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122 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausbaufähige Verfilmung
Ich kann verstehen, wenn jemand vom Film enttäuscht ist, aber ebenso kann ich nachvollziehen, dass ihm jemand 5 Sternen gibt.
Der Film hat seine starken Momente, aber er hat auch seine Schwächen.

Ich selbst gehöre wohl nicht zur Hauptzielgruppe, da ich a) männlich und b) kein Teenager bin. Dennoch hab ich mich in die Bücher...
Veröffentlicht am 13. Januar 2009 von the dying poet

versus
48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Grauen am Morgen
Wer schlechte Kritiken nicht ertragen kann, klickt jetzt am besten weg und sucht sich eine Plattform, auf der nur 5 Sterne vergeben werden dürfen und sich alle gegenseitig zu ihrem hervorragenden Geschmack gratulieren.

Edward, der verföhnte Vampir, fristet sein Dasein neben seinen Adoptivgeschwistern an einer Highschool im verregneten Städtchen...
Vor 21 Monaten von andfri80 veröffentlicht


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48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Grauen am Morgen, 3. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (DVD)
Wer schlechte Kritiken nicht ertragen kann, klickt jetzt am besten weg und sucht sich eine Plattform, auf der nur 5 Sterne vergeben werden dürfen und sich alle gegenseitig zu ihrem hervorragenden Geschmack gratulieren.

Edward, der verföhnte Vampir, fristet sein Dasein neben seinen Adoptivgeschwistern an einer Highschool im verregneten Städtchen Forks. Einer Tages kreuzt dort Bella auf, eine freudlose, humorlose, ungesellige, an den Menschen in ihrer Umgebung uninteressierte, unsportliche, ungeschickte, kommunikationsgehemmte, unternehmungsunlustige, aber dafür sehr gut aussehende Mitschülerin. Man muss nicht groß raten, dass Eward während seiner vergangenen 108 Jahre genau auf so eine außergewöhnliche Frau gewartet hat und sich sogleich gegen seinen Willen unsterblich in sie verliebt. Auch die restlichen Einwohner Forks zeigen grenzenlosen Optimismus bei dem Versuch, der unter einem geheimen Leidensdruck stehenden Bella wenigstens ab und zu ein gezwungenes Lächeln zu entreißen. Alle Mitschüler, Mitvampire und Mitmenschen sind aus unerfindlichen Gründen begeistert von ihrer abweisenden Art und freuen sich jedesmal wie Bolle, wenn sie irgendwo aufkreuzt.

Eigentlich fängt der Film gar nicht schlecht an. Bella trifft in Forks ein und reagiert auf die freundliche Aufnahme der Mitschüler sehr reserviert. Was zunächst noch als anfängliche Unsicherheit angesehen werden kann und durchaus charmant wirkt, stellt sich alsbald als Bellas Normalzustand heraus. Edward, der Gebleichte, lässt sich von Misanthropie und Gezwinker nicht abschrecken und tauscht nach ein paar kurzen Smalltalks zwischen Mitose und Komposthaufen seinen künstlich-finsteren Blick gegen dramatisch-düstere Warnungen vor der eigenen Schrecklichkeit aus.
Während Bella auf der Jagd nach Edwards Geheimnis ihre Umgebung zu Statisten verkommen lässt, hat Edward, der Ritterliche, alle Hände voll zu tun, um Bella auf diesem Weg nicht sterben zu lassen, da bedrohliche Situationen ihr zufliegen wie Vampiren die Puderdosen. Seine Familie nimmt die neue Freundin voller Begeisterung auf und plaudert bedenkenlos aus dem Nähkästchen, nur die garstige Rosalie zeigt geradezu empörenden Sinn für Realität, indem sie Angst vor dem Auffliegen bekundet.
Damit Edward, der Gechlorte, weiterhin genug zu tun hat, tauchen auf einem fröhlichen Familienausflug ein paar von MTV gecastete Reisevampire auf und küren Bella zum Opfer, das es bis zum Lebensende (also ihrem) zu jagen gilt. Bis zum Ende des Films dreht sich folgerichtig alles um die Rettung, die natürlich in einem dramatischen Showdown gelingt.

Fazit:
Der Film ist Rosamunde Pilcher für Teenager. Eine von pubertären Allüren durchsetzte Teenagerin wird zur großen Heldin hochstilisiert, obwohl sie nichts ist, nichts kann und nichts Nachahmenswertes an sich hat als ihr wirklich hübsches Äußeres. Trotzdem ist angeblich die ganze Schule hinter ihr her und buhlt um ihre Gunst. Und auch für den bösen Tracker-Vampir ist Bella natürlich das "aufregendste Spiel aller Zeiten", welch Zufall, die dieser plätschernden Geschichte die richtige Würze geben soll.
Die achso große Liebe stellt sich als eine Aneinanderreihung gnadenlos überkitschter Liebesbeteuerungen dar, bei denen ich mich frage, worauf diese Liebe eigentlich beruht. Bei Bella wahrscheinlich auf der Hoffnung, dass ihr reicher, geheimnisvoller, unsterblicher Freund sie aus ihrem langweiligen Pubertätsleben befreien könnte, in dem es neben Schulbank und Autofahren keine Interessen zu geben scheint. Und dann diese Dramatik, mit der er sich als Killer bemitleidet und währenddessen durch die Tannen hüpft, welches 16-jährige Herz würde da nicht vor Verzückung schmelzen... Man kann auch so toll mit ihm auf dem Schulhof angeben und braucht dann seine alten Freunde nicht mehr grüßen, denn es gucken einen ja sowieso alle ganz neidisch an.
Warum Edward, die Mischung aus Prinz Valium und John Kimble mit Lippenstift, allerdings auf ein neunzig Jahre jüngeres Mädchen fliegt, das außer heruntergezogenen Mundwinkeln nichts zu bieten hat, bleibt im Dunkeln.
Anstatt sich einen Freund zuzulegen, würde es Bella gut tun, öfters über's Knie gelegt zu werden und den Hosenboden versohlt zu bekommen, um ihr wenigstens ein Mindestmaß an höflichem Benehmen einzutrichtern.
Achso, nochwas habe ich gelernt: Vegetarier sind mit ihrem Essen nie zufrieden, denn die müssen alle Tofu knabbern und das ist schrecklich unbefriedigend. Ich bin sicher, S. Meyer ist Veganerin.

