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208
3,0 von 5 Sternen
Tintenherz
Format: DVDÄndern
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67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2009
Die Statements:
1) Ich kenne das Buch nicht.
2) Ich konnte der Handlung problemlos folgen.
3) Große Schauspielernamen halten was sie versprechen
4) Die geniale Grundidee der Geschichte vermochte mich durchweg zu fesseln.
5) Die Effekte sind beeindruckend, die Stimmung düster-märchenhaft
6) Kurzweilige Unterhaltung deutlich über dem Mittelmaß

Die Begründung:
1) Das Buch nicht zu kennen, erweist sich mal wieder als großer Vorteil für meinen Filmgenuss, denn wenn ich mich auf die anderen Rezensionen verlassen möchte, dann hätte ich wohl anders herum wenig Spaß an dem Film gehabt.

2) Die Handlung des Films, so wie ich sie, übrigens als durchaus zusammenhängend, wahrgenommen habe:
Mo(rtimer) ist eine Zauberzunge. Er kann Figuren und Gegenstände aus Büchern herauslesen und auch hineinlesen. Bevor ihm seine Fähigkeiten klar werden, hat er damit schon großen Schaden angerichtet. Denn er hat vor Jahren den Bösewicht Capricorn aus dem Roman Tintenherz heraus gelesen und seine eigene Frau darin verschwinden lassen. Seither hat Mo sein Leben dem Wiederfinden seiner Gattin verschrieben. Natürlich trifft er bei dieser Suche, auf der seine pfiffige Tochter Meggie ihn begleitet, ebenso fiese wie interessante Typen und erlebt fantastysche Abenteuer. Und natürlich müssen die Guten, wie in jedem anständigen Fantasywerk, verhindern, dass das ultimativ Böse über die Welt gebracht wird.

3) Alleine die Darsteller sind so großartig, dass sie über eine holperige Handlung (falls es denn eine zu beklagen gäbe) schlicht hinwegspielen. Brendan Fraser und Hellen Mirren waren Cornelia Funkes Wunschbesetzung für Mo und Tante Elinor, und Hellen Mirren als wahre alte Dame ist ein echter Knaller. Diese Frau rettet jeden Film, und auf jeden Fall rettet sie zusammen mit Paul Bettany, der den sehr vielschichtigen Staubfinger umwerfend spielt, diesen Film deutlich über das Mittelmaß hinaus.
Weitere große Namen, die hier für meine 4-sternige Zufriedenheit verantwortlich sind, lauten: Eliza Bennett, die im Verlaufe des Films immer besser wird, Sienna Guillory einfach nur zum Anschauen, weil wie immer elfenschön, Andi Serkis-Gollum, der zum Fiesling geboren scheint und nicht zu vergessen Rafi Gayron als Ali-Baba-Räuber, der so witzig spielt, dass die meisten Lacher auf sein Konto gehen.

4) Aus dieser genialen Idee hätte man sicher weitaus mehr machen können, und es ist mir schon klar, dass es genau das ist, was die Buchkenner bemängeln, aber für mich als Buchunkundige stellt sich Cornelia Funkes Idee, so wie sie der Film präsentiert, als absolut originell und äußerst fesselnd dar.
Die Bücher wispern verlockend. Es gibt ein paar Wenige, die die Macht haben sich hineinzulesen oder auch jemanden herauszulesen. Staubige Antiquariate, protzige Bibliotheken, schrullige Autoren, exzentrische Sammlerinnen, Fleisch gewordene Helden und Sand gewordene Wüste... die Liebe zum Buch als Medium der Verzauberung quillt diesem Film aus allen Poren.
Ich war gespannt wie nix, ab dem Moment wo Rotkäppchens Umhang vom Himmel hernieder flatterte und diese Spannung hat sich bis zum Schluss gehalten. Ja, ich bin filmisch vom Buch verzaubert worden.

