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am 18. März 2014
Ich habe mir die Karte 2011 gekauft nachdem ich -mal eben so- beschlossen hatte audiophil zu werden. Die preisgünstigste Methode dies zu bewerkstelligen, ist eine gute Soundkarte in Kombination mit guten Ohr- bzw. Kopfhörern. Die Xonar Essence ST ist mir recht schnell aufgefallen, da sie konsequent fürs Musik hören ausgelegt ist. Das sieht man alleine schon daran, dass sie von Hause aus nur für Stereo ausgelegt ist, obwohl doch Mehrkanal im Trend liegt und selbst billige OnBoard-Chipsätze dies beherrschen. Alles Geld fließt in den guten Klang und nicht in 10 Extra Features. Auch die Tatsache, dass die Xonar wie eine Grafikkarte einen zusätzlichen Stromanschluss vom Netzteil benötigt, lässt ihre Leistungsfähigkeit erahnen.

Nachdem ich die Karte eingebaut hatte wurde sie unter Linux (Debian, Ubuntu, Knoppix und Mageia) sofort erkannt und automatisch das zuständige Kernelmodul "virtuoso" geladen. Dann fix die ebenfalls neuen Sony MDR-EX 1000 Ohrhörer dran und dann kam das Erlebnis, was Jeder hat, wenn er mal über seinen Schatten springt und etwas mehr für Musik ausgibt: Man merkt, was man all die Jahre verpasst hat! Alles klingt sauberer und selbst so manche schlechte Aufnahme übersteuert plötzlich nicht mehr so stark, weil der gute Prozessor die Musik erst mal doppelt und dreifach berechnet bevor er sie wandelt.

Ebenfalls genial ist der eingebaute Verstärker mit dem man die optimale Leistung für seine Kopfhörer bzw. Lautsprecher regeln kann ohne dabei mit einem Equalizer Übersteuerungen provozieren zu müssen.
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am 16. Februar 2014
Hallo,

da ich selber immer gerne in Rezensionen und Testberichten stöbere, bevor ich mich für ein Produkt entscheide, möchte ich auch gerne meine Meinung zu diesem Produkt kundtun.

Ich bin von der ASUS STX vollkommen überzeugt und begeistert. Warum ?
>> Weil es sich viel besser, satter, lauter und druckvoller im Vergleich zum vorherigen Onboardsound anhört.
Ich vermute das die Grundvorraussetzung auch ein guter Kopfhörer ist. Da konnte ich bisher noch nicht allzu viele Vergleiche machen. Ich habe bisher einen billigen 25 € Sony KH, Sennheiser HD558 und der Denon AH-D600 an der STX verglichen. Und der Denon hört sich im Vergleich zum Onboardsound mit der STX sooooo viel besser an. Es klingt nach Power, Druck und Spass.
Das ist Muskhören am PC mal wirklich ganz anders, nämlich weitaus besser.

Fürs Gamen hatte ich vorher ein G930 Headset genutzt. Also es ist wirklich subjektiv und Geschmackssache, meine Meinung dazu ist wie folgt: Gegenüber der Kombi "STX und Denon AH-D600" klingt das G930 wie billiger Schrott. Wenn beim G930 eine Granate in Nähe explodierte, klang es ungefähr so (KRATZZZZZ). Das konnte mit umständlichen Bassfixkrimskrams ein wenig gelindert werden. Und die STX und Denon AH-D600-Kombi klang bei einer Granatenexplosion ungefähr so: BÄMMMMMMMMMMMMMMMMMMMBRUMMMMMMMMMMM,klakklaklaklalalaBÄzisch> so ich bin angekommen. ^^

So soll Sound am Rechner klingen, und nicht anders!!!! > Nie wieder Onboardsound oder irgendwelche mittelmäßigen in KH verbauten USB-Soundchips

Ich war anfangs noch ein wenig skeptisch gegenüber den Treiberproblemen mit Windows 8.1. Aber nachdem ich die Karte in einen meiner freien PCI-E Slots verbaut, und den Betatreiber von der Asus - HP geladen und installiert hatte, verflüchtigte sich meine anfängliche Skepsis in Wohlgefallen und Freude an diesem hervorragenden Produkt.

