Kundenrezensionen


35 Rezensionen


3 Sterne
0

2 Sterne
0

1 Sterne
0

 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das einfühlsamste aller Tull Alben!, 25. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
Das Ian Anderson eine besondere Affinität zum Landleben pflegt, ist ja hinreichend bekannt. Dass er es auch musikalisch umzusetzen wusste, ist seit der 'Songs from the Wood' ebenfalls kein Geheimnis. Was ich nie verstehen werde, ist, dass 'Songs from the Wood' auch heute noch als das bessere Album hingestellt wird. Ich sehe das nämlich genau anders herum.
'Heavy Horses' ist eine ganze Ecke einfühlsamer als ihr direkter Vorgänger. Das beginnt schon mit dem wunderschönen 'Acres Wild' und endet in einer ergreifenden Hymne an die einstigen 'Motoren' des altehrwürdigen, englischen Gutslebens: Die 'Heavy Horses'!
Dieser Song, man mag mir meine Herkunft aus einem kleinen, oberbayerischen Bauernhof nachsehen, ist für mich auch heute noch, und nach wirklich allen Tull-Alben, das Großartigste, das dieser kauzig-sympathische Flötenspieler jemals geschrieben hat. Da braucht mir keiner mit 'Thick as Brick' oder 'A Passion Play' zu kommen. Mögen die noch soviel progressiven Reiz verströmen, an 'Heavy Horses' können sie sich (für mich) niemals messen.

Ich weiß nicht genau, was tatsächlich den Reiz dieses Albums ausmacht. Sicherlich hat der bärbeißige Folk, der es von vorne bis hinten bestimmt und diese absolute Authentizität, die genau so (ich weiß durchaus wovon ich rede) auf das alt-englische Landleben zutrifft, den größten Anteil daran. Sicherlich könnte auch kein anderer Musiker dieser Welt genau dieses Thema besser interpretieren als Ian Anderson. Letztendlich sind es aber diese kleinen, (vielleicht sentimental-) vertonten Geschichten und Erzählungen, wie 'One brown Mouse' oder 'Rover' oder auch der Opener '...and the Mouse Police never sleeps', die das wirkliche Potential dieses Albums darstellen. Sie sind eine herrliche Gratwanderung zwischen Fabel und Realität.
Natürlich stehen die anderen Takes dieses Albums den bisher genannten in keinster Weise nach. Hervorheben muss man eigentlich alle! Ich nenne jetzt aber nur noch das großartig instrumentierte 'No Lullaby', eindeutig das rockigste und progressivste Stück der Scheibe, sowie das wundervoll-mystische 'Journeyman'.
Höhepunkt ist und bleibt aber einfach der Titeltrack mit seiner wunderschönen, melancholischen Grundstimmung, dem klagenden oder besser anklagenden Text und dem ebenfalls wunderschönen Refrain. Dieses Stück ist wirklich ein Hymne! Eine Hymne an eine Zeit, die unwiederruflich vorbei ist, von der aber (rein landwirtschaftlich betrachtet) trotzdem jeder vernünftige Mensch weiß, dass es grundfalsch war, nicht an ihr festgehalten zu haben. Aber darüber zu philosophieren erspar ich mir und den Lesern.
'Heavy Horses' ist schlicht und einfach genial! -Dass gilt für das Take selbst, wie auch für die ganze Scheibe. Ein absolut hochkarätiges und empfehlenswertes Stück englischer Rockmusik, das in keiner, auch nur halbwegs ambitionierten Musiksammlung fehlen sollte.

