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am 4. April 2009
Vielfalt - ein Wort, dass sich mir beim neuen Album der doves ganz unmittelbar aufdrängt. Natürlich sind sie die Band geblieben, die mit unglaublich intensiven Melodien und Harmonien großartige Gitarrenmusik zelebrieren. Dennoch finden sich auf "Kingdom of Rust" eine riesige Vielfalt an Stilen mit genialen Soundideen und vielschichtigem Gesang. Mal kommen interessante elektronische Elemente hinzu ("Jetstream", "the Outsiders"), dann wieder vielstimmiger Gesang mit treibendem Schlagzeug und Hall-Gitarren ("House of Mirrors"). Und dann gibt es da einen Song, "10:03", der ruhig, fast beschaulich beginnt, um sich dann mit lauten Gitarren und donnerndem Drums in immer aggressivere Stimmungsbereiche hineinzusteigern.
"Kingdom of Rust" ist ein weiteres, großartiges Album der doves geworden. Aber diese nüchterne Feststellung allein ist viel zu banal und platt.
Man muss es schon selbst gehört haben, um diese Nüchternheit mit Leben und Enthusiasmus füllen zu können.
Denn genau das haben die doves mit diesem Album bei mir ausgelöst.
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am 2. April 2009
Dieses Album ist einer der seltenen Glückfälle, wo man Großes erwartet und noch größeres bekommt: Ein wahrer Klassiker.
Der Vorboote Jetstream hat schon die Richtung für das Album vorgegeben: wuchtig, episch und eindringlich sind die Songs auf Kingdom of Rust, und zwar jeder einzelne. Die Produktion ist toll. Reich an Details, aber nie selbstverliebt. Einzelne Highlights herauszuheben erübrigt sich, denn Füller oder Durchhänger kann ich auf diesem Album nicht ausmachen. Mein persönlicher Liebling ist dennoch Greatest Denier.
Das bisher beste DOVES Album, mein bisheriges Highlight des Jahres. Und nachdem Elbow letztes Jahr den Mercury Prize für das britische Album des Jahres gewonnen haben, müsste dieses Ehre 2009 eigentlich den DOVES widerfahren.
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am 7. April 2009
Der Uncle Sally's erklärt den Opener "Jetstream" zurecht zum vielleicht bislang besten Popsong diesen Jahres. Überhaupt dreht die einschlägige Musikpresse beim neuen Release der Doves durch und es hagelt nur so Lob und Sterne in den Bewertungen. Die Platte ist unglaublich detailverliebt, jeder Song ein kleines Meisterwerk, für das die Band etwa 18 Monate im Studio arbeitete. Arbeit, die sich gelohnt hat. Ein Album, dass ich immer wieder hören kann und auch erstmal nicht weglegen werde.
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am 6. April 2009
Tja, es gibt Bands, die bringen jedes Jahr ne neue Platte heraus und kopieren nur das Vorgängeralbum. Es gibt Bands, die haben halbe Lieder und der Rest macht dann der Star-Produzent. Es gibt die Doves, die sich 4 Jahre für ein Album Zeit lassen und man wird in neue Sphären der Musik geführt. Oh mein Gott, was für ein phantastisches Album ! Es gibt keinen Füllsong, jeder Song ist ein Gemälde für sich, die Produktion ist phänomenal, jeder Song entwickelt Wendungen und Hooklines, von denen andere Bands ganze Alben draus machen würden. Ob es sich um das sequenzer-lastige "Jetstream", das traumhafte "Lifelines" oder das wunderschöne "Kingdom of rust" handelt, man könnte jeden Song nehmen, er entführt einen in spannende, wunderbare Gefilde.
Nach 4 Jahren waren meine Erwartungen natürlich riesengroß, doch sie haben sie bei weitem übertroffen. So muss Musik heutzutage klingen ! Bin absolut begeistert !
