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62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Konzeptalben
Wenn es ein Album gibt, das den Status der absoluten Perfektion erreicht hat, dann ist es das geniale Thick as a Brick. Hier stimmt einfach alles, es gibt nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Die Tempiwechsel, die fliessenden Übergänge, die clever arrangierten Breaks und Solis, der inbrünstige Gesang, das akzentuierte Spiel der Querflöte, die...
Veröffentlicht am 12. Februar 2003 von Thomas K-Bär

versus
2 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kein großer Wurf.
Ich habe das Album gekauft, weil es mir von mehreren Seiten empfohlen wurde. Ich bin aber doch sehr erstaunt, diese Art Musik von Ian Anderson vorgesetzt zu bekommen. Irgendwie paßt für mich nichts richtig zusammen. Keine flüssigen Übergänge. Es klingt alles abgehackt. Ich kann nur sagen, eine Enttäuschung.
Das ist natürlich meine...
Veröffentlicht am 9. Juni 2012 von Harro Marcour


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dicker Brocken großartiger Bombastrock, 29. Mai 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Nach dem kommerziell überaus erfolgreichen Album - Aqualung - schlägt Ian Anderson eine völlig neue Richtung ein. Mit - Thick as a brick - veröffentlicht er bereits ein Jahr später ein konzeptionelles Bombastrockalbum, das man fast schon als progressive Rockoper bezeichnen kann oder vielleicht sogar bezeichnen sollte.

Auf - Thick as a brick (dick wie ein Ziegelstein) oder zu Deutsch - Dumm wie Bohnenstroh - verschmelzt Anderson das erste Mal Folk-Rock mit Bombastrock Elementen, und viele unterschiedliche melodische Strukturen zu zwei über 20-minütigen Epen, die ab und zu sehr komplex aber durchweg zugänglich sind. Die Flöte spielt auf diesem Album nicht die dominante Rolle, veredelt aber vor allem in den ruhigeren Passagen des Werkes die beiden Titel.

