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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Ein Menschenleben ist oft nicht mehr Wert als die Information, die man aus diesem herausquetscht!"
CIA Veteran Ed Hoffman (Russell Crowe) ist einem Terroristen auf der Spur, der eine Reihe von Bombenattentaten plant. Doch was tun, wenn sich der Feind nicht einfach schnappen lässt!? Ganz einfach, man muss ihn aus seinem Versteck locken. Zu diesem Zweck setzt Hoffman seine "Geheimwaffe" Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ein. Doch je näher dieser seinem...
Veröffentlicht am 7. Mai 2009 von Amigo Del Sol

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gutes Agenten Bio-Pic, mässiger Ridley Scott
Der Film klingt vom Trailer und vom BD Cover hinweg schon wie ein potenzieller Knüller. Ridley Scott hat die Regie, Oscar Preisträger Leo di Caprio und Russell Crowe geben sich ein leichtes Gegenspiel. Doch wie immer ist es der Schein, der trügt.

Leo spielt einen CIA Agenten in dem zur Zeit beliebten Filmkrisengebiet, dem mittleren Osten. Als...
Veröffentlicht am 2. Februar 2010 von Venom


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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Ein Menschenleben ist oft nicht mehr Wert als die Information, die man aus diesem herausquetscht!", 7. Mai 2009
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
CIA Veteran Ed Hoffman (Russell Crowe) ist einem Terroristen auf der Spur, der eine Reihe von Bombenattentaten plant. Doch was tun, wenn sich der Feind nicht einfach schnappen lässt!? Ganz einfach, man muss ihn aus seinem Versteck locken. Zu diesem Zweck setzt Hoffman seine "Geheimwaffe" Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) ein. Doch je näher dieser seinem Zielobjekt kommt, umso wachsen bei ihm Zweifel an der Mission...

Die Amerikaner sind die Guten, das Böse kommt aus der islamistischen Welt. So simpel und eindimensional, wie die Dinge scheinen, sind sie aber nicht ganz. So entpuppt sich "Der Mann, der niemals lebte" als durchaus gelungener, vor allem vielschichtiger Thriller, der versucht viele Seiten dieses ewigen Konfliktes zu beleuchten.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von David Ignatius, einem renommierten amerikanischen Journalisten, gelingt es Regisseur Ridley Scott einen spannenden und undurchschaubaren (im positiven Sinne) Thriller zu schaffen, der mit überraschenden Wendungen und Wirrungen den Zuschauer bis zum Ende unterhält.

Russell Crowe als Morgenmantel-tragender Strippenzieher im Hintergrund, spielt eine wunderbar unsympathische Rolle. Leonardo DiCaprio glänzt ähnlich wie in Blood Diamond [Blu-ray] als genialer Gefolgsmann und Gegenspieler von Hoffman. Leider wirkt seine Liebesbeziehung zu der Iranerin Aisha (Golshilfte Farahani) zu aufgesetzt und eher deplatziert im Film. Als perfekten Kontrast zum lotterigen Hoffman ist sicherlich auch der jordanische Geheimdienstchef Hani (Mark Strong) zu nennen. Strong hat das Zeug zum heimlichen Star in diesem Film, sein Gegensatz zum arroganten und überheblichen Hoffman ist beeindruckend gut dargestellt.

So pendelt der Film stetig zwischen Wahrheit, Vertrauen und Misstrauen über die kulturellen Grenzen hinaus. Das Gesamtwerk lässt sich durchaus sehen und liefert einige neue Aspekte in der Arbeit der Geheimdienste in ihrem Kampf gegen den Terror. Vielleicht hätte Regisseur Scott etwas mehr Kritik an den Vorgehensweisen der Geheimdienste üben können, den phasenweise vermisste ich etwas mehr Konsequenz - für einen spannenden, und unterhalsamen Filmabend kann ich "Der Mann, der niemals lebte" vorbehaltlos empfehlen - 4 Sterne.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gutes Agenten Bio-Pic, mässiger Ridley Scott, 2. Februar 2010
Der Film klingt vom Trailer und vom BD Cover hinweg schon wie ein potenzieller Knüller. Ridley Scott hat die Regie, Oscar Preisträger Leo di Caprio und Russell Crowe geben sich ein leichtes Gegenspiel. Doch wie immer ist es der Schein, der trügt.