Der einzige Wermutstropfen ist wieder einmal der völlig unnötige Kopierschutz der remasterten Tull-Alben. Der normale Konsument möchte diese Musik sicher auch mal im Auto oder vom mp3-Player hören. Der Kopierschutz lässt diese Alternativen, zumindest für die breite Masse, nicht zu. Den Anderen hilft halt wieder einmal nur der Iso Buster....
Ob das aber Sinn der Sache ist, lasse ich mal dahingestellt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mensch und Natur in akustischem Einklang, 25. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses [REMASTERED] (Audio CD)
Das 1978er Jethro Tull-Album "Heavy horses" reiht sich nahtlos in eine Abfolge von Platten ein, auf denen feinste Rock-Musik schon durch das Plattencover, vor allem jedoch durch die Musik selbst, an bestimmte Assoziationen geknüpft wird, die den Album-Tracks eine klare Zusammengehörigkeit verleihen und den Hörer vom Kauf der CD an in ihren Bann ziehen.
Nach dem religiösen "Aqualung", dem höfischen "Minstrel in the gallery" und dem naturverbundenen "Songs from the wood" legten die Mannen um Ian Anderson mit "Heavy horses" ein rustikales Album, quasi rund um den Bauernhof, hin. Schon bei Betrachtung des Plattencovers mit den 2 Pferden setzen sich die ersten ländlichen Bilder im Kopf fest, welche dann durch das Hören des Andersonschen Liedgutes präzisiert und ausgeweitet werden.
Für Jethro-Tull-Verhältnisse sind die meisten Kompositionen auf "Heavy horses" recht simpel gestrickt, was die Scheibe auch für Neuinteressierte sehr empfehlenswert macht. Der Großteil der Stücke wird sehr folkloristisch instrumentiert, die wenigen "reinrassig-rockigen" Passagen sind Ausnahmen.
Der Auftaktsong "And the mouse police never sleeps" etabliert zunächst mit seinen Katz-und-Maus-lyrics die beschauliche Landluft-Stimmung. "Acres wild" ist ein mitreißender Folk-Rock-Song, dessen Instrumentalpassagen sehr an irische Tanzmusik erinnern, während das etwas zu lang geratene "No lullaby" mit wildem Drum-Intro und ziemlich rockiger Gestaltung zunächst nicht recht ins Bild passen will, aber letztendlich doch zu überzeugen weiß. Die reine Akustiknummer "Moths" führt den Hörer wieder zurück auf den Bauernhof, das etwas mysteriöse "Journeyman" bietet stimmungsmäßig etwas Abwechslung und auf "Rover" brillieren die virtuosen Instrumentalisten der Band, bevor mit "One brown mouse" das klar eingängigste Lied des Albums erklingt, welches einfach fantastisch und facettenreich arrangiert wurde - Wohlklang pur, ein glasklarer, zeitloser Sound. Höhepunkt des Albums ist eindeutig der Titelsong, welcher mit seinen packenden Instrumentalpassagen und den ergreifenden Strophen und Refrains sowie einem temporeichen, quasi "galoppierenden" weiteren Teil über 8 Minuten lang hervorragenden Folk-Rock bietet, der die Grundstimmung des Albums durch Text, Melodie und Instrumentierung am allerdeutlichsten verkörpert - die traumhafte Vorstellung, als Mensch mit der Natur in Einklang zu leben, sie zu nutzen und zu genießen, aber vor allem zu respektieren und wertzuschätzen.
Die musikalische Umsetzung dieses Gedankenspiels ist enorm gut gelungen. Nicht außer Acht zu lassen: das abschließende "Weathercock" - nochmal "Bauernhof-Musik".
Man sollte - auch als Jethro Tull-Neuling - nicht zögern, sich "Heavy horses" zu besorgen und anzuhören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Not as Well Known as Other Albums, But Still One of the Best, 14. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
If you are a Tull fan and don't yet have this album, I highly recommend it! As the other reviews indicate, this album is similar in some ways to Songs from the Wood, as it's even more of a folk-rock based album than their other material. Ian Anderson and Co. once again show their prowess as modern-day minstrels. The only problem I have with this CD is that this mix reduces the strength of the portative pipe organ played by David Palmer on the first song; on the original album from 1978 this instrument is louder, and my personal take is that at least with this song, the original mix is better. Regardless, it is a great CD, and you will be missing out on some great music if you don't buy it!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genial Remstered CD - aber warum Kopierschutz???, 28. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses [REMASTERED] (Audio CD)
