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68 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Werkschau der Progressive-Rock-Pioniere
Irgendwie war es mal an der Zeit, dass Genesis endlich eine umfassende Werkschau aus ihrer prägenden, 30-jährigen Schaffensperiode vorlegen. Die beiden "Archive"-Sampler brachten dem Fan schon Schmankerl aus den Peter-Gabriel- und Phil-Collins-Epochen, und der Sampler "Turn It On Again" fasste die Hit-Singles der Collins-Ära zusammen. "The Platinum...
Veröffentlicht am 12. Januar 2005 von Michael Wilson

versus
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine repräsentative Auswahl!
Die "Platinum Collection" hat zwar beeindruckende Remixe zu bieten, ist aber nicht im geringsten repräsentativ, sondern zeichnet ein Zerrbild von Genesis als hit-orientierter Popband, was höchstenfalls ab 1983 der Fall war.

Zunächst mal zur Auswahl der Stücke - die sich so charakterisieren lässt, dass von Alben, die es verdient...
Veröffentlicht am 25. Juli 2007 von Draugur


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68 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Werkschau der Progressive-Rock-Pioniere, 12. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Irgendwie war es mal an der Zeit, dass Genesis endlich eine umfassende Werkschau aus ihrer prägenden, 30-jährigen Schaffensperiode vorlegen. Die beiden "Archive"-Sampler brachten dem Fan schon Schmankerl aus den Peter-Gabriel- und Phil-Collins-Epochen, und der Sampler "Turn It On Again" fasste die Hit-Singles der Collins-Ära zusammen. "The Platinum Collection" präsentiert nun auf drei CDs in rückwärtiger Reihenfolge von 1997 bis 1970 sowohl die kommerziellen als auch die progressiven Highlights der Band.
Der Albumname erinnert zwar an den unsäglichen "Charme" diverser Tankstellen- und TV-Shop-Sixties-Sampler, aber das Cover zeigt schon, wo es lang geht - Retrospektive ist angesagt, wie man an der symbolträchtigen Parade vom "Nursery Cryme"-Kindermädchen bis zum "We Can't Dance"-Strichmännchen erkennen kann. Raritäten findet man hier bis auf die 1982er Hitsingle "Paperlate" (damals in den deutschen Charts und auf dem Livealbum "Three Sides Live" enthalten) nicht, aber dafür hat der langjährige Genesis-Studiotechniker Nick Davies den Großteil der Aufnahmen von 1970 bis 1983 neu abgemischt - mit teils hervorragenden Resultaten.
CD 1 präsentiert die kommerzielle Hitphase der Gruppe von 1982 bis 1997 und fängt komischerweise mit den vier bzw. fünf Singles der Megaseller "We Can't Dance" (1991) und "Invisible Touch" (1986) an - parallel zum "Turn It On Again"-Sampler finden sich hier Chartsstürmer wie "Invisible Touch", "Land Of Confusion", "Jesus He Knows Me" und "No Son Of Mine". Von "Genesis" (1983) ist neben der kompletten ersten Seite noch "Illegal Alien" drauf, das ebenso wie das folgende "Paperlate" geremixt ist und deutlich mehr Funk und Groove besitzt. Aus diesen drei Alben hätte man anstatt der Hitsingles ruhig mal einen der längeren Tracks wie "Domino", "Fading Lights" oder "Driving The Last Spike" oder den Instrumentalkracher "The Brazilian" auswählen können. Schade. Erst am Schluss wurde alibihaft der Titelsong vom letzten Album "Calling All Stations" mit Phil Collins Nachfolger Ray Wilson am Mikro drangehängt. Als Opener war er Mr. Banks und Rutherford wohl nicht gut genug. Schade, hier vermisst man jedenfalls die schönen "Congo"- und "Shipwrecked"-Singles. Nichts Spektakuläres also, sondern eine fast haargenaue Kopie von "Turn It On Again".