Leo spielt einen CIA Agenten in dem zur Zeit beliebten Filmkrisengebiet, dem mittleren Osten. Als dortiger Agent löst er Aufgaben, die ihm Russell über Standleitung aus dem US - Headquarters aufgibt. Leo hat eine große Hauptaufgabe: Finde die böse Terroristen Zelle, welche die ganze Zeit Dinge sprengt. Dafür muss sich Leo tarnen, er kann die Sprache, er hat die Mittel und er kauft schlichtweg die Kontakte. Dies ist mal ein recht realitätsnahes Agenten Dasein. Wenn es sein muss, kann Leo auch einfach mal den Rambo per Zugriff rauslassen. Dann wird auch schon mal kräftig geballert.

Di Caprio spielt eigentlich ganz gut, er gibt sich Mühe darzustellen, in welcher Zwickmühle sein Alter Ego sich befindet. Gefangen zwischen Vaterlandspflicht, Auftrag, neuen "Freunden" und der holden Maid von nebenan.

Russell Crowe ist deutlich weniger zu sehen als Di Caprio. Er gibt dennoch eine gute Figur ab und spielt den schrulligen aber clever-intreganten Chef ausgezeichnet. Man sieht dem ehemaligen Gladiator deutlich die Jahre an.

Neben Di Caprio und Crowe spielt sich auch ein Nebendarsteller sehr gut ins Bild. Mark Strong spielt im Film den örtlichen Geheimdienstchef Hani, der durch stille aber sehr starke Präsenz Di Caprio immer wieder in die Ecke drängt. Ausgezeichnete Schauspielerei, so hebt man sich in den Vordergrund und das trotz zwei Oscar Preisträger. Respekt.

Soweit so gut, die beiden Hauptdarsteller geben sich keine Blöße und dennoch ist der Film kein Knüller. Es mangelt auch nicht an durchtriebener Story, nein, die ist im umfangreichen Maß vorhanden. Wendungen hier, Machtspiele da.

Doch es mangelt an Filmfluß, man hat durch zu häufige Ortswechsel das Gefühl einen Episoden Film zu verfolgen. Oftmals endet eine spannende Szene in ellenlangen Gesprächen über Sinn und Unsinn des ganzen Unternehmens. Man wird als Zuschauer quasi teils gebannt, teils angeödet, sodass man dem Film seine knapp 2 Stunden deutlich anmerkt. Das Ende des Filmes scheint mir ein wenig wie ein Weckruf. Nochmal ganz dick Spannung mittels grober Folter und etwas Action, dann wieder Besprechungen. Es wirkt erzwungen und nur aufgesetzt.

Man hat halt schon 2 Stunden lang gezeigt, wie hart das Agentenleben ist, nun müsse man fertig werden !

Fazit: Der Film wirkt nicht aus einem Guss. Er ist definitiv keine Gurke, aber sicherlich nur mässiger Durchschnitt in Ridley Scotts Portfolio.

Zur Umsetzung auf Blu Ray: Über das Bild und den Ton kann man nicht meckern, satte Klänge und scharfes Bild !
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70 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Thriller wie aus dem Lehrbuch für gute Filme, 19. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
Ein guter Thriller braucht die folgenden Zutaten: Überzeugende Schauspieler, Handlung, die nicht allzu oberflächlich ist, aber auch Raum für Action-Szenen lässt, gute Figuren und einen Regisseur, der weiß, was er tut. Um es abzukürzen: 'Der Mann, der niemals lebte' von Ridley Scott (am besten bekannt wohl als Regisseur von Alien) hat genau das und noch einiges mehr im Programm.

