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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk
Ich kann nur immer wieder sagen: was für ein Album!!! "Somewhere in Time" habe ich im Laufe der Jahre unendliche Male angehört und ich muß sagen, daß es NIE langweilig geworden ist. Zur damaligen Zeit war es ein sehr experimentelles Album (Syntiesizer...) das viele alte Maiden-Fans vor den Kopf stieß. Nachvollziehen kann ich dies nur...
Veröffentlicht am 14. Februar 2001 von rrbaby

versus
9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Album, schlechter Sound
Um es gleich vorneweg zu sagen: Somewhere in time ist ein musikalisch solides Album, dass ich zum oberen Maiden-Durchschnitt zählen würde. Altbekanntes wird mit neuen Elemtenten gemischt, was zwar teilweise noch etwas unausgegoren wirkt, aber ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu dem nachfolgenden Meisterwerk "Seventh son of a seventh son" war und ist. Alles in...
Veröffentlicht am 29. August 2006 von Danielle


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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnliches Gesamtkunstwerk, 14. Februar 2001
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Ich kann nur immer wieder sagen: was für ein Album!!! "Somewhere in Time" habe ich im Laufe der Jahre unendliche Male angehört und ich muß sagen, daß es NIE langweilig geworden ist. Zur damaligen Zeit war es ein sehr experimentelles Album (Syntiesizer...) das viele alte Maiden-Fans vor den Kopf stieß. Nachvollziehen kann ich dies nur bedingt. Man muß doch einer Band die Chance geben, sich weiterzuentwickeln. Und da bin ich schon beim Thema: Dies ist das eindrucksvollste und geschlossenste Album, das je eine Rockband produziert hat. Damit meine ich den Sound, die Produktion, das Cover-Artwork, natürlich das Songwriting (danke, Adrian!), die musikalischen Ideen sowie die Thematik und Umsetzung der einzelnen Songs. Der Opener "Caught Somewhere in Time" ist wahrscheinlich der beste Song, den Maiden je geschrieben haben. Man höre sich nur das zweigeteilte Solo mit den Wahnsinns-Melodiebögen an! In Ihrer gesamten Karriere haben Adrian und Dave die Gitarren nicht mehr so virtuos, melodisch und trotzdem mit unbändiger Energie gespielt wie auf diesem Album. Der zweite Song, "Wasted Years", ist sehr eingängig und kompakt gehalten - deswegen für die damalige Zeit etwas kommerziell. Und, wen stört's? Ich glaube, die Musik ist zu komplex, um sie nach solchen Kriterien beurteilen zu können. Anyway, es folgt "Sea of Madness": Ein unheimlich athmosphärischer Song (vor allem der Mittelteil) und mit Sicherheit einer der heimlichen Klassiker von Iron Maiden. "The Loneliness of the Long Distance Runner" ist eine sehr epische Nummer mit genialen zweistimmigen Gitarrenparts. Ein Monster! Was soll ich zu "Stranger in a Strange Land" noch sagen? Die Stimmung dieses Songs ist sehr treibend aber auch oft ziemlich verträumt. Meiner Meinung nach den besten Song, den Maiden je als Single ausgekoppelt haben. Hört Euch nur dieses Solo im Zusammenspiel mit dem Bass an! Der kürzeste Track des Albums ist "Deja Vu". Ein richtiger Knaller, der ohne Gnade in den Magen geht. "Alexander the Great", der letzte Song des Albums, steht mindestens auf gleicher Stufe mit "The Rime of the Ancient Mariner" vom vorherigen Album "Powerslave". Steve Harris hat hier wieder mal ein richtiges Meisterwerk geschaffen. Ich kann nur jedem ROCK- (nicht nur HEAVY METAL)Fan raten, sich dieses Album zuzulegen, Du wirst es nicht bereuen!!!!!! Nimm Dir einfach mal einen Abend Zeit, um Dir die Scheibe anzuhören und Dich mit den Stimmungen dieses Epos auseinanderzusetzen! Da ich wirklich ein extremer Maiden-Fan bin, laufe ich natürlich Gefahr, nicht objektiv zu sein. Allerdings ist es eine Tatsache, dass ich die meisten Leute aus meinem Bekanntenkreis mit "Somewhere in Time" überzeugen konnte und nicht mit "The Number of the Beast" oder "Piece of Mind" (obwohl dies ohne Frage geniale Alben sind). Bevor ich es vergesse: die Multimedia-Sektion dieser CD ist auf jeden Fall großartig gemacht, ich kann sie nur jedem empfehlen, der sich für die Entstehungsgeschichte dieses Albums interessiert.