wintersale15_finalsale Hier klicken Jetzt Mitglied werden Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen105
3,2 von 5 Sternen
Format: Blu-rayÄndern
Preis:8,97 €+ 5,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2009
Nachdem Einbrecher seine Frau und seine Tochter ermordet haben, ist der Cop Max Payne (Mark Wahlberg) auf der Suche nach den Drahtziehern dieser Tat. Dabei trifft er auf ein mächtiges Syndikat, dass eine neue Designerdroge verbreitet. Als Payne des Mordes an einem Kollegen verdächtigt wird, beginnt er rücksichtslos nach den Hintermännern zu fanden und merkt schnell, dass er von allen Seiten gejagd wird...

Die Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels zeichnet ein düsteres Bild der Gesellschaft, in der Werte wie Familie und Glück eine eher untergeordnete Rolle spielen. Der hoffnungslose Alleingang eines bis zum Äußersten entschlossenen Ermittlers gegen eine erdrückende kriminelle Übermacht machen den Reiz sowohl des Spiels als auch des Films aus. Allerdings wegen einer eher schwachen Dramaturgie und unmotiviert eingesetzter Effekte, ist "Max Payne" nicht zwingend ein Genuss für Thrillerfans.

Mark Wahlberg stolpert und schießt sich mehr Schlecht als Recht von einer Szene zur nächsten, ohne dabei auch nur ansatzweise zu überzeugen. Für mich eindeutig eine Fehlbesetzung. Ich denke zum Beispiel ein Clive Owen, ("Shoot 'Em Up") hätte die Rolle des skrupellosen und isolierten Cops besser verkörpert. So wirkt die klassische One-Man-Show von Payne phasenweise richtig langweilig. Die Effekte sind gut gemacht, aber selbst die Bullet-Time-Szenen wirken sehr nach: "Ach ja das müssen wir auch noch mit einbauen..." Die Szenerie von New York im Schneegestöber wurde allerdings gut getroffen.

Insgesamt ist dieser Film wohl nur Genre-Fans zu empfehlen. Thriller-Freunde werden enttäuscht sein und Kenner der PC-Spielvorlage sollten nicht allzuviel erwarten. Mark Wahlberg ist wirklich mal richtig schlecht. Einziger "Lichtblick" ist Olga Kurylenko in einem "lang nachwirkenden" Kurzauftritt.

Die Blu-Ray ist gut gemacht, leider verlangte sie zunächst ein Firmware-Update von meinem Blu-Ray-Laufwerk. Das Bild ist gestochen scharf und der Sound ist gelungen. Das Bonusmaterial bietet zudem noch einiges an Informationen (Making Of, Interaktives Comic, etc.).

Fazit:
Die Unrated-Version bietet rund 3 Minuten mehr "Blut und Gewalt". Auf die kann man in Anbetracht des Preises auch gut darauf verzichten oder sich für eine Ausleihe in der Videothek entscheiden. "Max Payne" ist kein Novum im Genre, phasenweise sogar ausgesprochen langweilig. Man würde sich den Film höchstwahrscheinlich nur einmal ansehen und daher wäre ein Kauf des Films nicht wirklich zu empfehlen - schwache 3 Sterne.
0Kommentar10 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 22. Juni 2013
Ich bin ja immer dafür, dass man eine Verfilmung (egal ob von einem Roman, Theaterstück oder, wie hier, von einem kongenialen Computerspiel) als Neuinterpretationen auf filmischer Ebene ansieht; man nimmt die wichtigsten (und so viele wie sonst noch möglich) Aspekte und versucht das Feeling, die Botschaft, die Charaktere einzufangen und gut zu arrangieren. Max Payne wahrhaft zu verfilmen wäre eine Mammutaufgabe gewesen und letztlich wahrscheinlich nicht zu schaffen; das Spiel an sich ist ja schon eine Art Film in Eigenregie.
Trotzdem sind die maximalen Möglichkeiten einer Filmversion hier eindeutig nicht ausgenutzt worden. Zu vieles wurde zu halbherzig aufgenommen, vieles unoriginell in Szene gesetzt. Es bleibt die Enttäuschung, trotz der Ansätze.