5) Ich bin kein großer Experte in Sachen computergenerierte Effekte, hatte aber den Eindruck, dass Regisseur Ian Softley eher sparsam mit CGI-Animationen hantierte und stärker auf gute alte Kulissen und stimmungsvolle Drehorte setzte. Dennoch gibt es einige sehr gute Szenen (z.B. der Hurricane oder der schwarze Schatten), wo das CGI-Potenial packend ausgespielt wird

6) Vielleicht sollte man bei all der peniblen Aufzählung von Schwächen und Lücken nicht ganz vergessen, dass es sich bei Tintenherz um ein Film gewordenes Kinder- und Jugendbuch handelt, und dass die meisten Kids sehr pfiffig sind und auch komprimierte Inhalte leicht verstehen und vor allem sollte man nicht vergessen, dass Kids meist sehr viel weniger anspruchsvoll sind, was die so oft beschworene Logik in Märchen- und Fantasyfilmen angeht, als der erwachsene Kritiker.

Das heißt:
Ein sehenswerter Film für Jung und vielleicht auch für Kindlich-Alt, dessen Wiederansehensfaktor sich aber - ganz nach dem persönlichen Geschmack - zwischen 0 und 10 bewegen dürfte. ;-)

DVD im Amaray Case:
Laufzeit ca. 102 Minuten,
Bildformat: 16:9 (1.78:1) anamorph, Die Angabe 16:9 (2.35:1) anamorph auf der Hülle ist falsch
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1,
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte,
Ausstattung: Szenenauswahl, Bonus-Feature, US-Kinotrailer
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2010
Tintenherz (die Bücher) haben mich von anfang an in ihren Bann gezogen. Die märchenhafte Geschichte um Mo und Meggie fand ich unglaublich spannend und anrührend. Die Charaktere der Bücher waren interessant und vielschichtig, keine typischen Gut-Böse-Menschen, die in einem ständigen Kampf um die Vorherrschaft ringen.
Jetzt zum Film:
Sollte ich ihn in einem Wort beschreiben würde ich wohl "enttäuschend" nehmen. Wo waren die liebgewonnenen Chraktere und magischen Orte geblieben? Ich saß im Kino und quälte mich durch den Film, immer wieder den Kopf schüttelnd und mich fragend, wo der Zauber der Tintenwelt wohl abgeblieben war. Ich fange am besten mal mit den Charakteren an, die ich größtenteils schlecht fand.
Mo: um das erstmal klarzustellen: er ist keine "Zauberzunge". Nein, das ist der Name, den Capricorn und Staubfinger ihm gegeben haben, da er die Gabe besitzt, Wesen und Gegenstände aus Büchern herauszulesen. Im Buch ein Mann, der mit seiner gabe hadert, da sie doch daran schuld ist, dass seine Frau in "Tintenherz", dem Buch verschwunden ist. Er ist ein guter vaterr und leidenschaftlicher Buchbinder. Bücher spielen eine große Rolle in seinem Leben und die Liebe und gleichzeitig der Schmerz, der mit ihnen verbunden ist, kommen zwischen den Zeilen zum Vorschein. Am Anfang eher ein ängstlicher und unsicherer typ, wächst er zum Ende hin über sich hinaus. Brendan Fraser mag ja ein guter Schauspieler sein, doch meiner Meinung nach konnte er den vielseitigen Charakter des Mo nicht gut rüberbringen. Er selbst hat die Bücher auch nie gelesen und hatte noch nicht einmal von ihnen gehört, als er für den Film engagiert wurde.
Meggie: Normalerweise ist sie nicht das naive und unscheinbare Mädchen, wie es im Film vorzufinden ist. Sie ist von anfang an dickköpfig und ein wenig trotzig, dabei aber herzensgut und liebenswert. Während der Geschichte erlebt man ihre Entwicklung, sie verändert sich und lernt neue Seiten an sich kennen. kein Vergleich also zu dem Film, wo sie recht platt und fast schon dümmlich wirkt.
Tante Elinor: für mich einer der gelungensten Charaktere des Buches. Eine ältere, schrullige und anfangs auch eher unsympathische Bücherliebhaberin, die jedoch im Laufe der Zeit ihren wahren Charakter zeigt. Hinter der strengen Fassade steckt nämlich eine durchaus liebenswerte Frau, die alle anderen durch ihren Mut und Stärke überrascht. Nun zur misslungenen Darstellung im Film: Anfangs noch bemühte man sich darum, sie ernst und streng darzustellen, plötzlich aber ist sie einfach nur noch eine etwas eigenartige, freundliche alte Frau.
Ich könnte jetzt noch ewig mit dem Vergleich der Personen fortfahren, aber hier muss doch ein kleines Lob eingebaut werden. Staubfinger, dargestellt von Paul Bettany, ist der authentischste und vielseitigste Charakter des Films, gut gespielt und in etwa so, wie ich ihn mir auch im Buch vorgestellt habe.
Die anderen sind typische Schwarz-Weiß-Figuren.
Die Geschichte stimmt nicht wirklich mit der im Buch überein, vieles wurde kurzerhand eiinfach mal weggelassen oder verändert. man hat das Gefühl, dass es möglichst effektvoll herüber kommen soll.
Abschließendes fazit: Der Film mag denen, die die Bücher nicht gelesen haben ja gefallen, aber alle, die sich für die faszinierende Geschichte von Tintenherz interessieren sollten die Bücher lesen und sich von der Geschichte verzaubern lassen.
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2009
Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht viel von diesem Film erwartet habe. Ich habe mich aus reinem Interesse an der Umsetzung einiger Szenen zum Ansehen entschlossen und war am Ende dementsprechend beeindruckt, dass meine Erwartungen dermaßen übertroffen wurden.

Ich habe hier eine Liste mit dem, was ich gut fand und mit dem, was ich nicht gut fand. Dazu muss ich sagen, dass ich das original beurteile und nicht die Synchronisation.

Gut fand ich:
- den Einfall mit den flüsternden Büchern, der immer wieder im Film auftaucht
- die Besetzung, vor allem Paul Bettany als Staubfinger, diese Stimme, und der sieht da einfach so unglaublich gut aus und spielt super, gut, dass er so oft auftaucht und andy Serkis (Gollum) als Capricorn, der nun wirklich der Böse, aber nicht unwitzig ist, genauso wie Staubfinger, der an manchen Stellen sehr lustige Gesichtsausdrücke zeigt
- Die Kostüme, Elinors großartiger Hut zum Beispiel
- die Umsetzung der Szenen in denen etwas aus einem Buch herauskommt bzw. hineingeht
- die Filmmusik
- Einige "dazuerfundene" Szenen, die nicht im Buch vorkommen aber trotzdem toll hineinpassen, z.B. den großen Wirbelsturm, der zur Flucht hilft und das herauslesen von Toto :) Der ist so süß
- Insgesamt die Komprimierung des Stoffes, denn das Buch ist ja nun doch sehr lang und alles kann man nicht hineinbringen, aber ich finde, dass fast alle guten und wichtigen Sachen auch im Film enthalten waren und man keineswegs das Gefühl hatte, das etwas fehlt oder alles zu knapp ist
- die Zeichnungen von Resa, die sehr gut getroffen sind
- deutlich ungruseliger als das Buch, was im Film wirklich super ist. die Bösewichte tun niemandem was an, außer in einer kleinen Szene, aber hauptsächlich beschränken sie sich aufs Drohen, weswegen sich kein Kind fürchten muss.
- Die Schlussszene, etwas anders als im buch aber trotzdem hervorragend.

nicht ganz so gut fand ich:
- den Anfang, eine mysteriöse Stimme aus dem Off, die einige nicht weniger mysteriös angehauchte Sätze über das Vorlesen von sich gibt, was sich anhört wie aus einem Märchenbuch.
- dass einige sehr gute Szenen (zum Beispiel die Anfangsszene) nicht im Film waren
- die Synchronisation, dieses näselnde, teenagerig-schwierige Gelaber von Meggie, die trockene Stimme von Staubfinger (wie kann man nur eine solche Stimme wie Bettanys derartig verschandeln??) und die nicht so schöne wie im buch beschriebene Stimme von Mo. Da diese Stimme ja nun wirklich wichtig ist hätte man auch ruhig eine besonders gute nehmen können.
- alle herausgelesenen Figuren haben Schrift quer übers Gesicht tätowiert, was an sich kein schlechter Einfall ist aber irgendwie sehr abstrakt und unpassend wirkt.
- einige logische Details, die aber nicht weiter schlimm sind

Ich glaube, dass viele, die hier schlechte Beurteilungen abgegeben haben, den Film auf Deutsch gesehen haben. Die Synchronisation macht wirklich viel kaputt, was eigentlich super war. So wirkt Brendan Fraser langweilig und emotionslos, Meggie ist eine Nervensäge und Staubfinger verliert jeden Humor und die vielen verschiedenen Charaktereigenschaften, die ihn so auszeichnen, wie zum Beispiel die Trauer und die Verbitterung über den Verlust seiner Heimat und seiner Familie.

So kann ich die Leute verstehen, die sagen, dass Tintenherz ein schlechter Film ist. Ich finde es nur schade, dass sie nicht das Original beurteilen sondern die deutsche Fassung.

Danke fürs Lesen dieser Rezension.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2012
Also ich habe mir Tintenherz den film gekauft in der hoffnung das er mindestens so gut ist wie das buch nur leider ist dem nicht so. Die handlungsabläufe gleichen meiner meinung nach nicht mal annäherungsweise dem buch dinge die im buch später dran sind werden gewaltsam nach vorne gezogen. Alles in allem sind die abläufe viel zu schnell das man sich fragt was hat das jetzt mit der letzten szene zu tun? Ich finde das der film zu kurz ist um die geschichte hinter Tintenherz zu erzählen bzw vollständig zu erzählen. Aber letzen endes muss jeder selbst entscheiden meine erwartungen hat der film nicht erfüllt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2009
Beinahe ein Jahr nach der Weltpremiere des Films habe ich es jetzt auch mal geschafft, mich filmisch in die magische Welt der Bücher entführen zu lassen. Und als bisher Buch-Unkundige kann ich nun völlig vorurteilsfrei und jenseits jeden Vergleichszwanges verkünden, dass ich den Film sehr gelungen fand.

Da die Besetzungsliste von meinen Favoriten-Schauspielern nur so wimmelt ( Paul Bettany fand ich schon seit "Ritter aus Leidenschaft" und "Master&Commander" einfach nur großartig, Andy Serkis ist der perfekte Bösewicht, Brendan Fraser der perfekte Gentleman und niemand hätte für die Rolle der Tante Elinor besser gepasst als Helen Mirren ), hätte der Film sowieso mal seinen Weg in meine DVD-Sammlung gefunden - unabhängig davon, dass ich märchenhafter Fantasy nicht widerstehen kann.

Besetzungsliste
Mo Folchart -> Brendan Fraser
Staubfinger -> Paul Bettany
Fenoglio -> Jim Broadbent
Elinor Loredan -> Helen Mirren
Capricorn -> Andy Serkis
Meggie Folchart -> Eliza Hope Bennett
Farid -> Rafi Gavron

Die Geschichte ( im Film ;o) ):
Mo ist ein Bücherarzt und entdeckt auf eher schmerzliche Art seine Fähigkeit, als "Zauberzunge" Gegenstände und Personen aus Büchern herauslesen zu können - als er seiner Familie aus dem Buch TINTENHERZ vorliest, erscheint plötzlich der Bösewicht Capricorn in Begleitung weiterer Widerlinge und im "Tausch" dafür verschwindet Mo's Frau Resa im Buch.
Seitdem ist Mo auf der Suche nach einem Exemplar von Tintenherz, was nicht so einfach ist, da Capricorn seinerseits jede Mühe darauf verwendet, alle Exemplare zu finden und zu vernichten - um nicht wieder zurückgelesen werden zu können.
So führt diese Suche Mo und Meggie auf Büchermärkte und in staubige Antiquariate, bis Staubfinger (Paul Bettany) den Weg der beiden kreuzt und das Abenteuer wieder beginnt...

Zur Verfilmung:
Die liebevolle und detailreiche Umsetzung mit gut platzierten Effekten sorgt für märchenhaften Filmgenuss und (in meinem Fall) macht neugierig auf's Buch, dass schon eine Weile im Regal darauf wartet, gelesen zu werden - jetzt allerdings nicht mehr lange...
Die Extras der DVD sind überschaubar (US-Trailer + "Eliza liest vor").
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Warum hat Brendan Fraser immer wieder das Pech schlechte Filme zu machen?! Ich habe das Buch nicht gelesen und daher kann ich den Film mit nichts vergleichen. Kurz gesagt, der Film ist ziemlich Komisch. Die Story ist an manchen Stellen etwas wirr sowie verwirrend. Desweiteren finde ich die Darstellerwahl des Bösen (Andy Serkis) einfach nur lächerlich. Für mich war die Person nicht grausam oder bedrohlich sondern nur armselig. Was mir sonst noch aufgefallen ist, dass einige Statisten, Deko (Einhorn), Gebäude, etc. billig gewirkt haben und ich konnte bis auf das Mädchen keinem den dargestellten Charakter abnehmen. Positiv war die gute Musik und ein paar nette Gags aber das was der Trailer versprochen hatte, konnte der Film nicht halten. Mich persönlich hat auch das Ende wieder gestört, dass mich eher an den 2. Weltkrieg erinnert hat, als an ein Märchenabenteuer.

Die DVD hat dafür einen guten Ton in Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch) und bietet ein gutes Bild. Als Extras findet man neben dem Trailer "Eliza liest uns etwas vor". Hierbei liest die Darstellerin Eliza Bennett ihre liebsten nicht verwendeten Tintenherz-Passagen mit Illustrationen von Cornelia Funke. Ist eine nette Idee aber nichts besonders.
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43 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2009
Ich habe mir den Film bzw. diese BluRay völlig unbelastet gekauft, also ohne das Buch zu kennen. Bei den meisten Leuten gibt es immer das Problem, dass ein Film eine schlechte Bewertung kommt, weil der Zuschauer das Buch einfach besser fand. Das mag ja auch so lange gelten, wie die Geschichte im eigenen Kopf allein beim Lesen durch enorme Phantasie einfach zu etwas noch größerem heranreifen kann, als es die Filmemacher filmisch umzusetzen vermögen. Aber an dieser Stelle muss ich mich mal total gegen so eine Bewertung aussprechen. Es geht darum, einen Film zu bewerten, nicht etwa darum, einen Film mit einer eventuell vorhandenen Romanvorlage zu vergleichen, denn das sind ja nun mal 2 Genres. Umgekehrt wäre es genau so, wenn ich ein Kochbuch lese, und dann ein Hähnchen brate, und dann sage, dass das Kochbuch schlecht ist, weil ich beim Lesen das Hähnchen gar nicht richtig schmecken konnte, sondern erst, als ich selbst eins gebraten habe. Ja, steinigt mich ruhig für den - zugegeben - etwas eigenartigen Vergleich.
Ich für meinen Teil war also im Kino und habe eine Vorschau für Tintenherz gesehen, und war anhand derer schon sehr gespannt auf den Film.
Somit habe ich also bis zur Veröffentlichung gewartet, die BluRay gekauft, das Heimkino angeworfen, und 2 Stunden später einen tollen Film hinter mir, der ein tolles Bild und einen tollen Ton hat, eine gute Story hat, die Spannung/Spaß/Abwechslung bietet, und ein paar richtig gute Schauspieler, an denen ich rein gar nichts auszusetzen hatte. Und all diese Gefühle konnte ich ganz einfach für mich genießen, denn ich musste nicht erst 37 Stunden hin und her überlegen, ob für mein Empfinden Seite 13 oder 88 oder 124 irgendeines Buches korrekt umgesetzt wurden, was ja auch wiederum für jedes Empfinden unterschiedlich sein kann.
Fazit für mich: toller Film.
Also bitte weniger Äpfel und Birnen (Bücher und Filme) vergleichen, und einfach nur Filme bewerten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2014
Wer das Buch gelesen hat, der wird von der Umsetzung enttäuscht sein. Die Geschichte wirkt im Gegensatz zum ideenreichen, warmherzigen Buch etwas dünn. Es fehlen liebevolle Details oder diese sind nicht wirklich gut umgesetzt. Die Figuren entsprechen mitunter nicht der Beschreibung im Buch, was am Anfang etwas irritiert. Für diejenigen, die das Buch nicht gelesen haben, ist der Film aber trotzdem zu empfehlen, da die schöne Geschichte einfach gute Unterhaltung bietet. Mo, der die Gabe besitzt, Figuren und Gegenstände aus Büchern zu lesen und unglücklicher Weise auch Menschen darin verschwinden lassen kann, lebt allein mit seiner Tochter Meggie. Meggies Mutter ist vor Jahren durch das Vorlesen in der Geschichte von Tintenherz verschwunden. Auf der Suche nach ihr begegnen Meggie und Mo Fabelwesen und finsteren Gesellen, die das Buch verlassen haben und müssen einige Abenteuer bestehen, bevor die Geschichte ein gutes Ende nimmt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. November 2012
Ich habe mich so auf den Film gefreut, da ich die Bücher geliebt habe und mich auch über die Besetzung von Mo (hab ihn mir komischer Weise immer wie Brandon Frasor vorgestellt) und Staubfinger gefreut, aber WAS NUR haben sie aus dem Buch gemacht??
Kaum zu glauben, zumal Cornelia Funke ja meines Wissens nach mit gewirkt hat...

