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227
3,9 von 5 Sternen
No Line on the Horizon
Format: Audio CDÄndern
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2010
Nach über 1,5 Jahren, in denen ich das Album sehr oft gehört habe, glaube ich nun, eine passende Rezension abgeben zu können. Zunächst einmal eines vorweg: Es ist ein recht gutes Album. Die meisten U2-Fans scheinen sich auch diebezüglich einig zu sein, auch wenn es natürlich, und das nicht zu unrecht, einige Kritiker gibt. Die Erste Single-Auskopplung "Get on your Boots" war für mich schon einigermaßen schwer zu verdauen. "Beautiful Day" machte mich 2000 zum U2-Fan. "Vertigo" war wochenlang in den Download Charts auf Platz 1. Wären diese speziell in den amerikanischen Charts damals schon so berücksichtigt worden, wie heute, dann hätten die Iren zumindest einen weiteren Top 10 Hit in den USA verbucht. Mit GOYB schafften sich U2 nicht wirklich eine Grundlage, um neue Fans zu gewinnen. Viel besser wäre da z.B. "Magnificent" oder mein persönliches Lieblingsstück "Unknown Caller" gewesen. Ganz hervorragend ist auch "Moment of Surrender", dass mich schon fast in einen Trance-ähnlichen Zustand versetzt. Die restlichen Songs sind allesamt hörbar, reißen mich aber nicht so vom Hocker, da Bono aus meiner Sicht mit seiner Stimme ein klein wenig übertreibt. Damit meine ich speziell die Oh-Oh-Oh Passagen. Letztendlich vergebe ich aber 5 Sterne, da U2 hier auf ganz große Experimente wie z.B. bei "Zooropa" oder "Pop" verzichtet haben, und keinen Song abgeliefert haben, der wirklich schlecht ist.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2009
Um dieses Album zu bewerten muss ich dann schon ein bißchen weiter ausholen:
Ich bin mit U2 groß geworden. Mit 12 hörte ich "Joshua Tree" rauf und runter, dann "Rattle and Hum", dann kam "Achtung Baby" - fantastisch!
Nachdem ich dann das zu unrecht weit unterschätzte "Pop" nochmals richtig gut fand, wurde es mir auf den beiden letzten Alben endgültig zu radiokonform. Insbesondere "Atomic Bomb" hatte eine Grundlinie und das Songwriting einer Band, die sich nach über 20 Jahren nur noch mäßig selbst kopiert.
Mit entsprechend geringen Erwartungen ging ich an "No Line" heran - und bin absolut positiv überrascht. Es scheint als wären Bono und vor allem The Edge in einen Jungbrunnen gefallen, denn allein die schönen Gitarrenmomente die die Scheibe bereit hält, lohnen schon den Kauf.
Weg sind die pathetische Weinerlichkeit und die kalkulierte Songstruktur von Stücken wie "Beautiful Day".
In "No Line" geht an einigen Stellen richtig die Post ab, so rockig war seit "Achtung Baby" kein Album mehr. Ob die Rückkehr in die Hansa-Studios daran Schuld war ?

Nun mal zur Einzelkritik:

"No Line on the Horizon"
Ein Midtempo-Opener mit britischem Einschlag, der zunächst etwas sperrig daher kommt, sich aber schon beim dritten Hören ganz tief ins Ohr beißt.
Atmet den Geist der 80er.Die OhhhOhhhOhhh-Hookline geht nicht mehr weg....

"Magnificent"
Der absolute Höhepunkt - Die ersten 3 Sekunden denkt man an die White Stripes, die sich anschließende Synthie-Passage könnte auch von Depeche Mode anno Violator stammen - und dann beginnt eine makellose bombastische überproduzierte Hymne, die einfach zum niederknien und sowas wie eine Revue großer U2-Momente im Zeitraffer ist. Da denke ich an "Sunday" oder "Whose gonna ride" - nur eben in ganz fett.

