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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz einfach der schönste Film, den ich je gesehen habe!
Fernab von der zwar unterhaltsamen aber clicheeüberladenen, vorhersehbaren, auf klingelnde Kassen ausgelegten Hollywood-Masse, gibt es hier und da immer wieder Filme, die einfach gemacht wurden, um einen guten Film zu machen. "The Fall" ist eben einer dieser Filme...

Tarsem Singh hat überall auf der Welt, 4 Jahre lang an "The Fall" gedreht. Ihm ist...
Veröffentlicht am 7. April 2011 von Peter Petersen

versus
41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Embrace of Beauty
Es gibt Filme, da ist die Entstehungsgeschichte derselbigen interessanter als der Film selbst. Was Regisseur Tarsem Singh ("The Cell") alles auf sich genommen hat, um "The Fall" verwirklichen zu können, ist nahezu unglaublich. Was lange währt, wird endlich gut' aber leider nicht so fantastisch, wie in den sich mal wieder überschlagenden Kritiken avisiert...
Veröffentlicht am 4. April 2009 von MissVega


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33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz einfach der schönste Film, den ich je gesehen habe!, 7. April 2011
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Einzel-DVD) (DVD)
Fernab von der zwar unterhaltsamen aber clicheeüberladenen, vorhersehbaren, auf klingelnde Kassen ausgelegten Hollywood-Masse, gibt es hier und da immer wieder Filme, die einfach gemacht wurden, um einen guten Film zu machen. "The Fall" ist eben einer dieser Filme...

Tarsem Singh hat überall auf der Welt, 4 Jahre lang an "The Fall" gedreht. Ihm ist dabei mehrfach das Geld ausgegangen. Er hat sein letztes Hemd geopfert, um ihn zu Ende drehen zu können, unter anderem dafür, zahllose blaue Farbeimer zu kaufen, um die "blaue Stadt" noch eindrucksvoller zu machen. Am Ende wollte dennoch niemand diesen Film veröffentlichen, bis Spike Jonze und David Fincher sich für ihn eingesetz haben.
Kurzum: In "The Fall" ist viel Herzblut und Filmemacher-Leidenschaft geflossen, und das merkt man ihm an! Und es ist genau das, was diesen Film so besonders macht, und den Filme-Einheitsbrei ganz ganz blass dastehen lässt!

Wie schon in "The Cell" (der ebenfalls sehenswert, seinem Nachfolger aber weit unterlegen ist), zeigt der Regisseur auch hier wieder seinen Hang zum Surrealen, und zaubert die Traum-/Phantasiewelt eines kleinen Mädchens in ebenso bombastisch-farbigen wie feinfühligen und zarten Bildern auf die Leinwand. Jede Einstellung könnte fast ein Gemälde von Dalí o.ä. sein.
Dabei bedient er sich wohlbemerkt ausschließlich realer Schauplätze. Ja, selbst das "Labyrinth of Despair" und die blaue Stadt gibt es wirklich! Dadurch wird der Film ganz nebenbei zu einer Sammlung von weitgehend unbekannten, architektonischen Juwelen.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg überzeugend. Vor allem Catinca Untaru (Alexandria) ist für ihr Alter von 5 Jahren (!) einfach atemberaubend authentisch! Dabei möchte ich aber UNbedingt empfehlen, den Film auf Englisch zu schauen! Die deutsche Synchronisation ist vor allem bei Alexandria so schwach, dass ihr Schauspiel und damit ihr Charakter überhaupt nich rüberkommt!

Bei aller filmischer Genialität, die ich "The Fall" bescheinigen möchte, ist er aber nie verkopft! Man wird nie großartig zum Nachdenken angeregt oder gar gezwungen. Die Handlung ist zwar wundervoll aber äußerst simpel. So etwas wie eine "zweite Interpretationsebene" oder eine bedeutungsschwangere Symbolik sucht man vergebens...sie sind aber auch gar nicht nötig...
"The Fall" funktioniert auf einer so wunderbar intuitiven Ebene, und ist gerade dadurch so unendlich schön!

Auch die Musik ist super ausgewählt. Schon bei der Titelmusik (Bethhovens 7., 2. Satz), bekomme ich Gänsehaut!

Der gesamte Spannungsbogen zieht vom Schwarz/Weiß-Intro über die surrealen Ausflüge in Alexandrias und Roys Köpfe bis hin zum, aus den ersten Stunt-Szenen der Filmgeschichte zusammengeschnittenen Ende einen langsamen aber gelungen harmonischen Bogen.

