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69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Vom Himmel gejagt, von der Hölle gehasst...,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
In den letzten Jahren hat sich in der Welt der Videospiele ein gewisser Trend bemerkbar gemacht, und ich bin mir nicht sicher, ob er mir gefällt... ich spreche von der explosionsartigen Zunahme von Franchises und Fortsetzungen. Sicher, ich freue mich über viele dieser Fortsetzungen, weil sie ein Spiel oder Spielkonzept, das mir gefällt, weiterführen - aber gleichzeitig frage ich mich, ob die großen Firmen, deren Aufgabe die Veröffentlichung von Spielen kleinerer Programmierer-Teams ist, vielleicht die Quelle allen Ideenreichtums gefunden haben und es sich zum Ziel gesetzt haben, sie mit allen Mitteln zu verstopfen.Glücklicherweise kommt gelegentlich etwas Neues und Unbekanntes daher und bestärkt mich in meinem Glauben, dass die Quelle weiterhin fließt, und mit 'Darksiders' bringen uns Vigil Games ein eben solches Spiel, um das neue Jahr 2010 für Gamer weltweit mit dem großen Gong einzuläuten. Im Vorfeld wurde bereits eine Menge über das Spiel und sein Konzept veröffentlicht, und zuerst hatte ich die Befürchtung es könne sich um ein weiteres typisches Open-World bzw. Sandkasten-Spiel (à la GTA) handeln, aber dies ist nicht der Fall. Stattdessen spielt sich 'Darksiders' wie ein Titel der 'Zelda'-Reihe... für Erwachsene. Die Story ist relativ einfach gehalten und wirkt wie aus einem Comic: Schon seit Ewigkeiten ringen Himmel und Hölle über die Erde, aber irgendwann schaltet sich eine dritte, höhere Macht ein (The Charred Council), eine Art Dreifaltigkeit, die einen Waffenstillstand zwischen den kämpfenden Parteien erzwingt bis zum Tag des Jüngsten Gerichts, an dem der letzte Krieg beginnen wird mit der Menschheit als drittem Mitspieler. Um den Jüngsten Tag einzuläuten müssen sieben Siegel gebrochen werden, woraufhin sich die vier Reiter der Apokalypse einschalten, um auf allen Seiten zu richten. Der Protagonist des Spiels ist Krieg, einer der vier Reiter, der auf die Erde kommt und vollkommenes Chaos vorfindet. Der letzte Krieg scheint begonnen zu haben, aber viel zu früh: die Menschheit ist hilflos gegen die Horden von Höllendämonen und sieht ihrem Untergang ins Auge. Während er versucht, in das Geschehen einzugreifen, wird Krieg seiner Kräfte beraubt und vor die Dreifaltigkeit zitiert, um sich zu verantworten - er wird beschuldigt, seine Pflichten vernachlässigt und sich auf die Seite der Hölle gestellt zu haben, ohne einen Bruch der Siegel Armageddon eingeleitet und die Menschheit zum Untergang verurteilt zu haben. Schnell wird sich Krieg bewusst, dass eine Verschwörung, ein kolossaler Verrat an den uralten Regeln vorliegen muss, und er scheint der auserwählte Sündenbock zu sein; er überzeugt das Konzil, ihn nicht zu vernichten, sondern zur Erde zurückzuschicken, damit er dieses Rätsel lösen, seine Kraft wiedererlangen und seinen Namen reinwaschen kann. Doch Krieg ist nicht allein: Ein geisterhafter und überaus unangenehmer Wächter, der Watcher, wird an ihn gebunden, um ein Auge auf ihn zu halten und sicherzustellen, dass der Reiter nie vergisst, was er von nun an ist - ein Hund an der Leine. Wie zu Beginn bereits erwähnt spielt sich 'Darksiders' vom Grundkonzept her wie die Zelda-Spiele: Krieg erkundet über einen relativ linearen Verlauf eine offene Spielwelt, die sich ihm Stück für Stück erschließt, je mehr besondere Werkzeuge und Items er erhält; einige dieser Items sind sogar direkte (wenn auch umgestaltete) Kopien von Zelda-Items, wie z.B. der Bumerang oder der Enterhaken. An den Ecken der Welt befinden sich diverse Dungeons, in denen Krieg alle möglichen Arten von Gegnern (und Mini-Bossen) bekämpfen, Rätsel lösen und schlussendlich einen großen Boss erschlagen muss. Da 'Darksiders' ein Action-RPG ist, gibt es natürlich ein Upgrade-Element: Krieg trifft einen gierigen Dämon, Vulgrim, der als freier Händler agiert und ihm gegen Seelen (die Währung des Spiels) Waffen, Combos, magische Fähigkeiten und diverse Items verkauft; Vulgrim stellt dem Spieler ebenfalls ein (glücklicherweise kostenloses) Schnellreisesystem zur Verfügung, was sich in der doch relativ weit angelegten Welt als sehr nützlich erweist. Des weiteren wird Krieg in der zweiten Spielhälfte mit seinem Schlachtross wiedervereint, was schnelle Erkundung innerhalb eines Gebietes zusätzlich erleichtert. Wo wir gerade bei Items sind: In 'Darksiders' gibt es eine ganze Menge mehr oder weniger gut versteckter Goodies, für die es sich durchaus lohnt, hier oder da einen kleinen Umweg zu machen. Da wären Schatztruhen mit Seelen, Upgrades für die Lebens- und Supermove-Anzeige, Artefakte verschiedener Wertigkeit, die sich bei Vulgrim gegen Seelen eintauschen lassen, diverse