Klare Empfehlung für dieses Produkt!!!
Und danke für die superschnelle Lieferung @Amazon....
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am 21. Januar 2014
Die letzten Jahre war ich auf einer Creative SB Platinum Champion Series unterwegs - inzwischen etwa 10 Jahre alt, aber immernoch um einiges besser als mein aktueller Realtek onboard Chip.
Ich höre fast nie über Kopfhörer sondern über 2 Quadral Phonologue Gold - Shoguns an einem Sanyo JCX2900KR (Stereo Boxen an HiFi-Vollverstärker, beides sehr ordentliche Geräte).

Gründe, warum ich eine neue Soundkarte suche:
- Treiber bei Creative sind seit Release ein Graus. Hunderte MB insgesamt, etliche einzelne Komponenten, die teilweise von CD installiert werden müssen. Beim ersten Anlauf hat es nie funktioniert.
- Software ist unübersichtlich und eigenwillig.
- DC-Offset. Auch wenn ich nichts messen konnte, so hatte ich am Verstärker immer ein Knacken, sobald ich etwas umgestellt habe. Nicht wirklich schlimm aber unschön.

Eine klangliche Verbesserung habe ich erhofft, aber kaum erwartet.

Dann kam die STX. Preislich nicht anders als die Creative beim Release. Sehr wertig verpackt, riecht etwas streng, aber im Grunde erwartet man das auch ;)
Dabei sind 2 Poster, 2 Anleitungen, ein viel zu großer Sticker, ein paar mehr oder minder sinnvolle Adapter sowie ein "Audio Test Report". Alles meiner Meinung nach unnötig, da hätte man den Preis nochmal etwas senken könne, obwohl dieser sowieso schon recht niedrig ist für die Leistung, die man bekommt. Auch, dass im Audio Test Report ein paar Graphen nicht logarithmisch skaliert sind, da sie sonst deutlich schlechter aussähen, hat mich etwas verwundert, aber was solls, die Box kommt komplett in den Keller.

Wurden meine Erwartungen erfüllt?:
- 11MB Treiber, das wars. Einmal installiert (CD/Internet) und alles geht. Kleines übersichtliches Steuerfenster, von Anfang an alle "Klangverbesserungen" ausgeschaltet. Top. ASIO Treiber klappt auch sofort.
- KEIN DC-Offset dank den Entkoppelkondensatoren am Ausgang. Beim Umschalten am AMP ist NICHTS mehr zu hören. Rein garnichts.

Weitere positive Eindrücke:
- Klang: Obwohl sich die Creative schon deutlich von OnBoard abhob, ist das hier nochmal eine ganz andere Hausnummer. Bass bis ganz nach unten stark, präzise aber nicht penetrant. Ebenso Höhen ausgeprägt soweit die Bändchenhochtöner mitmachen aber nicht so schneidend und übertrieben wie bei der Creative. Insgesamt ein volles und überaus realistisches Klangbild.
- Relais: Es macht unheimlich viel Spaß im Treiber den Ausgang zu wählen und zu hören, wie die Relais den Signalweg entsprechend umschalten. Ein sehr elegantes Feature. Dadurch hat man beim Ein- Ausschalten des PCs auch absolut kein "plopp" aus dem Boxen, wie es auch z.B. mit der Creative der Fall war.
- ASIO-Treiber: Anders als bei anderen ASIO-Treiber umgeht dieser Windows KOMPLETT. Man kann in Win sogar die Boxen abschalten und den ASIO kümmerts nicht. Allein das Ein-/Ausgabe Programm hat die Rechte, auf die Karte zuzugreifen. Umschalten des Ausgangs geht trotzdem, da analog. Auch die Tatsache, dass ich im ASIO 1ms Latenz einstellen kann, ohne dass sich der Klang irgendwie zum schlechten Verändert, hat mich positiv überrascht. Allgemein gefällt mir der ASIO-Treiber sehr.
- CPU-Auslastung: Nicht vorhanden. Wie bei der Creative übernimmer der DSP auf der Karte die komplette Sound-Berechnung. Wo man mit onboard auch mit neuen CPUs schon mal 10% Last hat, wenn man Skypet etc, hat man hier 0,0%. Auch bei 1ms Puffer und maximaler Auflösung kein bisschen CPU-Last.