Mein Lieblingssatz: "Ich sterbe, schon jetzt, jede Sekunde komme ich dem näher, werde älter." Das ist schon grausam, mit 16 noch älter zu werden, da spürt man das nahende Gebrechen bereits in allen Falten und Gelenken.

Die ganze Geschichte ist so künstlich aufgepusht und ergeht sich in oberflächlichen Schwarz-Weiß-Bildern, dass sie zum Gähnen langweilig ist. Schmächtige Bürschchen mit stylish gegelten Haaren anzusehen ist mir einfach zu wenig, aus dem Alter bin ich schon lange raus. Die wenigen großartigen Naturaufnahmen sind nicht genug, um den Eindruck zu verbessern.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vampire?, 16. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (DVD)
Das ist die große Frage die sich mir bei Twilight stellt. Es spricht an sich überhaupt nichts dagegen die von John Polidori, Joseph Sheridan Le Fanu und nicht zuletzt Bram Stoker definierten Vampireigentschaften einfach über Bord zu werfen. Nach ca. 100 Jahren darf man ruhig mal etwas updaten. Man nehme einfach den traditionellen Vampir als Basis. Entfernt geniale Schwächen wie starke Sonnenallergie und eine gewisse Ablehnung gegen riechende Küchenzutaten und verpasst ihnen stattdessen Glitzerhaut. Wenigstens können die "Vampire" aus Twilight schnell (davon)laufen (sollten sie mal einem echten Vampir begegnen). Und wo das Update schon mal gründlich ist läßt man die überlangen Beis(s)erchen auch gleich weg. Die braucht ein Vampir ja nicht. Außerdem verschandelt es die geschniegelte Optik.

Die Optik ist überhaupt das einzig wirklich Sehenswerte an diesem Schinken in Filmformat. Zwar blutleer wie die schauspielerischen Leistungen aber wenigstens ein kleinwenig trist und hier und da auch einen Hauch düster. Leider sorgen viele Logikfehler(Bsp: Man läuft ja gerne an einem reichlich gedeckten Buffet vorbei wenn man Kohldampf hat - in diesem Fall hängen Vampire in einer Highschool rum weil sie ja sonst nicht wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen.) und Erklärungsmängel nicht gerade dafür dass man diese Optik wirklich genießen kann. Nicht einmal in der angepriesenen "ungekürzten" Fassung wird das nennenswert besser. Da ich aber schon vom ersten Twilightbuch nur die ersten 100 Seiten geschafft habe und es dann enttäuscht und gelangweilt weggelegt habe wundert es mich bei der Filmreihe nicht. Mehr war auch kaum rauszuholen.

Gut:
- Die Optik und die Atmosphäre sind sehr gut getroffen. Wären jetzt auch noch Vampire dabei....könnte man einen Punkt mehr geben.

Schlecht:
- Soziopathie wird mit Sympathie gleichgesetzt. (siehe hierzu die Rezension von anfri80: "Das Grauen am Morgen" und danke an anfri80 für diese gelungene Rezension)
- Viele Logikfehler und Erklärungsmängel.
- Der Kitschfaktor bewegt sich jenseits der Grenze des gesunden Menschenverstandes
- Vampire ohne Reißzähne stattdessen mit Glitzerhaut und Gefühlsgeduselei sind einfach...unterirdisch.
- Eine lahme Handlung und das an sich sehr dünne Geschichtchen das durch die ständigen Gefühlsbeckundungen sickert wo man vielleicht noch was hätte herausholen können. Mit viel Mühe. So bleibt es eine überlange, vorhersehbare fast spanungslose Teenager-Lovestory.

Fazit:
1 Punkt für die Optik und die Atmosphäre. Der Bis(s) dieser Filmreihe ist leider nur im Titel.
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122 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausbaufähige Verfilmung, 13. Januar 2009
Ich kann verstehen, wenn jemand vom Film enttäuscht ist, aber ebenso kann ich nachvollziehen, dass ihm jemand 5 Sternen gibt.
Der Film hat seine starken Momente, aber er hat auch seine Schwächen.

Ich selbst gehöre wohl nicht zur Hauptzielgruppe, da ich a) männlich und b) kein Teenager bin. Dennoch hab ich mich in die Bücher verliebt. Vielmehr in die Story, denn rein rational fand ich die Bücher eher mittelmäßig geschrieben, voller schriftstellerischer Mängel. Dennoch bin ich in die Geschichte eingetaucht, wie in kein anderes Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erläuterung unter welchen Vorraussetzung ich den Film gesehen hab: als Fan der Bücher.
Und deshalb werde ich bei der Beurteilung auch immer wieder auf die Umsetzung zu sprechen kommen, weil ich den Film nicht als Film als solches sehen kann. Auch wenn ich ansonsten der Meinung bin, dass man seperat beurteilen soll. Film ist ein anderes Medium als Literatur.