Es spielen: Russel Crowe, der in dem Film wirklich mal wieder ganz großes Kino liefert und Leonardo DiCaprio als Hauptfigur, der hier mindestens so gut ist wie in seinem bisher besten Film Blood Diamond, aber auch alle anderen Schauspieler könnenn dieses Niveau halten. Angesiedelt ist der Film im Kampf gegen den Terror, allzu politisch wird es aber nicht, Ridley Scott legt mehr Wert auf die Action und will nicht ein zweiter George Clooney werden, der ja meisten Filme macht, die nur kritisch sind und dabei vergessen, dass sie auch das Publikum unterhalten sollen. 'Der Mann, der niemals lebte' hat hingegen tolle Hollywood-Bilder, ist aber dennoch komplett realistisch inszeniert und steigert sich von Szene zu Szene zu weiteren Spannungshöhepunkten.

So ist 'Der Mann, der niemals lebte' insgesamt ein richtig guter Action-Thriller mit Hirn geworden, den man sich gerne auch zweimal anguckt und der auf jeden Fall als Highlight durchgehen muss für jeden, der schnelles, modernes, ultra-spannendes Action-Kino mit Hirn liebt. Die Top-Besetzung ist natürlich ebenfalls nicht zu unterschätzen. Rundum super, der Film. Man darf gespannt sein, was uns hier noch an DVD-Extras und Zusatzmaterial geboten wird.
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Die Sicht eines Arabs, 17. April 2009
Eigentlich ist der Film ein guter gemachter Agentenfilm - mehr nicht. Ein Politikfilm braucht man hier nicht erwarten und schon gar nicht einen zweiten Syrianer. Des Weiteren bringt der Film einen leicht schalen Beigeschmack mit sich wenn man wie ich selber Araber ist. Warum? Weil die Araber in den Film eben nicht wie Araber wirken, sondern eher wie der alte Klassenfeind der Amerikaner - die uns bekannten Hollywood-Russen. Die Araber sind hier halt irgendwie bisschen zu sehr distanziert dargestellt worden und ihr Wesen, ihr Handel usw. ist selten das was der Wirklichkeit entspricht. Darüber muss man aber hinweg sehen, denn der Film bleibt ein guter und spannender Actionfilm, des Weiteren überzeugt er mit guten Schauspielern und vielen interessanten Locationwechsel. Da ich selber als Palästinenser Jordanien recht gut kenne und auch mich ein wenig mit den Strukturen auskenne hat mir dann hier doch die Darstellung des pro-westlichen und jordanischen Geheimdienst hier gut gefallen - man darf nicht vergessen das Jordanien noch immer England hörig ist (Koloniallasten) - de Darstellung war ziemlich gut getroffen und entsprach der Realität ein wenig annähernd. Wichtig ist das man bei den Film nicht großes erwarten darf - neben einer tollen Inszenierung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit", 3. November 2011
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
So dachten schon die alten Griechen. Allerdings waren sie noch insofern optimistisch als sie die Existenz einer allen Menschen maßgeblichen Wahrheit annahmen, während schon diese Prämisse für uns heute als fragwürdig erscheint. Daß jede Seite eines Konfliktes ihre eigene Wahrheit hat und alles rationale oder auch nur pseudo-rationale Argumentieren nur der Unterstützung dieser vorgefaßten Meinungen dient, daß es fernerhin wohl kaum eine Möglichkeit des Dialogs zwischen zwei verfeindeten Kulturen geben kann, bei dem beide Seiten die ausgetauschten Informationen auf dieselbe Weise verstehen würden - all dies zeigt Ridley Scotts Spionage-Thriller "Body of Lies" (2008) auf eindrückliche Weise.