"Moment of surrender"
Reduzierte Piano-Ballade mit schönem Edge-Solo und leichtem Gospel-/Ethnochorus. Packend und in keiner Sekunde, seicht und klebrig

"Unknown Caller"
Erinnert mich persönlich an das "Pop"-Album. Großer Ohrwurm. Wieder ein "OhhOhhOhh", dass sich einprägt. Refrain mit 4 Stimmen und laanges Edge-Extro zum guten Schluß. Gelungen.

"I ll go crazy"
Der gefällt mir nicht besonders. Zu hohe Schnulzigkeit, zu vertaute Synthies, aber kein Problem, nach dem Start könnt ihr Euch das doch leisten...

"Get on your Boots"
Ungewöhnliche Singleauswahl. Respekt. Von der Struktur ein typischer kleiner 70er-Rocker. Und der Chor-Refrain? Eins zu Eins Queen. Selbst Bono schafft es da exakt wie Freddie zu klingen. Kein Meilenstein, aber gut!

"Stand-Up Comedy"
Das ist ein ganz dicker Fisch. Genialer Text, Led-Zeppelin-Gitarrenback und eine ungewohnt große Portion Härte! Respekt !

"White as Snow"
Sehr stille Gitarrenballade, nachdenklich und traurig - auch hier erfreulich unpeinlich - fast ergreifend

"Fez Being Born"
Hier wird mal wieder U2s Faible für Weltmusik deutlich. Fast ein Instrumental mit einem entrückten Bono im Hintergrund. Grroßartig umgesetzt, aber sicher nicht jedermanns Sache

"Breathe"
Da ist er mal wieder. Der typische U2-Song. Erinnert an viele gute alte Sachen, großer Ohrwurmcharakter und eine perfekte Single. Pop pur.

"Cedars of Lebanon"
Sprechgesang in einer absolut ruhigen Ballade im Stile von "Streets of Philadelphia" vom Boss. Hier steht der Text zurecht im Vordergrund.

Als Fazit muss man schlicht und einfach sagen, dass U2 mit diesem Album ein grandioses Comeback hinlegen. Kein anderer Musik-Dino hat in den letzten Jahren eine ähnlich starke Platte vorgelegt.
Und all die Jungen können davon noch viel lernen...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2009
Nun gut, was mich in den letzten Tagen vor Erscheinen des neuen U2 Albums wirklich auf die Palme gebracht hat, waren diese Feuilleton Artikel aus bekannten grossen Tagespapieren, die den Herren U2 zwar ein grosses Alterswerk bescheinigten, aber im gleichen Satz immer mit den Epen aus den 80ern verglichen und der Band noch dazu einen Seniorenstatus direkt hinter den Rolling Stones gaben. Man sehe sich diese Band kurz nochmal live an auf Youtube bei der Echo-Verleihung. Frisch, agil und progressiv wie immer! Die ersten Singleauskopplungen aus den vergangen 2 Jahrzehnten waren immer Schocker. Mit "The Fly", "Numb", "Discotheque" oder "Vertigo" brachen U2 immer (!!) mit der Hörgewohnheit der bis dato herrschenden Musikwelle und repräsentierten nie den vorherrschenden Stil auf dem dazugehörigen Album. "No Line On The Horizon" ist songtechnisch das beste Album der Band seit Jahren. Hatten Sie bei "Atomic Bomb" wieder zurück in die Chartsspur gefunden, wird ihnen das hiermit nicht gelingen. Die Frage bei U2 ist aber inzwischen: "Wollen sie das überhaupt noch?" oder "Brauchen sie das überhaupt noch?". U2 sind und bleiben U2. Mit dem neuen Album (ich will hier nicht endlos auf jeden Song eingehen) beschreiten sie kein Neuland, was mit den selben Produzenten der letzten beiden Alben auch nicht wirklich gehen würde. Songs wie "No Line On The Horizon", "Magnificient" oder "White As Snow" sind Meilensteine der Band. Es rumpelt, es rockt, die Bandmaschinerie wälzt sich durch Drum & Bass und elektronische Klangwände und Bono besticht durch eine älter gewordene aber charakteristisch unverwechselbare Stimme. Es ist sowas von oberflächlich, wenn hier in den Rezessionen geschrieben wird, dass die Band ihre Hochtage hinter sich gelassen hat. Viele winseln den 80ern und 90ern hinterher. Leute!!! Ihr hört hier eine Band, die diese Tage ihr 30jähriges Bestehen feiert und es gibt nichts Spannenderes als einer Band durch all die Alben beim Älterwerden zuzuhören! So please get a grip!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2009
Ich muss zum Verständnis voranschicken, dass ich kein Fan der ersten Stunde bin, somit kein Allesgutfinder bin. Aber eines war scheinbar von vornherein klar: Eine Band, die auch außerhalb ihrer Musik soviele Menschen begleitet und bewegt hat, wird auch mit dem neuen Album nicht auf einhellige Zustimmung treffen. Mir persönlich waren die Alben Zooropa und Pop zu experimentell und haben sich mir nicht erschlossen. Ich erspare mir dort aber eine Rezension, weil ich auch vielleicht einsehen muss, speziell diese Werke nicht verstanden zu haben. Eine Bewertung durch mich wäre dort schlicht nicht in Ordnung. Meine erste Wahrnehmung von U2 bestand in den ersten Singles bis Pride und meine erstes Album war dann (oh Wunder ;-)) ) The Joshua Tree. Gerade the Joshua Tree bot eine traumhafte Melodie nach der anderen und bediente meinen Musikgeschmack ganz vorzüglich. Ich mag weniger das Disharmonische, scheinbar Unmelidiöse.