Ich habe an "The Fall" einfach nichts auszusetzen...ich habe keinen Lieblingsmusiker oder -maler, kein Lieblingsbild und kein Lieblingsbuch...aber ich habe einen Lieblingsfilm...

...und das ist "The Fall"
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84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten modernen Märchen der letzten Jahre endlich auf DVD und in deutsch, 28. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Einzel-DVD) (DVD)
"The Fall" von Tarsem Sing ist für mich der Beweis, dass man auch heute noch gänzlich ohne (computergenerierte) Special Effects mitreissende, fantasievolle Geschichten erzählen kann. Ursprünglich schon 2006 fertig gestellt, lief der Film in Deutschland bisher nur auf der Berlinale 2007, wo er den "Kristallbären" gewann und nach 2 Jahren Pause endlich auch im März 2009 in den deutschen Kinos. Ich habe ihn bisher nur auf englisch gesehen, aber da die DVD mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine englische Tonspur enthält, sollte das kein Hindernis darstellen. :)

Der Film spielt in einem Krankenhaus in der Nähe von L.A. zur Stummfilmzeit vor dem ersten Weltkrieg, wo die kleine, indische Immigrantin Alexandria (gespielt von Catinca Untaru, in ihrer ersten großen Rolle) mit einem gebrochenen Arm auf den amerikanischen Stummfilm-Stuntman Roy (Lee Pace), mit einer gebrochenen Hüfte und einem gebrochenen Herzen, trifft. Dieser beginnt, ihr eine fantastische Geschichte über fünf legendäre Helden zu erzählen, bei der sich für das Mädchen langsam Fantasie und Realität vermischen.

"The Fall" schildert in extrem eindrucksvollen Bildern - Tarsem Singh ist während der zweijährigen Drehzeit an über 26 Orten in 18 Ländern gewesen - wie sich die heroische Saga entwickelt und selbst, wenn einen der emotionale Part (in dem das Vater/Tochter-Verhältnis zwischen Roy und Alexandria eine wichtige Rolle spielt) eher kalt lässt, sollte man dieses optische Meisterwerk alleine schon wegen den teilweise surralistischen Bildern gesehen haben. Jede Szene ist ein eigenes Kunstwerk, während musikalisch Opulentes, unter anderem von Beethoven, die Stimmung unterstreicht. Die 5 Helden tragen allesamt sehr fantasievolle Kostüme und man merkt dem ganzen "Look" des Films an, dass sich da jemand richtig Gedanken gemacht hat. Wen das noch nicht überzeugt, der sollte sich einen der Trailer im Netz anschauen, die zwar nicht viel zur Handlung sagen, aber ein paar sehr schöne Bilder bieten.

Nach dem eher mäßigen "The Cell" hat Tarsem Singh diesmal ein sehr beeindruckendes Werk im Stil von "Pans Labyrinth" geschaffen, dass nicht nur auf emotionaler Ebene zu überzeugen weiss. Auch nach mehreren Tagen denkt man noch über den Film nach und die kleineren Details erschließen sich meistens erst, wenn man den Film zum zweiten oder dritten Mal sieht. Glücklicherweise haben nun auch Anhänger des Fantasy-Genres, die nicht der englischen Sprache mächtig sind, die Chance, dieses Meisterwerk in deutscher Sprache zu genießen.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für die Sinne, 17. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fall [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mir The Fall, trotz der recht vielen Negativ-Rezensionen, vor kurzem als Blu Ray gekauft und bin absolut nicht enttäuscht worden. Gut, der Film trifft nicht jedermanns Geschmack aber dieser Film ist auch nicht für Jedermann gemacht. The Fall ist nun mal keine Mainstream-Hollywood Produktion, sondern vielmehr ein kleines Filmkunstwerk. Ich denke, das Leute, die Gefallen an Filmen finden, die in Richtung wie Die Stadt der verlorenen Kinder, Die fabelhafte Welt der Amélie oder Big Fish gehen, durchaus auch Gefallen an The Fall finden werden.

Die Geschichte von The Fall ist mit wenigen Worten erzählt: Der junge Film-Stuntman Roy, wird in den 30er Jahren, nach einem Unfall, in ein Krankenhaus in L. A. eingeliefert. Seine gebrochenen Knochen machen ihm weniger zu schaffen, als sein gebrochenes Herz, da seine Freundin mit dem Hauptdarsteller, des letzten Films, für den Roy gearbeitet hat, zusammen ist. Im Krankenhaus trifft Roy auf die 5 jährige Alexandria und erzählt Ihr eine fantastische Geschichte über 5 Banditen, die sich, jeder aus eigenen Beweggründen, an einem spanischen Tyrannen rächen wollen.

