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Kundenrezensionen

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am 9. März 2007
Als eingefleischter Grönemeyerfan habe ich mich natürlich sofort auf das neue Album gestürzt und schon beim ersten Hören fiel mir auf: Herbert hat sich wieder einmal selbst übertroffen! Er ist m.E. noch tiefgründiger, kopflastiger, verinnerlichter und melodischer, ja klanggewaltiger geworden! Ich habe an keinem der Zwölf Titel etwas zum Aussetzen gefunden, nein, im Gegenteil, jeder Titel ist ein in sich vollkommen abgeschlossenes Werk, mit sehr viel Tiefe und titelbezogen gewaltigen Musiken, abgrundtief viel Charakter und natürlich hin und wieder einem Augenzwinkern... Einfach nur super gut, dieser Herbert Grönemyer. Die DVD besticht durch einen hervorragenden Dolby Sorround 5.0 Ton! Ab auf`s Sofa und DVD rein: Musikvariationen mit super Klang von hinten und Gröni aus den Boxen von vorn geniesen -> pure Musikfreude. Wermutströpfchen: Das DVD Bild besticht nicht wirklich: gleicht eher einem Bildschirmschoner, der das CD Cover variierend laufen lässt... hier hätte ich mir das eine oder andere schwarz/weiß Foto von Herbert und Band gewünscht.... aber, wirklich brauchen tut das dieses Album auf keinen Fall! An dieser Stelle: dickes Lob an Gröni und Band und: "Danke, danke, danke, dass Ihr alle es wieder einmal geschafft habt, mich zu überzeugen, dass Herbert immer besser wird!"... Grit
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am 2. März 2007
"Warum?" habe ich mich gefragt, als ich verzweifelt versucht habe, noch eine Karte für die Tour in Stuttgart oder München zu bekommen und die Meldung ausgespuckt wurde, die Plätze seien "momentan nicht mehr verfügbar". Doch jetzt ist mir klar warum...

Man merkt, dass Grönemeyer mit seiner traurigen Vergangenheit musikalisch abgeschlossen hat und nun mehr in die "popigere" Richtung tendiert. Was ich persönlich etwas schade finde, da ich gerade die "traurigen" und langsamen Baladen von "Herbie" so mag. Doch ist die Mischung dieses Albums meiner Ansicht nach perfekt gelungen. Die langsamen und etwas schnelleren Lieder halten sich die Waage.

Songs wie "Zur nacht" gehen wie immer unter die Haut. Es gibt wenige Songs dir mir auf Anhieb gefallen (Auf Mensch gab es auch nur einen und erst später erkannte ich die wahre Stärke dieses Albums!) doch dieser wird mir wohl lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf gehen und ich kriege schon jetzt Pickel bei dem Gedanken dieses Lied nicht live erleben zu können! Aber nicht nur die Baladen sind ein "Meisterwerk". Auf diesem Album finden sich einige Lieder die mit "Mambo" vergleichbar sind was es ja in den letzten jahren von Herbie nicht mehr wirklich gab! Auch spricht er auf diesem Album nicht nur die allseits bekannte "Liebe" an, sondern auch Themen die die Menschen zur Zeit bewegen. Umwelt, persönliche Probleme usw. Und Herbie gibt in seinen Liedern Antworten auf Fragen, die sich einzelne Leute wohl ziemlich oft im Leben stellen!

Die Texte sind, wie immer, nicht beim ersten mal, sondern erst beim genaueren Nachdenken verständlich, musikalische Philosophie eben!

FAZIT: Wie immer einen Kauf wert, mein Tipp: Platz 1 nach 2 Wochen!
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am 18. März 2007
Zuerst: Ich bin ja noch nicht so lange Grönemeyer-Fan (erst seit "Mensch").

Da war ich schon ganz gespannt auf das neue Album. Die erste Single hat mich überrascht, da mehrmaliges Anhören angebracht war, bis sich mir der Song erschlossen hat. Mittlerweile find ich ihn echt gut.

