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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Märchenfutter für zwischendurch
Die Statements:
1) Ich kenne das Buch nicht.
2) Ich konnte der Handlung problemlos folgen.
3) Große Schauspielernamen halten was sie versprechen
4) Die geniale Grundidee der Geschichte vermochte mich durchweg zu fesseln.
5) Die Effekte sind beeindruckend, die Stimmung düster-märchenhaft
6) Kurzweilige Unterhaltung deutlich...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von Woodstock

versus
31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die schwarze Stunde von Tintenherz
Tintenherz (die Bücher) haben mich von anfang an in ihren Bann gezogen. Die märchenhafte Geschichte um Mo und Meggie fand ich unglaublich spannend und anrührend. Die Charaktere der Bücher waren interessant und vielschichtig, keine typischen Gut-Böse-Menschen, die in einem ständigen Kampf um die Vorherrschaft ringen.
Jetzt zum Film:...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2010 von Libelle


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63 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Märchenfutter für zwischendurch, 21. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Die Statements:
1) Ich kenne das Buch nicht.
2) Ich konnte der Handlung problemlos folgen.
3) Große Schauspielernamen halten was sie versprechen
4) Die geniale Grundidee der Geschichte vermochte mich durchweg zu fesseln.
5) Die Effekte sind beeindruckend, die Stimmung düster-märchenhaft
6) Kurzweilige Unterhaltung deutlich über dem Mittelmaß

Die Begründung:
1) Das Buch nicht zu kennen, erweist sich mal wieder als großer Vorteil für meinen Filmgenuss, denn wenn ich mich auf die anderen Rezensionen verlassen möchte, dann hätte ich wohl anders herum wenig Spaß an dem Film gehabt.

2) Die Handlung des Films, so wie ich sie, übrigens als durchaus zusammenhängend, wahrgenommen habe:
Mo(rtimer) ist eine Zauberzunge. Er kann Figuren und Gegenstände aus Büchern herauslesen und auch hineinlesen. Bevor ihm seine Fähigkeiten klar werden, hat er damit schon großen Schaden angerichtet. Denn er hat vor Jahren den Bösewicht Capricorn aus dem Roman Tintenherz heraus gelesen und seine eigene Frau darin verschwinden lassen. Seither hat Mo sein Leben dem Wiederfinden seiner Gattin verschrieben. Natürlich trifft er bei dieser Suche, auf der seine pfiffige Tochter Meggie ihn begleitet, ebenso fiese wie interessante Typen und erlebt fantastysche Abenteuer. Und natürlich müssen die Guten, wie in jedem anständigen Fantasywerk, verhindern, dass das ultimativ Böse über die Welt gebracht wird.

3) Alleine die Darsteller sind so großartig, dass sie über eine holperige Handlung (falls es denn eine zu beklagen gäbe) schlicht hinwegspielen. Brendan Fraser und Hellen Mirren waren Cornelia Funkes Wunschbesetzung für Mo und Tante Elinor, und Hellen Mirren als wahre alte Dame ist ein echter Knaller. Diese Frau rettet jeden Film, und auf jeden Fall rettet sie zusammen mit Paul Bettany, der den sehr vielschichtigen Staubfinger umwerfend spielt, diesen Film deutlich über das Mittelmaß hinaus.
Weitere große Namen, die hier für meine 4-sternige Zufriedenheit verantwortlich sind, lauten: Eliza Bennett, die im Verlaufe des Films immer besser wird, Sienna Guillory einfach nur zum Anschauen, weil wie immer elfenschön, Andi Serkis-Gollum, der zum Fiesling geboren scheint und nicht zu vergessen Rafi Gayron als Ali-Baba-Räuber, der so witzig spielt, dass die meisten Lacher auf sein Konto gehen.