Diese Geschichte wurde von Regisseur Tarsem Singh (The Cell) in teilweise betörenden und wunderschönen Bildern eingefangen und an unzähligen Schauplätzen gedreht. Euch erwartet ein regelrechter Bilderreigen aus tollen und teilweise beeindruckenden Kulissen, fantasievollen Kostümen, einer teilweise kräftigen Farbgebung, gepaart mit interessanten Ideen und unverbrauchten Charakteren.

Über die Qualität der DVD kann ich leider nichts sagen, wer aber einen Blu-Ray-Player sein Eigen nennt, der sollte zur HD-Scheibe greifen. Die Blu Ray ist nämlich rundum gelungen. Diese verfügt über eine sehr hohe Bildschärfe, einer hohen Kontrastgebung und einem sehr guten Schwarzwert. Diese Blu ray gehört technisch derzeit mit zum Besten und das obwohl es sich bei The Fall um keinen Kino-Blockbuster handelt. Auch der Sound ist absolut in Ordnung. Der Ton ist zwar überwiegend frontlastig, allerdings auch sehr räumlich und mit vielen Surround-Effekten versehen. Auch an der sehr professionellen deutschen Synchronisation gibt es rein gar nichts auszusetzen.

Fazit: The Fall ist eine Fest für die Sinne und hat mir unheimlich gut gefallen. Der gebotene Bilderrausch reißt den Zuschauer sofort in seinen Bann und auch die schön erzählte Geschichte kann überzeugen. Im Großen und Ganzen kann man The Fall als modernes Märchen sehen, auf das man sich allerdings auch einlassen muss. Wer sich mit ungewöhnlichen Filmen anfreunden kann, der sollte wirklich mal einen ausführlichen Blick auf The Fall werfen. Ich werde mir diesen Film mit Sicherheit noch das ein oder andere Mal ansehen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahres Meisterwerk, 3. Juli 2012
Von 
Belphega "Lioness" (Tirol) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fall [Blu-ray] (Blu-ray)
Liebe Amazon-Kunden, willkommen in meiner Rezension zum vermutlich außergewöhnlichsten Film der vergangenen Jahre.

Ich bin nur ganz zufällig auf den Trailer zu "The Fall" gestoßen und wollte ihn mir der Farbpracht wegen kaufen. Im Endeffekt aber, war es der ganze Film der mich in seinen Bann gezogen hat. Ich liebe diesen Film!

--

Bild und Tonqualität:

Ich hab mich natürlich direkt für die BluRay entschieden - somit kann ich die Qualität der DvD nicht beurteilen. Die BluRay ist aber definitiv ihr Geld wert.

The Fall ist einer der wenigen Filme, bei denen die Tonspur nicht ständig lauter und leiser wird - Musik und Text passen sich aufeinander an und sind perfekt in Klang und Lautstärke.

Die Filmmusik, die hauptsächlich aus dem Bereich der Klassik (Beethoven) kommt, verleiht dem Film eine sehr epische und mächtige Kulisse.

Die Synchronisation war ohne Makel - ich hatte nie das Gefühl Textphrasen ohne dazugehörigen Mund zu vernehmen.

--

Schauspielerische Leistung:

Die Schauspielerische Leistung war von allen teilnehmenden Künstlern eine Glanzleistung - mit der Ausnahme einer einzigen Nonne die etwas unbeholfen erschien.

Die Charaktere prägen den Zuschauer, so dass man sich wirklich nur in die zwei Hauptpersonen versetzt - und nicht in einen der anderen wichtigen Charaktere. So nimmt man den Film direkt noch intensiver wahr, als sonst.

Auch wenn mir jeder der dort vertretenen Künstler gänzlich fremd war, würde ich sofort erneut zu einem ihrer Filme greifen.

Catinca Untaru als Alexandria, spielt in ihrer ersten großen Rolle phänomenal - auch wenn ich bis Dato jede Kinderschauspielerin nicht ausreichend gut fand, da ich jeden mit Dakotha Fanning vergleiche - dieses Mädchen ist Mrs. Fanning ebenbürdig! Danke für diese unglaubliche Leistung!

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Handlung:
(ohne Spoiler)

Nachdem ich den Trailer gesehen hab, dachte ich "The Fall" sei ein Kunstfilm. Das Farbenspiel in jedem Auszug, die kurzen Textphrasen, alles in allem hab ich sogar eine Weile gebraucht um mich auf den Film einzulassen, weil ich eher ein Fan von Handlung bin.