Dass der Film eine eigene Interpretation darstellen sollte, sieht man glaube ich schon an der Ausrichtung des Charakters, der Verkörperung durch Mark Wahlberg. Frei nach dem PC-Spiel, verkörpert er Payne erstmal als eine gezeichnete Figur, ein "not lucky enough for luck, but to tough to die" Charakter - weswegen der Nachname der Figur ja auch "Payne" lautet, was sich immer wieder mit vollendeter Lakonie doppeldeutig ins Spiel einflechten ließ. Dieser Teil der Figur wird nicht schlecht (auch nicht perfekt, aber dennoch gut) inszeniert; ganz selten kommt er auf dieser Seite dem Original sogar nah.
Die unterkühlte Distanz, die damit einhergeht, dieser mangelnde Ausdruck, ist aber schon wieder völlig "unpaynelike". Wo ist diese schwarze Ironie, die düstere Magie und Lakonie der Sprache in Verbindung mit der Bildgewalt von Nacht und Abgrund; wo der kugelschmale Witz und die filigrane Abgedrehtheit? Die sucht man vergeblich. Szenisch hätte man hier mit Comiceinschnitten à la Original und mit Original Off-Texten noch einiges rausholen können. Außerdem hätten Figuren wie Vladimir Lem (den ich wirklich vermisst habe) und Vinnie Gognitti 1a für einen Film getaugt - geradezu unumgänglich, hätte ich gedacht. Gut, das wäre dann ein ganz anderer Film geworden. So jedoch fehlt dieser Teil der Figur Max Payne fast völlig (das meinte ich in der Überschrift mit: zu wenig Max). Kalte Coolnes statt Lässigkeit, dumpfe Härte statt charmant-eiserner. Alles geht nur in diese eine Richtung.

In der Handlung konzentriert sich der Film wiederum sehr stark auf die Droge Valkyr. Aha, werden jetzt manche denken: Das geht doch in die richtige Richtung. Aber nein, auch hier wurde vieles umgemodelt und neu orientiert. Wiederum ist das natürlich nicht grundlegend schlecht zu bewerten und macht auch keinen schlechten ersten Eindruck. Die Story wird eingeleitet, die Charaktere vorgestellt und auch der klassische Verschwörungskniff ist enthalten. Im Aufbau ahnt man zumindest eine gelungene Verfilmung dieses Aspekts.
Jedoch: Manko: Der Film ist viel zu kurz, um die payneschen Ausmaße anzunehmen, mit der Verfolgunsjagd, den Widersachern, dem Rätsel. Auch die Rolle, die Wahlberg/Max dabei spielt, ist verschwindend gering gehalten, der Film ist keine echte Suche, eher schon das Finale. Nebenbei wird auch viel Filmzeit verschwendet, auf Sachen, die zwar gut gemacht sind, aber nur wichtig wären, wenn sie in konkreten Zusammenhängen ständen (die, wenn überhaupt, nur sehr lose geknüpft sind - als würde man sie für selbstverständlich und selbsterklärend halten). Auch einige Logiklücken (nicht nach Art von: "so viele Kugeln, warum trifft den keine?", sondern nach Art von: "Häh, warum macht der jetzt nicht das und das?", oder: „wo gehört diese Figur in das Ganze eingeordnet?“)

Viel wurde hier über die Zeitlupe geschrieben. Für das Spiel Max Payne ist sie sicher unverzichtbar (wobei es manchmal fast schade ist, dass es von außen her nur darüber definiert wird - da ist ja noch viel mehr) - in einem Film hätte es mich ehrlich gesagt genervt, wenn sie zu häufig vorgekommen wäre. Hier finde ich die Richtung, die der Film einschlägt - mit sparsamer Verwendung und gestylten Actionszenen - wirklich gut. So kommen die wenigen Szenen auch viel besser rüber und sogar ein wenig echtes Feeling kommt auf.

Feeling, welches leider auf offenem Feld steht, inmitten einer von Hollywood verkorksten Leere. Optik: nicht übel; neue Interpretation der Valkyr-Droge: auch nicht schlecht. Aber wer das Spiel gespielt hat, sehnsüchtig auf vertraute Sprüche, anti-heldische Ironie oder einfach auf ein Dichte der Atmosphäre wartet, die das Spiel erreichte, der wird am Ende den Kopf schütteln. Das Ende versöhnt da auch nicht mehr, wenn es auch fast wie eine Max Payne-Geste scheint - aber es bleibt der üble Nachgeschmack, das Gefühl: zu viel Füllmaterial, zu wenig von dem unverwechselbaren Glanz, zu viel Austauschbares.