Über die Songs von Jethro Tull brauche ich wohl nichts mehr zu schreiben - einfach Klasse! Umso überraschter war ich von dieser 2003 Remastered Ausgabe - welche noch preiswert ist. Ich finde dass noch mehr Dynamik aus den einzelnen Tracks herüberkommt und je nach Hifi-Anlage den Zuhörer einfach nicht mehr loslässt. Leider ein Wermutstropfen: Unverständlicher Weise wurde auch diese CD mit einem sinnlosen wie verbraucherunfreundlichen Kopierschutz versehen. Sinnlos, weil er das Raupkopierer nicht unterbindet (höchstens fördert) und verbraucherunfreundlich, weil die Kompatibilität zu allen CD-Playern nicht mehr gewährleistet werden kann. Lediglich dieser unnötige Kopierschutz verwandelt die Meister-CD in eine Un-CD und wertet das Gesamtergebnis ab (daher nur 4 Punkte). Wer diesen Schwachsinn der Industrie nicht unterstützen will, sollte vom Kauf absehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Highlight der Band, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
"Heavy Horses" gilt zu Recht als eines der besseren Alben der britischen Prog-Rocker Jethro Tull;für mich ist es sogar eines der besten.
Es erschien 1978 bei Chrysalis,Ian Anderson schrieb Musik und Texte wie gewöhnlich allein ( Keyboarder David Palmer und Gitarrist Martin Barre hatten ein wenig "Zusatzmaterial" beigesteuert,was natürlich nichts daran änderte,daß Ian Anderson der absolute Chef der Gruppe war,eigentlich Jethro Tull personifizierte).
Barriemore Barlow bearbeitete das Schlagzeug,John Glascock war für den E-Baß,John Evan für Klavier und Orgel zuständig.
Anderson übernahm wie immer den Gesang und das Flötenspiel,dazu die akustische Gitarre und die Mandoline.
Palmer arrangierte dazu noch Streicher und ein Gastmusiker durfte fiedeln.
Wie schon auf dem Vorgänger "Songs From The Wood" wurden Prog-Rock und Folk-Rock sehr gelungen miteinander verknüpft,Jethro Tull hatten (und haben) ,auch durch die prägnante,kauzige Stimme des Bandleaders, einen überaus hohen Wiedererkennungswert,erschufen damals einen recht eigenen Sound.
In den Texten geht es,passend zum ländlichen Cover (very british),um Mäuse,Katzen,Pferde,dann aber wieder um menschliche Beziehungen und Sex.Die Texte spiegeln Andersons sehr trockenen britischen,teils bissigen Humor sehr schön wieder.
Obwohl Melodik und Refrains sehr eingängig daherkommen,kann man dem Album aufgrund der interessanten,teils üppigen Rhythmik eine gewisse Komplexität nicht absprechen.Im Opener zB werden verschiedene Rhythmen überlagert,was unglaublich spielfreudig,quirlig wirkt und einfach mitreißt.
Auf "Heavy Horses" gibt es keine Experimente,keine fulminanten Longtracks (Thick As A Brick,"A Passion Play"),keine abgefahrenen "Passionsspiele",mit Texten,für die man ein Extra-Handbuch braucht,keine neuen,"modernen Klänge" (zB ausufernde Elektronik,wie später dann auf "Under Wraps").
Auch ist die nette,aber etwas unausgegorene Phase ("Minstrel...", "Too Old..", "Warchild") seit "Songs From The Wood" beendet.
Hier macht Ian einfach das,was er kann,ohne Schnörkel,und das richtig gut.
Das ganze Album sprüht vor Spielfreude,toller Melodien,teilweise mit Ohrwurm-Charakter,viel Rock-Appeal,schrägen Momenten und macht einfach einen Riesen-Spaß.
Auch die Klangqualität kann sich hören lassen.
Daß die erste CD-Auflage gegenüber der gut klingenden alten Schallplatte deutlich abfiel,ist durch die bestens gelungene Remaster-Version von 2002 ausgeglichen.
Die hohen Dynamikwerte wurden kaum beschnitten,es wurde nicht übersteuert,der klangliche Mehrwert gegenüber der alten CD ist beeindruckend,ohne daß man den Klang auf "spektakulär" getrimmt hätte.Phantastisch.
Dazu werden noch zwei nette Bonustracks geboten.
Wer sich nicht alles von JT zulegen will,sollte "Heavy Horses" bei seiner Auswahl zumindest in die engere Wahl nehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folkloristisch und Rockig - unerwartet stark, 31. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
Vorweg: Zugegebenermaßen war ich nie ein Fan von Jethro Tull und habe "Heavy Horses" als Einziges der immerhin 22 Scheiben umfassenden Diskografie Tull's vor allen Anderen außen vorgelassen. Nicht, weil mich der musikalische Aspekt besagter Band nicht überzeugte, sondern weil ich Ian Anderson's Gesang als zu "Südstaaten-lastig" erachtete und mich lediglich eben dieses Album in allen Belangen überzeugte. Zudem habe ich mich auch an den - aus meiner Sicht - fehlenden Ohrwurmsongs vor den Kopf gestoßen und mich an diesem "Mangel" gestört gefühlt.

