studioneuerscheinung, damals 4 Jahre nach Catfish Rising. Stilistisch...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2005 von Rock Tullie

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nervendes Werk
Das Jethro Tull 1995 endgültig zu einer "One Man Band Combo" verkommen waren beweist dieses Album. Bassist "Dave Pegg" ,seit ca.1980 bei Jethro Tull, ist hier nur noch bei 3 Songs tätig. Er verlässt das sinkende Schiff. Für Songwriting und Produktion zeichnet sich mal wieder ausschließlich "Ian Anderson" verantwortlich. Alle anderen stehen in...
Vor 17 Monaten von Skater079 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spätwerk, 12. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches (Audio CD)
Die Abstände der Veröffentlichung von wirklichen neuen Alben von Jethro Tull werden immer größer. Inzwischen warten wir seit J-Tull-Dotcom bereits 6 Jahre auf ein neues Album und es wird wohl noch ein siebtes Jahr ins Land gehen. Roots to Branches war die inzwischen vorletzte echte Studioneuerscheinung, damals 4 Jahre nach Catfish Rising. Stilistisch komplett anders als sein Vorgänger, aber letztlich doch ein typisches Jethro Tull Album. Ian Anderson hatte diesesmal viele fernöstliche Elemente eingebaut, sie treten besonders bei Rare and precious Chain, This free Will und Beside myself zu Tage. Die beiden erstgenannten sind zwei kürzere Tracks, flott gespielt und eigentlich sogar charttauglich. Aber da Jethro Tull sich wie viele andere ältere Bands weigern, die Businessmechanismen mitzumachen, werden wir wohl ewig auf Jethro Tull im Radio o.ä. warten. Beside myself ist ein komplexeres längeres Stück, was hin und wieder auch live gespielt wird. In die Kategorie komplexeres Stück gehört auch Valley, ein Stück welches ich gerne öfter live hören möchte, aber wohl von der Band in die Ecke gestellt und vergessen wurde. Bluesiges Grundelement mit starker Abwechslung der akustischen Gitarre und Gitarrensound der härteren Gangart. Für mich ein Spitzenstück. Eine starke Ballade mit ehrgeizigem, aber schwierigem Thema findet sich auch auf der Scheibe. At Last, forever handelt vom Abschied nehmen, aber für immer. Ein wunderbarer Einsatz der akustischen Gitarre findet sich hier über gute 7 Minuten. Ebenso lang ist Ian Anderson's Versuch, bei Wounded, Old and Treacherous Sprechgesang einzusetzen. Dies wird nicht jedermann gefallen, aber der Abschlussinstrumentalpart ist dafür vom Feinsten. Guten Rock findet man mit Out of the Noise und Dangerous Veils. Einen schönen Abschluss der Platte bildet das jazzige Another Harry's Bar. Einzig Stuck in the August Rain kann die gesamte Qualität nicht ganz halten. Im Vergleich zu den übrigen 90er Scheiben von Jethro Tull ist diese hier die Beste. Ohne die bekannte Historie der Band würde ich sogar von einem Meisterwerk sprechen, aber es gibt noch ein paar bessere Alben von Jethro Tull, aber das ist wie immer Geschmacksache.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wurzeln gehören zu den Ästen, 17. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches (Audio CD)
Ian Anderson war ja schon immer ein Garant für vielseitige und fasettenreiche Musik, aber auf dem Album - Roots and Branches - zieht er wirklich alle Register seines Könnens, und stellt dieses Mal seine Flöte unglaublich in den Vordergrund seiner Musik.