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein persönlicher Favorit von IRON MAIDEN, 3. Oktober 2006
Von 
Sascha Hennenberger "sascha332" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
SOMEWHERE IN TIME: Nach kurzer Pause, um sich von all dem Tourstress zu erholen, begab man sich erneut ins Studio, um "Somewhere in Time" einzuspielen, aber diesmal sollte etwas neues auf die Fans zukommen, was sich schon am Coverbild erkennen ließ, auf dem sich Space-Cop Eddie vor einer Zukunftslandschaft befindet, im Hintergrund die Band. Sehr futuristisch sollte auch die Musik werden, da hier zum ersten mal Synthis für Gitarre und Bass verwendet wurden. Dazu ein Kommentar von Steve Harris: "Wir haben während der Produktion etwas mit Gitarren-Synths experimentiert, eigentlich hätten wir lieber Keyboards benutzt, aber dann hätten wir einen neuen Musiker in die Band holen müssen. Der Gitarrensound hat sicherlich einige Leute überrascht, aber es paßte zu den Songs." Zwar klingen die Songs nicht mehr so rauh wie früher, aber dafür sind sie um ein vielfaches melodischer ("The Loneliness of a long Distance Runner"), auch aggressiver und haben mehr Biss ("Deja-Vu"). Auch kommt Bruce Dickinson‘s Stimme viel mehr zur Geltung ("Sea of Madness"). Für viele mag "Number of the Beast" oder "Powerslave" das beste IRON MAIDEN-Album sein, für mich ist es aber definitiv "Somewhere in Time". Woran das liegt? Keine Ahnung, vielleicht weil es mein erstes Metal-Album war, vielleicht weil es das abwechslungsreichste Album von IRON MAIDEN überhaupt ist, wer weiß? Eröffnet wird "Somewhere in Time" mit dem Song "Caught somewhere in Time", eingeleitet mit träumerisch-dominanten Gitarren-Synthies, die beim ersten Mal hören den typischen IRON MAIDEN-Fan zwar verdutzen dürften, ihn darauffolgend aber definitiv fesseln werden. Anders wie bei den Vorgängeralben ist "Caught somewhere in Time" allerdings kein typischer Opener, da der Song dafür viel zu abwechslungsreich ausgefallen ist, aber dennoch ausgezeichnet seine Aufgabe erfüllt, da "Somewhere in Time" ebenso reich an Facetten und Kurzweile ist. Weiter geht's mit "Wasted Years", der ersten Singleauskopplung, einer relativ kurzen Nummer (mit 5.06 Minuten nach "Deja Vu" das zweit kürzeste Stück auf diesem Album). Hier stechen vor allem die prägnanten Hooklines und die eingängige Songstruktur heraus, allemal das Gitarrenlick ist unbeschreiblich. Mit viel Schmackes geht es weiter und es folgt "Sea of Madness", einer meiner Lieblingssongs, da er wahnsinnig abwechslungsreich ist, sowohl aggressiv und druckvoll, als auch äußerst melodiös und atmosphärisch; hier passt einfach jede Note. Von diesem Stück kann man wirklich behaupten, dass es perfekt ist! Als nächstes ist "Heaven can wait" an der Reihe; die "schwächste" Nummer. Eigentlich ist diese Nummer nicht wirklich schwach und immer noch stark genug, um ca. 98% aller Bands in den Sack zu spielen. Allerdings ist "Heaven can wait" ein kleines bißchen zu rockig ausgefallen, rettet aber durch die starken Riffs, die beeindruckenden Soli als auch den kraftvollen Mittelpart den Gesamteindruck. Was aber jetzt kommt lässt sich