Kundenrezensionen

33
4,8 von 5 Sternen
All Things Must Pass
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:11,59 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2008
Ganze 22 Songs durfte George Harrison für die Beatles schreiben, daher war es vielleicht kein Wunder, nach dem Split 1970 zum ultimativen Gegenschlag auszuholen und gleich ein Dreifachalbum mit immerhin 18 Songs und angehängten Jamsessions zu veröffentlichen. Auf CD gab es ALL THINGS MUST PASS erstmals 1987 in einer soundmäßig leider sehr schlechten Ausgabe, erst 14 Jahre später, 2001, gab es eine zweite, von George Harrison persönlich autorisierte Version. Auch das dafür produzierte Remaster von Jon Astley klingt mitnichten audiophil, da beim Remastern übermäßig auf Rauschunterdrückung und Kompression gesetzt und den Songs damit quasi die Luft zum Atmen genommen wurde. Wer wie ich noch jedes Detail der Vinyl-Ausgabe von 1970 im Ohr hat, ist mit dieser Version nicht wirklich glücklich geworden. Seit dem 19. September 2014 gibt es eine neu remasterte Version, bei der weniger komprimiert und auch der höhere Frequenzbereich abgemildert wurde. Damit klingt es merklich dynamischer und auch wärmer als beim Remaster von 2001, soundmäßig die bislang mit Abstand beste CD-Version.

In musikalischer Hinsicht hat das Album kaum Schwächen, viele Songs wären mit Sicherheit auf einem Beatles-Album gelandet, wenn die Beatles noch ein Jahr durchgehalten hätten! Von den fünf Bonustracks der Remasters von 2001 und 2014 (jeweils dieselben) ist das countrymäßige I LIVE FOR YOU vielleicht am interessantesten, da ein bislang offiziell unveröffentlichter Song von George, aber auch die alternative Version von LET IT DOWN auf Basis eines um Overdubs von George und Sohn Dhani angereicherten akustischen Demos weiß zu gefallen. MY SWEET LORD (2000) hätte nicht unbedingt sein müssen, stattdessen hätte ich lieber den von der Albumversion abweichenden raren US-Singlemix von MY SWEET LORD gehabt.