"Body of Lies" basiert auf dem gleichnamigen, ursprünglich "Penetration" genannten Roman des "Washington Post"-Journalisten David Ignatius und erzählt die Geschichte des CIA-Agenten Roger Ferris (Leonardo DiCaprio), der im Nahen Osten die Spur eines islamistischen Terrorchefs namens Al-Saleem (Alon Aboutboul) verfolgt, um ihn für eine Reihe von Bombenattentaten zur Rechenschaft zu ziehen und weitere zu verhindern. Bei seiner Jagd kann sich Ferris zum einen auf einheimische Mitarbeiter verlassen, wie den jungen Familienvater Bassam (Oscar Isaac), doch hauptsächlich erhält er Unterstützung durch seinen Vorgesetzten Ed Hoffman (Russell Crowe), der jede von Ferris' Bewegungen per Satellit mitverfolgt. Nach anfänglichen Mißerfolgen verfallen Ferris und Hoffman auf die Idee, mittels einer scheinbaren Terrorvereinigung und ihrer Erfolge - ein unbeteiligter Architekt muß dafür als Strohmann herhalten - Al-Saleem aus der Reserve zu locken.

Man muß es ganz einfach sagen, auch auf die Gefahr hin, wie Hamlets Polonius zu klingen: Der Film ist zu lang! Immer wieder gibt es am Anfang dramatische und spannende Momente, doch der als Haupterzählstrang fungierende rote Faden ist keineswegs gespannt, sondern schlaff. Ein großer Teil der Vorgeschichte hätte - ohne ernsthafte Verständnisschwierigkeiten beim Zuschauer hervorzurufen - gekürzt werden können, so daß der Einfall, den Terrorfürsten mit einem Lockvogel zu ködern, als spannungssteigerndes Element in den ersten 15 Filmminuten Platz gefunden hätte. Auch in der Mitte gibt es einige Passagen - wie die in ihrer Süßlichkeit an die Werbung einer bekannten Schokoladenmarke erinnernden Turtelszenen zwischen Ferris und der Iranerin Aisha "Gibt es auch noch andere orientalische Frauennamen?" (Golshifteh Farahani) -, die ein wenig ermüdend wirken.

Dies ist aber auch der einzige Kritikpunkt an einem insgesamt gelungenen Film, der nicht zu sehr als Thriller gesehen werden sollte. Scott gelingt es meisterhaft zu zeigen, daß der globale Kampf zwischen modernem Westen und einem radikalen, rückständigen Islamismus auf beiden Seiten Unrecht, Lüge und Gewissenlosigkeit gebiert - auch auf der des Westens. Die Haltung des arroganten, durch und durch zynischen Ed Hoffman spricht Bände: Staatschefs und Funktionären aus der arabischen Welt kann man seiner Meinung nach niemals trauen, und gegenüber den Menschen, die in jenen Ländern leben - wahrscheinlich aber gegenüber Menschen generell - empfindet Hoffman nichts als verächtliche Gleichgültigkeit. So nimmt er innerlich und äußerlich teilnahmslos den Tod eines arabischen Gehilften Ferris' zur Kenntnis, und einen potentiellen Überläufer schickt er, als dieser ihm zu wenig Insider-Informationen mitbringt, sehenden Auges in den Tod. Russell Crowe erweist sich einmal mehr als ein beachtenswerter Schauspieler, denn es gelingt ihm, Hoffman eine dummdreiste Gestik und Mimik zu verpassen, die die Arroganz und Überheblichkeit des "Bösen Amerikaners" auf den Punkt bringt. Aber auch Ferris, der sich von Hoffman angewidert fühlt, verhält sich trotz seiner Bemühungen, seinen arabischen Kontaktpersonen mit Aufrichtigkeit zu begegnen, nicht immer moralisch einwandfrei - etwa als er aus einem unschuldigen Architekten durch ein paar Tricks einen Terrorchef macht, was für den Mann später nicht angenehm sein wird.