Wer das Spiel noch nicht gespielt hat, wird einen mittelmäßigen Film sehen, der ein größeres Potential andeutet. Wer das Spiel kennt, wird das verschenkte Potential mit den Fingern greifen können.
0Kommentar3 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2010
Wenn bei einer Spielverfilmung nirgends der Name Uwe Boll erscheint, nährt dies erstmal die Erwartungen. Am Ende werden diese leider trotzdem nicht vollends erfüllt. Dabei war klar das ein Film über Max Payne kein leichtes Unterfangen werden würde. Max Payne gilt unter Spieler zurecht als Kult. Der erste Teil der Spielreihe wurde 2001 von der finnischen Spieleschmiede Remedy Entertainment veröffentlicht. Der Titel wurde ein Überraschungshit und war in Sachen Präsentation eine Revolution. Das Spiel führte eine düstere Handlung mit gigantischen Actionszenen unter erstmaligen Einsatz der "Bullet-Cam" im Stile eines Film-Noir zusammen. Es verband klassische Elemente der Filmunterhaltung in sich und stand damit sinnbildlich für die neue Kunstform der Videospiele.

Verantwortlich für den Film war John Moore ("Das Omen", "Der Flug des Phoenix"). Am Anfang lässt er der Hauptfigur viel Zeit sich zu entwickeln. Er präsentiert das Geschehen mit ruhiger Erzählweise im Stile des klassischen Film-Noirs. In der zweiten Hälfte zeigt er was Max Payne auch ausmacht und zieht das Tempo spürbar an. Kennt jemand die Spielvorlage nicht, denke ich das dieser Film durchaus leicht überdurchschnittlich wahrgenommen werden kann. Doch der Film heißt nun mal Max Payne und bezieht sich auf das Spiel. In der filmischen Umsetzung fehlt es an dem Einfallsreichtum was das Spiel so einzigartig machte. Etwa die Shootouts oder noch schlimmer die Bullet-Cam die kaum bis gar nicht vorhanden ist. Diese machten das Spiel außergewöhnlich und hoben es von der Masse ab. Durch das verschenkte Potenzial (es war doch im Spiel schon vorhanden) kann sich dieser Film nicht sonderlich abheben. Dennoch finde ich den Film nicht lieblos gemacht, da zumindest die Traumsequenzen abgewandelt ihren Weg in den Film gefunden haben. Die Schauspielleistungen sind nicht überragend aber im Ganzen OK. Ich habe schon viel schlechtere Darstellungen als jene von Mark Wahlberg gesehen. Er spielt für mich von allen am Besten und kann insgesamt den ruhelosen Cop gut rüberbringen. Wer sich am Ende im Regen stehen gelassen fühlt, sollte den Abspann noch überspringen, da es noch kurz weitergeht. Ob man das unbedingt so aufteilen muss kann man allerdings in Frage stellen. Kann man sich von der Spielvorlage lösen (oder kennt sie gar nicht) ist am Ende ein kurzweiliger Actionfilm mit interessanten Ansätzen herausgekommen.

Blu-ray

Das Bild hat den Einsatz vieler Filter hinter sich und ist relativ kühl und digital. Es herrschen Grün- und Blautöne vor und schaffen eine sehr gute aber auch nötige Noir-Stimmung. In den Traumsequenzen wird das meist dunkle Bild durch starke Farbkontraste unterbrochen und schafft so einen gelungenen comicartigen Look der an "Sin City" erinnert. Die Bildschärfe wird dadurch nicht in Leidenschaft gezogen und wirkt sehr detailliert und plastisch. Auch der Schwarzwert ist gut getroffen. Das Bild bietet nur gelegentlich kleinere Schwachpunkte. Etwa sind manche Szenen etwas weicher als andere geraten und ein paar Überstrahlungen können ausgemacht werden. Insgesamt bietet die Blu-ray ein sehr gutes Bild.