Jethro Tull gelingt mit diesem großartigen, aber absolut unkommerziellen Konzeptalbum etwas, was niemand für möglich gehalten hätte, nämlich es erreicht den ersten Platz in den Billboard Pop-Album-Charts, was heutzutage wahrscheinlich nicht mehr möglich wäre.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echter Klassiker des Prog-Rock!, 3. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Schon mehr als 30 Jahre begleitet mich diese Tull-Platte, und immer noch gibt es Neues zu entdecken! Was Ian Anderson und seine damalige Truppe (bestehend aus Martin Barre, John Evan, Jeffrey Hammond-Hammond und dem damals neu dazugekommenen Drummer Barrie Barlow) im Jahr 1972 als Nachfolger des erfolgreichen Aqualung auf die Beine stellten, war damals beispiellos und ist es bis heute geblieben: Ein von vorne bis hinten durchkomponiertes Konzeptalbum von zwei mal zwanzig Minuten Länge, dazu eine komplett erfundene Geschichte um die Lyrics zum Album, das Ganze verpackt in eine Zeitung, deren sämtliche Artikel ebenfalls von Anderson und Co. verfasst waren. Was gibt's zu hören? Ein langes, aber zu keinem Zeitpunkt langweiliges Stück Musik, zusammengesetzt aus folkigen bis rockigen Sequenzen, immer wieder aufgelockert durch gekonnte Solobeiträge vor allem vom Keyboarder John Evan und vom Gitarristen Martin Barre, aber auch der Bass und das Schlagzeug bekommen Raum. Dazu natürlich Ian Andersons markante und unverwechselbare Stimme und die charakteristische Querflöte. Erzählt wird eine surreale Geschichte, die angeblich ein achtjähriger Schuljunge als Beitrag zu einem Gedichtwettbewerb an eine Zeitung geschickt hat, aber von der Zeitung dann abgelehnt wurde. Die ganze Story um den Jungen und das Gedicht wird dann in der Cover-Zeitung abgedruckt - alles nur von Anderson ausgedacht!! Was haben sich die Jungs damals für Mühe gegeben! Es hat sich gelohnt: Thick as a Brick wurde ein Millionen-Erfolg, und bis heute fehlt auf keinem Tull-Konzert ein Auszug aus dem Meisterwerk. Das Studio-Original darf in keiner Prog-Sammlung fehlen!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !!!6 Sterne!!!, 27. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Ich bin seit ca. 25 Jahre ein Fan von Tull und das aus einem Grund - Genialität des Geschaffenen!!!!
Ohrwürmer sind in meinen Augen etwas für die Autofahrt (Weg zur Arbeit, etc.)
Tull bringt zu 95% keine Ohrwürmer und schon gar nicht bei dieser
Scheibe - "Thick As A Brick" - soll sinngemäß heißen " Dumm wie Bohnenstroh" Achtung: So sollte diese Scheibe bitte nicht konsumiert werden! Hier ist viel Zeit, musikalische Toleranz und einen gebührenden Respekt für diese nicht zu übertreffende Komposition geboten - so wird man von der Welt eines Ian Anderson eingeschlossen und lässt einen nie mehr los!
Ich kann nur jedem aufgeschlossenem Musikkonsumenten (auch den „Noch-Nicht-Tull-Fan") raten dieses
Album in seine Sammlung aufzunehmen - Es ist einmalig!
Und wenn man schon mal dabei ist und dem Kaufrausch verfallen..., sollte man
diese Alben - "Aqualung ; Minstrel in the Gallery ; Songs from the Wood ; Heavy Horses" auch
gleich sein Eigen nennen!! - Es lohnt sich!!!!!!!!
Viel Spaß beim Eintauchen in eine andere musikalische Dimension - die es heute so nicht mehr gibt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jethro Tull auf ihrem kreativen Höhepunkt, 7. Juli 2000
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Add.V.) (Audio CD)
Das Werk war oft in den progressiven Jugendclubs zu hören. Jethro Tull hatten Mut, nur einen Track von 50 Minuten zu präsentieren. Das Experiment war aber ein Erfolg, künstlerisch wie von den Verkaufszahlen. "Thick as a Brick" beginnt langsam akustisch und baut sich spielerisch ausufernd langsam auf. Es bietet ein Spektrum an Stimmungen und klingt nicht langweilig. Eine Stimmung leitet wieder in eine andere - softer oder agressiver - über. Es dominiert der lyrische Gesang, Akustikgitarre, John Evans Hammond und Klaviereinlagen und exotische Percussions, die fast an den Orient erinnern und die melodieführende Flöte. Das Werk wirkt nicht überladen, alles scheint durchdacht und gut komponiert. Mir gefiel die Platte so gut, daß ich nach Ende der zweiten Seiten sie noch einmal spielte. Vielleicht sogar die beste Platte der Gruppe überhaupt. Aber das soll jeder für sich entscheiden. Mir fällt außer "Tubular Bells" kein Konzeptalbum von 50 Minuten (1 Track!) ein, daß so erfolgreich war. Thomas Richter
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Musik, Texte und Aufmachung..., 14. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Da ich mich eher negativ über den kürzlich erschienenen 2. Teil des Albums geäußert habe, muss ich jetzt aber hier auch eine entsprechende Bewertung loswerden. Dieses Album ist eins der bedeutensten und besten Prog-Rockalben aller Zeiten (daran gibts nix zu deuteln) - v.a. als Gesamtkunstwerk betrachtet - und sollte nicht nach einmaligem Hören und der Erwartungshaltung hier irgendwo ein "Locomotive Breath" zu finden beurteilt werden. Das wird dem Album nicht gerecht. Das ist so, als würde man bei den 70er Jahre Alben der Band Yes nach Liedern a la "Owner of lonely heart" suchen (obwohl ich jetzt nicht "Locomotive Breath" mit "Owner of lonely heart" vergleichen will;-). Man muss sich reinhören und merkt dann, dass es wahnsinnig viel zu entdecken gibt und merkt, dass die Band in den 70ern wahnsinnig kreativ war. Ich kann mich erinnern, dass es bei den ersten Malen hören auch bei mir nicht so einen positiven Eindruck hinterlassen hat, wie bspw. das Aqualung-Album, das da ja viel eingängiger ist.