ausrüstbare und auswechselbare Items, mit denen Waffen zusätzliche aktive und passive Effekte erhalten, und 10 Teile einer ultimativen Rüstung, die ich bis dato selbst noch nicht alle gefunden habe. Der Vergleich zu Zelda ist sehr offensichtlich, aber das ist bei Weitem nicht alles, was sich in 'Darksiders' findet. Das eigentliche Kampfsystem erinnert stark an die Reihen 'God of War' und 'Devil May Cry'. Bereits zu Spielbeginn lassen sich spektakulär gewalttätige und blutige Combos ausführen, und mit ein paar neues Combos aus Vulgrims Shop wird das Gemetzel eine wahre Freude, sowohl optisch als auch spielerisch. Krieg ist übrigens nicht auf sein Schwert limitiert, sondern erhält im Verlauf des Spiels ein Paar Beben auslösende Handschuhe und, bei Bedarf, eine Sense, die man bei Vulgrim erstehen kann; alle Waffen haben eine XP-Leiste, die bei zunehmendem Gebrauch langsam klettert und die Wirkung einer Waffe bei Erreichen eines neuen Levels deutlich verstärkt. In einigen Passagen steht es dem Spieler frei, sich der großen Projektilwaffen besiegter Gegner zu bemächtigen, womit 'Darksiders' also auch eine 3rd-Person-Shooter-Komponente besitzt. Dann finden sich über Elemente im Platforming und diverse Schlüsseljagden Parallelen zu den 'Soul Reaver'-Spielen, und sogar Valves Meisterwerk 'Portal' nimmt im späteren Spielverlauf starken Einfluss auf Kämpfe und Rätsel - freut euch drauf, ihr werdet sehen was ich meine! Die Schwierigkeitskurve des Spiels verläuft gleichmäßig, sehr natürlich und wirkt nie abgehackt. Immer neue Gegner (oder Variationen alter Gegner) stellen Krieg vor stets neue Herausforderungen, nicht nur wegen stärkerer Attacken, sondern weil viele Gegner besonderer Taktiken und/oder Werkzeuge bedürfen. Das Gleiche gilt für die Rätsel in den Dungeons: anfangs nur mit relativ simplen Türen-, Schlüssel- und Schalterrätseln konfrontiert, muss Krieg im Verlauf des Spiels die Zeit verlangsamen, mit mobilen Teleportern/Portalen arbeiten, im Reich der Schatten nach Objekten suchen oder Spiegel und Gewichte einsetzen, um auf seinem Weg fortzuschreiten zu können; besonders im letzten großen Dungeon gibt es einige Rätsel, die sehr langwierig und ganz schön knackig sind. Bei manchen Rätseln kann man sich vom Watcher einen Tipp holen, aber meistens ist man darauf angewiesen, sein eigenes Hirnschmalz zu benutzen. Die Steuerung verläuft sehr flüssig, Combos lassen sich leicht ausführen und aneinander reihen. Allerdings ist anzumerken, dass in 'Darksiders' wirklich jeder Knopf auf dem Controller eine Zuweisung hat, und bei manchen Knöpfen muss diese Belegung (ebenfalls wie bei Zelda) auch noch ständig geändert werden, weil andere Items ausgerüstet werden müssen. Eigentlich nicht schlimm, aber manchmal macht es die Bedienung doch etwas konfus, was besonders anstrengend wird, wenn man sich in einem großen Bosskampf befindet oder ein kompliziertes Rätsel lösen muss. Die Kamera lässt sich fast immer 360 Grad um den Spieler drehen und reagiert gut, bewegt sich allerdings etwas langsam und wirkt in den (zugegebenermaßen sehr wenigen) Passagen, in denen sie in einem bestimmten Winkel fixiert ist, eher unpassend und nervig. Es sei gesagt, dass diese Faktoren dem Spielspaß nicht sehr abträglich sind, aber da ich bereits ungefähr 17 Jahre Gamer bin, bin ich mittlerweile an so ziemlich jedes Kontrollschema gewöhnt, und ich habe den Verdacht, dass die sich ständig verändernde Belegung der Knöpfe bei weniger routinierten Spielern schnell zu Verwirrung und Frust führen könnte. Optisch hat 'Darksiders' einiges zu bieten. Nach heutigen Standards ist die Grafik zwar nicht die Creme dé la Creme, aber viel fehlt nicht. Hinzu kommt, dass ich im gesamten Spiel nicht einen einzigen Clipping-Fehler entdeckt habe, und Ruckeln gab es auch so gut wie nie, und auch nur nach kurzen Ladezeiten. Sowohl Krieg als auch alle anderen NPCs und Gegner sind hervorragend in Design und Detail, und sowohl die Gegner als auch die Umgebung sind überaus abwechslungsreich. Die meisten Umgebungen im Spiel sind um eine bestimmtes Thema herum angelegt: Da wären die weiten, offenen Aschefelder im Norden, die ein Gefühl zwischen 'Shadow of the Colussus' und Endzeitwüste à la Mad Max hervorrufen, ein friedlicher, idyllischer Fjord, wo der älteste der Schmiede haust, ein klaustrophobisch enger und in sich verschlungener Dungeon in Form eines riesigen Spinnennestes oder die Zwielichtkathedrale, ein gigantisches gothisches Bauwerk; dies sind nur einige der Dinge, die ihr auf eurem Abenteuer sehen werdet. Auch die Gegner variieren stark in Verhalten und Design, mit über 25 verschiedenen Arten, und dabei zähle ich Bosse und Mini-Bosse nicht mit. Ich möchte hierbei noch einmal auf das Comic-Gefühl verweisen, was durchaus zutreffend ist, da der Mann hinter dem meisten Artwork des Spiels