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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fräuleinwunder aus GB
Um es vorweg zu nehmen und um Missverständnisse direkt auszuschließen: Bei Joss Stone handelt es sich nicht um eine weitere Britney oder Christina Aguilera! Auch das zurzeit so oft und gern verliehene Etikett "Rhythm and Blues" (oder cooler: R 'n B) muss man bei der jungen Dame aus England neu definieren oder besser gesagt: Joss Stone zeigt deutlich auf, was...
Veröffentlicht am 28. Februar 2004 von T-Elch

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hausfrauensoul
Ich hatte mit mehr gerechnet. Die Produktion ist auch auf Vynil etwas blechern. Sie rührt an, doch so richtig knallt's nie. Dennoch: Für gemütliche Teenachmittage im Winter genau das Richtige. Man eckt bei keinem an, ihre Stimme ist vom Feinsten, doch die einer Etta James ist es nicht. Doch was nicht ist, wird sicher noch werden. Sie ist gerade mal zwanzig...
Veröffentlicht am 13. Mai 2009 von Christof Sperl


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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fräuleinwunder aus GB, 28. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Um es vorweg zu nehmen und um Missverständnisse direkt auszuschließen: Bei Joss Stone handelt es sich nicht um eine weitere Britney oder Christina Aguilera! Auch das zurzeit so oft und gern verliehene Etikett "Rhythm and Blues" (oder cooler: R 'n B) muss man bei der jungen Dame aus England neu definieren oder besser gesagt: Joss Stone zeigt deutlich auf, was dieses Label eigentlich bedeutet, denn SIE ist es, die hier wirklichen R 'n B abliefert und nicht etwa die oben genannten Girlies oder Beyoncé Knowles oder wen es da noch geben mag. Diese 16-jährige haut alle anderen derzeitigen "Fräuleinwunder" aus den Puschen und das von der ersten Minute, vom ersten Ton an! Hat man die CD eingelegt und auf "play" gedrückt, hat man nämlich das Gefühl, Miss Stone stände neben einem im Wohnzimmer oder zumindest direkt hinter den Boxen. Ein ganz dickes Lob also an die Tontechniker und Produzenten (oder sollte es doch nur an meiner guten Anlage liegen??), die diese CD einerseits herrlich altmodisch abgemischt haben, andererseits aber dafür gesorgt haben, dass ein fantastischer Sound vorherrscht. Überhaupt die Produktion: man hat Joss Stone eine hervorragende Begleit-Band spendiert, weil man wohl meinte, dass diese Göre es wert sei und man hat gut daran getan. Hier wird noch richtig Hand angelegt: das Schlagzeug kommt nicht von irgendeiner Festplatte, eine schöne alte Orgel wimmert unter den bewährten Händen von Timmy Thomas und ein paar wohlbekannte Blues-Stimmen geben Support im Hintergrund. Kurzum: eigentlich alles, was man derzeit altmodisch und uncool nennen müsste, aber das Ergebnis ist alles andere als altbacken! Selten kam der Blues so frisch und doch schon so erwachsen klingend rüber. Diese Joss Stone scheint wirklich eine Art Blues-Wunderkind zu sein, denn wenn man auch spätestens nach einem Blick aufs Cover feststellen muss, dass hier keine afro-amerikanische Gospel-Mieze so Unglaubliches vom Stapel lässt, so mag man dann aber immer noch nicht glauben, dass diese Mädchen gerade mal 16 Jahre alt ist! Das Kompliment, dass sie den Blues glaubhaft rüber bringt, wirkt vor diesem Hintergrund also noch größer.
Die Songauswahl - fast alles Klassiker - überzeugt und Joss Stone verleiht allen Songs ihren unverwechselbaren Touch, selten wirkt sie überfordert (welch ein Kompliment für eine 16-jährige!), auch wenn ihre Interpretation von "Some kind of wonderful" gewöhnungsbedürftig ist. Das White Stripes-Cover "Fell in love with a boy", die erste Single-Auskopplung, ist ok, aber bei weitem nicht der stärkste Song auf dem Album (vielleicht liegt es daran, dass er von den White Stripes ist ...? OK, ich gebe zu, ich finde die Stripes furchtbar! ...).