Aus dieser Sicht war ich dann beim Hören der Single Get on your Boots leicht befremdet. Viele hatten vielleicht beim Hören dieses Songs die Hoffnung, dass sich die Band mal wieder ganz den Experimenten verschrieben haben könnten und wurden dann aber mit dem neuen Album enttäuscht. Für mich war die Enttäuschung aber angenehm. Schon beim ersten Hördurchgang fällt auf, dass sich U2 nicht neu erfunden haben. Und was viele auch bemerkt haben, die ersten 4 Songs sind schon der Knaller. Wenn man sich die Credits im Songbook anschaut, stellt man fest, dass dieses Songs sind, wo Eno/Lanois mitkomponiert haben. Diese Songs unterscheiden sich auch hörbar von denen, die die Band alleine geschrieben hat. Insgesamt 4 Songs stammen nur aus der Feder von U2, an 7 Liedern haben die Produzenten an der Musik mitkomponiert.

Die 4 reinen U2 Songs sind sehr viel deutlicher gitarrenlastiger. Unter diese Songs fällt auch Get on your Boots, der jetzt trotz inzwischen mehrfachem Durchlauf der Song bleibt, mit dem ich am meisten fremdele. Wesentlich besser gefällt mir aus dieser Riege Stand up Comedy und Breathe. Für mich sind die Songperlen jedoch die anderen 7. Der Titelsong ist ein geeigneter Opener, wenn auch nicht so knackig wie z.B. Vertigo. Magnificient ist eine wahre Hymne auf diesem Album, auch wenn man vielleicht den Eindruck gewinnen kann, die Melodieführung aus verschiedensten Songs zu kennen. Trotzdem starkes Ding. Aber die wirklich guten Dinger sind dann Moment of Surrender und Unknown Cellar. Allein die Gitarrensoli sind ein Genuss. Ich kann jetzt nicht sagen, welcher der beiden mir besser gefällt. Moment of Surrender ist der längere und ruhigere Song. Song 5, I'll go crazy ... ist der Song, welcher nicht von Eno/Lanois produziert wurde. Er fügt sich aber angenehm in das Album ein. Nach der Dreierriege der Gitarrensongs folgt dann mit FEZ - Being born wieder ein Klanggemälde wie die ersten 4 Songs des Albums. Hier liegt das Augenmerk mehr auf eine Art Songentwicklung mit längerem Auftakt, vielleicht ein bisschen experimenteller. Dementsprechend sparsam fällt dann auch der Text aus. White as Snow ist leicht balladesk arrangiert, sehr schön, aber auch hier mit einer Melodie, die man vermeintlich schon mal gehört hat. Den Abschluss des Albums bildet das grandiose Cedars of Lebanon. Ein solcher Song ist für mein Dafürhalten dann doch noch nicht dagewesen. Der Text ist das Wichtigste, sonst sehr sparsam in Instrumentierung und Melodie, aber sehr eindringlich vorgetragen.