nicht wirklich in Worte fassen: Die Musikwerdung von allem was einfach nur geil ist, der göttliche Song, 1000 Orgasmen musikalisch ausgedrückt, ach was weiß ich, einfach der beste Song aller Zeiten: "The Loneliness of the long Distance Runner". Hier stimmt alles, wie auch schon zuvor bei "Sea of Madness". Der Song lässt einfach nichts missen, er drückt einfach alles aus was man braucht. Ich versuche es mal so zu beschreiben: Wenn ich bis an mein Lebensende nur noch einen Song hören dürfte wäre es definitiv "The Loneliness of the long Distance Runner". Doch bevor ich aufgrund meiner euphorischen Ekstase mich noch weiter verausgabe, die Genialität und Perfektion dieser Nummer zu beschreiben, möchte ich lieber weiterfahren und mit "Stranger in a strange Land" fortsetzen. Dies sollte nach "Wasted Years" die nächste Singleauskopplung werden. Im Gegensatz zu den restlichen Songs auf "Somewhere in Time" ist dieser Track sehr ruhig ausgefallen, besticht aber dafür durch eine sehr durchdachte Melodieführung. Die Atmosphäre ist nahezu unbeschreiblich, auf alle Fälle aber sehr düster, allerdings auch verträumt, wobei gelegentlich auch eine leicht bedrohliche Stimmung aufkommt, die aber während des Mittelparts vollends verschwindet . Eben solcher Natur sind ebenfalls die Soli der Herren Murray und Smith, die hier passender nicht sein könnten. Als Kuckucks-Ei entpuppt sich "Deja Vu" da nach anfänglich verträumten Melodien- und Klangteppichen, sich dieses Stück als sehr treibend und aggressiv herausstellen soll / wird. Man könnte diese Nummer als konzentrierte Version von "The Loneliness of the long Distance Runner" bezeichnen, da dieser Song obgleich er sehr kurzlebig ist, eine gigantische Atmosphäre aufbaut. Gutes Stichwort: Atmosphäre! Davon gibt es beim abschließenden Stück "Alexander the Great" mehr als genug. Allerdings wird hier schnell klar welche Eigenkomposition dafür Pate stand, nämlich "Rime of the ancient Mariner" vom Vorgängeralbum "Powerslave", wobei hier viel mehr die Melodien dominieren und wie oben erwähnt auch viel mehr Atmosphäre! Mann höre sich nur mal den megastarken Mittelpart an, der vor Abwechslungreichtum nur so strotzt. "Somewhere in Time", das bedeutet ein rundherum perfektes Album, das alles bietet was man erwartet und nur schwer übertroffen werden kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Maiden-Album!, 9. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Es gibt wohl zwei Gruppen unter den Fans von IM. Die einen mögen dieses Album nicht, die anderen finden es genial. Ich rechne micht zu letzterer Gruppe. Was die Jungfrauen auf diesem Album abliefern ist für mich bis heute das Beste, was je im Bereich Hard & Heavy produziert wurde. Im Vergleich zu allen anderen Maiden-Alben hat Sit meiner Meinung nach den besten Sound. Das liegt jetzt nicht am Einsatz der Synthies, sondern es ist die Gesamtatmosphäre, die der Sound des Albums erzeugt. Es gibt Leute, die behaupten, die Gitarren usw. würden auf dieser Scheibe nicht mehr roh und hart genug klingen. Diese Behauptung ist mir echt schleierhaft, denn mit "The loneliness of the long distance runner" ist wohl einer der härtesten Tracks, die je auf einem Maiden-Album zu finden waren, auf SiT vertreten. Der Song "Heaven can Wait" ist vielleicht der einzige Song, der gegenüber den anderen Liedern auf dem Album etwas abfällt, und das liegt nur daran, dass der Song für mich einen leicht nervigen Refrain aufweist, ansonsten ist "Heaven can Wait" musikalisch durchaus auf einer Stufe mit den anderen Liedern dieser CD. Von vorne bis hinten ein richtig geniales Heavy-Metal-Album, wenn nicht sogar das beste aller Zeiten. Deswegen möchte ich