Beim Ton liegt auch hier wieder nur im Englischen DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Im deutschen ist es wieder nur eine normale DTS 5.1 Spur. Diese macht ihre Sache allerdings gut. Die Effekte wurden gut umgesetzt und wirken weiträumig. Gerade in der zweiten Hälfte kracht es aus allen Ecken und verwandelt das Wohnzimmer in ein Schlachtfeld. Auffällig ist dabei der häufig eingesetzte Tiefbass. Bei mir bewegte sich der Subwoofer tatsächlich von der Stelle und drohte aus dem Schrank zu fallen. Hätte hier auch im deutschen ein HD-Ton vorgelegen hätte der Sound die Höchstwertung verdient gehabt.

Der Extendet-Directors-Cut erweitert den Film um weitere 3 Minuten. Diese tragen nicht zur Handlung bei machen aber die schwachsinnigen Gewaltschnitte aus dem Kino rückgängig. Neben dem "Making of" findet man noch einen animierten Comicroman "Michelle Payne". Welcher die Vorgeschichte zum Film liefert und stilvoll inszeniert ist.Die Hauptkritik bei dem Film kann man auf die (im Bezug zum Spiel) enttäuschenden und actionarmen Inszenierung beziehen. Richtig Gas gibt der Film nur im letzten Drittel und konzentriert sich ansonsten hauptsächlich auf psychologische Aspekte. Dennoch hat der Film Unterhaltungswert und präsentiert sich auf Blu-ray mit sehr gutem Bild und Ton.
0Kommentar14 von 19 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2014
Von den Effekten her sehr gelungen und eindrucksvoll. Insbesondere bei meinem 3D TV hat man bei der 3D-Aktivierung eine wesentlich bessere HD-Wirkung, die sogar Glassplittern gut präsentiert.

Storytechnisch allerdings sehr dünn und ich entdecke keinen wirklichen Bezug zum Spiel. Mark Wahlberg ist ein prima Schauspieler, aber in diesen Film passt er einfach nicht. Zu "weich" und nicht überzeugend genug. Da hätte ich Stellan Skarsgard besser gefunden, aber ist Geschmackssache. Wer kurzweilige Unterhaltung ohne tieferen Sinn mag und nicht allzu viel erwartet, wird hier Freude haben. Bereue es nicht, ihn geschaut zu haben, aber denke dabei wird es bleiben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. April 2009
Max Payne, Polizist bei der Mordkomission, sitzt seit Ewigkeiten hinter einem Schreibtisch und befasst sich mit unaufgeklärten Fällen. Der Grund: vor einiger Zeit wurden seine Frau und sein Kind im eigenen Haus brutal ermordet. Was niemand ahnt ist, dass Payne private Ermittlungen durchführt und nun verdichtet sich das Netz von Korruption und Mord.
Dies ist die kurze Zusammenfassung des Films, die Story selbst wird jedem PC-Gamer ein Begriff sein. Ja, Max ist back... aber nicht so richtig. Fans von der Spielereihe sollten mit nicht allzu hohen Erwartungen an den Film rangehen.
Wie bereits im Vorfeld bekannt war, ging FOX mit einem PG-13 (US-Freigabe ab 13) Konzept an das Projekt ran. Was wurde daraus?!?
Zunächst ist die Story des Films kurz und knapp gehalten, ziemlich einfallslos für ein solches Potential. Obwohl das Spiel gerade für "Action" steht, begnügt sich der Film nur mit einigen wenigen. Selbst im Showdown, wo sogar "Beverly Hills Ninja" mit mehr Gegnern aufwartet, überzeugen eher die Spezialeffekte. Diese sind aber, Dank John Moore, herausragend gelungen. Neben den Actionszenen gilt dies auch (ohne zu viel zu verraten) für die "Walküren" und "appokalyptischen Visionen" im Film. Effektemäsig hat der Film ein hohes Niveau. Was nur bedingt gut eingefangen wird, ist der Flair eines "Film Noir". Stellenweise wird versucht drauf einzugehen, aber im Endeffekt bleibt die Handlung gradlinig.
Auch Mark Wahlberg zeigt wieder seinen Hang zum Action-Genre. Er überzeugt, leider sind den "Nebenrollen", die im Spiel mehr Beachtung geschenkt wird", hier zu kurz gekommen. Zu erwähnen wäre noch, dass am Ende des Abspanns noch eine Szene folgt, die auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
Letztendlich heißt das, dass hier ein mittelmäßiger bis guter Actionfilm geboten wird. Fans des Genres (die das Spiel nicht kennen) werden bestimmt daran Gefallen finden. Fans des Spiels werden wohl eher enttäuscht sein.
Doch für letztere Gruppe bleibt noch Hoffnung, da Moore eine neue Schnittfassung für Fans erstellen will.