Als das Album endlich erschienen ist wurde es natürlich sofort durchgehört.

Und siehe da: Kein echter Ausrutscher, ein paar echt rockige Stücke und wieder viel Gefühl. Eben typisch Grönemeyer. Die Fans werden es wahrscheinlich mögen.

Auch sind die Texte sympatisch und die Songs insgesamt nicht so schwermütig wie beim Vorgänger.

Positiv ist auch, dass es ein Album ist, dass man öfter hören kann (nicht nur ein paar Wochen nach dem Kauf, wo es danach in den CD-Schrank wandert und nicht wieder nach vorn geholt wird).

Auch ist die Länge der CD gut getroffen. Nicht zu lang oder zu kurz!!!

Ein negativer Askekt könnte die Tatsache sein, dass der ein oder andere Song ähnlich klingt wie bei "Mensch".

Fazit: Locker eingespieltes Album für Freunde von Grönemeyer und deutschem Rock mit Anspruch und Klasse.
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Fünf Jahre hat sich der in London lebende Sänger Zeit gelassen, um den Nachfolger seines bisher erfolgreichsten Albums MENSCH einzuspielen. Eine Zeit, in der Grönemeyer, bis auf den WM-Song ZEIT, DASS SICH WAS DREHT, gänzlich auf die Öffentlichkeit verzichtete. Als Anfang Februar die erste Single erschien, spalteten sich die Lager. Während die einen LIED 1 - STÜCK VOM HIMMEL schlichtweg brillant fanden, kritisierten andere, dass Grönemeyer den Gutmenschen zu deutlich herauskehrte. Viel Zündstoff also, um gespannt auf das neue Album zu warten.

Das liegt nunmehr vor und hat den schlichten Titel 12 bekommen. Eine Zahl, die für den Sänger mehrere Bedeutungen hat. Für seine Fans bedeutet diese Zahl in erster Linie, dass Herbie auf seinem zwölften Album eben so viele neue Songs präsentiert (darunter nicht den WM-Song vom letzten Jahr!).

Natürlich ist es kein leichtes Unterfangen gewesen, nach MENSCH einen adäquaten Nachfolger zu produzieren, wobei ich persönlich das letzte Album nicht für das Beste des gebürtigen Göttingers halte. Wie dem auch sei, mit 12 ist Herbert Grönemeyer wieder zurück in der Spur! Die künstlerische und private Pause hat ihm sicherlich gut getan. Musikalisch bietet das Album jede Menge Abwechslung, auch wenn manche Titel erst nach dem zweiten oder dritten Hören richtig überzeugen. Dabei wechseln sich typische Balladen (DU BIST DIE, LEB IN MEINER WELT, ZUR NACHT, ZIEH DEINEN WEG) mit zum Teil recht groovigen Rhythmen ab (KOPF HOCH TANZEN, MARLENE, ICH VERSTEH). Auch textlich zeigt Grönemeyer wieder die Bissigkeit und Ironie, die man von früher kennt. FLÜSTERNDE ZEIT ist eine rigorose Abrechnung mit der stagnierenden Politik in unserem Land, OHNE DICH ein ironisches Liebeslied, dass in bester Tradition zu Grönemeyers früheren Liebeserklärungen steht (DEINE LIEBE KLEBT).

Die absoluten Highlights des Albums, neben der ersten Single, sind LIED 9 - SPUR, dass von Beginn an rockt und sich als Opener für die kommende Open-Air-Tour eignen würde und der schlichtweg grandiose Abschlusstitel LIEBE LIEGT NICHT, dass sich von einer anfänglichen Ballade zu einem orchestralen Song mausert.