Aber man muss die Kunst darin natürlich auch entdecken können;-) - wenn man zB selber ein Instrument spielt, ist man vermutlich klar im Vorteil. Das subjektive Empfinden beim Hören von Musik muss dann auch nicht das einzige Kriterium sein, welches einem zu einem Urteil veranlasst. Bspw.: Ich höre auch nicht übermäßig gerne Jazz, kann aber den hohen Anspruch und die Komplexität dieser Musik (ganz objektiv) erkennen.

P.S. die hier angefügte Live-Version ist von der hervorragenden "Bursting out"-Tour, die als CD überaus empfehlenswert ist!
(eines der besten Live-Alben das ich kenne)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TAAB1 und TAAB2 - Wunderbarer Progressive Rock!, 30. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Wer Thick As a Brick von 1972 und die weitere Laufbahn von Jethro Tull kennt, wird auch bei der Fortsetzung Thick As a Brick 2 (Special Edition) von 2012 völlig zurecht blind zugreifen. Aqualung, Thick As a Brick und A Passion Play sind die genialen frühen Kultwerke von Jethro-Tull-Mastermind Ian Anderson. Drei der wichtigsten Alben der Musikgeschichte, der Rockmusik und des Progressive Rock gehen somit bereits Anfang der 70er auf die Kappe von Flöten-Derwisch Anderson. Damit gesellte Jethro Tull sich zu den ebenfalls genialen Prog-Rock-Bands der 1970er wie Genesis, Pink Floyd, Yes, King Crimson oder Emerson, Lake and Palmer. Zugleich parodierte Anderson den klassisch-künstlerischen Anspruch und die neuartig-komplexen Strukturen des Prog Rock. Danach ging die Band stilistisch vielfältige, jedoch musikalisch weiter erfreuliche Wege, für die freilich immer Ian Andersons Songwriting und sein Flötenspiel charakteristisch waren.

Wurde TAAB1 im Jahre 1972 mit einer fiktiven 12seitigen Zeitung als Albumcover und dem 10jährigen Jungen Gerald Bostock zugeschriebenen Lyrics präsentiert (Thick As A Brick [Vinyl LP]), so wird das originelle satirische Konzept bei TAAB2 im Jahre 2012 zeitgemäß mit einem entsprechenden Internetauftritt genauso einfallsreich wieder aufgegriffen. Aus der St. Cleve Chronicle ist folgerichtig eine St.Cleve-Homepage geworden. Einige der vielen Möglichkeiten des Lebenswegs des nunmehr 50jährigen Gerald Bostock werden gleichsam stellvertretend für die mannigfachen Möglichkeiten des Lebensentwurfs und des Schicksals eines jeden von uns in den Songs von TAAB2 thematisch durchgespielt.

Vor allem begeistert dabei, dass auch die musikalische Anknüpfung an das grandiose Meisterwerk TAAB1 in hervorragender Weise gelingt. Bei allen starken Momenten der Tull- und Anderson-Solo-Alben der letzten Jahrzehnte wird hier eine deutliche Steigerung zum überragenden kunstvollen Höhepunkt erreicht. Lyrisch, episch und progressiv, erfrischend, humorvoll und tiefsinnig, heute völlig einzigartig in der Musiklandschaft. Wie das fantastische Vorgängerwerk ist auch TAAB2 weit mehr als ein großartiges progressives Konzeptalbum, nämlich ein geniales und dabei höchst (selbst)ironisches und satirisches Gesamtkunstwerk, das uns zutiefst bewegen kann.