Zu den DVDs. Es gibt eine Kinoversion und einen Extended Cut des Films. In der Kinoversion fehlen wenige Dialogszenen, was auffällt ist, dass meistens das Blut digital entfernt wurde, um eine 16er Fassung zu erreichen. Folgerichtig müsste daher die "KV" eigentlich "zensierte Fassung" heißen.
Der Extended Cut (fälschlicherweise in Deutschland als Ext. Director's Cut bezeichnet) ist die eigentliche Schnittfassung des Films und bietet, wie man oben erkennen kann, fast drei Minuten mehr Dialog und einige blutige Szenen mehr. Ob deswegen gleich die Cinedition von FOX gekauft werden muss, bleibt fraglich.
In der Century - Cinedition befinden sich beide Filmfassungen. Negativ fällt auf, dass die neuen Szenen neu synchronisiert wurden. Obwohl die gleichen Sprecher verpflichtet wurden, erkennt man es gut an der Lautstärke und an den plötzlich anderen Tonfall. Hinzu kommt die magere Ausstattung an Extras. Während die Einzel-DVD nur Trailer zu anderen Filmen bietet (ebenfalls auf der zweiten DVD der Century), wartet die Cinedition nur mit einem
- Making of (in zwei Teilen) und einem - animierten Comicstrip auf.
Beides ist sehenswert, aber für eine doch recht kostenintensive Cinedition einfach zu wenig. Dafür ist diese optisch ansprechender, auch wenn das neue FSK-Siegel sehr störend ist (bei der FSK 16-Fassung stört es schließlich noch mehr). Der Schuber SELBST hat diese Logo jedoch nicht. Besonders vermisst man einen Audiokommentar, den es mal wieder nur auf der Blu-ray gibt.
Bild und Ton sind bei beiden Fassungen auf gutem Niveau (bis auf die "Neusynchronisation").