niemand geringerer ist als Joe Madureira, einer der großen Heldencomic-Zeichner der heutigen Zeit. Besonders erfreulich finde ich, dass 'Darksiders' tatsächlich eine volle Palette an Farben nutzt und immer wieder mischt und wechselt, im Gegensatz zu vielen heutigen Spielen, in denen 'realistische Grafik' bedeutet, dass das ganze Spiel wirkt, als würde man es sich durch einen gebrauchten Kaffeefilter ansehen. Der Sound ist neben Elementen der Steuerung ein weiteres Manko, dass ich anbringen muss. Vielleicht spricht da auch nur mein persönlicher Geschmack aus mir, aber für mich ist ein abwechslungsreicher, emotionaler und vor allem einprägsamer Soundtrack wichtig, um dem Spiel einen weiteren Grad an Tiefe zu geben, und 'Darksiders' hat nun mal keinen solchen Soundtrack. Keine 12 Stunden nach Abschließen des Spiels konnte ich mich nicht an ein einziges markantes Stück Musik erinnern, weil es einfach keins gibt. Auf der anderen Seite ist das Voice-Acting im gesamten Spiel absolute Spitzenklasse, und das sage ich nicht leichtfertig. Dies ist erfreulich und hilfreich, da die einfache Story allein das Spiel wahrscheinlich nicht hätte tragen können, aber die Art und Weise und die Professionalität, mit der sie erzählt wird macht für mich selbst den quasi fehlenden Soundtrack wett. Hierbei sei angemerkt, dass ich als Englisch-Freak natürlich nur über die englischen Originalstimmen berichten kann, aber die meisten Gamer, die alt genug sind für dieses Spiel beherrschen die Sprache eh zu einem bestimmten Grad. 'Darksiders' hat eine beeindruckende Crew an Sprechern und beinhaltet Namen wie Liam O'Brien (englische Stimme von Gaara aus Naruto), Phil Lamarr (Hermes aus Futurama) und nicht zuletzt Mark Hamill (der Joker aus der Batman-Serie und 'Batman: Arkham Asylum') als der Watcher. Abschließend ist anzumerken, dass 'Darksiders' für einige Leute wohl nicht überaus viel Wiederspielwert haben wird, da mit dem Finden aller Items und dem Abschließen der Story der Inhalt des Spiels faktisch erschöpft ist. Dennoch kann ich 'Darksiders' jedem, der etwas für Action-RPGs übrig hat, ans Herz legen - hier stimmt wirklich fast alles. Abzüge gibt es für den (meiner Meinung nach) mangelhaften Soundtrack und ein stellenweise konfuses Kontrollschema, aber da muss ich auch schon den Schlussstrich ziehen, denn alles andere war schlichtweg makellos. 2010 startet als Jahr für Gamer mit einem Kracher, der Spielspaß in der Länge von 15 bis 25 Stunden garantiert und den man sich nicht entgehen lassen sollte. Definitive Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Gutes Spiel - nervige Details,
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Inzwischen hab auch ich es geschafft, ich habe das Spiel durchgespielt.Im Großen und Ganzen hat es mir auch Spaß gemacht. Trotzdem möchte ich neben Lob auch Kritik loswerden, da zwischen dem Jubel hier meiner Ansicht nach einige Sachen untergehen. Zunächst das verdiente Lob: Ein schönes Spiel, das "gut geklaut" hat und viele interessante Spielelemente aus bekannten Titeln sehr gut vereint. Das ist ein aufrichtiges Lob: Lieber aus Bekanntem selber etwas gutes machen, als eigenständig was vermurksen. Die Grafik ist sehr schön (zu den technischen Problemen unten). Es gibt "bessere" Grafik, aber wenn man den comichaften, post-apokalyptischen Stil mag, ist es mit das "schönste" was man sich derzeit anschauen kann. Die unterschiedlichen Gebiete bieten dabei immer etwas neues, so dass es nicht langweilig wird. Die Geschichte ist nett. Ganz so überschwenglich wie andere möchte ich sie aber nicht loben. Sie passt auf ein Din A5 Blatt wenn man Sie ausformuliert. Sie fällt eher unter die Kategorie "cool" als "geistreich". Insgesamt aber eben: nett. Die Steuerung ist gut aber meiner Ansicht nach nicht erstklassig. Während die Kampfsteuerung gut gelöst wurde finde ich die "Hüpf & Spring" Steuerung teilweise verbesserungswürdig. Es ist unglaublich frustrierend immer wieder in irgendwelchen Gräben zu landen, nur weil man die X Taste eine Millisekunde zu spät gedrückt hat. Insgesamt macht es die Aufmachung: Eine unglaublich stimmungsvolle Kulisse mit schönem Soundtrack, tollen Videosequenzen, netter Geschichte und insgesamt (s.u.) abwechslungsreichem Gameplay. Insoweit war auch alles Prima. Nun zur Kritik: 1. Das Gameplay ist insgesamt gesehen abwechslungsreich und kurzweilig. Aber es gibt meiner Ansicht nach zwei Tiefpunkte die ich unglaublich schlecht gewählt finde und die die Spielmotivation negativ beeinflussen: Zu Beginn ist das Spiel für ne Weile eine reines Hack 'n Slay. Die Story ist kaum entwickelt, man wird mehr oder weniger Ziel- und ahnungslos in die Spielwelt geschmissen und verbringt die Zeit damit Zombies und Dämonen kleinzumachen. Da hätte ich als Gelegenheitsspieler das Spiel fast schon wieder weggelegt, denn das ist nach ner Weile unglaublich langweilig. Der Zweite Tiefpunkt ist der dunkle Turm, bei dem einem die Portal Rätsel irgendwann unglaublich auf den Senkel gehen und der irgendwie endlos erscheint. Schade, dadurch wird die durch die Geschichte aufgebaute Spannung irgendwie wieder abgebaut. Spätestens den dritten Teil dieses Levels hab ich nur noch gespielt um durchzuspielen, Spass hat es mir nicht mehr gemacht. 