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Dietrich Fischer-Dieskau (*1925) hat sich zwischenzeitlich aus dem Konzertleben zurückgezogen. Er war schlicht d e r Liedersänger des 20. Jahrhunderts. Sein vielfältiges Wirken, sei es in der Oper, im Oratorium oder im weiten Feld des Kunstliedes, wird so bald nicht verblassen. Unzählige Aufnahmen geben Zeugnis von der einzigartigen Kunst dieses Jahrhundertsängers.

Hier hat die EMI in ihrer preiswerten "Nipper Collection" insgesamt 21 Lieder von Franz Schubert auf einer CD zusammengefaßt, alle begleitet von Gerald Moore, mit dem Fischer-Dieskau über viele Jahre eng zusammengearbeitet hat. Wer nicht daran interessiert ist, sich eine umfangreiche Liederdiskothek anzulegen, aber über Schuberts Lieder und einen ihrer größten Interpreten sich ein Bild machen möchte, der dürfte hier richtig liegen. Auch für die Grunddiskothek ist die CD bestens geeignet. Sie enthält einen breiten Querschnitt durch das Liedschaffen des großen Wiener Komponisten, darunter so populäre Stücke wie "Der Erlkönig" D. 328 und "Die Forelle" D. 550, aber auch etliche, die nicht deren Bekanntheitsgrad erreicht haben, jedoch keineswegs weniger wertvoll sind. Ich nenne z.B. "Litanei auf das Fest Aller Seelen" D. 343, "Das Zügenglöcklein" D. 821 oder "Der Tod und das Mädchen" D. 531. Auch das berühmte "Heideröslein" D. 257 fehlt nicht.

Die Aufnahmen stammen überwiegend aus den 1960er Jahren, als der Sänger auf dem Gipfelpunkt seiner Kunst und seiner stimmlichen Möglichkeiten stand und werden ausnahmslos in einer Weise dargeboten, die man nur mit dem Prädikat "Vollkommen" auszeichnen kann. Über Dietrich Fischer-Dieskaus Gesangskunst sollte aber auch die einzigartige Begleitkunst von Gerald Moore nicht geringgeachtet werden.

Aufgrund der unterschiedlichen Aufnahmedaten sind die Stücke klanglich nicht ganz einheitlich, aber grundsätzlich alle auf gutem Standard. Die Textbeilage ist ein wenig schmal ausgefallen, vor allem fehlen die Liedertexte. Bei dem moderaten Preis sollte man dieses kleine Manko aber nicht überbewerten.
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am 20. August 2009
Schubert: Lieder, Dietrich Fischer-Dieskau, Gerald Moore, EMI , ADD (1958/62/65), 69'07"
Vor einiger Zeit habe ich im Geschäft ausführlich in diese CD der Serie Nipper-Collection hineingehört. Dann habe ich beschlossen, dass hier über die späteren Aufzeichnungen der DG-Ausgaben derselben Lieder hinaus interessante Aspekte entstehen und wurde darin bestätigt:
Man erhält eine attraktive Zusammenstellung sehr bekannter u- beliebter Lieder wie "Auf dem Wasser zu singen", "Die Forelle" und "Erlkönig" auf einer CD vereint.
Dietrich Fischer-Dieskau singt tatsächlich mit sehr voller Bariton-Stimme, die nichts zu wünschen übrig lässt, und "melodischer" als in seinen späteren Aufnahmen. "Erlkönig" stammt aus dem Jahre 1958. Zwei weitere Lieder "Sei mir gegrüßt" und "Du bist die Ruh" wurden im Jahr 1962, die restlichen im Jahr 1965 aufgenommen: "An die Entfernte; Auf dem Wasser zu singen; Der Schiffer; Der Wanderer; Nachtgesang; Das Zügenglöcklein; Der Jüngling und der Tod; Heimweh; Lied im Grünen; Der Tod und das Mädchen; Winterabend; Der zürnende Barde; Der Strom; Litanei auf das Fest aller Seelen; Heidenröslein; Ständchen; Der Jüngling an der Quelle; Die Forelle".
Über das Interpretatorische möchte ich feststellen, dass Fischer-Dieskau oft "energisch" und sehr "geistesgegenwärtig" klingt. Das führt bei den meisten Liedern dazu, dass ein mustergültig "klassischer", weniger "romantischer" oder gar "sehnsüchtiger" Vortrag (wie z.B. bei Pregardiens artifiziellen Nuancen) präsentiert wird. Nur in wenigen Liedern klingt bei Fischer-Dieskau wirkliche naturverbundene, "entspannte" Leichtigkeit" an, wie z.B. bei "Das Lied im Grünen". Ansonsten erscheint der stimmlich und von der Artikulation her untadelige Gesang Fischer-Dieskaus dem heutigen Schubert-Hörer geradezu unmodern, aber auch zuverlässig und auf Anhieb leicht verstehbar und zugänglich. Dieser eher aus der "Klassik" überlieferte, auch resolute Ton passt am ehesten zu "kräftigen" Liedern wie "Der Schiffer" oder (bedingt) zum "Erlkönig". Allerdings wäre im Falle des "Erlkönig" zu bedenken, ob hier tatsächlich der klassische Goethe oder nicht eher der romantisch-überfeinerte Schubert mehr zu Wort bzw. Geltung kommen sollte.
Neben dem günstigen Preis für diese attraktive Zusammenstellung bleibt die durchgehend hohe Qualität bei allen Liedern hervorzuheben. Darin besteht der Vorteil gegenüber fast allen anderen Interpreten, aber auch der Nachteil, dass mit den Referenzaufnahmen in Bezug auf einzelne Lieder wie "Erlkönig" mit Jessye Norman ] oder Christoph Pregardien, "Die Forelle" mit Fritz Wunderlich ](trotz hervorragender Interpretation durch Fischer-Dieskau), "Auf dem Wasser zu singen" mit Elisabeth Schwarzkopf ] bis auf wenige Ausnahmen, z.B. bei "Der Schiffer" oder "Der Strom", nicht ganz mitgehalten werden kann.
Es bleibt eine für mich sehr erfreuliche Fischer-Dieskau- und Schubert-CD, die mir lediglich im Vergleich zu manch anderen, teils "schwieriger" zugänglichen Interpretationen ein Schubert-Weltbild vermittelt, dass etwas rückwärtsgerichtet eher der "Klassik" angehört. Der "klassische" Gestus wird durch den 26 Jahre älteren Gerald Moore unterstützt, der immer technisch perfekt, unaufdringlich und i.d.R. rel. unauffällig begleitet. Nur bei manchen Passagen denkt man: Wer spielt denn da so gut?
Last but not least: Auch wenn in der CD-Einlage die Liedtexte fehlen, so machen die vollständigen Aufnahmedaten und die Biographien beider Interpreten, d.h. von Fischer Dieskau (geb. 1925) und Moore (1899-1987) sowie des Komponisten und eine kleine Werkeinführung den Hörer gleich freundlicher gestimmt als z.B. bei der Konkurrenzserie Eloquence von Universal, bei der es daran mangelt. Das Remastering ist in Ordnung.
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am 15. Juni 2008
Wer die Interpretationen der Schubert-Lieder von Dietrich Fischer-Dieskau gehört hat, will eigentlich gar keinen anderen Künstler mehr hören.

Die klare Aussprache, die Stimme, der Gesang perfekt angepaßt an die Klavierbegleitung, es kann nicht besser sein.

Daher die 5 Sterne für diese und alle anderen Schubert-Interpretationen von Fischer-Dieskau.
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