auch nicht einen einzelnen Song herausheben, da sich eigentlich alle auf absolutem Top-Niveau bewegen. Abschließend kann ich nur sagen, dass man mit dem Kauf dieses Albums nichts falsch machen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein völlig unterschätzter Monumental-Brecher, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Kaum eine Metalband hat sich musikalisch so stark weiterntwickelt und sich musikalisch so aufgeschlossen gezeigt, wie Iron Maiden. SOMEWHERE IN TIME hebt sich sehr deutlich von den vorangegangenen Alben wie POWERSLAVE oder PIECE OF MIND ab und setz völlig neue Akzente, stieß aber seinerzeit vielen Fans vor den Kopf. Hier zeigen Maiden, wie innovativ und kreativ sie sind. Der Titelsong raubt einem den Atem und lässt sich verbal nicht beschreiben. Zunächst beginnt dieser sehr behäbig, wird dann allerdings zu einem galoppierenden Uptempo-Brecher mit erstklassigen Gitarrenduellen. Der nächste Song, WASTED YEARS ist ebenfalls wunderbar, wobei das Zusammenspiel zwischen dem Bass und der E-Gitarre Adrian Smiths, der diesen beinahe schon radiotauglichen Song, der gut zum Autofahren passt, alleine geschrieben hat, besonders besticht. Der dritte Song, SEA OF MADNESS beginnt ungeheuer brachial und erscheint zunächst wie ein Nackenbrecher mit mörderischen Gitarren- und Basslinien, beruhigt sich dann aber nach dem Solo und nimmt fast schon balladeske Ausmaße an. HEAVEN CAN WAIT ist einfach nur eine Hymmne mit ebenfalls wundervoll harmonischen Soli, THE LONINESS OF A LONG DISTANCE RUNNER klingt zunächst sehr sperrig, erweist sich dann aber als totaler Ohrwurm, STRANGER IN A STRANGE LAND entwickelt sich ähnlich wie SEA OF..., ist nur etwas langsamer, dafür aber melodischer. Auch DEJA-VU erweist sich als Ohrwurmkracher, der unglaublich schnell gespielt wird, wobei der Gesang Dickinsons gänsehauterregend ist. ALEXANDER THE GREAT klingt wunderbar geheimnissvoll und hat recht anspruchsvoll arrangierte Tempiwechsel. Das Album klingt sehr episch, monumental und eröffnet ein wahres "Panorama". Die Songs sind lang und vertrackt und graben sich sehr tief in die Gehörgänge. Die Solis sind erste Sahne, die Basslinien genial und die Drums verspielt und lässig wie selten im Metal-Sektor. Über Bruce Dickinsons Stimme brauche ich nicht zu sprechen.
WUNDERVOLL UND GENIAL.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen maidenforever, 26. August 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Als Maiden-Fan der ersten Stunde kenne ich natürlich alle Cd's, mit Ausnahme der beiden mit Blaze Bayley (was für ein Fehlgriff!).
Somewhere in time ist, trotz oder vielleicht gerade wegen des für Maiden üppigen Synthie-Einsatzes, die geilste von vielen brillianten Metalscheiben der Briten.
Die Gitarrenarbeit ist hier, noch ohne den nervigen und überflüssigen Gers, auf dem absoluten Höhepunkt, ebenso die Sangesleistung von Bruce Dickinson. Zudem sind alle Kompisitionen dermaßen ausgefeilt und druckvoll wie auf keiner anderen Maiden-Scheibe und diese sind immer noch besser als das meiste was sonst so geboten wird.
5 Punkte sind für dieses Meisterwerk definitiv zu wenig.
Anspieltipps: eigentlich alle, aber dennoch stechen Caught somewhere in time, Wasted years, Stranger in strange land und Alexander the great hervor.
Kaufen und vom ersten bis zum letzten Ton staunen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Gesamtkunst- und Meisterwerk, 10. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Somewhere in time war kein Flopp, sondern das zur damaligen Zeit erfolgreichste Maiden-Album. Allein in den USA verkaufte es sich über 2 Millionen mal, was danach kein Maiden-Album mehr schaffte.

