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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bolin is God!!!, 18. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Bang (Audio CD)
Ich bin selbst großer Clapton-Fan und kann mir vorstellen, dass mein Rezi-Titel für Fanatiker an Gotteslästerung grenzt. Es hilft aber nichts: Kein Gitarrist hat sich so in mein Herz gespielt, wie Tommy Bolin. Seit 20 Jahren spezifiziere ich meine Kenntnis auf und um (Rock-)Gitarristen der 70er. Wer zu dieser Platte hier gefunden hat, weiß, wie viele tolle Player es gibt, die es eigentlich unmöglich machen, den "Besten" zu bestimmen. Daher will ich meine Wahl anhand dieses Albums kurz erläutern. Wer als Gitarrist bei James Gang einsteigt, kalkuliert, dass der spätere Eagle Joe Walsh ihr Gründer und Domenic Troiano (The Guess Who) sein Nachfolger war. Die groovig verbleibende Rhythmusgruppe um den fähigen Sänger Roy Kenner, Dale Peters (b) und Jim Fox (dr), hatte 1973 also alles Recht, einen Ausnahme-Gitarristen zu erwarten. Der junge Tommy Bolin hatte, dank seines herausragenden Talents, komplexen (Jazz)Fusion- und Psychedelic-BluesRock-Bands wie Energy und Zephyr zu öffentlicher Achtung verholfen und stand m.E. nach im Zenit seiner Spielfreude und Kreativität. So fiel es ihm hörbar nicht schwer, etliche Akustik-Demos* für diese doch eher kommerziell ausgerichtete Produktion (Tom Dowd Re-Mix) mit der James Gang auszuarbeiten. Die Folge ist der Prototyp eines amerikanischen Gitarren-Rock-Albums. Dazu beginne ich mit dem Textwerk, das vornehmlich von Bolins kongenialen Ex-Energy-Bandmates Jeff Cook und John Tesar verfasst wurde. Lyrisch, bildreich, gegenständlich - jeder Track erzählt eine wirklich gute Rock-Kurzgeschichte. Bolin hat stets die Musik dazu komponiert und trifft (grundsätzlich - und so auch) auf Bang schlicht geniale Entscheidungen, was entsprechend umgesetzte Klangbilder angeht. Er flimmert, sengt, kocht, weht und kommt in seinem innovativen Spiel stets zu konkreten Aussagen. Der Downtempo-Song Alexis z.B., die Geschichte eines zweifelnden Tramps, der ein zu junges Mädchen zurücklässt, beginnt als anschmiegsame Acoustic-Samba und mündet in ein flammendes Outro, in dem Bolin "Zweifel" intoniert. In meinen Ohren eines der packendsten Soli der Rockgeschichte. Bolin wurde mit Hendrix verglichen - auf Youtube, in Foren, in meinem Freundeskreis - und wer Alexis' Outro Solo, das fetzende Must Be Love oder das fusionierte From Another Time von Bang hört, weiß warum: Der Mann brennt, wenn er will. So befeuerte er in Folge Billy Cobhams legendäres Fusion-Debüt "Spektrum", etliche Studio-Legenden auf seinen eigenen Solo-Alben und letztlich Deep Purple, die Band, die er wegen Heroin nicht überlebte. Sein Konsum bei DP hatte ihn vergleichsweise auf ein Viertel seines Potenzials zurückfallen lassen - ein Grund, warum er etliche Purple-Fans als Blackmore-Ersatz nicht überzeugte. Zurecht. Dennoch: Was bleibt sind Covers seiner Songs und Tributes mit Verneigungen vieler großer Gitarristen, mäßig ausgewertetes aber inhaltlich grandioses *Archivmaterial, ein weiteres tolles James Gang-Album mit ihm (Miami) - und eben Bang: Die griffige Rock-Platte, deren scharfes Profil mich immer wieder umhaut!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rauher Roch-Soul mit Tommy Bolin, 4. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bang (Audio CD)
"I'd rather be alone with you" - sprach ich zu dieser Platte, sie ist ein geeigneter Kandidat um auf einer einsamen Insel zu überleben. Dieser A-Cappella Titel ist unverschämt frivol,und voller aufregender Harmoniewechsel, echt der Hammer. Die meisten Songs sind traditioneller James Gang Sound und beweist das die Band auch ohne das Genie Joe Walsh guten Rock komponieren und spielen können. Durchwegs sind es Sothern-Rock-Soul Nummern, die locker, flockig mit amerikanischer Leichtigkeit aus den Kehlen und Fingern der virtuosen Tenöre. Tommy Bolin bringt das funky Element, mit dem er später Deep Purple so wunderbar veredelte, in den mitreissend Songs unter, und bleibt auch Textlich auf dem Boden der Pop-Welt-Tatsachen ( Er war damals noch nicht im Auftrag des Herrn unterwegs!) Wer also an Deep Purple's Album "Come taste the Band" gefallen findet, hat hier eine wunderbare Ergänzung gefunden.
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Bang
Bang von James Gang (Audio CD - 2009)
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