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am 24. August 2009
Mit "To Those Who Walk Behind Us" schließen die Dänen endgültig mit ihrer experimentellen (Hoch)phase in Form der beiden zu dieser Neuveröffentlichung fast zeitgleich erscheinenden Re-Releases von 1-800 Vindication" und "Burn Me Wicked" ab, was sich mit dem letzten Album "The Prestige" bereits abgezeichnet hat. Anno 2009 konzentrieren sich die Schlechtgelaunten wieder verstärkt auf ihre Basis, nämlich mörderisch walzenden Death Metal weitestgehend in Reinkultur, ohne viel Experimente, dafür mit umso mehr Durchschlagskraft. Die stärksten Erkenntnisse aus der Phase 2004-2006 hat man dennoch geschickt in das neue Material eingebaut. So blieb bei einigen Nummern eine gesunde (Death) Rock-Attitude und auch die Schwedentodeinflüsse wurden optimiert, wohingegen die elektronischen Einsprengsel dieses Mal auf ein Minimum beschränkt und nur punktuell u.a. in "For The Record" platziert wurden. In bester Carcass-Manier zu deren "Swansong"-Phase groove-rockt der Opener "Blood On Your Parade" ohne Umwege in die Gehörgänge und zeigt auf simple, aber effektive Weise, dass es nicht viel songwriterischen Aufwand bedarf, um mit dieser marschartigen Glanztat Nackenaua beim geneigten Headbanger zu verursachen. "Come And Get Me" fasziniert mit einer tricky arrangierten Kombination aus treibendem Stakkatoriffing, doomigem Break und sehr geiler, leicht melancholischer Leadgitarre. Richtig fies Death Metal mit Tiefe in jeglicher Hinsicht bekommt der geneigte Hörer mit Nummern wie "Sale At The Misery Factory" (inkl. Motorradsample), dem schleppenden "My Number Is Expired" oder dem tollwütigen Oberhammer "This Unscheduled Moment" um den Latz geknallt. Mit "Johnny" soll übrigens der längst überfällige, kommerzielle Durchbruch erlangt werden, da laut Batten "alle bekannten Bands einen Song mit "Johnny" haben". Klingt plausibel und ich bin mir fast sicher, dass es bei ILLDISPOSED nur noch eine Frage von Tagen ist, bis sich ähnliche Verkaufszahlen einstellen wie seinerzeit bei den Fine Young Cannibals, die sich über das eingespielte Sample von "Johnny Come Home" am Ende des Songs bestimmt freuen werden. An melodischen Nummern gibt es wie angedeutet bei Weitem nicht mehr die Auswahl wie noch vor ein paar Jahren, dafür sind die selektierten Dinger umso stärker ausgefallen, man höre und staune bei "If All The World..." und dem ruhig beginnenden "Nu Gik Det Lige Sa Godt...", dass sich in eine hymnische Abrissbirne in Landessprache entwickelt. Der mit "Kanonenschüssen" untermauerte Titelsong zementiert das Fundament von dem elften Album in seiner ganzen Qualität, dass für mich zu den besten Veröffentlichungen aus dem Hause ILLDISPOSED zählt!
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am 8. September 2009
Dänemarks Death Metal Knallköpfe, rund um Frontwoofer Bo Summer, beehren uns nach nur knapp einem Jahr mit dem Nachfolgewerk zu dem verdammt starken Brocken "The Prestige", das nach den modernen Vorgängern, wieder ohne Synthies und Klargesang auskam und somit ein echtes Death Metal Monster darstellte.

Beim ersten Hören wird schon früh klar, dass auch "For Those Who Walk Behind Us" diese "back to the roots"-Idee weitergeführt wird. Der unverkennbare Groove, die Melodien und vor allem das fette Organ des Fronters, der nie um ein Outing verlegen ist, machen auch dieses Werk zu einem unverwechselbaren ILLDISPOSED Album. So werden die Wurzeln der Combo Stück für Stück wieder freigelegt. Natürlich gibt es wieder einige Melodien, wenn auch weniger als zuletzt und geile Leads, die das Mid-Tempo Geschehen schön auflockern und für Abwechslung sorgen. Bo hat sein Repertoire noch um einige Nuancen erweitert, sodass er mittlerweile in alle Richtungen grunzt, screamt und brüllt, was bei "Just Come And Get Me" sogar vage in die Richtung von OBITUARYs John Tardy geht. Auch die restlichen Trunkenbolde von ILLDISPOSED haben ein paar neue Tricks auf Lager und sind nie eines coolen Riffs verlegen, doch leider halten sich die Unterschiede zum Vorgänger doch recht in Grenzen und so können die Jungs diesen, und natürlich auch das Überwerk "1-800 Vindication" nicht toppen. Nichtsdestotrotz haben die Dänen wieder elf neue Brocken erschaffen, auf die man sich in livehaftiger Form schon sehr freuen darf und die auch einige Runden in den Playern drehen werden. Neben den altbekannten Samples aus diversen dänischen Filmen und Fernsehserien, haben die Jungs auch noch den auf dänisch vorgetragenen Song "Nu Gik Det Lige Sa Godt" drauf gepackt.

Ein legitimer, aber nicht bahnbrechender Nachfolger zu "The Prestige", bei dem Fans auf jeden Fall zugreifen müssen. Egal ob Synthies, Experimente oder waschechter Death Metal, ILLDISPOSEDs Sound macht einfach Spaß, klingt fett und nutzt sich nicht ab. Hoffentlich überrollen sie bald wieder unsere Breitengrade.
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