Zum Film:

Nein, einen Action- oder Horrorfilm wollte die Regisseurin wohl nicht drehen, scheinbar widerwillig hakt sie diese Szenen ab. Sie konzentriert sich lieber auf die Magie des ersten Verliebens.
Nebelig und trist ist der Ort Forks, so wie das Teenagerleben Bella Swans, bis ihre große Liebe auftaucht: der Vampir Edward.
Nicht wie sonst in der Literatur tritt hier der Vampir als Verführer, als Symbol ungezügelter Erotik und sexueller Leidenschaft auf. Eher als Verfechter reiner, unschuldiger Liebe.
"Komm rauf auf den Hügel, wo die Sonne scheint, raus aus dem Nebel." Ein treffender Satz um das Erwachen der ersten Liebe eines Teenagers zu beschreiben.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf einem Baumwipfel. "Doch, in meiner Welt" entgegnet Edward.
Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein in der Lage.
Diese Szenen sind es, die den Film für mich zu etwas besonderem machen und mich wieder träumen lassen.
Die Zeit im Leben in der Bella bemerkt, dass es etwas gibt auf dieser Welt, dass bisher ihren Horizont überstieg. Die Zeit in der die heile Welt verloren geht. Am Ende erkennt die Protagonistin: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde komme ich dem Tod näher." Und bewegt sich mit dieser Erkenntnis wieder ein Stück weit in richtung Erwachsenwerden.

Ein schöner Film für alle, die noch nicht vergessen haben, wie diese Gefühle waren, oder für die, die diese Zeit gerade durchleben. Ein schöner Film für alle, die sich nicht zu schade sind für einen Film, der einfach nur unschuldig romantisch sein will.

Sicherlich hat der Film auch einige Schwächen.

Das größte Manko für mich ist, dass der Handlungsfluss inhomogen ist. Für manche Aspekte lässt sich die Regisseurin sehr viel Zeit, bei anderen hetzt sie durch die Handlung. Der Film wirkt auf mich nicht ausgeglichen.
2 Beispiele:
- Die ganze Actionsequenzen, die Story der Verfolgung nahm nur so wenig Zeit in Anspruch (insgesamt wohl nur 15-20 min bei 2 Stunden Laufzeit), dass ich mich gefragt habe, warum man einen Konflikt beginnt, wenn er so rasch, so leicht gelöst wird.
- Ab dem Punkt des "Coming Outs" wird zuviel Information in die Dialoge gelegt bzw mehr in den Monolog Edwards. Die ganze Vampirwelt wird erklärt und Edward erläutert seine Gefühle. Das wirkt auf mich überfrachtet. Gerade Gefühle will ich nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen, will sie spüren. Dafür hätte man sich Zeit nehmen müssen, das subtiler rüberzubringen.
Überhaupt ist mir der Film ZU dialoglastig, manchmal tut man besser dran etwas ohne Worte zu sagen. Leider haben sich auch einige der grausigen Dialogzeilen aus den Büchern hier eingeschlichen.

Das Gehetzte, das sich nicht Entwickeln lassen hat für mich als Zuschauer zur Folge, dass der romantische Funke nicht gänzlich überspringen will, so ganz überträgt sich das intensive ineinander verlieben von der Leinwand nicht auf mich, so wie es im Buch der Fall war.

Die Regisseurin findet immer wieder stimmungsvolle Bilder um der Romantik oder Spannung gerecht zu werden. So setzt sie gerne Zeitlupen, epische "round abouts", Kameraschwenks und schnelle Perspektivwechsel ein. Teilweise wirken einzelne Szene wie aus einem Music Video, oder einem MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.

Was auf- und gefällt ist, dass der Film deutlich mehr Witz hat, als das Buch. Die Selbstironie, die den Büchern fehlt. Der Film wartet mit wirklich witzigen Szenen auf, vielleicht zu vielen, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige oder wirklich emotional tiefgehende Szenen sind Mangelware.
An dieser Stelle sei gesagt, dass ein bessere Soundtrack dem Film sicherlich gut getan hätte und für mehr Tiefe hätte sorgen können. Burwells Score ist etwas "dünn".

Die Schauspieler sind im großen und ganzen gut gewählt, besonders die Hauptdarstellerin macht ihren Job gut. Sie entspricht meiner Fantasie, zumindest optisch.
Mit Edward konnte man es gar nicht jedem recht machen. Das ist eine der Rollen, die nur hinter den Erwartungen besetzt werden konnte. Ich finde Pattinson macht eine gute Figur, er bringt den Model- Filmstar- Verführertyp gut rüber und auch die Unsicherheit des Charakters betreffs Annährungsversuch zeigt er gut. Humoristisch hat seine Figur einiges zu bieten, das einzige was seinem Spiel fehlt ist die emotionale Tiefe, die ich von einem 100 Jährigen erwarte (allerdings auch Drehbuchverschuldet). Und wirklich gefährlich (wie er immer beteuert) wirkt er auch nicht.
Besonders positiv fällt die Besetzung von Charlie auf, der sehr authentisch wirkt und die des Badguys James.
Die Cullens hab ich mir alle anders vorgestellt, aber mit der Besetzung kann ich auch leben. Abgesehen von Emmet und Rosalie, die ich für eine Fehlbesetzung halte, Emmet wegen seines Gangsterstyles- und gehabe und Rosalie sieht einfach zu durschnittlich aus (ich bin kein Purist der auf 1:1 Übertragung Buch/Film steht, aber das hat mich schon gestört, Zuschauer die das Buch nich kennen, werden sich nicht dran stören).
Über die Figur des Jacob Black leg ich mal den Mantel des Schweigens. Meines Erachtens verkommt diese Figur zu einer Karrikatur, zu einer Groteske.
Sowie dieser dämliche Akt integrativer political correctnes jede wichtige Nebenrolle empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.