Insgesamt ist U2 ein sehr gutes und wirklich rundes Album gelungen. Ob es mal zu ihren wichtigen Alben zählt, halte ich zwar für zweifelhaft, aber man weiß ja nie. Mir ist gerade bei diesem Album die Sternewahl von Amazon zu grob, so dass ich hier keinen Stern abziehe. Auf einer Skala von 10 hätte ich zur 9 gegriffen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2009
No line On The Horizon: "Ultra Violet" lässt grüßen. Der Song überzeugt mich nicht, da ich das Gefühl nicht loswerde, dass er nicht weiß, was er eigentlich will. Die meisten Elemente des Songs sind einfach aus gen. AB-Stück zusammengesetzt. Das Lied hat irgendwie keinen erkennbaren Aufbau und wirkt unfertig. Der langweilige Refrain bestärkt noch das eher negative Gesamtbild. 5/10

Magnificent: Dieses Stück ist nett anzuhören und Bono singt eine wirklich wunderschöne Melodie. Trotzdem kommt das Lied nicht in die Gänge und wirkt insgesamt etwas zu lang. Lässt mich eher kalt. 6/10

Moment Of Surrender: Das bisher überzeugendste Lied. Die Überlänge fällt nicht negativ ins Gewicht, lediglich dieser ohohoh-Part ist ein wenig zu viel. Die Strophen sind toll gesungen und es ist ein Aufbau durch die verschiedenen Arrangements der Instrumente zu erkennen. Der Refrain wirkt allerdings ein wenig einfallslos. 7/10

Unknown Caller: Das vielleicht beste Stück des Albums. Vertraute U2-Klänge während des Refrains und wirklich wunderbar gesungene Strophen mit innovativen Ansätzen in der Auswahl der Instrumente. Der Refrain ist auch sehr gelungen, Brian Eno klingt dort sehr dominant. Die Orgel passt auch wunderbar und Edges Solo ist perfekt platziert. Vielleicht ein U2-Klassiker. 9/10

I'll Go Crazy If I Don't Go Crazy Tonight: Das mit Abstand nervigste Lied, das es meiner Ansicht nach von U2 gibt. Der Text ist absolut austauschbar und besitzt diese Holzhammer-Moral, die ich einfach nicht ausstehen kann. Ein perfekter Radiotitel und auch irgendwie typischer U2-Song, den es in dieser Art schon zigmal zu hören gab. Vom gleichen Schlag war auch "Window In The Skies", allerdings hatte der noch einen schönen Text und eine ansprechende Melodie. Ich bin seit ATYCLB Fan von U2, davor kannte ich zwar einige Songs, konnte sie aber der Band nicht zuordnen. Als ich zum ersten Mal "Walk On" hörte, wusste ich intuitiv, dass dies ein typischer U2-Song sein würde, keine Ahnung aus welchem Grund. Bei "I'll Go Crazy If I Don't Go Crazy Tonight" geht es mir genauso. Es fällt mir dennoch wirklich schwer das Lied ganz anzuhören und werde es in Zukunft wohl meiden. 1/10

Get On Your Boots: Ja, das Lied passt an dieser Stelle hervorragend in das Album. Für sich allein wirkt es auf mich allerdings zu gewollt. Es hat eigentlich alles, was einen Hit ausmacht. Eine geile Bassline, ein markantes Gitarrenriff und einen vorantreibenden Schlagzeug-Part. Leider funktioniert das Lied nicht als Ganzes und wirkt daher eher einschläfernd. Der Drum-Part am Ende wertet das Stück aber nochmal etwas auf. 4/10

