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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein klar durchformulierter, 'aufgeklärter' brahms, 5. Juni 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 2 (Audio CD)
ein klar durchformulierter, 'aufgeklärter' brahms.

gardiners brahms-projekt geht in die zweite runde:
brahms' sog. lyrische 'pastoral'-sinfonie, seine zweite,
die aber ihre abgründe und auch agressiven kanten hat,
wird so wie seine einspielung der ersten sinfonie mehr kräftig-forsch
durchgezeichnet als saftig-pastos gemalt.

wie nach seinen schumann-einspielungen zu erwarten war,
wird alles schlank und rhythmisch crisp artikuliert und präzise phrasiert
und jeder romantisch überzogene pathos-druck vermieden.
man hört im transparenten klangbild des an historischer aufführungs-
praxis geschulten orchesters (geteilte geigen, schlanke bläser, schlagzeug)
einfach mehr als sonstwie gewohnt.
ein schnell-bewegter, z.t. stürmisch-schroffer brahms, aber nicht zu schnell,
langsamer als bruno walters 50er-einspielung aus n.y. und in etwa längs
der tempi der ersten wand-einspielung, aber insgesamt doch
reaktions-schneller, mit sehr prägnant-pointiert präzisen rhythmen.

kein brahms deutscher seelenwanderung und des ver-weilenden übergangs
wie bei furtwängler, schwelgerischer klang-schwüle wie bei karajan
oder feinsinnig-impressionistischer abstimmung wie bei abbado,
aber auch keine schnöde draufsicht wie die neu-einspielung von janowski mit der pittsburg-symphony.
eher dann doch ein kühl-strenger brahms wie von klemperer, aber ohne dessen golem-gestus, ein brahms ohne bauch und wallenden bart für wache, aufmerksame hörer.

die folgenden sinfonien sind hoffentlich ebenso empfehlenswert.
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5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brahms-Sanglich, 21. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 2 (Audio CD)
Eine gute Idee von John Eliot Gardiner, die Brahms-Sinfonien mit Vokalwerken von Brahms zu koppeln, auch wenn es hier einige Bearbeitungen von Schubert-Liedern sind.

Neben der Alt-Rhapsodie, die von der fabelhaften Nathalie Stutzmann gesungen wird.

Christoph Vratz meint, Gardiner habe schon manchem Komponisten den Staub aus dem Mantel geschüttelt.

Etwas fraglich, ob das stimmt? Brahms wird nicht erst von Gardiner "schlank" gespielt. Sowohl Gardiner als auch Mackerras haben dies deutlich vor Gardiner gemacht.

Möchte dieses nur am Beispiel des Begräbnisgesangs op. 13( nicht auf dieser CD) demonstrieren. Der wird von Norrington sehr flüssig genommen. Bei Gardiner klingt dies deutlich pompöser.

Natürlich ist die Interpretation von Gardiner viel durchsichtiger als die Durchschnittsaufnahmen. Vratz nochmals:" Den stärksten Eindruck aber hinterlässt die fast absolute Transparenz des Orchesterklangs."

Von der zweiten Sinfonie gibt es zwingende,überragende Aufnahme von Carlos Kleiber, jenseits von herkömmlicher oder historischer Spielweise.
Eine Aufnahme, die ich nach wie vor allen anderen vorziehe.

Der Vorteil dieser Aufnahme ist der markante Zugriff und -in der Tat- die Transparenz. Gerade beim vierten Satz der zweiten Sinfonie fehlt mir ein wenig der geheimnisvolle Beginn. Das ist vorwärtsdrängend, aber gänzlich irdisch.

Sicher eine wohltuende Alternative zu der "dicken Sauce" bei Brahms, aber eine Referenzaufnahme ist es nicht.
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Sinfonie 2
Sinfonie 2 von Monteverdi Choir (Audio CD - 2009)
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