CD 2 umreißt die wirren Jahre von 1975 bis 1981 - die Phase von der allmählichen Abkehr vom Progressive Rock nach Peter Gabriels Ausstieg 1975 und Phil Collins Etablierung am Mikro sowie zur Orientierung hin zu Softrock, Soloballaden und den ersten MOR-Rock- und Radiopop-Hits. Vom 1981er Album "Abacap" stammen der Titelsong und "Keep It Dark", bei denen die Band mit New-Wave-, Funk- und Synthiepop-Elementen experimentiert. Dann folgen vier Hits vom 1980er Album "Duke" (u.a. Phil Collins Debüt als Solokomponist in der Band, "Misunderstanding") und drei Single-Auskopplungen vom kommerziellen Durchbruch "And Then There Were Three" (1978), dem ersten Trioalbum. Von den beiden progressiveren Werken "Wind And Wuthering" (1977) und "A Trick Of The Tail" (1976), noch mit Steve Hackett an der Gitarre, kommen jeweils drei Songs, darunter auch die genialen Instrumentalstürme "In That Quiet Earth" und "Los Endos" sowie das achtminütige, fantasievolle "Ripples". Dass man auf den Klassiker "Dance On A Volcano" verzichtet hat ist fast unverzeihlich, und statt einiger öder Solonummern wie Mike Rutherfords "Your Own Special Way" oder Tony Banks "Undertow" und "Many Too Many" hätte man lieber ein paar längere Tracks wie "Squonk", "One For The Vine" oder "Duke's Travels/Duke's End" dazu nehmen sollen! Die fast alle remixten Tracks sind dafür klangtechnisch alle eine kleine Offenbarung, und man hört erstmals viele Subtöne, zusätzliche Grooves und Gitarrenlicks und vor allem Phil Collins fabelhafte Trommelkünste richtig heraus. Vor allem David Hentschels dünne Produktion von "ATTWT" und "Duke" profitiert merklich davon.
CD3 schließlich konzentriert sich auf die progressiven Jahre mit Peter Gabriel von 1970 bis 1974. Nach drei Songs vom Klassiker "The Lamb Lies Down On Broadway" (1974), darunter auch die merkwürdige Singleauskopplung "Counting Out Time", folgen drei Tracks vom "Selling England By The Pound" (1973), und ab hier entfaltet Nick Davies Mixkunst seine volle Wirkung. Tony Banks Flügelintro zu "Firth Of Fifth" klingt lauter und fast so plastisch wie in einem Konzertsaal, und die instrumentalen Duelle aus Keyboards und Gitarren klangen niemals so vielschichtig und neu wie hier, ebenso wie auf den folgenden "Cinema Show" und "I Know What I Like", Genesis erster (versehentlicher) Chartssingle. Man meint sogar, das eine oder andere Instrument zusätzlich rauszuhören, und vor allem die
drei 12-seitigen Gitarren von Banks, Hackett und Rutherford sind differenzierbarer. Das 23-minütige "Supper's Ready" vom 1972er Klassiker "Foxtrot" steht für sich, wurde aber unerklärlicherweise nicht neu abgemischt - ein sträfliches Versäumnis! Warum bloß? Dagegen kommen die abschließenden beiden Tracks "The Musical Box" (vom 1971er Album "Nursery Cryme") und "The Knife" (vom 1970er Werk "Trespass", noch mit Gitarrist Anthony Philipps und Collins Vorgänger John Mayhew an den Drums) wieder richtig gut rüber und wirken fast wie neu aufgenommen, vor allem der Rocker "The Knife". Das jugendliche Debütalbum "From Genesis To Revelation" (1969) mit seinem unausgegorenen Psych-Folk-Pop wurde mal wieder vollends ignoriert. Und auch wenn man auch hier einige Klassiker wie "The Fountain Of Salmacis", "Watchers Of The Skies" oder "In The Cage" vermisst, so ist das durch die lange Laufzeit der Songs mit alleine fünf Titeln zwischen neun und 23 Minuten durchaus entschuldbar.