Eine sehr ambivalente Figur ist Hani (Mark Strong), der Chef des jordanischen Geheimdienstes, dem das Mißtrauen und die Verachtung, die Hoffman - bezeichnenderweise spricht dieser von sich einmal als von den Vereinigten Staaten - seiner Kultur entgegenbringt, durchaus bewußt sind und der Ferris einschärft, daß er mit Ehrlichkeit und Offenheit am besten fahren könnte. Hani lehnt auch die Folter ab - und ist in diesem Punkt fortschrittlicher als die US-Regierung unter dem damals amtierenden Präsidenten [1] -, doch nur deshalb, weil er weiß, daß die Informationen, die man aus einem Menschen unter Folter herauspreßt, alles andere als verläßlich sind. Zur Bestrafung erscheinen ihm die Foltermethoden deshalb immer noch als zeitgemäß.

Kurzum, man kann schon nach wenigen Minuten dieses Films zu der Überzeugung gelangen, daß Ferris in einem Milieu operiert, in dem er niemandem trauen darf. Es wird auch schnell klar, daß es auf beiden Seiten unschuldige Opfer gibt, so daß sich das den Film einleitende Auden-Zitat "I and the public know what all schoolchildren learn, those to whom evil is done, do evil in return" durchaus ambivalent verstehen läßt. Der Romanvorlage wurde vorgeworfen, die arabische Kultur zu einseitig in ein positives Licht gerückt und antisemitische und terrorfreundliche Tendenzen in der Darstellung unterdrückt zu haben [2], doch meiner Meinung nach kann man Scott einen solchen Vorwurf nicht gerade machen. Er zeigt die Folgen von Bombenterror, Folterung und kaltblütigen Tötungen schonungslos, romantisiert weder die arabische Seite noch blendet er die häßliche Seite der USA aus und läßt den Zuschauer am Ende ratlos zurück.

Ein wenig langatmig, doch nachdenklich stimmend.

[1] In einer Szene zu Beginn des Filmes wird deutlich, daß Ferris die Folter durchaus anwenden läßt, wenn sie ihm opportun erscheint.

[2] Vgl. nur die ansonsten positive Besprechung durch Adrian McKinty, "Roger Ferris, International Man of Mystery", The Washington Post, 19-04-2007.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Regisseur mit interkultureller Kompetenz, 1. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
Ridley Scott zählt für mich zu den begnadetsten und vielseitigsten Regisseuren unserer Zeit. Seine Fähigkeit zeigt sich meines Erachtens darin, dass er seine Filme nicht nur in einem Genre ansiedelt, sondern sowohl das Science-Fiction-Horror-Genre (Alien), den Roadmovie (Thelma & Louise), die Komödie (Ein gutes Jahr) als auch den Miliär- (Die Akte Jane) und den Kriegsfilm (Black Hawk Down) zu bedienen versteht.

Mit seinem aktuellen Film "Der Mann, der niemals lebte" wagt sich Scott nun an den Polit-Thriller heran. Von der Besetzung her, erinnert der Film an Scotts vorherigen Film American Gangster. Im Fokus des Geschehens stehen Agent Roger Ferris, gespielt von Leonardo DiCaprio und CIA-Chef Ed Hoffman, verkörpert durch Russell Crowe.

Ferris ist ein mit allen Wassern gewaschener CIA-Agent, der im Nahen Osten undercover als Mittelmann agiert, um die Drahtzieher der letzten schweren Terror-Anschläge zu fassen. Um den Anführer des Netzwerks Al-Saleem zu finden, wird Ferris von seinem Verbindungsoffizier Hoffman über Satellitenschirm per Mobiltelefon überwacht und gesteuert. Zum Schutz der nationalen Sicherheit riskiert der engagierte Agent Ferris Kopf und Kragen und ist riskant Feuergefechten und halsbrecherischen Verfolgungsjagden ausgesetzt.