Fazit: Ein gut bis mittelmäßiger Actionfilm (2,5 Sterne) mit guten Spezialeffekten, der nur Fans des Spiels enttäuschen wird. Die Kaufentscheidung "FSK 16 oder Cinedition" muss jeder für sich selbst fällen, wirklich mehr geboten wird nicht. Ergebis 3 Sterne.
0Kommentar28 von 40 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2013
Mark Wahlberg scheint hier in seiner Rolle nicht ganz zu passen. Auch wenn er durch seine coole Art jeden Actionfan dahinschmelzen lässt, macht es noch lange keinen aussagekräftigen Film daraus. Zwar sieht der Film in Sachen Optik schon recht gut aus, manche Actionsezenen können sich sehen lassen, aber ein bisschen mehr hätte es auch gut getan.
Nicht gerade einer der besten Umsetzungen, aber immerhin noch besser als Alone in the Dark von Uwe Boll :)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Dezember 2010
Eine Betrachtung des Films an sich:
Die Handlung selbst ist zwar nichts Neues und nach etwa 20 Minuten weiß man, wie der Rest des Films verlaufen wird, aber sie ist durchaus in Ordnung, und kann, wenn man sich darauf einlässt, auch fesselnd sein. An sich eine gute Idee und auch gut umgesetzt ist die Darstellung der drogenbedingten Halluzinationen der Figuren, bei denen Realität und Halluzination zu verschwimmen scheinen (in Anlehnung an Max' sehr lebhafte Alpträume aus dem Spiel), der pseudo-religiös-apokalyptische Kontext in dem das stattfindet, ist aber eher unpassend und deplatziert, nicht wirklich zum Rest der Handlung bzw des Settings passend. Der große Makel des Films ist jedoch die Besetzung der Hauptrollen. Obwohl ich die betreffenden Darsteller durchaus mag und in anderen Filmen / Serien auch als kompetente Schauspieler bezeichnen würde, sind sie hier einfach völlig fehlbesetzt. Mark Wahlberg mag als Max Payne vielleicht noch durchgehen, ich als Spieler der Vorlage fand ihn allerdings unpassend (abgesehen davon, dass er männlich ist und dunkle Haare hat, sieht er seiner Vorlage nicht wirklich ähnlich, außerdem ist Mark Wahlberg zu soft, zu sehr ein geschniegelter Milchbubi. Zum Teil liegt das auch an Mark Wahlbergs deutscher Synchronstimme, mag sein, dass es im englischen Original anders wirkt). Mila Kunis in der Rolle der Mona Sax als eiskalte Auftragskillerin ist in keinem Moment glaubhaft, trotz viel Kajal um die Augen und schwarzen Klamotten wirkt sie immer eher wie ein kleines Mädchen, das sich ins falsche Stadtviertel verirrt hat. Besonders schön ersichtlich in einem Moment, als sich ein Drogenjunkie vor ihren Augen aus einem Fenster im fünften Stock stürzt und sie völlig entsetzt und fassungslos die Hände vor den Mund schlägt, als würde sie zum ersten Mal jemanden sterben sehen. Der eine Bösewicht ist ein muskelstrotzender, machetenschwingender schwachsinniger Psychopath (gut, dass ist jetzt kein Besetzungsfehler, sondern eher ein geistiger Aussetzer des Storyschreibers), der andere Bösewicht - Achtung Spoiler, allerdings ist das wie bereits erwähnt schon sehr bald offensichtlich - dagegen wirkt den ganzen Film hindurch wie ein liebenswürdiger, gutmütiger Großvater (Beau Bridges), den man selbst als er eine Waffe auf Max richtet lieber bemitleiden als fürchten möchte.

Eine Betrachtung mit Bezug auf die Videospielvorlage:
Das Spiel, auf dem dieser Film basiert, bezieht einen Großteil seines Charmes aus einer dichten Film-Noir-Atmosphäre und den düsteren und metaphernreichen Monologen, die sich nur in Max' Kopf abspielen. Besagte Monologe finden ihren Platz nur in den ersten und den letzten zwei Minuten des Filmes, die Film-Noir-Atmosphäre stellt sich während des gesamten Filmes nicht wirklich ein. Als Vergleich, Sin City macht sowohl das eine als auch das andere wesentlich besser. Viele aus dem Spiel bekannte Namen kommen auch im Film vor, jedoch nur mit geringem bis gar keinem Bezug zum Spiel. Während zum Beispiel Max Payne (natürlich) und die V(alkyrie)-Droge noch so ziemlich 1:1 umgesetzt sind, ist Mona Sax nicht die Zwillingsschwester seiner Frau, sondern die Schwester irgendeiner Schlampe (Olga Kurylenko in einer winzigen und vernachlässigbaren Rolle, dagegen wäre sie als Mona vermutlich wesentlich geeigneter gewesen), die Max auf einer Party kennenlernt; Jim Bravura ist ein junger schwarzer Lieutenant von der internen Dienstaufsicht (im Spiel hingegen der weiße, kurz vorm Ruhestand stehende Vorgesetzte von Max); das Ragnarock findet immerhin als Club Erwähnung und dient auch kurz als Szenerie, der Name des Autowerkstattbesitzers und Waffen- / Drogenschmuggelgangbosses Vinnie Cognitti findet hingegen nur noch Platz auf dem Schild eines Self-Storage-Lagerhauses und war für mich der symbolische Gipfel des ebenso verzweifelten wie erfolglosen Versuchs, den Spielern ein Gefühl des Wiedererkennens aufzuzwingen.
Gameplaytechnisch ist das herausragendste Merkmal natürlich die Bullet Time bzw. das Shootdodging. Dieses wird auch im Film dargestellt, und zwar angenehm wohldosiert in nur einer kleinen Handvoll Szenen, in die es auch recht gut passt. In der Szene, in der die Bullet Time allerdings am schönsten dargestellt wird und man Kugel für Kugel in Zeitlupe durch die Luft zischen sieht, schießt Max über seinen Kopf hinweg nach hinten auf seinen Gegner, ohne ihn überhaupt sehen zu können - und trifft natürlich. Diese unsinnige Übertreibung führt die Szene an sich wieder ein wenig ad absurdum...