Insgesamt eine herrlich altmodische Platte, die aber selten frisch daherkommt: eine neue Stimme (und was für eine!), ein neues Gesicht - kurzum: bislang eindeutig die Platte des Jahres, und sie hat das Zeug dazu, dass sie es auch bis zum Ende dieses Jahres bleibt - vorausgesetzt niemand kommt auf die Idee Miss Stone einzureden, sie müsste etwas "poppiger" werden. Lasst sie so wie sie ist - sie hat den Blues (und John Lee Hooker grummelt selig von oben)!!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolut erstaunliches Debüt, 5. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Diese CD (ich habe sie im Herbst in den USA gekauft) ist ein Hammer! Es ist kaum zu glauben, daß diese Songs von einem 16jährigen Schulmädchen aus England gesungen werden. Von der Stimmme her würde man eher eine lebenserfahrene Frau, möglicherweise aus dem afro-amerikanischen Kontext, vermuten. Auch die Texte beziehen sich teilweise auf Liebes-und Lebens-Abenteuer, die eine 16jährige höchstens aus Erzählungen oder Filmen kennen kann. Aber Joss Stone singt diese Lieder mit einer Inbrunst und mit einem Gefühl, als wäre sie (schon) mit allen Wassern gewaschen. Es stimmt, einige wenige Songs sind ihr vielleicht noch ein wenig voraus, aber die CD insgesamt ist ein wirklich gelungenes Kunstwerk und meilenweit von dem entfernt, was einem Superstar-mäßig dieser Tage um die Ohren geschlagen wird. Wer ein Konzert dieser Künstlerin erwischen kann, der sollte es sich auf jeden Fall gönnen, sich das live anzuhören.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen soul lebt!, 18. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
es ist so schön, wenn es hin und wieder vorkommt, von der musikindustrie positiv überrascht zu werden und wenn junge künstler nicht auf die schnelle kohle aus sind und einen auf britney spears und konsorten machen.
joss stone hat eine stimme, dass man nicht glauben mag, dass dieses mädchen noch nicht mal volljährig ist; echt der hammer!
und dann singt sie auch noch eine stilrichtung, die ihre altersgenossInnen wahrscheinlich noch nicht einmal mehr kennen: richtig guter, groovender soul ohne unnötiger spielereien - reduced to the max sozusagen.
das ganze kommt so kurzweilig rüber, dass einem nach verklingen des letzten tones praktisch gar nix anderes übrig bleibt, als die scheibe gleich nochmal anzuschmeißen.
wer also auf reife, erstklassig interpretierte soulmusik steht, kommt um diese cd definitv nicht herum.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Debüt, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
"Ist das Aretha Franklin?" - "Nein." - "Dann ist es bestimmt Ella Fitzgerald?" - "Auch nicht. Es ist Joss Stone. Sie ist erst 17, kommt aus England und ist weiß." - "Du lügst doch. Nie im Leben ist die erst 17 und auf gar keinen Fall ist sie weiß." - "Doch! Doch! Doch!".
So oder so ähnlich läuft ein Dialog zwischen einer Person, die bereits "The Soul Sessions" von Joss Stone angehört hat und einer anderen, die die junge Sängerin noch nicht kennt, ab.