Wer jetzt denkt, hier handelt es sich um einen Agenten-Thriller nach Schwarz-Weiß-Schema der irrt: dem Film fehlt die gewohnte Sympathie-Lenkung und die Hemisphären von Gut und Böse sind nicht eindeutig abgesteckt. So sind die Figuren differenzierter gezeichnet und die Rolle des Bösen bleibt nicht allein für die islamistische Welt reserviert.

Während Actionfilmen ja häufig der gewisse Tiefgang fehlt, bemüht sich Scott mit seinem Film auch die kulturellen Besonderheiten des Landes zu berücksichtigen. So mag dem einen die Liebesgeschichte zwischen Ferris und der palästinensischen Krankenschwester zwar etwas konstruiert vorkommen, aber sie ist dennoch äußerst authentisch gezeichnet.

Alles in allem finde ich die interkulturelle Kompetenz, die Ridley Scott mit diesem Film unter Beweis stellt, beachtlich. So respektiert Scott die kulturellen Besonderheiten des Landes, indem er die Tabuisierung von Sexualität einhält und die Liebesbeziehung zwischen Ferris und Aisha sich auf Blicke und Gesten reduziert.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit DiCaprio, 23. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
Leonardi di Caprio (u.a.Titanic und The Beach)spielt an der Seite von Russel Crowe (Gladiator) einen CIA-Agenten, der im Nahen Osten Terroristen aufspüren soll. Er stellt durch geheime Unterlagen fest, dass der Anführer der Terrorgruppe in Jordanien lebt. Der CIA-Agent Ferris verbündet sich mit dem jordanischen Geheimdienst-Chef. Ferris und sein Chef (Russel Crowe) wollen eine fiktive Terrororganisation aufbauen, um in Kontakt mit einer echten zu kommen. Der Plan geht auch auf, aber durch eine unglückliche Wendung fliegt die Aktion der beiden auf.

Nun ist auch Ferris Verhältnis zum Geheimdienstchef gestört, dieser macht nun den Plan Ferris an die Terroristen auszuliefern.

Durch eine raffinierte Täuschung gelingt den Terroristen es, Ferris in ihre Gewalt zu kriegen und sie foltern ihn, um ihm Informationen zu entlocken. Aber er hält dicht. Kurz bevor sie ihn enthaupten wollen, wird er vom Geheimdienstchef gerettet.

Im Film sind tolle Bilder zu sehen, sie sind sehr realistisch und man glaubt der ganzen Story, dass sie so auch tatsächlich hätte passieren können. Sogar der alte Frauenschwarm Leonardo Di Caprio überzeugt mit fließendem Arabisch und bärtigem Gesicht. Ein Film, der das Thema Terrorismus sehr spannend und gekonnt aufgreift und wirklich empfehlenswert ist, nicht zuletzt wegen vielen tollen Schauplätzen und super schauspielerischer Leistung.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Gibt besseres, 7. November 2009
Von 
ruessler "ruessler" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
Der Mann der niemals lebte - mal wieder ein Film mit dem Thema Nahost. Ein immer noch aktuelles und brisantes Thema, welches man sich hier vorgenommen hat. Leider wird der Film dem nicht gerecht. Zwar könnte man meinen, die namhaften Schauspieler wären schon mal ein Garant für Erfolg. Doch dem ist nicht so.

Die Story behandelt einen CIA-Agenten namens Roger Ferris(DiCaprio), der auf der Jagd nach einem bedeutendem islamistischen Terroristenführer ist, der weltweit Anschläge verüben läßt.

Unterstützt wird er dabei von seinem Boß Ed Hoffmann(Russell Crowe), welcher ihm mal mehr oder weniger sinnvolle Hilfe zukommen läßt und vornehmlich natürlich auch seinen eigenen Erfolg im Kopf hat.

Es gilt, Mittelsmänner zu finden, die Verbindungen zum Terrornetzwerk haben, da die Kommunikation weitestgehend ohne technische Hilfsmittel wie Handys oder Computer verläuft, die leicht angezapft werden können.