All Things Must Pass? Nein, dieses Album ist unvergänglich und hat auch heute noch nichts von seiner Klasse verloren! Hat jemals ein Ex-Beatle ein besseres Soloalbum veröffentlicht?
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2004
... aber manche überdauern die Vergänglichkeit ihres Schöpfers...
Ganz bewusst hatte ich mit dem Kauf der CD-Version gewartet, bis eine Jubiläums-Edition erschien. Und dies hab ich nie bereut. Denn im Gegensatz zu manch anderen Werkens sowohl von Harrisons als auch Phil Spectors ist hier ein durchgängiges Album entstanden, das keine Hänger aufweist. Schade nur (aber das war schon auf der LP so) dass die von Spector arrangierten Parts zu sehr im Hintergrund bleiben, dadurch wie ducrch einen Nebel klingen und ein etwas seltsames Hörerlebnis ergeben.
Erfreulich dagegene die Bonustracks der ersten CD, nicht nur das seinerzeit weggelassene Stück " I live for you" und die Demoversionen, sondern auch das neu bearbeitete "My sweet Lord"
Als ich von Harrisons Tod erfuhr (und ich noch keine ahnung davon hatte, das es brainwashed geben würde) war es DIESE Version, die ich mir wieder und wieder angehört hab.
Etwas unverständlich fand ich, dass die Stücke auf CD 2, die bereits als 3. LP im Original angehängt waren, hier als "Bonus-Tracks" deklariert wurden. Diese reinen Instrumentalstücke sind (mit Ausnahme von " Out of the blue" ) nicht ganz mein Fall, dennoch 5 Sterne für das beste, was George bis "Cloud Nine" gemacht hat
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2001
Auch in der neuen Version von "All things must pass" glänzt das bahnbrechende Album. Die Musik auf "All things must pass" ist unbestritten von Zeit und Raum gelöst. Wunderbar gesetzte Melodien, tiefgreifende und aussagekräftige Lyrics unterstützt durch George Harrisons aussergewöhnliche Art, seine Gitarre zu spielen, lassen das Album zum Meilenstein werden. Für mich selbst ist "All things must pass" eines der besten Solowerke eines Ex-Beatles und ein Meisterwerk in der Pop/Rockmusik! A
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2002
Diese Doppel-CD ist eine Offenbarung und das Erbe George Harrisons an den Rest der Welt. Seine Musik ist faszinierend, mitreißend, stimmt aber auch nachdenklich. Schließt man die Augen, fühlt man sich schwebend über den Wolken. Bei fast jedem Lied kommt man in einen Zustand, der einen sofort die Repeat-Taste am CD-Player drücken läßt, um genau dieses Lied wieder zu hören. So wird es auch nicht langweilig, wenn man zehn Mal das selbe spielen läßt. Leute, die eigentlich nicht gut auf Beatles oder die Einzelinterpreten zu sprechen sind, äußern sich sehr positiv darüber.
Schade, daß uns George verlassen hat. Wenn man dieses Album hört, weiß man, daß bei diesem exzellenten Musiker noch einiges möglich gewesen wäre. Wenn mich eine Sache an der Doppel-CD ärgert, dann ist es die Tatsache, daß ich so lange gezögert habe und sie mir nicht sofort nach Erscheinen gekauft habe. Wirklich: absolut top!!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2001
Dieses Album ist einfach spitze. Ich habe es mir voriges Jahr gekauft und höre es immer noch rauf und runter. Vor allem I'd have you anytime und If not for you gehören zu meinen Lieblingssongs auf diesem Album, My sweet lord natürlich ebenfalls. Schade ist nur, dass George das Remake von My sweet lord nicht selbst singen konnte. Sam Brown singt allerdings auch nicht schlecht. Die Bonustracks sind ebenfalls super, wobei die Instrumentalversionen auf der 2. CD allerdings ein bischen lang sind. Das macht aber insofern nichts, weil die Musiker einfach toll spielen. Da sieht mans mal wieder: Qualität bleibt auch über Jahrzehnte hinweg bestehen. Dieses Album ist wirklich empfehlenswert!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. September 2014
Für viele Beatles-Anhänger ist schon lange klar: Nach dem Ende der Fab4 war es ganz klar George, der sich musikalisch am meisten weiterentwickelt hat. Doch er brauchte sich gar nicht erst weiterentwickeln, er war doch 1970 schon so weit, ein Solo-Album vorzulegen, dessen 18 vollwertige Tracks (ich nehme jetzt mal die Bootleg-Sachen, Neuaufnahmen und Jam-Sessions raus, die auf der Remaster-Veröffentlichung von 2001 mit drauf sind und dies teilweise auch schon auf der LP 1970 waren) absolutes Beatles-Top-Niveau haben und dabei von der charakteristischen Sanftheit des geistig frühreifen, auf organischem Wege zum Glauben gekommenen Musikers sind, die schon "Something" zu einem der hinreißendsten Songs der Rock-Geschichte gemacht hat. Die einzige Frage, die dieses Album offen lässt, lautet: Wie konnten Lennon & McCartney die Qualität des Songschreibers Harrison in den späten Beatles-Jahren so unterschätzen bzw. warum haben sie ihn so verhältnismäßig klein gehalten? Wieso sind nur 2 Harrison-Songs auf "Abbey Road", wenn er all das, was man hier hört, schon im Petto hatte (im Booklet verrät Harrison, dass die meisten der Songs schon länger im Umlauf waren)? Vielleicht wollte sich der einzig ernsthaft spirituelle Beatle aber auch seine oft von seinem Weg zu einem hochinteressanten, Hinduismus und Christentum verschränkenden Glauben (ein vielversprechender Ansatz, wie ich finde, ohne zum unreflektieren "Nach-Glauben" aufrufen zu wollen) handelnden Stücke gerade aus dem Trubel um die Fab4 heraushalten und sich mit seinem auf merkwürdige Weise gleichsam ruhigen wie pompösen Album ungestört selbst verwirklichen. Dass er im 2001 entstandenen Booklet-Text gerade diese pompösen Phil Spector-Momente kritisiert, ist aus heutiger Sicht verständlich, aber Revisionismus wie in der für meine Ohren befremdlich daherkommenden Neuaufnahme von "My Sweet Lord", die als Bonus-Track dabei ist, ist auch keine Lösung. Die alten Aufnahmen sind schon richtig gut, auch wenn die ein oder andere Streicher-Schicht hätte weggelassen werden können.