2. Einige Goodies sind unfair versteckt. Machen wir uns nix vor, man möchte alle Truhen, Schätze etc. einsammeln. Das muss man teilweise auch, denn ohne die dort versteckten Goodies wird es immer schwerer im Laufe des Spiels. Einige dieser Schätze sind aber so versteckt, dass man ohne im Internet zu schauen praktisch nicht draufkommt wo die sind. Um nicht zu spoilen sag ich nur als Stichwort: Kreuzung... 3. Es nervt, dass man den Schwierigkeitsgrad nicht im Spiel verstellen kann. Das wär problemlos möglich (siehe Uncharted)die Rätsel etc. bleiben ja gleich, nur die Gegner hätten halt ein paar weniger Hitpoints etc. Das würde viel Frust ersparen. Die allermeisten Kämpfe sind absolut fair und gut zu schaffen. Einige sind aber echt happig. Anstatt das man dem Spieler zumutet 20 mal neu zu laden damit man es endlich mal schafft, hätte ich es besser gefunden die Möglichkeit zu eröffnen, hier für die Dauer des (Problem) Kampfes die Schwierigkeit herunterzustellen. Das hätte mir viel Frust erspart... ich sag nur die drei Eiskrieger in der Zwielicht Kathedrale... Die drei Punkte oben führen zusammen zu einem Stern abzug, obwohl sie nicht wirklich schlimm sind. In der Kombination nerven sie aber genug für einen Abzug. Punkt 4. fand ich so gravierend, dass es einen ganzen weiteren Stern Abzug gibt: 4. Tearing und Abstürze. In den grafikintensiven Leveln (Amboßfurt, Eden, Ascheland mit Pferd)kam es zum einem zu deutlichem, störenden Tearing und in der Folge zu regelmäßigen Abstürzen! Ich dachte zunächst dies ist ein reines Einzelproblem. Nachdem aber auch ein Update nichts brachte, hab ich im Internet gelesen, dass ich nicht der Einzige bin mit dem Problem. Auch hier im Amazon Forum gibt es entsprechende Berichte über regelmäßige Abstürze. Die einzige Abhilfe bei mir war, das Spiel regelmäßig zu pausieren. So macht der Boss-Kampf gegen den Stygian aber nicht wirklich viel Spass. Wenn ich es richtig gelesen habe gabs das Problem wohl auch auf der X-Box und wurde dort durch ein Update verbessert/behoben. Auf der PS3 tritt das Problem aber anscheinend nur vereinzelt auf. Auf Grund der Berichte im Internet vermute (weiss es aber nicht) das vornehmlich die PS3 Slim betroffen ist. Wenn man zu den Betroffenen gehört ist es natürlich ärgerlich. Nur der Vollständigkeit halber: Bei anderen grafikintensiven Spielen (Uncharted, Gran Turismo, GTA IV etc.), habe ich diese Probleme noch nie gehabt! Insgesamt gesehen zwar ein schönes Spiel, aber mit einigen Schwächen im Detail. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
72 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Devil May Cry + Zelda = Topspiel 2009 -6 Tage,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Ich bin jetzt mit dem ersten Dungeon + Endboss (Tiamat) durch und muss sagen:Darksiders ist eines der besten Spiele für die PS3 das ich bisher gespielt habe! Darksiders lässt sich am einfachsten als eine Mischung aus Devil May Cry (oder God of War) und Zelda/Metroid Prime vergleichen. Man spielt in einer ziemlich frei begehbaren Welt in der es gilt neue Waffen und andere Gegenstände zu entdecken und alle Endbosse zu besiegen. Es gibt etliche nicht zu einfache, aber auch nicht zu schwere Rätsel die sich glücklicherweise nur sehr selten wiederholen. Wer ein bischen besser sucht findet auch einige Extra Lebenskontainer etc, ab und zu muss man auch mit neuer Ausrüstunga an alte Orte zurückkehren um alle Gegenstände zu erreichen. Soweit die Ähnlichkeit zu Zelda/Metroid Prime. Anders als in Zelda ist das Kampfsystem deutlich komplexer. Dabei erinnert es leicht an Devil May Cry oder God of War. Man wechselt häufig zwischen unterschiedlichen Waffen (2 Haupt und 4 Nebenwaffen sind direkt abrufbar ohne wechseln im Menü) z.B. für Nah und Fernkampf. Für besiegte Feinde und zerstörte Autos etc. erhält man Selen (die Währung in Darksiders) Wie in DMC/GoW kann man damit neue Moves für die Waffen kaufen, Waffen upgraden, Tränke und weiteres kaufen. Die Hauptwaffen (Schwert, Sense, Handschuh) leveln alle bei Benutzung, sind aber zusätzlich auch noch mit Erweiterungen ähnlich wie Verzauberungen in RPGs ausrüstbar z.B. DoT-Schaden, Lifeleach, Extra Seelen, Extra Schaden. Das alles führt dazu das Kämpfe deutlich mehr Spaß machen als in Zelda und es eben deutlich mehr Tiefgang in dieser Richtung hat. An die Tiefe von DMC3 kommt es aber nicht ran. Das würde ich aber garnicht negativ sehen. Bayonetta z.B. spielt sich viel zu hektisch => dort verfällt das Spiel in btton smashing und auf höheren Schwierigkeitsgraden bekommt man ne Muskelkater. Darksiders stellt da für mich die ideale Mischung dar: Es macht Spaß, man lernt konsequent besser zu spielen und man ist ständig auf Seelen Jagd :) Neben ähnlichkeiten zu DMC und Zelda weist Darksiders eine ebenso positive andere ähnlichkeit auf: Der "art style" erinnert etwas an eine Mischung aus World of Warcraft und Hellgate. Die massiven epischen Waffen (insbesondere das Schwert Chaoseater) könnten genauso auch als Epics in WoW auftauchen :) Ich finde sie einfach umwerfend. Auch das Pferd Ruin und alle Endbosse und Zwischenbosse könnten aus einer WoW Instanz stammen. Die postapokalyptische Welt und die Dämonen erinnern bisweilen auch an Hellgate: London wobei durchweg alles besser aussieht als in Hellgate. Bei Herrenhäusern und mini Jungeln hört die Ähnlichkeit dann aber auch auf. Story und Präsentation: Die Grafik ist nicht das beste was auf der PS3 zu sehen war (=>GoW3) aber kommt schon nahe ran. Tearing kam bei mir nie vor, Slowdowns/Ruckeln nur ~1 Sekunde bei neuen Gebieten udn das nichtmal immer. Überhaupt überzeugen die Ladezeiten, es wird immer kurz vorm Übergang geladen so das man NIE einen Ladebildschirm vor Augen hat. So manch anderes PS3 Spiel könnte sich davon ne Scheibe abschneiden. Und das OHNE große Installation! Die Story ist spannend, die Charaktere überzeugen und die Sprachausgabe ist ein Genuss! Toll an der deutschen Version: eine perfekte englische Synchro (der Joker!) und auch eine deutsche Version sind auf dem Spiel. Ausserdem ist es uncut, zum glück ist das Spiel dennoch nicht zu Gore lastig. Aber die ab 18 verdient es schon :) Abschließend mein Urteil: Ein in allen Punkten (Grafik, Sound, Gameplay, Story) überzeugendes Spiel. 6 Tage früher und es wäre für mich das beste Spiel 2009 geworden! Klare Kaufempfehlung für alle Fans von DMC/GoW oder Action-Adventures à la Zelda! Noch zwei kurze Tips: 1. Im Optionsmenü>Code "The Hollow Lord" (groß/klein beachten) eingeben um die "Preorder" Sense von Gamestop gratis zu bekommen. 2. Die Systemsprache muss auf Englisch umgestellt werden um Englische Synchro zu haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Darksiders - Warth of War,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Also ich hab darksiders jetzt seit einer Woche und muss sagen ich hab selten ein so gutes spiel gesehen.das gameplay ist super, das spiel an sich läuft immer flüssig, die Grafik ordentlich und die Story einfach nur fesselnd. ein mix aus God of war, devil may cry, zelda und soul reaver. man kann lebensengiere und zorn (mana) durch fragmente erweitern (ähnlich wie in zelda mit den herzen) die waffen kann man leveln und durch zusätzliche extras verstärken und ausbauen zu dem gibt es zahlreiche coole moves/zauber seine feinde zu dezimieren und um sich selbst zu stärken außerdem gibts noch etlich nette ausrüstungs gegenstände wie die sense des todes, eine Revolver und noch andere schicke und nützliche teile. ein weiteres nettes extra ist eine rüstung die man aus 10 teilnen zusammen setzten kann, hat man diese einmal komplett kann man bei neustart des spiels auswählen ob man diese von anfang haben möchte oder sich erneut auf die suche macht. (äußert hilfreich für den höchsten Schwierigkeits grad da diese die verteidigung sehr stark angehebt, äußerdem sieht die richtig geil aus ^^) mit einer spielzeit (beim ersten durchgang) von ca 20 Stunden ist das top die endgegner sind zwar stellen weise recht einfach dafür fordern die rätsel ganz schön endzeit stimmung kommt bei den ganzen zerstörten und zerklüfteten städten fast immer auf und das ende lässt auf eine fortsetzung hoffen ^^ Darksiders hat auf alle fälle seine 92% verdient und eines der besten Spiele die es derzeit gibt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Episch!,
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Das meiste ist ja in den vielen, vielen Rezensionen bereits erwähnt worden. Vergleiche mit Dante (Dante's Inferno) oder gar Kratos (GoW) funktionieren nicht mit diesem Spiel und haben hier auch rein garnichts zu suchen.Dieses Spiel basiert zwar, auf eine gewisse Art und Weise, auf den oben erwähnten Spielen ist trotzdem aber absolut anders. Den Vergleich mit Zelda trifft es wohl noch am ehesten. Ein Kinderspiel allerdings, sei es von der Handlung oder von der Präsentation her, ist es aber definitiv nicht! Auch, wenn der Comiclook dazu verleitet. Das Rating "Ab 18" ist absolut gerechtfertigt. (Details über "wie" die Gegner zerlegt werden, erspare ich euch). Nun aber zur eigentlichen Bewertung: Kurzum ... für mich ist dieses Spiel eines der BESTEN Spiele der letzten Jahre gewesen! Ich bin - mehr oder weniger - durch Zufall und Langeweile auf den Titel gestoßen und habe bis gestern jede Minute mit ihm genossen. Die Story ist einfach klasse, das Setting (wem's gefällt!) ebenfalls, die Präsentation (vorallem die Cutscenes, ob ingame oder render) sind bahnbrechend, die Deutsche Synchro sehr gut, die Englische allerdings mit "Gänsehautcharakter" = top!. Pro: - epische Story - Spieltiefe - gute Grafik (teils hervorragend in den Renderszenen) - gutes Gameplay - knackige, aber gut lösbare und faire Rätsel - kein stures und stupides Hack'n'Slay ala GoW/Dante's Inferno - relativ lange Spielzeit (habe auf Apokalyptisch rund 21 Stunden gebraucht (7/10 Abrundrüstungsteilen) Contra: - Bosskämpfe könnten neben der PERFEKTEN (!) Inszenierung etwas schwieriger und länger sein - teils unfaire Stellen im Bosskampf (timing) oder während dem normalen Spiel (vorallem auf Apokalyptisch) - Teil 2 kommt erst im Herbst 2011 :-( Wie schon erwähnt, habe ich direkt auf Apokalyptisch das Spiel begonnen und kann jedem, der zumindest teilweise Erfahrung mit solcher Art von Spielen hat (GoW, Dante, etc.), dies auch nur empfehlen. Auf diesem Schwierigkeitsgrad ist das Spiel fordernd, aber seltenst unfair oder unschaffbar. Es motiviert hingegen umsomehr, wenn man nicht blos durch stures "Draufhauen" einen Kampf gewinnt, sondern wirklich aufpassen muss (Ausweichen, Blocken, etc.), nicht getroffen zu werden. Auf Apokalyptisch, mit gefundenen 7 von 10 Abgrundrüstungsteilen, ohne Cheats, ohne Komplettlösung, etc habe ich rund 21 Stunden Spielzeit benötigt. Dieses Spiel ist meiner Meinung nach ein Pflichtkauf und ein absoluter Geheimtipp! Wer die ersten 2-3 Stunden des Spiels "übersteht", wird immer mehr in den Bann der Story gezogen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Geheimtipp auch für Fans von Old School Spielen,
Von
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Ich Spiele seit über 2 Jahrzehnten Videospiele und habe damals mit dem Atari 2600 angefangen.Da ich mittlerweile nicht mehr regelmäßig so viel Zeit zum zocken habe, bin ich immer mal wieder auf der Suche nach Spielen in die man sich zum einen schnell einfinden kann, die einen Gewissen Umfang bieten, einem aber auch mal eine längere Pause verzeihen. Mit Darksiders habe ich für mich genau so ein Spiel gefunden und bin mehr oder weniger zufällig darauf gestoßen. Grafik:7/10 Die comicartige Grafik mag Geschmacksache sein, aber die technische Umsetzung ist gut gelungen. Jeder WoW Spieler wird sich sofort zu Hause fühlen. Das Spiel setzt optisch sicherlich keine Maßstäbe und Puristen wird vielleicht das gelegentliche Tearing sehr gegen den Strich gehen, wenn man aber ehrlich ist sind die Augen doch mittlerweile so HD verwöhnt, dass man eigentlich an so gut wie jedem Spiel grafisch etwas zum bemängeln findet. Darksiders gehört da optisch sicherlich zu den besseren Vertretern. Sound:6/10 Der Sound und die allgemeine klangliche Untermalung ist meiner Meinung nach ebenfalls gut gelungen und in jedem Fall stimmig. Man fühlt sich von der Musik nicht belästigt, trotzdem fällt Sie nicht zu dünn aus sondern passt gut zum jeweiligen Spielgeschehen. Spielablauf:8/10 Der Spielablauf im allgemeinen ist angenehm einfach und eingängig gehalten, ohne anspruchslos zu wirken. Wie schon einige vor mir geschrieben haben fühlt man sich unweigerlich an Spiele vergangener Zeiten, allen voran natürlich Zelda erinnert. Und ohne die Alten Tage zu glorifizieren muss mir doch jeder ältere Spieler zustimmen, dass man doch mittlerweile irgendwie oft das Gefühl hat früher hätten die Spiele mehr Spaß gemacht ;-) Die große Welt lädt zum Erkunden ein, behält sich aber trotzdem eine gewisse Gradlinigkeit vor. Ewiges suchen nach dem nächsten Ziel oder dem richtigen Weg auf der Karte bleibt eigentlich aus. Die großen Dungeons werden zunehmend anspruchsvoller und bieten auch das ein oder andere recht knifflige Rätsel. Man sollte die Spieltipps in den Optionen vielleicht deaktivieren, wenn man nicht zu viele Tipps erhalten will, die eventuell eine zu Große Hilfe darstellen. Wer später noch versuchen will die vielen versteckten Extras einzusammeln tut das, wer dazu keine Lust hat lässt es. Ich persönlich lasse mir gerne Zeit und hetze nicht durch ein Spiel durch nur um es auf der Liste abzuhaken und in den Schrank zu legen. Das Grund Kampfsystem ist einfach, hält jedoch zahlreiche Kombos bereit. Manch einer wird daran herumnörgeln, dass man die meisten davon gar nicht braucht um das Spiel erfolgreich zu beenden und sich in Kämpfen mehr oder weniger immer gleich verhalten kann, aber das bleibt ja jedem selbst frei gestellt. Wem es Spaß macht die Monsterhorden mit möglichst Abwechslungsreichen Moves ins Nirwana zu befördern, der hat jedenfalls die Möglichkeiten dazu. Wie ich zu Anfangs schon einmal erwähnt hatte verzeiht das Spiel durch seinen unkomplizierten Ablauf auch