Insgesamt muss man sagen, dass Grönemeyer mit 12 ein würdiger Nachfolger für MENSCH gelungen ist. Großen Anteil daran hat sicher Produzent Alex Silva, mit dem Herbert Grönemeyer seit seinem Album BLEIBT ALLES ANDERS zusammenarbeitet und der Grönemeyers heutigen Sound entscheidend mitgeprägt hat, einen Sound, den Grönemeyer mit 12 weiter perfektioniert hat. Wo MENSCH, auf Grund der privaten Lebensumstände des Sängers, schwermütig und zum Teil auch schwer verdaulich war, ist das aktuelle Album leicht und ironisch. Man merkt Herbert Grönemeyer mit jeder Textzeile, mit jeder Melodie an, dass er für sich mit der Vergangenheit klar kommt und bereit für neue Aufgaben ist. In sofern ist 12 sicher auch der Startschuss für den nächsten Teil seiner Karriere. Einer Karriere, von der man nach diesem Album nur hoffen kann, dass sie noch einige Jahre andauert!
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am 6. April 2007
Herbert Grönemeyers Kritiker sind spätestens seit "Mensch" verstummt. Mit inhaltlich intelligente warmherzigen Texten begeisterte er Deutschland und feierte zu recht ein grandioses Comeback. Viele Fans alte wie neue hatten zu recht sorge, dass sein nächstes Album daran nicht anknüpfen kann. Doch Herbert Grönemeyer wäre nicht fast 30 Jahre im Geschäft wenn er nicht auch diesmal alle Kritker verstummen ließ.

Schon die erste Single aus "12" lässt aufhorchen. "Lied 1 - Stück vom Himmel" ist wie schon die Singles "Mensch" oder "Der Weg" inhaltlich besonders wertvoll. Kein deutscher Künstler schafft es Lieder mit so aussagekräftigen Texten zu komponieren, die trotzdem noch eine breite Masse ansprechen und so zu Chart Erfolgen werden. Es wird da nicht verwundern, dass auch diese Auskopplung auf Platz 1 der deutschen Single Charts stürmte. Es ist schwer inhaltlich auf ausgewählte oder alle weiteren Titel dieses Albums einzugehen, da jedes für sich eine Botschaft besitzt. Man kann einfach nur hoffen das sich genug Menschen für dieses Album entscheiden und so eine deutsche Musik Legende unterstützen.

5 verdiente Sterne!!!
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am 6. März 2007
Nachdem die Singleauskopplung Lied 1" bereits einen Vorgeschmack gegeben hatte, präsentiert Herbert Grönemeyer mit Zwölf" ein ausgereiftes Album, gewohnt sperrig und sehr abwechselungsreich. Einiges erschließt sich erst beim mehrmaligen Hören richtig, wie überhaupt das ganze Album seinen Zauber erst richtig beim wiederholten Hören entfaltet. Mein Fazit: Ein guter Wurf, die CD macht Lust auf das Konzert im Juni!

Aber: Was um Himmels Willen hat man sich bei der Wahl der Formate gedacht? Konnten wir Mensch" noch als SACD genießen, wartet die Special Edition" aus, wie die Plattenfirma schreibt, Gründen höchstmöglicher Kompatibilität" mit einer DVD (-Video) auf, die lediglich die klangreduzierten Formate Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1 aufweist. Für Besitzer einer hochwertigen Mehrkanalanlage ist das ein schlechter Scherz, es gibt keine hochauflösende Mehrkanalspur!!! Eine Hybrid - SACD mit beigelegter DVD-Video wäre abwärts genauso kompatibel, alternativ hätte es auch neben einer CD eine DVD-Audio sein können, auf diesem Medium lassen sich aus Gründen der Abwärtskompatibilität auch Dolby 5.1 und DTS - Spuren unterbringen, so dass auch Besitzer einfacher Mehrkanalanlagen in den 5.1 - Genuss kommen.