4) Aus dieser genialen Idee hätte man sicher weitaus mehr machen können, und es ist mir schon klar, dass es genau das ist, was die Buchkenner bemängeln, aber für mich als Buchunkundige stellt sich Cornelia Funkes Idee, so wie sie der Film präsentiert, als absolut originell und äußerst fesselnd dar.
Die Bücher wispern verlockend. Es gibt ein paar Wenige, die die Macht haben sich hineinzulesen oder auch jemanden herauszulesen. Staubige Antiquariate, protzige Bibliotheken, schrullige Autoren, exzentrische Sammlerinnen, Fleisch gewordene Helden und Sand gewordene Wüste... die Liebe zum Buch als Medium der Verzauberung quillt diesem Film aus allen Poren.
Ich war gespannt wie nix, ab dem Moment wo Rotkäppchens Umhang vom Himmel hernieder flatterte und diese Spannung hat sich bis zum Schluss gehalten. Ja, ich bin filmisch vom Buch verzaubert worden.

5) Ich bin kein großer Experte in Sachen computergenerierte Effekte, hatte aber den Eindruck, dass Regisseur Ian Softley eher sparsam mit CGI-Animationen hantierte und stärker auf gute alte Kulissen und stimmungsvolle Drehorte setzte. Dennoch gibt es einige sehr gute Szenen (z.B. der Hurricane oder der schwarze Schatten), wo das CGI-Potenial packend ausgespielt wird

6) Vielleicht sollte man bei all der peniblen Aufzählung von Schwächen und Lücken nicht ganz vergessen, dass es sich bei Tintenherz um ein Film gewordenes Kinder- und Jugendbuch handelt, und dass die meisten Kids sehr pfiffig sind und auch komprimierte Inhalte leicht verstehen und vor allem sollte man nicht vergessen, dass Kids meist sehr viel weniger anspruchsvoll sind, was die so oft beschworene Logik in Märchen- und Fantasyfilmen angeht, als der erwachsene Kritiker.

Das heißt:
Ein sehenswerter Film für Jung und vielleicht auch für Kindlich-Alt, dessen Wiederansehensfaktor sich aber - ganz nach dem persönlichen Geschmack - zwischen 0 und 10 bewegen dürfte. ;-)

DVD im Amaray Case:
Laufzeit ca. 102 Minuten,
Bildformat: 16:9 (1.78:1) anamorph, Die Angabe 16:9 (2.35:1) anamorph auf der Hülle ist falsch
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1,
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte,
Ausstattung: Szenenauswahl, Bonus-Feature, US-Kinotrailer
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die schwarze Stunde von Tintenherz, 23. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Tintenherz (die Bücher) haben mich von anfang an in ihren Bann gezogen. Die märchenhafte Geschichte um Mo und Meggie fand ich unglaublich spannend und anrührend. Die Charaktere der Bücher waren interessant und vielschichtig, keine typischen Gut-Böse-Menschen, die in einem ständigen Kampf um die Vorherrschaft ringen.
Jetzt zum Film:
Sollte ich ihn in einem Wort beschreiben würde ich wohl "enttäuschend" nehmen. Wo waren die liebgewonnenen Chraktere und magischen Orte geblieben? Ich saß im Kino und quälte mich durch den Film, immer wieder den Kopf schüttelnd und mich fragend, wo der Zauber der Tintenwelt wohl abgeblieben war. Ich fange am besten mal mit den Charakteren an, die ich größtenteils schlecht fand.
Mo: um das erstmal klarzustellen: er ist keine "Zauberzunge". Nein, das ist der Name, den Capricorn und Staubfinger ihm gegeben haben, da er die Gabe besitzt, Wesen und Gegenstände aus Büchern herauszulesen. Im Buch ein Mann, der mit seiner gabe hadert, da sie doch daran schuld ist, dass seine Frau in "Tintenherz", dem Buch verschwunden ist. Er ist ein guter vaterr und leidenschaftlicher Buchbinder. Bücher spielen eine große Rolle in seinem Leben und die Liebe und gleichzeitig der Schmerz, der mit ihnen verbunden ist, kommen zwischen den Zeilen zum Vorschein. Am Anfang eher ein ängstlicher und unsicherer typ, wächst er zum Ende hin über sich hinaus. Brendan Fraser mag ja ein guter Schauspieler sein, doch meiner Meinung nach konnte er den vielseitigen Charakter des Mo nicht gut rüberbringen. Er selbst hat die Bücher auch nie gelesen und hatte noch nicht einmal von ihnen gehört, als er für den Film engagiert wurde.
Meggie: Normalerweise ist sie nicht das naive und unscheinbare Mädchen, wie es im Film vorzufinden ist. Sie ist von anfang an dickköpfig und ein wenig trotzig, dabei aber herzensgut und liebenswert. Während der Geschichte erlebt man ihre Entwicklung, sie verändert sich und lernt neue Seiten an sich kennen. kein Vergleich also zu dem Film, wo sie recht platt und fast schon dümmlich wirkt.
Tante Elinor: für mich einer der gelungensten Charaktere des Buches. Eine ältere, schrullige und anfangs auch eher unsympathische Bücherliebhaberin, die jedoch im Laufe der Zeit ihren wahren Charakter zeigt. Hinter der strengen Fassade steckt nämlich eine durchaus liebenswerte Frau, die alle anderen durch ihren Mut und Stärke überrascht. Nun zur misslungenen Darstellung im Film: Anfangs noch bemühte man sich darum, sie ernst und streng darzustellen, plötzlich aber ist sie einfach nur noch eine etwas eigenartige, freundliche alte Frau.
Ich könnte jetzt noch ewig mit dem Vergleich der Personen fortfahren, aber hier muss doch ein kleines Lob eingebaut werden. Staubfinger, dargestellt von Paul Bettany, ist der authentischste und vielseitigste Charakter des Films, gut gespielt und in etwa so, wie ich ihn mir auch im Buch vorgestellt habe.
Die anderen sind typische Schwarz-Weiß-Figuren.
Die Geschichte stimmt nicht wirklich mit der im Buch überein, vieles wurde kurzerhand eiinfach mal weggelassen oder verändert. man hat das Gefühl, dass es möglichst effektvoll herüber kommen soll.
Abschließendes fazit: Der Film mag denen, die die Bücher nicht gelesen haben ja gefallen, aber alle, die sich für die faszinierende Geschichte von Tintenherz interessieren sollten die Bücher lesen und sich von der Geschichte verzaubern lassen.
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38 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Erwartungen übertroffen, 29. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht viel von diesem Film erwartet habe. Ich habe mich aus reinem Interesse an der Umsetzung einiger Szenen zum Ansehen entschlossen und war am Ende dementsprechend beeindruckt, dass meine Erwartungen dermaßen übertroffen wurden.

Ich habe hier eine Liste mit dem, was ich gut fand und mit dem, was ich nicht gut fand. Dazu muss ich sagen, dass ich das original beurteile und nicht die Synchronisation.

Gut fand ich:
- den Einfall mit den flüsternden Büchern, der immer wieder im Film auftaucht
- die Besetzung, vor allem Paul Bettany als Staubfinger, diese Stimme, und der sieht da einfach so unglaublich gut aus und spielt super, gut, dass er so oft auftaucht und andy Serkis (Gollum) als Capricorn, der nun wirklich der Böse, aber nicht unwitzig ist, genauso wie Staubfinger, der an manchen Stellen sehr lustige Gesichtsausdrücke zeigt
- Die Kostüme, Elinors großartiger Hut zum Beispiel
- die Umsetzung der Szenen in denen etwas aus einem Buch herauskommt bzw. hineingeht
- die Filmmusik
- Einige "dazuerfundene" Szenen, die nicht im Buch vorkommen aber trotzdem toll hineinpassen, z.B. den großen Wirbelsturm, der zur Flucht hilft und das herauslesen von Toto :) Der ist so süß
- Insgesamt die Komprimierung des Stoffes, denn das Buch ist ja nun doch sehr lang und alles kann man nicht hineinbringen, aber ich finde, dass fast alle guten und wichtigen Sachen auch im Film enthalten waren und man keineswegs das Gefühl hatte, das etwas fehlt oder alles zu knapp ist
- die Zeichnungen von Resa, die sehr gut getroffen sind
- deutlich ungruseliger als das Buch, was im Film wirklich super ist. die Bösewichte tun niemandem was an, außer in einer kleinen Szene, aber hauptsächlich beschränken sie sich aufs Drohen, weswegen sich kein Kind fürchten muss.
- Die Schlussszene, etwas anders als im buch aber trotzdem hervorragend.

nicht ganz so gut fand ich:
- den Anfang, eine mysteriöse Stimme aus dem Off, die einige nicht weniger mysteriös angehauchte Sätze über das Vorlesen von sich gibt, was sich anhört wie aus einem Märchenbuch.
- dass einige sehr gute Szenen (zum Beispiel die Anfangsszene) nicht im Film waren
- die Synchronisation, dieses näselnde, teenagerig-schwierige Gelaber von Meggie, die trockene Stimme von Staubfinger (wie kann man nur eine solche Stimme wie Bettanys derartig verschandeln??) und die nicht so schöne wie im buch beschriebene Stimme von Mo. Da diese Stimme ja nun wirklich wichtig ist hätte man auch ruhig eine besonders gute nehmen können.
- alle herausgelesenen Figuren haben Schrift quer übers Gesicht tätowiert, was an sich kein schlechter Einfall ist aber irgendwie sehr abstrakt und unpassend wirkt.
- einige logische Details, die aber nicht weiter schlimm sind

Ich glaube, dass viele, die hier schlechte Beurteilungen abgegeben haben, den Film auf Deutsch gesehen haben. Die Synchronisation macht wirklich viel kaputt, was eigentlich super war. So wirkt Brendan Fraser langweilig und emotionslos, Meggie ist eine Nervensäge und Staubfinger verliert jeden Humor und die vielen verschiedenen Charaktereigenschaften, die ihn so auszeichnen, wie zum Beispiel die Trauer und die Verbitterung über den Verlust seiner Heimat und seiner Familie.

So kann ich die Leute verstehen, die sagen, dass Tintenherz ein schlechter Film ist. Ich finde es nur schade, dass sie nicht das Original beurteilen sondern die deutsche Fassung.