Auch wenn viele Möchtegern-Stars von den Medien häufig (und meist zu Unrecht) mit Legenden verglichen werden, muss man sagen, dass Joss Stone tatsächlich eines der größten Soul-Talente seit Aretha Franklin ist. "The Soul Sessions" ist ein wohltuend zurückhaltendes Album, dass sich verdächtig nach dem Motown-Sound der 70er Jahre anhört. Das bedeutet, wer auf Rap-Einlagen, Samples und andere Spielereien, die bei Beyonce und Co. in Hülle und Fülle eingesetzt werden, steht, wird hier ziemlich enttäuscht sein. Sämtliche Töne auf dem Longplayer werden von Menschenhand erzeugt. Kein Drumcomputer, sondern ein echtes Schlagzeug gibt den Rhythmus an, im Hintergrund brummt die Hammond-Orgel, ein Bassist sorgt für den fetten Beat und auch Gitarrenklänge sind selbstredend zu hören. Herausragend ist aber die Stimme der Engländerin Joss Stone. Selten hat es eine so junge Sängerin geschafft, gleichzeitig so kraftvoll und dennoch sanft zu klingen. Wie eine "Alte" spult Joss Stone ihr Programm aus 10 fein ausgewählten Songs herunter. Auffällig ist dabei, dass das hohe Niveau durchgängig gehalten wird.
Highlights sind neben dem sommerlich-verspielten "Super Duper Love" und dem wütenden "Dirty Man" sicherlich der Franklin-Klassiker "All the Kings Horses" und das White-Stripes-Cover "Fell in Love With a Boy" (bei Meg und Jack heißt der Song "Fell in Love With a Girl").
Abschließend bleibt zu hoffen, dass dieses Riesentalent behutsam aufgebaut wird und nicht zu Gunsten des Kommerzes verheizt wird, indem ein massentaugliches Album nach dem anderen erscheint.
"The Soul Sessions" ist auf jeden Fall eines der besten Soul-Alben des letzten Jahrzehnts. Vor allem, weil der Soul von Joss Stone tatsächlich Seele hat und nicht ein gesichtsloses Kunstprodukt ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lebe Soul-Music!, 18. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Heutzutage gibt es nicht viele 16-jährige Mädchen, die ins Musikgeschäft einsteigen und sich für Soul-Musik entscheiden. Oft hört man nur schnell produzierten Billig-Pop (siehe Superstars, Carsting-Shows, etc.). Gerade deshalb lohnt es sich, Joss Stones Album zu kaufen. Die Engländerin mit der kraftvollen Stimme einer 40-jährigen wird jeden sofort verzaubern. Die Songs auf ihrer Debut-LP sind wie geschaffen für ihre Stimme. Besonders gut gelungen sind "All The King's Horses", "The Chokin' Kind" und "I've Fallen In Love With You". Diese CD eignet sich perfelt zum Träumen, zum Zur-Ruhe-Kommen und zum Entspannen. Alle 10 Tracks sind hervorragend und außergewöhnlich. Man kann nur hoffen, dass es in Zukunft noch mehr solcher grandiosen Sängerinnnen und Sänger geben wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut spitze!, 27. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Sehr junge Lady aber Wahnsinnsstimme.
Wunderschöne Titel.
Ein Muss für jeden der so soulige Musik liebt.
Ich kann nur eins sagen...Kaufen!!!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totgesagtes lebt länger !, 3. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Was dieses "junge Kind" schon mit ihrer Stimme zu leisten imstande ist, lässt einen mit der Zunge schnalzen und in höchsten Lobeshymnen sprechen. Ich habe bestimmt seit etlichen Jahren kein derart gefühlvolles und stilistisches Soulalbum mehr gehört. Der Old-School schien tot gewesen zu sein. Niederreissende Ströme von allzu glatten RnB-Kompositionen drohten die Welt zu überfluten - aber dass es gerade ein junges, "weisses" Mädchen aus England sein würde, das uns vor dem Untergang bewahrt, hätte ich mir nicht ausmalen können.
Joss Stone (gebürtig Joscelyn Stokes) wiederbelebt den feinen, alten Soul der 60er und 70er, stellt sich wie ein Staudamm dem obigen Mainstream und bringt den wahren Soul wieder zurück ans Ufer - und wie sie das macht !
Wir haben uns damals ja schon über ein gewaltiges Stimmenpotental einer Anastacia gewundert und gefreut, aber was Joss da aus ihrer Kehle herausholt, und überhaupt die Weise, wie sie mit ihrer jungen, eigentlich (!?) unerfahrenen Stimme mit spielerischer Art umzugehen weiss, bringt mir Gänsehaut - insbesondere die dunklen, vibrierenden und leicht lasziven, aus dem Bauch herausgeholten, nach Liebe schmachtenden Momente - ja, Joss hat merklich schwarzen Soul im Blut !