Schade, durch diesen Fauxpas gibt es nur drei Sterne, 5 für das Album und Null für die technische Umsetzung, sowie die Empfehlung, die einfache CD - Ausgabe zu kaufen und auf eine SACD oder DVD-A zu warten.
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am 21. August 2007
Also ich kann manche Rezensionen hier nicht verstehen. Dieses Album ist definitiv eines der besten von HG. Dass es natürlich nicht an "Mensch" herankommt war doch eigentlich abzusehen, irgendwann ist doch der Höhepunkt eben erreicht,aber die Art der Unterhaltung, die hier geboten wird ist immer noch auf einem höheren Level als es bei dutzend anderen deutschen Künstlern üblich ist. Egal wie man zu Grönemeyer und seinem zugegeben eher gewöhnungsbedürftigen Gesang steht, eines muss man ihm lassen: Er hat ein Gespühr für Musik. Aber: Wieso soll Grönemeyer auf dieser Platte melancholischer als sonst klingen? Ich finde überhaupt nicht, dass sich sein Gesang in irgendeiner Form geändert hat und wenn, dann doch nur dahingehend, dass er immer besser und klarer wird im Gegensatz zu den oft genuschelten Achziger-Jahre-Songs. Der einzige Unterschied zwischen dieser und älteren Platten ist doch nur der, dass seine Platte wieder etwas Neues ist und er eben nicht versucht den Stil alter Werke wie "Bochum" oder "Ö" zu kopieren, sondern etwas Anderes auszuprobieren. Zudem hatte Grönemeyer schon nach der "Ö" den "Kumpelrock" abgelegt und sich in Richtung Bombast bewegt und jetzt ist er eben auch in diesem Bereich noch etwas mutiger geworden.

So fährt er bei "Stück vom Himmel" und "Liebe liegt nicht..." mit einem fast schon filmreifen Orchester vor.Sehr schöne Idee das Album so zum umrunden, es fängt mit Bombast an und hört damit auf. Speziell "Stück vom Himmel" erzeugt hierbei Gänsehautfeeling. Dieses Lied hatte Herbert damals geschrieben um sich Gedanken und das Thema "Glauven" und "Religion" zu machen nachdem es Menschen gab die sich sehr medienwirksam dafür sogar in die Luft sprengten. Dabei ist Glaube doch und da gebe ich Herbie Recht etas so individuelles dass er nicht institutionalisiert gehört. Nun ja...dieser Song erschlägt einen förmlich Musikalisch und dies bereits an den Anfang zu setzen ist natürlich clever. Zumal "Kopf hoch tanzen" das zweite Lied eher minimalistisch daher kommt. Mitleichten NDW und Technoklängen handelt dieses Lied nur vom...äh...ja...tanzen ?!?
Ok da gebe ich manchen Menschen recht - das ist ernüchternd und "Kopf hoch tanzen" ist auch nicht mein Lieblingslied von ihm.
Andererseits liegt genau in dieser "Ernüchterung" vielleiht der Witz da jeder Grönemeyer mit hoch geistigen Texten assoziiert.

Bei "Marlene", einem sehr minimalistisch - gehaltenen Song, der einzig und alleine durch seine Aussage überzeugt geht es, laut Grönemeyer, um eine wahren Geschichte, eines sehr bewegenden Falles einer Familie in Afrika, in der der an Aids erkrankte Vater starb. Hiermit spricht Herbert an Tabuthema unserer westlichen Gesellscaft schonungslos ehrlich an.

Was stellenweise auffällt ist die seit "Mensch" aufkommende Lockerheit von Stücken wie "Kopf, hoch tanzen !", "Ohne dich" oder meinem persönlichen Favoriten "Ich verseteh.." im Gegensatz zu seiner Vorgängerplatte "Mensch", wo sich das zwar schon bei Stücken wie "Lache, wenn es nicht zum weinen reicht !" abgezeichnet hat, jedoch noch nicht so sehr zur Geltung kam, wie hier. Grönie ist fröhlicher und entspannter geworden. Er hat wieder Power ("Und wenn ich mich verlier dann folg ich stur meiner Spur" - um es in seinen Worten zu sagen (Spur).

Faszit: Diese Scheibe ist zwar nicht die "Beste, die es je gab", aber das muss sie auch nicht ! Allein der gelunge Einstie'g und Abschluss hat es in sich. Im Mittelteil der CD wird es zwar dann etwas gemäßigter aber ichd enke es ist nun einmal einfach ein Grönemeer Album und ein Album was in einer "besonderen" Phase entstanden ist wie die beiden Vorgänger, so mit kann man kein zweites "Der Weg" zb. erwarten. Sie ist immernoch meilenweit besser als der Durschnitt den die ganzen anderen Altrocker teilweise abliefern und auch besser als manche von Grönemeyers achtziger Sachen, die sich alle mehr oder weniger ähnlich anhören. Ich möchte damit niemanden auf den Fuß treten aber damals war es eben der relativ typische NDW - Sound und der wird irgendwann auh langweilig.

Zum Schluss noch ein paar Anspieltips:

1. "Stück vom Himmel"
2. "Marlene"
3. "Leb in meiner Welt !"
4. "Liebe liegt nicht"
5. "Ich verstehe"

Also dann, Herbert,
bis zur nächsten Platte,
ich jedenfals freue mich drauf,
GLÜCK AUF

Einzelwertungen:

1. Stück vom Himmel 10/10
2. Kopf hoch, tanzen ! 4/10
3. Du bist die... 4,5/10
4. Marlene 10/10
5. Flüsternde Zeit 4/10
6. Leb in meiner Welt ! 9,5/10
7. Ich verstehe... 10/10
8. Ohne dich 4/10
9. Spur 10/10
10. Zieh deinen Weg 1/10
11. Zur Nacht 1,5/10
12. Liebe liegt nicht... 10/10

Die besten Grönemeyer CDS:

1. Bleibt alles anders (1998)(*****)
2. Mensch (2002)(*****)
3. Dauernd Jetzt (*****)
5. Luxus (1990)(*****)
6. Chaos (1998)(****)
7. 12 (2005)(****)
8. Ö (1988)(****)
9. Bochum (1984)(****)
10. Sprünge (1986)(***)
11. Gemischte Gefühle (1984)(***)
12. Total Egal (1983)(**)
13. Zwo (1980)(*)
14. grönemeyer (1979)(*)

Mehr infos zu diesem Artikel auf meiner Website: [...]
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am 4. März 2007
Habe die CD+DVD Freitag bekommen und heute ist Sonntag habe sie also schon so um die 10 mal gehört und muss sagen es wird von mal zu mal schöner. Ich denke mal viele die erst seit Mensch Grönemeyer Fans sind werden überrascht oder enttäuscht sein allen anderen wird sie gefallen .

Es ist Grönemeyer wie man ihn kennt tiefsinnige Texte die man nicht beim ersten hören verarbeiten kann.(für alle Text Unsicheren der Text steht im Booklett). Man muss sich Zeit nehmen und sie in Ruhe hören und geniessen.

Meine Lieblingslied ist Lied 2 (es ist halt nicht alles Ernst bei dem Herbert man muss auch mal Spass haben und nicht über alles nachdenken).

Alles in allem ein Super Album das man öfters hören wird,wie alles von Grönemeyer.Aber wie schon erwähnt wer erst seit Mensch Herbert Fan ist sollte vieleicht erst mal Probe hören so etwa 2 Stunden dann wird es immer besser :-)).

Die DVD bietet Dolby Digital ,DTS 96/24, Stereoton und das Viedeo zu Stück vom Himmel. Klingt in DTS 96/25 besser wie in Dolby Digital,ist aber mein persönlicher Eindruck.
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am 1. Juni 2016
Herbert in seiner besten Schaffenszeit.
Gepresst in Vinyl mit tollen Sound und gutem Bass.
Habe die LP hier über den Marktplatz gebraucht von Banana-Boot gekauft und alles hat super geklappt.
Danke Herbert für das Ö - Danke Banana-Boot für das tolle Angebot, Danke Amazon für die gute Abwicklung!
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am 7. März 2007
Also - die Kritiken anderer zu Herberts neuer CD schwanken ja zwischen totaler Begeisterung und totaler Ernüchterung.