mal eine längere Pause. Während ich zum Beispiel bei Metal Gear Solid doch Arge Probleme hatte mich nach 4 wöchiger Abstinenz zum einen wieder in die Steuerung einzufinden und zum anderen überhaupt wieder an alle Storyfeinheiten zu erinnern, klappt das bei Darksiders mühelos. FSK: Trotz der wie schon erwähnt comicartigen Grafik und der damit einhergehenden Verharmlosung ist dieses Spiel definitiv nichts für kleine Kinder. Ob die FSK Einstufungen allgemein Sinn machen will ich hier nicht beurteilen, aber eine Gewisse Reife sollte man für dieses Spiel doch mitbringen. Fazit/Spielspaß: 8/10 Alles in allem hat mir Darksiders ziemlichen Spaß gemacht. Da der Hype um dieses Spiel nicht sehr groß war ist es wahrscheinlich auch so schnell im Preis gefallen und kann jedenfalls als echter Geheimtipp betrachtet werden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein brutales Zelda??? Geht das?,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Ich muss sagen: "Ja, es geht"Und es geht richtig gut. Es spielt sich wie Zelda, sieht aus wie WOW und ist schnell wie God of War. Die Dungeons sind sehr Abwechslungsreich und gut designed. Aber am besten ist das Spielgefühl. Die Steurung geht gut von der Hand und verliert nie seinen Reiz. Allerdings ist die Steuerung ein klein bisschen überladen. Zumindest meiner Meinung nach. Das kämpfen alleine ist kein Problem. Aber wenn man die Waffen oder Gegenstände wechseln möchte wirds kompliziert. Möchte man zum beispiel einen Heiltrank benutzen muss man die L1 Taste drücken und dann die entsprechende Aktionstaste. Im Prinziep kein Problem. Außer man ist umringt von (und gerade da braucht man Heiltränke) 15 Gegner die einem an die Wäsche wollen. Da iwrd das schon ein bisschen stressig. Funktioniert aber. Sehr viel mehr stört mich das Springen. Funktioniert im prinziep auch super, nur wenns schenll gehn muss oder man an einer Klippe steht, ist es mir sehr oft passiert das Krieg einfach nicht springen wollte. Oft funktionierte es erst auf dem fünften versuch. Aber auch das geht. Wer gerne Zelda spielt und 18 ist muss zugreifen. Aber auch God of War und allgemeine Splatterfans sollten zumindest mal probespielen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lohnt sich der Kauf????,
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Moin zusammen:Bevor ich meine Meinung über Darksiders schreibe, möchte ich eindeutig darauf hinweisen, dass ich KEIN Hardcoregamer bin. Bin knapp über 30, und spiele mittlerweile nur, wenn ich Zeit und Lust habe. Wer hat auch schon in meinem Alter 5-8 Std. am Tag Zeit fürs daddeln ;-)? Von daher ist es für mich sehr wichtig, dass ein Spiel mich motivieren kann und auch noch nach ein paar Tagen des Nichtspielens wieder die Lust darauf in mir erweckt. (Uncharted2 ist z.B. so ein Game). Ich werde jetzt nicht die ganzen Details des Spiels niederschreiben, denn dies wurde schon mehrfach gut erwähnt. Aber nun zu meiner subjektiven Bewertung: Dieses Spiel macht Spaß und Lust auf mehr. Für mich ein wirklicher Überraschungshit. Ich habe das Spiel auf Verdacht durch verschiedene Vorberichte vorbestellt, und siehe da : Es ist das Geld ( was eh schon sehr günstig ist) wert. Ich habe gute 29Std für das Game gebraucht. Dies lag an zwei Sachen: 1. Wie gesagt, bin ich Gelegenheitsspieler und 2. habe im ersten Durchgang auch versucht alles zu schaffen. Hardcoregamer werden unterfordert sein. Selbst ich war ein büschen von den Endgegnern enttäuscht. Jedoch 'Normal-' und Gelegenheitsgamer werden ein wirklich gutes Game für ihr Geld bekommen Drei Faktoren machen dieses Game zu einem guten Game: 1. Spielspass: Es macht wirklich Spass verschiedene Rätsel, Moves, Möglichkeiten etc. im Game immer wieder zu benutzen und zu lösen 2. Motivation: Das Spiel sorgte sogar dafür, dass ich teilweise gar nicht abwarten konnte die Story weiter zu daddeln. Und ja, ich werde dieses Game noch einmal im schwierigsten Modus durch spielen. 3. Restliche Faktoren a. Grafik ist ordentlich, natürlich jetzt kein Highlight wie Uncharted2, aber im guten oberen Bereich. Und ja, ich mag diesen teilweise comicartigen Look b. Steuerung: Finde ich für dieses Game gut und intuitiv. c. Sound: gut bis sehr gut PS: Zur Antwort der obrigen Frage: " Ja, es lohnt sich!" Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Krieg einmal anders !,
Von
