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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Cusacks im wahrsten Sinne einsame Meisterleistung in einem routinierten Stephen King Schocker
Echter Horror ohne Blutbäder - unmöglich? Da muss erst ein schwedischer Regisseur kommen und mit für Hollywood-Verhältnisse winzigem Budget sowie einem Hauptdarsteller, der beinahe die gesamte Laufzeit in einem Hotelzimmer bestreitet, den Gegenbeweis antreten. Das Resultat: bravourös gelungen.
Zugegeben liest sich die Inhaltsangabe, zudem...
Veröffentlicht am 24. Januar 2008 von J. Schlachter

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mauer Horror/Gruselfilm
Zimmer 1408 kommt nicht an Shining und Co heran. Woran liegt das?

Es könnte der behäbige Spannungsaufbau sein. Die Story schleppt sich bis zum Betreten von Zimmer 1408 sehr hin. Danach kann man schöne Gruseleffekte sehen die aber nicht wirklich schocken.

Der Film bietet gute Unterhaltung aber mehr nicht. Schade.
Vor 5 Monaten von Sebastian veröffentlicht


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Cusacks im wahrsten Sinne einsame Meisterleistung in einem routinierten Stephen King Schocker, 24. Januar 2008
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (Steelbook) (DVD)
Echter Horror ohne Blutbäder - unmöglich? Da muss erst ein schwedischer Regisseur kommen und mit für Hollywood-Verhältnisse winzigem Budget sowie einem Hauptdarsteller, der beinahe die gesamte Laufzeit in einem Hotelzimmer bestreitet, den Gegenbeweis antreten. Das Resultat: bravourös gelungen.
Zugegeben liest sich die Inhaltsangabe, zudem noch nach einer Kurzgeschichte von Stephen King, recht unspektakulär: Mike Enslin, Autor von Haunted Hotel-Führern, checkt im Dolphin-Hotel ins ominöse titelgebende Zimmer ein und erlebt die furchteinflößendste Stunde seines Lebens. Statt Gruselschloss oder -hotel (siehe SHINING) zur Abwechslung mal ein verfluchter Raum. Ein Schriftsteller in Nöten - bereits in MISERY kongenial abgehakt. Was spricht also dafür, sich nach überwiegend durchwachsenen King-Verfilmungen eine weitere anzutun?

1. John Cusack: als langjähriger Fan des sympathischen Mimen, der sich von Teeniekomödien (DER VOLLTREFFER) über bessere Statistenrollen (CON AIR) zum Leading Man (bisheriger Höhepunkt: GROSSE POINTE BLANK) gesteigert hat, gehört die mit ZIMMER 1408 abgelieferte Überdosis Cusack für mich zu seinen eindrucksvollsten Arbeiten. Wo weniger talentierte Akteure angesichts unsichtbaren Schreckens leicht ins Grimassieren kommen und überagieren würden, durchlebt Cusack eine mimische Tour de force. Allein diese Performance ist das Eintrittsgeld wert.
2. Samuel L. Jackson: trotz der gefühlten Screentime von vielleicht 15 Minuten liefert Mr. Cool in der würdevollen und wichtigen Rolle des Hotelmanagers ein weiteres seiner mittlerweile unzähligen Kabinettstückchen ab, als er Enslin alias Cusack mit allen Mitteln vom Check-in abzuhalten versucht.
3. Kamera (Benoit Delhomme): selten wurde das eingeschränkte und vor allem beengte Setting eines Zimmers einfallsreicher und effektiver bebildert. Hinzu kommt, dass der Zuschauer mehr als einmal durch Einstellungen, die man aus ähnlichen Genrevertretern zu kennen glaubt, in die Irre geführt und dann aus völlig unerwarteter Richtung bis ins Mark erschreckt wird.
4. Sound: im Medium der bewegten Bilder eine selbstverständliche Größe, angesichts des akustisch eher unaufgeregt vermuteten Ambientes Hotelzimmer hier jedoch unbedingt eine Erwähnung wert. Die hervorragend zur Geltung kommende Soundkulisse, die für diesen Film kreiert wurde, ist atemberaubend. Neben Standards wie unterschwelliges Herzpochen und tieffrequentes, undefinierbares Brummen lässt das Publikum besonders eine Szene am eigenen Hörvermögen zweifeln, und zwar wenn Cusack einen gut zweiminütigen Hörsturz erleidet. Intensiver kann man nicht ins Geschehen einbezogen werden!