Kurz gesagt: der Film ist ganz nett gemacht, aber jeder, der das Buch kennt und mag, wird einen Anfall nach dem anderen bekommen, weil so vieles nicht nur weg gelassen sondern schlichtweg (und ohne erkennbaren Grund!!) verändert wurde... da war es dann auch nicht mehr so traurig dass sie sich durch das Erzwingen eines Happy Ends die Fortsetzung verbaut haben.

Wegen Brandon Frasor, Paul Bettany und einer ansonsten recht netten Umsetzung gibt es noch zwei Sterne.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...der das Buch nicht gelesen hat. Ja, solche Menschen gibt es auch. Ich will ehrlich sein, ich bin alles andere als ein Cornelia Funke Fan. Das liegt vor allem daran, dass mir ihre Geschichten aus anderen Genre-Klassikern irgendwie bekannt vorkommen. Aber da ist sie als Autorin natürlich nicht allein. Nichtsdestotrotz wanderte die Tintenherz DVD in meinen Player. Brendan Fraser hat mich vor kurzem in The air i breathe begeistert und Helen Mirren ist ohnehin ein Muss. Mein Fazit vorweg: Ich war angenehm überrascht. Die Verfilmung des Funke-Romans ist ein sauberes Fantasyabenteuer auf DVD. Da kann man sich weitaus schlechter unterhalten lassen.

Mortimer(Brendan Fraser) lebt mit seiner Tochter Meggie(Eliza Bennett) allein. Meggie glaubt, dass ihre Mutter die Familie verlassen hat. Sie weiß nicht, dass ihr Vater eine "Zauberzunge" ist. Er kann beim Vorlesen aus Büchern die Figuren lebendig werden lassen. Bei einer dieser Vorlesungen verschwand seine Frau in dem Buch Tintenherz. Jetzt ist Mortimers Ziel, dieses Buch zu finden, um sie zurück zu holen. Als er fündig wird, steht er plötzlich Staubfinger(Paul Bettany) gegenüber. Einer Figur aus diesem Buch. Staubfinger will mit aller Macht zurück in die Geschichte. Darum bittet er sogar den Bösen Capricorn. Der will mit Mortimers Vorlesekunst nicht weniger als die Welt beherrschen. Dafür braucht er allerdings die Hilfe seines bösartigsten Verbündeten, des Schattens. Und den kann nur Mortimer aus der Geschichte herauslesen. Aber es kommt natürlich alles ganz anders. Mortimer, Meggies Tante Elinor(Helen Mirren) und eine Menge Buchfiguren sagen den Bösewichtern den Kampf an...

Sicher ist die Handlung des Stoffs vorhersehbar und im gängigen Muster gestrickt. Das macht den Film jedoch weder langweilig noch schwach. Brendan Fraser spielt den Mortimer souverän und glaubwürdig. Die stärkste Figur der Story ist jedoch Staubfinger. David Lindsay-Abaire ist bei der Verfilmung der Romanvorlage keine Risiken eingegangen und hat Tintenherz für ein breits Publikum inszeniert, das nicht unbedingt den Roman gelesen haben muss, um den Film zu verstehen. Das eingefleischte Romanfans von der Verfilmung enttäuscht sind, ist aus vielen Kritiken herauszulesen. Allerdings ist das bei der Umwandlung eines "Lieblingsbuches" in einen Film selten anders. Bleibt mal wieder nur mein Tip: Entscheiden sie selbst.
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