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am 1. September 2009
Vorweg sei erwähnt, dass ich schon einige MMORPGs gespielt und somit einige Erfahrung beim Aufbau und der Betreuung solcher Spiele sammeln durfte.

Eve Online hebt sich durch die Ansiedelung im Sci-Fi schonmal von den meisten der bekannten MMORPGs ab. Aber beginnen wir mal ganz von vorn.

Die Registrierung über die Seite von Eve geht schnell und ohne Komplikationen. Wer die DVD Version nicht hat, muss anschließend das Spiel herunterladen. Gleich beim Download hat sich die Geschwindigkeit sehr positiv hervorgehoben. Der Download hat durchgehend die vorhandene Bandbreite von 16.000er DSL ausgenutzt. Das Spiel war somit in kurzer Zeit geladen und Installiert.

Nach dem ersten Einloggen, erstellt man MMO gewohnt seinen ersten Charakter. Was hier sehr positiv daher kommt, ist die Möglichkeit sein Gesicht mit mehreren Einstellmöglichkeiten auch mit den Proportionen zu ändern. Breites oder schmales Kinn? Rundes oder eher längliches Gesicht, oder lieber durchschnitt? Die Anpassung von Haar- und Augenfarbe, sowie einigen anderen Merkmalen, lässt also wenig Möglichkeiten dem gleichen Gesicht im Spiel nochmals zu begegnen.
Einziges Manko: Wer keine Anleitung hat/will, der sollte sich schonmal vorab informieren, da bei Charaktereinstellung die Werte und Startskills nicht direkt eingestellt werden, sondern mit Angaben zu Rasse, geplanter Beruf (Söldner, Händler, usw.). Hat Vor- und Nachteile, sollte darum erwähnt werden. Auc h zu erwähnen ist, dass man im späteren Spielverlauf bisher nur mit dem Raumschiff unterwegs ist.

Einmal im Spiel angekommen, wird man durch ein Tutorial in die zu Anfang wichtigsten Dinge eingeführt. Alles in allem reicht das für die ersten Schritte, wer aber alles schon am Anfang zugängliche verstehen will, sollte sich auf diversen Internetseiten oder Foren erkundigen und einlesen. Es braucht viel Geduld alles kennenzulernen, verstärkt bei mir aber nur den Eindruck eines umfangreichen und durchdachten Spielsystems.
Ebenfalls gibt es einen Hilfe-Channel. Auch wenn die Software auf Deutsch eingestellt ist, sind leider nicht alle Texte übersetzt, ebenso ist nur der englische Hilfe-Channel aktiviert. Über F12 lässt sich aber ganz schnell auch der deutsche zuschalten, welcher dann bei jedem Neustart automatisch geöffnet wird. Die erwähnten Übersetzung beziehen sich jetzt mehr auf einelnze Wörter verschiedener Gegenstände, oder auch die Beschreibungstexte schon angenommener Missionen. Wenn man eine Mission erhält, wird der Text auf Deutsch angezeigt.

Nach dem Tutorial stellt sich nun die Frage: Wie weiter?
Eve besitzt im Gegensatz zu anderen MMORPGs kein so umfangreiches Questsystem. Manch einer mag nun sagen, dass es dann ja kaum Abwechslung gibt. Hier setzt allerdings ein großes Feature von Eve an.
Zu Anfang gibt man sich eher mit den Missionen welche nach Leveln aufgeteilt sind und bestimmten Schiffsklassen zugeordnet werden können, ab. Level 1 lässt sich z.B. Problemlos mit der ersten Schiffsklase (Fregatten) bewältigen und man ist schon eine ganze Weile beschäftigt.
Wenn man schon etwas Kapital hat, kann man auch mit einer größeren Fregatte und weiteren Bergbaulasern in die Rohstoffbeschaffung einsteigen. Für den Start kommt man auf beide Arten an genügend Kapital um weitere Skills (dazu später mehr) erlernen zu können.

Der eigentliche Spielspass liegt in der Freiheit. Ein Questsystem wie aus bekannten MMORPGs würde wieder einen gewissen Weg, bzw. eine bestimmte Art des Spielens vorgeben. Bei Eve Online entscheidet der Spieler ob er seinen Unterhalt durch Missionen, Bergbau, Piraterie, Produktion & Verkauf, Handel, Forschung & Verkauf, Wachdienst für Unternehmer (Spieler), Kopfgeldjäger, und und und, verdienen will. Einige der genannten Möglichkeiten werden erst nach einer Weile Interessant oder lukrativ. Ohne passendes Handelsschiff sind z.B. die Gewinnspannen zu klein, als das der Laderaum viel einbringen könnte. Eine Mission oder eine Ladung abgebautes Erz bringt hier mehr ein.

Ein weiteres Feature ist das Skillsystem. Eine Stufeneinteilung gibt es nicht. Jeder Charakter lernt wie im wirklichen Leben über bestimmte Zeiträume. Da diese in Echtzeit ablaufen, lernt man auch ohne im Spiel sein zu müssen. Der "Studenplan" für Skills fast zwar maximal 24 Stunden Lernmaterial (der lernbeginn eines Skills muss innerhalb 24 Stunden liegen, nicht das Lernende!) und man sollte darum zu Anfang wenigstens einmal täglich reinschauen, um wenigstens die Skills für die nächste Zeit festzulegen. Da später auch gerne mal ein paar Wochen zum lernen eines fortgeschrittenen Skills vergehen können, ist auch auch Urlaub ohne im Spiel mit Freunden den Anschluss zu verlieren, möglich. Die Spielzeit kann somit für das verdienen vom Spielgeld (ISK), oder für Erkundungsflüge oder dergleichen genutzt werden.

Die Freiheit bei Eve hat aber auch noch ganz andere Auswirkungen. Zum einen ist der Handel fast gänzlich in Spielerhand. Alle Spielrelevanten Raumschiffe, Waffen, Zubehör, werden von Spielern produziert und angeboten. Für die Produktion benötigte Blaupausen werden zwar von NPC-Händlern im Marktplatz angeboten, allerdings können Spieler davon Kopien anfertigen und verkaufen. Diese Beschränken die Anzahl der herstellbaren Güter bevor sie nicht mehr genutzt werden können, kosten allerdings auch ein gutes Stück weniger. Ebenso kann an den Original Blaupausen geforscht werden, wodurch die Herstellungszeit abnimmt und/oder die benötigten Rohstoffmengen sinken.
Neben dem von Spielern kontrollierten Handel, wird allerdings auch das Weltall nicht allein von der NPC-Polizei im Auge behalten. Ist man in den sicheren Gebieten (sog. high sec) von der NPC-Polizei geschützt, so befinden sich in den schwächer überwachten Gebieten (low sec) nur einige automatische Verteidigungsanlagen. In den unkontrollierten Gebieten (0.0) gibt es nicht nur keine Polizei, was natürlich Piraten und andere anlockt, auch können diese Systeme von Spieler-Corporations (ähnlich wie Gilden in anderen Spielen) erobert und kontrolliert werden. So können diese für den Durchflug Zoll verlangen, oder mit anderen Corporations Durchflug-Vereinbahrungen schließen, oder Bergbauergenehmidungen erteilen. All diese Dinge müssen auch von der entsprechenden Corporation kontrolliert werden, da ohne vorhandene Wachen das System einfach genutzt werden kann.
Als dauerhafte Präsenz können die Spieler in diesen Systemen auch eigene Raumstationen errichten, welche durch die Kosten aber viel Zusammenarbeit erfordern.
Ebenfalls wird man auch im späteren Spiel aus den vorhandenen Schiffen "fast" frei wählen können, mit welchem man fliegen will. Auch die Fregatte (erste Schiffsklasse) hat im späteren Spiel noch ihre Daseinsberechtigung, da größere Schiffe diese viel schlechter treffen können und einen Schutz vor diesen benötigen. In der richtigen Corporation kann somit jeder Spieler das von ihm bevorzugte Schiff fliegen und sich mit Skills und Ausrüstung darauf konzentrieren.

Vom Support selbst habe ich bisher keine Unterstützung benötigt und weder Abstürze noch ruckeln trat auf. Vorbildlich war bisher auch die tägliche Wartung von einer Stunde (in unseren Breiten von 13-14 Uhr). Diese war immer pünktlich vorbei und ich konnte jeweils eine Minute später problemlos wieder einloggen.

Die Rezession ist zwar etwas umfangreicher als geplant, aber dennoch konnte ich nur einen kleinen Einblick ins Spiel geben, hoffe aber sie war hilfreich.

Wer das Spiel testen möchte, kann einen kostenlosen Trial-Account erstellen und 14 Tage spielen. Ich selbst habe vor 7 Tagen angefangen und habe mir schon weiteres Spielguthaben zugelegt.
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am 25. Januar 2009
Ich spiele EVE Online nun bereits seit zwei Jahren und kann diese Spiel nur jedem Science Fiction Fan empfehlen. Das war nun die Kurzfassung, nun gehts ans eingemachte ;)

EVE Online biete seinen Spielern mehr als nur ein Rollenspiel, denn es vereint viele Genres in einem Spiel wie z.B. Wirtschaftssimulation, Strategie, Action, gigantische Schlachten.... in der Vielfalt liegt auch die Stärke von EVE Online, denn man kann einfach seinen Berfu wechseln ohne etwas zu verlernen. Ich z.B. habe als Kampfpilot angefangen, bin in die Wirtschaft gegangen, danach wieder Kampf und nun mache ich vorwiegend Erzbeschaffung um Materialien für den Bau meiner zukünftigen Schiffe zu bekommen.
Jeder Teil des Spiels bietet seine Vorteile für sich und die ganze Wirtschaft wird von Spielern kontrolliert. Ebenso die Politik im sogenannten 0.0 Gebieten wird komplett von Spielern kontrolliert. Dass dies nicht knsequenzlos bleibt kann man sich sicherlich vorstellen. Es toben seit Jahren (reale Jahre) erbitterte Kriege um die Gebiete, wo reiche Asteroidenvorkommen und viel Geld auf die Piloten warten.
Nur im Zentrum der Galaxie ist es ruhig und Spieler können dort meistens in Ruhe dort herumfliegen und sich ihren Weg in EVE suchen.
Im Gegensatz zu WoW braucht man aber hier sehr viel mehr Gehirnschmalz, denn ein gutes logisches Denken und einige Mathematikkentnisse (zur Not tuts auch der Taschenrechner) sind von nöten.
Sehr sozialfreundlich ist auch das Skillsystem: Die Skills laufen strikt nach Zeit und nicht nach Erfahrungspunkten. Dies bedeutet dass man einen Skill zum lernen aktiviert und dieser läuft bis zum Schluss durch, selbst wenn man nicht spielt bzw. den Rechner abschaltet. Jeder Skill hat 5 Level die komplettiert werden können und die Skills haben verschiedene Laufzeiten.

Nun zur Technik:

Server und Spielclient:
Es existiert nur ein Server, im Dezember wurde auf diesem ein Rekord von 41.000 Spielern gleichzeitig Online verzeichnet. OHNE LAGS... Das beweist wie gut CCP an der Serverleistung feilt und stetig optimiert.
Der Client macht ebenfalls eine gute Figur. In den zwei Jahren Spielzeit habe ich überaus seltene Abstürze verzeichnet. Sehr stabil.

Grafik:
Die Grafik ist bombastisch um es mit wenigen worten zu sagen. Es gibt aber auch eine Grafikversion, die nicht so Hardwarefressend ist und somit kann EVE auch die Besitzer langsamerer Rechner zufriedenstellen.
Mit der Retailversion, die es z.B. hier bei Amazon zu kaufen geben wird, werden lediglich eine Grafikkarte mit Shader Model 2 (Radeon X1300+ und Geforce 7000+) benötigt. Für die Premium Grafikversion allerdings wird allerdings teurere Hardware von nöten sein.

Sound:
Der Sound lässt die Wände wackeln mit dem richtigen Soundsystem. Ob die knatternden Maschinengewehre der Minmatar, die heulenden Laser der Amarr... sie werden selbst sehen... sry hören ;)
Der Spieleverlauf wird von ruhiger Musik untermalt, der aber in Kampfmissionen durchaus rockig oder technoartig ausfällt, jedoch die Stimmung nicht vermiest.

Gameplay:
EVE wird ausschließlich mit der Maus gesteuert. Dies gibt einem eher das Gefühl eines Commanders als eines Piloten. Dies hat aber deutliche Vorteile, denn die Sonnensysteme sind mehrere AU groß (1 Astronomic Unit = 149.598.000km) und somit erleichtert es die Navigation.
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am 16. März 2009
Ich spiele das Spiel erst seit einigen Tag, möchte jedoch mein Ersteindruck gerne darstellen, nachdem ich in den letzten Jahren etliche MMOs gespielt habe(AoC, Neocron 1/2, GW, EQ2, HdRO, Warhammer Online).

Die Version die ich mir gekauft habe ist die Specialedition.

Mein Rechner ist ein Dual Core 6750
4 GB RAM
Windows XP Prof. SP 3
NVidia GTX260 - 896 MB

Um es ein wenig kurz aber knackig zu halten.

1. Installation und Patchupdates verliefen reibungslos

2. Charaktererstellung bietet genug um sich eine gute Optik zu verpassen.
Da man eh die ganze Zeit im Cockpit sitzt, spielt die Charoptik aus meiner Sicht eh eine untergordnete Rolle

3. Grafik ist wirklich top, habe alles auf Max und es ist sehr schön anzusehen.
Manchmal schaue ich mir immer wieder mein Raumschiff von allen Seiten an, weil es einfach so schön aussieht :)

4. Lernphase
Die Lernphase ist hier ein wenig länger, da dieses Spiel sehr viel Spielinhalt bietet.
Wenn man sich jedoch mal einige Stunden mit seinem Char, dem MArkt, die ganzen Menues beschäftigt, erhält man doch eine sehr gute Übersicht.

Mir persönlich gefällt die vorhanden Menüstruktur sehr gut, zumal man aus vielen Bereichen Dinge steuern kann.
Bedeutet, ich schaue mir meine Auftragsdetails an und kann dort schon den Kurs für mein Zielort festlegen.

Letztendlich bietet Eve eine sehr hohe Komfortfunktion, wenn man erstmal durch die ganze Menüstruktur geblickt hat.
Das gefällt mir sehr gut.

Es gibt sicher für mich noch einiges zu lernen, aber ich komme stetig vorwärts.

5. Spielspaß
Dieser ist bei mir sehr hoch, da man hier keinem Druck unterliegt schnell etwas durchführen zu machen(stumpfes farmen etc.)

Das Spiel lebt einfach gesagt von der Zeit.
Man betritt das Universum mit einem Charakter der dort lebt.
Es gibt kein Endcontend wie in anderen Spielen.

Hier lebt und spielt man einfach in einer dynamischen Umgebung, die teilweise durch die Spieler beeinflusst wird.

Wer sich hier als Kämpfer durchschlagen will wird genauso seinen Spaß haben wie derjenige der lieber mit Aktien hantiert oder als Rohstofflieferant fungieren will.

Das ist das schöne in EVE, es bietet einfach viele Möglichkeiten sein Leben/Enwicklung in diesem Spiel zu gestalten.

Man muss Dinge erlernen um sie nutzen zu können.
Je höher das Level der Fähigkeit, desto länger dauert es(zeitweise, Stunden, Tage, Wochen etc.)

Das Spiel ist also nichts für Leute die denken sie können hier ihr Max in wenigen Tagen, Wochen erreichen.

Dieses Spiel ist etwas zum geniessen, zum entspannen, zum leben(natürlich neben dem vorhandenen RL :) )

Ich habe das erste mal wieder das Gefühl ohne Druck und Verpflichtungen spielen zu können.

Zumal ich jetzt eine Cooperation gefunden habe(enspricht dem Ausdruck für Clan/Gilde), die sehr erwachsen sind(Alter ab 30 :) )
Man geht daher auch sehr entspannt und stressfrei im TS miteinander um.

6. Langzeitmotivation
Ist hier sehr gut gegeben, da sich alles wie im normalen Leben mit unserer Zeit entwickelt.
Aufgrund der enormen Vielfalt kann man dieses Spiel über etliche Jahre hinweg spielen.

Es ist nicht vergleichbar mit Spielen wie Warhammer oder anderen wo man sich primär mit stumpfen farmen beschäftigt, um dann die Maxausrüstung oder nen Rufrang zu bekommen.

Hier ist alles sehr abwechselnd und dynamisch

Fähigkeiten müssen hier teilweise erkauft werde und über Stunden, Tage, Wochen etc. trainiert, wie im wirklichen Leben :)

7. Kämpfe
Als ich das erste mal ein Kampf bestritten habe musste ich mich umgewöhnen.
Ich dachte ich wäre ein junger Pilot der sein Flieger wie damals in Elite oder Freelancer steuert.

Da lag ich falsch, ich kann nur sagen Cpt. Kirk läßt grüßen.
Man sieht sein Raumschiff aus der Aussenansicht und gibt die Befehle, welche dann ausgeführt werden.

Hierzu kann es gehören an ein Schiff ranzufliegen, um es zu umkreisen.
Befehle um Raketen abzuschiessen oder das Schutzschild aufzuladen.

Das kämpfen in EVE ist anders, aber nicht schlecht, einfach nur anders als gewohnt.
Mittlerweile geht es bei mir und ich freue mich schon drauf irgendwann mal Cpt. Kirk in einem großen Kriegsschiff zu sein.

Momentan fliege ich eine Fregatte der Caldari und finde diese schon ziemlich stylisch^^

8. Fazit
Nein, dieses Spiel hat kein Potenzial, es hat dies schon umgesetzt und ist ein fertiges Glanzstück.

Für Spieler die geduldig sind, sich gerne über einen langen Zeitraum etwas aufbauen und lernfähig sind, für die wird EVE das richtige sein.

Für Spiele die schnell etwas suchen und das stumpfe farmen lieben...
Tjo geht WoW oder Warhammer Online spielen^^
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am 23. April 2010
EVE Online ist ein 2003 erschienener Online-Weltraumsimulator mit unzähligen Möglichkeiten. Im Gegensatz zu anderen MMO's nimmt einen Eve nicht an die Hand, man kann also von der ersten Sekunde seiner (recht umfangreichen und spannenden) Charaktererstellung alles tun und lassen was man will. Man kann zur nächstbesten Station fliegen und Handel betreiben, Missionen annehmen, Piraten jagen, sich als Pirat Jagen lassen ;) oder auch einfach nur zum nächstbesten Asteroidengürtel fliegen um dort Erze abzubauen. Es sind allerdings auch Einsteigermissionen vorhanden um den Anfang etwas zu erleichtern.

Ich habe den Einstieg in Eve leider nie so richtig gefunden, das liegt aber wohl auch eher an meinem Spielertyp als am Spiel. Ich möchte hiermit alle EXPLIZIT vor EVE warnen, die nicht bereit sind Texte und Spielerklärungen zu lesen die ganze Bücher füllen könnten. Denn genau diese Geduld konnte ich dafür einfach nicht aufbringen. Die Navigation und die Kämpfe sind recht flott zu lernen, auch das Abbauen von Erzen ist recht flott erlernt, das Crafting (erstellen eigener Produkte und Blaupausen) ist allerdings teilweise ziemlich frustrierend und nimmt extrem viel Zeit in Anspruch. Auch das erlernen von Skills kann in späteren Stufen Tage, sogar Wochen dauern. Hier haben mir die vereinfachten Erklärungen gefehlt.
Nein, ich möchte hier keine falschen Eindrücke hervorrufen, EVE ist wirklich ein gelungenes Spiel. Die Grafik wurde Stetig verbessert sodass es jetzt einen zweiten Clienten, mit verbesserter Grafik gibt - ein Augenschmaus! Die Vielfalt an Schiffen, Systemen und Waffengattungen ist schier unendlich. So mancher kann sich in dieser Komplexität förmlich eingraben. Auch werden ständig kostenlose Erweiterungen bereit gestellt - das nenne ich mal gelungene Firmenpolitik CCP!

Negativ anmerken möchte ich, dass man den Linux-Clienten gestrichen hat. Man muss dazu sagen, dass dieser Client eher durchschnittlich lief, und das auch nicht nativ, sondern von der Software "Cedega" emuliert. Es war also nicht anderes als die Windows Version, allerdings mit schlechterer Performance, trotz altem Clienten.

Kurzum: Wer kein Problem damit hat, auch mal 30 Minuten nicht direkt in das Spiel einzgreifen da das Schiff gerade von Warpgate zu Warpgate springt, oder weil der Minenlaser gerade Scordit oder andere Erze abbaut und sich derweil anderwertig beschäftigt, wer kein Prolem damit hat, sich durch einen haufen Tutorials und Wiki's zu lesen, wer kein Problem damit hat, dass der Raumschiffkampf praktisch nur durch fitting (Zusammentstellung der Waffengattungen und anderer Geräte die das Schiff verbessern) und nicht durch das Fliegen der Mühle an sich entschieden wird, der ist bei EVE genau richtig. Excel 2012 sozusagen :-)

Kleiner Scherz beiseite... seht es euch einfach an, auf der Homepage gibt es eine Testversion die zum Teil auch auf Deutsch ist und macht euch selbst ein Bild. Für mich ists nichts, auch wenn ich nicht behaupten kann, dass Eve ein schlechtes Spiel ist. Für mich raubt das Spiel einfach viel zu viel Zeit und verlangt vor allem eines: Stetige Lernbereitschaft.
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am 16. Mai 2012
Eigentlich dachte ich mir das wars, als ich nach 2,5 Jahren Spielzeit im Herbst 2011 EvE verlassen habe als eine gewisse Sättigung erreicht war. Ich habe die letzten 6 Monate einige MMO's ausprobiert aber mittlerweile bin ich wieder stark am überlegen ob ich mir das Spiel wieder runterladen soll.
In vielen anderen Rezensionen wurde bereits über Grafik, die Sandbox und Sound berichtet daher hier nur meine eigenen Erfahrungen die Eve meiner Meinung nach so von anderen MMO's unterscheiden :

Das EvE Universum ist grausam. Nicht nur im 0.0 - 0.4 Gebieten, nein auch im sogenannten Highsec kann es einem passieren dass man von anderen Spielen abgeschossen wird. Als Beispiel du bist Mitglied einer aufstrebenden, erfolgreichen Corporation (Gilde) und erweckst die Neugierde einer anderen Corp die aus Piraten besteht. Diese bestechen Concorde (sozusagen die NPC Polizei in Hochsicherheitsgebieten) und können deiner Corp ganz legal den Krieg erklären und dich abknallen. Meistens sind diese Piraten/Söldner auf Bestechungsgelder aus und stellen jegliche Kamphandlungen ein sobald bezahlt wurde.
Oder: du freust dich dass du endlich das Spielgeld gesammelt hast um dir ein schönes neues Schiff zu kaufen - du zerlegst es damit es in deinem Frachter Platz hat damit du es in dein Heimatsystem transportieren kannst weil dir noch die Fertigkeiten fehlen um das Ding zu fliegen - du wirst vor einer Raumstation ausgescannt und ein anderer Spieler schießt dich mit einem , vergleichweise billigen Schiff ab damit er die Bergungsrechte auf deine Fracht hat. Selbst wenn er selber von Concorde zwei Sekunden später abgeschossen wird , kann doch (s)ein verdecktes Teammitglied deine Fracht stehlen und sie selber verwenden , bzw. wiederverkaufen.

Meine vier goldenen Regeln bei EvE Online:
1. Flieg nichts was du dir nicht leisten kannst! Du kannst dein ganzen Vermögen mit einem Schlag auf legale Art und Weise verlieren!
2. Bei EvE ist nichts Charakter gebunden, alles ist frei und wiederverwertbar, das macht es für manch andere Spieler so attraktiv ein Pirat zu werden.
3. Vertrauen und Ansehen ist alles, überlege dir gut mit wem du handelst , gegen wem du kämpfst, wer Rechte in deiner Corp bekommt oder mit wem du einfach nur spielst!
4. Sch*** auf Regeln, bei EvE ist alles erlaubt und möglich!

Die Community ist sehr freundlich und hilfsbereit, mimimi im Chat wird im Normalfall nicht toleriert und es kann schon mal passieren dass ein Jammerlappen , nach einigen Warnungen , von einem reichen Veteranen demonstrativ gepoddet wird :) (gepoddet = nach dem Abschuss eines Schiffes sitzt der betroffene Spieler in seiner Schutzkapsel (POD) wird auch der Pod zerstört dann stirbt der Spieler und (s)ein Klon, wenn er einen hat, wacht normalerweise ein paar Lichtjahre weg auf einer Station auf)
Man muss auch erwähnen dass im Systemchat nur Englisch geschrieben wird, was man in seiner Corp für eine Sprache benützt ist jedem selbst überlassen.
CCP hat dem Spiel einen eigenen Voice Chat spendiert wenn auch die meisten Corps TS bevorzugen, verschiedene Webradiostationen für jeden Geschmack gibt es ebenfalls.
Der Spielsupport ist top, nämlich flott , höflich und kompetent
Das Corpmanagement ist sehr detailiert, von verschiedenen Steuern über Rechteverwaltung POS und Outpost Managemant (POS = People Own Structure (sozusagen eine eigene Raumstation) Outpost = Aussenposten Sinngemäß wie eine POS nur viel größer , teurer und nur im kontrollierten 0.0 erbaubar) Alle Spieler haben ein unedlich großes Inventar - was auch super ist wenn man gerne sammelt)

Alles in allen ein Spiel das sehr herausfordernd für Einsteiger ist, also in die Fregatte springen und loslegen geht eher nicht, aber: schafft man die Lernkurve dann gibt es wirklich eine Langzeitmotivation und Unterhaltung die ich bei anderen Spielen noch nicht so erlebt habe.

Neben tollen Fanfilmen die im Netz so herumkursieren kann ich auf Youtube "the butterfly effect" von CCP wärmstens empfehlen.

Es tut mir leid dass diese Rezension so unübersichtlich / unverständlich geworden ist, aber ich sag es mal so: wer das Lesen und halbwegs verstehen kann, der schafft es auch bei EvE Online eine Karriere als was auch immer aufzubauen.

Kleiner Nachtrag am 5. März 2014

Das Spiel ist eines von 14 Spielen dass im MoMA in New York Eingang gefunden hat, ein Denkmal mit meinem Namen drauf wird in Reykjavik in einigen Wochen enthüllt werden, die EvE Community spendete mittlerweile weit über 300.000 € an das Isländische Rote Kreuz für die Taifunopfer auf den Phillipinen und für andere Charityaktionen wo eben echte Menschen und keine Pixel in Not sind - Plex for Aid hat das so glaube ich geheißen.
Auf Spiegel Online gibt es immer wieder Schlagzeilen zu dem Spiel weils einfach episch ist und was es auch in dieser Art vermutlich nie wieder geben wird.
Da möchte ich den geneigten Leser fragen : wo gibts das sonst noch?

Es kristalliert sich schon heraus dass sehr viele Neueinsteiger überfordert sind - ich bin relativ oft im Hilfechat um zu helfen oder auch zu lernen und viele Spieler haben auch keine Ahnung auf was sie sich da einlassen. Es gibt warlich bessere Spiele für friedliebende Miner zum Beispiel - die sollen mal den Landwirtschaftssimulator 13 ausprobieren , aber wenn man sich wirklich auf ein Abenteuer einlässt - wenn man selbst nicht weis wo die Reise in so einem Spiel eigentlich hin gehen wird, dann ist EvE ein Spielerlebnis dass es nirgendwo anders gibt,niemals wo anders geben wird , weil man an einem "lebendigen/dynamischen Kunstwerk" teilnimmt - und ja es ist Kunst.
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am 9. März 2009
Eigentlich wurde alles wichtige schon gesagt. EVE-Online ist das komplexeste MMOG (Massive Multiplayer Online Game), das ich je gespielt habe und auch das interessanteste. Ich habe schon wirklich alles gespielt was man so finden kann, auch außerhalb Deutschlands, z.B. Korea und Japan.

Trotzdem einige kritische Punkte die man für die Kaufentscheidung beachten sollte:

*Es gibt keinen roten Faden, d.h. ihr könnt alles machen, was ihr wollt und wann ihr es wollt (im Prinzip). Dadurch fühlen sich Neulinge oft verloren und wissen nicht was sie machen sollen.

*Es gibt kein klares Endgame Content. Der Content wird hauptsächlich von den Spielern gemacht, d.h. Quests erstellen, Kopfgelder aussetzen, Corporation-Politik machen oder eben die Politik der gesamten Galaxie bestimmen.

*Enorme Komplexität, d.h. man muss als Einsteiger sehr viel lesen und lernen. Man wird überflutet von Informationen.

*Gigantische Community. Wenn man Hilfe sucht, bekommt man sie. Sofort. Die Community ist überwiegend freundlich und hilfsbereit, was wohl an dem relativ hohen Altersdurchschnitt liegt.

*Den größten Kritikpunkt, den ich immer zu hören habe bekommen ist, dass man sich mit dem Charakter und der Umwelt nicht richtig identifizieren kann. Es ist ein Weltraumspiel, d.h. ihr werdet größtenteils mit dem Schiff unterwegs sein, alles findet im Weltraum statt (oder auf den Stationen).

Das sind keine Nachteile, aber EVE-Online ist eben nicht für jeden etwas. Deswegen bitte nicht enttäuscht sein und gut überlegen, was man sich unter einem spannenden Spiel vorstellt.
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am 9. Mai 2012
Eve Online ist fraglos eines der komplexesten MMOs, die es derzeit gibt. Das fängt schon bei dem interessanten Wirtschaftssystem an, wo praktisch jeder Gegenstand, vom kleinsten Laser bis zum größten Schlachtschiff von Spielern hergestellt wird, und hört bei den vielen strategischen Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Schiffe nicht auf. Es gibt mittlerweile extrem Umfangreiche Anleitungen, die im Gegensatz zu "Lösungsbüchern" anderer Spiele auch tatsächlich vollgepackt mit wichtigen Informationen sind und auch einige Tools um die Komplexität des Spieles in den Griff zu bekommen. Es ist theoretisch sogar möglich, das Spiel kostenlos zu spielen. Theoretisch, denn dort fängt das ABER an.

Es gibt nämlich zwischen der Eve Online Welt und der realen Welt die hier "legale" Schnittstelle des Geldes. Über ein spezielles, ingame handelbares Item namens "PLEX" können 30-Tage Mitgliedschaften gekauft werden. Somit kann jedes im Spiel erhältliche Item bzw. die dortige virtuelle Währung direkt in reale Währung umgerechnet werden. Entsprechend hoch ist der Preis einer solchen PLEX und auch die Motivation damit Geld zu verdienen. Über diese Mechanik kann man geteilter Meinung sein.

Im Gegensatz zu den grafisch pompösen Trailern sieht es in der Eve Welt meist eher trist aus. Zwar sind die Modelle der Schiffe und sonstigen Objekte im Weltraum teils recht an ansehnlich und es gibt auch manche "Sehenswürdigkeiten", jedoch spielt sich der absolute größte Teil der Zeit so ab, dass man kleine verschieden farbige Rechtecke auf mehr oder minder ansehnlichem oder einfach nur dunklem Hintergrund anklickt und abhängig von der Schiffsausrüstung auf diese eine sehr überschaubare Anzahl, teils mit cooldowns versehene Fertigkeiten anwendet. Es ist auch nicht möglich einfach mal so frei herum zu fliegen, man muss stets ein Ziel auswählen, anhand dessen das Schiff an ausgerichtet wird. Wer sich das mal ansehen will, einfach mal auf youtube nach "Eve" und "Battle" oder auch "Titan" suchen. Bei letzterem handelt es sich um Großkampfschiffe, die so aufwendig herzustellen sind, dass sie einem (realen) Wert von mehreren tausend Dollar entsprechen können. Wie man schnell feststellt sind dort Massenschlacht in unvergleichlichem Ausmaß möglich. Wer allerdings eindrucksvolle Raumkämpfe, wie in diversen anderen Spielen und Filmen erwartet, wird enttäuscht. Es beschränkt sich auf widerum das anklicken und "managen" von Pixel- bzw. Rechteck-"Wolken", da man versucht hat hier Entfernungen und physikalische Gegebenheiten möglichst realistisch zu halten. Die "Action" hält sich so allerdings sehr in Grenzen. Es gibt jedoch auf der anderen Seite eine erhebliche strategische Komponente, von der man als normale "Fußsoldat" allerdings auch meist wenig hat, da größere Kämpfe natürlich von erfahrenen Spielern geleitet werden und werden müssen, die über einen Satz von "Schlüsselwörtern" ihre jeweilige Mannschaft "steuern".

Große Teile es Spieles bestehen auch aus dem monotonen Abfliegen von Sprungtoren. Im Laufe von Missionen wird man natürlich wieder von Pontius zu Pillatius geschickt, wobei man sich bei Eve allerdings meinst fragt, was jetzt eigentlich der Unterschied zwischen Start und Zielsystem ist, während man bei anderen Spielen wenigstens in deutliche andere Umgebungen kommt. Das Anfliegen der Gates gestaltet sich in etwa so, dass man mit den ab einem gewissen Schwierigkeitsgrad übliche Schiffen bis zu 20s warten darf, bis diese überhaupt auf "Warp" sind. Das an jedem Tor (und es können dutzende pro Mission sein oder auch nur auf dem Weg zu den bekannten Handelspunkten im Spiel). Praktisch gestaltet sich dass dann etwa so: 1: Tor auswählen, 2: Warten + Warpen, 3 : Springen, 4: GOTO 1. Es gibt einen Autopilot, dieser fliegt jedoch nur bis auf eine gewisse Distanz an das nächste Tor heran. Bis dann die Entfernung für die Nutzung des Sprungtores erreicht ist, können je nach Schiffsgröße Minuten vergehen. Das Durchqueren selbst nur der (sicheren und betriebsameren) inneren Bereich des Eve Universium kann so in den Stundenbereich gehen. Missionen gestalten sich immer gleich: Irgendwohin fliegen und dann eine Untermenge abarbeiten aus folgendem:Story-Texte durchklicken, Schiffe abschießen (s.o.), Gegenstand einsammeln. Das teilweise in mehreren Phasen wiederholt, bevor es dann zurück zum Start-System geht.

Auch für das Geld (ingame Währung) verdienen sind praktisch durchweg hochgradig monotone Ausgaben auszuführen, auch wenn es hier eine sehr beachtliche Anzahl von Möglichkeiten und Spezialisierungen gibt. Geld kann sogar mit reinem Handel verdient werden, d.h. dem Absitzen von Zeit auf geeigneten Stationen und Ankauf und Verkauf von Waren. Man tut dabei also nichts anderes als die Preise bestimmter Warengruppen im Auge zu behalten und entsprechend zu handeln - täglich stundenlang, wenn es etwas bringen soll. Derartige ziemlich monotone Aufgaben haben natürlich im Laufe der Zeit (Eve gibt's schon seit 2003 wenn ich mich nicht irre) zur Entwicklung von Bots geführt. Unterm Strich ist es daher für einen neuen Spieler praktisch unmöglich genügend ingame Geld zu erwirtschaften um eine (notwendige) Mitgeschliedschaft zu erspielen. Daher "theoretisch". Auch mittelmäßig versierte fortgeschrittenere Spiele, die nicht 24/7 auf mehreren Accounts spielen, erwirtschaften selten genug Geld um regelmäßig das Mitgliedschafts-Item zu im Spiel zu kaufen.

Wer strategisches PVP ohne viel Grafik mag und kein Problem hat auch einfach nur Anweisungen auszuführen, kann aber durchaus Spaß an Eve haben, denn das ist vielleicht der wesentlichste Aspekt dort. Dazu gehören auch Planung und Logistik. Transporte wichtiger Waren z.B. müssen auch tatsächlich geschützt werden. Neuere Spieler werden jedoch eher Frust erleben, außerhalb des inneren Kerns können sie sich praktisch nicht Bewegen. Nur im inneren Bereich besteht ein gewisser Schutz vor Angriffen durch andere Spieler. Es gibt jedoch Spieler, die machen offenbar den ganzen Tag nichts anderes als an Toren, die auch nur zu kürzesten, nicht geschützten Strecken führen (die man nehmen muss, wenn man nicht riesige Umwege - sofern überhaupt vorhanden - und somit viel Warterei in Kauf nehmen will), stundenlang zu campen um (meist im Rudel) durchfliegende, weit unterlegene Schiffe abzuschießen. Auch eine Flucht ist hier praktisch unmöglich, das Schiff ist verloren und gerade für neue Spieler auch mitunter nicht leicht zu ersetzen.

Angekündigte Bodenkämpfe und "Action-"Komponenten gibt es bis heute nicht. Mittlerweile ist es möglich mit einem Avatar durch Raumstationen zu laufen. Es handelt sich dabei aber nur um einen kleinen Bereich, der auch immer und überall gleich aussieht. Es gibt auch keine Gestaltungsmöglichkeiten und es hat für das eigentliche Spiel keinerlei Bedeutung und bringt (momentan) auch keine zusätzliche Atmosphäre. Im Gegenteil, nach teils heftigen Protesten wurde das alte Interface (ohne Avatar) wieder optional reaktiviert. Die Macher des Spiels lassen durchblicken, dort noch einiges mehr vor zu haben. Man wird sehen.
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am 10. August 2009
Zu Beginn von Eve Online ist man heillos überfordert von der Fülle an Möglichkeiten und Mikromanagement.
Mit seiner Charakterwahl hat man noch nichts entschieden, man kann zu jeder Zeit tun was man möchte, man muss lediglich Skills erlernen, die Vorraussetzung für Schiffe, Waffen, Module und eigentlich alles sind. Sie werden als Bücher gekauft und können in Echtzeit, auch offline, bis zu 5 Stufen hoch gelernt werden, wobei Stufe 1-3 meist in wenigen Stunden erworben werden kann aber Stufe 5 nicht selten länger als 10 Tage dauert. Um vom PvEler auf Miner umzuschwenken muss man lediglich ein Schiff mit Mining Lasern ausstatten - schon kanns losgehn. Um effektiv Bergbau zu betreiben sollte man aber die Skill-Voraussetzungen für Bergbaubarkassen erlernen. Einfach Bücher kaufen, auf die notwendigen Stufen erlernen und sich eine Barkasse besorgen.
Man kann immer nur 1 Schiff steuern, was aber kein Problem ist. Die kleinste Fregatte hat genauso wie ein Großkampfschiff auf dem Schlachtfeld seine Berechtigung. Es gibt kein echtes Endgame-Schiff, man kann sprichwörtlich fliegen was man will, ohne befürchten zu müssen ein Klotz am Bein der Gilde zu sein wie zbsp ein Heiler der DPS macht.

Die Eve-Galaxie stellt eine eigene Welt dar, in der man neben den bekannten MMO-Tätigkeiten wie Questen (Missioning), PvP, Farmen und Co auch realeren Dingen wie Handeln, Erkunden, Söldnertum und echter Diplomatie nachgehen kann.
Corporations sind die Gilden in Eve, die sich in übergeordnete Allianzen zusammentun können. Diese Allianzen können 0,0 Space, also unsichere Randgebiete der Galaxie für sich beanspruchen, dort Gildenstationen (POS) aufstellen und ihr Gebiet gegen andere Allianzen verteidigen. So entsteht eine Welt, in der Gebietsansprüche, Durchflugrechte und Zwischen-Allianzliche Bindungen von der Diplomatie geregelt werden müssen - oder von den Waffentürmen, wenn diese versagt.
Es gab schon viele größere Kriege in Eve, in denen sich ganze Konstellationen aus Allianzen Galaxieweit bekriegt haben.

Dadurch unterscheidet sich Eve von allen anderen MMOs und das macht für die meisten Spieler einen Beträchtlichen Reiz aus - man kann wirklich ein eigenes Imperium aufbauen, oder ein fremdes erobern.
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am 25. Februar 2009
Eve Online hat schon etwas von einem Geniestreich.

Der Einstieg in diese "Weltraum Simulation" ist etwas schwirig, danach verschlingt einen das Spiel aber für Jahre.

Ich bin nun schon knapp 1 Jahr dabei und hätte nie gedacht das ein Spiel so lange "spannend" bleiben kann. Die meisten Spiele haben mich nur eine Woche Intressiert, andere Online Spiele nur ein paar monate.

Nach einem Jahr Eve Online, kann ich sagen : ich hab grad erst angefangen ;)

Das Spiel ist weitaus zu komplex um hier nur annähernd davon zu berichten. Vorteilhafter Weise kann man es 2 Wochen kostenlos Testen.
Jedes normale Spiel ist durch die Spieledesigner eingeschrenkt, der Inhalt ist Festgelegt, irgendwann hat man alles erlebt. Anders ist das hier in Eve, es wurde ein Rahmen gelegt, der mit jedem AddOn steigt, und den Kontent schaffen die Spieler. Und da derzeit ca 50.000 Spieler gleichzeitig auf dem Server wuseln und es Eve schon seit ca 2003 gibt, ist klar wie viel zu erleben ist.

Ich kann jedem Eve wärmstens empfehlen. Einziger Vermutstropen es ist äußerst komplex, daher liegt das Durchschnittsalter der User bei Eve wohl auch eher bei 22-28 Jahren. Das heisst aber nicht das nicht auch ein 16 Järhgier oder 70 Jähriger Spass drann hätte ;)
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am 12. März 2009
EVE-Online'''' hat sich seit 2003 unter CCP zu einem der bedeutendsten MMORPGs dieser Epoche emporgearbeitet". Keines der am Markt gängigen Konkurrenten kann es mit der Wirtschaftssimulation und der Komplexität von EVE-Online''' aufnehmen. Die Einzigartigkeit eines Universums in dem sich alle Spieler wiederfinden, hat kein Konkurrent bisher erfolgreich aufgenommen und zeichnet CCP aus.
Es ist eines der wenigen MMOs in deren weiteren Verlauf Unachtsamkeit und Selbstüberschätzung Folgen haben. Es herrschen rauhe Sitten in der weite der Galaxie, ein lukratives Geschäft für die planetarischen Versicherungsbüros.

Eine kleine überwiegend "reifere" und freundliche Spielergemeinschaft, die in ihren Hangaren an ausgereiften Schiffsausrüstungen tüftelt, dem Feind immer einen Schritt voraus, Handelswaren von einem Ende des Universums zum anderen zu transportieren, sich ausgiebig der Forschung und Produktion neuer Bauteile hingibt oder sich der Jagd auf rüde Alltagsgenossen und Piraten widmet.

War der Einstieg einst ein zähes und langwieriges Hinderniss, so ist er heute um ein vielfaches interessanter und logischer strukturiert. An der Komplexität und der Spieltiefe führt leider kein Weg vorbei. EVE-Online'' ist und bleibt Sandbox'. Wer sich gerne an die Hand nehmen läßt von A nach B der ist in diesem Spiel' fehl am Platze. Hier' führen viele Wege von A nach B.

Ein absolutes Bombardement grafischer Ergüsse, die Detailverliebtheit der Entwickler und viele kleinere Feinheiten machen bei EVE-Online'' jederzeit zu Lust auf mehr.
Nicht vergessen zu erwähnen sollte man das sich der überaus komplexe Wirtschaftskreislauf in seiner Art und Weise einzigartig sogar unter Aufsicht eines eigens von CCP engagierten Ökonoms, mit regelmäßigen Beurteilungen, befindet.

Kapselpiloten und Veteranen seit bereit und macht eure Schiffe startklar, es wurden instabile Wurmlöcher gesichtet, seid bereit für neue Expeditionen in unbekannte Gebiete, neue Gegner und vielem mehr.
Ein EVE-Online'' das niemals besser war...und immer mehr Spieler in seinen Bann zieht. Von 5000 Spielern seit Release hat sich die Community mittlerweile kontinuierlich auf 250.000 Spieler vergrößert.

APOCRYPHA die 11. neueste kostenlose Erweiterung zu EVE-Online'' ist absofort auch als Box-Version erhältlich. In dieser "All-in-One" Box enthalten sind ein spezielles Shuttle als Neueinsteiger-Reward, 30 Tage kostenlose Spielzeit und die Patches der bisherigen Add-Ons.
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