Danke fürs Lesen dieser Rezension.
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43 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen guter Film ...PUNKT, 28. August 2009
Von 
A. Kruse (Schorten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe mir den Film bzw. diese BluRay völlig unbelastet gekauft, also ohne das Buch zu kennen. Bei den meisten Leuten gibt es immer das Problem, dass ein Film eine schlechte Bewertung kommt, weil der Zuschauer das Buch einfach besser fand. Das mag ja auch so lange gelten, wie die Geschichte im eigenen Kopf allein beim Lesen durch enorme Phantasie einfach zu etwas noch größerem heranreifen kann, als es die Filmemacher filmisch umzusetzen vermögen. Aber an dieser Stelle muss ich mich mal total gegen so eine Bewertung aussprechen. Es geht darum, einen Film zu bewerten, nicht etwa darum, einen Film mit einer eventuell vorhandenen Romanvorlage zu vergleichen, denn das sind ja nun mal 2 Genres. Umgekehrt wäre es genau so, wenn ich ein Kochbuch lese, und dann ein Hähnchen brate, und dann sage, dass das Kochbuch schlecht ist, weil ich beim Lesen das Hähnchen gar nicht richtig schmecken konnte, sondern erst, als ich selbst eins gebraten habe. Ja, steinigt mich ruhig für den - zugegeben - etwas eigenartigen Vergleich.
Ich für meinen Teil war also im Kino und habe eine Vorschau für Tintenherz gesehen, und war anhand derer schon sehr gespannt auf den Film.
Somit habe ich also bis zur Veröffentlichung gewartet, die BluRay gekauft, das Heimkino angeworfen, und 2 Stunden später einen tollen Film hinter mir, der ein tolles Bild und einen tollen Ton hat, eine gute Story hat, die Spannung/Spaß/Abwechslung bietet, und ein paar richtig gute Schauspieler, an denen ich rein gar nichts auszusetzen hatte. Und all diese Gefühle konnte ich ganz einfach für mich genießen, denn ich musste nicht erst 37 Stunden hin und her überlegen, ob für mein Empfinden Seite 13 oder 88 oder 124 irgendeines Buches korrekt umgesetzt wurden, was ja auch wiederum für jedes Empfinden unterschiedlich sein kann.
Fazit für mich: toller Film.
Also bitte weniger Äpfel und Birnen (Bücher und Filme) vergleichen, und einfach nur Filme bewerten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr Komisch!, 9. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Warum hat Brendan Fraser immer wieder das Pech schlechte Filme zu machen?! Ich habe das Buch nicht gelesen und daher kann ich den Film mit nichts vergleichen. Kurz gesagt, der Film ist ziemlich Komisch. Die Story ist an manchen Stellen etwas wirr sowie verwirrend. Desweiteren finde ich die Darstellerwahl des Bösen (Andy Serkis) einfach nur lächerlich. Für mich war die Person nicht grausam oder bedrohlich sondern nur armselig. Was mir sonst noch aufgefallen ist, dass einige Statisten, Deko (Einhorn), Gebäude, etc. billig gewirkt haben und ich konnte bis auf das Mädchen keinem den dargestellten Charakter abnehmen. Positiv war die gute Musik und ein paar nette Gags aber das was der Trailer versprochen hatte, konnte der Film nicht halten. Mich persönlich hat auch das Ende wieder gestört, dass mich eher an den 2. Weltkrieg erinnert hat, als an ein Märchenabenteuer.

Die DVD hat dafür einen guten Ton in Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Englisch) und bietet ein gutes Bild. Als Extras findet man neben dem Trailer "Eliza liest uns etwas vor". Hierbei liest die Darstellerin Eliza Bennett ihre liebsten nicht verwendeten Tintenherz-Passagen mit Illustrationen von Cornelia Funke. Ist eine nette Idee aber nichts besonders.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Rezension von einem..., 20. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
...der das Buch nicht gelesen hat. Ja, solche Menschen gibt es auch. Ich will ehrlich sein, ich bin alles andere als ein Cornelia Funke Fan. Das liegt vor allem daran, dass mir ihre Geschichten aus anderen Genre-Klassikern irgendwie bekannt vorkommen. Aber da ist sie als Autorin natürlich nicht allein. Nichtsdestotrotz wanderte die Tintenherz DVD in meinen Player. Brendan Fraser hat mich vor kurzem in The air i breathe begeistert und Helen Mirren ist ohnehin ein Muss. Mein Fazit vorweg: Ich war angenehm überrascht. Die Verfilmung des Funke-Romans ist ein sauberes Fantasyabenteuer auf DVD. Da kann man sich weitaus schlechter unterhalten lassen.

Mortimer(Brendan Fraser) lebt mit seiner Tochter Meggie(Eliza Bennett) allein. Meggie glaubt, dass ihre Mutter die Familie verlassen hat. Sie weiß nicht, dass ihr Vater eine "Zauberzunge" ist. Er kann beim Vorlesen aus Büchern die Figuren lebendig werden lassen. Bei einer dieser Vorlesungen verschwand seine Frau in dem Buch Tintenherz. Jetzt ist Mortimers Ziel, dieses Buch zu finden, um sie zurück zu holen. Als er fündig wird, steht er plötzlich Staubfinger(Paul Bettany) gegenüber. Einer Figur aus diesem Buch. Staubfinger will mit aller Macht zurück in die Geschichte. Darum bittet er sogar den Bösen Capricorn. Der will mit Mortimers Vorlesekunst nicht weniger als die Welt beherrschen. Dafür braucht er allerdings die Hilfe seines bösartigsten Verbündeten, des Schattens. Und den kann nur Mortimer aus der Geschichte herauslesen. Aber es kommt natürlich alles ganz anders. Mortimer, Meggies Tante Elinor(Helen Mirren) und eine Menge Buchfiguren sagen den Bösewichtern den Kampf an...

Sicher ist die Handlung des Stoffs vorhersehbar und im gängigen Muster gestrickt. Das macht den Film jedoch weder langweilig noch schwach. Brendan Fraser spielt den Mortimer souverän und glaubwürdig. Die stärkste Figur der Story ist jedoch Staubfinger. David Lindsay-Abaire ist bei der Verfilmung der Romanvorlage keine Risiken eingegangen und hat Tintenherz für ein breits Publikum inszeniert, das nicht unbedingt den Roman gelesen haben muss, um den Film zu verstehen. Das eingefleischte Romanfans von der Verfilmung enttäuscht sind, ist aus vielen Kritiken herauszulesen. Allerdings ist das bei der Umwandlung eines "Lieblingsbuches" in einen Film selten anders. Bleibt mal wieder nur mein Tip: Entscheiden sie selbst.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen witzig, spannend und alles liebevoll umgesetzt, 20. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Als großer Fan der Tintenwelt hatte ich mich bisher nicht "getraut" den Film anzuschauen, da die Kritiken doch alle eher schlecht ausfallen. Nachdem ich den Film dann diese Woche endlich gesehen habe, kann ich nur sagen: "Ich kann es nicht verstehen!"
Nachdem ich mich erst an die Hauptdarsteller gewöhnen musste (Mo und Staubfinger sehen viel zu gut aus! Was ich natürlich nicht bedauere!), bin ich total in den Film versunken. Natürlich gibt es Dinge in dem Buch, die man unmöglich in einem Film darstellen kann, aber ich finde nicht, dass sie dem Film "fehlen".
Die Idee der Geschichte ansich ist ja schon faszinierend, die Charaktere gut umgesetzt, die Dialoge witzig und/oder bedeutsam, die Landschaften traumhaft, Elinors Haus und v.a. Capricorns Unterschlupf genial verbildlicht.
Ich kann den Film jedenfalls nur weiterempfehlen, wer natürlich auf harte Action steht, sollte eher einen anderen wählen.
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3.0 von 5 Sternen Teilweise leider etwas zu lasch..., 20. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz [Blu-ray] (Blu-ray)
Tintenherz erzählt die Geschichte von einem Menschen, der Bücher lebendig werden lassen kann.
Das Problem --> Jedes mal wenn er vorliest wird jede Person, die er (unfreiwillig) aus dem Buch liest, mit einer Person in
der realen Welt getauscht. Und genau hier fängt das Problem an...

9 Jahre nachdem seine Frau Resa verschwand, versucht Mortimer "Mo" Folchart das Buch "Tintenherz" zu finden, um sie wieder
aus genau diesem Buch zu lesen. Als wenn das nicht schon genug wäre, muss er seine Tochter beschützen und verheimlichen dass
er Bücher "lebendig" werden lassen kann. Das ganze wäre wesentlich einfacher, würden ihm nicht noch die Figuren aus dem Buch
"Tintenherz" das Leben schwer machen.
Ziel muss es also sein, die Figuren aus "Tintenherz" in ihr Buch zu verbannen und seine Frau Resa zurückzuholen.

Das ganze wird, öfters als einem lieb ist, ziemlich lasch dargestellt. Zwar ist die Geschichte und der Film gut erzählt, die "Action" Szenen
sorgen jedoch nicht für einen !WOW! Aufruf. Auch sind die Schauspielerischen Leistungen vieler Akteure teilweise nur mittelmäßig...
irgendwie lustlos.

