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Kundenrezensionen

6
4,5 von 5 Sternen
Hyperborea
Format: MP3-DownloadÄndern
Preis:6,99 €
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2002
Dieses Album wird jeden, der auch nur ein wenig mit elektronischer Musik anfangen kann, begeistern. Der Zuhörer wird auf eine Reise durch beeindruckende Bereiche der Erde mitgenommen, die mit Klangbildern gemalt werden, wie es typisch für Tangerine Dream ist.
"Hyperborea" ist für mich der Höhepunkt des insgesamt atmosphärisch dichten und kreativen Albums und zeigt, wie eine sich wiederholende Harmonik durch Veränderung der Begleitinstrumentierung immer mehr an Energie gewinnt und schließlich in einem majestätischen Finale endet.
Schade ist nur, dass sich die Version des Lieds "Hyperborea" auf diesem Album von der im "Tangents Box Set" unterscheidet; sie ist zwar laut Verlag "remastered", hört sich aber leider trotzdem nicht so gut an - die Instrumentierung scheint sich tatsächlich zu unterscheiden und auch die Abmischung klingt nicht so gut.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2001
Auf "Hyperborea" zeigte Johannes Schmoelling wieder sein großes Talent,die Computertechniken mit Synthesizerklängen zu verbinden. Tangerine Dream waren schon immer daran interesiert,ihre Musik mit neuartigen Techniken aufzunehmen. Das hört man auf dem 1983 erschienenen Album "Hyperborea" am besten. (Tangerine Dream begannen ja schon damals ab 1970 mit neuartigen Instrumenten zu experimentieren) Titel wie "No Man's Land", "Hyperborea" oder "Cinammon Road" zeigen wie sich computergenerierte Musik anzuhören hat. Perfekt wurden die einzelnen Klänge und Töne mit der damaligen elektronischen Computertechnik verbunden. Somit gelang Tangerine Dream mit "Hyperborea" ein weiteres einzigartiges Album der höchsten Perfektion.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2007
Hyperborea soll der Sage nach ja der Kontinent in der "Hohlen Erde" mit der schwarzen Sonne sein.

Kalt und dunkel.

Und genauso klingen die Stücke dieses Albums.

Kalte Beats, so daß man tatsächlich das Gefühl hat, die Synthesizer klirren vor Kälte.

Ein Album, daß absolut keine Wünsche offen läßt.

Eines der besten von TD!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 13. Mai 2014
Mit dem 1983 veröffentlichten "Hyperborea" endet die Zusammenarbeit zwischen den berliner Sound-/Electronic-Pionieren Tangerine Dream und dem britischen Label Virgin;auch die Zeit von Johannes Schmoelling bei TD neigte sich so ganz allmählich dem Ende zu.
Das Album beinhaltet vier Tracks,die sich recht deutlich voneinander unterscheiden.
Zwar hat man es auch hier wieder mit rein instrumentaler, elektronischer Musik zu tun,aber während die Tracks 2 und 4 im durchaus gewohnten Muster daherkommen,werden die beiden anderen Stücke,insbesondere "No Man`s Land", mit fernöstlichen Klängen angereichert;auch eine Sitar kommt zum Einsatz.
Auch die erzeugten Stimmungen der Stücke unterscheiden sich stark.
Während "No Man`s Land" und "Cinnamon Road" ziemlich locker,leicht,allerdings auch etwas simpel wirken,
bauen der gefühlvolle Titeltrack und der typische TD-Longtrack "Sphinx Lightning" mehr auf sentimental-emotionale Klanglandschaften.
Die erzeugten Gefühle beim Hören unterscheiden sich also stark,ebenso,wie die Bilder oder Assoziationen,die man mit den Tracks verbindet bzw aufbaut,von Stück zu Stück.
Mir persönlich liegen die verträumteren,anheimelnderen "Hyperborea" und "Sphinx Lightning" deutlich mehr,aber das ist wohl mal wieder Geschmackssache.Sie haben einfach die schöneren Melodien zu bieten.
"No Man`s Land" und das etwas oberflächliche,aber nette "Cinnamon Road" sind sicherlich interessant,erzeugen auch ihre eigenen Klanglandschaften,nur berühren sie mich kaum,erzeugen wenig Emotion bei mir.
Letztgenannte erinnern mich etwas an das später erschienene TD-Album "Le Parc".
Obwohl sie für mich deutlich abfallen (3 Sterne),reißen es die anderen Beiden so raus,daß ich "Hyperborea" noch als 5 Sterne-Album empfinde.
Die Aufnahmequalität ist OK,die gute alte Schallplatte klang (und klingt bei mir noch) recht angenehm.
Die erste CD-Auflage wurde durch eine Remaster-Serie ersetzt.
Wie bei allen Remasters der Virgin-Alben von TD hat Simon Heyworth (Chop èm Out) eine professionelle Arbeit abgeliefert.
Er setzte sogar SBM (Super Bit Mapping)-Technologie von Sony ein,was zeigt,daß er es mit der klanglichen Überarbeitung ernst meinte.Ein akustischer Mehrwert ist gegenüber der alten CD-Auflage hörbar.
Leider hat er aber die Dynamikwerte etwas beschnitten (gerade noch mittlere Werte)und relativ hoch ausgesteuert.
Die Bezeichnung "Definitive Edition" ist für das 1995er Remaster aber dennoch wörtlich zu nehmen.

Edgar Froese kann es nicht lassen,alte Klassiker der Band und auch seiner Solo-Alben komplett neu abzumischen,teilweise oder sogar ganz neu einzuspielen.Auch Hyperborea fiel diesen Anwandlungen zum Opfer.
Eine Neueinspielung ("zeitgemäßer"...ojeoje) mit dem Namen "Hyperborea 2008" ist das Ergebnis.
In meine Gehörgänge kommt sowas nicht,aber wer`s braucht....

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2013
Vielleicht ist es so, dass man dieses Album von TD entweder mag oder nicht mag. Vielleicht gilt das aber auch für eine Menge anderer TD-Alben (wer kann deren Veröffentlichungen denn noch überblicken...?). 'Hyperborea' ist für mich ein Meilenstein der elektronischen Musik. Die Stücke sind wie ein gefrorenes Skalpell in der Wüste. Mit einer wirklich guten Anlage wird man weggebeamed. Ist sicherlich nicht jedermanns Fall. Aber Nummern wie "No Man's Land" und "Sphinx Lightning" knallen ordentlich. Es ist nichts, was ich täglich hören könnte, aber von Zeit zu Zeit muss Hyperborea mal sein. Fünf Sterne dafür!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2013
Das beste kommt hier nicht zum Schluß, sondern am Anfang: Mit "No Mans Land" trauen sich TD was und weben fernöstliche Rhythmen in ihr Soundgewand ein. Dann wird's allerdings im Titelsong erst mal recht getragen, bevor die Cinnamon Road wieder etwas Würze in den Laden bringt. Das epische Sphinx Lightning zieht sich dann aber und zieht sich und ... wie das Warten auf den Bus, den man in der Ferne hört, der aber einfach nicht kommt. Auch die Sounds waren schon mal frischer.
Nach dem wegweisenden White Eagle ein zwiespältiges Werk mit dem zaghaften Versuch der Neuorientierung.
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