Orientierungslos bezeichnete die Musikpresse damals dieses Werk, wobei man ein abwechslungsreicheres Album als - Roots and Branches - fast nicht produzieren kann. Jethro Tull bieten uns gewohnt rockige Nummern, wie zum Beispiel dem Titeltrack, dem Anderson zusätzlich noch ein markantes Flötenintro verpasst, das einem überhaupt nicht mehr aus dem Ohr gehen möchte, sowie dem Titel - Dangerous Veils. Daneben gibt es rhythmisch orientalische Töne bei - Rare and Precious Chain - jazzige- und bluesige Nummern - Out of The Noise und This Free Will - Folkrock vom Feinsten - Beside myself - hin und wieder bombastisch angehaucht wie in - Valley - klassische Elemente - Wounded, old and treacherous - ruhige Balladenmusik - At last Forever - außergewöhnliche Popmusik - Stuck in August Rain - und zu guter Letzt noch Bar-Blues-Musik mit dem Titel - Another Harry's Bar.

Auch wenn die Klatschpresse dieses Album damals regelrecht zeriss, ist dieses Album für mich persönlich mein Lieblingsalbum von Jethro Tull aus den Neunzigern. Auch wenn vielleicht einige bemängeln sollten, dass die remasterte Version ohne Bonustracks daher kommt; ihnen sei gesagt: Viel mehr geht wirklich nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spätwerk, 10. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches-Remaster (Audio CD)
Die Abstände der Veröffentlichung von wirklichen neuen Alben von Jethro Tull werden immer größer. Inzwischen warten wir seit J-Tull-Dotcom bereits 6 Jahre auf ein neues Album und es wird wohl noch ein siebtes Jahr ins Land gehen. Roots to Branches war die inzwischen vorletzte echte Studioneuerscheinung, damals 4 Jahre nach Catfish Rising. Stilistisch komplett anders als sein Vorgänger, aber letztlich doch ein typisches Jethro Tull Album. Ian Anderson hatte diesesmal viele fernöstliche Elemente eingebaut, sie treten besonders bei Rare and precious Chain, This free Will und Beside myself zu Tage. Die beiden erstgenannten sind zwei kürzere Tracks, flott gespielt und eigentlich sogar charttauglich. Aber da Jethro Tull sich wie viele andere ältere Bands weigern, die Businessmechanismen mitzumachen, werden wir wohl ewig auf Jethro Tull im Radio o.ä. warten. Beside myself ist ein komplexeres längeres Stück, was hin und wieder auch live gespielt wird. In die Kategorie komplexeres Stück gehört auch Valley, ein Stück welches ich gerne öfter live hören möchte, aber wohl von der Band in die Ecke gestellt und vergessen wurde. Bluesiges Grundelement mit starker Abwechslung der akustischen Gitarre und Gitarrensound der härteren Gangart. Für mich ein Spitzenstück. Eine starke Ballade mit ehrgeizigem, aber schwierigem Thema findet sich auch auf der Scheibe. At Last, forever handelt vom Abschied nehmen, aber für immer. Ein wunderbarer Einsatz der akustischen Gitarre findet sich hier über gute 7 Minuten. Ebenso lang ist Ian Anderson's Versuch, bei Wounded, Old and Treacherous Sprechgesang einzusetzen. Dies wird nicht jedermann gefallen, aber der Abschlussinstrumentalpart ist dafür vom Feinsten. Guten Rock findet man mit Out of the Noise und Dangerous Veils. Einen schönen Abschluss der Platte bildet das jazzige Another Harry's Bar. Einzig Stuck in the August Rain kann die gesamte Qualität nicht ganz halten. Im Vergleich zu den übrigen 90er Scheiben von Jethro Tull ist diese hier die Beste. Ohne die bekannte Historie der Band würde ich sogar von einem Meisterwerk sprechen, aber es gibt noch ein paar bessere Alben von Jethro Tull, aber das ist wie immer Geschmacksache. --- Dieses war auch meine musikalische Rezension zur Ursprungsplatte. Die Originalaufnahme ist aus dem Jahre 1995. Die Klangqualität war schon auf ziemlich hohem Niveau. Wenn ich es richtig gesehen habe, gibt es keine Bonustracks. Ich selbst habe sie nach kurzem Reinhören stehen lassen, da mir der Unterschied nicht so wirklich hörbar schien, zumindestens fiel er nicht ins Gewicht. Wer noch nicht hat, greife bedenkenlos zu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewürze, Sonne und Karawanen - Fernöstliche Klänge, 16. März 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches (Audio CD)