M.E. wird nichts wichtiges weggelassen oder grundlegend verändert, dass es mich gestört hätte.

Zusammenfassend kann ich sagen, viele Einzelszenen sind sehr gelungen (Bsp: Auftritt James und Co., Auseinandersetzung mit Charlie), aber der Film als ganzes wirkt, wie lieblos aneinandergereihte Szenen. Er wirkt nich wie aus einem Guss.
Der Beziehung zwischen Edward und Bella wird zuwenig Zeit gegeben sich zu entwickeln. Gefühle werden erzählt und nicht gezeigt, was mich als Zuschauer emotional nicht berührt. Der Spannungsbogen um James und die Vefolgung steigt zu rapide und fällt zu schnell, als das das den Film vor dem Ruf einer seichten handlungsarmen Teenieromanze retten könnte.

Dennoch vergebe ich 4 Sterne, weil man an die Zielgruppenausrichtung denken muss, weil mich der Film gut unterhalten hat und ich das "Twilight- Universum" liebe.
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473 von 552 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausbaufähige Verfilmung, 23. Januar 2009
Ich kann verstehen, wenn Kunden diesen Film überschwänglich gut bewerten, jedoch kann ich auch verstehen wenn sich Kunden enttäuscht von dem Film zeigen.
Dieser Film ist sehr zielgruppenorientiert und das sollte man bei der Bewertung und beim Kauf bedenken. Die Story eines edelmütigen, gut aussehenden Gentlemans mit dunkler Seite, der einem Durchschnittsmädchen das Gefühl gibt etwas Besonderes zu sein und ihr ständiger Beschützer wird, trifft genau den Nerv einer bestimmten Zielgruppe (löst natürlich auch gegenteilige Gefühle bei anderen Gruppen aus ;))
Auch wenn ich wohl nicht zur Zielgruppe gehöre, so hab ich mich in die Vorlage des Films verliebt: Das Buch von Stephenie Meyer. Auch wenn ich denke, dass das Buch eklatante schriftstellerische Mängel hat, so bin ich in die Geschichte eingetaucht wie selten in ein Buch der letzten Zeit. Das nur zur Erklärung wie ich diesen Film gesehen habe: Voreingenommen, als Fan der Bücher. Wäre es nicht so, so hätte ich den Film evtl. schlechter beurteilt.
Daher werde ich auch ab und zu auf die Umsetzung Buch - Film zu sprechen kommen, auch wenn ich denke, dass sollte man lassen, denn Film und Literatur sind unterschiedliche Medien.

Zum Film:

Nein, einen Horror- oder Actionfilm wollte die Regisseurin nicht drehen. Scheinbar widerwillig hakt sie die Actionszenen des Films ab. Sie konzentriert sich lieber auf das Gefühlsleben einer Teenagerin und auf das Erwachen der ersten Liebe.

So trist und nebelig wie das Städtchen Forks ist auch das Teenagerleben Bella Swans. Bis sie auf ihre große Liebe den Vampir Edward Cullen trifft. Der Vampir in diesem Fall nicht als Symbol der Verführung und sexueller Leidenschaft, sondern eher als Verfechter unschuldiger Liebe.
"Komm! Raus aus dem Nebel. Rauf, wo die Sonne scheint." Eine schöne Beschreibung für das Erwachen der ersten Liebe, die Edward Bella abliefert, als er ihr zeigt wie er im Sonnenlicht aussieht. Für Bella sieht er wunderschön aus. Sie muss aber Erkennen, dass diese Schönheit auch eine zweckdienlich negative Seite hat.
"Das ist doch nicht möglich", staunt Bella in höchste Höhen versetzt auf den Baumwipfeln.
"Doch, in meiner Welt.", entgegnet Edward. Treffend gesagt. Dazu ist Liebe bzw. verliebt sein fähig.
Am Ende erkennt Bella: "Ich sterbe. Mit jeder Sekunde ein bisschen mehr." Und mit dieser Erkenntnis tut sie einen weiteren Schritt in Richtung Erwachsen werden.

Diese Szenen sind es, die den Film zu etwas Besonderem für mich machen. Das Erleben der ersten Liebe, das Verlieren der Unschuld. Diese Themen wurden gut herausgearbeitet und machen den Film zu einem Höhepunkt für alle, die diese Zeit gerade durchleben, oder für diejenigen, die sich nicht zu schade sind, sich gern an diese Zeiten zurück zu erinnern.

Dass der Film dennoch kein Meisterwerk ist, liegt an mehreren Hakpunkten.