Meiner Ansicht nach ist es auch der Höhepunkt von Maiden, alles passt perfekt zusammen. Angefangen vom übergenialen Cover, welches eindrucksvoll die Atmosphäre des Albums widerspiegelt bis hin zu der spielerischen Leistung der einzelnen Musiker.

Nie war Nickos Drumming variabler, nie waren die Gitarren-Soli durchdachter, länger, melodiöser und besser als hier. Allein was Adrian Smith auf diesem Album für geniale Soli vom Stapel lässt (z.B. auf dem Titelsong oder auf TLOFTLDR) lässt Kenner mit der Zunge schnalzen. Dazu kommt eine perfekte Produktion, die den überragenden Kompositionen gerecht wird.

Alle Songs behandeln in irgendeiner Form das Thema Zeit, was zwar nicht geplant war, allerdings ein weiterer Grund für die Homogenität dieses Albums ist, welches in allen Bereichen auf atemberaubend hohen Niveau liegt.

Schaut man sich in diversen Maiden-Foren um, so wird man feststellen, dass dieses Werk auch für viele Maidenheads (also Leute, die wirklich jede Note kennen) ihr bestes ist und eine Ausnahmestellung genießt. Da können die Magazine noch so sehr auf Number of the beast rumpochen.

Allerdings ist dieses Album aufgrund seiner Komplexität nicht unbedingt für Maiden-Einsteiger zu empfehlen. Hier eignen sich NOTB oder Piece of Mind besser, da sie zugänglicher sind. Somewhere in time braucht "Zeit".

Für mich das beste Metal-Album überhaupt, noch vor Metallicas Master of Puppets.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Maiden-Album, 23. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Somewhere In Time wurde in der Fangemeinde sehr gespalten aufgenommen. Offensichtlich kann man das Album nur lieben oder hassen. Meines Erachtens liegt mit dieser CD ein absolut geniales Album vor, das den kompaktesten, geschlossensten uns innovativsten Eindruck aller Maiden Alben bis heute aufweist und keinen Schwachpunkt hat. Nachdem man die erste Phase der Bandgeschichte mit dem hervorragenden Live Album Live After Death abgeschlossen hatte, hat die Band sich hier auf neues Terrain vorgewagt und erstmals Gitarren-Synthesizer verwendet, was im Gegensatz zum nachfolgenden Album „Seventh Son Of A Seventh Son auch vollständig gelungen ist und zusammen mit dem innovativen Cover den futuristischen Sound des Albums unterstreicht. Als beste Bsp. seien hier das Intro zu The Loneliness Of A Long Distance Runner und der geniale Opener Caught Somewhere In Time genannt. Aber auch die metallischen Sounds sind an Klasse nicht zu überbieten, z.B. der donnernde Bass in Sea Of Madness, die einzigartigen Gitarren in Wasted Years oder der groovende Rhythmus von Stranger In A Strange Land. Und mit Heaven Can Wait hat Steve Harris einen Song geschrieben, der Live zur Hymne wurde. Man höre sich nur den Instrumentalteil in der Mitte des Songs an, der haut einen schlicht um. Den krönenden Abschluß des Albums bildet mit Alexander The Great wieder ein überlanger Track mit wundervollen, teilweise sehr melancholischen Instrumentalparts. Bemerkenswert ist, daß Bruce Dickinson hier mit keinem Songmaterial vertreten ist. Lt. Aussage der Band reichte das Material qualitativ nicht an die anderen Songs des Albums heran. Offensichtlich war er nach der 13-monatigen World Slavery Tour mehr ausgebrannt als die anderen Bandmitglieder. Daß dennoch solch ein Superalbum herausgekommen ist, spricht für die Qualität der Band. Neben Steve Harris, der wieder für die epischen Songs gesorgt hat, gebührt hiefür vor allem Adrian Smith Dank, der die Supertracks Wasted Years, Sea Of Madness und Stranger In A Strange Land beigesteuert hat. Der CD-Rom Teil ist dann das Sahnehäubchen für diese geile Scheibe. Es gibt die Videos zu Wasted Years und Stranger In A Strange Land, Informationen zur Entstehungsgeschichte des Albums sowie Daten und Fotos der Tour. Fazit: Auch wenn das angesichts der vielen Superalben, die die Gruppe bis heute veröffentlicht hat, nur schwer zu sagen ist, ist Somewhere In Time vielleicht sogar einen Tick vor The Number Of The Beast meiner Meinung nach das beste Maiden Album.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erstes Iron Maiden Album, 23. März 2009
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Insgesamt war es schon das sechste Album, aber mein erstes von Iron Maiden. Alleine schon das geniale Cover der LP war den Kauf wert, es zeigt vorne Bandmaskottchen Eddie in einer Zukunfsvision.
Was mir erst später auffiel ist, dass überall Hinweise frühere Alben, Cover und Singles der Band zu finden sind. Bis heute habe ich meine freude daran und entdecke noch was neues.

Es war das erste Album, wo Gitarren- und Bass-Synthesizer genutzt wurden und für mich musikalisch ein Quantensprung. Die LP lief damals durchgehend auf meinem Plattenteller und selbst heute noch dreht sie sich sehr oft, wenn auch mittlerweile ein wenig abgenutzt.

Caught Somewhere in Time beginnt mit einem Synthesizer-Intro und ist für mich ein genialer Einstieg in ein klasse Album.

Wasted Years wurde von Adrian Smith geschrieben, ist das einzige Lied von Somewhere in Time, das keinen Synthesizer enthält. Eines meiner absoluten Lieblingstitel von Iron Maiden.