Leider gelingt es dem Film, keinen roten Faden aufzubauen, es mangelt einfach an Spannung. Kaum meint man, daß es gleich zur Sache kommt, ist alles schon wieder vorbei. Viele Abläufe wiederholen sich: Ferris ist auf dem besten Wege, eines seiner observierten Ziele endgültig auszuspähen, doch dann funkt unerwartet ein weiterer Agent von Hoffmann rein. Am Ende läuft die Aktion schief, Ferris ist sauer und streitet sich mit Hoffmann und der jordanische Geheimchef ist auch nicht gerade erfreut über die Aktion.

Obendrein muß noch eine überflüssige Liebesgeschichte eingesponnen werden, die - wer hätte es gedacht - natürlich am Ende dazu dient, daß das Herzblatt von Ferris vermeintlich entführt wurde und er auf dieser Grundlage erpreßt werden kann.

Am Ende läuft dann doch alles gut, weil irgendwer im Hintergrund die Fäden noch weiter gesponnen hat. Nun ja. Man merkt eigentlich kaum, daß der Film gleich vorbei ist, da die Spannungskurve die ganze Zeit über relativ konstant verläuft - und nicht zu hoch.

Im Endeffekt könnte man meinen, in dem Film ginge es mehr darum, die durchaus ansehnlichen Landschaften von Marokko(einer der zentralen Drehorte) einzufangen und zu beweisen, daß die Kostümbildner sich verausgaben können.

DiCaprio wurde optisch auf Südländer getrimmt, und Russell Crowe, oh Gott - wer noch den Kämpfer aus "Gladiator" vor Augen hat, der wird hier einen kleinen Schock erleben, denn Crowe hat für diesen Film 29kg zugenommen(wozu eigentlich?) und wurde mit grauen Haaren und dicker Brille auf alt getrimmt. Die ständigen Aufnahmen aus dem gestellten Familienleben nerven auf Dauer, zumal sie für die Handlung null Bedeutung haben.

Auch nicht fehlen darf natürlich der kettenrauchende Computerfreak mit dicker Brille, der mit wenigen Klicks mal eben Emails manipuliert und ähnliches.

Schlußendlich muß noch gesagt sein, daß der Film eher unrealistisch ist, denn wenn es so einfach ist, mal eben einen wichtigen Terroristenführer zu schnappen, warum ist das in Realität noch nicht geschehen?

Unverständlich auch mal wieder der deutsche Titel des Filmes. "Body of lies", so das Original, heißt eigentlich "Körper der Lügen", wenn man es wortwörtlich übersetzt. Wie daraus nun "Der Mann, der niemals lebte" wurde, ist mir ein Rätsel.

Fazit:

Insgesamt eher nicht so empfehlenswert.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Erstaunlich brauchbare Umsetzung eines schwachen Buches, 25. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
Vorweg, ich habe das (nicht überragende )Buch von David Ignatius im Vorfeld gelesen gehabt (was tut man sich nicht alles an einem regnerischen Urlaubstag an) und war interessiert was Ridley Scott aus dem Plot denn wohl herauskitzeln könnte....

Erstaunlicherweise ist der Film dann zwar deutlich besser als das Buch, vor allem aufgrund der massiven Kürzungen an den oft schlichtweg dämlichen Nebenplots, aber auch Dank der soliden schauspielerischen Leistungen von DiCaprio, Crowe und Marc Strong, die zeitweise völlig in ihren Rollen aufgehen, und man gerade bei Crowe vergisst, dass er ein A-class Gesicht hat und hier in einer eher nebensächlichen Rolle mitmacht. Marc Strong ist als jordanischer Geheimdienstler faszinierend unheimlich und schafft es dessen Figur anderersets menschlich und einnehmend auszugestalten..... Angenehm, denn letztendlich ist kaum eine der Figuren des Films ein Sympathieträger, auch wenn DiCaprios Rolle in merklich diese Richtung getrimmt wurde.

