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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kunstvolles Plädoyer für mehr Toleranz
„Das Meer in mir“ ist ein herausragendes Stück filmerischer Kunst. In poetischen und ruhigen Bildern wird die Situation des gelähmten Ramón gezeigt. Seit tiefer Wunsch in Würde zu sterben ist Dreh- und Angelpunkt des Films.
Das dieser Wunsch im katholischen Spanien auf harten Widerstand stößt ist geradezu...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2005 von crazymo50

versus
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufrüttelnde Innensicht
Sterbehilfe - selten wurde dieses komplexe Thema einfühlsamer und verdichteter behandelt. Den zentralen Satz spricht Hauptdarsteller Javier Bardem: "Meiner Meinung nach hat man das Recht zu leben ...aber nicht die Pflicht." Stoff für weltanschauliche Diskussionen? Betrachtet man den Film unbeeinflusst von seinen überaus positiven Kritiken und zahlreichen...
Veröffentlicht am 8. Februar 2006 von Klaus Stocker


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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kunstvolles Plädoyer für mehr Toleranz, 11. Dezember 2005
„Das Meer in mir“ ist ein herausragendes Stück filmerischer Kunst. In poetischen und ruhigen Bildern wird die Situation des gelähmten Ramón gezeigt. Seit tiefer Wunsch in Würde zu sterben ist Dreh- und Angelpunkt des Films.
Das dieser Wunsch im katholischen Spanien auf harten Widerstand stößt ist geradezu selbstverständlich. So bezieht der Film auch nicht die Position, dass das Leben von derart körperlich behinderten Menschen nicht lebenswert sein. Es handelt sich um den Einzelfall Ramón Sampedro. Seine Beweggründe werden deutlich aufgezeigt und erheben ausdrücklich keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Dies wird durch mehrfache Äußerungen des Protagonisten selbst überdeutlich und auch die Handlungsweise der Anwältin bei der Veröffentlichung des Buches spricht Bände. Man kann die Situation des gelähmten nachvollziehen, muss aber nicht die gezogenen Konsequenzen teilen.
Die zwar Verstehen äußernde, aber der aktiven Sterbehilfe ablehnend gegenüberstehende Haltung des Gerichtes ist auf dem kulturellen Hintergrund Spaniens absolut nachvollziehbar. Andere Handlungsweisen wären nicht realistisch. Ebenso argumentiert der Klerus mit christlichen, katholischen Moralvorstellungen. Diese Argumente sind zwangsläufig emotional und können keiner atheistischen, rationalen Weltsicht standhalten. Die Entscheidung zum Freitod wird so verantwortungsvoll, wie sie getroffen werden sollte, dargestellt. Es handelt sich um persönliche, nicht pauschalisierbare Argumente, deren Schattenseiten sehr verdeutlicht werden. Die hochemotionale Abschiedsszene am Haus des Bruders macht dies überdeutlich: Ramón verursacht durch seine Entscheidung auch Trauer. Genauso verantwortungsvoll im Umgang mit dem Thema Sterbehilfe werden die Unterstützer Ramóns gezeigt.
Somit ist „Das Meer in mir“ nicht in erster Linie Plädoyer für Sterbehilfe sonder für Toleranz.
Genauso, wie Ramón die Meinung des Geistlichen akzeptiert, möchte auch er mit seinem Wunsch akzeptiert werden. Das ihm sein Wunsch in einem laizistischen Staat, der die Freiheit des Menschen in der Verfassung verankert hat, nicht gewährt wird, und er sich Tricks bedienen muss, stimmt sehr nachdenklich.
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über Liebe, Leben und Tod, 12. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Meer in mir - Große Kinomomente (DVD)
Das ist ein Film, wie es sie selten gibt. Ein Film, nach dem man einerseits ganz sprachlos ist, andererseits jedoch voller neuer Einsichten, ungeahnter Gefühle, existentieller Fragen und unendlicher Liebe.

Ein Film, bei dem man die Aufmerksamkeit jedem einzelnen Moment schenken möchte, man wird ganz still sowohl innerlich als auch äußerlich, und wird vom Geschehen ganz ergriffen.

Ich beschreibe hier die Handlung nicht, weil man es nur sehen und erleben kann, sonst wird man dem Film und seinen Fragestellungen nicht gerecht.

Ich habe diesen Film im Rahmen einer Fakultätsveranstaltung meiner psychologischen Fakultät, dem "Psycho-Kino", gesehen, die unsere Studenten für die Fakultätsangehörigen (Mitarbeiter und Studenten) organisieren. Dabei werden Filme gezeigt, die einen psychologischen Bezug haben, und die dort dargestellten Situationen und Handlungen werden im Fachkreis vorher und nachher diskutiert. Es war sehr erstaunlich, dass nach diesem Film niemand nur ein Wort darüber sagen konnte und wollte. Wir waren alle absolut sprachlos. Dieser Film hat Einiges in mir komplett verändert, und das haben bis jetzt nur wenige Bücher oder Filme geschafft.

Schauen Sie ihn sich unbedingt an, sonst haben Sie im Leben etwas sehr Kostbares verpasst!!!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film zum Nachdenken, 7. Mai 2006
Ich habe diesen Film mit einer betroffenen jungen Frau geschaut. Sie ist ebenfalls querschnittsgelähmt , kann aber noch nicht einmal ihren Kopf selber bewegen.

Der Film regt sehr zum Nachdenken an, denn wenn man sich vorstellt man selbst in der Situation, würden die meisten doch auch so handeln wollen wie Ramon. Es spircht ein großes Tabuthema an, nämlich die Frage ob und wie weit Sterbehilfe und Töten auf verlangen angebracht bzw. berechtigt ist.

Der Satz den ich immer in Verbindung mit diesem Film bringe ist:

Ich versteh nicht wieso er nicht weiterleben wollte, für mich käme das nie in Frage! Das war die Stellungsnahme meiner Begleitung. Sie kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen.

Der Film ist sehr lohnenswert. Lange keinen so großartigen Film mehr gesehen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schwieriges Thema brilliant verfilmt, 9. Februar 2009
Wie kann man das Thema "Aktive Sterbehilfe" bzw. "assistierter Suizid" filmisch so bearbeiten, dass 1. ein informativer Film, 2. ein sensibles Porträt einer Person, 3. eine Erzählung entsteht, die den Zuschauer an genau die Punkte einer Geschichte führt, an der Fragen nicht mehr eindeutig mit "Ja" oder "Nein" zu beantworten sind? Der spanische Filmemacheer Alejandro Amanábar vollbringt dieses kleine Wunder in seinem zurecht mehrfach ausgezeichnete Film "Das Meer in mir".
Das Thema Sterbehilfe hat - nicht zuletzt durch ebenso spektakuläre wie häufig unsachgemäße Berichterstattung in den Medien - mittlerweile eine festen Platz im öffentlichen Diskurs. Nicht nur Menschen, die sich professionell an der Schnittfläche zwischen Medizin und Ethik bewegen werden daher diesen direkten, unaufgeregten und ästhetischen Film als wohltuenden Beitrag zu einer offenen und wohl auch nicht abzuschließenden Diskussion empfinden. Die wahre Geschichte des Protagonisten, Ramón Sampedro, wird facettenreich erzählt. Die Vielschichtigkeit von Personen und Situationen wird - insbesondere von Javier Bardem in der Rolle des Sampedro - auf eindringliche Weise deutlich, so dass das Thema jenseits aller Sensationslust anspruchsvoll bearbeitet wird und die Fragen nach der Berechtigung des Wunsches zu Sterben, die rechtlichen Rahmenbedingungen und (gerechtfertigten!?) Hürden und die Problematik der aktiven Sterbehilfe bzw. des assistierten Suizids als Entscheidung über die Qualität eines Lebens auch für den vom Thema bisher unberührten Zuschauer deutlich werden. Ein wunderbarer Film über ein schwieriges Thema.
Spezieller Tip: Der Film eignet sich hervorragend als Grundlage für Unterrichtsveranstaltungen ab der Oberstufe bis hin zu einführenden Seminaren auf universitärem Niveau.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Celebration Of Life, 23. Juni 2005
Von 
Martin A Hogan "Marty From SF" (San Francisco, CA. (Hercules)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sea Inside [UK Import] (DVD)
If you were told that this story was about a quadriplegic that wants to end his life and the people who want to help or hinder him, you'd probably turn away. But this film is inspiring and life affirming without melodrama or cheesy dialogue. Based on a true story of a Spaniard who has been disabled since a neck injury 30 years prior, Ramon Sampedro (played to perfection by Javier Bardem from "When Night Falls") embarks upon a political journey to end his life legally. Ramon is surrounded by three strong women (his mother, a lover `wanna-be' and a journalist) and a loving family. His insights are thoughtful and beautiful, with director Alejandro Amenabar ("The Others", "Permanent Midnight"), flashing a fantastic style ranging from heartfelt close-ups to wild flying scenes against the backdrop of the Spanish countryside and seaside. Whether one agrees with Ramon's decision is irrelevant to the story, as it is all about celebrating life. The truly human dialogue backed with brilliantly subtle cinematography is refreshing. The only drawback is the ending - not that you guess what happens, but because the film is over and so is the life it so beautifully portrays.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Javier Bardem ist genial!, 19. März 2007
Von 
Dieser Film geht unter die Haut und wird von einem genialen Schauspieler getragen.

Die Handlung ist sicher bekannt. Der Tiefgang und der Respekt für seine Figuren macht den Film zu einer Ausnahme im Angebot. Hier hat sich jemand wirklich die Film-Preise verdient und zeigt echte Anteilnahme an der dargestellten Person.

Dies ist kein durchschnittliches Kitsch-Kino a la Hollywood, sondern europäische Filmkunst!

Ein Muß für Freunde von melancholischen, traurigen Filmen mit Tiefgang und Ruhe!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geht unter die Haut, 31. Januar 2008
Das Meer in mir (Mar adentro) ist mir total unter die Haut gegangen. Für mich ist es ein unvergesslicher Film. Immer wieder kommen mir Sätze oder Szenen daraus in den Sinn.
Es ist kein Hollywood - Film und das ist auch gut so.
Die wahre Geschichte des Tetrapegiker Ramón berührt und lässt keinen kalt.
Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich zum Teil die Kameraführung, wenn Ramón sich ans Meer träumt.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerter Film über ein schwieriges Thema!, 13. März 2007
"Das Meer in mir" ist eine Geschichte, die einem lange

im Gedächtnis bleibt. Der wahre Fall des querschnitts-

gelähmten Spaniers Ramon Sampedro löste viele

Diskussionen über die Sterbehilfe aus.

Der Film besticht bei aller Emotionalität durch eine

weitgehend kitschfreie Behandlung des schwierigen

Themas, einen beeindruckend nur mit seiner Mimik

agierenden Hauptdarsteller (Javier Bardem) und die

aunthentische Darstellung.

Das Pro oder Contra bleibt jedem selbst überlassen.

Der Film wurde 2005 mit dem "Oscar" als bester ausländi-

scher Film ausgezeichnet und ist auch wegen der schönen

Musikuntermalung absolut sehenswert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Meer in mir, 1. Juli 2009
Von 
Michael Friehs (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das Meer in mir ist ein wichtiger Film! Besonders in unserer Gesellschaft, in der der Tod und der Wunsch zu sterben bewusst weggedrängt wird, ist es sehr befreiend, dass die aktive Sterbehilfe im Mittelpunkt dieses Films steht! Der Film kommt ganz ohne Sentimentalität aus und geht trotzdem tief ins Herz hinein! Sehr empfehlenswert!

Michael Friehs
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abflug nur geträumt, 26. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Meer in mir - Große Kinomomente (DVD)
Das nachhaltig beeindruckende an diesem Film über den Freitod des vom Hals abwärts Gelähmten Ramon (Javier Bardem) ist neben den großartigen Schauspielern das Drehbuch. Nach dem poetischen Titel liefert es Sätze wie 'Man lernt lachend zu weinen.' oder 'Ich bin mit dem Tod verheiratet.' Als Resümee wird festgestellt, dass wir zwar 'das Recht haben zu leben, aber nicht die Pflicht'. Das soziale Umfeld von Ramon, das aus Verwandten und 3 Freundinnen besteht, trägt mit dazu bei, dass wir in den Kreisel um den Lebensmüden hinein gezogen werden. Besonders Rosa (Lola Duenas), die schlichte Arbeiterin, die nur aus Gefühl zu bestehen scheint und vorbehaltlos liebt und Julia (Belén Rueda) die selbst zum Suizid neigende, totkranke Anwältin liefern eine eindrucksvolle schauspielerische Leistung ab. Die Tränen dieser Frauen sind ansteckend. Optisches Highlight ist Ramons geträumter Flug zum Meer, intellektuell überzeugt die kurze Diskussion mit einem Priester, der ebenso dran ist wie Ramon, der aber als Vertreter der Kirche argumentativ recht alt aussieht. Dabei werden Rede und Antwort von einem jungen Gehilfen via Treppenhaus transportiert. Das erheitert ebenso wie die vielen kleinen verbalen Späße, die die Bettlegerichkeit von Ramon vergessen machen sollen. Es ist keine Propaganda für den Verein 'Sterben in Würde', denn er Film betont eigentlich die sonnigen Seiten des Lebens von Behinderten und unterstreicht das Lebenswerte daran. Es gibt keine Lösung. Fest steht, für die Hinterbliebenen ist es schlimmer als für die Betroffenen selbst. Wir lernen lachend zu weinen!
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Das Meer in mir - Große Kinomomente
Das Meer in mir - Große Kinomomente von Javier Bardem (DVD - 2009)
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