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Signify
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44 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2006
Porcupine Tree begannen ihre Karriere als lupenreine Psychedelic Band in der Tradition der frühen Pink Floyd bevor sie sich zu einer originellen und modernen Progrock Band entwickelten.
Dieses Album ist genau zwischen diesen beiden Phasen anzusiedeln. Als ganzes ist es immer noch sehr psychedelisch, weist aber bereits einige Songs auf, die die spätere musikalische Entwicklung aufzeigen.
Da die Songs alle nahtlos ineinander greifen, ist man fast gezungen, das Album durchzuhören, was es zu einem einzigartigem musikalischem Gesamtwerk macht.
Ein Intro empfiehlt dem Hörer, es sich mit einer Tasse Kaffee im Sessel bequem zu machen, bevor die abwechslungsreiche Reise beginnt.
Mit Signify folgt ein an Neu! erinnerndes Krautrockstück, bevor man im Sleep of no dreaming gaaanz tief in spacige Welten abtauchen darf. Melancholische Orgelklänge umrahmen hallende Vocals, die einem etwas von einer LSD-artigen Psycho-Reise erzählen. Große Klasse!
In dieser Art geht es dann weiter. Trotz des Gesamtcharakters klingt kein Song wie der andere.
Mit Waiting Phase One bekommt man eine schöne akustische Ballade, die sich in Phase Two in eine ambientartige Soundlandschaft verwandelt.
In Idiot Prayer wummern nach einem sanften Beginn plötzlich aggressive Technobeats, Intermediate Jesus klingt nach Pink Floyd zu Saucerful of Secrets - Zeiten und Light Mass Prayers ist ein unheimliches, an Brian Eno erinnerndes Ambient-Klanggemälde.
Insgesamt also ganz sicher nichts für zwischendurch, aber wer Wert auf musikalische Abwechslung legt, bzw. sich gerne mal im halbdunklen Zimmer einfach nur der Musik hingibt muss hier zugreifen!
Die Bonus-Cd besteht aus Demos, die die Band zwischen 95-96 aufgenommen hat. Wer PT kennt, weiß, das man hier keine Bootlegs zu hören bekommt, sondern noch einmal ein komplettes Album, welches durchaus gleichwertig mit der Haupt-Cd ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juli 2007
Nach "On The Sunday Of Life", bei dem es sich um eine Zusammenstellung von Stücken handelt, die Steven Wilson zum Großteil als Schüler schrieb, dem schon eindeutiger als eigenständiges Album erkennbarem "Up The Downstair" und dem sehr Pink-Floyd-mäßigen "The Sky Moves Sideways" präsentieren Porcupine Tree mit "Signify" das erste richtig große Highlight der Bandhistorie.
Der Aufforderung im Intro "Bornlivedie", die Füße hochzulegen, sollte man auf jeden Fall umgehend nachkommen - ob man sich dabei einen Kaffee reinzwitschert oder irgendetwas anderes, das Spaß macht, sei einem jeden selbst überlassen, hehe...
Fest steht: Dieses Album muss an einem Stück gehört werden. Am besten in einem dunklen Zimmer und mit geschlossenen Augen. Während der eigentliche Opener und Titeltrack mit sehr eingängigem Riffing noch ordentlich rockt, ist beim Rest der Scheibe nämlich eigentlich Relaxen angesagt:
"The Sleep Of No Dreaming" mit seiner genialen Hammond-Orgel-Begleitung und dem toll gesungenen Chorus verstreut schon einmal sehr viel psychedelisches Flair, während die darauffolgenden Tracks "Waiting Part I & II" (unterbrochen vom kurzen, düsteren "Pagan") einen dann endgültig in eine Traumwelt befördern.
Herrgott, ist das ein wundervoller Song, mit Sicherheit nicht nur einer der besten, die Porcupine Tree je geschrieben haben, sondern auch einer der schönsten, die ich überhaupt je gehört habe. Wunderbar fügt sich das Wah-Wah-Solo ans Ende des ersten Teils, herrlich verträumt mutet der zweite Teil an.
Das anschließende "Sever" ist dann wieder eine Spur härter, offenbart aber eindeutig Hitcharakter (wurde auf der 2007-er Tour wieder gespielt, habe es gerade in Berlin gehört...), genau so wie das ruhigere "Every Home Is Wired", das einmal mehr mit den Porcupine-Tree-typischen, herrlichen Gesangsharmonien aufwartet.