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Einige Dinge brauchen ihre Zeit. Ein neues Doves Album z.B. Von Platte zur Platte benötigte die Band im Anschluss eine immer längere Pause. Man nahm sich Zeit, experimentierte rum und so hat man eigentlich seit 2006 nicht mehr viel von dem sympathischen Trio aus Manchester gehört, deren erste drei Alben mit zu dem Besten gehören, was in diesem Jahrzehnt von der Insel kam. Fast hätte man sie unter all dem Farbrausch an neuen Bands der letzten Jahre fast vergessen, doch nun meldet sich die Band mit neuem Album 'Kingdom Of Rust' zurück und klingen dabei so, als ob die 4 Jahre zwischen diesem und dem Vorgängeralbum 'Some Cities' nie vergangen wären.

Auch 2009 sind die Doves immer noch eine Ausnahmeerscheinung in der Musiklandschaft. Ihre sphärischen, manchmal auch etwas abstrakten Breitwand-Britpop-Hymnen präsentieren sie seit einer Dekade auf konstant hohem Niveau und dabei irgendwie immer vertraut, wenngleich es immer auch irgendwie etwas anders klingt. Auch 'Kingdom of Rust' vermittelt von Beginn an dieses Gefühl, in der Musik und dem Sound zuhause zu sein, wenngleich Teile davon immer noch überraschen dürften. So gibt sich das Trio auf dem vierten Longplayer nach dem gradlinigen und reduzierten Vorgänger wieder etwas experimentierfreudiger. Bereits der Opener, das pulsierende 'Jetstream' nimmt einen mit auf eine spannende Reise und zeigt, dass die Band wieder mehr mit ihren Rave-Wurzeln liebäugelt. Doch eine Discoplatte ist 'Kingdom Of Rust' selbstverständlich nicht geworden. Denn schon der Titeltrack an zweiter Stelle drosselt das Tempo und präsentiert sich als traumhafte, große Popballade mit Ohrwurmqualitäten. Auch der Rest bietet wieder ein breites Spektrum. 'Winter Hill' ist ein qualitativ hochwertiger Formatradiosong im Stile von 'Snowden' oder 'Catch the Sun', während 'Spellbound' ausladend und das elektrische 'Compulsion' eher experimentell groovend daher kommt. 'The Outsider' baut ordentlich Druck auf, während 'Birds Flew Backwards' sogar etwas an seelige 'Lost Souls'-Zeiten erinnert. Und immer wieder ist es die warme Stimme von Jimi Goodwin, welche einen vertraut durch die Songstrukturen führt. Wie immer gibt es ein stimmliches Wechselspiel mit Zweitstimme Andy Williams, der seinen Job auch wieder hervorragend macht. Das Zusammenspiel beider Vokalisten ist seit jeher ein Markenzeichen der Band.
Und natürlich erreicht auch 'Kingdom Of Rust' nicht die Genialität ihres 2002er Meisterwerks 'The Last Broadcast', aber das entpuppt sich eh als unlösbare Aufgabe. Auch ohne die großen Hmynen beinhaltet das neue Doves-Album viel Spannung, da es viel Raum für Spannung lässt und sich nicht zwingend an klassische Songstrukturen hält. Dazu gibt es jede Menge zu entdecken' elektronische Kleinigkeiten hier, verzerrte Gitarren da, spannende Effekte, Klänge und Melodien, die sich einem halt nicht sofort erschließen. Es ist also wirklich alles beim Alten bei den Doves. Und diese Band stellt eine der wenigen Ausnahmen in der Musikwelt da, wo dies auch vollkommen in Ordnung geht, eben weil der Mut zum Risiko wohl schon zur bandinternen Philosophie gehört. Und wenn einen die Band mit dem traumhaften 'Lifelines' aus diesem Album entlässt, dann ist zumindest mir wieder einmal klar, dass ich wunderbare Musik anhören durfte. Ein Privileg, welches uns die Band hoffentlich auch noch in der Zukunft bescherren wird' auch wenn die Pause dann gern kürzer sein darf.
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am 27. Juni 2009
Mitte 2009, die Nuller Jahre sind so gut wie durch - da darf man mal Bilanz ziehen und sich fragen, welche Band die konstanteste Qualität in dieser Dekade abgeliefert hat.
Bei den Vertretern von der Insel fällt die Antwort leicht:
Die Doves natürlich.