Mit "Sea of Madness" kommt ein wenig Zeit zu erholen, für mich der schwächste Titel der CD, aber nicht weil er wirklich schwach ist, sondern weil die anderen so unglaublich stark sind.

Heaven Can Wait handelt von einer Nahtod-Erfahrung und ist musikalisch ein Offenbarung.

The Loneliness of the Long Distance Runner basiert auf einem Buch und ist textlich genial. Aber auch musikalisch wirklich sehr gelungen.

Stranger in a Strange Land ist mein Lieblingstitel des Albums und ein genialer Höhepunkt. Für mich der Titel der CD. Das Lied handelt von einem Mann, der im Eis eingeschlossen wurde und der Jahre später wieder aufgetaut wurde.

Alexander the Great handelt natürlich von Alexander dem Großen. Geschichtlich sehr an der Realität gehalten und musikalisch ein Ohrenschmaus, für mich eine kleine Hymne.

Insgesamt ein klasse Album das in sich stimmig ist und Highlights vom Albumcover über die Texte bis zur Musik bietet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Geheimfavorit!, 29. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Manchmal kann es schon wirklich unfair sein, wenn man nun nach dem Lieblingsalbum von Iron Maiden gefragt wird... und ich weiss es bis heute nicht! Mal sage ich ganz klar "Piece of Mind", dann, wenn ich depressiver drauf bin "Fear of the Dark" und wenn mich "Jungfrauen"-Skeptiker fragen gradheraus "Number of the Beast"... und doch schleicht sich immer wieder bei mir dieses Album in den Gehoergang und ich ueberlege. "Somewhere in Time" ist, wenn es um die Kontinuitaet und Geschlossenheit eines Albums geht, ganz eindeutig meine Nummer Eins. Denn hier faellt keiner der durchweg hervorragenden Sounds aus dem Rahmen. Klar, "Wasted Years" ist der Mega-Hammer des Albums und gehoert auch bei mir zu den 5(!) besten Maiden-Songs ueberhaupt, aber auch alle anderen Songs stehen dem in nichts nach! Herausheben moechte ich den Opener "Caught Somewhere in Time", der mich schon am Anfang zum Kauf ueberzeugte und den mit jedem weiteren Durchlauf genialer klingenden Stampfer "The Loneliness ...", denn diese zwei Stuecke fangen die futuristische Atmosphaere dieses genialen Werks am besten ein. Wie gesagt: mein Geheimfavorit.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Revolution des Metals, 30. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Somewhere in Time (Audio CD)
Als Iron Maiden ankündigte, dass sie erstmals auf diesem Album Syntheziser einsetzen wollen, war der Aufschrei zunächst einmal groß, doch der Erfolg, der mit diesem Album kam gab den Mannen um Bandboss Steve Harris recht. Insgesamt gesehen muss man bei diesem Werk von Iron Maiden von einem herausragenden Meisterwerk sprechen, denn Maiden hat es hier nahezu erstmals geschafft, ein absolut Ausfallsfreies Album zu kreieren, was nichtmal bei dem Klassiker "Number of the Beast" der Fall gewesen ist.
Angefangen wird die Reise durch den 7-minütigen Song "Caught Somewhere in Time", bei dem man erstmals deutlich die Präsenz der Synthezisern merkt. Jedoch wird schnell klar, dass dies den Sound nicht zerstört, sondern durchaus eine Bereicherung des klassischen Maiden-Sounds darstellt.
"Wasted Years" ist ein Song, der großen Ohrwurm-Charakter besitzt.Selbiges gilt meiner Meinung nach für "Sea of Madness".
Nächstes Highlight stellen die beiden Mini-Epen "Heaven Can Wait" und "The Loneliness of the Long Distance Runner" dar. Zwei grandiose Kompositionen, bei denen einfach alles stimmt.
"Stranger in a Strange Land" und "De Ja Vu" fallen qualtitativ etwas ab, sind aber trotzdem noch wirklich gute Songs.
Zum Abschluss kommt Maiden-typisch wieder ein Epos zum Vorschein, nämlich "Alexander The Great", ein super Song, der ein Highlight des Albums darstellt.
Abschließend lässt sich sagen, dass Maiden mal wieder alles richtig gemacht hat und ein weiteres Meisterwerk des Metals entworfen hat, dass mit dem Einsatz von Synthezisern die Metal-Szene revolutionierte.
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Somewhere In Time
Somewhere In Time von Iron Maiden
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