Fazit: Auch wenn man einige Genesis-Klassiker durchaus vermisst, so geht die "Platinum Collection" einen sicheren Mittelweg zwischen Brillianz und Banalem, Kunst und Kommerz, der zumindest fast alle wichtigen Songs aus knapp 30 Jahren zusammenfasst. Vielleicht hätte man ein 4-CD-Set daraus machen sollen, dann
hätte man durchaus eine vollständigere Best-Of-Compilation produzieren können. Aber man muss nicht meckern, denn diese CD-Box ist auf jeden Fall die perfekte Retrospektive und ein guter Einstieg für Genesis-Neuhörer oder die jüngere Generation. Und der Star dieses Werks heißt diesmal nicht Phil Collins oder
Peter Gabriel, sondern eindeutig Nick Davies, der den alten Aufnahmen einen wirklich neuen Glanz verleiht und zu einigen neuen Entdeckungsreisen einlädt. Gute Arbeit, Mr. Davies, machen Sie ruhig weiter so mit den alten Genesiswerken. Die Fans warten nur darauf!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert..., 16. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
mit Abstrichen. Als altgedienter Fan war ich sehr skeptisch - schliesslich hat man ja alles was es auf dieser Retrospektive zu hören gibt schon mindest einmal. Trotzdem habe habe mir das Set zugelegt und ich denke es lohnt sich, allein schon wegen der CD 2 und 3 - klassischer Genesis-Stoff dem das Remaster/-mixing klanglich spürbar gut getan hat. Ingesamt ist auf diesen 2 CD's auch die "Dramaturgie" sprich die Abfolge der Titel recht gut gelungen - man kann sich das Ganze ohne allzu spürbare Brüche anhören und besser klangen die älteren Songs ohnehin selten.
Nun gut ein komplexes Werk wie "Lamb" auf drei "Singles" zu reduzieren ist zweifellos etwas fragwürdig. Aber die "echten" Fans warten wohl eh lieber auf den Dolby Remix von "Lamb". Trotzdem für CD 2 und 3 gibt es volle 5 Sterne - da klanglich top und musikalisch ohne jeden Ausfall.
Wirklichen Punktabzug gibt es aber für die CD 1 - die eh schon überstrapazierte Kommerzphase der Band (die zudem auf "the Hits" bereits hinreichend dokumentiert ist) wird ein weiteres mal in aller Breite gewürdigt. Gegen ein paar Keysongs (bspw. Mama, No son of Mine, Home by the sea) wäre der Vollständigheit halber nichts einzuwenden gewesen. Aber all diesen "Kuschelrock"-Schrott a la "Hold on my heart","Into deep" oder "Throwing it all away" hätte man sich wirklich sparen können und dafür ein paar schöne Songs aus der ersten Karrierehälfte berücksichtigen können. Mehr als 3 Sterne kann ich für CD 1 nicht geben - zumal auch das Tracklisting chronologisch und musikalisch wenig Sinn macht und mit "Tonight" auch noch einen verstümmelten Song präsentiert.
Aber unter dem Strich ein brauchbarer Querschnitt auch wenn ich mir die CD 1 wohl kaum ein zweites Mal mehr anhören werde.
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94 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Remix oder doch nur Kompilation ?, 7. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Ich hatte im Genesis Online-Forum die Möglichkeit, der Planung dieses Werkes durch den Guru Nick Davis ( ist auch für die 1994-er Definitive Remaster Auflage verantwortlich gewesen ), der in einem eigenen Chatroom Rede und Antwort steht, zu folgen.
Interessant wie auch hier der kommerzielle Gesichtspunkt letztlich über die Auswahl der Tracks, sowie die Reihenfolge entschieden hat. Der "Die-Hard" - Fan im Forum dachte zuerst an etwas besonderes, da ja erst 1999 die Best Of Kompilation "Turn it on again" erschienen war. Zusätzlich wurde erzählt, dass einige der Songs im Studio nochmals neu gemixt werden. Als dann der erste Vorschlag vorgelegt wurde, der mit dem Klassiker "The Knife" aus dem Debütalbum "Trespass" begonnen hätte, waren alle sehr zufrieden. Leider sieht die endgültige Version wie oben ersichtlich etwas anders aus, denn es wurde beschlossen, das 3 CD-Set mit den Hits des 1992 er Albums "We can`t dance" zu beginnen und in der Chronologie rückwärts zu gehen. Zusätzlich wurden epische Klassiker we "One for the Vine" oder "Entangled" geopfert, was deutlich zeigt, dass das Set im Weihnachtsgeschäft zum Tragen kommen soll. Einzig "Ripples" hält die epische Fahne nach oben.
Da die Kaufentscheidung ja wohl das Wesentlichste ist, hier vorab ein wenig "Brainstorming" meinerseits:
Wie sich jetzt herausstellt wird der alte Fan, der ja eigentlich schon sämtliche Alben hat und sich die Songs nach Lust und Laune brennen könnte, durch verlockende Remixe geködert. Wie diese sich letztlich anhören, werden wir erst nach VÖ wissen, jedoch gehe ich davon aus, dass Nick Davis hier nur ein wenig an den "Höhen und Tiefen" herumgespielt hat, da ich mir schwerlich vorstellen kann, dass die Songs sehr verändert wurden. Hierüber schwieg sich der gute Davis im Forum leider aus. Sehr wahrscheinlich sind Unterschiede nur mit einer guten Anlage und guten Kenntnissen der Songs wahr zu nehmen. Wer allerdings zu der Gruppe gehört, die sich schon immer eine gute Best of der Gruppe Genesis zulegen wollte und dies bei "Turn it on again - The Hits" noch überlegt hat, sollte hier zugreifen. Ich habe mir beispielsweise die Platinum-Collection der Gruppe Queen zugelegt, da ich kein tiefer Fan dieser Gruppe bin, und bin hochzufrieden, da alles abgedeckt wird. Dies ist auch bei diesem 3 CD-Set das Wichtigste, obwohl natürlich die sogenannten Mega-Hits aus dem Jahre 1986 ( Invisible Touch ) und 1992 ( We can`t dance ) geballt vorhanden sind. Schade nur, dass von "Abacab" nur 2 Songs enthalten sind, oder dass von dem letzten Werk mit Ray Wilson nur der Titelsong "Calling all Stations" zur Geltung gekommen ist, aber man kann ja nicht alles bieten. Auf Disc 3 bekommen wir auch Peter Gabriel zu hören, der Gründungsmitglied der Gruppe war. Leider wurden wunderschöne Songs wie "Seven Stones", "Fountain of Salmacis" oder "Watcher of the Skies" der 25 Minuten Oper "Suppers Ready" geopfert, das nicht einmal als Remix zu hören ist. Was "Counting out time" hier zu suchen hat ist mir ein Rätsel, da dieses Liedfragment unbedingt zu dem super instrumental Stück Hairless Heart gehört. Es gibt aus dem Doppelalbum "The lamb lies down on Broadway" gewiss genug andere Songs, die weitaus besser sind.
Wer abschliessend die o.g. Kompilation aus dem Jahr 1999 schon hat sollte abwarten, wie meine Nachfolger das Set nach VÖ letztlich bewerten. Gabriel Fans, die "Suppers Ready" nicht unbedingt mögen, habens wohl schwer sich zum Kauf durchzuringen.
Alles in allem lasse ich mich gerne davon überzeugen, dass die Remixe den Kauf für mich rechtfertigen werden, was den neutralen Genesis Kenner nicht beeinflussen soll: die Kompilation ist zu 100% ein Kauftip !