Mit "Kingdom of Rust" nunmehr das vierte nahezu perfekte Album, das zwar nicht die großen Veränderungen bringt, aber auf dem die Band Ihre Stärken perfekt und nahezu spielerisch einbringt.
Nicht einmal "Last Broadcast" war abwechslungsreicher und spielte gekonnter das Spiel zwischen leiser Melancholie und wahren Gitarren- und Drumwänden.
Bestes Beispiel ist "10:03", mein Lieblingsstück, das sich über Minuten von Null auf ein furioses Finale hochfährt.
"Spellbound", "Greatest Denier" oder "Outsiders" würde ich als Anspieltipps empfehlen, um sich vom breiten Spektrum dieser Scheibe zu überzeugen.
Ein Lob auch an die überragende Produktion und die vielen kleinen Details, die man am besten wahrnimmt, wenn man mal ganz ungestört über Kopfhörer das Album hört. Und zwar als richtige CD und nicht als mp3.
1 1/2 Jahre Vorbereitung der akribischen und überaus sympathischen Jungs haben sich einmal mehr gelohnt. Bislang mein Album 2009.
Und auch alte Pink Floyd-Hörer, die das hier zufällig lesen sollten unbedingt reinhören.
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Vier lange Jahre ist es her, dass die Doves uns mit einem Album beglückt haben, jetzt gibt es endlich ein neues. Kompakt geht es los mit dem Song "Jetstream" den man bereits Wochen vor dem VÖ-Termin im Internet runterladen und hören konnte. Entsprechend angeteast war meine Erwartung an das neue Album sehr hoch und als sich mir dann der zweite Song des Albums ("Kingdom of Rust") erschloss wurde mir schnell klar, dass sind die besten Doves aller Zeiten. Elf leicht melancholische Elektro-Pop-Rock-Songs in der gewohnten Doves eigenen epischen Klangbreite. Das atmosphärische "10:03" gehört dabei zu den Highlights des Albums. Es gibt eine Reihe von fünf Minütern, die zum Teil vom unbedingten Willen zur Kunst überlagert sind, doch ist es nicht genau das, was den Sound der Band ausmacht. Ich finde die Vergleiche mit Bands wie Radiohead, Coldplay oder U2 mehr als müßig, sicherlich kann man Spurenelemente der besagten Bands im Sound der Doves wiederfinden, aber ist das schädlich ?
Zum Schluß gibt es mit "House of Mirrors" noch einen ordentlichen Stomper der sofort ins Ohr geht und sicherlich auch als Single funktionieren würde.
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am 21. April 2009
COLDPLAY, KEANE, SNOW PATROL, TRAVIS, STARSAILOR und wie sie alle heißen ... alles erfolgreiche britische Bands, alles EINE Musikrichtung mit Querverweisen auch auf die DOVES. Also noch eine Brit- und Indie-Pop-Band, die auf dieser populären Welle mitschwimmen will? Mooooooooooment - so nicht! Die DOVES sind auch seit 2000 dabei und veröffentlichen - nach vier Jahren Pause - mit KINGDOM OF RUST gerade mal ihr viertes Album. Vielleicht stehen sie nicht auf so großen Weltbühnen wie die Obengenannten, vergessen wir aber nicht, dass das Trio im Jahre 2002 mit ihrem Meisterwerk THE LAST BROADCAST auf Platz 1 der britischen Albumcharts stand - und mit KINGDOM OF RUST dort zurzeit auf Platz 2.

Was steckt nun also hinter dieser Band, die ja nicht mal respektable Single-Hits vorweisen kann? Für mich ist es ihr musikalisches Niveau und ihre überschäumende Kreativität, die die DOVES deutlich von den anderen Artgenossen abhebt. Okay - nehmen wir mal die Allerwelts-Kategorie "Britpop" als Grundlage, so entziehen sich die DOVES doch dieser Schublade durch häufige musikalische Richtungsänderungen, Brüche in Melodie und Tempo und viele, viele klangliche Einfälle, die einen großartigen Song schließlich oft der heutzutage erforderlichen Radiotauglichkeit berauben. Was letztlich ein Glück ist!