Kaum zu glauben, dass dieses Album nun auch schon volljährig ist. Ich hatte immer das Gefühl, dass es etwas stiefmütterlich behandelt wurde und möchte deshalb für diesen Ausflug in den Orient eine Lanze brechen, denn es gehört zu meinen Lieblingsalben von Jethro Tull. Vor Jahren habe ich es mir zur Vervollständigung meiner Jethro Tull Sammlung angeschafft. Und ich gestehe es, ich fand es nicht so berauschend und habe erst langsam Zugang zu diesem für mich nicht sehr eingängigen Sound gefunden. Heute kann ich meine damalige Wahrnehmung kaum noch nachvollziehen. Beginnend mit "Roots To Branches", "Rare And Precious Chain" und "This Free Will" bekommt man tatsächlich Klänge zu hören, die Assoziationen nach Gewürze, Sonne und Karawanen zulassen. Mit "Valley" und "Dangerous Veils" bekommt man den klassischen und erfrischend friggelichen Jethro Tull Sound geboten. Bis hierher ist das Album schon prima, aber nun kommen für mich die Höhepunkte des Albums: "Wounded, Old And Treacherous" kommt etwas jazzig daher und kann durch wunderbare Stimmungswechsel überzeugen. Mein Lieblingsstück auf der CD ist aber "At Last, Forever" - es ist eine wunderbare, ja fast schmalzige Ballade. Geigen begleiten die Querflöte und Ian Anderson singt mit einer ruhigen, angenehmen und unauffälligen Stimme diesen traumhaften Song. Vielleicht ist es eines der schönsten ruhigen Stücke dieser Band? Der zweitbeste Song von Roots To Braches folgt: "Stuck In The August Rain"!!! Wieder eine exzellente Ballade. Und mit "Another Harry's Bar" kupfert Jethro Tull mal wieder gekonnt den Sound von Dire Straits. Aber auch dieser Song ist eine Perle dieses wirklich tollen Albums. Wie schon zu Beginn meiner Rezension erwähnt, glaube ich, dass Roots To Branches nicht die Anerkennung erhalten hat, die es meiner Meinung nach verdient hat. Fünf Sterne hat es allemal verdient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen bekanntes Gericht mit einigen neuen Gewürzen, 4. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches-Remaster (Audio CD)
Auf seinem 19.Studioalbum schafft es Ian Anderson mit seiner Band Jethro Tull anders und doch wieder gleich zu klingen.
"Roots To Branches" erschien 1995 bei Chrysalis und stellt die bewährte Mischung aus sehr englischem (Hard-) Rock,etwas Blues,Folk,Jazz,Klassik und markantem Gesang dar.
Allerdings schien es dem unbestrittenen Mastermind und alleinigem Komponisten ein Anliegen gewesen zu sein,sich von seinen,gerade,was die Melodik angeht,doch recht ähnlichen letzten Alben etwas weiterzuentwickeln.
So nahm er fernöstliche Einflüsse,die er auf seinem zuvor erschienenen Solo-Album "Devinities" hemmungslos,aber nicht rockig, ausgelebt hatte,einfach "mit rüber".
Andersons späterer Vergleich des Albums mit "Stand Up" von 1969 deutet an,daß er auch im Stil wieder an alte Zeiten anknüpfen wollte.
Daher hält sich Andrew Giddings,der neue Keyboarder,mit dem Anderson auch "Divinities" eingespielt und komponiert hatte,eher im Hintergrund (oder wird dorthin gestellt).
Obwohl "Roots To Branches" bemüht wirkt und die neuen Klangfarben der Musik durchaus frische Farbe verleihen,sind die Ähnlichkeiten zu den letzten vorherigen Alben jedoch dominierend.