Spezialeffekte spielen bis auf den ersten (sic!) Showdown eine untergeordnete Rolle. Blut fließt gerade soviel wie nötig. Dennoch wird auch der abgebrühteste Horrorgourmet ein ums andere Mal heftig zusammenfahren. Und die Schlusseinstellung, garniert mit einem vielsagenden Blick John Cusacks, entlässt einen mit garantierter Gänsehaut aus der Düsternis des Dolphin-Hotel und sorgt bei manchem für kurzfristige Umdisponierung des anstehenden Hotelaufenthalts in einen vermeintlich ungefährlicheren Campingurlaub...
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cooler Spuk mit John Cusack und Samuel L. Jackson - wenig richtiger Horror, aber schicke Effekte und spaßig, 14. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (Steelbook) (DVD)
Der Autor Mike Enslin (John Cusack) veröffentlicht Bücher über paranormale Aktivitäten und hat bereits Werke wie "Die 10 gruseligsten Friedhöfe" und "Die 10 gruseligsten Hotelzimmer" herausgebracht. An Geister und Kobolde glaubt er jedoch nicht und so tingelt er weiter durch die Hotels, in deren Gemächern sich Leute umgebracht oder ermordet worden sind und seitdem Flüche umhergehen sollen. Und dabei wünscht er sich doch auch mal etwas außergewöhnliches bei seinen Übernachtungen zu überleben - aber Pustekuchen. Tja, bis er in einem Hotel in New York im legendären Zimmer 1408 einquartiert, dessen Schlüssel der Hotelportier (Samuel L. Jackson) nur mit viel Widerwillen herausrückt, da er die Schweinerei nicht wieder sauber machen möchte. Und in den ersten Minuten scheint es ein herkömmliches Zimmer zu sein - in den ersten Minuten...

Die beiden Hauptdarsteller leisten sehr gute Arbeit und vor allem John Cusack schaut man echt gerne bei seinem kleinen Horrortrip zu, auch wenn der Gruselfaktor für meinen Geschmack etwas zu gering ausgefallen ist. Der Film lässt sich richtig schön Zeit, bis er in das Zimmer gelangt und der Spaß anfängt, jedoch passieren die mysteriösen Ereignisse dann Schlag auf Schlag ohne große Atempause, sodass keine echte Ruhe einkehren kann und die Spannungskurve erheblich nachlässt. Genauso meint er bereits nach wenigen Minuten er würde seinen Verstand verlieren - es geht einfach dann alles viel zu schnell und ein paar mehr Filmminuten hätten dem Horrorfaktor echt gut getan. Außerdem empfand ich eine Stellen als etwas unlogisch und gegen Ende gibt es eine größere Szene die zwar Ruhe hineinbringt, aber dann doch zu lang geraten ist und dadurch einen negativen Knick im Erzählfluss hervorruft. Auf Details will ich hier aber nicht eingehen, um die Spannung nicht zu nehmen. Wenn man ihn sich aber anschaut wird man aber wahrscheinlich sehen was ich meine. ABER (!) obwohl ich ihn nicht direkt als Horrorfilm sehen würde und trotz der kleinen Mängel ist es wirklich ein sehr guter und unterhaltsamer Film mit schicken Special-Effects geworden. John Cusack ist ein großartiger Schauspieler und da die fast die gesamte Haupthandlung ausschließlich im Raum 1480 stattfindet, entsteht schon eine beklemmende Atmosphäre. Und was ich dem Film sehr zu gute halten muss ist, dass er auf ein blödes offenes (negatives) Ende im Gegensatz zu vielen Genrekollegen verzichtet. Mir hat der Film Spaß gemacht und ich werde ihn sicherlich noch mehr als das eine mal ansehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt Zimmer die man einfach nicht betreten sollte..., 26. März 2008
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (Steelbook) (DVD)
Nach dem Tod seiner Tochter stürzt der Autor Mike Enslin (John Cusack) in eine schwere Lebenskrise, die er mit Arbeit zu überwinden versucht. So reist er herum, auf der Suche nach Hotels in denen es spuken soll. Deren Geschichten und Erlebnisse dort er in einem Roman zusammenfassen will. Eines Tages erhält Mike eine Postkarte des Dolphin Hotels in New York. Auf der Rückseite der Karte steht nur ein Satz: "Betreten Sie nicht Zimmer 1408". Natürlich macht Mike Enslin genau das, was er nicht machen sollte und will im Dolphin das besagte Zimmer mieten. Auch der Hotelmanager des Dolphins (Samuel L. Jackson), der ihn von 56 Gästen berichtet, die in diesem Hotelzimmer unter mysteriösen Umständen ums Leben kamen, kann ihn nicht davon abhalten, eine Nacht in diesem Zimmer zu verbringen...

Alle paar Jahre ist es soweit, irgendein Regisseur greift sich eine (Kurz-)Geschichte des Bestseller-Autors Stephen King und setzt diese filmisch um. Waren die frühen Verfilmungen der King-Romane meistens enttäuschend (Ausnahmen sind dabei natürlich, bspw. "Shining" oder "Misery") oder sehr billig gemacht. So hat sich doch in den letzten Jahren eine kleine Wandlung bei den Verfilmungen der Romane von Stephen King vollzogen. Die Qualität der Filme ist definitiv in allen Belangen gestiegen. Die Storys sind für den Film ausgereift und spannend umgesetzt. Die Atmosphäre ist dabei meist bedrückend und super inszeniert (wie bspw. in "Der Nebel" oder auch "Zimmer 1408") und zudem auch mit grandiosen Darstellern besetzt ("The Green Mile" oder "Die Verurteilten". Somit kann man inzwischen eine gewisse Erwartungshaltung haben, wenn mal wieder eine King-Verfilmung, denn Weg in die Kinos findet. So auch bei "Zimmer 1408", dass auf einer Kurzgeschichte des Horror-Autors basiert.

"Zimmer 1408" entpuppt sich schnell als ein amtosphärisch dichter Horror-Thriller, der mit John Cusack in der Hauptrolle mit einem sehr guten Schauspieler aufwartet. Erfreulich ist dabei, dass dieser Film von seiner subtilen Spannung und den gezielt eingesetzten Effekten lebt. So entwickelt sich schnell eine sehr angenehme Gänsehaut. Dieser überwiegende psychologische Grusel ist dabei das nonplusultra für einen gelungenen Film, denn nichts ist packender, als wenn sich der Horror im Kopf des Zuschauers abspielt.

Der Regisseur Mikael Häfström setzt dabei auf die Elemente, die schon andere King-Verfilmungen haben erfolgreich abschneiden lassen. Ebenso, wie in "Shining" oder "Misery", wird auch hier auf einen räumlich begrenzten Schauplatz gesetzt und einen Protagonisten der in einer solch klausotopischen Umgebung rasant an seine psychologischen Grenzen stößt. Ergänzt durch den Einsatz simpler Mittel, wie zum Beispiel einen Telefonanruf, der die Ausweglosigkeit aus diesem Zimmer noch einmal gekonnt suggeriert. So mag sich schnell die Frage auftun: Ist Zimmer 1408 wirklich so böse, oder wird Mike Enslin nur wahnsinnig? Dank der starken Leistung von John Cusack, eine Frage die bis zum Schluss offen bleibt. Der Schlussakkord liefert anschließend noch einmal Gänsehaut pur. Stark!
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61 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen John Cusacks im wahrsten Sinne einsame Meisterleistung in einem routinierten Stephen King Schocker, 24. Januar 2008
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Echter Horror ohne Blutbäder - unmöglich? Da muss erst ein schwedischer Regisseur kommen und mit für Hollywood-Verhältnisse winzigem Budget sowie einem Hauptdarsteller, der beinahe die gesamte Laufzeit in einem Hotelzimmer bestreitet, den Gegenbeweis antreten. Das Resultat: bravourös gelungen.
Zugegeben liest sich die Inhaltsangabe, zudem noch nach einer Kurzgeschichte von Stephen King, recht unspektakulär: Mike Enslin, Autor von Haunted Hotel-Führern, checkt im Dolphin-Hotel ins ominöse titelgebende Zimmer ein und erlebt die furchteinflößendste Stunde seines Lebens. Statt Gruselschloss oder -hotel (siehe SHINING) zur Abwechslung mal ein verfluchter Raum. Ein Schriftsteller in Nöten - bereits in MISERY kongenial abgehakt. Was spricht also dafür, sich nach überwiegend durchwachsenen King-Verfilmungen eine weitere anzutun?

1. John Cusack: als langjähriger Fan des sympathischen Mimen, der sich von Teeniekomödien (DER VOLLTREFFER) über bessere Statistenrollen (CON AIR) zum Leading Man (bisheriger Höhepunkt: GROSSE POINTE BLANK) gesteigert hat, gehört die mit ZIMMER 1408 abgelieferte Überdosis Cusack für mich zu seinen eindrucksvollsten Arbeiten. Wo weniger talentierte Akteure angesichts unsichtbaren Schreckens leicht ins Grimassieren kommen und überagieren würden, durchlebt Cusack eine mimische Tour de force. Allein diese Performance ist das Eintrittsgeld wert.
2. Samuel L. Jackson: trotz der gefühlten Screentime von vielleicht 15 Minuten liefert Mr. Cool in der würdevollen und wichtigen Rolle des Hotelmanagers ein weiteres seiner mittlerweile unzähligen Kabinettstückchen ab, als er Enslin alias Cusack mit allen Mitteln vom Check-in abzuhalten versucht.
3. Kamera (Benoit Delhomme): selten wurde das eingeschränkte und vor allem beengte Setting eines Zimmers einfallsreicher und effektiver bebildert. Hinzu kommt, dass der Zuschauer mehr als einmal durch Einstellungen, die man aus ähnlichen Genrevertretern zu kennen glaubt, in die Irre geführt und dann aus völlig unerwarteter Richtung bis ins Mark erschreckt wird.
4. Sound: im Medium der bewegten Bilder eine selbstverständliche Größe, angesichts des akustisch eher unaufgeregt vermuteten Ambientes Hotelzimmer hier jedoch unbedingt eine Erwähnung wert. Die hervorragend zur Geltung kommende Soundkulisse, die für diesen Film kreiert wurde, ist atemberaubend. Neben Standards wie unterschwelliges Herzpochen und tieffrequentes, undefinierbares Brummen lässt das Publikum besonders eine Szene am eigenen Hörvermögen zweifeln, und zwar wenn Cusack einen gut zweiminütigen Hörsturz erleidet. Intensiver kann man nicht ins Geschehen einbezogen werden!

Spezialeffekte spielen bis auf den ersten (sic!) Showdown eine untergeordnete Rolle. Blut fließt gerade soviel wie nötig. Dennoch wird auch der abgebrühteste Horrorgourmet ein ums andere Mal heftig zusammenfahren. Und die Schlusseinstellung, garniert mit einem vielsagenden Blick John Cusacks, entlässt einen mit garantierter Gänsehaut aus der Düsternis des Dolphin-Hotel und sorgt bei manchem für kurzfristige Umdisponierung des anstehenden Hotelaufenthalts in einen vermeintlich ungefährlicheren Campingurlaub...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einen angenehmen Aufenthalt, 20. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (DVD)
"Gehen Sie in Zimmer 1404, der Grundriss ist genau der gleiche. Keiner wird einen Unterschied merken". Das sagte Gerald Olin (Samuel L. Jackson) zu Mike Enslin (John Cusack) kurz bevor er in 1408 eincheckte. Und später hätte er sich gewünscht, es getan zu haben.

Zimmer 1408 ist ein Horrorfilm, der auf einer Kurzgeschichte von Stephen King basiert. Für mich persönlich einer der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Ein durch und durch spannender Film, der den Zuschauer auf eine knapp zwei Stündige Horror-Fahrt mitnimmt.

Zur Story: Mike Enslin ist ein Schriftsteller, der vor einiger Zeit seine Tochter an einer Krankheit verloren hat. Dies zerstörte auch seine Ehe mit seiner Frau. Nun arbeitet er noch akribischer und besucht Hotels, in denen er angebliche paranormale Aktivitäten erleben / dokumentieren will. Er war schon in einigen und keines hat ihn je aus der Fassung gebracht. Auch sein letztes speist er ernüchtert ab, mit einem eigenen Wertungssystem. ;-) Kurze Zeit später kommt er nach New York und checkt im Dolphin Hotel ein. Dieses Mal soll alles anders werden, denn das Zimmer, in welches er einchecken will, Zimmer 1408, hat bereits 56 Leute auf dem Gewissen. Kein Gast, der dort eingecheckt hat, hat länger als eine Stunde überlebt. Warum weiß keiner. Der Hotelmanager Gerald Olin versucht mehr als einmal, dem energischen, behaarlichen Schriftsteller vom Beziehen des Zimmers abzuraten. Doch keine Chance, am Ende hat er den Schlüssel und auch der letzte Versuch ihm den Aufenthalt im Zimmer abzuraten, schlägt fehl. Mike Enslin geht durch den Flur, sieht mehrmals eine junge Frau mit einem Kinderwagen, die scheinbar im Zimmer nebenan wohnt. Er öffnet die Tür und betritt Zimmer 1408 ...

Die durch und durch beklemmende Atmosphäre zieht sich durch den ganzen Film. Das Zimmer 1408 zog mich bereits nach zwei Sekunden in den Bann. Eine Suite mit Wohnzimmer, bürgerlich eingerichtet, alles sehr schlicht gehalten. Aber wenn man bedenkt, was sich dort bereits alles für tragische Schicksale abspielten, macht das Zimmer einen sehr unangenehmen Eindruck. Zunächst ist alles recht locker. Unser Protagonist analysiert das Zimmer, beschreibt besondere Möbelstücke und kommt schnell zu dem Entschluss, das Zimmer sei ein gewöhnlicher Hotelbesuch, wie die vorherigen. Ein ganz normaler Tag im Büro halt. Aber nur wenige Momente nachdem er das Panaroma von New York, bei der Sicht aus dem Fenster beschreibt ändert sich seine Meinung. Das Radio fängt von selbst an zu spielen und das Bett, auf welchem er es sich vorher bequem gemacht hat, ist plötzlich ordentlich und gemacht. Auf dem Kissen liegen zwei Stück Schokolade. Sehr bizarr. Von nun an ist Mr. Enslin in seinem schlimmsten Alptraum.

Zimmer 1408 schafft es erfolgreich, seine Handlung fast nur auf ein Hotelzimmer hinaus auszurichten. Die Herausforderung hier ist, halte den Zuschauer bei Laune und das schafft er, wie gesagt erfolgreich. John Cusack hat die nicht leichte Aufgabe fast zwei Stunden lang zu überzeugen und handlet das Ding fast im Alleingang, eine wahrlich gute Leistung. Im Folgenden Teil der Geschichte, bekommt man mehr und mehr Einblicke in die traurige Vergangenheit des Schrifstellers. Das Zimmer konfrontiert ihn zum Teil auch mit Ereignissen aus der Vergangenheit, langsam versteht man warum keiner dort länger als eine Stunde ausgehalten hat. Paralellen zu Event Horizon sind zu erkennen, auch dort wurden die Charaktere mit schrecklichen Ereignissen aus der Vergangenheit konfrontiert und zum Teil in den Tod getrieben.

Im ersten Drittel des Films erzeugt der Film eine wahrlich spannende und beklemende Atmosphäre. Als sich die Vorgeschichte des Autors dazumischt, driftet der Film, meiner Meinung nach, etwas zu sehr in die Special Effect Schiene. Also davon hätte es ruhig etwas weniger sein können. Doch Cusacks absolut überzeugende und authentische Performance macht dies mehr als Wett.
Einige Szenen sind zu abstrus um wahr zu sein, aber gerade das macht den Film zu einem echten Klassiker. So einen Streifen sieht man wirklich nicht alle Tage. Neben den ausgezeichneten Leistungen der Darsteller, allen voran John Cusack und der klaustrophobischen Atmosphäre macht der FIlm auch gerne die ein oder andere Anspielung auf andere Werke. Ein Beispiel ist der Gang über den Flur zum Zimmer 1408, ich sehe da eine leichte Anspielung auf Shining, vielleicht irre ich mich aber auch, Shiniing spielt ja auch in einem Hotel. ;-) Aber eine Person, die vorher im Zimmer umkam, wird Grady genannt und auch in Shining gibt es eine Person, die Grady heißt. Auch das Gesicht von Monk (Tony Shalhoub) hat bei mir ein paar Schmunzler ausgelöst. Er spielt eine nette kleine Nebenrolle, er ist auch derjenige der unserem Protagonisten erklärt, das er (juristisch gesehen) ein Recht darauf habe in das Zimmer 1408 einzuchecken, wenn es nicht genutzt wird. Im Vorfeld hatte der Hotelmanager bereits das Beziehen des Zimmers, mit der Deklarierung "nicht verfügbar" verhindern wollen.

Fazit: Ein äußerst gelungener Horrorfilm, der trotz seines noch relativ jungen Alters, an die Klassiker der guten, alten Schule erinnert. Klaustrophobisch und beklemmend. Ein John Cusack mit einer Leistung, die sich absolut sehen lassen kann. Darüber hinaus weit entfernt von sinnlosen Splatter und Gore Filmen, Blut fließt hier eigentlich so gut wie gar nicht, eben ein Film der ohne viel übertriebene Gewalt auskommt. Absolute Kaufempfehlung. Für jede Horrorfilmsammlung eine klare Daseinsberechtigung. 5 von 5 Sternen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder einmal die wilde 13, 21. September 2009
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (DVD)
Zimmer 1408 - die Quersumme ergibt, wie auch die so mancher anderer in diesem Film genannten Zahl, 13. Und 13 ist gar nicht gut ...

Schriftsteller Mike Enslin (John Cusack) ist nach dem Tod seiner kleinen Tochter Katie ein verbitterter Mann geworden, der sich von seiner Frau getrennt hat und nun darauf spezialisiert ist, 08/15-Reiseführer über Orte zu schreiben, an denen es angeblich spukt. Er selbst allerdings glaubt kein bißchen an das Übernatürliche, zumal er mit dem Tode seiner Tochter auch den Glauben an Gott und den Sinn des Lebens verloren hat. Bei der Recherche zu einem neuen Buch checkt sich Enslin im New Yorker Dolphin-Hotel ein, in dessen Zimmer 1408 es seit Bestehen des Etablissements zu mehr als fünfzig mysteriösen Todesfällen gekommen ist. Trotz aller Bemühungen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson) besteht der Schriftsteller hartnäckig darauf, eine Nacht in dem Zimmer zu verbringen, in dem kein Gast länger als eine Stunde überlebt hat. Anfangs noch ganz in seinem zynischen Skeptizismus geborgen, muß Enslin jedoch schon nach wenigen Minuten in dem Hotelzimmer feststellen, daß dieser Raum wirklich von Mächten des Bösen heimgesucht wird - und daß er ihn nicht mehr einfach so verlassen kann.

Der 2007 erschienene Gruselfilm des schwedischen Regisseurs Mikael Hafström basiert auf einer Kurzgeschichte Stephen Kings, der ja schon einmal ein Hotel zum Schauplatz eines Alptraums werden ließ. An Kubricks "The Shining" reicht dieser Film zwar in keiner Weise heran, doch insgesamt kann ich sagen, daß ich "Zimmer 1408" durchaus beklemmend fand.

Es sind die vielen Kleinigkeiten, die - ganz im alten Stile handwerklich solider Gruselklassiker dargestellt - sich nach und nach zu einer Atmosphäre des Schreckens verdichten, wie z.B. Visionen von früheren Gästen, das Auftauchen von Geistern aus Enslins Vergangenheit oder das Zufallen einer Tür und merkwürdige, sich verändernde Bilder an der Wand. Besonders die Verschmelzung verschiedener Realitäten, die zur Unmöglichkeit, den Raum zu verlassen, führt, erschafft ein Gefühl der alptraumhaften Hilflosigkeit im Zuschauer. Allerdings - und damit möchte ich den abgezogenen Stern rechtfertigen - passiert nach den ersten Andeutungen zu rasch zu viel, so daß eher sich ein Gefühl des Stresses denn des wahren Grusels beim Zuschauer einstellt. Grusel aus der Stille, der Bewegungslosigkeit heraus, wie er etwa in den besten Geschichten Maupassants spürbar wird, gibt es in diesem Film nicht, bzw. nur ganz kurz zu Anfang. Oder, um im Filmressort zu bleiben: Das Hotel in "Barton Fink" mit den engen, dunklen Gängen, dem unterirdisch lebenden Pagen und den abblätternden Tapeten fand ich wesentlich gruseliger.

Die bizarre Achterbahnfahrt, auf die uns Hafström schickt, ist indes auch nicht zu verachten, zumal er ohne billige Splattereffekte auskommt, die wir aus "The Hills Have Eyes" kennen und die eher Ekel als Grusel hervorrufen. Auch finde ich es gut, daß wir eigentlich an keiner Stelle des Films erfahren, warum das Zimmer so mies ist, d.h. das Unheimliche wird nicht durch Pseudo-Erklärungen in den Alltag zurückgeholt, sondern bleibt unaufgelöst und damit potentiell nicht verhinderbar im Raum stehen.

Zusammengefaßt: "Zimmer 1408" versucht, die gute alte Tradition des atmosphärischen Gruselfilms wiederaufleben zu lassen, kann aber nicht ganz an die Vorbilder des Genres (siehe etwa meinen Senf zu "Burnt Offerings") heranreichen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Meisterleistung!, 11. Juni 2012
Unterschiede Buch/Film
Während das Buch direkt im Dolphin Hotel beginnt, hat der Film noch eine kleine Vorgeschichte, bei der Mike ein anderes Hotel besucht, auf einer Lesung mehr über seinen Job und Sichtweisen erzählt und wie er sich die jeweiligen Hotels, Häuser und Friedhöfe aussucht. Zwar ist dies sehr gut dargestellt und ich hatte einen guten Einblick in seine Arbeit, allerdings hab ich diese Szenen im Film nicht sonderlich vermisst. Dennoch ist man bei beiden Varianten schnell mitten im Geschehen.
Die Enden sind grundsätzlich verschieden, was ich ebenfalls nicht als schlecht empfunden habe, da ich mit beiden Varianten sehr gut leben kann. Allerdings gibt es beim Film gleich zwei Enden, denn im Director's Cut findet man noch ein alternatives Ende, was es ebenfalls in sich hat, jedoch gefällt mir das Ende der "normalen" DVD besser, da es dramatischer ist.
Was mir sehr gut gefallen hat: Die Dialoge zwischen Mr. Olin und Mike sind zum Großteil wortwörtlich aus dem Buch übernommen worden. Sowas finde ich persönlich immer sehr gut, vor allem, weil die Dialoge im Buch unglaublich gelungen sind und ich immer wieder eine Gänsehaut bekam.
Das Hotelzimmer, bzw. das Hotel allgemein wurde im Film genau so umgesetzt, wie es im Buch beschrieben wurde: Altmodisch, spärlich möbliert, aber immer mit einem gewissen Charme. Die spätere Veränderung in Zimmer 1408 wird ebenfalls gut umgesetzt. Zwar waren einige Spezialeffekte nicht nötig, aber dennoch durchaus sehenswert. Die Gruselmomente sind gut umgesetzt worden und die Spannung war nahezu unerträglich.

Schauspielerische Leistung
Eine Meisterleistung!
John Cusack spielt die Rolle von Mike Enslin geradezu perfekt. Er schafft es, die Furchtlosigkeit, Entschlossenheit und Sprachlosigkeit, die seine Rolle ausstrahlt, perfekt auf die Leinwand zu übertragen. Mimik und Gestik sind ebenfalls der jeweiligen Situation angepasst und man muss einfach mit ihm mitfiebern und ihm die Rolle abkaufen. Ebenfalls perfekt sind die Dialoge zwischen John Cusack und Samuel L. Jackson. Die Mischung aus triefendem Sarkasmus, Respekt und Entschlossenheit wird von beiden Akteuren sehr gut dargestellt und es war eine wahre Freude, diesen beiden großartigen Schauspielern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Für beide Rollen hätte ich mir keine besseren Schauspieler wünschen können.
Oftmals fällt mir in Horrorfilmen auf, dass viel zu wenig auf die Mimik geachtet wird und man beim Schrei z.B. viel mehr auf die Kraft setzt als darauf, wie es letztendlich auf der Leinwand aussieht. Bei "Zimmer 1408" muss man jedoch sagen, dass die Mimik bei keiner einzigen Szene zu kritisieren ist. John Cusack ist allein für die Darstellung der Angst und der Verwirrung anbetungswürdig.

Soundtrack
Da gibt es nur einen instrumentalen Soundtrack, der von Gabriel Yared komponiert wurde. Gabriel Yared und "Zimmer 1408" passt zusammen wie die Faust aufs Auge. Jede Szene und jeder Schauplatz haben den perfekten Song erhalten, in der man die Dramatik und die Angst quasi spüren kann. Den Komponisten kennt man bereits durch seine Songs aus Filmen wie "Stadt der Engel", "Der talentierte Mr. Ripley" und "Der englische Patient".

Fazit
"Zimmer 1408" ist eine grandiose Literaturverfilmung, die mich schockieren und begeistern konnte. John Cusack bringt als Mime alles mit, was man sich bei einem Horrorfilm wünschen kann und hat mir 100 gruselige Minuten beschert. Dieser Film beweist, dass die Verfilmung manchmal tatsächlich besser als das Buch sein kann. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich mal wieder schocken und gruseln wollen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder ein guter Horrorfilm, 9. Januar 2009
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (Steelbook) (DVD)
In der Regel kann ich mit Horrorfilmen nicht viel anfangen, die meisten Filme sind derart vorhersehbar oder einfach nur dämlich, dass ich mich nur langweile.
Eine unterhaltsame Ausnahme ist dieser Gänsehautfilm mit John Cusack als gebrochenem Hotelgast.
Ganz langsam zieht das Grauen in den Film, Kleinigkeiten nur, da ein verrücktes Bild, eine Tür, die schwer zu öffnen ist und peu á peu entfaltet sich in Zimmer 1408 der ganze Schrecken.

Dabei liegt es vor allem an John Cusack, dass dieser Film funktioniert. Er ist eben doch ein anderes Kaliber als die zahlreichen unerfahrenen Teeniestars, die sonst so gerne in Horrorfilmen verheizt werden.

Ich gebe dem Film die volle Punktzahl und sage: Richtig guter Film!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Meisterleistung!, 11. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (DVD)
Unterschiede Buch/Film
Während das Buch direkt im Dolphin Hotel beginnt, hat der Film noch eine kleine Vorgeschichte, bei der Mike ein anderes Hotel besucht, auf einer Lesung mehr über seinen Job und Sichtweisen erzählt und wie er sich die jeweiligen Hotels, Häuser und Friedhöfe aussucht. Zwar ist dies sehr gut dargestellt und ich hatte einen guten Einblick in seine Arbeit, allerdings hab ich diese Szenen im Film nicht sonderlich vermisst. Dennoch ist man bei beiden Varianten schnell mitten im Geschehen.
Die Enden sind grundsätzlich verschieden, was ich ebenfalls nicht als schlecht empfunden habe, da ich mit beiden Varianten sehr gut leben kann. Allerdings gibt es beim Film gleich zwei Enden, denn im Director's Cut findet man noch ein alternatives Ende, was es ebenfalls in sich hat, jedoch gefällt mir das Ende der "normalen" DVD besser, da es dramatischer ist.
Was mir sehr gut gefallen hat: Die Dialoge zwischen Mr. Olin und Mike sind zum Großteil wortwörtlich aus dem Buch übernommen worden. Sowas finde ich persönlich immer sehr gut, vor allem, weil die Dialoge im Buch unglaublich gelungen sind und ich immer wieder eine Gänsehaut bekam.
Das Hotelzimmer, bzw. das Hotel allgemein wurde im Film genau so umgesetzt, wie es im Buch beschrieben wurde: Altmodisch, spärlich möbliert, aber immer mit einem gewissen Charme. Die spätere Veränderung in Zimmer 1408 wird ebenfalls gut umgesetzt. Zwar waren einige Spezialeffekte nicht nötig, aber dennoch durchaus sehenswert. Die Gruselmomente sind gut umgesetzt worden und die Spannung war nahezu unerträglich.

Schauspielerische Leistung
Eine Meisterleistung!
John Cusack spielt die Rolle von Mike Enslin geradezu perfekt. Er schafft es, die Furchtlosigkeit, Entschlossenheit und Sprachlosigkeit, die seine Rolle ausstrahlt, perfekt auf die Leinwand zu übertragen. Mimik und Gestik sind ebenfalls der jeweiligen Situation angepasst und man muss einfach mit ihm mitfiebern und ihm die Rolle abkaufen. Ebenfalls perfekt sind die Dialoge zwischen John Cusack und Samuel L. Jackson. Die Mischung aus triefendem Sarkasmus, Respekt und Entschlossenheit wird von beiden Akteuren sehr gut dargestellt und es war eine wahre Freude, diesen beiden großartigen Schauspielern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Für beide Rollen hätte ich mir keine besseren Schauspieler wünschen können.
Oftmals fällt mir in Horrorfilmen auf, dass viel zu wenig auf die Mimik geachtet wird und man beim Schrei z.B. viel mehr auf die Kraft setzt als darauf, wie es letztendlich auf der Leinwand aussieht. Bei "Zimmer 1408" muss man jedoch sagen, dass die Mimik bei keiner einzigen Szene zu kritisieren ist. John Cusack ist allein für die Darstellung der Angst und der Verwirrung anbetungswürdig.

Soundtrack
Da gibt es nur einen instrumentalen Soundtrack, der von Gabriel Yared komponiert wurde. Gabriel Yared und "Zimmer 1408" passt zusammen wie die Faust aufs Auge. Jede Szene und jeder Schauplatz haben den perfekten Song erhalten, in der man die Dramatik und die Angst quasi spüren kann. Den Komponisten kennt man bereits durch seine Songs aus Filmen wie "Stadt der Engel", "Der talentierte Mr. Ripley" und "Der englische Patient".

Fazit
"Zimmer 1408" ist eine grandiose Literaturverfilmung, die mich schockieren und begeistern konnte. John Cusack bringt als Mime alles mit, was man sich bei einem Horrorfilm wünschen kann und hat mir 100 gruselige Minuten beschert. Dieser Film beweist, dass die Verfilmung manchmal tatsächlich besser als das Buch sein kann. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich mal wieder schocken und gruseln wollen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horror in bester Stephen King Manier..., 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Zimmer 1408 (Steelbook) (DVD)
...unterbreitet uns Mikael Hafström in der Verfilmung einer Kurzgeschichte des Meisters aus Maine. Mit einem guten Script und zwei Darstellern wie John Cusack und Samuel L. Jackson kann man dabei nicht viel verkehrt machen.

Mike Enslin(John Cusack) ist Schriftsteller. Er schreibt Horror-Reiseführer und reist durch das Land, um Unterkünfte zu finden, in denen es spukt ober besonders gruselig ist. Ein ziemlich banaler und langweiliger Job, bis Enslin eines Tages eine Postkarte in seinem Postfach findet. Darauf ist das Dolphin Hotel in New York abgebidet und auf der Rückseite steht die kurze Nachricht: Geh nicht in Zimmer 1408! Das weckt Enslins Neugier und er macht sich auf den Weg nach New York. Der Hotelmanager(Samuel L. Jackson) will Enslin mit aller Kraft die Übernachtung im besagten Zimmer ausreden, aber das macht es für Enslin nur noch interessanter. Auch die Warnung, dass schon über 50 Menschen dort gestorben sind und es keiner länger als eine Stunde überlebt hat, schrecken Enslin nicht. Er bezieht das Zimmer, langweilt sich ein paar Minuten und erlebt dann eine apokalyptische Horrorvision ungeahnten Ausmaßes. Als Enslin fliehen will, lässt in Zimmer 1408 nicht mehr gehen, und ein Alptraum beginnt...

Zimmer 1408 zeigt auf beeindruckende Weise, womit King uns Angst macht. Es sind keine Monstren, Mumien oder Untote, die uns die Haare zu Berge stehen lassen. Ganz im Gegenteil, es sind die alltäglichen Dinge des Lebens, die sich plötzlich völlig anders verhalten, als erwartet. Fernseher, Radios, Fenster, alles Sachen, die uns auch zu Hause umgeben und die uns jederzeit anfallen könnten. Der Film baut die Spannung stufenweise auf und steigert sich genial von einem Gefühl des Unbehagens in blanke Panik. Leider verliert Hafström in der zweiten Hälfte des Streifens ein wenig den Schwung, das ändert sich zum Ende hin jedoch wieder. -Zimmer 1408- ist ein überdurchschnittlich guter Horrorfilm, bei dem ich Samuel L. Jackson gern noch ein wenig öfter gesehen hätte. Allerdings ist auch John Cusacks One-man-show überaus gelungen.

Zum Abschluss noch ein Tipp von mir: Wenn sie Getränke oder Süßigkeiten aus dem Keller holen müssen, machen sie das vorher. Es könnte durchaus passieren, dass sie sich während des Anschauens der DVD nicht mehr so recht hinunter trauen.
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Zimmer 1408
Zimmer 1408 von Mikael Håfström (DVD - 2008)
EUR 8,99
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