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Kundenrezensionen

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am 15. August 2000
Emotionen in Elektronik auszudrücken ist eigentlich fast unmöglich. Bowie ist das gelungen, was viele zu seiner Zeit vergebens versuchten, siehe oder viel mehr höre Kraftwerk, denn elektronisch genial, doch emotional tot. Selbst Philip Glass war es die Mühe wert, einige Stücke aus "Low" & "Heroes" zu orchestrieren. Real Bowie-Fans sollten sich auch diesen Schmankerl nicht entgehen lassen. Grüße von John Dee.
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HALL OF FAMEam 19. Februar 2005
David Bowie machte 3 experimentelle - von Kraftwerk beeinflusste Alben:
- "Station to Station" ist davon am zugänglichsten
- "Heroes" am erfolgreichsten, technisch exzellent.
- Und "Low"? Es gibt kaum Musik eines weltbekannten Künstlers, die dermaßen depremierend klingt wie "Low". Die Plattenfirma RCA war beim Anhören dermaßen entsetzt, daß sie das Produkt erst mal aus dem Weihnachtsverkauf 1976 nahm.
Die erste LP-Seite klingt absichtlich fragmentarisch
- "Sound and Vision" war auch eine erfolgreiche Single. Trotz des indolenten Textes, der einen seelenlosen elektrifizierten blauen Raum beschreibt, in welchem der Protagonist gefangen ist.
- "A New Career in a new town" und "Always crashing vermitteln das Gefühl von Klaustrophobie, Paranoia und dem Stimmungstiefpunkt jahrelangen Konsums weißen Pulvers. Präparierte Gitarren als Pendant zum Punk, juveniler Zukunftsängste, Visionen einer entseelten Welt durch übermächtige Technik, Jugendarbeitslosigkeit.
- "Braking Glass": monoton repetitiver Text. Passiv beobachtende Gefühlskälte, die bereits jede Hoffnung aufgegeben hat und ein psychopathisches Mädchen, beide können niemals zusammentreffen und bleiben einsam, erinnert an Sartres Existenzialismus.
Die zweite LP-Seite ist rein instrumental(Eno)
- Warzawawa ist traurig wie majestätisch. Zu jener Zeit eröffnete Bowie seine Konzerte mit diesem cinematografischen Elektroniktrack. Man glaubt sich in einer grauen Kriegsruinenlandschaft von Warschau zu befinden, bleierne Niedergeschlagenheit wird von Bowie zur Kunst erklärt.
- "Art Decade" , mehrere blubbernde Synthesizer-Ebenen wie Berlins unübersehbarer U-Bahntunnel / Bunker - Unterwelt.
- "Weeping Wall" und "Subterreans" sind eine Spur freundlicher, was nicht viel heißen soll. Kalte technische Klänge versus Xylophon bzw. einem einsamen Saxophon.
Mit "Low" treffen sich David Bowies desolater persönlicher Zustand (Sucht, bevorstehende Ehescheidung, Hinwendung zu menschenfeindlichen faschistoiden Theorien, etc.) mit dem Stimmungstief der Siebziger-Jugendszene. Man kann diese Platte unmöglich lieben, evtl. ein wenig verstehen, wenn man damals Jugendlicher war. Welch fast dämonische Ausweglosigkeit verbunden mit einem scheinbar unentrinnbaren Mechanismus, in dieser lustvoll-selbstmitleidig verweilen zu wollen ... Furchtbar.
Bekanntlich hat David Bowie seinen Tiefpunkt überwunden. 1977 bekam er es nach dem Tode seines Schulfreundes Marc Bolan mit der Angst zu tun. David machte erste Schritte nach oben und entdeckte seine Liebe zum Leben neu. "Heroes" klang schon eine ganze Spur freundlicher als "Low".
Wer sich an Mitsiebziger-Jugenddepression ergötzen will: Kraftwerks "Mensch Maschine" (Schaufensterpuppen), die Debüts von "Television", "Devo" und "Ultravox", "No more Heroes" von den Stranglers, Patti Smith "Horses" und Bowies "Heroes" evtl. mitbestellen.