Stand Up Comedy: Das Lied macht Spaß und wird von dem vll. prägnantesten Gitarrenriff des gesamten Albums getragen. Der Text ist richtig gut und es macht Spaß mitzusingen. In der Tat eine leichte Rückbesinnung an die 70iger Jahre. Allein der etwas einfallslose Refrain mindert die Ausdruckskraft des Songs. 7/10

FEZ-Being Born: Nett, erinnert irgendwie an TUF, hat aber leider keinen Höhepunkt und plätschert so vor sich hin. Ein klarer Aufbau ist auch nicht erkennbar, was von U2 und Co aber auch so gewollt war und meiner Bewertung keinen Abbruch tut. Ein experimentelles Stück, was man nicht unbedingt braucht. 5/10

White As Snow: Anfangs fand ich das Teil sehr einschläfernd und kitschig. Jedoch muss man sich in den Song erstmal reinhören, mehr als in jeden anderen Track dieses Albums. Eine sehr schöne Gesangslinie und einige Stellen erzeugen echte Gänsehaut-Atmosphäre. Der Song wird eigentlich zu fast keinem Moment langweilig, da Bono hier schön mit seiner Stimme spielt. Leider erscheinen mir jedoch einige Elemente, wie der an Arcade Fire erinnernde Posaunen-Part, nicht vollends genutzt. 6,5/10

Breathe: Ein weiterer klassischer U2-Song, aber im positiven Sinne. Die gerappten Strophen klingen zwar etwas bemüht, aber als Ganzes weiß "Breathe" (auch textlich) durchaus zu überzeugen. Die frühere Version des Songs (Beach-Clip) wirkt auf mich aber irgendwie rockiger und die Bridge nach dem zweiten Refrain wurde hier bedauerlicherweise auch rausgenommen. Schade! Ich kann aber auch durchaus die Kritiken derer nachvollziehen, die den Song langweilig finden. Irgendwie hat man das Gefühl, dass was fehlt. Ähnlich ging es mir auch bei "When I Look At The World". 7/10

Cedars Of Lebanon: Ein sehr schöner und leiser Abschluss, der mich auch an das unterschätzte "Grace" denken lässt. "Cedars Of Lebanon" und "White As Snow" machen auf mich den Eindruck, dass Daniel Lanois hier den größten Einfluss hatte. Die Tracks erinnern mich auch an den sehr gelungenen Soundtrack von "The Mollion Dollar Hotel". "Cedars Of Lebanon" ist der heimliche Höhepunkt des Albums. 7/10