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Bei Darksiders, einem Action-Adventure im von Vielen beschworenen Zelda-Stil kämpft Ihr euchals einer der vier Reiter der Apokalypse mit dem passenden Namen Krieg durch die Endzeiterde. Genauer gesagt hundert Jahre nach der Apokalypse. Überblick: Die grundsätzlichen Spielelemente sind die für Action-Adventures üblichen Kämpfe, Bosskämpfe, Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen. Wobei keines der Spielelemente zu kurz kommt. Aber insbesondere die anspruchsvollen Rätsel und die gute Hauptgeschichte hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Insgesamt müsst Ihr 5 bzw. 6 unterschiedliche Bosskämpfe an so unterschiedlichen Orten wie z.B. dem zerstörten New York, einer Wüste und einem Schloss besiegen. Gameplay: Gekonnt schaffen die Entwickler den Wechsel zwischen eher hektischen Passagen und geduldigen Rätseleinlagen. Nach und nach erhaltet Ihr neue Ausrüstungsgegenstände, die ihr zumeist direkt zum lösen der nächsten Aufgaben bzw. Bossgegner benötigt. Das ganze Spiel hindurch kommt so keine Langeweile auf, da es immer wieder Neues Spielzeug" gibt. Im späteren Spielverlauf erhaltet ihr so euer Streitross, eine Sense und andere Dinge. Das trifft sowohl auf das abwechslungsreiche Leveldesign, als auch auf die Rätsel zu. Sogar an Rätsel wie in Portal wurde gedacht, bei denen Ihr beispielsweise die Zeit verlangsamen müsst, gleichzeitig einen Schalter aktiviert um dann durch ein Portal auf die andere Seite des Raumes zu schlüpfen. Hier ist gutes Timing und der richtige Einsatz der Fähigkeiten gefragt. Selbstverständlich gibt es auch Schalter/Blockschieberätsel und ähnliches. Um auch gegen die Kreaturen der Apokalypse zur Wehr zu setzen könnt ihr Nahkampf (Fläche und Einzelangriffe) mit Fernkampfangriffen kombinieren. Obendrein gibt es wieder Dutzende verschiedener Kombos. Ein Wehrmutstropfen sind lediglich die immer gleichen Finisher, an denen man sich irgendwann satt gesehen hat. Sicherlich hat viele Dinge schon in anderen Spielen gesehen, aber Darksiders schafft es daraus etwas Eigenständiges zu kreieren. Grafik: Comicgrafik mit einigen Splattereffekten, ohne allerdings ins Geschmacklose abzudriften wie beispielsweise God of War oder Dante´s Inferno. Technisch gibt es auch bei vielen Gegnern bis auf ein wenig Tearing kaum etwas zu meckern. Die Comicgrafik harmoniert sehr gut in der Postapokalypse. Sound: Gelungene Sprachausgabe und stimmige Musik runden das Gesamterlebnispaket in der Endzeitwelt ab. Geschichte: Die Geschichte kommt erst langsam in Fahrt, aber gegen Mitte bzw. Ende des Spiels fesselt der Plot dann immer mehr. Dafür sorgen nicht zuletzt auch interessante NPC´s die sich hier tummeln und die Geschichte vorantreiben. Fazit: Für mich ist das Spiel des Jahres 2010 bereits im Januar mit Darksiders erschienen. Keine Sekunde der ca. 17 Stunden (okay mit den Toden eher 18-19 Stunden) habe ich mich gelangweilt Das lag besonders an den tollen Rätseln, die die Gehirnwindungen zum Rotieren bringen. Wer Darksiders als God of War-Klon abtut, hat dieses Spiel entweder nicht richtig gespielt, oder nicht verstanden. Darksiders braucht keine übertriebenen Splattereffekte um zu Gefallen, sondern schafft dies mit einer guten Geschichte, kniffligen Rätseln, einer freien Welt zum erkunden, gelungenen Endgegnern und einem stimmigen Setting. Ich kann Darksiders jedem Action-Adventure Freund mit einem Hang zu kniffligen Rätseln bedenkenlos empfehlen. P.S. Ein zweiter Teil ist bereits in der Entwicklung. 5 von 5 Sternen Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Mit Dämonenross und Flammenschwert ins Gefecht,
Von Marcel Wasilewsky (Ludwigsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Darksiders (uncut) (Videospiel)
Nach Devil May Cry 4, God of War 3 und Bayonetta ist bei mir nun Darksiders an der Reihe. Eines vorweg: Ich kann nur für die vielen Rezensionen sprechen, welche den Titel gutheißen, denn das Spiel kann auf alle Fälle mit den beiden vorherigen in einem Satz erwähnt werden. Allerdings steht Bayonetta bei mir nach wie vor auf der Spitze dank abgedrehter Action, aber darum geht es hier nicht.Worum geht es in Darksiders? Alles dreht sich um eine Apokalypse, denn das Ende der Menschheit ist von dunklen Mächten besiegelt worden. Infolgedessen sind Dämonen erschienen, um die Welt in Schutt und Asche zu legen. All das liegt jedoch einem Verrat zugrunde, dessen Opfer auch ihr seid. Als einer der dämonischen Reiter müsst Ihr nun Eure Kräfte zurückerlangen und den Verräter aufspüren. Klingt leichter als getan, denn zwischen Euch und Eurem Ziel liegen viele Stunden Spielzeit und noch mehr Monster. Auch wenn das Abenteuer am Anfang noch etwas zäh erscheint, später nimmt die Story und auch die Action richtig an Fahrt auf. Auch ruhige Passagen existieren und bieten einige Rätsel. Ab und zu lauft Ihr einem riesigen Endboss über den Weg, der hier und da mit Kopf erlegt werden möchte. Manchmal müsst Ihr nur draufkloppen, aber wem das kein Dorn im Auge ist, dem sei dieses Werk empfohlen, schließlich ist die Grafik stimmungsvoll und auch der Sound passt absolut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Darksiders (uncut) von THQ Entertainment GmbH (PlayStation 3)
EUR 22,99
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