Ich sollte mich gewaltig irren. Der Trailer, liebe Leser, verwirrt extrem. Zwar hat der Film aufgrund seiner wahnsinnig schönen Kulisse tatsächlich viel mit Kunst zutun - trotz allem hat der Film mehr Handlung als die meisten Filme die ich in den letzten Monaten gesehen hab.

The Fall ist kein Kriegsfilm. Es ist kein Film über Ärzte und auch kein Film über Farben. Dieser Film ist ein modernes Märchen, das genauso brutal wie das Leben ist und das - wie Märchen halt so sind - auch ein stimmiges Ende mit sich bringt.

Jede Veränderung in der Geschichte - ob sie eine gute oder schlechte Wende nimmt - ist absolut genial umgesetzt. In diesem Film gibt es einfach -nichts- was nicht passt. Jedes Detail sitzt perfekt.

Und selbst als ich mich einmal vorm Fernseher gefragt hab "Und was ist mit der Bombe?" (kleines Filmdetail) - war es Alexandria die kurze Zeit später das selbe fragte. Ich war überwältigt!

Ich dachte, Bildtechnisch (auch außerhalb der 3D-Version) hätte Avatar ein neues Zeitalter eingeleitet. Ich hab mal einen asiatischen Film gesehen, bei dem ich nicht dachte dass er je von einem anderen in der Farbpracht übertroffen wird - leider ist mir der Name entfallen. Ich dachte, die Filmmusik von Hachiko sei unschlagbar (kurze Anmerkung: ich gebe ihnen die Note "gleich gut").

Dieser Film hat sie alle in den Schatten gestellt. Endlich wieder einmal ein Film den ich wärmstens an jeden Empfehlen kann - an jung und alt, an groß und klein, an arm und reich.

Unbedingt kaufen!!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opium für den Geist., 11. Mai 2009
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Einzel-DVD) (DVD)
In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts liegt der Stuntman Roy Walker im Krankenhaus von Los Angeles. Regelmäßigen Besuch erhält er von dem jungen Mädchen Alexandria, die ebenfalls Patientin in dem Krankenhaus ist.

Um sich die Zeit zu vertreiben erzählt Roy Alexandria eine fantastische Geschichte über den korrupten Gouverneur Odios, der zahlreichen Menschen schädigt. Sechs der Opfer schließen sich zusammen und versuchen Odios das Handwerk zu legen.

Der seelische und körperliche Gesundheitszustand von Roy verschlechtert sich allmählich. Verlassen von seinem alten Bekannten- und Freundeskreis muss er sich sagen lassen, dass keine Hoffnung auf Heilung besteht. Roy bittet Alexandria darum, für ihn Mophium zu stehlen. Widerwillig geht das Mädchen auf die Forderung ein, denn sie ist fasziniert von Roy's Geschichte und möchte täglich etwas über ihren Fortgang erfahren. Mit Roy's abbauenden Allgemeinzustand wird die Geschichte zunehmend düsterer und Alexandria bittet Roy die Protagonisten nicht so gnadenlos sterben zu lassen.

Die zeitlose Krankenhausfreundschaft erinnert ein wenig an den Zauberberg. Auch hier ticken die Uhren anders und die Protagonisten erschaffen sich ihr Dasein neu. Die Sprünge zwischen der Beengheit des Krankenhauses und der grenzenlosen Freiheit der erzählten Geschichte wirken auf Alexandria wie das Mophium für Roy. Letztendlich versorgen sich beide einander mit dem Stoff aus dem ihre Freiheit ist. Pittoreske Szenarien, überraschende Wendungen und die permanente Drohung vom tragischen Ende. So muss großes Kino sein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen be- merkenswerter Film, 10. Januar 2013
Von 
Rezi-Tante "Bettina" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Einzel-DVD) (DVD)
Laut wikipedia wurde Tarsem Singh von dem 1981 entstandenen bulgarischen Film Yo Ho Ho inspiriert, dort versucht ein lebensmüder Kranker einen fünfjährigen Jungen mit Geschichten dazu zu bringen, ihm Gift zu besorgen.
Ich kenne diesen Film zwar nicht (man kann ihn sich auf youtube in bulgarisch ansehen - йо хо хо eingeben- , aber allein dieses Anliegen an ein Kind wirkt ungeheuerlich und beschäftigt das Gemüt, ich verstehe gut, dass man daraus eine eigene Geschichte machen will und sich davon jahrelang umtreiben lässt.
Aber ich habe auch einen weiteren - diesmal mir bekannten Filmpaten entdeckt: Baraka [Blu-ray] [Special Edition] Baraka ist ein experimenteller Dokumentarfilm aus dem Jahr 1992 von Ron Fricke, den ich mir öfter mal ansehe, weil er so schöne Bilder hat und so exotisch ist.