Dazwischen liegt das Instrumental "Idiot Prayer", das eine Symbiose aus Techno-artigen Beats und psychedelischen Gitarren und Keyboards darstellt - ein weiterer Beweis für das Bestreben der Band, nicht zu stagnieren, sondern immer wieder mit neuen Einfällen an den Start zu gehen. - Die Beats wirken nicht deplatziert, sondern verliehen dem Ganzen eher eine avantgardistische Ausrichtung, modern und retro zugleich. Ganz groß!
"Intermediate Jesus" ist ein weiteres, längeres Instrumental, das in der Tat an alte Pink Floyd erinnert. Dass Steven Wilson diese Band verehrt, ist ja nichts Neues...
Das vorletzte Stück "Light Mass Prayers" wiederum ist in meinen Ohren ein absolutes Highlight der CD: Unheimlich düster, kosmisch, unheimlich... Wenn man in der entsprechenden Stimmung dafür ist, sitzt man einfach nur mit heruntergeklappter Kinnlade da und stellt sich irgendwelche Monde und Planeten vor, die in einem dunklen, kalten, todesstillen Universum umherschweben.
Beim finalen "Dark Matter", das einen gelungenen Abschluss einer einzigartigen psychedelischen Reise bildet, fehlt aus unerfindlichen Gründen der Text im Booklet, aber sei's drum... Dafür darf der Hörer dann in den Genuss einer Bonus-CD kommen, wenn er es denn schafft, sich nach einer Stunde Chillen aus seinem Sessel zu erheben. Hier gibt es durchaus ebenfalls einige Perlen zu entdecken wie "Wake As Gun", das durchgeknallte "Hallogallo", "Waiting" als Demo oder das sich im Original auf dem Debüt befindlichen "Nine Cats" als Akustikversion.
Es lohnt sich also, sich dieses Album in remasterter und mit Bonustracks ausgestatteter Edition zu besorgen, ein Album, das man wohl wirklich als Bindeglied zwischen der avantgardistisch-alternativen bzw. Prog-rockigen und der psychedelischen Ära der innovativen Engländer sehen muss.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juli 2004
Der Nachfolger zum Meisterwerk „The Sky Moves Sideways" ist ein weiterer Geniestreich dieser genialen Truppe. Das Werk ist düsterer, aber auch etwas songorientierter geraten als der Vorgänger. Dadurch wirkt das Album aber keinesfalls weniger floydig.
Es geht los mit prog/psychedelic-typischem Stimmengemurmel, bis einen schwebende Keyboards gefangen nehmen. "Signify", der eigentliche Opener des Albums, ist rein intrumental. Harte Gitarrenriffs treiben voran. Dazu gesellen sich später mitreißende Synthesizer. „Sleep Of No Dreaming" beginnt mit einer schönen Orgel. Die Strophen sind ruhig gehalten, während der Refrain vor puren Emotionen strotzt. Alle Songs haben hier einfach eine magische Anziehungskraft, die sich kaum beschreiben lässt. „Waiting" ist in zwei Phasen unterteilt. „Phase One" lässt mit seiner Akkustik-Gitarre etwas Britpop-Feeling aufkommen, ist aber trotzdem sehr atmosphärisch-floydig gehalten, außerdem gibt es tolle E-Gitarren-Soli zu finden. „Phase Two" ist instrumental und beginnt mit Perkussion, wozu sich später der Bass dazugesellt. Es entfaltet sich ein Rhythmus, der das gesamte Stück durchzieht. Die spärlichen Keyboard/Piano-Einwürfe und das Gitarrensolo sind einfach wieder nur göttlich. Weiter geht es mit „Sever", ein Song mit einem wunderschönen Refrain. „Idiot Prayer" ist wieder ein instrumentaler Titel und wieder sehr atmosphärisch-floydig. „Every Home Is Wired" ist dann wieder songorientierter, aber trotzdem einfach nur schön. „Intermediate Jesus" ist wieder instrumental, genauso wie das düstere „Light Mass Prayer", eine Komposition von Schlagzeuger Chris Maitland, der hier mal ausnahmsweise die Keyboards bedient. Mit dem genialen 9-minütigen „Dark Matter", welches wieder Gesang erhält, klingt das Album dann aus.
CD 2 enthält einige interssante Tracks, wie das NEU!-Cover "Hallogallo", das sich hier aber anhört, wie eine weitere Version vom Album-Track "Signify".
Für Pink Floyd-Fans ein Pflichtkauf!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2007
Wie viele Sterne soll man einem PT-Album, das zwischen den Psychedelic- und den Alternative - Welten hängt, geben? Ganze fünf Sterne ist die Antwort!