Selbstverständlich ist die TAAB2 Special Edition mit dem wunderbaren Material der zusätzlichen DVD zu empfehlen (Thick As a Brick 2 (Special Edition)). Zudem gibt es 2012 eine Tournee, mit beiden Teilen von TAAB.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ian Anderson does it all on Jethro Tull's masterpiece, 9. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick-Mini Vinyl (Audio CD)
For Jethro Tull's "Thick as a Brick" album, Ian Anderson writes the lyrics, composes the music, sings the songs, does the arrangements, and then finds time to play the flute, acoustic guitar, violin, saxophone, trumpet and whatever else is lying around. On top of that, he creates Gerald "Little Milton" Bostock, the eight-year-old prodigy whose scandalous poem "Thick as a Brick" was deemed unfit to receive first prize from The Society For Literary Achievement And Gestation (SLAG), and Julian Stone-Mason B.A., who reviews the Jethro Tull album "Thick as a Brick." All of this is chronicled in the four pages of the St. Cleve's Chronicle, all of which is faithfully reproduced for the little booklet that comes with this CD. The review by "Stone-Mason" concludes: "One doubts at times the validity of what appears to be an expanding theme throughout the two continuous sides of this record but the result is at worst entertaining and at least aesthetically palatable." Who am I to argue? I enjoy the satirical articles in Anderson's faux newspaper (e.g., "Non-Rabbit Missing") almost as much as I enjoy the music on the album.
Thematically "Thick as a Brick" is similar to "Aqualung." Again the writing is dense and enigmatic, but of course this is part of the fun. Anderson bemoans the social decay but he sees salvation down the road, but ultimately the lyrics take a back suit to the music and the brilliant arrogance of creating sections on the "single track" that are unique and yet clearly part of the whole. The thematic unity of the songs on "Aqualung" is now more than matched by a musical integration of various styles into a complete whole. You can recognize aspects of English folk music and classical bits in the mode of Handel, along with various types of jazz. One of the nice results of this grand design is that for the first time Anderson's singing seems well suited to the music. By this point in the group's history Anderson had surrounded himself with the musicians who would finally allow him to explore his unique artistic vision. In the end just remember: "your wise men don't know how it feels/to be thick as a brick." This is Jethro Tull's best album from start to finish, although certainly they come close to reaching this same level on their "Passion Play."
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5.0 von 5 Sternen die Legende von Gerald Bostock, 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Das fünfte Album der britischen Progressive-Rocker erschien 1972 auf Chrysalis und stellt in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes dar.
Zunächst besteht "Thick As A Brick" nur aus einem Track mit über 43 Minuten Länge,dann handelt es sich um ein klassisches Konzeptalbum mit Refrainmangel aber einem quer durchs Album wiederkehrenden musikalischen Grundthema.
Wirklich außergewöhnlich ist aber die liebevoll ausgearbeitete Geschichte,oder besser Legende,auf der die Texte aufbauen.
Da geht es um einen kleinen Jungen,Gerald Bostock,von dem die Texte,eigentlich ein Gedicht,stammen sollen.
Ian Anderson spricht noch heute von ihm als reale Person,sein Name kommt in Interviews gelegentlich vor,er erscheint auch in den Liner Notes der Booklets;eine absichtlich kolportierte Legende und für Anderson wohl ein Heidenspaß.
Den ersten LP-Auflagen lagen nämlich eine Zeitung bei,der St.Cleve Chronicle,in dem jede Menge Meldungen,Werbung Nachrichten zu lesen waren,welche vor Humor,Satire,Ironie und Sarkasmus nur so strotzen.
Auch die Story,der "Skandal" um Gerald Bostock, war schon Gegenstand zahlloser Deutungen;weitere Ausführungen würden hier den Rahmen sprengen.
Auf jeden Fall hat sich der alleinige Songschreiber,der Sänger und Flötenrocker Ian Anderson, hier Mühe gegeben und mal etwas ganz anderes gemacht,zur großen Freude der Fans.
Ansonsten hat man es auch hier mit einer wilden Mischung aus Rock,Folk,Musik,der man die Einflüsse des Jazz,der Klassik und des Blues anmerkt, zu tun.
Obwohl das Album den Hörer nicht mit übermäßiger Komplexität konfrontiert,braucht es meist doch mehrere Durchläufe, bis die Musik einen packt.Und man sollte ihr diese Zeit gönnen.Sie ist es wert.
Unterstützt wird der Mastermind hier von seinem Gitarristen Martin Barre,Jeffrey Hammond-Hammond am Baß,John Evan an den Tasten
und Barriemore Barlow an den Drums.
TAAB gilt für viele als das beste Jethro Tull Album,zumindest als das innovativste;selbst die Kritiker waren meist zufrieden.Es gilt zu recht als Meilenstein der Rockgeschichte.
Noch heute bereitet der mittlerweile wohl nicht mehr kleine Gerald Ian Anderson noch Freude.In betagtem Alter hat er tatsächlich "Thick As A Brick 2" gemacht.Dabei werden verschiedene Szenarien durchgespielt,was aus Gerald wohl geworden ist.
Nach einem Konzert in Berlin vor vielen Jahren gab Ian Anderson,von Fans umringt,in einer Limousine sitzend,sichtlich erschöpft und genervt Autogramme durch das geöffnete Seitenfenster,ohne auf Fragen zu antworten.Als ich ihm "Grüße von G. Bostock" bestellte,lachte er laut auf und richtete einige freundliche Worte an mich.Das Thema läßt ihn einfach nicht los...