Dass der Plot allerdings trotzdem noch spektakuläre logische Löcher und Gedankensprünge aufweist (vor allem die zeitweise unglaubliche Naivität des Protagonisten macht wenig Sinn), und das ausgerechnet der namensgebende und abwegig-clevere main-plot des Buchs völlig aus der Filmhandlung herausgestrafft/-gestrichen wurde erstickt aber jeglichen Enthusiasmus über die Story oder ihre Komplexität. Ein wenig wie Romeo und Julia ohne Romeo^^ Was bleibt sind altbekannte Versatzstücke und klichee-Dialoge vor allem zwischen Crowe und DiCaprio

Ridley Scotts filmisches Können und Kameraarbeiten hingegen, prägnante und szenisch gut gewählte Farbfilter, moderate aber enschiedene Schnittechnik und andere technische Finessen sind unbestritten immer wieder erstklassig und geben auch hier keinen Anlaß zu Kritik. Die handwerkliche Ausführung übertrifft die Story um Klassen

Ähnlich verhält es sich bei den solide gemachten, aber letztendlichen uninteressanten Extras der DVD. Einzig der bei Ridley Scott recht seltene Regiekommentar ist hörenswert, aber halt ein feature eher für den interessierten Fan.

Der Ton bei 5.1 ist satt und nutzt entsprechende Systeme sinnvoll, akustische Schockwellen bleiben aus, einzelne Tonspuren ( Gespräche vor lebhaftem Hintergrund) sind gut zu verstehen - nicht unbedingt typisch im Actiongenre dieser Tage. Die deutsche Übersetzung verursacht keine Freudentaumel, ist aber zumindest intelligenter als bei vielen anderen Agentenfilmen.

Fazit :

Flache, verbrauchte und nur mäßig clevere Geschichte, aber überlegene DVD-Qualitätund flimishces handwerk. Wenn man die Geschichte mag oder einfach nur Ridley Scott Fan ist (mea culpa, vermute ich mal) kann sie unbesorgt kaufen. Allerdings kein "muss"-Film des Agenten Genres.

Film 3/5

DVD 4/5

overall : 3/5
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Durchdachter Action-Thriller, 23. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der niemals lebte (DVD)
Diesmal gibt Russel Crowe nicht selbst den Action-Held, er operiert als Ed Hoffmann, der Chef einer Anti-Terror-Einheit, der seinen besten Mann Roger Ferris (Leonardo Di Caprio) nach Jordanien schickt, damit dieser dort persönlich nach Terroristen suche.

Auch Leonardo Di Caprio spielt keinen platten Haudrauf-Actionhelden, er wirkt sehr mitreißend und man nimmt ihm die Rolle des arabisch sprechenden Spezialagenten absolut ab. Lange denkt man, dass dies doch wieder nur ein Film über vermeintlich böse Terroristen und die guten Amerikaner ist, aber der Film ist anders, intelligenter. Der Chef der Einheit, Hoffmann steht unter Druck, die Anschläge von Manchester und Amsterdam sind gerade erst passiert und er muss schnell Schuldige liefern. So tüftelt er einen raffinierten Plan aus, der jedoch nicht klappt und dazu führt, dass Ferris den Terroristen in die Hände fällt und schlimmste Folter erlebt.

Der Film ist deswegen so gut, weil er eine sehr spannende aber auch raffinierte Geschichte zeigt und die Machenschaften der Terroristen aber auch der CIA kritisiert. Was mir an der DVD auch gut gefallen hat, ist die Videoanalyse im Bonus-Material durch die Schauspieler und andere Beteiligte, echt superspannend und sehenswert!
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Der Mann, der niemals lebte
Der Mann, der niemals lebte von Ridley Scott (DVD - 2009)
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