Wer Porcupine Tree kennt und schätzt, weiß, dass ihre psychedelische so wie auch ihre ProgPop - Phase anspruchsvoll, interessant und unterhaltsam sind. Wo "The Sky moves Sideways" der Höhepunkt ihrer Floyd-Ära, "Stupid Dream" der Wendepunkt zum Alternative und "In Absentia" ein nicht zu toppendes Meisterwerk war, ist "Signify" eine Art Cliffhanger, ein Außenseiter der PT-Alben.

Man findet in einigen Songs Hinwendung zu rockigeren, kompakteren Stücken, aber auch die typisch psychedelische Seite ist vertreten. Die Band spielt hier nun auch richtig zusammen, in der Besetzung Wilson, Maitland, Edwin und Barbieri.

"Bornlivedie" ist das Intro des Albums. Ein Ansager bereitet den Hörer anfangs auf den Trip vor, daraufhin bekommt man schon einen Vorgeschmack auf den Sound des Albums, in Form einer bombastischen Klangcollage.

Dann meldet eine Frauenstimme über eine Art Telefon, dass jetzt das eigentliche Album beginnt... los geht die Geisterbanfahrt!

"Signify" ist ein ziemlich harter Rocker, der ein bisschen an "Red" von King Crimson erinnert. Auf jeden Fall ist dies schon eine deutliche Wendung zum Alternativerock.

"Sleep of no Dreaming" ist ein etwas trauriger, psychedelischer und dramatischer Titel, der mich aber diesmal an "Sleep Together" vom Album "Fear of a Blank Planet" erinnert. Der Song wird getragen von Mellotronteppichen und verhallenden, wehklagenden Stimmen.

"Pagan" ist ein kurzer Lückenfüller, der aber, wenn man das Album ganz durchhört, seine volle Wirkung entfaltet. Düster und gruselig...

"Waiting Phase I + II" sind für mich praktisch ein ganzer Track. Die erste Phase gehört zu den wohl schönsten Popsongs, die PT je geschrieben haben. Die leise Percussion, die akustische Gitarre und der wunderbare Keyboardsound verbreiten eine sommerliche Stimmung, welche ab und zu von Gitarrensoli getragen wird. Die zweite Phase ist weitaus psychedelischer und sozusagen eine düstere Version der ersten Phase. Langsam wird Spannung aufgebaut, bis es zu einem bombastischen Klimax kommt.

"Sever" ist wieder weitaus rockiger, aber langsamer als "Signify". Es erinnert ein wenig an ein Delirium oder an einen Fiebertraum, mit all den Stimmen und Soundgimmicks.

"Idiot Prayer" ist der zweite Höhepunkt des Albums neben Waiting I+II. Es werden hier zwar Technobeats eingesetzt, die aber keinesfalls nach Discodance klingen, sondern einen unheimlich düsteren, psychedelischen Sog erzeugen.

"Every Home is Wired" zeigt wieder deutlich Wilsons Gespür fürs Songwriting. Ein weiterer Track in der Kategorie Alternativerock.

"Intermediate Jesus" wird von mir meist geskipped. Man kann ihn als Schwachpunkt bezeichnen, für Psychedelic- und Jam-Fans kann ich diesen Song jedoch nur empfehlen.

"Light Mass Prayers" hört sich zwar auf den ersten Durchgang schrecklich langweilig an, entfaltet aber genauso wie "Pagan", seine Wirkung nur im Kontext des Albums.

"Dark Matter" ist der letzte und dritte Höhepunkt des Albums. Eigentlich kann man diesen Song schwer beschreiben, man sollte ihn sich selber anhören.

Meine Empfehlung: Alle Lichter aus, möglichst dunkler Raum, CD rein und Lautstärke aufdrehen... Besser als jede Geisterbahnfahrt!

Wer PT von ihrer Songorientierten Phase kennt, sollte sich diese hier zulegen, um ihre beste CD ihrer Psychedelic Phase im Schrank zu haben.

Wer PT nur von "Sky moves Sideways" oder "Up the Downstair" kennt, muss unbedingt zugreifen... bester Einstieg für ihren Alternativesound.

Wer PT gar nicht kennt, sollte die Finger davon lassen... man würde nur abgeschreckt werden. Die sollten sich dann lieber "Stupid Dream" oder "Sky Moves Sideways" kaufen, um einen guten Einstieg zu bekommen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Porcupine Tree befinden sich mit ihrem 1996 bei Delerium Records erschienenen "Signify" auf dem Weg, weg von den psychedelisch-atmosphärischen Klangnebeln des Vorgängers "The Sky Moves Sideways",hin zu songorientierteren Alben,wie "Lightbulb Sun".
Das Album verbindet perfekt beide Stile und ist damit deutlich variabler,als der Vorgänger,ohne dabei traumhafte Instrumentalparts,die dem Album eine schöne Aura bescheren,zu vernachlässigen.
"Signify" verwöhnt den geneigten Hörer mit traumhaften Melodien,desweiteren spielt die E-Gitarre allerdings nun eine teils andere Rolle.
Vorhandene knackige Gitarrenriffs ändern jedoch nichts daran,daß die meisten Stücke kraftvoll,aber dennoch soft wirken.
Kritischen Stimmen,die aufgrund der Hinwendung zum Songformat eine Annäherung an den Mainstream sehen wollen und sogar poppige Einflüsse auszumachen glauben,kann ich mich keinesfalls anschließen.
Ich vernehme hier einen phantastischen Prog-Rock der wirklich kreativen Sorte.
Vielleicht ist es einfach die Symbiose der verschiedenen Porcupine Tree-Phasen,die Übergangsphase,die das Album bei vielen Fans und Prog-Hörern so überaus beliebt macht.Manchmal ist der Weg halt das Ziel.
Auf "Signify" arbeitet Wilson erstmals von Anfang an, während der Entstehung des Albums, mit anderen Musikern zusammen.
Mit ihnen führte er diverse Sessions durch,von denen Material unter dem Namen "Metanoia" als Album erschien.
Es sind die von vielen Live-Gigs und dem Vorgängeralbum nur zu bewährten Chris Maitland am Schlagzeug,Richard Barbieri an den Tasten und Colin Edwin an der Baßgitarre.
Der Mastermind ließ es sich aber nicht nehmen,wie gewohnt E-Gitarre,Gesang,akustische Gitarre und einige Keyboard-Parts zu übernehmen.
Auch Mellotron und Sequencer kommen auf "Signify" zum Einsatz.
Bei der Kompositionsarbeit bestritt er den Löwenanteil,allerdings stammt "Light Mass Prayer" aus der Feder von Maitland,"Idiot Prayer" komponierte er mit Edwin,"Bornlivedie" mit Barbieri und "Intermediate Jesus" ist eine Gemeinschaftsarbeit.
Soviele Einflüsse "seiner" Musiker waren für Wilson Neuland.
Insgesamt ist "Signify" ein unglaublich starkes.emotional ansprechendes Rockalbum geworden,meine ich.
Und ein,dem schrägen Cover entsprechend,überaus fesselndes...
Produktion,Mixing und späteres Remastering führte ebenfalls der kreative Kopf und Chef der Band durch.
Vinyl-Scheibe und auch die erste CD-Auflage klangen recht anständig,was auf eine gute Aufnahme und Weiterbearbeitung schließen läßt.
2003 kam dann eine Remaster-Ausgabe als Doppel-CD heraus,auch neuere Veröffentlichungen basieren darauf.
Das Remastering führte für mich zu keiner Verbesserung;es wurden die Dynamikwerte rapide verschlechtert,also gesenkt,bei hoher Aussteuerung bis hart an die Verzerrgrenze.Ansonsten wirkt der Klang wirkt nun analytischer.Besser?Geschmackssache.
Ich bevorzuge die alte CD...
Was die Doppel-CD aber wirklich lohnenswert macht,ist die Bonus-CD;enthält die doch die rare B-Seiten-Sammlung "Insignificance" mit diversen sehr interessanten Demos.
Auch die schicke Aufmachung verlockt zum erneuten Kauf.
2011 kam das Ganze dann noch mal,allerdings wieder klanglich überarbeitet,auf Vinyl heraus.
Da ich diese Scheibe weder besitze,noch kenne,kann ich zum Klang dieser nichts kundtun;
ich höre die alte Platte oder die alte CD und bin recht zufrieden.
Die CD-Neuauflage halte ich für Pflicht,wegen "Insignificance" auf der zweiten CD.
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am 7. September 2010
"Signify" kommt in dieser neuen Ausgabe als doppelte Packung daher. Die zweite CD in diesem Jewelcase ist die auch als "Insignificance" bekannte Zusammenstellung der Demoversionen und frühen Fassungen jener Stücke, die dann später (1996) auf Signify veröffentlicht wurden. Insofern hat man es mit einem interessanten Einblick in die Entstehung der Musik zu tun (und sollte sich nicht wundern, wenn manches auf der beigelegten zweiten CD ein wenig unfertig und wenig druckvoll klingt). Als Zugabe gibt's eine akustische Version der frühen Nummer "Nine Cats" (aus dem Album On the Sunday of Life [Reissue).