Das liegt vor allem an den allzu ähnlichen Melodien,und dem mittlerweile limitierten Gesang von Anderson,was das Album nun aber keinesfalls schlecht macht.
Nur ragt es halt auch nicht wirklich heraus;da hilft auch keine Bambusflöte.
Die Band macht ihre Sache wie üblich gut.Dave Pegg ist hier nur einige Male an der Baßgitarre zu hören,diesen Job übernimmt dann Steve Bailey.Martin Barre an der Gitarre und Doane Perry an den Drums spielen,auch östlichen Klängen sich öffnend,gewohnt solide.
Anderson selbst greift in die Saiten der akustischen Gitarre,neben Gesang und Flötenspiel,versteht sich.
Im Vergleich zu (deutlich) älteren Alben der Band fällt der glattere Sound auf.
Häufige Vergleiche zu den Dire Straits sind teils nicht aus der Luft gegriffen.
Das staubige,dreckige,rotzige,innovative älterer Tage,die Ecken und Kanten,das sympathisch kauzige,packende sind so nicht mehr vorhanden,dennoch macht auch "Roots To Branches" noch so einiges richtig.
Auch,wenn man das Gefühl nicht los wird,das alles schon mal schneidiger,frecher gehört zu haben,und auch,wenn man meint,Ian würde beim komponieren mangels neuer Ideen in den Baukasten vergangener Tage zurückgreifen,in der Melodik nur noch in Nuancen variieren,stellt das Album dennoch ansprechende,solide Kost dar,dazu dezent anders gewürzt.
Im Backkatalog der Band wird RTB sicher keine Spitzenposition einnehmen,ist aber interessanter,als zB der Vorgänger "Catfish Rising".und der Nachfolger "J.-Tull Dot Com".
"Roots To Branches" ist kein Highlight der Rockhistorie,hat aber so seine Momente und ist insgesamt recht unterhaltsam und ansprechend.
Wer auch mit der Spätphase der Band etwas anfangen kann,kann hier unbesorgt zugreifen.

Auch klangtechnisch ist alles in Ordnung.
Während die (ungemein gelungene) JT-Remaster-Serie jedoch stets einen klanglichen Vorteil gegenüber den alten CDs brachte,kann hier die 2006er CD die von 1995 klanglich nicht ausstechen.
Was mich auch,nachdem ich die Credits gelesen hatte,nicht mehr verwundern konnte;
hatte doch das Mastering der alten CD kein Geringerer ,als Chris Blair durchgeführt.
Auch hat der Remaster keine Bonus-Tracks zu bieten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen die beste Tull Scheibe nach Broadsword, 7. Juni 2014
Von 
M. Nahrwold (Petershagen, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches-Remaster (Audio CD)
Die alten Tullscheiben wie z.b. Benefit sind nicht so mein Fall. Bei Mike Oldfield ist es genauso. Die neuere Werke sind auch für die breitere Masse geeignet. Ist natürlich Geschmackssache. Die Stücke gehen gleich ins Ohr, und auch " Nicht-Tull-Fans" rufen nicht gleich: "Mach das aus!!!"
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nervendes Werk, 5. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches-Remaster (Audio CD)
Das Jethro Tull 1995 endgültig zu einer "One Man Band Combo" verkommen waren beweist dieses Album. Bassist "Dave Pegg" ,seit ca.1980 bei Jethro Tull, ist hier nur noch bei 3 Songs tätig. Er verlässt das sinkende Schiff. Für Songwriting und Produktion zeichnet sich mal wieder ausschließlich "Ian Anderson" verantwortlich. Alle anderen stehen in seinem Schatten und dürfen brav an der Gitarre zupfen, aufs Schlagzeug einhämmern oder auf dem Keyboard rumklimpern. Die Kompositionen auf dem Album sind zwar fast alle auch wieder hervorragend, wäre da nicht die teils fürchterliche musikalische Umsetzung.