Was mir nicht unbedingt gefallen hat:
Dolby Virtual Speaker. Ich habe auch bei Creative schon nie verstanden, was das bringen soll. Vllt funktioniert mein Gehört einfach anders. Ich höre da nur schlechteren Stereo Sound. Aber wie gesagt: Ist für mich einfach kein Thema, somit egal.

Was ich noch nicht gemacht habe aber vllt in Zukunft machen werden: OP-AMPs tauschen. Ich bin vom Sound im Moment schon begeistert, aber vllt. ist irgendwann mit neuen OP-AMPs noch mehr drin. Da diese gesockelt sind, verliert man beim Tausch nicht mal Garantie. Nach Ablauf der Garantie werde ich evtl. man den Oszillator tauschen, das soll angeblich auch nochmal etwas bringen.

Insgesamt bin ich begeistert und kann diese Karte nur jedem Empfehlen, der auf realistischen Klang Wert legt. Nicht nur bei Kopfhörern sondern wie bei mir auch an klassischen HiFi-Anlangen bisher das beste, was ich gehört habe.

Ein Problem habe ich noch, vllt hat jemand das gleiche Problem und eine Lösung parat:
Stelle ich in meiner Abspielsoftware (Native Instruments Traktor 2) den ASIO-Treiber auf 44100 Hz, so habe ich immer mal wieder aussetzer bzw. Hänger, wo der Sound sich einfach wiederholt, bis ich dem ASIO-Treiber einen "Schubs" gebe. Bei allen anderen Sample-Raten ist das noch nicht passiert. Als Workaround habe ich zur Zeit 88200 Hz als Samplerate eingestellt das sollte klanglich das Selbe sein. Trotzdem komisch.
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am 10. Mai 2012
Ich habe eine Zeitlang Onboard Sound über meine Stereo-Kette wiedergegeben und dann auch noch von Klinke auf Chinch oder Chinch auf Klinke. Wer damit die Verlustfreien Tonspuren von dem Medium Blu-Ray wiedergeben will, hat verloren.

Ich bin erst den Weg gegangen, mir ein Gamer-Board zu kaufen, das Asus Maximus Formula II, gebraucht, weil ich noch einen Intel Dual-Core Prozessor für den Sockel 775 hatte, den 8400er. Das Board hat eine separate Soundkarte, die SupremeFX HD und der Sound der da herauskam war schon recht ordentlich, doch immer das Problem mit dem Adapter, die Klinke sitzt einfach zu locker im Schaft, oft kein Kontakt und irgendwann habe ich es geschafft sie abzurauchen.

Ich hatte mir eine 60€ Karte von Asus gekauft, interne Stromversorgung musste hergestellt werden, das geklacker war nicht auszuhalten und hatte damit auch noch andere Problem, ging zurück. Dann habe ich die Asus Xonar Essence ST bestellt, und siehe da, eine Stereo Soundkarte die soundtechnisch das beste aus jeder Blu-Ray Tonspur heraus kitzelt.

Selbst die unterlegene DTS Master Audio Tonspur wird gegenüber der besseren LPCM Tonspur sehr druckvoll und plastisch abgebildet, mein Bruder war zu Besuch und wir haben die Blu-Ray 22 Bullets mit der DTS Master Audio 5.1 angeschaut, er hat eine gute Surroundkette, doch was er jetzt zu hören bekam hat er nicht verstanden. Ihm ist die Kinnlade heruntergefallen und er hat nicht mehr aufgehört zu schwärmen.

Naturgetreue Stimmwiedergabe, erstklassige druckvolle Bässe, klangtechnisch viel besser als im Kino, die Worte meines Bruders.

Ich würde gerne wieder ein 5.1 System aufbauen, geht in meiner Wohnung leider nicht und ich müsste mir dann eine neue Soundkarte zulegen, da dies eine Stereo-Karte ist.

Die Soundkarte benötigt auch einen interne Stromversorgung, der Stecker für die Stromversorgung geht gut auf der Karte drauf, aber ihn wieder abzuziehen ist schon eine enorme Herausforderung, da kann ich nur sagen viel Geduld und das Modul auf der Karte gut fixieren bzw. festhalten, sonst reißt man das Netzmodul mit ab.

Ich habe alles mögliche im Soundmanager deaktiviert, der Ton soll bei mir unverfälscht aus den Lautsprechern kommen, ich habe bei Asus die aktuellen Treiber heruntergeladen und installiert, mein Betriebssystem ist Windows 7 Professional 64bit Version.

Ich habe die Soundkarte im Oktober 2011 bei Amazon gekauft und mehr bezahlt als der jetzige Preis, ich kann die Soundkarte nur uneingeschränkt weiterempfehlen da sie auch ein Kopfhörer-Eingang für die 6,3mm Klinke mit bringt und sogar ein vergoldeten Adapter von Klinke auf 6,3mm mit beiliegt.
Ich habe an der Soundkarte mein Beyerdynamic DT 531 angeschlossen.

Die Soundkarte bietet eine tolle Soundwiedergabe, die Einstellmöglichkeiten sind enorm. Die Chich-Verbindungen
sitzen fest und präzise.

Gruß Dirk
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am 13. Januar 2016
Diese Karte erzeugt in Verbindung mit Win 10 manchmal (vor allem bei Benutzung von Youtube unter Firefox) einen "Knall" gefolgt von einem extrem lautem Sinuston (immer auf Maximallautstärke). Wenn man Kopfhöhrer auf geringer Lautstärke benutzt, sind Ohrschäden zu befürchten, so extrem laut ist der Ton.
Der Ton lässt sich nur dur einen kompletten PC-Neustart beseitigen. Dieses Problem ist seit vielen Jahren bekannt, Threads wo das Problem von vielen Leuten bestätigt wird existieren mindestens seit 2010, Bsp.: [...]

Weder Asus noch Microsoft sehen sich genötigt, irgendetwas an dem Problem zu machen, also Vorsicht!

Die Karte ist ansonsten top, kann aber Störgeräusche produzieren wenn sie sich in bestimmten PCI-Slots befindet, muss also evtl. umgesteckt werden um problemlos zu funktionieren (meine Karte hat z.B. Mausbefehle/bewegungen als Störgeräusche ausgegeben bis ich sie umgesteckt habe). Wer sichergehen will, holt sich lieber ein USB-Interface.
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am 24. Juni 2015
Nach mehreren Soundkarten von ASUS und Creative habe ich mir diese Karte gegönnt und habe noch keinen Cent investiertes Geld bereut.
Ich benutze die Karte mit Sennheiser HD 558 über Kopfhörerausgang. Kopfhörerverstärker hat 3 Stufen Verstärkung und versorgt problemlos Kopfhörer bis 600 Ohm mit gutem Sound.
Meine Einstellungen bei Musik: 2 Channels, HiFi (alle Ton "Verbesserungen" aus), PCM 44,1 KHz (höher lohnt sich nicht sonst muss DPS hoch skalieren und das bringt nichts) .
Beim Gaming: 8 Channels, Game, 7,1 Virtual Speaker, PCM 192 KHz.
Absolut unverzerrtes kristallklares Klang, sehr gute Dynamik, breite Bühne und sehr detaillierte Stereoeffekte. Die Musik klingt jetzt einfach anders, sehr echt.
Im Spiel (BF4) sehr gute Ortung und Klang.
Ich habe versucht original OP AMP A und B JRC2114D gegen technisch etwas bessere LM4562 und LME49720 zu tauschen.
Wie ich vermutet habe, konnte ich keine hörbare Unterschiede fest stellen.
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TOP 500 REZENSENTam 5. März 2011
Nach mehreren Tests, Rezensionen, Artikeln in Fachzeitschriften, Probehören etc. - und natürlich den grundsätzlichen Gedanken vorraussetzend, diesmal keine Kompromisse eingehen zu wollen - habe ich meine Soundkarte gefunden! (betreibe damit den Beyerdynamic 770 250 Ohm)

Eigentlich hätte mir die Asus Xonar D1/DX auch absolut gereicht (MP3 Sammlung mit 320 kBit, Filme, Games ...) und ich höre, abgesehen von der Mehrpower beim Beyerdynamik 250 Ohm, eigentlich nicht wirklich einen signifikanten Unterschied?! Wobei ich da immer Charlie Sheen aus TaahM zitiere "Kein Mensch BRAUCHT einen Jaguar, aber ich WILL einen" ^^ Und ich sitze auch nicht stundenlang mit geschloßenen Augen vorm Pc und versuche mit geschloßenen Augen Unterschiede von verschiedenen Audioformaten zu finden. Damit möchte ich Leute die das machen in keinster Weise be- oder gar verurteilen! Es gibt bestimmt hörbare Unterschiede, die für viele Leute auch von großer Relevanz sind - was ich damit sagen möchte, ist: ich bin ein normaler Enduser, der Wert auf guten Klang legt und einfach nur Spaß an Musik, Filmen, Games etc. haben will ^^

Paradoxerweise hat/haben mir am Anfang der G930 von Logitech und/oder die Creative Karten wesentlich besser gefallen, weil die den heutigen, massenwaren Soundstandard wiederspiegeln. Gerade in Games und bei Filmen war ich anfänglich ziemlich von dieser Kombination (ST+BD 770) enttäuscht - bis mir klar wurden, dass bei besagten Gamerperiferien die ganzen Feinheiten und Facetten einfach mit Bass einfach *überbrüllt* werden. Erschreckend in wie weit ich davon schon beeinflußt war/bin und es ist wirklich ein Genuß, wenn man sich längerfristig darauf einläßt, mit der Essence die "Welt so zu hören, wie sie wirklich ist und sein sollte". Aber Achtung, ein Mal auf den Geschmack gekommen, wird die Zukunft in diesem Bereich ein ziemlich teures Hobby, da man sich mit weniger nicht mehr zufrieden geben will und Youtube, MP3 in schlechter Qualität etc. schnell zur Geduldsprobe werden ^^

Schon allein wenn man die Packung in Händen hält, wird einem klar, dass man sich für ein high end Produkt entschieden hat. Man klappt den Deckel auf und sieht, durch ein durchsichtiges Fenster die Soundkarte, wie sie mit Gold und alleiner Größe schon Eindruck macht. Viele Anschlüsse, von denen ich die Hälfte nicht mal kenne ^^, runden das professionele Erscheinungsbild ab. Also schnell die Karte installiert (Treiber gibt es problemlos und funktionierend im Netz, z.B. für Win7 64 Bit, da nur die 32er Version als CD beiligt), und schon kann das Vergnügen losgehen:

++ eine unglaubliche Neutralität, Klangqualität und Power (dank dem KHV). So kann sich jeder selber für das perfekte, persönliche Klangbild entscheiden und ganz frei Einstellungen vornehmen, von denen es zig gibt. Absolut perfekt für Film, Game, Musik usw. - wobei man da vor jeweiligem Gebrauch das jeweilige Profil auswählen sollte, um das Maximum zu erreichen.
+ ein selbsterklärendes Menü, bei dem es viel Spaß macht, sich zu spielen.
+ ein 6,3mm Klinken Ausgang inkl. Adapter auf 3,5mm Klinke.
+ ein 6,3mm Mikro Eingang
+ ein Anschluss, an dem man das pcgehäusetypische Frontpanel anschließen kann, finde ich GANZ großes Kino, weil das Spiralkabel des Beyerdynamic ansonsten eine ziemliche Spannung aufbaut ^^
+ Einstellungen beim KHV (<64 Ohm, 64-300 Ohm, 300-600 Ohm).
+ absolut kein Rauschen, wenn mal nicht gebraucht.
+ Erweiterbarkeit zu einer 7.1 Karte (mit Zusatzhardware)
+ für Gamer: die Ortung funtkionierte eigentlich ganz gut (hab auch mehrere Creative X-Fi getestet), wobei die noch einen Ticken besser waren, was die Ortung anbelangt. Dafür haben die aber in allen anderen Bereichen versagt ... somit muss man gerade im "high price segment" ganz klare Prioritäten setzen.

o braucht einen extra Stromanschluß
o ist relativ groß, die STX Version fand auf meinem Motherboard keinen Platz
o hoher Preis
o keine 64 Bit Treiber inkl.
o je hochwertiger die Ausgangsquelle ist, um so mehr kann die Asus ihr Potential ausspielen - somit ist der alleinige Kauf dieser Karte noch kein Garant für exzelenten Audiogenuß.