Den ernüchterten kann ich nur sagen: nehmt Euch Zeit! Herbert hat 5 Jahre gebraucht, um dieses Album zu vollenden, also sollte man als Hörer sich auch Zeit nehmen - und die Entstehungsgeschichte verstehen etc.

Sicher - schnelle Gassenhauer, die man schon nach einmal hören mitgrölt (wie "Die Härte", "Alkohol"...) gibt es hier nur in Ansätzen (wenn man den New-Wave-lastigen Stil von "Kopf Hoch, Tanzen" sowie den Westernsound von "Spur" mag, dürfte man zumindest bei diesen beiden Songs keinerlei Probleme haben). Aber das muss auch nicht sein. Richtig starke Alben sind für mich meist diejenigen, die ich erst nach ein paar Durchläufen mag.

Textlich ist diese Album wohl sein bestes - abwechslungsreich, viele Themen ansprechend, teils nachdenklich, aber überwiegend "lebensbejahend". Er ist gereift - die Fans reifen mit ihm. Ich finde es gut und mutig, einen metaphorischen, anspruchsvollen Textstil zu verwenden, den nicht jeder, der überwiegend "Alkohol" und "Männer" mitgrölt, versteht. Herbert könnte es sich mit simpleren Texten kommerziell viel einfacher machen. Tut er aber nicht, und das mag ich. Ebenso würde ich mir wünschen, dass er auch bei seiner anstehenden Tournee einmal die tiefsinnigeren Fans bedenken würde - und nicht, wie seit 1993 auf allen Tourneen geschehen, immer dieselbe Auswahl an älteren Songs spielt (eben die tausendmal abgedudelten Evergreens). Warum nicht mal versteckte Perlen vom "Sprünge"-Album? (Stücke dieses Albums waren auf der letzten Tour gar nicht mehr im Repertoire). Ich muss dieses Jahr nicht zum 5ten mal "Mambo" hören ...

Zurück zu "Zwölf" : Ich hatte die Befürchtung, dass Herbert die Verwendung von Metaphern übertreiben würde. Diese Tendenz haben "Bleibt Alles Anders" und "Mensch" aufgezeigt und die Vorabsingle von "12", "Stück Vom Himmel" hat in mir diese Angst verstärkt. Zu viel unkonkretes Herummetaphieren kann peinlich sein - bei Xavier Naidoo finde ich das einfach nur schlecht und ungekonnt. Glücklicherweise ist es bei "Zwölf" eher rückläufig. Metapher sind da, aber: was Herbert damit sagen will, ist eindeutig. Und das ist gut so. Es sind keine Texte, in die sich jeder hineininterpretieren kann, was er gerne hätte (diese "Kunst" beherrschen Rosenstolz in Perfektion).

Musikalisch kann ich jedem raten, sich Zeit zu nehmen. Nach dem ersten Durchhören habe ich schmerzlich E-Gitarren vermisst. Aber inzwischen mag ich den Sound. Die Instrumente an sich sind eher minimalistischer Natur - und gerade daraus einen dicken Soundteppich gebastelt zu haben, darf man als vollendetes Kunstwerk von Herbert und Alex Silva verstehen. Das ist deutlich schwieriger, als aus mehrspurigen Synthie-Linien und übersteuerten E-Gitarren einen Bombastsound zu kreieren. Deshalb mag es sein, dass mancher Hörer beim ersten Hören etwas verwundert reagiert.

Nehmt Euch Zeit - es ist nur eine Frage der Zeit, bis man diesen Sound innig mag.

Fazit: Die irrsinnig hohen Erwartungen nach "Mensch" wurden erfüllt. Nicht völlig übertroffen, aber erfüllt. Und das war nach "Mensch" fast unmöglich. Keine Stagnation, kein abrupter Stilbruch - sondern eine gemäßigte, angenehme Weiterentwicklung.
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