Das ständige scheppern der Becken an den Drums (in bald jedem Song), geht einem wirklich irgendwann gehörig auf die Nerven. Genauso der schmierige Keyboardsound im Hintergrund. Die künstlich inszenierten Streicher auf dem Klimperkasten sind furchtbar. Und "Martin Barre" spielt schon seit Jahren immer die gleichen wässrigen Gitarren - Riffs, in immer gleichem Sound. Zu hören ist auch, dass die Stimme von "Ian Anderson" damals doch schon erheblich angeschlagen war (auf der Tour wurde das noch deutlicher).
Den Einstieg mit "Roots To Branches" find ich noch ganz gelungen, zumindest das Intro. Mit "Rare And Precious Chain" ist für mich auch schon der beste Track auf dem Album ereicht. Danach sind nur noch erwähneswert "Valley" , "Dangerous Veils" und " Beside Myself". Den Rest kann man auslassen da die Tracks musikalisch für mich zu schlecht umgesetzt sind und ganz einfach nur nerven. Mit Abstrichen noch hörbar "At Last Forever".
Ich bin seit meinem 12 Lebensjahr Jethro Tull - Fan, aber nach 1982 ging es immer mehr bergab bei den Studioalben. "Ian Anderson" konnte ich bis heute auch noch nicht verstehen, wie er 1979/ 1980 das alte Line - Up abserviert hatte, denn danach war nur noch "The Broadsword And The Beast" ein richtiger Knaller.
Alles in allem ist "Roots To Branches" kein großer Wurf gewesen. Ich vergebe trotzdem 3 Sterne für die paar wenigen hörbaren Tracks und den Mut mit neuen Klängen zu experimentieren.
Danach sollte 1999 auch nur noch "Dot Com" mit ausschließlich neuem Material erscheinen. Und das ist auch gut so, dass dann nichts mehr kam. Denn besser war das auch nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich schluß mit langweiligem Kommerzrock, 15. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches (Audio CD)
Auf diesem Album kehrte Anderson endlich dem zahnlosen Radiorocknummern a la "catfish rising" und "quest of a knave" den Rücken und besann sich wieder darauf Songs mit Tiefgang und Atmosphäre zu schreiben. Das ganze Album wirkt inhaltlich geschlossen, geht klar zurück zu den 70er Jahren. Wer die wirklich essentiellen Tullalben schätzt wird "roots.." mögen, alle anderen sollten lieber zu dem Schmuh der Mitachtziger und frühen 90er greifen, dort gibts Rock von der Stange genug. Das beste Tullalbum seit "broadsword & the beast" ohne jetzt stilistisch mit diesem vergleichbar zu sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rückbesinnung auf alte Werte, 3. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches (Audio CD)
Überraschung! Nach der eher schwachen "Catfish Rising" LP kehren Anderson & Co. endlich mal wieder zu Ihren alten Stärken zurück. Flötistischer Bombastrock (Roots to Branches, At Last Forever, Beside Myself) leben von einem ungeheurem kreativem Songwriting, den man den alten Recken (kaum) noch zugetraut hätte. Immerhin schreiben wir schon das Jahr 1994! Ein klassisches Tull-Album ohne große Aussetzer. Perfekt für kuschelige Herbstabende (At Last Forever!)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album von J-Tull, 26. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Roots to Branches (Audio CD)
Nach langer Zeit haben sich Ian Anderson und seine Band zurückgemeldet und bieten damit ihr Bestes bisher an. Ich hätte zu dieser Zeit nicht gedacht, dass J-Tull mit dem Power zurüchkommt, aber das haben sie und so viel power und musikalische Lust macht mir als Jethro Fan richtig Freude. Leider sind 2-3 Songs dabei, die für mich nur Klöpse sind aber musik ist und bleibt (wie Frauen) eine Geschmacksache. Trotzdem ist diese Scheibe einer von meinen Top-Favoriten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Roots To Branches
Roots To Branches von Jethro Tull
MP3-Album kaufenEUR 8,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen