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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Maiden-Alben
Thematisch bewegt sich Band auf diesem Album zwischen dem Zweiten Weltkrieg ("Aces High" und "2 Minutes To Midnight") und dem alten Ägypten, wie der Titel "Powerslave" und vor allem das geniale Coverartwork erahnen lässt. Ebenso vielseitig ist auch die Musik auf diesem Album. Die beiden ersten, schon genannten Songs, sind einfach...
Am 18. Januar 2000 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vinyl und Konfetti
Nach dem Fehlgriff des Kaufs der Picture Discs in 2013 - zumindest von der akustischen Warte aus gesehen - habe ich mich sehr über die Ankündigung der 180g Neupressung auf schwarzem Vinyl gefreut. Gestern kam die Scheibe an. Die Reproduktion des Covers und der Innenhülle sind sehr gut gelungen, wesentlich besser als das Gatefold der Picture Discs, die bis...
Vor 1 Monat von filmfool veröffentlicht


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Maiden-Alben, 18. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Thematisch bewegt sich Band auf diesem Album zwischen dem Zweiten Weltkrieg ("Aces High" und "2 Minutes To Midnight") und dem alten Ägypten, wie der Titel "Powerslave" und vor allem das geniale Coverartwork erahnen lässt. Ebenso vielseitig ist auch die Musik auf diesem Album. Die beiden ersten, schon genannten Songs, sind einfach erste Sahne und haben als Single-Auskopplungen seinerzeit (1984) das ihrige für den großen Erfolg der Band getan. Aber auch der Rest der Songs ist nicht ohne. Einfach traumhaft ist die Gitarrenarbeit von Dave Murray und Adrian Smith, die sowohl präzise Rhythmusarbeit verrichten, als auch mit eingängigen Melodien zweistimmig den Ton angeben um sich dann wieder die Soloparts zuzuwerfen, die der eine besser als der andere spielt. Drummer Nicko McBrain und Mainman Steve Harris am Bass werden es nicht müde, durch ihr perfektes rhythmisches und melodiöses (!) Zusammenspiel auch nur jede kleine Lücke zu füllen, die die Guitarreros noch übrig lassen. Nahezu perfekt steht über all dem Bruce Dickinsons Gesang, der ja noch oder auch gerade heute zu den besten seiner Garde zählt. Um diese Beschreibung nachvollziehen zu können, solltest Du Dir nur mal den (überlangen) Song "Rime Of The Ancient Mariner" anhören - Du wirst verstehen, was ich meine. Einfach erstklassig!
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes bis sehr gutes Maiden-Niveau!, 14. März 2005
Von 
Stefan Schröder "Libraraptor" (Ostentrop, Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Mit dieser Platte verbindet mich eine sehr persönliche geschichte: Es war die erste CD, die ich mir damals aus dem Bereich des Heavy Metal gekauft habe. Als Zwölfjähriger stand ich, mein Vater hinter mir, vor dem CD Regal und durfte mir "in Gottes Namen" eine CD der Band aussuchen, deren Schriftzug mich seit dem Osterfeuer mit den Kuttenträgern unseres Dorfes nicht mehr losgelassen hatte. Ich griff zum Album mit dem harmlosesten Cover, das war der einzige Grund dafür, dass ich nicht "Piece Of Mind" oder gar "Killers" gekauft hatte. Als ich dann den Beginn von "Aces High" hörte, spürte ich: Meine "Masters Of The Universe"- Hörspielzeiten waren Vergangenheit! Ich würde "Metaller" werden!
Genug gelabert. Ich bin heute 15 Jahre älter und habe mir natürlich im Laufe der Zeit sämtliche weiteren Platten von Maiden zugelegt. Und immer noch zählt "Powerslave" zu meinen Favoriten. Der Grund: Auf diesem Album stimmt die Harmonie im Songwriting. Gitarren, Bass, Drums und Gesang bilden eine perfekte Symbiose und wirken wie EIN Organismus, der sich nun verschiedenen Inhalten widmet. Der zweite Weltkrieg, die Zeit der Pharaonen, ein altes Seemannsgedicht, mittelalterliche Duelle- auch thematisch ist für Abwechslung gesorgt. Maiden klingen zudem sehr schnell, gut "geölt", sprich: aufeinander eingespielt und heavy. Also: für Maiden Neulinge (und die gibt es auch heute noch) ein guter Einstieg, auch wenn die Platte im Mittelteil kleine Schwachpunkte hat.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ist diese Band überhaupt in der Lage schlechte Alben zu produzieren?, 18. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Das war die Frage, die die Metalwelt sich stellte nach dem Iron Maiden mit ihren ersten vier Alben eindrucksvoll bewiesen wie ordentlicher Heavy Metal zu klingen hat. Und auf ihrer fünften Platte "Powerslave" machten sie nahtlos da weiter wo sie bei "Piece of Mind" aufgehört hatten. Zugegebenermaßen klingt es an einigen Stellen so, als hätte man versucht die Musik auf den Mainstream zuzuschneiden. Mindert das aber die Qualität des Albums? Nein! Denn die Powerslave donnert einem die harten Riffs sowie hervorragenden Melodien um die Ohren das man nicht im entferntesten etwas zu kritisieren hat. Das Album ist im direkten Vergleich zum Vorgänger wieder etwas härter und schneller ausgefallen, lässt aber Melodiösität zu keinem Zeitpunkt vermissen. Wie immer agieren Harris und co. auf höchstem Niveau, da braucht man weder hier noch auf den nächsten zwei Alben groß Worte drüber zu verlieren. Was natürlich auffällt ist das der auf "Piece of Mind" begonnene Trend, lange und abwechslungsreiche Stücke zu schreiben hier weiter fortgesetzt wird. Exemplarisch dafür ist das 14-minütige "Rime of the Ancient Mariner" aber auch der Titeltrack.
Iron Maiden hatten einfach ihren Stil gefunden zwischen melodischen Stücken und sehr schnellen Headbangern. Und nun taten sie nichts weiter als das Beste daraus zu machen. Powerslave ist ein Produkt aus der damaligen Hochphase der Band und damit trifft die Bezeichnung "Klassiker" hier voll und ganz zu.