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genesis Compilation in neuem Sound Gewand, 28. Dezember 2004
Von 
Volker Schwarz (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Es ist Weihnachten 2004 und viele Bands veröffentlichen ihren x-ten Best-Of Sampler, so auch Genesis, die ihre 3CD Starke Platinum Collection auf den Markt werfen. Lohnt sich auch für Leute die die Studio Alben schon besitzen die Anschaffung? Die Antwort ist : JA! Denn alle Songs der älteren Studio Alben liegen in einem neuen Sound Gewand vor, gemixt vom Genesis Hausmischer Nick Davis. So klingen die Sachen von "Abacab" und "Duke" einfach sauber, man nehme nur als Beispiel "Duchess" welches durch die Neuabmischung sauberer klingt als je zuvor. Auch die Sachen von "And Then There Were Three" klingen nun nicht mehr so verwaschen wie zuvor, alles wurde zeitgemäß aufgepeppt. Speziell hervorheben möchte ich die Remixe der alten Gabriel Sachen, speziell "The Musical Box" bei dem die Lautstärkteschwankungen nun verschwunden sind und man nun auch die Studio Version in Ruhe hören kann. Alles in allem kann man sagen, dass selbst Leute die die Studio Platten schon in allenen Versionen besitzen ihre Freude an der Platinum Collection haben werden. Klarer Kauftipp!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungener Karierre-überblick !, 1. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Bei Genesis ist das so: Entweder man mag den frühen Prog-Rog Output bis ca. 1980, oder man mag den Pop den die Band vom 1980er Album "Duke" bis "No Son of Mine" (1991) spielte.
Für diejenigen, die nur die Hits hören wollen gibt es die sehr gute "Turn it on again - The Hits" Single-Disc.
Für diejenigen die diese Hits und das Beste was die Band überhaupt zu bieten hat (die Gabriel-Ära) gibt es jetzt "The Platinum Collection)
Zur Aufmachung: Booklet & Box sind liebevoll gestaltet, und enthalten interessante Liner Notes zu jedem Album (Als kleine Randbemerkung: Nicht ein Bild von der Band ist enthalten, was schon für eine Karierre-Retrospektive seltsam ist).
Zur Musik:
Die Musik läuft chronologisch, aber rückwärts. Begonnen wird im Jahr 1992 und langsam wird die Karriere der Band Album für Album bis "Trespass" (1970) zurückverfolgt.
CD1 deckt 10 Jahre ab, von der "3x3 EP" bis "We can't dance" und ist ein äquivalent der schon oben erwähnten "Turn it on - the Hits" CD. CD 1 enthält die größten Chart-Hits der Band aus dieser Zeit, und wer in den 80ern und 90ern Radio gehört hat, weiß: die Band hatte Unmengen.
Etwas sauer stößt auf, das "Tonight Tonight Tonight" nur als radikal gekürzter Single-Edit vertreten ist, der den Instrumentellen Mittelteil komplett überspringt, und dadurch klingt wie 2 schlecht zusammengetackerte Lieder die kaum etwas miteinander zu tun haben.
Es fragt sich auch, was das etwas schwache Instrumental "Second Home by the Sea" auf der CD verloren hat.
Der Titletrack der "Calling all Stations" Albums (1998) beendet CD1 (und der US No. 21 Hit "Never a Time" (1992) fehlt dafür)
CD 2 läuft von "Abacab" (1981) bis zum ersten Album ohne Peter Gabriel "Trick of the Tail" (1976) und bildet eine Brücke zwischen den Phil Collins-dominierten Pop-Jahren der Band, und dem Prog-Rock Gabriel's.
Die Song-Selection ist hier wie auf CD1 ganz vorzüglich, und die neuen Remixes von Nick Davis tuen den Songs keine Gewalt an (der Begriff "Remastered" wäre hier wohl besser gewesen).
Einziger Wehrmutstropfen ist hier, das bei der Songauswahl das großartige "Abacab"-Album mit nur 2 Songs zu kurz gekommen ist.
Auf der 3. CD gerät das Konzept von "Platinum Collection" ins Wanken, da die 3 Alben "Foxtrott", "Selling England by the Pound" und "Lambs lie down on Broadway" für sich keinen einzigen schlechten Song enthalten, und jeder Song von diesem 3 Alben auf die "Platinum Collection" gut vertreten gewesen wäre.
Diejenigen die das stört können die 3 von mir genannten CDs guten Gewissens kaufen.
Auf CD 3 hätte es sicherlich nicht weiter gestört, wenn das 23-minütige "Supper's Ready" durch ein paar andere Songs ersetzt worden wäre.
FAZIT: Für 22 Euro bekommt man knapp 220 Minuten erstklassige Musik, eine tolle Verpackung, und man kann es sich ersparen die eher lauen 80er und 90er CDs der Band zu kaufen, die ausser den großen Hits (hier vertreten) nicht sonderlich viel zu bieten haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Größtenteils gelungene Werkschau auf 3 CDs, 17. Oktober 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Anlässlich des seltsamen neuen Boxsets R-Kive hier eine Rezension zur Platinum Collection, welche die bessere Variante eines Karriereüberblicks von Genesis bietet.
Nur, wie will man einer Band wie Genesis auf 3 CDs gerecht werden? Da gibt es zu unterschiedliche Interessen der Fans/Hörer. Die wenigsten Fans/Hörer mögen alle Phasen. Dazu ist es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit eine zufriedenstellende Songauswahl bezüglich der 70er zu treffen, da die Band zu dieser Zeit (und auch danach) eine Album-Band war. Die großen Single-Hits begannen erst mit Follow You Follow Me und sind fast alle vertreten.
Die Platinum Collection arbeitet sich von den jüngsten zu den ältesten Veröffentlichungen (also rückwärts) vor (umgekehrt wäre es sinnvoller gewesen). Eine Ausnahme bildet davon Calling All Stations mit Sänger Ray Wilson, das man als letzten Song auf die erste CD gepackt hat. Der älteste Song ist The Knife vom Album Trespass von Anfang der 70er. Das Debüt From Genesis To Revelation wurde nicht berücksichtigt. Fast alle Songs liegen in ihren langen Album-Versionen vor. Tonight Tonight Tonight ist nur in seiner bekannten aber kurzen Single-Version vorhanden. Rares oder Live-Versionen gibt es nicht. Da war man konsequent. Für den Fan der schon alles hat und nicht noch extra eine Compilation sucht, dürfte dieses Set von daher uninteressant sein.

CD 1 umfasst die Hitphase der Band, also von Paperlate über das 1983er Album bis We Can't Dance, dazu noch das teilweise ungeliebte Album Calling All Stations ohne Collins. Aus dieser Ära sind fast alle bekannten Songs dabei. Darunter sind auch einige Schnulzen wie In Too Deep, Throwing It All Away und Hold On My Heart, die speziell in den USA große Hits waren und bestimmt deswegen so geballt zu finden sind. Andererseits hat man aber beide Teile von Home By The Sea draufgepackt. Die beiden anderen im Konzert gern gespielten Epen Domino und Driving The Last Spike fehlen leider.

CD 2 bietet die Phase des Übergangs, also den Antritt von Collins als Sänger und den Abschied von Hackett nach zwei weiteren Alben sowie die ersten Alben als Trio und damit die Zeit von 1976 bis 1981. Das dürfte auch die Zeit gewesen sein, in der sich der Stil der Band am Meisten veränderte. Leider ist hier die Songauswahl für meinen Geschmack bezüglich der Alben A Trick Of The Tail, Wind & Wuthering und And Then There Were Three nicht so gelungen. Wenn man die davon vertretenen Songs hört, könnte man denken, Genesis seien zu dieser Zeit eine Schnulzenband gewesen. Wo sind Dance On The Volcano, Squonk, Robbery, Assault & Battery, Eleventh Earl Of Mar, Blood On The Rooftops oder Deep In The Motherlode?