Hier wurde also aus mindestens zwei anderen Filmen ein neuer, ganz eigener Film geschaffen in dem ein kleines, verunfalltes Mädchen der Krankenhaustristess entflieht indem es sich von einem ebenfalls verunfallten Mann Geschichten erzählen lässt. Geschichten, die in ihrer Vorstellung zu wunderschönen Bildern anwachsen.
Die Vorlage für die Rahmenhandlung lieferte der bulgarische Film, die Vorlage für die märchenhaften Bilder der Dokumentarfilm.
Und Film ist auch dem Helden Roy ein großes Thema, wollte er doch Karriere als Stuntman machen und bricht sich gleich beim ersten Dreh die Hüfte und die Beine, und seine schauspielende Verlobte findet einen Schauspieler dann doch passender für sich ...
Wenn der große Zukunftstraum kaputt geht kann man depressiv werden - und das spielt Lee Pace überzeugend. Und wie man in so einer Stimmung eben erzählen mag wird von ihm das Märchen erzählt und es wäre wirklich eine Scheußlichkeit geworden, wenn es nicht immer wieder mal durch die kleine Zuhörerin Alexandria korrigiert werden würde.
Mir hat gut gefallen, wie sich Realität und Märchen immer wieder berühren und überschneiden,das lässt nachfühlen, wie sehr das Mädchen Alexandria und der Erzähler Roy in dem Märchen versinken.
Leider kommt in der deutschen Übersetzung das Verwechseln des erzählten Indianer und des in der Fantasie entstandenen Inder nicht zum tragen, was eigentlich die verschiedenen Ebenen der Wahrnehmung mehr betont hätte, auch spricht das Kind trotz nationaler Unterschiede keinen Dialekt, während im englischsprachigem Original ihr englisch erst mit der Zeit glatter gesprochen wird. Ich finde das Schade, andere werden es begrüßen, da der Film so leichter zu konsumieren ist.
Sein Ende ist hoffnungsvoll offen gelassen worden, indem es von Alexandria erzählt wird.
Ich als Märchenerzählerin glaube natürlich an die Aktivierung der Selbstheilkräfte durch Märchenerzählen und somit auch auf "guten Ausgang" der Geschichte - und sie war so schön anzusehen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön, bunt, künstlerisch, beeindruckend, 11. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fall [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist ein wunderbares Kunstwerk. Eine unvergleichliche Farbenpracht in perfekt komponierten Bildern. Allein optisch ein Feuerwerk. Die Geschichte ist sehr schön erzählt und entwickelt sich langsam aber stringent.
Technisch ist dieser Film auf Bluray perfekt umgesetzt. Hier zeigen sich die ganzen Möglichkeiten.
FSK 12 scheint insgesamt i. O., allerdings ist die Geschichte ziemlich komplex und gegen Ende auch recht brutal, da menschliche Körper vielfältig und blutig durchbohrt werden. Dabei ist die Gewalt nicht selbstzweckhaft, sondern emotional streng eingebunden. Dies könnte vielleicht doch zu dem ein oder anderen unangenehmen Traum führen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Danke. Vielmals Danke!", 25. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Einzel-DVD) (DVD)
Das sind die Worte, die Regiseur Tarsem Singh seiner Hauptfigur Alexandria(Catinca Untaru) in den Mund legt, um -The Fall- zu beenden. Ich kann mich Alexandrias Worten, wenn auch in einem anderen Sinn, nur anschließen: Danke für diesen wunderbaren Film!

Los Angeles. Long, long ago. Diese Tafel öffnet uns die Tür zur Geschichte des Stuntmans Roy Walker(Lee Pace), der in den 20er Jahren des 19.Jahrhunderts bei einem Stunt schwer verletzt wird. Aber es ist nicht nur Roys Rücken, der zertrümmert wurde, auch sein Herz wurde gebrochen. Im Hospital lernt Roy die fünfjährige Alexandria kennen. Die Tochter einer Orangenpflückerfamilie hat sich den Arm gebrochen. Roy sieht das Ende seiner Arbeit und das Aus seiner Liebe. Er will nicht mehr leben, möchte am liebsten seinem Dasein mit Tabletten ein Ende setzen. Aber er hat begonnen, Alexandria eine Geschichte zu erzählen. Das Märchen vom Maskierten Banditen und seinen Mitstreitern, einem schwarzen Sklaven, einem Inder, Luigi dem Bombenbastler, einem Wilden und Charles Darwin mit seinem Äffchen Wallace. Diese Männer verbindet nur eins: Der Hass gegen den Gouvernour Odious. Gemeinsam ziehen sie los, um Odious zu töten. Aber der wird von einer Heerschar grimmiger Soldaten geschützt. Das macht den Plan des Maskierten Banditen zu einem Himmelfahrtskommando. Erst als der Maskierte Bandit die Prinzessin Evelyn(Justine Waddell) in seine Gewalt bekommt, scheint sich das Blatt zu wenden. Aber oft ist die Hoffnung trügerisch...