Das größte Manko des Films ist, dass er einen inhomogenen Erzählfluss hat. Für manche Dinge lässt sich die Regisseurin viel Zeit, bei manchen Details hetzt sie durch den Film. Gerade das langsame intensive Verlieben, das den Zauber der Bücher ausmacht, kommt hierbei zu kurz. Die romantische Annäherung auf der Leinwand überträgt sich nicht auf den Zuschauer. Es scheint eher so, als beschließen Edward und Bella nur sich zu lieben, vom Verlieben spürt man nichts.
Dabei ist die "Coming out"- Szene zu erwähnen. Visuell sehr beeindruckend, wie vieles im Film, aber die Dialoge sind grauenhaft. Sie klingen auswendig gelernt und werden viel zu schnell abgespult. Die ganze Vampirgeschichte und Edwards Gefühle werden in diesen Dialog (mehr ein Monolog) gelegt. Das ist überfrachtet und lässt mich als Zuschauer kalt. Ich will Gefühle nicht erzählt bekommen, ich will sie sehen und spüren. Gerade auch den inneren Kampf Edwards, der im Film gar nicht ernsthaft behandelt wird. Da wurde eine Menge Potential verschenkt.
Überhaupt wird mir im Film zu viel geredet. Manchmal ist es besser etwas ohne Worte zu sagen. Zumal sich auch einige der schlechten Dialogzeilen aus dem Buch in den Film geschlichen habe, wo sich mir die Nackenhaare sträuben (Bsp: "Ich bin ein Killer").
Vielleicht hätte ein besserer Soundtrack dem Film gut getan und dem ganzen etwas mehr Tiefe und Emotionalität eingehaucht. Carter Burwells Score ist zwar nett, aber etwas dünn.

Kameratechnisch und visuell hat die Regisseurin einiges zu bieten. Viele Zeitlupen, tolle Schnitte, epische round- abouts etc. Manche Szenen wirken wie ein Musikvideo oder ein MTV Movie. Das hat durchaus seinen Reiz.

Was auffällt ist, dass der Film um einiges witziger ist, als die Bücher es sind. Es ist diese Selbstironie, die den Büchern fehlt. Leider fällt das schon wieder negativ ins Gewicht, da die Regisseurin nicht um Ausgleich bemüht ist. Tiefgründige und authentisch emotionale Szenen sind Mangelware.

Die Schauspieler sind gut gewählt. Bella ist so, wie ich sie mir vorgestellt hab(zum Glück nicht ganz so zickig und wehleidig wie im Buch). Eine solide schauspielerische Leistung.
Edwards Rolle, ist eine der Rollen, die man nicht den Erwartungen gemäß besetzen konnte. Ich finde mit Robert Pattinson hat man optisch eine gute Wahl getroffen. Schauspielerisch reicht das sicherlich nicht für den Max-Schreck-Ehrenpreis. Leider strahlt er zu keiner Zeit Gefahr aus.
Zwei Nebenfiguren die ich sehr gut besetzt fand, waren einmal Charlie, Bellas Vater und Badguy James.
Nervig ist der Akt integrativer political correctnes sämtliche unwichtigen Nebenfiguren empirisch abgesichert an Pseudorandgruppen zu verteilen.

Der Film hat starke Szenen, aber auch seine schwachen Momente.
Stark ist er, wenn sich Zeit gelasen wird. Leider gibt es davon zu wenig Momente.
Dennoch trotz allen Meckerns vergebe ich diesem Film 4 Sterne. Einmal mit Rücksicht auf die Zuschneidung auf die schmachtende Zielgruppe, andererseits hat mich der Film trotz allem gepackt und gut unterhalten. Sicherlich auch, weil ich das Twilight Universum liebe.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für Twilight-Fans top!, 26. Januar 2010
Ich habe von meinem Mann dieses tolle Set zu Weihnachten geschenkt bekommen und es hat mich total umgehauen.

Klar bin ich ein "Mädchen" und da ist es schon eher verständlich, dass ich das Geschenk genial finde, aber ich muss wirklich sagen, dass ich überrascht über die gute Qualität der Halskette war.

Dachte immer, es wäre ein nettes Gimmick, aber die Kette ist wirklich klasse!
Sehr gut verarbeitet, schwere Qualität und niedlich im Detail.

Es ist eine Art Doppelkette:

- eine etwas grobere, wo die einzelnen Glieder wie Ringe ineinander verarbeitet sind-
daran hängen drei Anhänger (ein Herz übersät mit Glitzersteinchen, das Cullen-Wappen in schwarz-silber und ein silberner Löwe).

- die zweite, innere Kette ist sehr feingliedrig-
daran hängen vier kleine Anhänger (ein schwarzes Herzchen, ein silbernes Herzchen mit einem Glitzerstein in der Mitte, eine tropfenform-ähnliche Perle und ein kleiner ovaler Anhänger mit "twilight"-Aufdruck).

die feine Kette ist an der groben Kette befestigt.
Verschluss ist ein Karabiner in guter Qualität.

was ich ein bisschen schade finde ist, dass die beiden Ketten fast gleichlang sind, sodass die Anhänger aufeinander liegen und sich so ein wenig gegenseitig verdecken, aber die Qualität finde ich trotzdem super!

Zum Film will ich hier gar nicht viel schreiben, den kennen die meisten die sich für dieses Set hier interessieren sicher,-

ich persönlich finde den Film toll. fesselnd durch die Düsternis, die auf der Story liegt mit der immer bewölkten Umgebung von Forks und den endlich mal nicht so überzogenen Vampiren, die hier größtenteils versuchen, sich den Menschen anzupassen anstatt immer nur als böse und blutrünstig dargestellt zu werden.

Meinen Geschmack hat Stephenie Meyer voll getroffen, auch wenn die bereits beschriebene erste Liebe und all das schon manchmal ziemlich nervig werden kann ;-) (vor allem in den Büchern)

der Film ist klasse, aber man muss es halt mögen.

die Kette ist top und wie ich finde kein Billigding.

also lautet mein Fazit:

Kaufen / Verschenken / Selberkaufen / Schenken lassen!!! ;-)

so what
have a nice day
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Aufwertung der Romanvorlage, 10. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Twilight (Blu-ray) (2008) (Blu-ray)
Das Buch hat mir (männlich, 27) nicht unbedingt so zugesagt wie der eigentlichen Zielgruppe (war ja auch zu erwarten). Der Film hingegen ist der Hammer. Sehr stylish und dicht inszeniert (von einer Frau - muss man in der Männerdomäne Regie ja immer noch extra erwähnen) mit erstklassigen Jungdarstellern, die es tatsächlich schaffen, die elektrisierende Anziehung der beiden Hauptcharaktere zu vermitteln. Bellas Empfinden (im Roman oftmals ätzend ausführlich über mehrere Seiten beschrieben) spiegelt sich voll im Spiel der Hauptdarstellerin wieder. Die Bedeutung der Musik für die Autorin wurde ebenfalls gekonnt auf das Medium Film übertragen. Unterm Strich ein toller Film, der auf mehr Lust macht - vielleicht sogar auf die restlichen Bücher.