Fazit:
Als Actionfilm an sich würde ich den Film als passables Mittelmaß mit suboptimal besetzten Hauptdarstellern betrachten und ihm 3 Sterne geben, als Verfilmung der Spielevorlage jedoch ist der Film definitiv ein vollkommener Fehlschlag, daher habe ich ihm jetzt mal die Mitte daraus, 2 Sterne, gegeben.
0Kommentar6 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2009
Also mal wieder eine weitere Verfilmung eines Computerspiels. Nach HITMAN, vor FARCRY - also MAX PAYNE.
Zugegebenermaßen, MAX PAYNE habe ich als Spiel noch nie getestet; drum war ich einer der unvoreingenommenen Personen und interessiert an dem neuen Film Noir.

Die leicht science-fiction-fantasy-lastige Story in diesem ominösen Action-Triller in einer amerikanischen Stadt habe ich bis heute noch nicht erschlossen. Wo ist der Dreh- und Angelpunkt des Plots, wo der Höhepunkt, der Spannungsmoment? Wo die eigentliche Storyline mit einleuchtendem Verständnis und Aha-Effekt?
>> Totale Fehlanzeige (wie auch Babylon A.D.) - bleibt nur der Oha-Effekt!

Und dort war der Film für sich genommen sehenswert - wenigstens das eine Mal.
Alles spielt sich im Düstern und Halbdunkeln ab (daher Film Noir). Auch die für das Spiel typischen Special-Effects, d.h. Slow-Motion-Moves werden - wenn auch spartanisch - verwendet. Für Fans von Mark Wahlberg (Titelrolle) und Olga Kurylenko (kleine Nebenrolle - wird jedoch gleich zu Anfang eliminiert) mag der Film ein einmaliger (im realen wie auch im übertragenen Sinne) Hingucker sein.

Insgesamt bleibt zu sagen: Runde 90 Minuten in Farbe mit interessantem Bild/Rund-Um-Effekten, ohne wirkliche Höhepunkte und erschließbarem Handlungsstrang. Für Liebhaber des Film-Noir und Steelbook-Sammler zu empfehlen, Unentschlossene fragen wohl eher in der Videothek und allen anderen, wie Müßiggängern des gepflegten Kino-Abends, Actionverfechtern, Sci-Fi- & Fantasy-Fans, Thriller-Anhängern etc. wird vom Kauf mit regulärem Preis abgeraten (als Schnäppchen durchaus anschaubar). >> Denn die DVD enthält keine besonderen Extras: ein Kommentar/Trailer und eine Filmvorschau.
Finito.
0Kommentar6 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2009
so, der film polarisiert, war nicht anders zu erwarten. ich möchte auch sagen, dass ich es keinem max-payne-fan vorwerfe, wenn er diesen film nicht mag, für schrott hält und/oder enttäuscht ist. auch ich bin max payne fan, hab beide spiele merhfach gespielt und war mehr als skeptisch, als ich hörte, dass mark wahlberg max payne spielen soll und mila kunis mona sax darstellt. doch ich muss sagen, dass mir der film im großen und ganzen gefallen hat. zwar ist die deutsche synchronisation mehr als diletantisch, emotionslos und schlecht, aber ich bin mir sicher, dass die englische tonspur der sache gerecht wird. alleine schon die weicheistimme, die man beau bridges gegeben hat, ist ne frechheit, wo der schauspieler doch eine sehr energische, kraftvolle reibeisenstimme hat.
zum film: ich war positiv überrascht, dass der film nicht eine aneinandereihung von sinnlosen actionszenen und tonnenweise bulletin-time-szenen war. der film fängt langsam an, wirkt durch und durch düster, hat wirklich ein tolles setting und atmosphärische bilder. und die action kommt trotz allem nicht zu kurz. mark wahlberg ist zwar in meinen augen immer noch nicht die perfekte besetzung, aber er macht seine sache gut. kann man akzeptieren. auch überzeugen viele der nebendarsteller - nettes chameo des synchronsprechers von max payne aus den computerspielen. nur mila kunis als mona sax, das passt mir nicht. zunächst bleibt mona aufgrund des drehbuchs sehr blass und ann spielt kunis sie auch nochmal schwach obendrauf. mona ist halt da, mehr auch nicht. das ist schlecht gemacht. und, mona ist keine latina. dann, warum hat man aus bravura einen jungen schwarzen cop gemacht ? bevor jetzt jemand auf der hose springt: ich bin kein rassist oder sowas, aber diese darstellung von bravura ist schlecht. viel besser hätte ein cop gepasst, wie ihn z.B. william hurt in dark city spielt.
also, ich sags nochmal: ich kann verstehen, wenn max payne-fans diesen film nicht mögen, aber der film ist wesentlich besser als ich erwartet habe und abgesehen von der schlechten mona ist er auch gut gelungen.
0Kommentar17 von 25 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als der, durch den Mord an seiner kleinen Familie, desillusionierte Cop Max Payne anno 2001 zum ersten Mal auf dem PC den Kampf gegen die Versuchsdroge "Valkyr" aufnahm, revolutionierte er ein ganzes Spielegenre und setzte eine neue Messlatte für jedes Actionspiel, dass am Genrethron zu rütteln versuchen würde.

