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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker des NWOBHM
das 3. album von 1980 gilt als wohl das beste und berühmteste album von saxon. ewige heavy metal hymnen, wie "heavy metal thunder" , "strong arm of the law" und "dallas 1 pm" befinden sich auf der scheibe, die nun digital aufgepeppt wurde.
geniale riffs, vereint mit tollen melodien, bringt jeden motorradfahrer und headbanger ins akkustische paradies der...
Veröffentlicht am 11. April 2009 von BierBorsti

versus
2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischt
Die Hits waren und bleiben super. Allerdings ist die Wiedergabequalität nicht so gut, wie erwartet. Das ist schade.
Veröffentlicht am 27. Juni 2010 von Steffen Kilian


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker des NWOBHM, 11. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
das 3. album von 1980 gilt als wohl das beste und berühmteste album von saxon. ewige heavy metal hymnen, wie "heavy metal thunder" , "strong arm of the law" und "dallas 1 pm" befinden sich auf der scheibe, die nun digital aufgepeppt wurde.
geniale riffs, vereint mit tollen melodien, bringt jeden motorradfahrer und headbanger ins akkustische paradies der musik.
die produktion des albums ist um einiges besser, als die vom vorgänger " wheels of steel", das ebenso im jahre 1980 erschien, aber vom sound her viel dumpfer klingt.
"strong arm of the law" ist ein zeitloser klassiker des britischen heavy metal und ist das aushängeschildalbum der band, wie bei judas priest "british steel" oder iron maiden " the number of the beast".
garantiert Kein fehlkauf.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Starke Arm des Gesetzes, 13. März 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Audio CD)
1980 war d a s Jahr für Saxon. Erst der Durchbruch mit der genialen "Wheels Of Steel" und dann schoben sie ein sicher gleich starkes Album mit dem Titel "Strong Arm Of The Law" nach. Sie waren zu diesem Zeitpunkt auf Augenhöhe mit Motörhead und Judas Priest.
Es wurde eingespielt von Paul Quinn (Guitars), Graham Oliver (Guitars), Steve Dawson (Bass Guitar), Pete Gill (Drums) und natürlich Biff Byford (Vocals). Alle Titel wurden von Saxon komponiert und geschrieben.

Heavy metal thunder: Eines der härtesten Stücke der Band, ganz stark.
To hell and back again: Sehr schnelles Lied und trotzdem sehr melodisch. Ein kleines Meisterwerk.
Stong arm of the law: Die Gitarrenriffs am Anfang, die Vocals, Saxon von ihrer besten Seite.
Taking your chances: Sehr schnelles Stück und trotzdem viel Melodie.
20.000 feet: Ein Nackenbrecher, sehr stark.
Hungry years: Eher langsam und ganz, ganz stark.
Sixth form girls: Schnell, melodisch und (natürlich) stark.
Dallas 1 pm: Vielleicht d a s Stück von Saxon überhaupt?! Die Gitarren, die Vocals, der Text...kaum zu toppen.

Kein einziger Hänger, nur Kracher. 5 Sterne für "Strong Arm...". Eine Offenbahrung des Heavy Metal.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Saxon-CD aus der besten Phase, 2. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
Die geniale Saxon-Phase in der sie Vorzeigemusiker der NWOBHM waren, reicht von "wheels of steel" bis "crusader", danach haben sie ihren Sound versucht, an den amerikanischen Markt anzupassen und sind damit gehörig badengegangen. Erst mit "Solid Ball of Rock" besannen sie sich ihrer Wurzeln und sind seither mal mehr, mal weniger hörenswertes Aushängeschild britischen Schwermetalls.

Die CD sollte man allein schon wegen "Dallas 1 PM" und "Strong arm of the law" kaufen, der Rest ist aber auch 1a! Nur viel zu kurz, die CD, welcher Missstand aber nun dank sehr wertigem Bonusmaterial behoben wurde. Der Sound ist defintiv besser als bei den alten CDs, was aber nicht schwer ist: diese klangen einfach %§@%& ;)

Der Sound kann stellenweise nicht ganz überzeugen, "Heavy Metal thunder" und "To hell and back again" klingen dumpf, da hätte man mehr draus machen können, aber das spielt keine Rolle! THE EAGLE IS BACK in remasterter Form mit einem schönen Booklet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker des Heavy Metal..., 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
Als Ende 1980 die dritte Langrille von Saxon erschien standen bereits zwei hervorragenden Scheiben zu Buche. Das unterproduzierte Debüt-Album *Saxon* von 1979 und der Speed-Kracher *Wheels Of Steel* ein paar Monate darauf. Zwischen beiden Scheiben lag allerdings ein Quantensprung in der musikalischen Entwicklung. Die Band ging vom Hardrock zum harten Metal.

*Strong Arm Of The Law* setzte diese Entwicklung fort. Die Geschwindkeit der Songs wurde im Vergleich zum Vorgänger zwar wieder reduziert, aber sie klangen ausgefeilter, abwechslungsreicher und auch spannender. Ich halte *Wheels Of Steel* auch heute noch für einen unumstößlichen Meilenstein des NWOBHM, aber *Strong Arm Of The Law* war dennoch eine klare Steigerung.

Songs wie *Heavy Metal Thunder*, *To Hell And Back Again*, *Taking Your Chance* und *20,000 Feet* möchte ich persönlich in meiner Sammlung nicht vermissen und Nummern wie *Strong Arm Of The Law* und *Dallas 1PM* zählen durch ihre unglaubliche Atmosphäre auch heute noch zu den besten Songs die Saxon jemals geschrieben haben. Die Qualität dieser Scheibe erreichten Saxon danach leider nicht mehr, auch wenn sie bis auf zwei, drei durchwachsene Scheiben bis heute immer sehr gute Platten veröffentlicht haben.

FAZIT: Klassiker, mehr gibts nicht zu sagen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwermetall-Donner, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
Eigentlich kann ich mit Heavy Metal nichts anfangen.
Ich habe es wirklich versucht;auf so mancher Party lief das Zeug,ich hab mir so manche Platte damals geliehen und versucht,mich drauf einzulassen,mich von der Begeisterung einiger Leute in meinem Umfeld mitreißen zu lassen.
Die "Großen" (Def Leppard,Iron Maiden,Judas Priest uva),"Geheimtips" von Hardcore-Metal-Fans (zB Y&T)...nix zu machen.
Als Prog-Rock-Hörer klang das alles für mich immer nur ermüdend,laut,aggressiv,irgendwie immer gleich.
Mir fehlte das Besondere in der Musik,es sprach mich alles nicht an,Thema abgehakt,wie Punk,Reggae,Volksmusik ua.
Und dann spielten sie auf einer Party etwas,das mich sofort packte,plötzlich verstand (selbst) ich,warum die alle immer ihre Köpfe wie irre hin und her schmissen und ausflippten.
Es war "Strong Arm Of The Law" von Saxon,welches damals gerade herausgekommen war.
Sofort holte ich mir die Scheibe und fand sie auf völlig andere Art toll,als "meine" Musik (Pink Floyd,Genesis,Eloy uva).
Davon mehr als überrascht, versuchte ich mehr davon zu finden,fast ohne Erfolg.Nur "Highway To Hell" (AC/DC) sollte mir noch gefallen,allerdings nicht ansatzweise so sehr,wie SAOTL.Bei Black Sabbath ("Black Sabbath" und "Master Of Reality" sind Hammer-Alben,total abgefahren) mußte ich mich dann belehren lassen,daß das "Heavy Rock" sei,kein Metal.
"Strong Arm Of The Law" ist keine Musik,die ich immer hören kann,aber wenn es mich packt,finde ich es auch heute noch,Jahrzehnte später,einfach nur g..l.
Warum schreibe ich das alles?
Nun,ich kenne mich mit der Musikrichtung nicht aus,kann deshalb nichts schreiben,was Metal-Hörern etwas sagt,keine aussagekräftigen Vergleiche anstellen,aber....
es erscheint mir deutlich abwechslungsreicher,als andere Metal-Alben,die ich kenne;ein Song,wie "Dallas 1 P.M." bietet für mich mehr,als das,was ich aus dem Genre sonst so gehört habe.
Meinen Favoriten,"Takin Your Chances" ,dröhne ich mir auch heute noch in hoher Lautstärke fünfmal hintereinander rein und kriege dann kaum genug.Danach ist es dann aber auch für längere Zeit gut,bis es mich dann doch mal wieder anspringt.
Das ganze Album hat nicht einen Hänger ("Sixth Form Girls","Hungry Years" fallen aber deutlich ab,meine ich),macht einfach nur Spaß.
Eine reine Aneinanderreihung von subjektiven Höreindrücken und Meinungen stellt wohl keine gute Rezension dar,aber die Tatsache,daß selbst jemand,der eigentlich völlig unanfällig für diese Art von Musik ist,von dieser Scheibe (ab und an) derart gepackt wird,hat vielleicht doch eine gewisse Aussagekraft,zumal es (nach dem,was ich so gelesen habe) wohl kaum einen Metal-Hörer gibt,dem das Album nicht gefällt und es einen absoluten Kult-Status genießt.
Trotzdem nur 4 Sterne,da die Laufzeit sehr kurz ist (das Bonusmaterial auf dem Remaster zähle ich nicht mit),zwei Stücke deutlich abfallen und zwei Songs arg ähnlich klingen ("To Hell And Back Again"/"20,000 Feet").
Die Bewertung ist natürlich im Rahmen der Musikrichtung zu sehen,insofern bin ich fast schon wieder geneigt,fünf Sterne zu geben,andererseits wirkt die Musik gegenüber anderen 4-und 5-Sterne-Scheiben aus "meiner" Richtung schon sehr eindimensional,eine Bewertung fällt mir daher schwer.
Am besten klingt für mich ganz klar die alte Schallplatte.Die CD (eine alte Japan-Pressung),die ich besitze,schlägt die neuen Remaster deutlich,auch,wenn die Höhen etwas zurückhaltender daherkommen.
Die gesamte Aufnahme klingt im Vergleich zu anderen Metal-Scheiben etwas dumpfer,damals hat man halt einfach die Höhen voll reingedreht und die Loudness-Taste gedrückt.
Fazit: Wer auf Metal steht,wird hier wohl kaum eine Enttäuschung erleben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der starke Arm des Gesetzes - ein rundes Werk, 24. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
1980 erschien "Strong Arm of the Law", und war damit Saxon's zweite Studioscheibe, die in der Formation Peter "Biff" Byford (Vocals), Graham Oliver (Guitar), Paul Quinn (Guitar), Steve "Doobie" Dawson (Bass) und Pete Gill (Drums) eingespielt und in einer Rekordzeit von nur wenigen Monaten veröffentlicht wurde.

"Strong Arm of the Law" war der Nachfolger des noch tastenden, zu wenig selbstbewussten Zweitwerkes, das aber in jeder Hinsicht dem musikalisch ebenso überzeugenden Letzten und auch dem unmittelbaren Drittalbum ebenbürtig ist, aber den Charme, den Biff und seine Leute um sich scharten noch nicht voll auskosten und ausprobieren konnte.

Mit dieser Platte jedenfalls, beschreitet man weiter die extremen Möglichkeiten und weist mehr in Richtung "Heavy-Hard-Rock", denn in jene Kerbe, welche die Band Jahre später hoch und heilig zelebrierte und welcher man den ungeschickten Namen "New Wave of british HEAVY Metal" gab. Das essentielle Wort, dass die Musikrichtung schon vorgab und erahnen ließ, wurde aber durch die Urväter, die sich diesem Stil ebenfalls hingaben, - "Judas Priest" und "Iron Maiden" - etwas zerstreut und verrissen. Maiden machten mit ihren ersten beiden Scheiben eher rockigeren Punk mit Hard Rock - Anleihen und Judas Priest steckten noch in den ersten Versuchen, wie modernerer Hard Rock zu klingen hatte. Dazwischen gab es dann nur die englischen Sachsen, die - meines Erachtens - ständig unbeachtet im Schatten der beiden genannten, äußerst wichtigen, prägenden Charaktere steht, die heute noch den Thron des "NWOBHM" innehaben, und an eine Pause heute wie damals gar nicht zu denken hätten.

Bei "Strong Arm of the Law" entwickelte sich Saxon weiter. Die in jeglicher Hinsicht harten und rasanten Stücke wichen zusehends auch Midtempo-lastigen, wie bluesigen Elemten. Davon ist hier und da noch nicht allzu viel zu merken (später war Midtempo in gepflegtem Stil Programm), kristallisiert sich gelegentlich aber dennoch heraus.

Die Stücke liefern ein in Mark und Bein erschütterndes Zeugnis darüber, dass Saxon hoch oben im Metal-Olymp - wie ihre Epigonen Priest und Maiden - drohnen und auch nach über dreißig Jahren zur Speerspitze gehören, was virtuose Soli und kantige, schnelle Nummern und einen aggressiv, beißenden Gesang - wie ihn eigentlich nur Byford zu *spielen* bzw. verwöhnen pflegte -, der sich unnachgiebig in die Gehörgänge fräst, anbelangt.

Zeugen dieser wirksamen Symbiose werden wir mit D E M Opener für ein Saxon-Album überhaupt, nämlich "Heavy Metal Thunder", dem starken, flotten "To Hell and Back again" und dem kraftvollen Titelstück, das bereits auf vielen Konzerten der Briten Anlass zum Mitsingen gab und eines ihrer bekannteren Tracks darstellt. Irgendwie hat mich dieser Song schon immer gefesselt, erinnert er in seinen "Grundmanifesten" doch insgeheim an AC/DC.
"Taking Your Chances" ist dann noch ein Highlight, das ein fettes Riff präsentiert und nur noch durch eine Saxon-typische Nummer "20,000 Feet" auf der ersten Seite kontrastiert wird.

Mit "Hungry Years" steht dann auf der zweiten Side noch ein fester Heavy Metal Track in den Startlöchern, der großes Hitpotenzial beweist, leider viel zu unterbewertet. Hier halten dann auch die oben erwähnten Blues-Elemente Einzug, die dem Song eine gewisse, eigene Note verleihen.

"Sixth Form Girls" stützt die These, dass die Truppe unberechtigterweise in eine Schublade mit Maiden und co. gesteckt wurden, in die sie meiner Meinung nach nicht hineingehörten. Wieder rasant beginnend, führt der Track die Form weiter, wie sie die Metalpresse und Fans, welche die Band damals schon um sich scharren konnte, auch begrüßte.

Sehr eingängig dann zum Schluss "Dallas 1PM" mit welchem sie einen kleinen Hit zu verzeichnen hatten. Gut kann man die Entwicklung zu melodischem, aber hartem Metal nachvollziehen, der sich in diesem langsameren Metier entfalten konnte und sich dort - dem Potenzial bewusst scheinend - auch wohl fühlte. Ein Ass im Ärmel auf (fast) jedem Konzert. Ganz großer Abschluss, für ein großes Album.

Das 2009 Remaster ist recht gelungen. Ein paar Höhen und Tiefen da, einige nuancen - und facettenreiche, respektable Seiten dort. Bei Legenden wie Saxon, wie sie sich 1980 schon erhoben, ist das aber sowieso potenziell zweitrangig.

Die Metalpresse huldigte das Werk als "New Wave of British Heavy Metal". Ich beschränke mich hierbei auf den Begriff HEAVY Metal, wenngleich hier jeder seine eigene Meinung vertreten dürfte.

Auf "Strong Arm of the Law" setzten sie alles auf eine Karte, und der berechtigte Erfolg sollte der Gruppe mit dem Nachfolger "Denim and Leather" recht geben....

Fazit: Großer Klassiker. 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 7. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
Die dritte Scheibe einer Band ist ja immer das sogenannte “Make It Or Break It“-Album. SAXON erging es da mit “Strong Arm Of The Law“ im Jahre 1980 nicht anders. Das selbstbetitelte Debüt war noch mehr Hard-Rock als Metal. Das nachfolgende “Wheels Of Steel“ ging schon in die richtige Richtung (und war sehr erfolgreich), aber erst mit “Strong Arm Of The Law“ etablierten sich SAXON da, wo sie hingehörten: An die Spitze der jungen New Wave Of British Heavy Metal. Neben Acts wie IRON MAIDEN, ANGEL WITCH, DIAMOND HEAD oder TYGERS OF PAN TANG sorgten die Jungs aus Barnsley (Grafschaft Yorkshire) auch mit ihren Live-Shows für Furore.

Das ist aber auch nicht verwunderlich, wenn man auf Granaten wie den Titeltrack oder die Hymne “Heavy Metal Thunder“ zurück greifen kann. “Strong Arm Of The Law“ enthält gleich fünf (von acht Stücken auf dem Album) Songs, die bis heute immer wieder den Weg in die Setlist von SAXON finden. Allein daran kann man sehen, wie wichtig das Album für Biff Byford und seine Jungs war. Roh, aggressiv und trotzdem hochmelodisch fängt es beeindruckend die Energien ein, die SAXON auch heute noch immer bei ihren Konzerten entladen. Dabei hat die Band die perfekte Mischung aus schnellen, aggressiven Metal Songs wie “Heavy Metal Thunder“, “To Hell And Back“ und “20,000 Ft“, denen gegenüber mit “Strong Arm Of The Law“ und “Dallas 1 P.M.“ groovige Stampfer stehen, gefunden. Bei dem Album stimmte einfach alles. Vom Sound bis hin zum schlicht gehaltenen Cover.

Fans der Band haben das Album natürlich. Aber auch für die ist die Neuauflage, die in diesem Fall mit acht Bonustracks daher kommt, interessant. Es befinden sich unter den Bonustracks vier Songs einer BBC-Session von 1982 (“To proof that this is a live show, we now play a song that we’ve written only a few days ago. This one’s called “The Eagle Has Landed”.), die ebenfalls einen sehr rohen Sound haben. Dazu gibt es mit “Mandy“ eine sehr frühe Version des Songs “Sixth Form Girls“ zu hören. Die hätte man sich allerdings auch sparen können, denn sie kommt nicht an die Albumversion heran und ist eher langweilig. Auf der anderen Seite ist es natürlich interessant zu sehen, wie sich ein Song im Laufe der Zeit entwickelt. Eine alternative Version von “To Hell And Back“ und die beiden, in diesem Jahr neu gemischten (in den legendären Abbey Road Studios) Klassiker “20,000Ft“ und “Heavy Metal Thunder“, beschließen eine rundherum gelungene Neuauflage eines Klassikers der NWOBHM.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Referenz-Werk von Saxon, 23. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
Saxon hatten Ihren Stil seit "Wheels of Steel" etwas weiterentwickelt und verfeinert und der Härte-Grad hatte eher noch zugenommen. Mit "Heavy Metal Thunder" stieg man mit einem der schnellsten und härtesten Songs die es damals überhaupt gab in das Album ein. Eine echte Hymne die gerade die Schüler thematisch ansprach -- was zu der Zeit auch die Haupt-Käuferschicht dieser Musik waren. Mit dem melodischen aber nicht minder harten und schnellen "To hell and Back again" ging es auf sehr hohem Niveau weiter, bevor mit dem Titelsong eine echte Hard-Rock-Mid-Tempo-Hymne und die erste Single-Auskopplung des Albums kam. Die Riffs und der geile Refrain - besser gehts nicht. Das gute und schnelle "Taking your Chances" ist der schwächste Song des Albums, aber mit schönen Lead-Gitarren und bedenkt bitte - Einer muss der schwächste sein. Mit "20.000FT" wird wieder das Tempo unheimlich angezogen bevor es dann mit "Hungry Years" etwas gemähchlicher, aber doch sehr heavy und groovend zur Sache geht. Das schnelle,leichte,lockere,eingängige,groovende und fast ein wenig poppig wirkende "Sixth form Girls" wäre sehr Single-geeignet gewesen. Auch ein klasse Song. Für Viele ist das abschliessende,atmosphärische, aber trotzdem unheimlich groovende "Dallas 1PM" der Beste Saxon-Song überhaupt!

Das Album ist noch einen Hauch stärker und in sich kompakter als es zuvor "Wheels of Steel" schon gewesen war. Hier hat man mit einem unheimlich dynamischen und hartem, aber doch melodiösem und eingängigen Album seinen Zenith erreicht und war zur Speer-Spitze der noch jungen New Wave of British Heavy Metal-Bewegung geworden. Wenn man jemandem ein echtes pures Heavy Metal-Album vorspielen sollte, dann nennen Viele Judas Priest als das Mass der Dinge, ich würde dieses Album hier benennen -- es leistet sich keinerlei Schwächen, alles spielt sich auf höchstem Niveau ab -- das ist ein echter Heavy-Metal-Klassiker !!!! -- Die Bonus-Tracks sind eine nette Draufgabe, mehr sollte man darin auch nicht sehen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der musikalisch starke Arm des Gesetzes, 20. Februar 2012
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
Nach dem überwältigenden Erfolg von - Wheels Of Steel - erschien noch im gleichen Jahr, nämlich im Oktober 1980 das dritte Album - Strong Arm Of The Law - auf dem die englischen Sachsen nahtlos dort anknüpften, wo sie bei - Wheels Of Steel - aufhörten. So beginnt diese Scheibe mit einem Rauschen, das an die ausklingende Geräuschkulisse von - Motorcycle Man - erinnert, bevor es anfängt zu regnen, und gleich darauf begleitet von einem Donnergrollen, die eingängigen und harten Gitarrenriffs des mittlerweile klassischen Songs - Heavy Metal Thunder - erklingen. Auch auf dem zweiten Song - To Hell And Back Again - zelebrieren SAXON einen "Heavy-Metal-Donner", mit einer Spielfreude, dass es richtig Spaß macht abzurocken. Spätestens jetzt war klar, dass - Wheels Of Steel - keine Eintagsfliege war, sondern, dass es sich bei SAXON um eine Band handelt, die sich zu einer ernstzunehmenden Größe in dem Genre "NWOBHM" geworden ist.

Vor allem der Titeltrack des Albums macht unmissverständlich klar, dass SAXON auch keine Schwierigkeiten damit haben, scharfe und berechtigte Kritik an der Gesellschaft und den Medien zu üben. So wundert sich die Band nicht nur über die einseitige oder eintönige Musik, die im Radio gespielt wurde, sondern genauso darüber, dass unsere Gesellschaft irgendwie immer das Gleiche haben möchte, und dass irgendetwas an dieser Einstellung nicht stimmt. Dabei vermitteln sie dem Hörer unmissverständlich, dass er sich von dieser Eintönigkeit und Langeweile distanzieren soll, und dafür lieber etwas Anderes, Individuelleres machen soll. Auch in den darauffolgenden Titel bittet die Band den Hörer keine Lebenszeit zu verschwenden, sondern seine Chancen im Leben wahrzunehmen.

Sowohl zu dem "Dampfhammer-Song" - 20.000 Ft - als auch dem Titel - Dallas 1 PM - muss ich hier an dieser Stelle nicht wirklich viel sagen, außer, dass diese beiden Titel unzweifelhaft zu den besten Songs dieses Musik-Genres gehören. Strong Arm Of The Law - ist ein absolut gelungenes Nachfolgealbum, das - Wheels Of Steel - in Nichts nachsteht, und überrascht nebenbei noch dem untypischen, und stark blues-angehauchten Titel - Hungry Years.

Auch die Remasterung ist jeden Euro wert, da das Album nicht nur einen wesentlich verbesserten Klang aufweist, sondern auch noch sechs bisher unveröffentlichte Live-Tracks und zwei Alternativ-Versionen enthält.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der 2. Geniestreich., 12. Juni 2011
Von 
Sicman "SiC_mAn" (buxtehude (westabsurdistan)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Strong Arm of the Law (Remaster 2009) (Audio CD)
"Strong Arm of the Law" klingt nochmal eine ganze Ecke runder als der c.a. 6 Monate zuvor veröffentlichte Vorgänger "Wheels of Steel". Tracks wie die Doublebassgranate "Heavy Metal Thunder", dem nicht minder flotten "20.000 ft." oder das atmosphärische "Dallas 1 PM" zieren auch heute noch die Setlist von Biff und seine Kumpels. Auch soundtechnisch macht man nochmal einen ganzen Satz nach vorne. Alles klingt ein wenig druckvoller.
Absolute Pflich für jeden H.M. Maniac!
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