Fazit: Insgesamt ein gutes und sehr persönliches Album, das durch die Kombination der Songs lebt. Man merkt, dass die Band et al. viele Emotionen in die Songs gesteckt haben. Es hat das, was man an HTDAAB vermisst hat: einen roten Faden. Qualitativ finde ich die meisten Songs der Bombe besser, allerdings bilden sie dort keine Einheit. Ich bin schon etwas von NLOTH enttäuscht, weil die versprochenen Innovationen ausgeblieben sind und viele gute Ansätze nicht zu Ende gedacht wurden. Aber das Album funktioniert und ich werde es in Zukunft sicher gerne und oft anhören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2010
Das Album ist nun gut ein Jahr auf dem Markt, daher habe ich der CD auch genug Zeit gegeben, sich zu "entwickeln", was leider nicht passiert ist. So platt es klingt, aber der "u2-typischte" Song auf der CD, nämlich MAGNIFICENT, ist dann auch nach einem Jahr das unumstrittene Highlight der Veröffentlichung. BEING BORN und WHITE AS SNOW, sowie STAND UP COMEDY, stechen ebenfalls noch als Glanzstücke aus einem erschreckend einfallslosem und vor allem grauenhaft einlullendem Album heraus, das in einem unsäglichen CEDARS OF LEBANON seinen einschläfernden Klimax findet. Vielleicht hat man GET ON YOUR BOOTS mit Absicht als erste Single veröffentlicht um somit erfolgreich die Erwartungshaltung an das Album herunterzuschrauben. Dass nach diesem musikalischen Komplettausfall ( bis auf den LET ME IN THE SOUND Part ), das Album im ersten Moment wie ein Meilenstein erschien, mag man vielen Rezensenten nachsehen. In der Gesamtschau der U2 Werke rangiert es aber für mich - zusammen mit Zooroopa - auf den hintersten Plätzen des Backkataloges der Band. In jedem Fall aber meilenweit hinter HOW TO DISMANTLE....und dem - meiner Ansicht nach zu unrecht - viel gescholtenem POP Album. Offenbar teilt die Band diese Ansicht selbst, anders ist es kaum zu erklären, dass nur noch 4 Lieder das aktuellen Albums im 2. Teil der Europatournee gespielt werden......!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2009
Alle reden von dem neuen U2-Album, man hört dies man hört das... da wird dann gelästert und gelobt. Da ich nur selten das konventionelle Radio anhabe, ist die Scheibe zunächst an mir vorbei gerauscht, so dass ich nun dazu gekommen bin, sie mir anzuhören und am Anfang war das etwas seltsam. Der opener war irgendwie zu krachich für mich und somit fiel der Einstieg in das Album ein wenig schwer. Und als die Scheibe dann das erste mal am Ende war, hatte ich das Gefühl, dass mir das Album einfach nicht zusagt. Also habe ich die Scheibe erst mal zurück ins Regal gestellt, um ihr zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Chance zu geben.... damit habe ich dann ehrlich gesagt gute zwei Wochen gewartet und als ich es gerade noch mal mit ihr versucht habe und mir die Stücke mal in Ruhe angehört habe stellte ich fest: Sie ist super. Die ganze Scheibe ist genial, doch man muss sich auch die Zeit für die Lieder nehmen und dann mag man auch den krachigen opener, von dem ich immer noch das Gefühl habe, dass er an der Stelle des Albums, also gleich zu Beginn, ein wenig deplaziert wirkt.

Für alle U 2- Fans: Nehmt euch einfach ein bischen mehr Zeit, hört Euch die Stücke mehrmals an und vielleicht werdet Ihr dann das gleiche Phänomen erleben wie ich, nämlich dass Ihr Euch dann doch verliebt.... ich drück Euch allen die Daumen !
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2009
Ich mußte mich in diesem Album ersteinmal richtig reinhören, das dauerte so ganze 2 Durchläufe. Aber dann erschloß sich, "No Line On The Horizone" als ein unwahrscheinlich kompaktes, bombastisches Soundalbum. The Edge, kommt mit seiner Gitarre endlich mal so richtig wieder zum zuge, er präsentiert uns ergreifende Gitarrensounds. U2 haben bei jedem Song riesigen Spaß, und das kommt jedem Song positiv zu gute. Sie experimentieren, frickeln an dem Sound bis er a la carte sitzt. Bono präsentiert sich hier als ein sehr guter Dichter, Lyriker und singt gnadenlos gut.
Ich kann das Album jeden empfehlen, weil es super gute innovative Ohrwürmer besitzt, die sich in die Ohrmuschel einnisten und sich nicht mehr entfernen lassen!!!