CD 3 beinhaltet das Frühwerk mit Peter Gabriel als Sänger. Leider sind das nur 9 Songs, größtenteils Epen, die mit Supper's Ready sogar einen Song von über 20 Minuten bieten. Die meisten von diesen Songs waren die Konzert-Standards in den 70ern. Von daher ist die Auswahl in Ordnung. In The Cage, Watcher Of The Skies und Dancing With The Moonlit Knight fehlen aber mindestens aus dieser Zeit.

Die 3 CDs haben fast eine Gesamtspieldauer von 4 Stunden. Das Mastering ist wie so vieles aus der jüngeren Zeit, nämlich sehr laut, was zwangsläufig zu Lasten der Dynamik geht. Mama ist hier z.B. in seinem so ziemlich lautesten Mix vertreten. Auf CDs 2 und 3 befinden sich fast alle Songs in neuen Remixes von Nick Davis, welche die Instrumente und den Gesang im Mix teilweise anders betonen. Das ist Geschmackssache. Die neuesten Ausgaben der Genesis Alben sind aber auch alle Remixes.
Das Booklet lässt im Text die Karriere der Band Revue passieren und bietet auch Abbildungen der Alben-Cover. Die Erstauflage kam in einem Pappschuber daher.

Fazit:
Die Songauswahl der Platinum Collection ist zum größten Teil gelungen. Insgesamt ist das für meinen Geschmack die bisher beste Werkschau von Genesis. Das neueste Boxset R-Kive verfolgt da mit integrierten Solosongs von 5 Bandmitgliedern einen anderen Ansatz.
Man kann der Platinum Collection eigentlich nur vorwerfen, dass das Mastering mehr Dynamik haben könnte und sie mit 3 CDs zu knapp bemessen ist. Auf 4 CDs hätte man so ziemlich alle Standards unterbringen können. 2 CDs mit Material aus den 70ern und 2 weitere CDs bezüglich der restlichen Jahre wären ideal gewesen. Das gibt es aber leider bisher nicht. Wegen des Fehlens von ein paar Standards und der schlechten Songauswahl bezüglich der zweiten Hälfte der 70er gibt es nur 4 Sterne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Must-Have sowohl für Fans als auch für diejenigen..., 6. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
...die einfach hervorragende, bombastische Rock-Musik mögen.
In dieser Kompilation, bestehend aus 3 CD's, ist einfach alles von Genesis drin, was irgendwann einmal in den Charts war und noch zahlreiches mehr.
Während das Album "Turn It On Again - The Hits" sich ausschließlich auf die Superhits der Gruppe konzentrierte, ist diese Zusammenstellung als ultimatives, essentielles 'Best Of' zu sehen.
Als Genesis-Fan ist unsereiner natürlich geneigt zu erwähnen, dass dieser oder jene Song noch hinzugefügt werden könnte. Ich persönlich hätte noch gerne "Colony Of Slippermen: The Arrival / A Visit To The Doctor / The Raven", "Dance On A Volcano" (echt schade, das dieses bombastische Epos nicht enthalten ist!), "White Mountain", "Dukes' Travels/End", "Man On The Corner", "No Reply At All", "Domino, parts 1 & 2" & "Fading Lights" drauf gehabt, doch davon sehe ich gerne mal ab: Ist jede Scheibe der Box doch randvoll gefüllt mit allen wirklich wichtigen, unentbehrlichen Nummern von 1971 bis 1997. Insofern reicht dieser Kritikpunkt, jedenfalls für mich, nicht aus um diese ausgezeichnete Box abzuwerten.
Während die ersten beiden CD's die Collins-Ära illustrieren, widmet sich CD Nr.3 der Peter-Gabriel-Ära zugenüge (mit fast 80 Min!!!).
Was die Remixe betrifft, so kann ich alle Fans beruhigen:
Man wird keine argen Veränderungen der remixten Songs finden, sie klingen hier lediglich frischer, dynamischer, sauberer (alle einzelnen instrumentalen Elemente der jeweiligen Songs sind deutlicher & klarer zu hören und das gilt auch für die Gesänge von Gabriel und Collins). Es sind immer noch die gleichen Versionen, wie auf den jeweiligen Original-Alben, möchte ich hier betonen.