Und die Songs...die sind einfach großartig: Mit dem sanften "I'd Have You Anytime" geht es gleich mit einem Stück der Marke Geheimtipp los, ehe "My Sweet Lord", diese unvergessliche Mixtur aus hinduistischem Kirtan, christlichem Gebet und Hippie-Hymne ihr Hausrecht als Top-Nummer der Scheibe einfordert. Das schrill-rockige "Wah-Wah" ist dann zwar eine angenehme Abwechslung, aber muskalisch weniger substantiell sowie etwas zu lang geraten, als dass sie nachhaltigen Eindruck hinterlassen könnte. Ähnliches gilt für den zu bombastig produzierten Schmachtfetzen "Isn't It a Pity"; ich skippe mittlerweile sogar weiter auf "What Is Life", bekanntester und eingängigster "Hit" der Platte, damals wie heute ein sehr guter Song, wenn auch nicht mit der textlichen Tiefe, die der Sinnsucher Harrison an anderer Stelle unter Beweis stellt. Nach dem (hier gelungenen) pompösen Arrangement dieses Hits folgen dann 2 Songs mit sparsamerer Instrumentierung und angenehm klarem Sound: "If not for You", ein Dylan-Cover, das das Original des zu dieser Zeit etwas sehr in die Country-Schiene eingegleisten Poet Laureate der 60er musikalisch um Längen übertrifft bzw. das musikalische Potential des Songs erstmals wirklich aufzeigt, und eine (auch an Dylan geschulte) Eigenkomposition Harrisons im 6/8 mit tollen Slide-Guitar-Elementen, "Behind that Locked Door". "Let it Down" ist dann wieder eine etwas aufwändigere Geschichte, die mit schmerzvollen Major 7er-Akkorden in den Strophen und einem düster-schmetternden Refrain eine echte emotionale Berg- und Talfahrt bietet, ehe "Run of the Mill" als eine der typischen Lebensreflexionen Harrisons mit schönen Akustikgitarren und Klavierparts zu überzeugen weiß.
Disc 2 startet mit dem schmerzvoll-schönen "Beware of Darkness", noch so ein heimliches Album-Highlight; "Apple Scruffs" zeigt dann mal den schelmischen George, der seine Groupies besingt - ganz cool, mir aber zumindest in diesem Kontext irgendwie zu schrill. Die "Ballad of Sir Frankie Crisp" fügt sich dann wieder völlig passend in den Albumrahmen ein, zählt für mich aber nicht zu den Höhepunkten, weil man irgendwie die ganze Zeit auf einen Refrain oder B-Teil wartet, der aber nie kommt. "Awaiting on You All" ist dann wiederum eine mitreißende Power-Hymne mit hinduistischem Anstrich in den lyrics; dann folgt mit dem Titelsong die vielleicht schönste Melancholiker-Vergänglichkeits-Im Angesicht Gottes das eigene Schicksal akzeptieren-mäßige Hymne der Rock-Geschichte - ich schmelze da dahin, muss man aber natürlich der Typ für sein. "I Dig Love" kommt danach als bluesige und leicht experimentell dahingejammte Nummer für meine Begriffe etwas belanglos daher, "Art of Dying" und "Hear Me Lord" komplettieren dann nochmal die Gruppe der religiös durchdrungenen Stücke, ohne zu sehr musikalisch aufzufallen.