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am 19. Januar 2014
Bowie zeigt sich hier am experimentieren. Das hat er schon immer gemacht, hier zeigt der seiner damaligen Plattenfirma den musikalischen Stinkefinger, weil's eben nicht massentauglich ist und war. Damals von der Kritik oft verrissen, wird diese Scheibe heute sehr oft gelobt. Ich finde zu recht.
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am 6. Januar 2005
Man muss nicht mehr sagen, dass diese CD ein absolutes Muss für Fans, und solche die es werden wollen ist,
Bowie in Berlin, auf der Suche nach sich selbst. Nach dem Rock&Roll des Ziggy Stardust wendet er sich neuen Klangwelten zu, aber ohne sich untreu zu werden.
Diese Platte war Therapie für ihn und kann auch den Hörer nachdenklich machen (bei genauem Hinhören, es lohnt sich!!)
Die beste Wirkung erzielt sie bei einer gewissen Lautstärke und komplettem Durchhören, denn meiner Meinung nach kann man die Stücke nicht voneinander trennen, sie fügen sich aneinander.
Lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen!!
**Don't you wonder sometimes about sound dand vision??**
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am 30. April 2000
Als ich die CD zum erstenmal anhörte fand ich sie, um ehrlich zu sein, langweilig. Erst bem zweitenmal Hören bemerkte ich die intensive Stimmung und die unverwechselbare "Seele" dieses Meisterwerkes. Ich liebe dieses Album, Auch wenn es mir mit Blick auf andere Bowie-Alben schwer fällt, es mein Lieblingsalbum zu nennen.
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am 21. Juni 2003
Wieder einmal bricht Bowie komplett mit dem Sound des Vorgängeralbums. Mit Brian Eno holte er sich das elektronische Genie von Roxy Music zur Seite und schuf eine kühle, düstere, verstörende Platte.
Die CD ist eigentlich in zwei Teile aufgeteilt. Man sollte Sie als das sehen was Sie war, als Schallplatte!
Auf Seite eins (bis Song Nr. 7) sind fast noch normale Songs zu hören. Etwas schwerere vielleicht, mit elektronischen Einflüssen, oftmals nicht über eine Skizze hinauskommend. Dieser Eindruck verleiht den Songs entwas zerbrechliches. So hört "Breaking Glass" an einem Moment auf, an dem jedes eigentliche Lied anfangen würde. Einzig "Always Crashing In The Same Car" scheint vollendet.
Auf der zweiten Seite lebt sich das Gespann Bowie/Eno in Klangmalereien aus. Es wird fast komplett auf Gesang verzichtet und Eno nimmt, mehr als auf der ersten Seite, die Zügel mit in die Hand.
Insgesamt ein sehr experimentelles Album, dass bei mehrmaligem Hören erst seine dunkle Schönheit offenbart.
Ein weiterer Geniestreich Bowies.
Erstmals ist auf einer Bowie Platte keine Coverversion zu finden.
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am 2. April 2016
ein Ausnahmekünstler, ein Stehaufmann.
Er ist seinen Weg trotzdem gegangen. Manchmal auch ganz allein.
Ich selbst mag seine Musik sehr.
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am 4. August 2002
Bowie with Eno in Berlin, part one.
Excessive use of cocaine results in early experimentations in electronic minimalism.
This album has a spartanic, quite impressionistic quality which will keep me fascinated for years to come.
Better than Heroes.
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am 13. April 2002
Sehr gutes Bowie Album aus der Berliner Zeit.
Meine Favoriten: Always chrashing in the same car, Be my wife, A new career in a new town, Warszawa.
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am 30. April 2008
nun, das ganze album wird einem vielleicht erst nach mehrmaligem hoeren wirklich gefallen, es ist halt doch ein produkt der achtziger. aber irgendwann, wenn man ca. hundertmal das unglaubliche "sound and vision" gehört hat, wegen dem man das album überhaupt erst gekauft hat, beginnt man, eine ahnung dessen zu bekommen, wie es ist, die musik eines genies wie david bowie zu verstehen. erweitern auch sie ihren horizont.
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