Alexandria will die Geschichte unbedingt zu Ende hören, aber Roy will sterben. In diesem Konflikt bringt sich Alexandria in die Geschichte ein. Das verändert zunächst alles, bis Roys Lebensunmut wieder die Oberhand gewinnt. Als Alexandria Roy beichtet: "Ich hoffe, ich werde nie wieder gesund. Dann kann ich für immer hier bleiben" hat dieser sich schon gedanklich aus dem Hier und Jetzt verabschiedet. Allerdings sollte Roy niemals die Willenskraft einer Fünfjährigen unterschätzen...

Tarsem Singh, vor vielen Jahren bereits als Produzent des Musik-Kult-Videos -Losing my Religion- von R.E.M. in Erscheinung getreten, wirft uns bei -The Fall- in eines der außergewöhnlichsten Märchen der Filmgeschichte. Bilder wie Dali-Gemälde, Handlungsorte, die mystischer und schöner nicht sein könnten, ein Mix aus Licht und Schatten, eine völlig fremdartig eingesetzte Perspektive der Kamera und ein Meer von Farben, sind die Hilfsmittel mit denen Singh dieses Meisterwerk geschaffen hat.

Wie er dann noch die Figuren aus dem tatsächlichen Leben in die Geschichte um den Maskierten Banditen transferiert, das ist kreative Kinokunst vom Feinsten. Alexandrias Einfluss auf Roys Geschichte erinnert uns an die eigene Kindheit, alles was das kleine Mädchen sieht und fühlt, landet in dem fantastischen Märchenstoff. Epochal, überbordend, bildgewaltig und aus dem Vollen schöpfend scheint dieser Stoff schier endlos zu sein. Wenn Singh allerdings zum Ende hin die dramatischen Schrauben anzieht, ist das für den Zuschauer schmerzhaft, ja fast unerträglich. Ein Märchen halt...aber was für eines!

Neben all der Optik und dem traumhaften Szenarien gibt es natürlich auch noch eine Besetzung. Die(im wirklichen Leben) sechsjährige Catinca Untaru ist DER Star des Films. So leicht, beschwingt, unbefangen und locker agiert das Mädchen vor der Kamera. Da macht das Zuschauen Spaß. Lee Pace gibt den genialen Gegenpart zu diesem kleinen, lebenslustigen Bündel Mensch. Die Begleiter des Maskierten Banditen sind ebenfalls so avantgardistisch wie gut besetzt.

Bleibt zum Schluss für mich festzuhalten. -The Fall- ist ein bisschen wie -Die wunderbare Welt der Amelie- auf amerikanisch. Auch -Big Fish- lässt hier und da grüßen, aber Singh hat es hinbekommen einen eigenständigen, kompletten Traum auf Zelluloid zu bannen. Einen Traum, den man sich immer wieder anschauen kann. Das unterscheidet ihn von unseren eigenen Träumen. Das -The Fall- bereits aus dem Jahr 2006 stammt und sich im Kino nicht durchsetzen konnte, kann, muss man aber nicht verstehen. Vielleicht geht das wirklich nur mit bekannten Namen und einem Sturmangriff aus Werbung. Doch egal, jetzt gibt es das gute Stück auf DVD. Genießen sie es. Vielleicht schließen sie sich mir an und sagen am Ende: Danke. Vielmals Danke!
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41 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Embrace of Beauty, 4. April 2009
Rezension bezieht sich auf: The Fall (Einzel-DVD) (DVD)
Es gibt Filme, da ist die Entstehungsgeschichte derselbigen interessanter als der Film selbst. Was Regisseur Tarsem Singh ("The Cell") alles auf sich genommen hat, um "The Fall" verwirklichen zu können, ist nahezu unglaublich. Was lange währt, wird endlich gut' aber leider nicht so fantastisch, wie in den sich mal wieder überschlagenden Kritiken avisiert. "The Fall" ist ein wunderschön fotografierter Film mit talentiertem Cast und einer teilweise abenteuerlichen Geschichte, der bedauerlicherweise mit einigen Drehbuchschwächen zu kämpfen hat und mit seinen 117 Minuten etwas zu lang geraten ist.