Ian Anderson (Vocals, Querflöte, Akustische Gitarre, Mandoline und E-Gitarre), Martin Barre (E-Gitarre), John Evan (Klavier, Orgel), Barriemore Barlow (Schlagzeug und Perkussion), John Glascock (E-Bass), David Palmer (Klavier, Synthesizer und Streichereinsätze) sowie Darryl Way (Elektrische Geige) nahmen Anfang 1978 "Heavy Horses" auf, das die letze LP mit Glascock werden sollte, da er Herzkrank war und die zugehörige Tour aufgrund dessen nicht vollständig beenden konnte und schließlich knapp eineinhalb Jahre später verstarb. Hier hatte er noch an allen Songs mitgeschrieben.
Als Opener steht "...And the Mouse Police never sleeps" in den Startlöchern, stark folkloristisch und nur stellenweise richtig rockig, als Eröffnungssong gut geeignet, da jene Elemente in den Rythmusteppich sehr gut eingearbeitet wurden und man die Reminiszenzen an frühere Alben unüberschaubar erkennen kann.
Mit "Arces Wild" folgt ein rockigeres Stück, erinnernd an die progressiveren Zeiten Tull's. Im Klangbild weniger dynamisch als der erste Song, dennoch willensstark, kantig, verspielt, erdig.
"No Lullaby" ist ein ruhigerer Song mit einem langsamen, rythmischen Schlagzeugsound, zu Beginn des Titels ein filigraner, aber taktangebender Rythmus getragen von von schwergewichtigen Gitarren Anderson's und Barre's. Hiermit haben Jethro Tull ihren Stil zu einem einzigen Stück zusammengefasst beziehungsweise komprimiert.
"Jorneyman" sollte dann der letzte Song der A-Seite sein, im Gegensatz zu anderen Liedern von Tull kurz und proggig gehalten. Ein eingängiger Chorus und Querflötenklänge tragen zur Atmosphäre bei und enden nach knapp vier Minuten, ehe mit "Rover" die zweite, B-Seite, der LP eingeläutet wird. Sehr folkloristisch, finden sich nach dem Intro feine, akustische Gitarrengespinnste des "Masterminds" Anderson, der diese auf dem, an das Mittalter erinnernde, Rythmuslauf wunderbar entfalten kann.
"One brown Mouse", der zweitkürzeste Titel dieses progressiven, sich stets ausbreitenden Klangepos, entwickelt sich nach einem ruhigen Gitarrenanfang zu einem, im Mittelteil durch Querflöte dominierten Stück, dass durch dieses stets präsente Instrument zu einem zusätzlich erweiternden (Klang)Bild beiträgt.
"Heavy Horses", das Titel und zugleich längste Stück der LP, mutiert nach einem progressiven, schneidenden Gitarrenlauf Anderson's und Barre's zu einem an ein Märchen erinnernden Track. Folkloristische Einlagen tragen zu einer extraterretrischen, fein verästelten, Atmosphäre komplexer Strukturen bei, ehe mit "Weathercock" auch schon der letzte Track seine Anfänge findet. Ein wunderschöner Klangkosmos in welchem man wahrhaft zu baden scheint. Für Tull-Verhältnisse nicht kühl, sonder sogar recht warm. Als Abschlusstitel gut geeignet, da folkig, eingängig, packend und kraftvoll gehalten. Großartig!