Ich bin mir auch ziemlich sicher (und man hört es deutlich heraus), dass die Produzenten im Studio Ihr garnicht zu sagen brauchten, welche Passage sie "wie" zu singen habe - es steckt so in ihr drin, sie hat "es" einfach !
Die "bekannten", stimmungsvollen Arrangements (von alten Soullegenden, insbesondere Betty Wright eingespielt) klingen ehrlich und nach alter Schule ! Satter Hammond-Sound, groovender Bass, filigrane Pianoklänge, perfekt abgestimmte Choreinlagen feinster Machart und nicht zu vordergründige Gitarrensoli - das hat Soul, das hat Groove ! BISHER dachte ich immer (die, zumindest was ihre Alben angeht, leider oft unter Wert verkaufte) Mary J. Blige wäre die "neue" Aretha Franklin. Was mir eine Mary J. Blige oder Alicia Keys (beides ansich klasse Künstlerinnen) jedoch nicht geben können,dürfen oder wollen (?!), habe ich bei Joss Stone gefunden. Hach, ist das schön ! Es könnte mein persönlicher Anwärter auf das Album des Jahrzehnts werden... aber wir haben ja erst 2004, was erwartet uns noch von Joss Stone... ?!
Ich glaube auch, die Tatsache, dass sie erst 16 Jahre alt ist, ist zwar sehr nennens- und beachtenswert, aber was eigentlich viel mehr überwiegt, ist die Freude, dass es endlich mal wieder jemand, der sich im sogenannten Soul-Genre bewegt, wirklich (!!!) schafft, das "Gefühl", dass diesen Soul vor Jahren soo tief prägte, wieder zum Leben zu erwecken. Ich hatte die Suche schon fast aufgegeben.
Die Suche ist beendet !
Wie sehr mich "diese Stimme" Stone einnehmen konnte, beweist die Tatsache, dass ich "The Soul Sessions" einem alten Soul-Sampler (u.a. mit Aretha Franklin, The Commodores, Wilson Pickett, Al Jarreau) gegenüber, den ich am gleichen Tage erwarb, immer wieder hörender Weise vorzug ;)
Negativ stimmt mich momentan daher nur, dass dieses Album anscheinend vom Management nur dazu diente, Joss's Potential ersteinmal aufzuzeigen, um beim zweiten Werk die massentaugliche Schiene einzuschlagen, um DOCH wieder dem oben erwähnten Mainstream, der alles wegspült, zu folgen - ich hoffe, es bleibt bei dem Gerücht und der Staudamm bleibt standhaft ! Ich will mehr HIERVON !
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser setzen beim Hören, 28. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Also dieses Mädel ist wirklich eine Offenbarung. Hier wird der Soul nicht ins neue Jahrtausend geführt wie von anderen Ausnahmekünstlerinnen der letzten Jahre (Keys, Stone, Scott etc.), sondern knüpft in der Produktion da an, wo vor über 30 Jahren Leute wie Lynn Collins, Marva Whitney oder eben die jetzt produzierende Betty Wright aufgehört haben. Hier gibt es keine Beats und Loops, sondern ein von Menschenhand geführtes, schweinisch-groovendes Drumset (u.a. gespielt von Kravitz-Trommlerin Cindy Blackman). Über die von anderen angesprochenen leichten Mängel lässt sich nicht nur angesichts des Alters von Joss Stone generös hinwegsehen, sondern vor allem, weil ihre Stimme vom ersten Ton der CD unwiderstehlich unter die Haut geht. Man kann sich angesichts der heutigen Musiklandschaft nur ausdrücklich wünschen, dass Joss Stone ein gigantischer Erfolg gelingt. Weiterer Anspieltipp: Das White Stripes-Cover "Fell in love with a boy", nebenbei die 1. Single aus "The Soul Sessions".