Los Angeles, ca. 1920. Stuntman Roy Walker (Lee Pace, "Pushing Daisies") liegt im Krankenhaus, er hat sich bei einem Stunt so schwer verletzt, dass er querschnittsgelähmt ist. Eines Tages kommt die kleine Alexandria (Catinca Utaru), die sich den Arm beim Orangenpflücken auf einer Plantage gebrochen hat, an sein Bett und mehr zufällig als beabsichtigt beginnt Roy, ihr eine Geschichte zu erzählen. Fünf mystische Helden (ein Inder, ein Schwarzer, ein Italiener, Charles Darwin und Der Rote Bandit) wollen Gouverneur Odious an den Kragen, der jedem von ihnen fürchterliches Leid zugefügt hat. Auf ihrem Rachefeldzug erleben sie wahnwitzige Abenteuer und müssen gefährliche Situationen überstehen, bis sie endlich vor dem brutalen Peiniger stehen. Dass sich Roys Geschichte aber immer mehr zum Bestechungsversuch an Alexandria entwickelt, die ihm im Gegenzug für weitere Kapitel der Geschichte Morphium besorgen soll, damit der lebensmüde und ob seiner Lage verzweifelte Roy seinem Leben ein Ende setzen kann, ahnt die Kleine natürlich nicht. Je mehr Roy erzählt, umso mehr verwischen die Grenzen zwischen Erzählung und dem Leben der Beiden im Krankenhaus. So nimmt eine phantastische und opulente visuelle Reise ihren Anfang in einem tristen Krankenzimmer und endet' nein, das verrate ich hier natürlich nicht.

Tarsem Singh hatte bereits vor 17 Jahren die Idee zu "The Fall". Um den Film so umsetzen zu können, wie er sich das ausgemalt hatte, musste er erst einmal auf umfangreiche Locationsuche gehen' ganze 17 Jahre. Er fotografierte alle in Frage kommenden Orte und machte sich anschließend daran, seinen Film zu drehen. "The Fall" wurde in 24 Ländern gedreht und die Drehzeit betrug vier Jahre. Nicht weniger schwierig war die Finanzierung eines solchen Projektes. Es fand sich niemand, der auch nur einen Cent in Singhs Idee investieren wollte. Verständlich, wenn man weiß, dass es im eigentlichen Sinne noch nicht mal ein Drehbuch gab. Die Geschichte hat Singh mit seiner 6jährigen rumänischen Hauptdarstellerin Catinca Utaru zusammengebastelt, wobei er ihr Fotos der von ihm fotografierten Orte zeigte und Catinca sich eine Geschichte dazu ausdachte. Lediglich eine grobe Rahmenhandlung stammt von den beiden Drehbuchautoren des Films. Also finanzierte Singh seinen Film kurzerhand selbst und ging damit nur eine von vielen Unwägbarkeiten ein, um seine Vision zu visualisieren. Catinca Utaru, die 6jährige "Drebuchautorin", sprach zu Beginn der Dreharbeiten kein Wort englisch, lernte es am Set aber schnell. Leider eignete sie sich ebenfalls den indischen Akzent ihres Regisseurs an, so dass dieser ein paar Rumänen ans Set holen ließ, die Singhs Vorstellungen an die Kleine weitergaben. Wohlgemerkt, Vorstellungen, keine Dialoge oder Ähnliches. Catinca bekam eine grobe Szenenbeschreibung, den Rest dachte sie sich während der Szene selber aus, Dialoge eingeschlossen. Dann musste alles sehr schnell gehen, da unsere kleine rumänische Pummelfee nicht bereit war, mehr als drei oder vier Takes zu drehen. Die ersten beiden waren noch zu holprig, beim dritten oder vierten gelang ihr ein authentisches Spiel, danach wurde es ihr zu langweilig, dieselbe Szene noch einmal zu drehen, was Singh im Zweifel dazu zwang, sich etwas Neues ausdenken zu müssen und alles noch mal zu drehen.