Die besten Songs sind: -No Line On The Horizone
-Magnificent(Hammersong, gigantisch gut!!!)
-Make It Surrender
-Unknown Caller
-White As Snow
-Fez-Being Down
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2009
Das soll nicht heißen das die letzten Alben nicht gut waren, aber was die Jungs diesmal abgeliefert haben übertrifft bei weitem alles. Dieses Album ist mindestens genauso beeindruckend wie Joshua Tree, wenn nicht sogar noch mehr. So facettenreich und voller Emotionen hat man U2 lange nicht gehört ! Und es ist wahr, bei jedem erneuten Hören entdeckt man wieder etwas Neues und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
Die handvoll von Nörglern die hier das neue Album durch den Kakao ziehen, sollten sich nicht U2-Fans nennen und lieber mal zum Ohrenarzt gehen !
No Line on the Horizon ist einfach sensationell ! Schräg,emotional und rockig - eben U2 !
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...also, hier ein paar Worte zum Set (und noch nicht zur Musik). Ist schon toll: Ein sehr aufwendiges Objekt, das zumindest denjenigen viel Spaß machen wird, die nicht zur Download-Fraktion gehören. Immerhin haben U2 mit der geschachtelten Edition von THE JOSHUA TREE ganz eindeutig eine der besten "boxed editions" überhaupt geschaffen. Dort stimmte nicht nur der Aufwand, sondern auch das gestalterische Konzept - diese Jubiläumsausgabe war durchdacht. Da konnte man dann auch darüber hinwegsehen, daß die Silberlinge in schäbigen Papphüllen daherkamen, die auf Dauer der Beschichtung schaden können.

HORIZON hingegen macht eher den Eindruck, daß die verschiedenen Formate der anderen Albumausgaben irgendwie unter einen Hut gebracht werden müssen. Es fehlt ein bißchen an Stimmigkeit - und auch an Sinn. Werfen wir also mal einen Blick:
- das POSTER: Na, dem Kinderzimmeralter bin ich entwachsen. Gefaltete Drucke sind eh überflüssig, oder? Stört aber immerhin nicht.
- das BUCH: Es handelt sich offenbar um die Magazine Edition, allerdings im festen Einband und dankenswerterweise fadengeheftet. Viele Fotos und ein langes Interview. Ganz nett, aber auch etwas kühl und antiseptisch aufbereitet.
- die DVD: Eindeutig der Hauptgrund, sich das Set zuzulegen. Doch warum kommt der empfindliche Datenträger in einer kratzharten Papphülle? Hier wäre jede andere Lösung besser gewesen.
- die CD: Die Digipak-Edition. Ein Geständnis: Ich kann die Dinger nicht ausstehen. Was an den selbst bei sorgfältigster Behandlung schnell welkenden Lapprigkeiten so toll sein soll, hat sich mir bislang nicht erschlossen; ich weiß aber, daß der Rest der Welt dies offenbar anders sieht. Pluspunkt: Das 32seitige Booklet hat anderes Bildmaterial als die reguläre Ausgabe (mit 24 Seiten). Allerdings ist das schmucke Stück (wieder fadengeheftet - danke!) in der Hülle festgeklebt, was sich im Umgang als unpraktisch erweist. Und: Das zusätzliche Poster braucht auch niemand. Hier zeigt sich die Edition derjenigen von THE JOSHUA TREE als unterlegen.
Schließlich: Die SCHACHTEL. Ja, da haben sehr kluge und weitsichtige Menschen einen Aufkleber draufgepappt. Ich hatte immer gehofft, dies würde auf der Versiegelung geschehen, aber weit gefehlt: Das Ding prangt auf dem Karton und läßt sich zwar leicht, aber eben nicht rückstandslos ablösen: es bleibt ein durchsichtig glänzender Film zurück. Glückwunsch an den Vollhonk, der sich das ausgedacht hat. Und was steht denn auf dem Aufkleber? "FSK ab 0 freigegeben". Da bin ich aber beruhigt, daß U2 embryonentauglich sind.

Also Fazit: Wer auf aufwendige Editionen steht, wird gut, aber nicht exzellent bedient; die Klasse von THE JOSHUA TREE bleibt unerreicht. Wichtig ist vor allem die DVD. Für den Aufkleber kann weder die Band noch die Plattenfirma etwas; hier sind wir alle gehalten, uns in Gelassenheit zu üben - oder im Ausland zu bestellen. Aber man muß den Kult ja vielleicht nicht gänzlich übertreiben.
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