Zur Blu-Ray: KEIN DEUTSCHER TON. Das Bild ist aufgrund stilistischer Entscheidungen der Regisseurin oftmals arg verrauscht - hier leidet dann auch die Plastizität. Die Wetterbedingungen in Washington State tragen wesentlich zum gewollt "sonnenlosen" Look des Films bei, wodurch das Bild oftmals an Schwarz-weiß grenzt.
Das Bonusmaterial ist zwiespältig zu beurteilen: Es ist zwar sehr reichhaltig und kurzweilig (auch durchaus informativ), allerdings komplett in Standard Definition. Hierfür gibt's dann letzendlich auch einen Punkt Abzug, denn mittlerweile sollte ein HD-Transfer der (meisten) Extras auch schon selbstverständlich sein (wobei leider immer wieder Studios dazu übergehen, Extras komplett in SD auf eine Bonus-DVD (!!!) auszulagern).
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128 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine schlaflosen Nächte....oder.....wo ist die Liebe hin...?????, 18. Januar 2009
Von 
Baerlin (OWL) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich gehöre nicht zur klassischen Zielgruppe, habe aber die Bücher trotzdem geliebt. Daher war ich auf die Verfilmung im Vorfeld sehr gespannt. Meine Erwartungen waren nicht so groß, da sich nur selten ein Buch in 90 min. Filmmaterial pressen lässt. Mut zur Lücke ist hier schon vorprogrammiert. Ein weiteres Problem ist, dass uns im Buch aufgrund der Ich-Erzählung sehr viele Gedanken von Bella mitgeteilt werden. Dadurch lebt die Geschichte. Diese Gedanken lassen sich natürlich nur schwer verfilmen. Es ist nicht so leicht, diese "Stille der Dialoge" mit Gesten und Mimik zu füllen - harte Arbeit für die Darsteller. Mit Edward's optischer Darstellung konnte ich recht gut leben, da in meiner Fantasie die Protagonisten fast nie ein Gesicht hatten. Überirdische Schönheit darzustellen ist ohnehin unmöglich. Bella wird recht ordentlich umgesetzt, Charlie entspricht sehr gut meinen Vorstellungen - wortkarg, aber mit Witz. Bellas Mutter hatte ich mir jünger, schräger und etwas abgedrehter vorgestellt, da sie doch die Chaotin der Familie ist. Sie kam eher gesetzt und mütterlich rüber.

Grundsätzlich hat mir eine sehr große Portion Romantik gefehlt. (Dagegen gab es mehr gewollte und auch einige ungewollte komische Augenblicke). Es gab für mich kein Gänsehautfeeling, kein Gefangensein in der Geschichte oder Erinnerungen an die erste große Liebe. (Bei einer kürzlichen Theateraufführung von Romeo und Julia oder bei Rose und Jack in "Titanic" war ich deutlich mehr ergriffen). Vielleicht sind die Schauspieler für diese Aufgabe auch noch zu jung. Diese Herzaussetzer von Bella, wenn Edward sie auch nur küsst, sind komplett verpufft. Ebenso die gedanklichen Aussetzer, wenn Edwards Blick sie gefangen nimmt. Kaum eine dieser blumigen Liebeserklärungen von Edward, die wir alle (oder zumindest ich selbst) so lieben, wurde umgesetzt. Es handelt sich ja nicht um eine gewöhnliche Teenagerliebe, die in diesem Alter kommt und auch (manchmal) schnell wieder geht. Es ist die Liebe ihres Lebens bzw. seines Daseins. Eine Liebe bis zum Ende aller Tage.

Dem Zuschauer, der das Buch nicht vorher gelesen hat, wird dies sicher nicht ganz klar. Vor allem wird er nicht verstehen, was Bella nun so extrem und - vor allem nach so kurzer Zeit - an Edward fasziniert, dass sie sogar bereit wäre, ihr Leben zu geben. Ein hübsches Gesicht und die enorme Geschwindigkeit + Stärke sind es ja nicht. Von der oldfashioned klingenden Ausdrucksweise Edward's merkt man ebenfalls gar nichts. Er erscheint nicht so alt und welterfahren, wie er eigentlich ist.

Die Szene auf "Edward's Lichtung" ist für mich eine Schlüsselszene im Buch. Dort nähert er sich Bella, macht ihr seine Stärke + Gefährlichkeit klar und zeigt sich zum 1. Mal im Sonnenlicht und gewöhnt sich an Bellas Berührungen und ihren Duft usw. Die Endgültigkeit ihrer Liebe wird hier klar, es gibt für beide kein Zurück. Dass er nicht von Bella lassen kann, da ihr Duft und ihr Blut für ihn eine Droge sind, wurde mir zu simpel umgesetzt. Wie ein "Abhängiger" kam Edward mir nicht vor. Dieser Teil wurde im düsteren Wald zwischen bemoosten Steinen zügig abgewickelt während Edward wie Tarzan von Ast zu Ast hüpft. Hmmm......! Diese Lichtung spielt aber in den weiteren Büchern eine Rolle. Bella sucht sie noch einmal auf, weil es sein Lieblingsplatz ist, die Werwölfe kommen ihr hier zu Hilfe und jagen den Vampir, der sie bedroht usw. Da man ja die weiteren Bücher ebenfalls verfilmen möchte, wundert es mich, dass man diesen Teil so verändert hat.

Alice dagegen ist traumhaft besetzt. Sie ist wirklich zuckersüß. Von ihr hätte ich gern mehr gesehen. Vor allem kamen ihre besonderen Fähigkeiten zu kurz.

Rosalie hat ihre Rolle als Biest gut gemacht. Allerdings hat mich ihr Aussehen nicht gerade vom Sessel gerissen. Sie soll doch das schönste Mädchen überhaupt sein. Für mich war sie optisch eher Mittelmaß.(Warum sollte Bella wegen ihr Komplexe haben??) Vielleicht sollte man hierzu aber besser die männliche Fraktion befragen.

Carlisle sieht aus wie nach einem bedauerlichen "Unfall" beim Friseur! Gab es keinen naturblonden Schauspieler?? (Überhaupt hatte ich einige Probleme mit den Haarfarben der Männer. Bei Jasper und Edward sah man zeitweise sogar in den Nahaufnahmen die Ansätze vom Tönen oder Färben). Da sieht man mal, wie ergriffen ich von der Story war, dass mir solche Nichtigkeiten aufgefallen sind - sehr bezeichnend. Der Charakter von Carlisle hat mir allerdings sehr gut gefallen. Welterfahren, besonnen - einfach nur gut und überzeugend gespielt.

Zusammengefasst sollte man nicht allzu viel erwarten - vor allem, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat. Für eine Liebesgeschichte zu wenig Gefühl und wer einen Vampirfilm a la Dracula erwartet, wird natürlich ebenfalls nicht fündig. Da erscheint mir die Altersbeschränkung von 12 Jahren etwas übertrieben. Es ist alles ganz artig, leidenschaftslos, seicht und absolut jugendfrei sowie ohne Liebe zum Detail verfilmt. Niemand bekäme deswegen schlaflose Nächte. Da gibt es im Fernsehen krassere Filme für die Kids.

Schade, dass das eigentliche Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Deshalb vergebe ich 3 Sterne, weil es mir recht neutral erscheint und es keine 2,5 Sterne-Bewertung gibt.

Wenn hier immer wieder Stimmen laut werden, die die Umsetzung entschuldigen, da es sich ja schließlich um einen Film und nicht um das Buch handelt und Vergleiche nicht angebracht seien, muss ich widersprechen. Entweder verfilme ich eine Vorlage oder eben nicht (Vor allem, wenn auch der Titel des Buches für den Film verwendet wird). Man sollte sich dann auch an elementare Gegebenheiten dieser Vorlage halten, d. h. "wo Twilight draufsteht sollte auch Twilight drin sein" - das erwartet der Zuschauer. Ansonsten hätte auch ein völlig eigenständiges Drehbuch geschrieben werden können, da St. Meyer das Rad nicht neu erfunden hat. Es gibt noch andere Autoren, die Liebesgeschichten zwischen Mensch und Vampir erdacht haben. Dann wären diese Geschichten mit einigen Änderungen untereinander leicht austauschbar.
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47 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft, 25. Februar 2010
Dieser Film ist noch schlechter, als ich befürchtet hatte!

Ich bin beigeisterte Leserin der Bücher (auch wenn ich nicht mehr im Teenie-Alter bin) und hatte bis zuletzt gehofft, dass der Film wenigstens halbwegs gut sein würde - aber weit gefehlt.

Ich hab soviel zu meckern, dass ich das am besten einfach nur aufzähle...

- es ist nicht nachvollziehbar, warum sich Bella und Edward ineinander verlieben, auf einmal ist das eben so

- die Dialoge sind völliger Müll und oft einfach zusammenhanglos

- die innere Zerissenheit von Edward ist in keiner Sekunde spürbar

- man versteht nicht wirklich, warum Edward nicht möchte dass Bella ein Vampir wird

- die Schlüsselszene im Bio-Unterricht (erster Tag) ist keine mehr, denn es wird nicht klar, dass der ganze Kampf für Edward damit losgeht (es sieht nicht aus, als wollte Edward Bella in Stücke reißen, sodern eher, als hätte er was schlechtes gegessen)

- man glaubt kaum, dass Edward ein Vampir und damit ein "Killer" (so ein lächerliches Wort zu benutzen, echt!!) ist, im Gegenteil, im fehlt es gänzlich an Eiern in der Hose (noch mehr als schon im Buch!)

- das geheimnisvolle an Edward und dessen Familie kommt kein bisschen rüber

- Bellas suchen und finden der Wahrheit um die Cullens geht einfach viel zu schnell

- die romantische und gefühlvolle Szene auf der Lichtung ist völlig verhunzt

- die Geschichte der einzelne Mitglieder der Familie Cullen wird gänzlich vernachlässigt

- der "böse" James ist etwas überzogen

- was soll das in den Bäumen rumgehüpfe?!

- sollen das wirklich Special-Effects sein? Es sieht total albern aus, wenn Edward rennt

- das Glitzern, noch lächerlicher als im Buch... *kopfschüttel*

Was gutes am Film: Der sehr passende Song von Muse beim Baseball-Spiel! :D

Es ist echt schade, dass das sehr fesselnde und mitreißende Buch und vor allem die Liebesgeschichte um Edward und Bella so lieblos umgesetzt wurden. Wahrscheinlich ist man davon ausgegangen, dass es ausreicht Robert Pattinson auf die Leinwand zu bringen, damit der Film ein Selbstläufer wird und so scheint es ja auch zu sein, wenn man sich die ganzen positiven Bewertungen der Teenies anschaut.