Das derzeit erhältliche Remastering von "Heavy Horses" erachte ich nur als klanglich überarbeiteten Zusatz, geschadet hat es dem Album zwar nicht, unbedingt nötig wäre es aber auch nicht gewesen. Zusätzlich dazu sind auch noch zwei Bonussongs enthalten.

Fazit: Folkloristischer Einstand Ian Anderson's. Die Folkrock Elemente wurden, wie ich bereits eingangs erwähnte, zwar nicht auf die absolute musikalische Essenz reduziert aber das war hier auch gar kein notwendiges Übel. Königlich, ganz großes Kino! 5 Sterne!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jethro Tull im Zenit ihre Schaffens, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
Wer "Jethro Tull" mag wird (fast) allen Alben etwas positives oder zumindest interessantes abgewinnen können.
Als insgesamt gelungenstes Werk der Band würde ich aber in der Gesamtschau "Heavy Horses" anführen.
Nicht nur dass die Band hier ihr gesamtes Potiential von vertrackt rockig bis melancholisch sanft in die Wagschale wirft, "Heavy Horses" vereint kreative Spielfreude und abgeklärtes Könnertum zu einem wirklichen Meisterwerk.
Ian Anderson leitete mit diesem Album bereits den dritten Frühling seiner Band ein und erreichte damit den Zenit seines Schaffens.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieder vom Bauernhof, 30. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses-Remastered (Audio CD)
"Heavy Horses" erschien 1978 und wurde eingespielt von Martin Barre (Guitars), John Evan (Keyboards), Barriemore Barlow (Drums), John Glascock (Bass Guitar), David Palmer (Keyboards) und natürlich Ian Anderson (Vocals, Flute und diverse andere Instrumente). "Heavy Horses" ist bereits das 11. Studio-Album der Gruppe um Ian Anderson und das 2. der sogenannten "rustikalen Phase".

Nachdem es bei "Songs From The Wood", dem Vorgänger, um das Leben in der Natur ging, schildert uns "Heavy Horses" das Leben rund um den Bauernhof. Ian Anderson wäre nicht Ian Anderson, wenn er dieses doch seltsam klingende Thema nicht mit Songjuwelen veredlen würde. Die ursprüngliche Fassung präsentiert uns 9 tolle Songs, nur das Ende von `And the mouse police never sleeps` gefällt mir nicht. `Acres wild` und `No lullaby` zeigen uns die härtere Seite der Gruppe und gehören sicherlich zu den Top-Songs der Gruppe überhaupt. Das gleiche gilt für `Moths` und natürlich für `Heavy horses` selber. Das Titelstück ist eine grandiose Komposition und über 8 Minuten lang. Das Stück war sogar 2009 wieder in der Setliste. Aber auch recht einfache Songs wie `One brown mouse` wissen zu begeistern. Zudem sind auf der neuen Fassug noch 2 interessante Songs vertreten, die es seinerzeit nicht auf die LP geschafft haben.

"Heavy Horses" ist eines der vielen highlights von Jethro Tull, definitiv. Vor allen Dingen ist es recht abwechslungsreich. Hier stehen (Hard)- Rocksongs neben Folktracks und es passt einfach, daher 5 Sterne von mir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik für die dunkle Jahreszeit., 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses (Audio CD)
Wenn es draussen regnet und Nebelschwaden über die ungemütliche Landschaft ziehen, man aber dennoch draussen im Wald spazieren gehen will, sollte man sich HEAVY HORSES auf alle Fälle in den Disc-Man legen. Die Songs passen perfekt zum herbstlichen Ambiente. Leider markiert das Album den letzten Höhepunkt in der Geschichte dieser originellen Band. So folkig klangen Tull höchstens auf ihrem Vorgängeralbum SONGS FROM THE WOOD, hier klingen die Songs allerdings etwas melancholischer und düsterer.
Hier ragt kein Song heraus, da wirklich alle Titel genial sind. Erwähnenswert sind der schmermütige und düstere Titelsong, welcher wohl als einer der besten Kompositionen überhaupt von Tull anzusehen ist, das ebenso schmermütige und recht vertrackte No Lullabies mit seinem fetzigen Gitarrenriff, sowie die sehr keltisch anmutenden Tracks Rover und Journeyman. HEAVY HORSES klingt sehr britisch, eigentlich schon ein perfektes Album voller Stimmungen für eine Tasse Earl Grey bei Kaminfeuer oder Kerzenschein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen What is the Broadford Bazaar?, 31. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Heavy Horses [REMASTERED] (Audio CD)
Die digital überarbeitete Version von Heavy horses zeigt erneut, welch eine genials Scheibe Heavy horses ist. Ian Anderson und Jethro Tull gelingt es hier auf geradezu phantastische Art und Weise Folkelemente mit dem einzigartigen Sound von Jethro Tull zu verbinden. Jedes der Lieder ist ein Meisterwerk, hervorragende Kompositionen, die sich alle um das ländliche Leben ranken. Als Bonustrack ist u.a. Broadford Bazaar enthalten, eines der besten Stücke, das Ian Anderson jemals komponiert hat. Diese Platte ist ein absolutes Muß, es gehört in jede gute Cd Sammlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Heavy Horses
Heavy Horses von Jethro Tull
MP3-Album kaufenEUR 9,49
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen