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am 11. November 2003
Ich habe diese Aufnahme vor einigen Jahren im WDR 3 gesehen. Seit dem suche ich sie überall und bin glücklich, sie endlich gefunden zu haben. Sie hat mich zutiefst berührt. Es gibt wohl keinen besseren Evangelisten als Enst Haefliger. Wenn er die Worte des Petrus singt: "... und weinte bitterlich...", dann bleibt kein Auge trocken. Die szenische Darstellung ist sehr gut gelungen und unterstreicht diese einmalige Musik Bachs. Aber selbst ohne diese Bilder haben wir hier ein einmaliges Meisterwerk - des Muskers Bach und durch die hervorragenden Interpreten.
Manfred Sölllinger
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am 14. März 2002
Dem Regisseur Hugo Niebeling ist es gelungen, Bachs Johannes-Passion als Gesamtkunstwerk ins "Bild" zu setzen. Er benutzt die legendäre Aufführung der Johannes-Passion duch den Bachdirigenten Karl Richter und ergänzt sie durch eine Inszenierung mit Sängern und Tänzern.
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am 15. März 2013
„Es wäre gut, dass ein Mann würde umbracht für das Volk.“

Unter diesen Worten wurde 1991 im Dom zu Speyer ein bis dahin einzigartiger Versuch unternommen: Auf dem Hintergrund von Text und Musik der Bachschen Johannespassion wurde in einer gelungenen Symbiose antikes Mysterienschauspiel und modernes Tanztheater zu einer ganz eigenen Kunstform verbunden.

Das Ergebnis, das sich durchaus sehen lässt, bringt die Passion Jesu ihren Zuschauern in ganz unvergesslicher realistischer Dichte nahe, dessen Aussage man sich kaum entziehen kann: Der da gewaltsam zu Tode Gebrachte, Jesus von Nazareth, starb FÜR UNS !
Arien und Choräle der Bachschen Passion deuten das, in minimalistischen Gesten schauspielerisch dargestellte Geschehen, mehrdimensional und beziehen es auf jeden einzelnen Menschen.

Der im Text des Oratoriums im Singular mehrfach angesprochene Mensch: „Ich“ oder „Du“, wird zur Stellungnahme und persönlichen Lebenspositionierung aufgerufen: „Was willst DU deines Ortes tun?“, „Erwäge…“, Mein Heiland ist tot…“
Andererseits wird das mit Jesus Geschehene in meditativer Gebetsform auf seiner Bedeutung für uns ausgelotet: „Denn gingst du nicht die Knechtschaft ein, müsst unsre Knechtschaft ewig sein…“ , „Bin ich vom Sterben frei gemacht?, Ist aller Welt Erlösung da?“

Einer der stärksten Denkanstöße der Passion ist der in ihrer Mitte ca. 15 Min in verschiedenen Variationen ständig wiederholte Satz: „Erwäge, wie sein blutgefärbter Rücken in allen Stücken dem Himmel gleiche geh…“
Übersetzt man diesen schwer verständlichen Satz in unsere heutige Sprachgewohnheit, dann wird da gesagt: Stell dir vor, erwäge, ob es vorstellbar wäre, dass alles, was Menschen hier mit Jesus tun, wir alle, mit Gott selbst tun?
Die Metapher „Dem Himmel“ wurde schon immer gern als verdeckte Aussage über Gott benutzt. Der dargestellte Kontext zeigt in Fesseln vorgeführte Gefangene und legt dabei den Gedanken nahe, ob nicht jegliches Leid, das Menschen einander antun Gott selber angetan würde, dessen Liebe einschränkungslos allen Menschen gilt.

Vermutlich bringt diese künstlerische Symbiose der Bachschen Musik mit modernem Tanztheater seinem Publikum die Bedeutung und Wahrheit des Lebens und Leidens unendlich dicht und persönlich nahe. Ganz nebenbei hilft sie uns, das unserer Lebenswirklichkeit recht ferne Denken und Glauben Johann Sebastian Bachs verstehen zu können.

Am Ende kann es jedem, der das Geheimnis des Mannes Jesus von Nazareth wirklich verstehen möchte, wesentliche und wertvolle Denkanstöße geben, so dass aus „Diesem Jesus“ am Ende „MEIN JESUS“ oder „MEIN TEURER HEILAND“ wird.
Wenn nicht, so wird doch das Bekenntnis eines Pontius Pilatus in unserer Seele bleiben: „ECCE HOMO – SEHT welch EIN MENSCH“
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am 30. November 2002
Eine der besten Musik-Verfilmungen, die ich kenne. Hier wird nicht einfach eine Konzert raffiniert aufgenommen. Hier entsteht in ergreifenden Bildern höchst subtil gestalteter Film.
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am 24. November 2009
Es ist sehr interessant, sich diesen Film anzusehen, der zugleich Passion ist wie auch Ballett wie auch Film.
Zwar gerät die Musikalität etwas auf den Hintergrund, weil über die Musik hinaus gesprochen wird - das ist aber kein Problem, die meisten Bach-Fans hatten doch schon eine CD-Aufnahme der Johannes Passion.
Die Begegnung mit Tanz aus unserer Zeit, und das sehr passend im zeitlosen Dom zu Speyer hat mich sehr beeindruckt, und die Passionsgeschichte neu in die heutige Zeit gebracht.
Empfehlenswert !
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am 27. September 2010
Der Film von Hugo Niebeling hat mich deshalb sehr tief beeindruckt, weil mir die bekannte Musik von Johann Sebastian Bach, die ich selbst schon mitgesungen habe, durch die Tanz- und Theaterscenen in diesem schlichten weiträumigen Dom zu Speyer den Inhalt der Johannespassion auch optisch sehr bewegend nahe gebracht wurde.
Ich kann diese DVD nur weiterempfehlen und werde sie mir in der Passionszeit immer wieder gerne ansehen.
Anne Geyer
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am 17. Mai 2011
Die Darstellung der Johannespassion auf diese Weise ist sehr gelungen und sehr ergreifend. Man kann mit der wunderbaren Musik von Bach und der beeindruckenden Szenen das damalige Geschehen intensiv erleben und nachvollziehen. Durch diese Verfilmung erlebt der Zuschauer auch einzelne Ereignisse noch intensiver.Ich bin sehr ergriffen
davon und kann es nur weiterempfehlen.
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am 25. April 2016
Vor Jahren habe ich diese Aufführung im Fernseher gesehen. Und dann ging die Sucherei los. Nun endlich gefunden! Eine ausgezeichnete Mischung von Musik und Tanz. Ganz tolle Sänger und Chor. Jetzt ein Pflichtprogramm für jeden Karfreitag.
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am 31. März 2012
Ich hatte diese Produktion vor vielen Jahren mal auf VHS-Kassette mitgeschnitten und bin froh sie nun in digitaler Qualität bestellt zu haben.

Eine wirklich erstklassige Aufführung der Johannespassion mit einer sehr berührenden szenischen Untermalung - die eindrucksvoll ist, sich aber nie in den Vordergrund drängt.
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am 14. Mai 2014
Getanzte Oratorien sind sonst gar nicht meine Sache, oft albern und einfach überflüssig - in diesem Fall aber handelt es sich eher um einen dramatischen, sehr interessanten Kriminalfilm! Faszinierende Choreographien, die die Turba-Chöre ausdrucksstark begleiten, überzeugen genauso wie die filmischen Einstellungen, die die Personen wie z.B. Pilatus oder dessen Frau (!) charakterlich schildern. Die Empathie der Zuschauer wird dadurch zwangsläufig herbeigeführt, weshalb der Film unbedingt auch für Schüler der Oberstufe geeignet ist, die einen erleichterten Zugang zu diesem wundervollen Werk Bachs bekommen können. Die biblische Geschichte kennt jeder, nicht aber das Ringen Pilatus', die Kreuzigung Jesu vielleicht doch noch abwenden zu können. Und Menschlichkeit ist ja eines der Hauptthemen dieser Passionsgeschichte!
Die musikalische Umsetzung überzeugt ebenfalls. 5 Sterne!
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