Fazit: wer sich entscheidet, soviel Geld in seine Audioansrpüche zu investieren, der wird aktuell nichts besseres finden! ... und wird vmtl. auch einen hochwertigen KH sein Eigen nennen, ohne den die Karte ziemlich oversized wäre ^^

Von meiner Seite eine ganz klare Kaufempfehlung!
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am 12. September 2013
Am Anfang war ich ja skeptisch: eine audiophile Soundkarte von Asus? Noch dazu eine, die auch unter Linux läuft? Nach meinen schlechten Linux-Erfahrungen mit einem verhunzten Motherboard-BIOS für ein teures Sabertooth X79 Board wollte ich mit Asus eigentlich nie wieder was zu tun haben. Im Internet gab es dann aber doch zahlreiche Anwenderberichte, die die Xonar Essence STX erfolgreich unter Linux in Betrieb nahmen.

Zuvor hatte ich nach langer Arbeit endlich meine weit über 1000 CDs gerippt und als FLAC Dateien auf Festplatte gespeichert, meine Stereoanlage war an den PC angeschlossen, und eigentlich hörte sich alles ja gar nicht so schlecht an. Abstriche muss man beim Onboard-Sound aber schon machen, wobei das Rauschen noch das geringste Problem ist. Kurz und gut, ich wollte so gut Musik hören, wie vorher mit CD Spieler. Und jetzt will ich zum Equipment kommen. Meine bisherige Anlage war so aufgebaut:

Marantz CD Player CD6000 OSE Limited Edition
deVa Verstärker (Pre- und Endverstärker in einem)
Celestion SL600 Signature Lautsprecher
und natürlich relativ hochwertige Kabel

Das schwächste Glied dieser Anlage war der CD-Spieler, obwohl er nicht schlecht war. Vor Jahren hatte ich mal einen AVI CD-Spieler getestet, da hörte man sofort den Unterschied, vor allem im Bassbereich, der mit dem AVI viel kontrollierter war und mehr "Punch" hatte.

Nun habe ich den Marantz CD-Spieler durch einen PC mit der Asus Xonar Essence STX ersetzt. Ausserdem kam ein Beyer Dynamic DT770 Pro 250 Ohm Kopfhörer hinzu, d.h. ein abgeschlossener Studioohrhörer, der direkt an der Asus Xonar hängt. Abgesehen von dem PC und der Xonar Karte also eine etwas betagte Stereoanlage, aber insgesamt schon über dem Niveau, das man z.B. bei Media Markt findet.

Mein Musikgeschmack reicht sehr weit, von Barocker Musik (Händel, Bach, Charpentier usw.) über Klassik und Romantik bis hin zu Jazz (John Coltrane, David Murray, Lew Tabbackin, Jimmy Smith) und Rock bzw. Alternativrock aus den 60ern bis 90ern und auch der ein oder andere aktuelle Song. Vor allem bei klassischer Musik, Opern und Jazz muss der Klang stimmen, denn sonst wird die Musik schnell ungeniessbar.

Und nun endlich zur Asus Xonar Essence STX:

Die Karte wirkt gut verarbeitet und verwendet hochwertige Bauteile. Der analoge Teil ist zudem abgeschirmt. Auch die Anschlüsse sind so, wie sie sein sollen - 6,3mm Kopfhöreranschluss, ganz normale Stereo-Line Ausgänge, lediglich der Line-Eingang teilt sich eine 6,3mm Buchse mit dem Mikrofoneingang, was mich aber nicht stört. Balanced Outputs gibt es aber nicht, da muss man sich schon einen externen DAC leisten, und die haben auch nicht immer Balanced. Der SPDIF Ausgang ist ein elektrisch-optischer Kombiport, meines Erachtens eine gute und Platzsparende Lösung. Beim mir findet er aber keine Verwendung, da der integrierte DAC sehr gut ist. Sinnvoll wäre aber eventuell der Anschluss eines externen 5.1 oder 7.1 Prozessors fürs Heimkino, oder auch eines externen hochwertigen DACs, wer die Xonar nur für den Kopfhörerausgang verwenden will.

Die Karte benötigt eine separate Stromversorgung vom Netzteil. Diesen Anschluss sollte man nicht vergessen, da sie sonst nicht richtig oder gar nicht funktioniert. Erwähnenswert ist auch, dass die Karte die Ausgänge über Relais schaltet, man hört ganz deutlich das Klicken beim Umschalten zwischen Line Out und Kopfhörer.

Einziger Kritikpunkt ist die Verpackung und die Verpackungsbeilagen: Der Klappdeckel der Verpackung ist zwar schön, aber unnötig, und die beigelegten Poster eignen sich bestenfalls für die Umweltverschmutzung, ebenso das beiliegende Messprotokoll, das mit einem Muster aus der Produktion erstellt wurde, nicht mit der gekauften Karte. Also wieder mal unnötiger Müll. Lieber einfacher und den Preis um 10 Euro senken!

Zurück zur Musik: Sowohl über Lautsprecher (Verstärker wird über den Line Out Ausgang angesteuert), als auch Kopfhörer (Kopfhörerausgang der Karte), "klingt" die Xonar sehr detailliert. Sie hat dabei keinerlei Problem mit dem 250 Ohm Kopfhörer. Bässe (vor allem beim Kopfhörer, da meine Lautsprecher keinen besonders tiefen Bass liefern) sind sehr exakt, und insgesamt klingt die Anlage sehr musikalisch. Kurz und gut, der Umstieg auf PC und Xonar Essence war kein Rückschritt, sondern definitiv ein Fortschritt, was den Musikgenuss betrifft.

Um dahin zu kommen, waren aber unter Linux noch die ein und anderen Einstellungen/Optimierungen notwendig (hier ein sehr hilfreicher Link: [...]):
- Pulse Audio deinstallieren und auf ALSA stellen
- ALSA Mixer installieren
- Audiophilen Musikplayer installieren - ich verwende Gmusicbrowser, es gibt aber noch weit mehr
- Im Musikplayer die Soundausgabe direkt auf die Soundkarte stellen (Hardware-Ausgabe) - dadurch wird das Resampling auf 48kHz verhindert und ausserdem funken dann auch die Systemsounds nicht mehr störend dazwischen
- Kopfhörerimpedanz im Mixer einstellen (ja, bei der Karte kann man sogar die Impedanz des Kopfhörerausgangs einstellen)

Von Kopfhörer auf Stereoanlage und umgekehrt kann ich über den ALSA Mixer schalten, der bei mir über das Lautstärkesymbol in der Taskleiste bequem erreichbar ist. Einen Equalizer habe ich unter Linux aber nicht, was mir aber gerade recht sein kann - mein Verstärker hat noch nicht einmal Höhen- und Tiefenregler, was ich als Vorteil sehe.

Unter Windows wären natürlich auch entsprechende Einstellungen vorzunehmen bzw. geeignete Software zu installieren, da der Default dort auch alles andere als optimal ist. Ich kann dazu aber nichts sagen, da ich es nicht ausprobiert habe und mit Linux alles in allem glücklicher bin.

Fazit: Wer von seiner konventionellen Stereoanlage mit CD-Spieler und evt. DAC auf einen integrierten Musikserver auf PC-Basis umsteigen möchte, der sollte die Asus Xonar Essence durchaus in Betracht ziehen. Sie bietet für ihren geringen Preis (im Vergleich zu praktisch allen audiophilen CD-Spielern) erstaunlich gute Musikwiedergabe sowohl am analogen Line Ausgang, als auch am Kopfhöreranschluss. Ich kann die Karte absolut empfehlen, denn sie steht dem Musikgenuss nicht im Weg (in anderen Worten, sie ist nicht das schwächste Glied in meiner Anlage, mit der ich noch gut leben kann).

Eine Alternative sollte man aber auch in Erwägung ziehen: einen externen DAC, der über USB angeschlossen wird, oder per SPDIF optisch. Ob SPDIF oder USB besser ist, kann ich nicht beurteilen - beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Für Leute, die Musik im mp3 Format hören, wird der Unterschied zum eingebauten Soundchip geringer ausfallen, da mp3 Dateien von schlechterer Qualität sind.

Wer keine vernünftige Stereoanlage besitzt, oder keinen ausreichend guten Kopfhörer, der sollte sich das Geld sparen. Diejenigen, die einen besseren Sound für Computerspiele oder eine Surround Sound Lösung fürs Heimkino suchen, sind mit der Asus Xonar Essence wahrscheinlich falsch beraten.

Ich hoffe, diese Rezension hilft dem ein oder anderen weiter.
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am 9. Februar 2011
Ich möchte der Karte keinen ganzen Stern abziehen für die kleinen Negativpunkte, aber erwähnen möchte ich sie trotzdem.

*** Edit April 2012: inzwischen hat sich das Problem mit der Treiberinstallation erledigt. Mit den neuesten Treibern funktioniert alles sehr schnell und bei der ersten Installation ***

Die Treiberinstallation war ein wenig Bastelarbeit: Zuerst den neuesten Treiber von der Asus Homepage geholt, installiert. Nach gefühlten 10 Minuten Installation (ernsthaft, es hat ewig gedauert) kommt dann die Aufforderung, dass ich doch bitte ein Asus Xonar Essence Gerät installieren soll.
Toll, die Karte war aber schon installiert und auch richtig mit Strom versorgt. Also Neustart, jetzt erkennt Windows das Audiogerät richtig, es funktioniert auch, aber die Treiberkonfiguration ist nicht erreichbar.
Also den Treiber von der CD installiert - dieses Mal ging es schneller, wieder Neustart, Karte läuft, Treiberkonfiguration auch, super.
Aber: Programme wie itunes oder Mozilla zeigen plötzlich kein Fenster mehr an (großes WTF?). Die Prozesse werden im Task Manager gezeigt, aber man bekommt kein Programmfenster. Ich schließe daraufhin alle Asus Treiber (deren 3 gestartet sind), plötzlich gehen auch wieder Firefox, itunes und Co. (nochmal großes WTF?).
Also, nochmal den neuesten Treiber von der Webseite probiert: dieses mal installiert auch der etwas schneller, Neustart, und Halleluja, alles läuft, und auch alle anderen Programme haben sichtbare Programmfenster!

So eine fummelige Treiberinstallation habe ich ernsthaft seit Windows 98SE nicht mehr erlebt - und das bei Asus, bei einem ihrer Top-Produkte? Schwach!

*** Edit April 2012: inzwischen hat sich das Problem mit der Treiberinstallation erledigt. Mit den neuesten Treibern funktioniert alles sehr schnell und bei der ersten Installation ***

Was an den Treibereinstellungen noch verbesserungsbedürftig wäre, wären feinere Einstellstufen für die Kopfhörervorverstärkung (z.B. in 6dB Schritten), das ist aber nicht so schlimm. Etwas nerviger finde ich, dass der Equalizer wirklich schlecht zu bedienen ist. Die Regler haben auf ca. einem Zentimeter Anzeigelänge einen Regelbereich von 20dB, und man sieht den eingestellten Wert auch nicht als Ziffer - das ist schwer bis unmöglich genau einzustellen. Und eigentlich interessiert es mich schon, ob ich die 60Hz gerade um 3dB oder um 9dB anhebe - die Unterscheidung ist auf diesen Reglern fast nicht zu machen.
Vielleicht übersehe ich ja auch eine Option zur Vergrößerung der EQ-Anzeige? Es wäre jedenfalls mehr als sinnvoll!

Ansonsten bin ich begeistert - habe bisher fast nur mit Kopfhörern getestet, einmal mit einem Beyerdynamic DT 770 und dann noch mit einem kleinen AKG Studio 171. Beide Kopfhörer können hier ihre Leistung voll ausspielen, ich bin sehr zufrieden. Ganz großartig finde ich auch die absolute Stille, die beim Drücken der Pause-Taste am Player entsteht. Selbst bei lauter Kophörer-Vorverstärkung hört man bei Druck auf Pause nur das eigene Blut in den Adern pumpen, und kein Rauschen, Surren oder Zirpen, wie man es von anderen Soundkarten gewohnt ist!
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am 7. Juli 2014
die offiziellen Treiber sind grottig. Nach der Installation ebendieser bekomme ich etwa halbstündig Bluescreens. Mit den Uni Xonar Treibern läuft alles perfekt. 1 Stern Abzug, bei einem Produkt in dieser Preisklasse erwarte ich ordentliche Treiber.
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