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Kundenrezensionen

1.011
4,0 von 5 Sternen
Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (Deluxe Fan Edition) [Blu-ray]
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124 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2009
Ich kann verstehen, wenn jemand vom Film enttäuscht ist, aber ebenso kann ich nachvollziehen, dass ihm jemand 5 Sternen gibt.
Der Film hat seine starken Momente, aber er hat auch seine Schwächen.

Ich selbst gehöre wohl nicht zur Hauptzielgruppe, da ich a) männlich und b) kein Teenager bin. Dennoch hab ich mich in die Bücher verliebt. Vielmehr in die Story, denn rein rational fand ich die Bücher eher mittelmäßig geschrieben, voller schriftstellerischer Mängel. Dennoch bin ich in die Geschichte eingetaucht, wie in kein anderes Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erläuterung unter welchen Vorraussetzung ich den Film gesehen hab: als Fan der Bücher.
Und deshalb werde ich bei der Beurteilung auch immer wieder auf die Umsetzung zu sprechen kommen, weil ich den Film nicht als Film als solches sehen kann. Auch wenn ich ansonsten der Meinung bin, dass man seperat beurteilen soll. Film ist ein anderes Medium als Literatur.

Zum Film:

Nein, einen Action- oder Horrorfilm wollte die Regisseurin wohl nicht drehen, scheinbar widerwillig hakt sie diese Szenen ab. Sie konzentriert sich lieber auf die Magie des ersten Verliebens.
Nebelig und trist ist der Ort Forks, so wie das Teenagerleben Bella Swans, bis ihre große Liebe auftaucht: der Vampir Edward.
Nicht wie sonst in der Literatur tritt hier der Vampir als Verführer, als Symbol ungezügelter Erotik und sexueller Leidenschaft auf. Eher als Verfechter reiner, unschuldiger Liebe.
"Komm rauf auf den Hügel, wo die Sonne scheint, raus aus dem Nebel." Ein treffender Satz um das Erwachen der ersten Liebe eines Teenagers zu beschreiben.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf einem Baumwipfel. "Doch, in meiner Welt" entgegnet Edward.
Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein in der Lage.
Diese Szenen sind es, die den Film für mich zu etwas besonderem machen und mich wieder träumen lassen.
Die Zeit im Leben in der Bella bemerkt, dass es etwas gibt auf dieser Welt, dass bisher ihren Horizont überstieg. Die Zeit in der die heile Welt verloren geht. Am Ende erkennt die Protagonistin: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde komme ich dem Tod näher." Und bewegt sich mit dieser Erkenntnis wieder ein Stück weit in richtung Erwachsenwerden.

Ein schöner Film für alle, die noch nicht vergessen haben, wie diese Gefühle waren, oder für die, die diese Zeit gerade durchleben. Ein schöner Film für alle, die sich nicht zu schade sind für einen Film, der einfach nur unschuldig romantisch sein will.

Sicherlich hat der Film auch einige Schwächen.

Das größte Manko für mich ist, dass der Handlungsfluss inhomogen ist. Für manche Aspekte lässt sich die Regisseurin sehr viel Zeit, bei anderen hetzt sie durch die Handlung. Der Film wirkt auf mich nicht ausgeglichen.
2 Beispiele:
- Die ganze Actionsequenzen, die Story der Verfolgung nahm nur so wenig Zeit in Anspruch (insgesamt wohl nur 15-20 min bei 2 Stunden Laufzeit), dass ich mich gefragt habe, warum man einen Konflikt beginnt, wenn er so rasch, so leicht gelöst wird.
- Ab dem Punkt des "Coming Outs" wird zuviel Information in die Dialoge gelegt bzw mehr in den Monolog Edwards. Die ganze Vampirwelt wird erklärt und Edward erläutert seine Gefühle. Das wirkt auf mich überfrachtet. Gerade Gefühle will ich nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen, will sie spüren. Dafür hätte man sich Zeit nehmen müssen, das subtiler rüberzubringen.
Überhaupt ist mir der Film ZU dialoglastig, manchmal tut man besser dran etwas ohne Worte zu sagen. Leider haben sich auch einige der grausigen Dialogzeilen aus den Büchern hier eingeschlichen.

Das Gehetzte, das sich nicht Entwickeln lassen hat für mich als Zuschauer zur Folge, dass der romantische Funke nicht gänzlich überspringen will, so ganz überträgt sich das intensive ineinander verlieben von der Leinwand nicht auf mich, so wie es im Buch der Fall war.

Die Regisseurin findet immer wieder stimmungsvolle Bilder um der Romantik oder Spannung gerecht zu werden. So setzt sie gerne Zeitlupen, epische "round abouts", Kameraschwenks und schnelle Perspektivwechsel ein. Teilweise wirken einzelne Szene wie aus einem Music Video, oder einem MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.

Was auf- und gefällt ist, dass der Film deutlich mehr Witz hat, als das Buch. Die Selbstironie, die den Büchern fehlt. Der Film wartet mit wirklich witzigen Szenen auf, vielleicht zu vielen, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige oder wirklich emotional tiefgehende Szenen sind Mangelware.
An dieser Stelle sei gesagt, dass ein bessere Soundtrack dem Film sicherlich gut getan hätte und für mehr Tiefe hätte sorgen können. Burwells Score ist etwas "dünn".

Die Schauspieler sind im großen und ganzen gut gewählt, besonders die Hauptdarstellerin macht ihren Job gut. Sie entspricht meiner Fantasie, zumindest optisch.
Mit Edward konnte man es gar nicht jedem recht machen. Das ist eine der Rollen, die nur hinter den Erwartungen besetzt werden konnte. Ich finde Pattinson macht eine gute Figur, er bringt den Model- Filmstar- Verführertyp gut rüber und auch die Unsicherheit des Charakters betreffs Annährungsversuch zeigt er gut. Humoristisch hat seine Figur einiges zu bieten, das einzige was seinem Spiel fehlt ist die emotionale Tiefe, die ich von einem 100 Jährigen erwarte (allerdings auch Drehbuchverschuldet). Und wirklich gefährlich (wie er immer beteuert) wirkt er auch nicht.
Besonders positiv fällt die Besetzung von Charlie auf, der sehr authentisch wirkt und die des Badguys James.
Die Cullens hab ich mir alle anders vorgestellt, aber mit der Besetzung kann ich auch leben. Abgesehen von Emmet und Rosalie, die ich für eine Fehlbesetzung halte, Emmet wegen seines Gangsterstyles- und gehabe und Rosalie sieht einfach zu durschnittlich aus (ich bin kein Purist der auf 1:1 Übertragung Buch/Film steht, aber das hat mich schon gestört, Zuschauer die das Buch nich kennen, werden sich nicht dran stören).
Über die Figur des Jacob Black leg ich mal den Mantel des Schweigens. Meines Erachtens verkommt diese Figur zu einer Karrikatur, zu einer Groteske.
Sowie dieser dämliche Akt integrativer political correctnes jede wichtige Nebenrolle empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.

M.E. wird nichts wichtiges weggelassen oder grundlegend verändert, dass es mich gestört hätte.

Zusammenfassend kann ich sagen, viele Einzelszenen sind sehr gelungen (Bsp: Auftritt James und Co., Auseinandersetzung mit Charlie), aber der Film als ganzes wirkt, wie lieblos aneinandergereihte Szenen. Er wirkt nich wie aus einem Guss.
Der Beziehung zwischen Edward und Bella wird zuwenig Zeit gegeben sich zu entwickeln. Gefühle werden erzählt und nicht gezeigt, was mich als Zuschauer emotional nicht berührt. Der Spannungsbogen um James und die Vefolgung steigt zu rapide und fällt zu schnell, als das das den Film vor dem Ruf einer seichten handlungsarmen Teenieromanze retten könnte.

Dennoch vergebe ich 4 Sterne, weil man an die Zielgruppenausrichtung denken muss, weil mich der Film gut unterhalten hat und ich das "Twilight- Universum" liebe.
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75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Dezember 2012
Wer schlechte Kritiken nicht ertragen kann, klickt jetzt am besten weg und sucht sich eine Plattform, auf der nur 5 Sterne vergeben werden dürfen und sich alle gegenseitig zu ihrem hervorragenden Geschmack gratulieren.

Edward, der verföhnte Vampir, fristet sein Dasein neben seinen Adoptivgeschwistern an einer Highschool im verregneten Städtchen Forks. Einer Tages kreuzt dort Bella auf, eine freudlose, humorlose, ungesellige, an den Menschen in ihrer Umgebung uninteressierte, unsportliche, ungeschickte, kommunikationsgehemmte, unternehmungsunlustige, aber dafür sehr gut aussehende Mitschülerin. Man muss nicht groß raten, dass Eward während seiner vergangenen 108 Jahre genau auf so eine außergewöhnliche Frau gewartet hat und sich sogleich gegen seinen Willen unsterblich in sie verliebt. Auch die restlichen Einwohner Forks zeigen grenzenlosen Optimismus bei dem Versuch, der unter einem geheimen Leidensdruck stehenden Bella wenigstens ab und zu ein gezwungenes Lächeln zu entreißen. Alle Mitschüler, Mitvampire und Mitmenschen sind aus unerfindlichen Gründen begeistert von ihrer abweisenden Art und freuen sich jedesmal wie Bolle, wenn sie irgendwo aufkreuzt.

Eigentlich fängt der Film gar nicht schlecht an. Bella trifft in Forks ein und reagiert auf die freundliche Aufnahme der Mitschüler sehr reserviert. Was zunächst noch als anfängliche Unsicherheit angesehen werden kann und durchaus charmant wirkt, stellt sich alsbald als Bellas Normalzustand heraus. Edward, der Gebleichte, lässt sich von Misanthropie und Gezwinker nicht abschrecken und tauscht nach ein paar kurzen Smalltalks zwischen Mitose und Komposthaufen seinen künstlich-finsteren Blick gegen dramatisch-düstere Warnungen vor der eigenen Schrecklichkeit aus.
Während Bella auf der Jagd nach Edwards Geheimnis ihre Umgebung zu Statisten verkommen lässt, hat Edward, der Ritterliche, alle Hände voll zu tun, um Bella auf diesem Weg nicht sterben zu lassen, da bedrohliche Situationen ihr zufliegen wie Vampiren die Puderdosen. Seine Familie nimmt die neue Freundin voller Begeisterung auf und plaudert bedenkenlos aus dem Nähkästchen, nur die garstige Rosalie zeigt geradezu empörenden Sinn für Realität, indem sie Angst vor dem Auffliegen bekundet.
Damit Edward, der Gechlorte, weiterhin genug zu tun hat, tauchen auf einem fröhlichen Familienausflug ein paar von MTV gecastete Reisevampire auf und küren Bella zum Opfer, das es bis zum Lebensende (also ihrem) zu jagen gilt. Bis zum Ende des Films dreht sich folgerichtig alles um die Rettung, die natürlich in einem dramatischen Showdown gelingt.

Fazit:
Der Film ist Rosamunde Pilcher für Teenager. Eine von pubertären Allüren durchsetzte Teenagerin wird zur großen Heldin hochstilisiert, obwohl sie nichts ist, nichts kann und nichts Nachahmenswertes an sich hat als ihr wirklich hübsches Äußeres. Trotzdem ist angeblich die ganze Schule hinter ihr her und buhlt um ihre Gunst. Und auch für den bösen Tracker-Vampir ist Bella natürlich das "aufregendste Spiel aller Zeiten", welch Zufall, die dieser plätschernden Geschichte die richtige Würze geben soll.
Die achso große Liebe stellt sich als eine Aneinanderreihung gnadenlos überkitschter Liebesbeteuerungen dar, bei denen ich mich frage, worauf diese Liebe eigentlich beruht. Bei Bella wahrscheinlich auf der Hoffnung, dass ihr reicher, geheimnisvoller, unsterblicher Freund sie aus ihrem langweiligen Pubertätsleben befreien könnte, in dem es neben Schulbank und Autofahren keine Interessen zu geben scheint. Und dann diese Dramatik, mit der er sich als Killer bemitleidet und währenddessen durch die Tannen hüpft, welches 16-jährige Herz würde da nicht vor Verzückung schmelzen... Man kann auch so toll mit ihm auf dem Schulhof angeben und braucht dann seine alten Freunde nicht mehr grüßen, denn es gucken einen ja sowieso alle ganz neidisch an.
Warum Edward, die Mischung aus Prinz Valium und John Kimble mit Lippenstift, allerdings auf ein neunzig Jahre jüngeres Mädchen fliegt, das außer heruntergezogenen Mundwinkeln nichts zu bieten hat, bleibt im Dunkeln.
Anstatt sich einen Freund zuzulegen, würde es Bella gut tun, öfters über's Knie gelegt zu werden und den Hosenboden versohlt zu bekommen, um ihr wenigstens ein Mindestmaß an höflichem Benehmen einzutrichtern.
Achso, nochwas habe ich gelernt: Vegetarier sind mit ihrem Essen nie zufrieden, denn die müssen alle Tofu knabbern und das ist schrecklich unbefriedigend. Ich bin sicher, S. Meyer ist Veganerin.

Mein Lieblingssatz: "Ich sterbe, schon jetzt, jede Sekunde komme ich dem näher, werde älter." Das ist schon grausam, mit 16 noch älter zu werden, da spürt man das nahende Gebrechen bereits in allen Falten und Gelenken.

Die ganze Geschichte ist so künstlich aufgepusht und ergeht sich in oberflächlichen Schwarz-Weiß-Bildern, dass sie zum Gähnen langweilig ist. Schmächtige Bürschchen mit stylish gegelten Haaren anzusehen ist mir einfach zu wenig, aus dem Alter bin ich schon lange raus. Die wenigen großartigen Naturaufnahmen sind nicht genug, um den Eindruck zu verbessern.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2013
Das ist die große Frage die sich mir bei Twilight stellt. Es spricht an sich überhaupt nichts dagegen die von John Polidori, Joseph Sheridan Le Fanu und nicht zuletzt Bram Stoker definierten Vampireigentschaften einfach über Bord zu werfen. Nach ca. 100 Jahren darf man ruhig mal etwas updaten. Man nehme einfach den traditionellen Vampir als Basis. Entfernt geniale Schwächen wie starke Sonnenallergie und eine gewisse Ablehnung gegen riechende Küchenzutaten und verpasst ihnen stattdessen Glitzerhaut. Wenigstens können die "Vampire" aus Twilight schnell (davon)laufen (sollten sie mal einem echten Vampir begegnen). Und wo das Update schon mal gründlich ist läßt man die überlangen Beis(s)erchen auch gleich weg. Die braucht ein Vampir ja nicht. Außerdem verschandelt es die geschniegelte Optik.

Die Optik ist überhaupt das einzig wirklich Sehenswerte an diesem Schinken in Filmformat. Zwar blutleer wie die schauspielerischen Leistungen aber wenigstens ein kleinwenig trist und hier und da auch einen Hauch düster. Leider sorgen viele Logikfehler(Bsp: Man läuft ja gerne an einem reichlich gedeckten Buffet vorbei wenn man Kohldampf hat - in diesem Fall hängen Vampire in einer Highschool rum weil sie ja sonst nicht wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen.) und Erklärungsmängel nicht gerade dafür dass man diese Optik wirklich genießen kann. Nicht einmal in der angepriesenen "ungekürzten" Fassung wird das nennenswert besser. Da ich aber schon vom ersten Twilightbuch nur die ersten 100 Seiten geschafft habe und es dann enttäuscht und gelangweilt weggelegt habe wundert es mich bei der Filmreihe nicht. Mehr war auch kaum rauszuholen.

Gut:
- Die Optik und die Atmosphäre sind sehr gut getroffen. Wären jetzt auch noch Vampire dabei....könnte man einen Punkt mehr geben.

Schlecht:
- Soziopathie wird mit Sympathie gleichgesetzt. (siehe hierzu die Rezension von anfri80: "Das Grauen am Morgen" und danke an anfri80 für diese gelungene Rezension)
- Viele Logikfehler und Erklärungsmängel.
- Der Kitschfaktor bewegt sich jenseits der Grenze des gesunden Menschenverstandes
- Vampire ohne Reißzähne stattdessen mit Glitzerhaut und Gefühlsgeduselei sind einfach...unterirdisch.
- Eine lahme Handlung und das an sich sehr dünne Geschichtchen das durch die ständigen Gefühlsbeckundungen sickert wo man vielleicht noch was hätte herausholen können. Mit viel Mühe. So bleibt es eine überlange, vorhersehbare fast spanungslose Teenager-Lovestory.

Fazit:
1 Punkt für die Optik und die Atmosphäre. Der Bis(s) dieser Filmreihe ist leider nur im Titel.
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473 von 552 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2009
Ich kann verstehen, wenn Kunden diesen Film überschwänglich gut bewerten, jedoch kann ich auch verstehen wenn sich Kunden enttäuscht von dem Film zeigen.
Dieser Film ist sehr zielgruppenorientiert und das sollte man bei der Bewertung und beim Kauf bedenken. Die Story eines edelmütigen, gut aussehenden Gentlemans mit dunkler Seite, der einem Durchschnittsmädchen das Gefühl gibt etwas Besonderes zu sein und ihr ständiger Beschützer wird, trifft genau den Nerv einer bestimmten Zielgruppe (löst natürlich auch gegenteilige Gefühle bei anderen Gruppen aus ;))
Auch wenn ich wohl nicht zur Zielgruppe gehöre, so hab ich mich in die Vorlage des Films verliebt: Das Buch von Stephenie Meyer. Auch wenn ich denke, dass das Buch eklatante schriftstellerische Mängel hat, so bin ich in die Geschichte eingetaucht wie selten in ein Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erklärung wie ich diesen Film gesehen habe: Voreingenommen, als Fan der Bücher. Wäre es nicht so, so hätte ich den Film evtl. schlechter beurteilt.
Daher werde ich auch ab und zu auf die Umsetzung Buch - Film zu sprechen kommen, auch wenn ich denke, dass sollte man lassen, denn Film und Literatur sind unterschiedliche Medien.

Zum Film:

Nein, einen Horror- oder Actionfilm wollte die Regisseurin nicht drehen. Scheinbar widerwillig hakt sie die Actionszenen des Films ab. Sie konzentriert sich lieber auf das Gefühlsleben einer Teenagerin und auf das Erwachen der ersten Liebe.

So trist und nebelig wie das Städtchen Forks ist auch das Teenagerleben Bella Swans. Bis sie auf ihre große Liebe den Vampir Edward Cullen trifft. Der Vampir in diesem Fall nicht als Symbol der Verführung und sexueller Leidenschaft, sondern eher als Verfechter unschuldiger Liebe.
"Komm! Raus aus dem Nebel. Rauf, wo die Sonne scheint." Eine schöne Beschreibung für das Erwachen der ersten Liebe, die Edward Bella abliefert, als er ihr zeigt wie er im Sonnenlicht aussieht. Für Bella sieht er wunderschön aus. Sie muss aber Erkennen, dass diese Schönheit auch eine zweckdienlich negative Seite hat.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf den Baumwipfeln.
"Doch, in meiner Welt.", entgegnet Edward. Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein fähig.
Am Ende erkennt Bella: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde ein bisschen mehr." Und mit dieser Erkenntnis tut sie einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsen werden.

Diese Szenen sind es, die den Film zu etwas Besonderem für mich machen. Das Erleben der ersten Liebe, das Verlieren der Unschuld. Diese Themen wurden gut herausgearbeitet und machen den Film zu einem Höhepunkt für alle, die diese Zeit gerade durchleben, oder für diejenigen, die sich nicht zu schade sind, sich gern an diese Zeiten zurück zu erinnern.

Dass der Film dennoch kein Meisterwerk ist, liegt an mehreren Hakpunkten.

Das größte Manko des Films ist, dass er einen inhomogenen Erzählfluss hat. Für manche Dinge lässt sich die Regisseurin viel Zeit, bei manchen Details hetzt sie durch den Film. Gerade das langsame intensive Verlieben, das den Zauber der Bücher ausmacht, kommt hierbei zu kurz. Die romantische Annäherung auf der Leinwand überträgt sich nicht auf den Zuschauer. Es scheint eher so, als beschließen Edward und Bella nur sich zu lieben, vom Verlieben spürt man nichts.
Dabei ist die "Coming out"- Szene zu erwähnen. Visuell sehr beeindruckend, wie vieles im Film, aber die Dialoge sind grauenhaft. Sie klingen auswendig gelernt und werden viel zu schnell abgespult. Die ganze Vampirgeschichte und Edwards Gefühle werden in diesen Dialog (mehr ein Monolog) gelegt. Das ist überfrachtet und lässt mich als Zuschauer kalt. Ich will Gefühle nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen und spüren. Gerade auch den inneren Kampf Edwards, der im Film gar nicht ernsthaft behandelt wird. Da wurde eine Menge Potential verschenkt.
Überhaupt wird mir im Film zu viel geredet. Manchmal ist es besser etwas ohne Worte zu sagen. Zumal sich auch einige der schlechten Dialogzeilen aus dem Buch in den Film geschlichen habe, wo sich mir die Nackenhaare sträuben (Bsp: "Ich bin ein Killer").
Vielleicht hätte ein besserer Soundtrack dem Film gut getan und dem ganzen etwas mehr Tiefe und Emotionalität eingehaucht. Carter Burwells Score ist zwar nett, aber etwas dünn.

Kameratechnisch und visuell hat die Regisseurin einiges zu bieten. Viele Zeitlupen, tolle Schnitte, epische round- abouts etc. Manche Szenen wirken wie ein Musikvideo oder ein MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.

Was auffällt ist, dass der Film um einiges witziger ist, als die Bücher es sind. Es ist diese Selbstironie, die den Büchern fehlt. Leider fällt das schon wieder negativ ins Gewicht, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige und authentisch emotionale Szenen sind Mangelware.

Die Schauspieler sind gut gewählt. Bella ist so, wie ich sie mir vorgestellt hab(zum Glück nicht ganz so zickig und wehleidig wie im Buch). Eine solide schauspielerische Leistung.
Edwards Rolle, ist eine der Rollen, die man nicht den Erwartungen gemäß besetzen konnte. Ich finde mit Robert Pattinson hat man optisch eine gute Wahl getroffen. Schauspielerisch reicht das sicherlich nicht für den Max-Schreck-Ehrenpreis. Leider strahlt er zu keiner Zeit Gefahr aus.
Zwei Nebenfiguren die ich sehr gut besetzt fand, waren einmal Charlie, Bellas Vater und Badguy James.
Nervig ist der Akt integrativer political correctnes sämtliche unwichtigen Nebenfiguren empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.

Der Film hat starke Szenen, aber auch seine schwachen Momente.
Stark ist er, wenn sich Zeit gelasen wird. Leider gibt es davon zu wenig Momente.
Dennoch trotz allen Meckerns vergebe ich diesem Film 4 Sterne. Einmal mit Rücksicht auf die Zuschneidung auf die schmachtende Zielgruppe, andererseits hat mich der Film trotz allem gepackt und gut unterhalten. Sicherlich auch, weil ich das Twilight Universum liebe.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2009
Das Buch hat mir (männlich, 27) nicht unbedingt so zugesagt wie der eigentlichen Zielgruppe (war ja auch zu erwarten). Der Film hingegen ist der Hammer. Sehr stylish und dicht inszeniert (von einer Frau - muss man in der Männerdomäne Regie ja immer noch extra erwähnen) mit erstklassigen Jungdarstellern, die es tatsächlich schaffen, die elektrisierende Anziehung der beiden Hauptcharaktere zu vermitteln. Bellas Empfinden (im Roman oftmals ätzend ausführlich über mehrere Seiten beschrieben) spiegelt sich voll im Spiel der Hauptdarstellerin wieder. Die Bedeutung der Musik für die Autorin wurde ebenfalls gekonnt auf das Medium Film übertragen. Unterm Strich ein toller Film, der auf mehr Lust macht - vielleicht sogar auf die restlichen Bücher.

Zur Blu-Ray: KEIN DEUTSCHER TON. Das Bild ist aufgrund stilistischer Entscheidungen der Regisseurin oftmals arg verrauscht - hier leidet dann auch die Plastizität. Die Wetterbedingungen in Washington State tragen wesentlich zum gewollt "sonnenlosen" Look des Films bei, wodurch das Bild oftmals an Schwarz-weiß grenzt.
Das Bonusmaterial ist zwiespältig zu beurteilen: Es ist zwar sehr reichhaltig und kurzweilig (auch durchaus informativ), allerdings komplett in Standard Definition. Hierfür gibt's dann letzendlich auch einen Punkt Abzug, denn mittlerweile sollte ein HD-Transfer der (meisten) Extras auch schon selbstverständlich sein (wobei leider immer wieder Studios dazu übergehen, Extras komplett in SD auf eine Bonus-DVD (!!!) auszulagern).
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128 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 18. Januar 2009
Ich gehöre nicht zur klassischen Zielgruppe, habe aber die Bücher trotzdem geliebt. Daher war ich auf die Verfilmung im Vorfeld sehr gespannt. Meine Erwartungen waren nicht so groß, da sich nur selten ein Buch in 90 min. Filmmaterial pressen lässt. Mut zur Lücke ist hier schon vorprogrammiert. Ein weiteres Problem ist, dass uns im Buch aufgrund der Ich-Erzählung sehr viele Gedanken von Bella mitgeteilt werden. Dadurch lebt die Geschichte. Diese Gedanken lassen sich natürlich nur schwer verfilmen. Es ist nicht so leicht, diese "Stille der Dialoge" mit Gesten und Mimik zu füllen - harte Arbeit für die Darsteller. Mit Edward's optischer Darstellung konnte ich recht gut leben, da in meiner Fantasie die Protagonisten fast nie ein Gesicht hatten. Überirdische Schönheit darzustellen ist ohnehin unmöglich. Bella wird recht ordentlich umgesetzt, Charlie entspricht sehr gut meinen Vorstellungen - wortkarg, aber mit Witz. Bellas Mutter hatte ich mir jünger, schräger und etwas abgedrehter vorgestellt, da sie doch die Chaotin der Familie ist. Sie kam eher gesetzt und mütterlich rüber.

Grundsätzlich hat mir eine sehr große Portion Romantik gefehlt. (Dagegen gab es mehr gewollte und auch einige ungewollte komische Augenblicke). Es gab für mich kein Gänsehautfeeling, kein Gefangensein in der Geschichte oder Erinnerungen an die erste große Liebe. (Bei einer kürzlichen Theateraufführung von Romeo und Julia oder bei Rose und Jack in "Titanic" war ich deutlich mehr ergriffen). Vielleicht sind die Schauspieler für diese Aufgabe auch noch zu jung. Diese Herzaussetzer von Bella, wenn Edward sie auch nur küsst, sind komplett verpufft. Ebenso die gedanklichen Aussetzer, wenn Edwards Blick sie gefangen nimmt. Kaum eine dieser blumigen Liebeserklärungen von Edward, die wir alle (oder zumindest ich selbst) so lieben, wurde umgesetzt. Es handelt sich ja nicht um eine gewöhnliche Teenagerliebe, die in diesem Alter kommt und auch (manchmal) schnell wieder geht. Es ist die Liebe ihres Lebens bzw. seines Daseins. Eine Liebe bis zum Ende aller Tage.

Dem Zuschauer, der das Buch nicht vorher gelesen hat, wird dies sicher nicht ganz klar. Vor allem wird er nicht verstehen, was Bella nun so extrem und - vor allem nach so kurzer Zeit - an Edward fasziniert, dass sie sogar bereit wäre, ihr Leben zu geben. Ein hübsches Gesicht und die enorme Geschwindigkeit + Stärke sind es ja nicht. Von der oldfashioned klingenden Ausdrucksweise Edward's merkt man ebenfalls gar nichts. Er erscheint nicht so alt und welterfahren, wie er eigentlich ist.

Die Szene auf "Edward's Lichtung" ist für mich eine Schlüsselszene im Buch. Dort nähert er sich Bella, macht ihr seine Stärke + Gefährlichkeit klar und zeigt sich zum 1. Mal im Sonnenlicht und gewöhnt sich an Bellas Berührungen und ihren Duft usw. Die Endgültigkeit ihrer Liebe wird hier klar, es gibt für beide kein Zurück. Dass er nicht von Bella lassen kann, da ihr Duft und ihr Blut für ihn eine Droge sind, wurde mir zu simpel umgesetzt. Wie ein "Abhängiger" kam Edward mir nicht vor. Dieser Teil wurde im düsteren Wald zwischen bemoosten Steinen zügig abgewickelt während Edward wie Tarzan von Ast zu Ast hüpft. Hmmm......! Diese Lichtung spielt aber in den weiteren Büchern eine Rolle. Bella sucht sie noch einmal auf, weil es sein Lieblingsplatz ist, die Werwölfe kommen ihr hier zu Hilfe und jagen den Vampir, der sie bedroht usw. Da man ja die weiteren Bücher ebenfalls verfilmen möchte, wundert es mich, dass man diesen Teil so verändert hat.

Alice dagegen ist traumhaft besetzt. Sie ist wirklich zuckersüß. Von ihr hätte ich gern mehr gesehen. Vor allem kamen ihre besonderen Fähigkeiten zu kurz.

Rosalie hat ihre Rolle als Biest gut gemacht. Allerdings hat mich ihr Aussehen nicht gerade vom Sessel gerissen. Sie soll doch das schönste Mädchen überhaupt sein. Für mich war sie optisch eher Mittelmaß.(Warum sollte Bella wegen ihr Komplexe haben??) Vielleicht sollte man hierzu aber besser die männliche Fraktion befragen.

Carlisle sieht aus wie nach einem bedauerlichen "Unfall" beim Friseur! Gab es keinen naturblonden Schauspieler?? (Überhaupt hatte ich einige Probleme mit den Haarfarben der Männer. Bei Jasper und Edward sah man zeitweise sogar in den Nahaufnahmen die Ansätze vom Tönen oder Färben). Da sieht man mal, wie ergriffen ich von der Story war, dass mir solche Nichtigkeiten aufgefallen sind - sehr bezeichnend. Der Charakter von Carlisle hat mir allerdings sehr gut gefallen. Welterfahren, besonnen - einfach nur gut und überzeugend gespielt.

Zusammengefasst sollte man nicht allzu viel erwarten - vor allem, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat. Für eine Liebesgeschichte zu wenig Gefühl und wer einen Vampirfilm a la Dracula erwartet, wird natürlich ebenfalls nicht fündig. Da erscheint mir die Altersbeschränkung von 12 Jahren etwas übertrieben. Es ist alles ganz artig, leidenschaftslos, seicht und absolut jugendfrei sowie ohne Liebe zum Detail verfilmt. Niemand bekäme deswegen schlaflose Nächte. Da gibt es im Fernsehen krassere Filme für die Kids.

Schade, dass das eigentliche Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Deshalb vergebe ich 3 Sterne, weil es mir recht neutral erscheint und es keine 2,5 Sterne-Bewertung gibt.

Wenn hier immer wieder Stimmen laut werden, die die Umsetzung entschuldigen, da es sich ja schließlich um einen Film und nicht um das Buch handelt und Vergleiche nicht angebracht seien, muss ich widersprechen. Entweder verfilme ich eine Vorlage oder eben nicht (Vor allem, wenn auch der Titel des Buches für den Film verwendet wird). Man sollte sich dann auch an elementare Gegebenheiten dieser Vorlage halten, d. h. "wo Twilight draufsteht sollte auch Twilight drin sein" - das erwartet der Zuschauer. Ansonsten hätte auch ein völlig eigenständiges Drehbuch geschrieben werden können, da St. Meyer das Rad nicht neu erfunden hat. Es gibt noch andere Autoren, die Liebesgeschichten zwischen Mensch und Vampir erdacht haben. Dann wären diese Geschichten mit einigen Änderungen untereinander leicht austauschbar.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2011
Ich hatte zwar schon vor der TV Premiere von Twilight gehört, aber ich war sehr abgeneigt von diesem Film, da ich mir dachte, dass dieser Film nur was für kleine Mädchen ist ;-) Als ich den Film zum ersten mal im Tv sah, war ich nicht mehr so skeptisch. Sonderlich toll fand ich ihn aber auch nicht, lag aber an der Atomosphäre um mich herum.

Ich lieh mir in der Videothek alle Filme aus und inzwischen besitze ich selbst alle Fan Edition Boxen dieser tollen Film Serie.
Ich bin zu einem begeisterten Fan geworden und doch mehr ein "kleines Mädchen" als ich dachte ;-)

Die Geschichte von Bella und Edward ist eine besondere Liebesgeschichte, die es so noch nicht gab, jedenfalls mir nicht bekannt. Von der Story vielleicht ein wenig vergleichbar mit "Stadt der Engel", wobei hier Edward nicht zu einem Menschen werden kann ;-) Es ist eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und Vampir, wodurch sich der Film von anderen "Schnulzen" etwas abhebt.
Wer Liebesfilme mag, der wird diesen Film bzw. die Filmserie auch mögen.

Der Film ist kühl, ruhig, melancholisch und doch so gefühlvoll und warm.
Man muss beim schauen eines solchen Filmes irgendwie in der richtigen Stimmung sein, sonst bringt es meiner Meinung nach nichts. Im Film tauchen so viele kleine besondere Details auf, leichter subtiler Humor, sehr viele Dialoge - wunderbare Musik, Spannung und Action. Die Effekte sind passend. Und die schauspielerische Leistung gerade der Hauptdarsteller ... wunderbar!

Bevor ich mir die Fan Edition gekauf hatte, hatte ich versucht Informationen zu finden was es alles als Bonus Material geben würde und nur schwer was gefunden.
Daher:
"Über 2 Stunden Special Features
- Original- und deutsche Trailer
- Making of
- Die Reise vom Buch zum Film
- 5 erweiterte und 5 entfernte Szenen
- Das Phänomen Comic Con
- Zu Edward werden (wie leicht/schwer es dem Darsteller fiel in diese Rolle einzutauchen)
- Zu Bella werden
- Musik
- Musikvideos
- Catherine Hardwickes Montage: Vampire's Kiss
- Eine Unterhaltung mit Stephanie Meyer"

Die DVD Boxen sehen alle spitze aus. Auch hier viele kleine Details. Schlägt man die DVD Box des ersten Teils auf sieht man auf der einen DVD Bella auf der anderen Edward, der Hintergrund passt ebenfalls zu den DVDs.
Auch das Booklet passt dazu. In diesem stehen auch viele interessante Informationen.
Die anderen Fan DVD Boxen sind ähnlich gehalten, kleines Poster, Autogrammkarten. Der Titel "FAN EDITION" ist berechtig und verspricht nicht zu viel :-)

Wie bereits erwähnt, ich bin inzwischen zu einem kleinen Fan geworden und habe auch vor mir die Bücher zu kaufen. Gerade beim betrachten des Zusatzmaterials (von allen drei Teilen) bemerkt man, dass vieles entfernt wurde. Einiges fand ich nicht so schlimm, aber einige Szenen machen doch etwas aus um die Charakteren besser "verstehen" zu können.
Auch sehr spannend und interessant fand ich die Interviews mit Stephanie Meyer. Wie es zum Buch kam und dann später zum Film. Sie erwähnte vieles, was in den Filem zu kurz kam und machen einen Neugierig die komplette Geschichte um Bella und Edward zu kennen zu lernen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2012
Handlung
Als Bella zu ihrem Vater, Polizeichef im Küstenort Forks, zieht, schließt sie an ihrer neuen Highschool schnell Freundschaften. Nur der coole Edward ' bleichgesichtig schön wie eine griechische Statue ' verhält sich distanziert. Dabei fühlt er sich unwiderstehlich von Bella angezogen, doch befürchtet er, sie im Blutrausch zu töten, denn Edward ist wie der Rest seiner Familie ein Vampir. Alsbald kommen sich die Teenager dennoch näher. Als ein durchreisendes Trio von Blutsaugern auf der Bildfläche erscheint, gerät Bella in Lebensgefahr.

Unterschiede Buch/Film
Die Unterschiede sind hier zum Teil recht groß. Einiges wurde gar nicht umgesetzt, andere Sachen sind einfach hinzugekommen, die es im Buch nicht gibt ' allerdings fand ich dies nicht allzu schlimm, da man die Geschichte dennoch erkennen kann.
Neu hinzugekommen sind hier Szenen in einem Restaurant, welches es im Buch nicht gibt. Charlie und Bella treffen sich nach der Schule bzw. der Arbeit hier, um gemeinsam zu Mittag zu essen, was beinahe täglich vorkommt. Das ist zwar etwas, was ich jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte, aber es ist nochmal gut zu erkennen, wie unsicher Vater und Tochter immer noch miteinander umgehen.
Recht enttäuschend empfand ich im Film die Lichtung, in der Bella und Edward sich ihre Liebe gestehen. Im Buch wurde dies als wahnsinnig romantisch, bunt und weit abgelegen beschrieben, im Film war dies jedoch ernüchternd. Die Lichtung war für mich weder romantisch, noch etwas besonderes. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist die Tatsache, dass Alice hier viel zu kurz kommt. Am Ende des Buches wird etwas über Alice' Vergangenheit verraten, u.a. auch, wer sie damals verwandelt hat. Für mich war das im Buch ein wichtiger Punkt, da ich Alice dadurch viel besser verstehen und einschätzen konnte. Was ebenfalls gefehlt hat, aber für mich jetzt nicht sooo wichtig war, sind die vielen Cafeteria-Szenen zwischen Bella und Edward, in denen sie sich von den anderen Mitschülern entfernen, um sich besser kennen zu lernen.
Einen Pluspunkt gibt es allerdings für sämtliche Emotionen, die gut auf die Leinwand transportiert wurden. Das Buch lebt von seinen vielen Emotionen: Sehnsucht, Zweifel, Melancholie. In nahezu jeder Szene ist die Melancholie zu spüren, sodass die Atmosphäre fast perfekt war.
Insgesamt kann man schon sagen, dass der Film trotz mancher Unterschiede ziemlich gut umgesetzt wurde.

Schauspielerische Leistung
Hätte ich mir damals, als ich das Buch gelesen habe, die Schauspieler für die Film aussuchen können, wären es mit Sicherheit nicht Robert Pattinson und Kristen Stewart geworden. Beide fand ich von Anfang an mehr als deplatziert und hätte mir lieber andere Schauspieler gewünscht. So hatte ich bei Edward immer wieder den Schauspieler Shane West vor Augen und mir bei Bella jemanden wie Claire Danes (auch wenn diese für die Rolle viel zu alt ist) oder Leighton Meester erhofft. Jetzt, wo ich den Film zum ca. fünften Mal gesehen habe, kann ich mich jedoch langsam an Kristen Steward und Robert Pattinson gewöhnen.
Zwar finde ich Gestik und Mimik einer Kristen Stewart immer noch furchtbar, finde sie bei weitem aber nicht mehr so schlimm wie beim ersten Mal. Auch Robert Pattinson wird immer mehr zu meinem Edward. Beide geben auf der Leinwand (und auch privat) ein gutes Paar ab und harmonieren nahezu perfekt miteinander. Auch ein Taylor Lautner, der hier in die Rolle von Jacob Black schlüpft, konnte mich nicht ganz von sich überzeugen. Zwar passt er optisch perfekt in die Rolle, aber seine schauspielerische Leistung ist noch steigerungsfähig. Der Film lebt für mich in erster Linie durch die wunderbaren Nebendarsteller, die ich allesamt großartig fand.
Jackson Rathbone, Ashley Greene, Nikki Reed und Kellan Lutz, die hier als Edwards Geschwister ihren mehr oder weniger großen Auftritt haben, konnten mit Witz, Charme und der nötigen Melancholie überzeugen. Alle vier spielen sogar so gut, dass ich ihnen eine größere Rolle gewünscht hätte. Auch Billy Burke, der Bellas Vater verkörpert, ist mein perfekter Charlie. Seine Mimik ist absolut wunderbar, die der Buchfigur gerecht wird. Seine trockene, stellenweise leicht gleichgültige Art, haben mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht.
Ebenfalls gut verkörpert wurden die Nomaden Victoria, James und Laurent. Alle Drei strahlen die nötige Gefahr und Unberechenbarkeit aus, die man von den Buchfiguren gewohnt war. Lediglich von Bellas Mitschülern war ich ein wenig enttäuscht und habe mir andere Schauspieler gewünscht, aber dennoch konnte ich mit den fünf Jungschauspielern gut leben. Sehr schön fand ich auch den kleinen, aber feinen Gastauftritt von der Buchautorin Stephenie Meyer, die im Diner an der Theke an ihrem Laptop arbeitet.
Insgesamt kann man hier sagen, dass die Hauptdarsteller noch an sich arbeiten müssen, während die Nebendarsteller allesamt mit ihrem Können, Charme und Witz überzeugen konnten.

Soundtrack
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum einen gibt es einen ganz 'normalen' Soundtrack, auf dem die jeweiligen Songs im Film vertreten sind, zum anderen gibt es da noch den Instrumental-Soundtrack von Carter Burwell, der u.a. schon für die Musik von "No Country for Old Men", "Being John Malkovich" und "Blind Side" zuständig war.
Auf dem gemischten Soundtrack findet man u.a. "Leave out all the rest" von Linkin Park, "I Caught Myself" von Paramore und 'Supermassive Black Hole' von Muse. Als kleines Highlight können sich Fans von Robert Pattinson freuen, denn auch er ist auf dem Soundtrack mit 'Never think' vertreten.

Fazit
Insgesamt ist "Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen" eine ganz nette Verfilmung, die dem Buch gerecht wird. Zwar sind hier viele langatmige Szenen vorhanden, auf die ich gerne verzichtet hätte, aber dennoch wurde ich in den knapp 120 Minuten gut unterhalten. Die Schauspieler haben sich zum Ende hin immer mehr in ihre Rolle eingefunden, sodass man auf die Weiterentwicklung in den nächsten Filmen gespannt sein kann. Dieser Film ist ein Muss für jeden Fan!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. November 2013
Ich hab vor kurzem die Bücher gelesen und fand sie super! Klar, nicht die literarische Hochleistung, aber zum Zeitvertreib allemal was wert. Also freute ich mich auf den ersten Teil der Saga und einen netten Abend... Ich hätte es besser lassen sollen. Ich wurde ziemlich enttäuscht.

Der Film wirkte auf mich, wie eine teils zusammenhanglose Aneinanderreihung verschiedener Phrasen des Buches. Total platt, lieblos und transportiert in keinster Weise Bella und Edwards Beziehung. Ich konnte manches Mal nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Die Hauptdarsteller sind steif und emotionslos und wirken total statisch.... es ist überhaupt nicht schlüssig, warum die zwei sich überhaupt ineinander verliebt haben. Und das ist doch essentiell in dem Buch - die Liebe zwischen Bella und Edward und was die zwei innerlich bewegt.

Beispiel - die zwei treffen sich und fortan rennt Edward Bella hinterher und erklärt ihr, dass sie sich besser von ihm fernhalten soll - äh aha. Andere Szene - Edward sitzt am Schultisch in Bio und krümmt sich, Bella schnüffelt an ihrem Haar - jemand der das Buch nicht gelesen hat, denkt sich Edward ist wohl schlecht geworden und Bella überlegt, ob sie sich heute noch die Haare waschen soll. Es wird eigentlich nichts erklärt, dem Film fehlt es ganz und gänzlich an Tiefe.
Schade, eigentlich hätte man aus der Geschichte doch nen vernünftigen Film hinbekommen können. Romantik kommt da nicht auf. Es ist schlicht unglaubwürdig!

Letztlich frage ich mich ernsthaft, was genau man an dem Film nun gut finden soll? Edward ist für mich auch nicht wirklich schön... gut, das ist Geschmackssache und Teenies sehen das vielleicht anders, aber die Story bzw deren Umsetzung wird in keinster Weise der Vorlage gerecht - und das soll schon was heißen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2009
Ich muss sagen, dass ich bei dieser Buchverfilmung einmal das "Glück" hatte oder besser gesagt, diesmal war ich klüger und habe mir zuerst den Film angesehen, bevor ich das Buch gelesen habe (inzwischen Band 1-4 durchgelesen).
Von daher konnte ich den Film objektiv bewerten, ohne Vergleiche mit dem Buch anzustellen.
Ich bin ehrlich gesagt mit 0 Erwartungen ins Kino gegangen und kam überwältigt wieder heraus. Ich wusste nicht um was es in dem Film geht und bin eigentlich nur hineingegangen, da ich mir von meheren habe sagen lassen, dass das Buch so toll sein soll. Also war ich eben neugierig.
Die Story hat mich sofort begeistert und war absolut nach meinem Geschmack. Ich mag im Grunde keine kitschigen Liebesgeschichten, deswegen war ich positiv überrascht. Es gab viele witzige Szenen (die mir im Buch gefehlt haben, leider). Für mich kam die Spannung aber auch nicht zu kurz und ich fand, dass das Gleichgewicht zwischen Action und Gefühl recht gut gehalten wurde.
Von den Charakteren haben mir auf Anhieb Carlisle, Alice und Jasper sehr zugesagt. Robert Pattison passt gut in seine Rolle, auch wenn ich mir jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, Edward etwas anders vorgestellt hätte. Auch der Schauspielerin von Alice fehlt jetzt im Vergleich das gewisse Etwas, obwohl es sicherlich schwer ist, so jemanden wie Alice umzusetzen. Hat man das Buch aber nicht gelesen, fällt das nicht auf.
Rosalie und Emmett finde ich fehlbesetzt. Die beiden haben mir im Film überhaupt nicht gefallen (und da hatte ich das Buch noch nicht einmal gelesen!) Rosalie sieht, wie hier schon einmal genannt, einach zu durchschnittlich aus und Emmett kommt charakterlich einfach nicht so locker rüber wie im Buch.

Ich bin froh, dass ich zuerst den Film gesehen habe. Mich hat er auf jeden Fall überzeugt und ich habe mir sofort nach dem Kinobesuch die Bücher zugelegt, da ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht.
Auch nachdem ich die Bücher gelesen habe, gefällt mir der Film immer noch und ich finde ihn gut umgesetzt. Es fehlen zwar die schönen Stellen zwischen Edward und Bella (wie z.B. die Unterrichtsstunde, in der Bella umkippt und Edward sie in die Krankenstation trägt, fand ich total süß <3), aber der Film macht dies wieder durch seine witzigen Szenen wett (ich war sogar enttäuscht, als die Szene, in der die Cullens für Bella kochen im Buch nicht vorkam).
Auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
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