Tintenherz ist beileibe kein schlechter Film, bleibt jedoch schauspielerisch weit hinter seinen Möglichkeiten. Einen anderen
Grund für die Mittelmäßigkeit des Films kann ich persönlich nicht finden. Was ich mir jedoch denken kann (da ich das Buch zum Film
nicht kenne) ist, dass es an dem Bestseller von Cornelia Funke nicht liegen kann das der Film so mittelmäßig ist, denn dieser bietet
genügend Material, das man wesentlich besser verwerten kann.

Fazit:
Für Fans des Bestsellers von Cornelia Funke ist dieser Film sicherlich Pflicht, alle anderen müssen wohl oder übel ein Risiko eingehen.
Aber keine Angst...Schrott ist dieser Film auf keinen Fall!!!
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3.0 von 5 Sternen "Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten", 16. August 2009
Von 
MaReIx "Marci" (Herne im Rurhgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Eines Abends liest Moe seiner Tochter Meggie und seiner Frau Geschichten vor. Und merkt nicht wie einzelne Gegenstände aus den Geschichten lebendig werden.

Nach langer Suche findet Mo eine der letzten Ausgaben von Tintenherz. Doch leider ist auch sein alter Freund Staubfinger hinter diesem her und versucht die Ausgabe Mo zu entwenden. Dieser flieht darauf hin zusammen mit seiner Tochter Meggie zu ihrer Großtante Elinor. Mit der Hoffnung dort sicher zu sein. Die Büchersammlerin und unfreundliche Elinor macht es den beiden nicht einfach doch ist sie das kleinere Problem.
Und wie sicher sind die beiden wirklich?

Die Verfilmung von Tintenherz empfand ich als enttäuschend. Bei dem gesamten Film wurde ich das Gefühl nicht los, dass irgendwas fehlt. Die Geschichte wurde zwar nicht groß geändert, doch wurde vieles weggelassen und noch mehr in einer anderen Reihenfolge als im Buch wiedergegeben. Da ich das Buch kenne, bemerkt nun mal die Änderungen, empfindet sie als Verschlechterung und ärgert sich. So macht diese Verfilmung einfach keinen Spaß.

Im Vorteil wer das Buch noch nicht gelesen hat.

An den Darstellern hat es dabei nicht gelegen. Die Leistungen aller sind gut. Wobei natürlich die Hauptdarsteller Brandan Fraser & Eliza Bennett herausstechen. Doch auch die anderen Schauspieler wie Paul Bettany, Helen Mirren & Andy Serkis verkörpern ihre Charaktäre glaubwürdig und gut. Als Leser muss zugeben mir die meisten Personen im Buch genauso vorgestellt zu haben wie sie auch im Film dargestellt werden. Dabei besonders die Figur von Staubfinger. Einzig bei Mo & Capricorn hatte ich nach dem Lesen der Bücher eine andere Vorstellungen wie diese auszusehen haben. Was allerdings beim Anschauen des Filmes nicht wirklich gestört hat.

Die Extras der DVD fallen allerdings wieder sehr dürftig aus. Es gibt neben den obligatorischen Kinotrailern ein Special in dem Co-Star Eliza Bennett ihre lieblingsstellen aus dem Buch vorstellt die nicht im Film verwendet wurden, begleitete von Illustrationen von Cornelia Funke. Das war's. Extras wie z.B. Einblicke in die Produktion des Films, Blicke hinter die Kulissen oder auch Gespräche mit den Schauspielern, den Produzenten und Cornelia Funke über den Film und den Vergleichen zu Buch und Film wären interessant gewesen. Schade!

Sicherlich ist es immer so, dass wenn man einen Film sieht der auf einem Buch basiert, dass man dann auch gelesen hat, der Film so gut wie nie an das Buch heranreichen kann, doch ist man bei Tintenherz schon bei Beginn einfach nur enttäuscht. Denn, als Leser, weiß man welche Chancen da vertan wurden. Und wie enttäuschend die Filmversion letztendlich geworden ist. Und das bei einem so guten Buch.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein seltsames Kuddelmuddel!, 22. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Tintenherz (DVD)
Hatte ich nicht in irgendeiner Zeitschrift gelesen, daß Frau Funke sich bei der Verfilmung der "Tintenherz"-Trilogie ein Mitspracherecht gesichert hatte? Da MUSS der Film ja gut werden, dachte ich, und erstand im Vertrauen darauf und voller Vorfreude die DVD. Doch muß ich mich wohl gründlich getäuscht haben in dem, was ich gelesen zu haben meinte, anders ist dieses Durcheinander auf der glänzenden Silberscheibe nicht zu erklären.

Zwar hat man die Darsteller für die Protagonisten sehr gut ausgewählt , doch die Handlung läßt sehr zu wünschen übrig, von Patzern wie beispielsweise amerikanische Orts-Hinweisschilder während einer Szene, die laut Buch ganz klar in Italien spielt, einmal ganz abgesehen. Es fehlen nicht nur wenigstens kleinste Einblicke in das ursprüngliche Zuhause von Meggie und ihrer Familie oder wenigstens ein winziger Hinweis auf Mo's Liebe zu seiner Arbeit, sondern es werden komplette Begebenheiten verändert, gestrichen, dazuerfunden. Andere Teile der Handlung werden aus dem zweiten Teil der Trilogie in den ersten vorverlegt, und teilweise dann auch noch obendrein so verändert, daß man sich fragt, wie man dann überhaupt noch diesen zweiten Teil verfilmen will, weil ihm dadurch gewissermaßen der Boden für wichtige Handlungsstränge (z.B. um Staubfinger und insbesondere um Meggies Mutter Resa) entzogen worden ist.

Ich muß gestehen, ich war entsetzt, wie man die klare Handlungsstruktur von Funkes wunderbarem Roman so entstellen und ins Chaos stürzen konnte, und das für mein Empfinden auch noch ohne erkennbare Notwendigkeit. Ich frage mich, wie jemand, der die Bücher nicht gelesen hat, der Filmstory folgen können soll. Für jemanden, der sie zuvor las, jedenfalls ist es, als hätte jemand versucht, aus ein paar Gestalten, einzelnen Motiven des Buches und einem gerüttelt Maß an Verdrehungen und frei Erfundenem einen Film zu machen. Dies ist - wie man sich denken kann - nicht gelungen. Die Handlung holpert und stolpert, vieles wirkt unerklärlich, sprunghaft und unzusammenhängend, dagegen konnten auch die gut ausgesuchten und im Grunde wirklich fähigen Darsteller nichts mehr bewirken.

Wirklich schade - dabei haben die Verfilmungen anderer Fantasy-Romane wie Rowlands bezauberndem "Harry Potter" oder dem extrem komplexen "Herrn der Ringe" von Tolkien doch gezeigt, daß es durchaus möglich ist, den Zuschauer in fremde Welten zu entführen und ihm trotz aller notwendigen Kürzungen und - geringfügigen - Abwandlungen dennoch ein stimmiges Pendant bzw. eine Ergänzung zur Buchlektüre anzubieten.

Nun, hoffen wir, daß es "Tintenherz" ähnlich ergeht wie dem "Herrn der Ringe". Denn dort ist ja der grandiosen jüngsten Verfilmung auch eine (oder waren es gar zwei?) vollends gescheiterte vorausgegangen.

Ich bin froh, Frau Funkes "Tintenherz"-Trilogie in meinen Bücherschränken zu wissen - und in meinem Innern, denn was ich gelesen habe samt all der Bilder und Szenen, die währenddessen in meinem Kopf abliefen, das kann mir keine noch so schlechte Verfilmung mehr wieder nehmen.
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Tintenherz
Tintenherz von Brendan Fraser (DVD - 2009)
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