Im Zeitalter der Hollywood-Spieleverfilmungen war es also letztlich nur eine Frage der Zeit, bis auch Remedys Held seinen Weg auf die große Leinwand fand. Das solche Projekte nicht automatisch ein Schuss in den Ofen sein müssen zeigten bereits die "Tomb Raider"- und die "Resident Evil"-Reihen, jedoch erreicht "Max Payne" leider an keiner Stelle auch nur annähernd die Umsetzungsqualitäten dieser.

Doch fangen wir bei den positiven Aspekten des Filmes an: Die Story orientiert sich grob an den Fakten des ersten Spieles und glänzt vor allem durch die typische "Film noir"-Stimmung, wie seinerzeit die Vorlage. Die Besetzung hingegen stellt bereits ein zweischneidiges Schwert dar, wenngleich man zur Ehrenrettung von Mark Wahlberg sagen muss, dass ihm eigentlich nur die miserable deutsche Synchronisation die Show stiehlt. Schaut man auf die Nebenrollen gibt es eigentlich auch wenig zu meckern, wenngleich Beau Bridges für einen Bösewicht eigentlich viel zu brav und sympathisch wirkt. Bekannte Gesichter wie Ludacris, Chris O' Donnell, Olga Kurylenko und sogar Nelly Furtado (aber wirklich nur mit einem Miniauftritt) sorgen zwar für den einen oder anderen "Aha"-Effekt, aber können wenig zu einem positiveren Eindruck des Streifens beitragen.

Der Rest ist, am Genre gemessen, nicht einmal Durchschnittskost-verdächtig, denn zu lieblos und zu verwirrend werden Storyschnipsel und fast schon nervige Dialoge am laufenden Band serviert. Die Halluzinationssequenzen sind zwar technisch wirklich wundervoll gemacht, helfen aber weder der Geschichte, noch dem Verständnis irgendwie auf die Sprünge. Natürlich könnte man jetzt behaupten, dass es in einem Film wie "Max Payne" sowieso weniger auf Geschwätz und eine unglaubliche Geschichte ankommt, da die Ballereien ja im Vordergrund stehen würden...wie gesagt "könnte man", denn selbst die eher wenigen Actionsequenzen trösten nicht darüber hinweg, dass man das alles schonmal irgendwo anders und da sogar besser gesehen hat.

Wer das Spiel liebte und ohne Neuigkeiten seines Helden nicht leben kann, darf also, unterm Strich, einen Blick riskieren. Insgesamt vergebe ich für die eher lieblose Verfilmung einer Story, die so viel mehr hergegeben hätte, ebenso lieblose zwei Sterne. Einen für die stellenweise herrliche "Film noir"-Stimmung und einen für die besagten "Aha"-Effekte bei den Nebendarstellern. Also Painkiller einwerfen und durch!
0Kommentar3 von 5 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden