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am 30. März 2009
James Zabiela. Ein Mann, der sich aus technischer Sicht zu nichts zu schade ist. Alles ausprobiert, während seiner Sets Tracks live editiert, auseinandernimmt und wieder wie wild zusammenfegt, Minimal mit Maximal zu einem homogenen Maximum an Sound vereint.
Die dritte Zusammenarbeit mit Renaissance in seiner Tätigkeit als Dj ist meiner Ansicht die beste. Er hat seine Konkurrenz mal wieder locker überholt. Um längen. Warum? Die beiden CD's sind im Stil zwar völlig unterschiedlich und es wurden auch nicht 100 verschiedene Tracks zu einem Einheitsbrei gemixed. Beide Tonträger bestimmen das Hören eher durch eine herkömmliche, aber delikate Auswahl an Tracks. Tonträger 1 ist eher der Sparte Ambient/Abstract unter 100 bpm zuzuschreiben, aber dennoch mit viel Herz und viel Melodie. Ganz großes Theater. Wenngleich auch ältere Tracks Verwendung finden, qualitativ sind die Stücke nicht zu toppen. Mitunter wurden Soundschnipsel [mitgeschnittene Alltagsgeräusche] aus dem Sammelsurium Zabiela's eingeflochten. Zabiela ist ein Soundnerd. Das merkt man allen seinen Compilations, DJ-Sets und Produktionen.
Die zweite CD ist in der Qualität nicht schlechter, nur anders und vor allem schneller. Zabiela verfügt über einen hohen Grad an Musikverständnis. Er bedient sich auch hier älterer Tracks, aber auch neuerer Soundgespanne. Insgesamt ist es eher der untypische englische Sound, immer etwas minimaler, auch weniger Drum&Breaks, mehr Frickel und weniger Melodie wie auf Tonträger 1. Für mich ist es der Soundtrack für den Frühling 2009.

Jeder der so ein wenig was von elektronischer Musik versteht, fühlt sich mit dieser Compilation sicher bestens aufgehoben.
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am 13. April 2009
Eigentlich bin ich kein Fan von der neuen Generation der Technik-Freaks, die das DJ-Pult zu einem virtuellen Spielplatz gemacht haben. Dabei denk ich beispielsweise an die grausige "Cream"-Compilation von Eddie Halliwell, teils an die "Global Underground"-Mixe von James Lavelle und an die skurrilen Ableton-Sets von Sasha (die ich auch live erlebt habe). Tracks werden sinnlos und unkontrolliert geschnitten, gebogen, geteilt, mit fremden Effekten versehen, sodass am Ende von der originalen Spur nichts mehr übrig bleibt.

Ich bin eher ein Freund der klassischen Vinyl-DJ's (die gute alte 90er Welle, von Tenaglia zu Warren, von Tiesto zu Digweed), die in ihren Sets den Producer respektieren und den Originalsong nicht "technisch vergewaltigen". Ihre Klasse beweisen sie durch die Trackauswahl, durch rares Looping und delikaten Mixing.

Der "Master des CD-Players" James Zabiela gehört sicherlich in die Sparte der Technik-Freaks, deshalb war ich ziemlich skeptisch, als ich mir die neue Masters Series zugelegt habe - Skepsis, die sich zu meiner Überraschung bald gelegt hat. Nach mehrmaligen Hören der beiden CDs muss ich nämlich zugeben, dass die "Masters Series" von Zabiela ein fantastischer DJ-Mix ist. Eine angenehme Überraschung!

CD 1 ist der nunmehr typische Ambient-Teil eines 2-CD-Mixes. Ich würde ihn mit dem Wort "Eleganz" beschreiben. Alle tracks sind von hohem musikalischen Niveau. Besonders möchte ich die zwei fantastischen Nummern von Near The Parenthesis ("A Brief Walk In The Sea" und "Departing Gate") und "Zarathustra" von Ed Chamberlain nennen. Wenn ich eine Lounge Bar hätte, würde ich diese CD im Dauerlauf spielen.

CD2 ist der schnellere, clubtaugliche Teil. Es ist schwierig, diesem einen Genre zuzuordnen, da fast alle Sparten angespielt werden. Vom Zabiela typischen House/Break Beat zum Minimal Tech bis hin zum progressiven Bereich (die zwei Tracks von Komytea sind dem Progressive Trance-Bereich a la Above&Beyond zuzuordnen). Bei solch einem Genre-Salat kann vieles schief gehen, nicht so aber bei diesem Mix: Zabiela jongliert gekonnt und kein Track fällt negativ ins Hörbild. Teilweise erinnerte mich das Ganze an den qualitativ unerreichbaren "Global Underground London"-Mix von Danny Tenaglia, nicht in Bezug auf den Sound, sondern in Bezug auf das gekonnten "Ordnen" vieler Genres der elektronischen Tanzmusik.

Die typischen Effekte und Spielereien von Zabiela, die ich in der Anleitung kritisiert habe, fallen nie negativ auf, weil er damit nicht übertreibt. Im Gegenteil, durch den spärlichen Einsatz dieser gewinnen sie an Wert innerhalb des Sets - weniger ist eben oft mehr. Die Übergangene sind butterweich, im Minimal House-Stil, wie wir es von Satoshi Tomiie kennen.

FAZIT: Eine angenehme Überraschung für mich und eine Kaufempfehlung für diejenigen, die coole und elegante elektronische Musik mögen.
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