Die CD startet nach der kurzen Einleitung "Bornlivedie" mit dem Titelstück, einer instrumentalen Energie-Rocknummer, die all die heftigen Gitarrenausbrüche auf den späteren Platten schon mal ankündigt. Offensichtlich wollte Steven Wilson nach Sky Moves Sideways weg vom Pink-Floyd-Sound des Vorgängers (auf der zweiten CD befindet die Vorstufe dieser Nummer, die wirkt längst noch nicht so zwingend). "Sleep Of No Dreaming" ist dann eine mit wunderbaren Barbieri-Klängen verzierte Ballade, die ordentlich ans Herz geht.

Ambient-Geraune aus den Zauberkästen des Richard Barbieri leitet über zum zweiteiligen "Waiting", dem ersten Höhepunkt dieser CD. Wie diese Nummer sich von einem verträumten Song weiterentwickelt zu hymnischer Gitarrenarbeit und schließlich in ein psychedelisches Groove-Monster mündet, ist absolut hörenswert - man achte im Mittelteil von "Waiting #2" auf die Arbeit von Chris Maitland am Schlagzeug!

So entfesselt weitertrommeln darf er auch im folgenden "Sever", einer leicht bedrohlichen Nummer, in welcher ein sanft im Chor gesungener Refrain seltsam fremdartig wirkt. "Idiot Prayer" bleibt dann ganz instrumental und steigert sich mehrmals zur puren Raserei, in der man Gitarrenspuren von Voyage 34 wiederfinden kann (das zweite Highlight der CD). Danach darf Steve Wilson mit sich selbst mehrstimmig singen und ausgiebig mit dem Bottleneck auf der Gitarre herumfuhrwerken - fast schon zu schön, wo es doch in dem Text von "Every Home Is Wired" um die Überwachungsbedrohungen moderner Technik geht.

Wer das nun folgende "Intermediate Jesus" gut findet, sollte sich übrigens auch mal Metanoia näher ansehen: Es handelt sich bei dem Stück um einen Jam, in dem die Mitglieder von Porcupine Tree einfach drauflos gespielt haben. Mehr von diesen Improvisationen wurden auf der besagten "Metanoia" 2001 veröffentlicht (mit einer 14-Minuten-Fassung von Intermediate Jesus).

"Light Mass Prayers" heißt die instrumentale und sehr ruhige Ambient-Nummer, bei der, jawohl, der Schlagzeuger an den Keyboards saß. Sein Beitrag leitet zum absoluten Höhepunkt des Albums über. Das fast neunminütige "Dark Matter" bildet zum guten Schluß eine strahlende, melancholische Zusammenfassung von allem, was man an Porcupine Tree liebt, Melodieverliebtheit, schneidende und zuckersüße Gitarren, psychedelische Klänge, Dynamik.

PT proben den Abschied vom Pink-Floyd-Wohlklang und betreiben erste Erforschungen der härteren Gitarre
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Signify - ist das zweite, aber genauso wie die Alben - Up The Downstairs und The Sky Moves Sideways - ein stilistisch wieder völlig anderes Album von - Porcupine Tree. Selten hat mich eine Musikgruppe so verblüfft wie - Porcupine Tree. Obwohl die Musik auf - Signify - in eine komplett andere Richtung geht, wechseln sich auch hier sehr viele Instrumental-Songs mit Vokal-Titeln ab. Das Album ist aber wesentlich düsterer und gitarrenlastiger als die beiden Vorgänger. Auch die Texte fallen viel gesellschaftskritischer aus. Signify - war ein sehr wichtiges und richtungweisendes Album für die spätere musikalische Entwicklung - Porcupine Trees.

Eine erneute Anschaffung des Albums kann ich nur empfehlen, weil es neben dem remasterten Album noch die CD Insignifance (Demos 1995-96) als Zugabe gibt. Insignifance ist eine dankbare und wundervolle Ergänzung der Sammlung, und nicht nur etwas für Fans. Danke Steven für die tollen Neuauflagen. Bleibt an dieser Stelle nur noch zu hoffen, dass bald einmal die vielen Sondertitel und Raritäten, die die Band in den letzten 20 Jahren irgendwo und irgendwann einmal veröffentlicht ,oder auch nicht veröffentlicht hat, in einer Sammlerbox herauskommen.
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"Signify" ist ein weiterer Meilenstein in der Musikhistorie von Porcupine Tree. Ich kann mir vorstellen, dass Liebhaber der Band die Vergleiche mit Pink Floyd nicht mehr lesen oder hören wollen, aber für mich ist auch bei "Signify" wieder eine gehörige Portion Pink Floyd erkennbar. Es ist meinem Erachten nach auch völlig in Ordnung, wenn eine so grandiose Band wie Porcupine Tree es versteht, Elemente von Pink Floyd aufzunehmen und absolut gekonnt weiterzuentwickeln. Schon der Einstieg in das Album mit "Bornlivedie" spiegelt den psychedelischen Sound wider. Auf der CD befinden sich unglaublich viele tolle Songs. Meine Highlights sind der Titelsong "Signify", "Sleep of No Dreaming", "Waiting Phase One", "Waiting Phase Two", "Idiot Prayer" und "Idiot Prayer". Erwähnenswert finde ich aber noch auf der zweiten CD den Song "Hallogallo" von Neu. Und mit "Wake As Gun II" und "Dark Origins" sind noch einmal richtig floydische Elemente zu hören. Ein sehr gelungenes, allerdings etwas düsteres Werk. Mit meiner kurzen und knappen Rezension schließe ich mich gerne den Kritikern an, die dieser CD auch 5 Sterne gegeben haben.
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Muss so kurz nach Veröffentlichung des Albums gewesen sein. Pflege vor mich hin (bin in der Altenpflege), kommt mein Kollege um sich aus gesundheitlichen Gründen zu verabschieden und gibt mir ein Tape (ja so war das noch Ende der90iger!) mit dieser CD. Höre sie Dir mal an, gefällt Dir bestimmt. Hörst doch so Musik...
Gesagt getan.
Gesehen gekauft.
Die Songs sind kürzer (das Überalbum "The Sky Moves Sideway" kannte ich noch nicht) als ich es von Progbands gewohnt war. Gut NeoProg spielende Bands kamen selten über 10 Minuten hinaus...
Signify hat es mir aber schon beim ersten hören angetan. Deswegen hatte ich mir das Album gleich bei der engl. Plattenfirma bestellt. Die Insignificance Kassette gab es auch noch dazu. Jau. Meine erste und einzigste Auslandsbestellung. Ging damals noch per Brief (das sind beschriebene Blätter in einem Umschlag), nicht per Mail.

Der Sound hat mich gleich im Intro umgehauen, im Gegensatz zu anderen Platten, die am Schluss immer Dröger werden, ist Signify immer besser geworden. Kraftvolle Sounds mit Drums, Bass, nie aufdringliche Synths & Keyboards, tolle Gitarren.
Apropos Kassette; die ist bei der Bonus-CD jetzt dabei. Mehr oder weniger.

Danach kaufte ich mir The Sky Moves Sideway. Was das sehr gute Signify Album sogar noch weit übertraf. Das ist aber eine andere Geschichte....
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am 26. Oktober 2014
Steven Wilson hat mit der Band Porcupine Tree von Album zu Album Veränderungen durchgeführt. Dieses recht frühe Album von Porcupine Tree ist von 1996. Pink Floyd hatten sich nach Devision Bell im sphärischen Bereich abgemeldet und Prog-Metal-Bands wie Dream Theater waren auf dem Vormarsch. Dieses Album liegt irgendwie zwischen den letztgenannten Bands. Super Vinylsound und Qualität. Das Klappcover mutet sehr edel an. Die schweren 180gr Scheiben laufen gleichmässig auf dem Plattenteller. Ich habe noch mehr Vinyl von Porcupine Tree und Steven Wilson und kann nur sagen: Klasse! ...der Soundmaster Wilson scheint auch auf Vinylqualität großen Wert zu legen.
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