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunder gibt es immer wieder, 15. März 2004
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Bisher war ich immer skeptisch wenn irgendwelche Newcomer Cover-versionen von alten Songs ablieferten. Meist zurecht.
Bis Joss Stone kam.
Unglaublich, dass so eine tiefschwarze Stimme in einem 16-jährigen weißen Mädchen steckt. Sie braucht den Vergleich mit den Soulgrößen der 60er-Jahre nicht zu scheuen. Dazu kommen noch die exzellenten Begleitmusiker. Die Songs haben genau das, was der Name der Musikrichtung sagt: Soul. Besonders der 8. Titel der CD, "I had a dream" treibt mir bei jedem Hören die Tränen in die Augen. Ich warte jetzt gespannt auf die nächste CD, auf der Songs zu hören sein werden, die neu für Joss Stone geschrieben werden.
Bleibt nur zu hoffen, dass sie ein vernünftiges Management hat, dass dafür sorgt, dass dieses Ausnahmetalent nicht verheizt wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Soul of Blues, 20. Juli 2004
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Soul Sessions (Audio CD)
Bereits bei der Interpretation des ersten Songs "The chokin' kind" zeigt die die 17-jährige Britin wo es lang geht, indem sie zum gemeinsamen Ursprung aller Richtungen der "Black Music", die man heute als Soul (Old School, Motown usw.), Rhythm 'n' Blues, (Electric-)Funk(edelic), Groove, Gospel usw. bezeichnet, zurückkehrt: den Blues!!!
Einerseits geschieht dies wahrhaft gefühlvoll und überzeugend durch Stone's bisweilen bombastische "Röhre", die keinen Vergleich mit denjenigen ihrer weitaus älteren und oftmals beleibteren afroamerikanischen Vorbildern zu scheuen braucht. Andererseits bekommt man gegenüber den vorherrschenden Charttrends keine synthetisch erzeugten Geräusche zu hören, sondern ehrliche, handgemachte Töne von hervorragenden Sessionsmusikern, die sich richtiger Musikinstrumente bedienen. Diesbezüglich sind besonders die sauberen E-Gitarrensoli bei "Super duper love (are you diggin'on me?)", die groovenden Riffs bei "Fell in love with a boy" und das getragene Piano-Intro bei "Victim of a foolish heart" zu nennen. In einigen Songs, wie "Some kind of wonderful" erklingen zusätzlich noch satte Hammond-Harmonien. Manchmal kommt, wie bei der sich langsam steigernden Ballade "I've fallen in love with you'" ein Backgroundchorus, der "alten Hasen" Angie Stone und Betty Wright hinzu. Joss Stone's Timbre, vor allem ihre beeindruckende Darbietung von "Dirty man", die bluesig-repetitiv gesungenen Passagen, sowie weitere Anklänge an das "Zeitalter der Hippies" (Videoclip "Super duper love" ist Flowerpower!) können durchaus Assoziationen zu Janis Joplin erwecken....
.....oder Parallelen zu Andrew Strong, der als 16-jähriger Bluessänger im Musikfilm "The Commitments" (IRL/GB 1991) für Furore sorgte, erkennen lassen. (Leider verschwand der junge Ire, dessen stimmliches Potential jenes von Joe Cocker oder Van Morrison erreichte, wenn nicht sogar übertraf, nach Erhalt des Brit Awards 1992 wieder in der Versenkung.)
Mit "Soul Sessions" ist ein Generationen übergreifendes Werk gelungen, das einem breiten Hörerspektrum vom nostalgischen "Woodstock-Opa" bis hin zum Teenager, der von musikalischer Kommerzkost genug hat, gleichermaßen empfohlen werden kann. Die Debut-CD, auf der Miss Stone mit ihren ureignen Versionen von 10 Klassikern (Klasse statt Masse) aufwartet, ist mit 5 Amazonsternen zu bewerten und lässt das für September 2004 avisierte zweite Album ("Mind, Body & Soul") mit Ungeduld erwarten........
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The Soul Sessions
The Soul Sessions von Joss Stone
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