Ich persönlich finde auch, dass Edward und Bella an sich gut besetzt ist (rein äußerlich betrachtet), aber das reicht für einen Film eben noch nicht aus um zu überzeugen. Ich hoffe das wenigstens die nachfolgenden Teile besser sind...
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich gut, 5. April 2011
Ich hatte zwar schon vor der TV Premiere von Twilight gehört, aber ich war sehr abgeneigt von diesem Film, da ich mir dachte, dass dieser Film nur was für kleine Mädchen ist ;-) Als ich den Film zum ersten mal im Tv sah, war ich nicht mehr so skeptisch. Sonderlich toll fand ich ihn aber auch nicht, lag aber an der Atomosphäre um mich herum.

Ich lieh mir in der Videothek alle Filme aus und inzwischen besitze ich selbst alle Fan Edition Boxen dieser tollen Film Serie.
Ich bin zu einem begeisterten Fan geworden und doch mehr ein "kleines Mädchen" als ich dachte ;-)

Die Geschichte von Bella und Edward ist eine besondere Liebesgeschichte, die es so noch nicht gab, jedenfalls mir nicht bekannt. Von der Story vielleicht ein wenig vergleichbar mit "Stadt der Engel", wobei hier Edward nicht zu einem Menschen werden kann ;-) Es ist eine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und Vampir, wodurch sich der Film von anderen "Schnulzen" etwas abhebt.
Wer Liebesfilme mag, der wird diesen Film bzw. die Filmserie auch mögen.

Der Film ist kühl, ruhig, melancholisch und doch so gefühlvoll und warm.
Man muss beim schauen eines solchen Filmes irgendwie in der richtigen Stimmung sein, sonst bringt es meiner Meinung nach nichts. Im Film tauchen so viele kleine besondere Details auf, leichter subtiler Humor, sehr viele Dialoge - wunderbare Musik, Spannung und Action. Die Effekte sind passend. Und die schauspielerische Leistung gerade der Hauptdarsteller ... wunderbar!

Bevor ich mir die Fan Edition gekauf hatte, hatte ich versucht Informationen zu finden was es alles als Bonus Material geben würde und nur schwer was gefunden.
Daher:
"Über 2 Stunden Special Features
- Original- und deutsche Trailer
- Making of
- Die Reise vom Buch zum Film
- 5 erweiterte und 5 entfernte Szenen
- Das Phänomen Comic Con
- Zu Edward werden (wie leicht/schwer es dem Darsteller fiel in diese Rolle einzutauchen)
- Zu Bella werden
- Musik
- Musikvideos
- Catherine Hardwickes Montage: Vampire's Kiss
- Eine Unterhaltung mit Stephanie Meyer"

Die DVD Boxen sehen alle spitze aus. Auch hier viele kleine Details. Schlägt man die DVD Box des ersten Teils auf sieht man auf der einen DVD Bella auf der anderen Edward, der Hintergrund passt ebenfalls zu den DVDs.
Auch das Booklet passt dazu. In diesem stehen auch viele interessante Informationen.
Die anderen Fan DVD Boxen sind ähnlich gehalten, kleines Poster, Autogrammkarten. Der Titel "FAN EDITION" ist berechtig und verspricht nicht zu viel :-)

Wie bereits erwähnt, ich bin inzwischen zu einem kleinen Fan geworden und habe auch vor mir die Bücher zu kaufen. Gerade beim betrachten des Zusatzmaterials (von allen drei Teilen) bemerkt man, dass vieles entfernt wurde. Einiges fand ich nicht so schlimm, aber einige Szenen machen doch etwas aus um die Charakteren besser "verstehen" zu können.
Auch sehr spannend und interessant fand ich die Interviews mit Stephanie Meyer. Wie es zum Buch kam und dann später zum Film. Sie erwähnte vieles, was in den Filem zu kurz kam und machen einen Neugierig die komplette Geschichte um Bella und Edward zu kennen zu lernen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grauenvoller Film, 7. April 2009
Ich hab mir von anfang an nicht viel vom Film versprochen.
Leider wurden meine Erwartungen noch untertroffen. Der Film ist einfach schlecht. Sehen wir mal von den Verdrehungen der Buchtatsachen ab, find ich auch die schauspielerische Leistung sehr schwach.
Es entsteht nicht das gewünscht Kribbeln im Bauch, so wie es bei der Buchvorlage geschieht. Schade.

Ich hab mir den Film auf Englisch und auf Deutsch angesehen und muss sagen, dass die englische Version noch einiges rausreißen kann... aber die deutschen Synchronsprecher müssen dermaßen gelangweilt gewesen sein. Da gibts NULL Emotion...

Das einzig Gute, und dafür gibts 2 Sterne - ist die Musik. Und damit mein ich nicht die Soundtrackmusic mit den (namenhaften) Bands. Das ist eher schwach und schreit unheimlich stark nach "Kommerz!" - ich meine die instrumentale Musik. (Gibts glaub ich nur in Amerika und heißte "Twilight - the score")
Die Musik kann man sich aber auch so einfach anhören und dazu die Bücher lesen. Macht mehr Spaß....

Für BuchFans kaum zu empfehlen.... und auch für jeden anderen einfach nicht sehenswert.
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Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (Deluxe Fan Edition) [Blu-ray]
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