"All Things Must Pass" hat also insgesamt drei Vorzüge: 1. Die Songs sind größtenteils musikalisch auf Beatles-Niveau. 2. Die große Materialmenge sorgt für Vielseitigkeit und somit eine spannende akustische Entdeckungsreise, ohne dabei in experimentelle Selbstgefälligkeit abzudriften. 3. Texte und Stimmungen der Songs sind von einem zutiefst religiösen oder zumindest sinnsuchenden Geist durchzogen, der zu Reflexionen um die großen Themen des Lebens anregt. Wer sich für einen solchen Trip interessiert, ist bei George Harrison im Allgemeinen und vor allem bei diesem Album hier richtig; wem dieser Teil seiner Künstlerpersönlichkeit unheimlich ist, wird "All Things Must Pass" zwar nicht in größter Intensität durchdringen, kann sich jedoch auch rein musikalisch mit diesem Album durchaus anfreunden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2000
Das Dreifachalbum (!) "All Things Must Pass" war Harrisons Megaeinstiegserfolg als Solokünstler. Mit tollen Musikern wie Kollege Ringo Starr, Dave Mason, Klaus Voormann, Billy Preston oder Gary Brooker und brilianten Songs wie "My Sweet Lord", "Wah-Wah", "Isn't It A Pity (1&2)", "I Dig Love" und anderen löste er sich endgültig aus dem übergrossen Lennon/McCartney-Schatten und dominierte in den Charts weit vor den anderen Ex-Beatles. Wer brilliante, zeitlose Rockmusik mag, sollte sich diese von Phil Spector produzierte Doppel-CD kaufen und immer wieder anhören.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. März 2013
George Harrison wurde gerne der "stille" Beatle genannt...

Nicht nur "physisch" war er das (auf der Bühne stand er stets ruhig und bedächtig im Hintergrund), sondern auch vermeintlich im Hinblick auf seinen Output. Nur wenige Songs fanden im Gegensatz zu den Songs vom "Dreamteam" Lennon / McCartney während der Schaffensphase der Beatles Platz auf den allseits bekannten Alben. Aber die, die mit drauf kamen, waren meistens "top". Stellvertretend nenne ich nur die Songs von meinem Lieblingsalbum der Beatles (dem "Weißen"...) "While My Guitar Gently Weeps" oder "Long Long Long". Für mich war er der Star bei den Beatles. Damals als kleiner Junge, schon sehr früh Musik interessiert, war ich immer großer "Fan" von George.

Was mir immer an der Musik von George Harrison gefiel, war die herrliche Spielweise der Slideguitar. Das war auch sein Markenzeichen. Egal ob frühe psychedelische Musik, oder die kommerziell angehauchten 80er (Cloud Nine) bis hin zu den sagenhaften "Travelling Wilburys", der Allstar - Band, mit der er ein überraschendes und erfolgreiches Comeback feiern durfte.

Aber hier möchte ich nun überleiten zum Topalbum des Ausnahmekünstlers George Harrison. Im Jahr der Trennung der Beatles überraschte er mit "All Things Must Pass". Einem Longplayer, bestehend aus sage und schreibe 3 LP's. Unglaublich... Die Liste der Topmusiker ist lang: Ringo, Eric Clapton, Gary Brooker und viele mehr. Ein Indiz, welch Bedeutung der Mann damals schon hatte.

Es schien so, als wollte er nun zeigen, dass er es auch kann. Und veröffentlichte sogleich 18 Songs. Mit dabei solche Evergreens wie "My Sweet Lord" oder "What Is Life". Einige Songs sind ihrer Zeit voraus. Wenn man es nicht wüsste !? 1970 ? Es klingt fürwahr moderner als es ist.

Für mich war klar, dass ich mir irgendwann diese LP zulegen musste. Erst nach Harrisons Tod kam ich zu der Erkenntnis, dass mir doch so einiges an Tonträgern fehlte. Dann kam die zweiteilige ergreifende Doku von Martin Scorcese über Harrisons Leben heraus. Und inspirierte mich zum Kauf dieses Dreifach-Longplayers in Vinyl.