Und noch etwas wichtiges: Hier wurde, abgesehen von "Tonight Tonight Tonight" kein Song gekürzt, im Gegensatz zur "Turn It On Again - The Hits"-Scheibe, wo bekanntlich schreckliche Verstümmelungen an zahlreichen Liedern vorgenommen wurden.
Diese Box ist einfach ein wahrgewordener Traum für Freunde phantastischer Rockmusik und für uns Genesis-Fans sowieso.
Kleiner Tipp: Dieses Box-Set zusammen mit der ebenfalls kürzlich erschienenen DVD "Genesis - The Video Show" kaufen, auf der die komplette Videoclip-Sammlung der besten progressiven Rockband aller Zeiten enthalten ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Zusammenfassung des Gesamtwerkes, 23. Juli 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Die Kompilation bietet einen guten Überblick über das Genesis'sche Gesamtwerk, dass natürlich verschiedenste Phasen, ergo Stilrichtungen umfasst. Die erste CD daher als super und die anderen als "weichgespült" zu bezeichnen, naja... man kann auch gegenteiliger Meinung sein.
Im Prinzip ist es eher schade, dass auf der ersten CD alle gängigen Hits vereint sind, die man eh schon in und auswendig kennt, z.B. das nicht mehr erträgliche "Mama" oder "Jesus, he knows me". Sicherlich sind das gute Stücke, aber hier hat sich die Zusammenstellung mehr an den Hits als an der Qualität orientiert. Es fehlen die längeren Werke, wie "Domino". Immerhin gibts im Gegensatz zu der Turn It On Zusammenstellung auch die zwei "Home by the Sea"-Songs.

Mir persönlich gefallen auch die zweite und dritte CD sehr gut. Auf der zweiten hat man eindrucksvoll den Übergang von der Prog-Band Genesis - intellektueller, verspielter, symphonischer Pop, zu den Chartbreakern, meiner Meinung nach die produktivste Phase der Band.

Wer, wie ich, nicht alle Platten hat und sich an gute alte Zeiten erinnern will, für den ist dieses CD-Set sicherlich zu empfehlen. Um Genesis etwas genauer kennenzulernen, würde ich mir eher einzelne CDs raussuchen und hören: das Album ohne Titel, Abacab, Wind and Wuthering, A Trick of the Tail.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein BestOf das sich wirklich lohnt!, 23. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
3 CDs randvoll mit dem besten von Genesis. Nix besonderes also! Oder doch? Das Außergewöhliche daran: Von allen Genesis-Alben ist was dabei, eben auch aus der progressiven Phase in den 70er Jahren mit Peter Gabriel als Frontmann. Chronologisch verkehrtherum geordnet, findet man auf CD 1 Stücke der Phil-Collins-Pop-Zeit (Anspieltipps: Home by the Sea 1 & 2, Mama). CD 2 bietet alles aus der Übergangszeit, in der Collins das Ruder übernahm. Auf CD 3 wartet nun der Hammer: 9 Stücke aus der progressiven Phase. Das Beste: Fast alle wurden neu gemixt, und das hört man sogar! Vieles klingt dynamischer und man hört tatsächlich an einige Stellen Töne, die man von den regulären Alben-Remasters nicht kennt. Also an dieser Stelle eine absolute Kaufempfehlung! Schade nur, dass gerade das 23-minütige Epos "Suppers Ready" nicht neu gemixt wurde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Zusammenstellung, 31. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Platinum Collection (Audio CD)
Natürlich fehlen - wie bei jeder Compilation - Songs, die eigentlich dabei sein müssten...
Aber hier hat man wirklich einen guten Querschnitt durch die GENESIS-Geschichte. Wer mehr hören möchte, hat im Booklet die Übersicht, von welchen Alben die einzelnen Songs stammen und kann sich dann ja näher damit beschäftigen.
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