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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der will nur spielen!, 2. April 2009
Wenn sich der europäische Jazz derzeit irgendwo weiterentwickelt, so ist das nördlich von Dänemark. Aber, und das ist vielleicht dass revolutionäre daran, kommen diese Veränderungen fast mit Samtpfoten daher und gehen sowohl den Weg zurück zur einheimischen Folklore als auch vorwärts zur elektronischen Musik. Neben dem kürzlich verstorbenen Esbjön Svensson und Nils Petter Molvaer geht der 45jährige Norweger diesen Weg am konsequentesten. Während er um die Jahrhundertwende mit seinem Album New Conception of Jazz noch eine Synthese zur Club-Musik versuchte, nähert er sich sein einiger Zeit wieder klassischeren Formen des Pianojazz an, ohne dabei auf Seitenblicke in die elektronische Musik zu verzichten. So wird der Klassiker Take Five von Dave Brubeck auf recht originelle Art mit einigen liebevoll-ironischen Seitenhieben adaptiert. Ansonsten gibt es viele ruhige, fast meditative Momente auf diesem kleinen Meisterwerk, besonders das 20minütige Selbstgespräch kann einen nicht unberührt lassen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Nach IM nun Playing, 21. März 2009
Wie das Vorgängeralbum ist auch dies ein sehr privates, das heißt Solo eingespieltes Statement des in vieler Hinsicht als Mastermind der Osloer Jazzszene zu bezeichnenden Keyboarders und Pianisten. Hier nun hört man wie bereits auf IM Songs, die in der Ruhe etwas Meditatives und Kontemplatives haben. Ideal zum Hören mit Kopfhörern und geschlossenen Augen. Man kann sich fallen lassen in Sounds aus sphärischen Klavierklängen, denen immer wieder Ambient-artige Grooves und Loops beigemischt werden. Einmal mehr sicher nicht unbedingt etwas für Jazz- und Klavier-Puristen, aber meiner Ansicht nach wegweisend und Hoffnung verheißend auf weitere Produktionen dieser Art.
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Playing von Bugge Wesseltoft (Audio CD - 2009)
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