Um das Mädchen noch authentischer spielen lassen zu können, hat der Regisseur sie in dem Glauben gelassen, dass Hauptdarsteller Lee Pace, der hier einen Gelähmten spielt, tatsächlich gelähmt ist. Niemand außer dem Regisseur und Pace wusste, dass Pace eigentlich kerngesund ist, da Singh sich so ein intensiveres und glaubwürdigeres Spiel der kleinen Catinca versprach. Eine Maskenbildnerin, die ebenfalls völlig unwissend war, fiel in Ohnmacht, als sie Pace eines Drehtages aufrecht in seinem Wohnwagen stehen sah. Und um den Aufwand des Films in noch weitere Höhen zu treiben, arbeitete Singh komplett ohne CGI, d. h. alle Effekte sind handgemacht und nicht am Computer entstanden. Auch hier war der Regisseur wieder äußerst kreativ: Für die Szenen, die in der "Blauen Stadt" spielen, schenkte er den Einwohnern des Dorfes kurzerhand blaue Farbe, damit diese ihre Häuser anpinseln konnten und schon hatte Singh die fantastischen Bilder der blauen Stadt im Kasten.

Wenn man all dies weiß, ist es umso bedauerlicher, dass "The Fall" nicht auf ganzer Linie überzeugen kann, sondern stellenweise im Mittelmaß versinkt. Der Cast ist gut, aber nicht außergewöhnlich, die Musik ist ergreifend, aber leider nicht immer, die Kostüme sind wunderschön, hätten aber noch phantasievoller sein können, die Locations sind einzigartig, hätten optisch aber noch mehr beeindrucken können und die Story ist so originell wie sie an einigen Stellen banal ist. Und mit 117 Minuten ist ein Film mit dieser dann doch zu geringen Storydichte einfach zu lang. Unnötig in die Länge gezogenen Szenen, überflüssige Nebenhandlungen und ab und an ein bisschen Langeweile hemmen sowohl Erzählfluss als auch Dramaturgie von "The Fall". Glücklicherweise sind Singh aber auch viele Dinge gelungen. Wie sich der Mystiker, der im Verlauf des Films zu unseren fünf Helden stößt, aus einem verbrannten Baum herauslöst und sich somit zu erkennen gibt, ist perfekt mit der Kamera eingefangen worden. Die langen Kamerafahrten über surreale Wüstenlandschaften sind faszinierend, das Schmetterlingskostüm von Darwin ist farbenprächtig und plüschig und das meterhoch gezogene Leinentuch, das sich von weiß bis hin zu blutrot färbt, zeigen, wie berauschend schön Singhs kreative Welt ist. Man hätte sich noch mehr Opulenz gewünscht, noch mehr Farben, noch mehr verrückte Kostüme und eine noch fesselndere Geschichte. Die beiden abwechselnd erzählten Geschichten verweben sich teilweise perfekt miteinander, manchmal jedoch sind die Brüche zu abrupt oder versinken in Belanglosigkeiten oder gar Stillstand. Hier offenbaren sich dann auch die Schwächen der ansonsten wirklich niedlichen kleinen Hauptdarstellerin. Durch ihre Improvisationen, die Singh offensichtlich weder bremsen noch im Nachhinein bearbeiten wollte, gerät die Geschichte ein ums andere Mal ins Stocken, wiederholt sich ab und an sogar.

Allzu viel ist dem Film letztendlich aber nicht vorzuwerfen, er wartet mit wirklich schönen und besonderen Bildern von Drehorten auf, an denen vorher noch niemand gedreht hat und wie man sie vorher noch nicht gesehen hat, er ist prachtvoll ausgestattet und mit einer recht interessanten Geschichte versehen. Hätte Singh den Fokus noch ein wenig mehr auf eine überzeugende und straffer erzählte Story gelegt, wäre man rundum zufrieden aus dem Kino gekommen. So ist man beeindruckt, aber nicht restlos überzeugt. Darum drei von fünf farbenprächtigen Set-Designs, denen man etwas mehr Substanz gewünscht hätte als nur den unbestreitbar schönen Schein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Fall [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich verstehe diese schlechten Rezensionen nicht...

Ich habe diesen Film gekauft, da einer meiner lieblings Schauspieler - Lee Pace - in diesem die Hauptrolle spielt.

Der Inhalt des Film wirkte sofort interessant und ansprechend, sodass ich ihn auch sogleich angucken musste, als er bei mir ankam.

Bereits der Anfang ist sehr fesselnd und es ist überwältigend wie gut Paces schauspielerische Leistung ist.
Man schloss ihn und das kleine Mädchen sofort ins Herz.

Zu meiner Verwunderung bot der Film sogar einige Aktion die ich zuvor gar nicht vermutet hätte. Es ist ein Drama verpackt hinter einer märchenhaften Fassade die sich mit der Realität überschneidet und dazu mit atemberaubenden Hintergründen und Kulisse aufwartet.

Der Film fesselte mich voll und ganz und berühte mich nicht nur einmal!

Ich bin hellauf begeistert und bereue es nicht diesen Film in meine Sammlung aufgenommen zu haben.
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