Aces High: Gleich zu Beginn einer der schnellsten und härtesten Maidentracks. Genialer Doppelgesang beim Refrain. Das erste Highlight! (5/5)
2 Minutes to Midnight: Kaum zu glauben das dieses hervorragende Stück als Single ausgekoppelt wurde. Ein harter Maidensong mit ruhigem Mittelteil. Nächstes Highlight! (5/5)
Losfer Words (Big 'Orra): Ein gutes Instrumentalstück, welches nicht das beste Mainriff aufweisen kann, trotzdem überzeugt. (4/5)
Flash of the Blade: Weiterer guter Song mit gutem Riff und minimalen Schwächen. (4/5)
The Duellists: Sehr starker Song der gerade im Mittelteil bei den Soli seine großen Momente hat. (5/5)
Back in the Village: Ein Wahnsinnsriff jagt das nächste. Ein sehr geiler, schneller Metalkracher! (5/5)
Powerslave: Starker Titeltrack mit orientalisch angehauchten Riffs und einem ruhigen Mittelteil, bei welchem man aus dem staunen nicht mehr raus kommt. (5/5)
Rime of the Ancient Mariner: 14-minütiges durchgängig geniales Epos mit vielen Facetten. Mal wieder vereint die Band alle Metalzutaten in einem einzigen Song. Fantastisch! (5/5)

Die Band war auf ihrem Zenit und aufeinander eingespielt. Kein Wunder also das wieder ein Album dabei raus kam was in Sachen Metal Maßstäbe setzte. Ich persönlich mag die Scheibe sogar noch ein bisschen mehr als die ohnehin geniale Piece of Mind. Klare Sache, wer Metal mag kommt an dieser Platte nicht vorbei. Einsteiger können mit dieser Platte auch nichts verkehrt machen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart und Kompromisslos!, 12. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Wow, mit Powerslave ist den Jungs ja mal wieder ein echter Kracher gelungen. Die Scheibe bietet alles wofür Iron Maiden steht. Schnelle Songs, die richtig reinkrachen, erstklassige Gitarrenarbeit von Murray und Smith, die vorantreibende Rhythmusmaschine aus Bassist Steve Harris und Drummer Nico McBrain und der über allem thronende Gesang von Bruce Dickinson. Der beste Song des Albums ist ohne Zweifel Rime Of The Ancient Mariner. Hier hat sich Steve Harris beim Songschreiben selbst übertroffen. Auf 13  Minuten nimmt sich der Song Zeit, das Thema und die gelungenen Lyrics in tollen Melodien und harten Riffs rüberzubringen. Meine weiteren Lieblingstracks sind Powerslave mit seiner düsteren Atmosphäre und das Instrumentalstück Losfer Words, das mit erstklassiger Arbeit an den Gitarren aufwartet, aber auch die beiden Singles Aces High und 2 Minutes To Midnight gehen sehr gut ab, wenngleich man letzteren Song inzwischen über die diversen Live-Alben einfach zu häufig gehört hat. The Duellists und Back In The Village fallen zwar leicht ab, sind aber im Vergleich zum sonstigen Metal-Einerlei trotzdem Songs von hohem Niveau. Bruce Dickinson zeigt sich auf diesem Album sehr kreativ. Flash Of The Blade, das mit seinem sägenden Riff ebenfalls ein Highlight ist und Powerslave hat er alleine geschrieben und Two Minutes To Midnight und Back In The Village zusammen mit Adrian Smith. Die anderen Songs stammen sämtlichst aus der Feder von Steve Harris. Der CD-Rom Teil ist dann das Sahnehäubchen für diese geile Scheibe. Es gibt die Videos zu Aces High und 2 Minutes To Midnight, Informationen zur Entstehungsgeschichte des Albums sowie Daten und Fotos der Tour. Fazit: Ein Klassealbum, das nur wenig hinter mit den Meisterwerken The Number Of The Beast und Somewhere In Time zurückbleibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Nachsicht 5 Punkte, 26. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Powerslave ist ein etwas zwiespältiges Album, besitzt es doch neben einigen Übernummern doch einige Füller. Als Füller würde ich zB Losfer Words und das ziemlich poppige Flash of the blade nennen. Dem stehen wieder ausgezeichnete Songs wie Aces High, 2 Minutes to Midnight und Powerslave gegenüber. Vor allem Powerslave ist für mich der Song, der die längste Langzeitwirkung hat. Schöne Rythmuswechsel, geniale Gitarrenarbeit und sehr emotionalen Gesang - wobei die Live-Version auf der Live After Death fast noch besser ist ("Long Beach Arena, scream for me - ahhh").

Rime of the Ancient Mariner sehe ich etwas ambivalent. Sehr ambitionierte Nummer, die eine gute Geschichte erzählt. Allerdings aus meiner Sicht etwas überbewertet. Ich habe stets das Gefühl, dass die Nummer etwas gestreckt ist (vor allem der gemütliche und eintönige Mittelteil). Außerdem gibt es in den flotten Passagen zu wenig Abwechslung, es wiederholen sich immer die 2 gleichen Motive. Ab und zu höre ich es mir an (und finde es eh nicht schlecht), meistens aber skippe ich eher noch einmal auf Powerslave zurück. Der Sound ist tadellos, sehr differenziert und recht druckvoll.

Man muss bei der Bewertung auch die Zeit berücksichtigen, wann dieses Album entstand - mittlerweile gibt es ja unzählige Bands, die in die selbe Richtung gehen und ihre Sache auch nicht schlecht machen - Mitte der 80er waren Iron Maiden aber einzigartig. Daher 5 Punkte trotz leichter Schwachstellen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer-Album!, 5. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Was die Heavy Metal-Götter 1984 abgeliefert haben, gehört zweifellos zu den besten Alben der Rock- und Metalgeschichte. Angefangen mit dem schnellen Headbang-Opener "Aces High" mit seinen schrammenden Melodien und den unglaublichen Solos von Adrian Smith und Dave Murray (abgesehen von "The Trooper" gehts gar nicht mehr geiler!), weiter zur Mid/Uptempo-Nummer "2 Minutes to Midnight", die auch zugleich die erste Single ist, und natürlich die beiden letzten Titel, der Titeltrack mit seinen mystischen Melodien und das 14 Minuten lange Stück "The Rime of the ancient Mariner". Die anderen vier Songs sind zwar nicht unbedingt Klassiker, aber auch gut. Also, unbedingt kaufen und die bereits genannten Stücke, oder auch die ganze Platte genießen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höhepunkt der Maiden-Geschichte, 4. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Das 1984 erschienene Album "Powerslave" war das erste, was mir von Maiden in die Finger fiel und ist so etwas wie meine erste Liebe (im Bezug auf Maiden versteht sich). Alles was von diesem Moment an veröffentlicht wurde, mußte sich mit diesem Klassiker messen lassen. Gleichzeitig war "Powerslave" auch für Maiden der ganz große Erfolg, auf den die bis dato wohl größte und gigantischste Maiden-Tour folgte. Neben dem superschnellen "Aces high" (einer der geilsten Maiden-Songs überhaupt) und dem soliden "Two minutes to midnight" sind hier solche Klassiker wie das düstere "Powerslave" und vor allem das überlange "Rime of the ancient mariner" vertreten. Mit diesem Album ist Maiden nach "Number of the beast" der zweite große Wurf gelungen, diese CD gehört zum Besten, was je im Metalbereich veröffentlicht wurde!!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight der Musikgeschichte!, 8. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
"Powerslave" hat jeden einzelnen der 5 Sterne verdient.
Denn von den 8 Songs ist schonmal 4 einfach nur genial und der Rest auch gelungen. "Aces High" ist ein sehr guter, temporeicher Opener. Darauf folgt mit "2 Minutes two Midnight" ein etwas langsamere, aber nicht weniger guter Song. Die anschließenden 4 Songs sind auch, wie gesagt, gut, kommen aber nicht ganz an die Klasse der erstgenannten Songs, sowie "Powerslave" und dem 13 minütigen Hammertrack "Rime of the ancient Mariner", heran.
Man kann also durchaus sagen, dass das Release von "Powerlsave" einer der Höhepunkte in der History von Iron Maiden war!
UP THE IRONS!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein halber Klassiker?, 5. Januar 2013
Von 
Asphaltwolf (4942 Meilen bis Graceland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Yoo .. ich glaube, ich mach' mich hier jetzt mal unbeliebt. "Powerslave" gilt unter Kritikern und Fans gleichermaßen als unbestreitbarer Klassiker im Arsenal von Iron Maiden. Einerseits trägt das Album seinen Klassikerstatus durchaus zurecht, aber andererseits möchte ich jetzt ein bißchen daran rütteln, ohne die Klasse von Iron Maiden in Frage zu stellen.

Zu den allerersten Liedern, die ich von Iron Maiden hören durfte, gehörten die beiden Singles "2 Minutes To Midnight" und "Aces High", die 1990 im Rahmen einer "The First Ten Years"-Reihe von Iron Maiden auf einer CD zusammengefasst, und mit ihren B-Seiten veröffentlicht wurde. Unter den angebotenen Titeln habe ich mir als Pimpf diese Ausgabe gekauft, weil mir das "2 Minutes To Midnight"-Cover so gut gefallen hatte. Ich kannte zwar schon etwas von Iron Maiden, aber auf diese beiden Singles sollte ich so sehr abfahren, dass ich unwiderruflich zum Maiden-Anhänger mutierte. Irgendwann, nachdem ich immer nur das Beste von "Powerslave" gelesen hatte, beschaffte ich mir bei nächster Gelegenheit das vollständige Album. Angesichts "2 Minutes To Midnight" und "Aces High", die rocken, melodisch, mit packenden Riffs ausgestattet, und Maiden in Top-Form und Reinkultur sind, konnte ich die Kritiken sehr gut nachvollziehen, und war regelrecht hippelig auf "Powerslave". Doch als sich die Platte dann endlich auf dem Plattenteller drehte, war ich etwas enttäuscht.

Das Album wird von den furiosen Singles zu Beginn, und dem machtvollen Titelsong, sowie dem herausragenden, fast 14-minütigen "Rime Of The Ancient Mariner" flankiert und überragt, die Songs dazwischen scheinen etwas in einer Talsohle zu liegen. Sie sind alles andere als schlecht, haben meiner Ansicht nach aber weder die Magie noch die Kraft der 4 besten Songs von "Powerslave" inne. Damit ist das Album in einen hervorragenden Teil, der Maiden in absoluter Bestform zeigt, und einem für diese Band eher durchschnittlichen Teil, "aufgeteilt", wie ich finde. Der Talboden bei Maiden liegt allerdings immer noch weit höher als die Ebenen vieler Metal-Bands.

Betrachtet man vielleicht den Hintergrund, in dem "Powerslave" entstand, könnte man eventuell zu einer Erklärung kommen: unmittelbar im Anschluss an die "World Piece"-Tour legten Maiden im Januar 1984 eine dreiwöchige Pause ein, in der sie schnell alle Lieder für "Powerslave" schrieben. Die Songs entstanden in einem recht kurzen Zeitraum zwischen Tour und Albumaufnahme. Im August desselben Jahres waren Maiden schon wieder auf ihrer "World Slavery"-Tour. Natürlich muss das jetzt kein Kriterium für die etwas durchnittlicheren Songs des Albums sein, viel gute Musik ist in kurzer und kürzester Zeit entstanden, darunter natürlich auch "Rime Of The Ancient Mariner", das laut Steve Harris unter enormen Zeitdruck entstand. Dabei kann eben gutes, aber auch weniger gutes herauskommen. Das mag hier jetzt etwas gemein klingen, weil riff-betonte Lieder wie "The Duellists", "Flash Of The Blade" & "Back In The Village" alles andere als schlecht sind, sie wirken nur nicht ganz so inspiriert wie die herausragensten Songs des Albums. Im Speziellen kann ich keinen Gefallen an den etwas überzogenen Refrains finden, die meinen Eindruck trüben. Ein Song wie "Powerslave" besticht bsp. mit orientalisch angehauchten Riffs und Melodien, man merkt, dass dieser Song fein ausgearbeitet wurde, und dass man sich dabei einiges gedacht hat. Ich hätte mich da sicherlich gefreut, wenn Maiden das Konzept des alten Ägypten musikalisch etwas weiter vertieft hätten.

Die astreine Produktion von Martin Birch, die "Powerslave" zu keinem Zeitpunkt altbacken klingen lässt, sorgt nichtsdestotrotz für ein homogenes Album, das von einem tollen Coverartwork veredelt wird. Vielleicht rührt der besondere Status von "Powerslave" nicht nur aus seiner Musik, sondern auch aus der gigantischen "World Slavery"-Tour her, die mit dem faszinierenden Livealbum "Live After Death" gekrönt wurde. Aber - keine Diskussion, "Powerslave" sollte natürlich in keiner Sammlung fehlen, denn als Heavy Metal-Album ist es zweifelsohne immer noch exzellent, selbst wenn sich meiner Ansicht nach geringfügige Schwächen im Songwriting eingeschlichen hatten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden lässt höre, was sie alles drauf haben., 28. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Wenn man sich diese Album anhört, hört man was die heutigen Altrocker zu ihren besten Zeitem drauf hatten. Es ist in allen Punkten Spitze. Jeder Song hat einen hohen Anspruchsgrad und ist in sich sehr komplex! Höhepunt und zugleich der Abschluss ist zweifellos "The Rime of the Acient Mariner". Hier hört der Hörer die Kompositionsfähigkeit der 5 Jungs förmlich raus. Weil es so lang ist, fehlt wircklich nichts! Zusammengefasst ist dieses Album ein MUSS für jeden Maiden Fan und wer mal diese Band kennenlernen möchte, sollte sich genau dieses Album zulegen, denn hier hört er "IRON MAIDEN".
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Powerslave
Powerslave von Iron Maiden
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