Ganz bewusst verzichtete ich auf irgendwelche Best-Of-Alben oder gar remasterte CD-Wiederveröffentlichungen. Zu Recht! Keine CD - Version kommt an diese Original - Dreifach - LP klanglich heran. "All Things Must Pass" ist ein musikalischer Klassiker, den man durchaus analog in Vinyl genießen sollte. Plattenspieler und einen halbwegs vernünftigen Amp mit gutem Phonoeingang natürlich vorausgesetzt. Wer das nicht hat, dem sei natürlich die CD empfohlen. Allerdings geht hier einiges an "Ausstrahlung", Haptik und Klang verloren. Die LP ist sehr aufwändig. Jede einzelne LP steckt in einer bunten Hülle.
So war's früher. So mochten wir das...

Gut erhaltene LP's sind leider heutzutage nicht so oft zu kriegen und teuer. Das ist der einzige Wermutstropfen, der für die remasterte CD spricht. Aber auch diese ist ja nicht gerade ein Schnäppchen...

"All Things Must Pass" ist ein unverzichtbarer Meilenstein. LP Nr.3 (Side 5 + 6) ist übrigens was für die Bluesrock- und Jamsessionfans unter uns.
Uneingeschränkte Empfehlung.

Auflegen, zurücklehnen und genießen.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
15 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. November 2001
Der musikalische Gehalt dieses Meisterwerkes ist bis heute unumstritten, eine derartige Fülle an herausragenden Songs hat keiner der Ex-Beatles seit 1970 auf einem Album vereinigen können.
Tragisch mutet für mich die neue Version von My Sweet Lord an. George, den eigenen und jetzt eingetreten Tod wohl schon vor Augen, singt mit dünner und gebrochener Stimme nur noch bis zum Mittelteil des Songs und überlässt den weiteren Gesangspart fast ausschließlich einer Gospelsängerin.
Schade, dass wir nichts mehr von ihm hören können!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2001
Diese längst überfällig Neuauflage von George Harrisons Album aus dem Jahr 1970 beweist eine Reihe von Tatsachen über Popmusik:
1. Auch sehr zeitbezogene Produktionsstile können die Zeit überdauern. Phil Spectors Stil von 1970, der auch auf seinen Projekten mit John Lennon ("Imagine") unverkennbar ist, klingt aus unerfindlichen Gründen heute nicht antiquiert, sondern durchaus zeitgemäß. Ein erstaunliches Zeichen von Qualität.
2. George Harrison war zum damaligen Zeitpunkt sicherlich ein großartiger Songschreiber. Ich habe es jedenfalls immer bedauert, dass kaum je einmal mehr als zwei Lieder von ihm pro Beatles-Platte vorhanden waren. Auf diesem Sammelsurium von Liedern aus der Zeit von 1968 bis 1970 kommen Harrisons Begabung ebenso wie diverse Einflüsse, v.a. von Bob Dylan ("I'd have you anytime", "If not for you"), zum Vorschein, die diese Platte unglaublich hörenswert machen und die kaum oder aber in extremer Würde gealtert sind.
3. Out-takes schaffen es nicht zufällig nicht auf das veröffentlichte Album. Sie bei einem Reissue zu veröffentlichen, tut der CD meistens nicht gut.
4. Doppelalben sind eigentlich zu lang. Stopft man sie kramphaft mit zweitklassigem unveröffentlichtem Material voll, können sie sogar unerträglich lang werden.
5. Songwriter sollten sich nicht selbst covern - schon gar nicht 30 Jahre später. Die neue Version von "My Sweet Lord" hört sich an, als wollte Harrison durch zusätzliches Herumzupfen an der Gitarre lediglich beweisen, dass er noch spielen kann. Ein 57-jähriger, der das Lied eines 27-jährigen so singt, wirkt allerdings primär lächerlich.
Daher 4 Sterne - für das Wiedersehen mit einem guten alten Rotwein, auf den man sich lange gefreut hat, und der angenehm die Kehle hinunterrint, dem jedoch jemand völlig überflüssigerweise eine Flasche mit über 30 Minuten Essig beigelegt hat, die man auch mittrinken muss.
Tipp: Bonustracks am CD-Player wegprogrammieren - es kommt ein sehr feines Album dabei heraus.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen

George Harrison
George Harrison von George Harrison
EUR 9,09

Cloud Nine
Cloud Nine von George Harrison
EUR 9,19