Die Klangqualität stellt zu den vorherigen Alben durchaus eine Steigerung dar.Die LP klang recht ordentlich.
Die ersten CD-Auflagen waren dagegen enttäuschend.Das Remastering der "25th Anniversary Edition" überzeugt auch nicht wirklich,aber wenigstens war der gute alte St.Cleve`s Chronicle mal wieder dabei.
Die für mich beste digitale VÖ ist noch immer die gute alte Gold-CD von MFSL.
Mittlerweile gibt es auch eine Jubiläumsausgabe mit einem Remix/Remaster von Steven Wilson (Porcupine Tree,No-Man etc),welcher große Begeisterung bei den meisten Hörern auslöst.Auch das Bonusmaterial ist geradezu verschwenderisch.
Da gibt es einen Surround-Mix,hochauflösende Versionen auf DVD,ein Buch,uvm.
Da Steven Wilson beim Remix vorsichtig vorgeht,ohne die Musik völlig neu umzuformen,kann man dem neuen Stereomix,der deutlich analytischer,transparenter daherkommt,sicherlich einiges abgewinnen;für Surround-Fans ist der 5.1 Mix sowieso Pflicht.
Auch das sonstige Bonusmaterial ist sein Geld sicher wert.
Ich persönlich höre aber immer noch die genial remasterte Gold-CD von Mobile Fidelity Sound Lab am liebsten.
Ob man einen der Wilson-Remixes oder die Gold-CD bevorzugt,ist wohl Geschmackssache.
Sämtliche anderen älteren digitalen Veröffentlichungen haben jetzt aber,zumindest klanglich,ausgedient.
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5.0 von 5 Sternen noch so'n Klassiker, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
... die habe ich immer noch gehört, wenn ich spät nach Hause kam, sometimes drunken, tolle Musik, nach 35 Jahren immer noch begeistert. Nicht nur Anderson ist eine Klasse für sich.
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5.0 von 5 Sternen Jethro Tull - Thick As a Brick, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Thick As a Brick (Audio CD)
Dieses Konzeptalbum ist schon 1972 erschienen. Bislang hatte ich dieses Meisterwerk nur als LP, leider keine Original - Ausgabe mit der Zeitung aber auch schon ein älteres Exemplar. Nun zum Album: die Texte kommen angeblich von einem Gerald Bostock, in Wirklichkeit steht aber Ian Anderson dahinter. Er beschreibt das Leben eines Sohns kirchentreuer Eltern, der ein dichterisches Talent haben soll usw............... Die Geschichten dürften vielen Jethro Tull Fans bekannt sein. Dieses Album ist Legendär, Basta
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