Auch KINGDOM OF RUST ist eine wahre Fundgrube musikalischer Leckerbissen für den Sucher nach Liedern, die sich nicht nach fünfmaligem Hören schon verbraucht haben. Dafür braucht jedes DOVES-Album auch etwas länger, und das Schlimmste, was man KINGDOM OF RUST antun kann, ist, es nebenbei zu hören und nach dem dritten Mal wegzupacken, weil bei den Songs nicht eine einzige Punktlandung mit Hit-Potential zu hören war.

Auf KINGDOM OF RUST blüht es, rockt es, träumt sich die Seele weg, nur um ein paar Takte später wieder aus den Träumen herausgerissen zu werden. Während der Opener JETSTREAM mit treibendem, elektronischen Beat stilistisch ungewohnt für die DOVES klingt, so gibt es mit KINGDOM OF RUST oder SPELLBOUND zwei geradlinige Gitarrenpop-Songs, die so typisch britisch klingen wie nur irgendwas. Ungewohnt hart brettert THE OUTSIDERS in hohem Tempo runter, eine Härte, die unter der harmonisch-melancholischen Oberfläche immer wieder brodelt und gerne mal ausbricht, so wie bei 10:03, das bis zur Hälfte - stark an COLDPLAY erinnernd - auf breiter Straße geradeaus kreuzt und plötzlich in scharfer Rechtskurve die Böschung runterknallt und eine Menge Dreck aufwirbelt.

Was gegenüber den Vorgängeralben fehlt, sind die zarten Balladen, wobei BIRDS FLEW BACKWARDS die einzige Ausnahme bildet - ein Song im 60er-Jahre-Gewand mit viel Hall. Dagegen legen die drei Briten mit COMPULSION einen sehr düsteren, vom Bass dominierten Groove hin. Alles in allem gibt es Melodien, unerwartete Melodieverläufe (so wie THE GREATEST DENIER, das immer auf dem Höhepunkt des beginnenden Refrains das Tempo rausnimmt und die Spannung hält wie ein Auto im Flug zwischen dem Abheben von der Sprungschanze und dem erneuten Aufprall auf dem Asphalt), diverse klangliche Experimente und Spielereien, Ecken und Kanten, Tempowechsel - eine einzige bunte Wiese an musikalischer Vielfalt und Kreativität. So, wie man das von den DOVES gewohnt ist.
Der Fan wird auch hier nicht enttäuscht; es ist, als wäre man nach vier Jahren wieder bei einem guten Freund zu Besuch (nur dass der die Möbel etwas umgestellt hat). THE LAST BROADCAST wird nicht ganz erreicht, aber KINGDOM OF RUST ragt dennoch weit über den musikalischen Durchschnitt hinaus. Dieses Album wird sich auch in Jahren noch nicht verbraucht haben - versprochen! Wer diese Band nicht liebt, ist selber schuld!
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am 12. Dezember 2013
Wohl weil Doves sich nicht vor irgendeinen Zug gespannt haben oder sich einfach irgendwo rangehängt haben. Ist ja auch nicht nötig um zeitlose Musik zu machen, die sich irgendwo zwischen Oasis, Editors, Johnny Cash bewegt. Schwer zu sagen, einfach schön. Immer und zu geder Tages- und Jahreszeit!
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am 5. Dezember 2010
Wow! Einfach nur wow! Dieses Album trifft genau meinen Geschmack. Sind die anderen Alben der Doves schon Meistermerke, so sollte dieses als Meisterwerk des Jahrzehnts schlechthin gekürt werden. Stilwechsel mit -sicherheit und keine Scheu vor Schubladen, Genres oder Instrumenten. Akustische Instrumente, akzentuiert mit Synthie-Flächen, rockig, chillig, poppig, experimentell, melodisch ... von allem etwas! Bitte mehr davon! Ich bin süchtig!!! Wenn ich könnte, würde ich diesem Album 6 Sterne geben, was ich bisher nur bei Radiohead's "Hail The Thief" und David Bowie's "Outside" vornehmen würde.
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