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4.0 von 5 Sternen Sehenswert!
Die Stadt der Blinden ist ein sehr sehenswerter Film. Zwar nicht neu von der Idee, aber trotzdem sehr eindringlich. Leider hat er einige Schwächen, sodass eine noch größere Wirkung verschenkt worden ist. Bis zur Mitte des Filmes habe ich überlegt was die Message des Filmes ist. Ich dachte, dass die Krankheit das Thema ist, aber wie sich herausstellt...
Veröffentlicht am 9. April 2009 von Maddemathiger

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen aus "Enttäuschung" wurde "Sehenswert"
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nach 10 Minuten abschalten wollte, da der Anfang echt langweilig ist. Da passiert zwar was aber sehr langweilig umgesetzt. Die ganzen Konversationen nerven zu Beginn eher als mitzureißen. Außerdem ist dieser Film sehr unrealistisch wie jeder von Ihnen irgendwann feststellen wird. Ich möchte niemanden spoilern,...
Veröffentlicht am 12. Juli 2010 von Lena


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswert!, 9. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Die Stadt der Blinden ist ein sehr sehenswerter Film. Zwar nicht neu von der Idee, aber trotzdem sehr eindringlich. Leider hat er einige Schwächen, sodass eine noch größere Wirkung verschenkt worden ist. Bis zur Mitte des Filmes habe ich überlegt was die Message des Filmes ist. Ich dachte, dass die Krankheit das Thema ist, aber wie sich herausstellt ist sie nur Mittel zum Zweck. Der Zweck ist, viele Menschen auf engem Raum einzusperren und die dortige Entwicklung aufzuzeigen. Was dann dort geschieht, erinnert an "Das Experiment" und weiteren Filmen ähnlicher Thematik. Es bilden sich Banden, die die Macht übernehmen und allerlei Willkür walten lassen. Das Finale ist der Tausch Frauen gegen Nahrung. Dier Teil des Filmes, der immerhin den Hauptteil darstellt, ist verbesserungswürdig. Wieso sie das solange ertragen, obwohl die Frau doch sehen kann und jederzeit dem Treiben ein Ende bereiten kann, bleibt mir ein Rätsel. Erst bei der zweiten Vergewltigungsorgie tötet sie den Anführer. Ich will den Verlauf der Geschichte nicht weiterführen, denn jeder sollte den Film selbst sehen. Bemerkenswert finde ich aber das Ende. Der Gedanke, dass die Blindheit ein sehr intimer Zustand ist und Äusserlichkeiten ihren Wert verlieren und nur noch das Miteinander zählt stimmt nachdenklich. Wie würden wir unser Leben leben, wenn wir Blind wären. Was wäre für uns noch wichtig und vor allem wer? Das sinf fragen, die des Nachdenkens mehr als würdig sind und sie sorgen dafür, dass der Film besser wegkommt. Persönlich hätte er mir besser gefallen, wenn man den Hauptteil gekürzt und das Ende verlängert hätte. Dann wäre ein wirklich genialer Film enstanden.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, dramatisch, bewegend., 24. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Fernando Meirelles Stadt der Blinden, nach dem gleichnamigen Roman von Jose Saramago mag die Zuschauer spalten; ich persönlich bin jedoch der Meinung, dass die brasilianisch, kanadisch, japanische Produktion einer der besten Filme des Jahres 2008 ist. Weiß Gott keine leichte Kost. Manchmal unangenehm in der Betrachtung, beklemmend und erdrückend in Szenen voller Leid und Scham, aber was für eine Geschichte! Ausdrucksstark, bis in die Seele erschütternd und mit eindrucksvollen Bildern eingefangen, ist das der Stoff, der Filme unvergesslich macht.

In einer Stadt ohne Namen erblinden die Menschen. Anhand von Einzelschicksalen erkennen wir, wie schnell die Weiße Seuche um sich greift. Es werden Quarantänestationen geschaffen, die an Internierungslager erinnern. Ein Augenarzt(Mark Ruffalo) wird dort eingeliefert. Seine Frau(Julian Moore), die als einzige noch sehen kann, lässt sich als Blinde ebenfalls mit einweisen. Während außerhalb der Station die Seuche wütet, schaffen sich die Blinden ihre eigene Welt in der Station. Sie helfen sich zunächst gegenseitig, aber dann bilden sie sehr schnell eine Hierarchie der Gewalt. Raub, Nötigung und sexueller Mißbrauch sind an der Tagesordnung, bis die Frau des Arztes ihre Sehkraft ins Spiel bringt. Keiner der Blinden kann ihrem Zorn etwas entgegen setzen. Aber die Anarchie besteht nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des Lagers. Und so steht den Blinden in der Station eine ungewisse Zukunft bevor...

Fernando Meirelles spielt in genialen Kameraeinstellungen mit unserer Sehkraft. Er simuliert das Blindsein und versetzt uns in Angst um unser Augenlicht. Das weiße Rauschen ist allgegenwärtig, bedrückend, bedrohend, grausam. Die Entfremdung der Menschen, die in größter Not nicht an Nächstenliebe, sondern nur ans eigene Überleben und den eigenen Vorteil denken, wird gnadenlos in Szene gesetzt. Dabei ist Meirelles Film nichts für schwache Nerven. Wer sich hier als Zuschauer zu sehr einbringt, dem stehen schlaflose Nächte bevor. Wenn die Frau des Arztes versucht Lebensmittel aus dem Supermarkt zu holen, dann packt einen jede Szene hart und unerbittlich an. Das ist stellenweise nur schwer zu ertragen.

Meirelles untermalt die Sequenzen seines Films mit wirkungsvoller Percussionmusik. Damit transportiert er die Gefühle der Menschen fast eins zu eins. Er schafft es Hoffnung und Leid in die Töne zu packen. Julian Moore, Mark Ruffalo, Alice Braga und Danny Glover spielen ihre Rollen mit Herzblut und Kraft.

Egal, was die Kritiker sagen. Schnuppe, wie sich Liebhaber des Mainestreamkinos über den Film auslassen: Die Stadt der Blinden ist ganz großes Kino. Hier und da unangenehm, belastend und grausam. Aber mit einer Botschaft, die es in sich hat. Mit großen Bildern, einem Drehbuch mit Niveau und Aussagekraft, und hervorragenden Schauspielern. Absolut und unbedingt sehenswert!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Das Gefängnis der Blinden" wäre wohl der treffendere Titel gewesen, 14. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
In einer unbekannten Stadt in einem unbekannten Land bricht eine Seuche aus. Alle werden blind, bis auf die Ehefrau eines Augenarztes. Wie es der Zufall will landen alle Protagonisten, die man in den ersten 15 Filmminuten zu sehen bekommt, und die Kontakt zueinander hatten, in einer Seuchenstation.

Eigentlich müsste der Film heißen "Das Gefängnis der Blinden", denn bis zur neunzigsten Filmminute spielt sich die Handlung in der zu einem Gefängnis mutierenden Seuchenstation ab.
Alle menschlichen Tragödien und Niederungen treten hier zum Vorschein, wodurch der Film sicherlich sehr realistisch wird.

Erst in den letzten 20 Filmminuten sieht man, was aus der namenlosen Stadt geworden ist. Diese letzten Filmminuten finde ich am besten und intensivsten.

Das ist aber auch zugleich der Schwachpunkt des Films in meinen Augen: Die Location bleibt anonym. Sie könnte in Südamerika spielen oder auf irgend einem anderen Kontikent. Nichts wird explizit erklärt, dadurch bleibt der Film schwammig, anonym, verwässtert und unkonkret.
Bestimmt ist das vom Romanautor, dem Drehbuchschreiber und Regisseur so gewollt, aber dadurch fällt es mir als Zuseher auch schwer, mich zu orientieren.

Weniger "Gefängnisatmosphäre" und mehr "Stadtatmosphäre" hätten mir auch besser gefallen, denn mich interessiert mehr der Überlebenskampf der Gruppe in einer Stadt, als die zwischenmenschlichen Probleme in drei Zellenblöcken.

Aber dadurch, dass der Film nicht das zeigt, was mich mehr interessiert hätte, kann der Film nichts dafür. Daher trotzdem 4 Sterne für einen gelungenen Streifen, dessen Bilder sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen aus "Enttäuschung" wurde "Sehenswert", 12. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nach 10 Minuten abschalten wollte, da der Anfang echt langweilig ist. Da passiert zwar was aber sehr langweilig umgesetzt. Die ganzen Konversationen nerven zu Beginn eher als mitzureißen. Außerdem ist dieser Film sehr unrealistisch wie jeder von Ihnen irgendwann feststellen wird. Ich möchte niemanden spoilern, deswegen werde ich darauf nicht weiter eingehen.
Mich hat es leicht gestört und enttäuscht, dass sich die Leute nur mit Nummer und Beruf vorgestellt haben und wir von fast keinem der Hauptcharaktere den Namen erfahren. Ich kann mich viel mehr in eine Person versetzen und mich mit ihrem Charakter anfreunden, wenn ich ihren Namen und nicht nur ihren Beruf weis.

Nun zum positiven Teil des Filmes.

Die Unbeholfenheit und Schutzlosigkeit der Blinden kommt in diesem Film super rüber. Düstere und "dreckige" Atmosphäre!
Die Hauptcharaktere sind schon sehr früh zu erkennen und mit diesen freundet man sich sehr schnell an. Nach ungefähr 1 Std. erreicht der Film seinen Höhepunkt und die Spannung bleibt bis Filmende.
Die schauspielerische Leistung, genauso wie die Synchronisation sind super.

Fazit: packender Film, der mich in einigen Situationen wütend machte und in andere zum Nachdenken brachte.

Sehenswert aber bitte nicht ZU viel erwarten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Blindschuss, 20. September 2012
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Die Stadt der Blinden ist ein grandioses Buch und oh Wunder, ich fand den Film sogar noch besser! Das ist selten und erst recht bei schwer verfilmbaren Stoff. Hier ist es meiner Meinung nach sehr gut gelungen und man kann durch einige Tricks und Kniffe des Films, die orientierungs- und Hilflosigkeit der Blinden hautnah miterleben. Das beginnt schon bei einer unsynchronisierten und nicht unterbetitelten Sequenz in Fremdsprache am Anfang, mit der man recht hilflos allein gelassen wird. Der Film schafft es fast über die gesamte Strecke, die Angst und Verwirrung der Beteiligten zu vermitteln, so das man Gänsehaut bekommt. Auch ansonsten strotzt der Film mit genialer Gesellschaftskritik und zeigt sehr ansehnlich und real, wie schnell jegliche Moral und Güte verloren geht, sobald es ans Eingemachte geht. Ich will mal nicht zuviel über den Inhalt verraten, interessierte Konsumenten können diesen ja der Produktbeschreibung entnehmen. Noch besser: Erstmal das Buch lesen. Das ist eh nie verkehrt. Einzige Kritik: Das Verhalten der Hauptdarstellerin ist wenig nachvollziehbar. Wer mehr wissen will... ihr wisst was zu tun ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die sehende Anführerin, 15. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Die Romanvorlage von José Saramago ist ein brillantes Konstrukt, das Fernando Meirelles erstaunlich umgesetzt hat. Die Blindheit, die sich hier wie eine Epidemie ausbreitet ist nur die Grundlage, auf der sich alle folgenden Entwicklungen abspielen. So bricht Chaos und Panik aus, es kommt zu Ausschreitungen und es stellt sich die Frage nach Anstand und menschlicher Würde. Geduld und Nachsicht aller Beteiligten werden auf eine harte Probe gestellt. Bei begrenzten Lebensmittelvorräten müssen sich Frauen prostituieren und auch eine eigene Herrschaftsform kristallisiert sich heraus. Action gibt es genug mit Feuer und steigender Gewaltbereitschaft. Plünderungen kommen uns recht aktuell vor, genauso wie der überall herumliegende Müll. Der besondere Kick ist, dass sich eine Frau (wie immer überzeugend Julianne Moore) als Sehende unter die Blinden gemogelt hat. Und so erhält die Gruppe eine Anführerin, die sieht, was hier wohl als provokante Forderung nach Allgemeingültigkeit gemeint ist. Dass die Stadt, in die sie wieder zurückkehren tot und versifft ist, ist nicht verwunderlich, sondern denkt diese intellektuelle Parabel einfach konsequent weiter. Beeindruckende Bilder von einer Endzeitstimmung, die eigentlich ein Neuanfang sein müsste. Anfangs schockierend mit einem fragwürdig offenen Ende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beklemmend..., 11. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Habe weder das Buch gelesen, noch hatte ich irgendwelchen Erwartungen an den Film. Er hat mir einfach gefallen. Wichtig war besonders die Situation der Isolation und des Alleingelassen zu werden. Wie die Protagonisten versucht haben mit ihrer Situation zurecht zu kommen. Ihre Entwicklung bis zur Gewalt und Tod. Die Frage wäre doch: Wie würden wir handeln? Nur an uns denken, oder den anderen helfen um gemeinsam stark zu sein und zu überleben. Hat mich ein wenig an den Film "Der Nebel" (Die Situation im Supermarkt) erinnert. Schauspielerisch hat mir besonders Julianne Moore gefallen. Hätte aber doch gerne gewusst, warum sie nicht auch erblindet ist. Der Film läßt ein paar Fragen offen, die aber für mich nicht so entscheident für die Story waren. Tolle und gelegentlich eigenartige Kameraführung (verschiedene ungewöhnliche Kamerawinkel...manchmal bewusst grobkörnig und überbelichtet) und minimale Musikuntermalung, haben den Film zu etwas besonderem werden lassen...manch einer sieht es eben anders.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht falsch verstehen... ABER FSK 12 ??, 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden [Blu-ray] (Blu-ray)
Mir ist aufgefallen, dass vor allem die Tatsache, dass unsere "Sehende" Dame nicht eingreift bevor es zu den sexuellen Übergriffen kommt hier als Logik-Fehler bezeichnet wird... jetzt mal ehrlich: sie schleicht sich an und... was dann? Soll Sie ihn nur verletzten und damit Gefahr laufen, dass danach alles noch schlimmer wird?? SIE MUSS IHN TÖTEN! Natürlich macht Sie das nicht eben mal so beiläufig... Sie hat Angst, sicherlich auch davor was dieser Mord aus ihr macht aber als bei dem Übergriff tatsächlich eine Frau um's Leben kommt, ist das Maß voll!! Sie will keine Mörderin sein (nicht mal in dieser Situation) aber Sie muss!

Es wird nie erklärt warum das ganze passiert, warum alle blind werden. Aber darum geht's ja auch nicht. Stellt euch vor, was passieren könnte, wenn die Regierung Menschen komplett sich selbst überlassen, dazu noch frisch erblindet in solchen Massen zusammen einpfercht... wieder mal ist zu erkennen, dass Menschen (wenn Sie wie hier die Macht an sich reißen) über andere Menschen nur zu deren Schaden herrschen!

Zudem zeigt der Film wie einander fremde Menschen zusammen wachsen können, wenn Sie müssen und wie sehr man sich über die einfachsten Dinge freuen kann (eine erfrischende Dusche im Regen) wenn man diese nicht mehr als selbstverständlich betrachtet weil man lange Zeit darauf verzichten musste!!

Das und noch viel mehr will der Film sagen und das tut er mit einer zutiefst bedrückenden Grundstimmung... gerade die Dinge die nicht gezeigt werden, kommen besonders klar und wie ich fand schon fast verstörend zur Geltung! Ein Film den ich definitiv KEINEM 12-jährigen Kind zeigen würde!! Das ist einfach zu hart!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Philosophischer Fantasy-Alptraum, 16. Mai 2009
Von 
Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Stell Dir vor, Du bist plötzlich blind. Einfach so. Es gibt keine Erklärung und auch der Augenarzt kann nichts feststellen. Dann wird auch die Person, die Du zuletzt getroffen hast, blind. Und die Person, die ihr zuletzt begegnet ist usw...Ihr alle kommt in ein Quarantäne-Lager und werdet dort Euch selbst überlassen. Kaum Nahrung, keine medizinische Hilfe und noch weniger Hoffnung. Wie wird das wohl ausgehen? Wie verhaltet Ihr Euch?

Darum dreht sich dieser Film. Er befasst sich eher nicht mit der Frage nach dem Warum oder Wie. Hier geht es allein (wie in Stephen King's Der Nebel) um die Fragen "Was wäre wenn?" und "Was macht den Mensch zum Mensch und unterscheidet ihn vom Tier?"

Gezeigt wird das Ganze hierbei in visuell äußerst beeindruckenden Bildern, die alptraumgleich verzerrt, verschwommen und abstrakt daherkommen.
Alptraumhaft ist auch insgesamt die Atmosphäre in diesem Thriller, die mal beängstigend ruhig, mal roh und düster ist.
Traumhaft gelungen fand ich aber dagegen die Besetzung: Juliane Moore, Danny Glover (den ich erst nicht erkannt habe) oder Mark Ruffalo. Alle aus der Kategorie A.
Sie schaffen es auch, dass man am Ball bleibt, wenn die Story an einigen Stellen etwas zu zäh und träge wird. Denn das ist für mich der einzige Schwachpunkt, dieses ansonsten wirklich unterhaltsamen Films, der viel Platz zum Nachdenken und Interpretieren lässt und dies auch vom Zuschauer erwartet!
Ansehen! ;-)
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5.0 von 5 Sternen Die Stadt der Blinden - Umsetzung des Buches im Film mehr als gelungen, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der Blinden (DVD)
Möchte nicht die übliche Rezension über Inhalt und,und, und..... des Films schreiben, denn da wird es ausreichend andere Rezensionen geben.
Vielmehr - der Film ist so etwas von gelungen, kann ich nur emfehlen.
Wer zuvor das Buch von J. Saramago (Nobelpreis Literatur), gelesen hat,
wird vom Film nicht nur nicht enttäscht, sondern vielmehr begeistert sein,
was bei vielen anderen Romanumsetzungen selten genug der Fall ist.
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Die Stadt der Blinden
Die Stadt der Blinden von Fernando Meirelles (DVD - 2009)
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