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XXY


 
 
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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen XXY - Das dritte Geschlecht
'Junge oder Mädchen?' Mit dieser Frage werden werdende und neue Eltern andauernd konfrontiert. Manche Eltern kann diese Frage mächtig in Verlegenheit bringen, wenn ihr Baby intersexuell ist, wenn es also genetische Merkmale und Organe beider Geschlechter aufweist und somit nicht eindeutig als weiblich oder männlich einzuordnen ist.

Der...
Veröffentlicht am 21. Juli 2009 von unerzogen magazin

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleiner Einblick
XXY ist ein Film über Unwegbarkeiten der Natur diese in das Schubladendenken unser einer zu pressen. Alles muss schwarz oder weiß, gut oder böse, Mann oder Frau sein.Aber den die Natur nicht so will wie wir uns das vorstellen, wird das Leben in unser Schwarz-weißwelt dem oder der betroffenen ungeheuer schwer gemacht.
XXY thematisiert etwas,...
Veröffentlicht am 14. Juli 2010 von Max Dor


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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen XXY - Das dritte Geschlecht, 21. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
'Junge oder Mädchen?' Mit dieser Frage werden werdende und neue Eltern andauernd konfrontiert. Manche Eltern kann diese Frage mächtig in Verlegenheit bringen, wenn ihr Baby intersexuell ist, wenn es also genetische Merkmale und Organe beider Geschlechter aufweist und somit nicht eindeutig als weiblich oder männlich einzuordnen ist.

Der argentinische Film XXY thematisiert eine solche Situation. Die Mutter befürwortet eine Operation. Der Vater dagegen sieht Alex bei der Geburt als 'perfekt' an und überzeugt seine Frau, vorerst von einer Operation abzusehen. Dafür zieht die Familie in ein abgelegenes Haus am Meer. Der Vater arbeitet als Meeresbiologe und rettet Riesenschildkröten.

Alex wächst als Mädchen auf, ist jetzt 15 Jahre alt und unterbricht die Hormonbehandlung. Die Tabletten, die die Weiblichkeit fördern und die Männlichkeit unterdrücken sollen, fliegen Tag für Tag, wie ein Ritual, aus dem Fenster. Alex ist ein intelligenter junger Mensch, doch durch die Unterdrückung dieser Andersartigkeit verstört. Der Druck kommt von der Gesellschaft, die eine Festlegung auf 'weiblich' oder 'männlich' einfordert ' sie kennt nichts anderes. Dieser Druck wird unvermeidlich von den Eltern an ihr Kind weitergegeben.
Als der Wunsch nach sexuellen Erfahrungen erwacht, kann und will Alex diese Neugier und diesen Drang nicht zurückhalten. Der beste Freund wird eingeweiht. Daraus resultiert eine Schlägerei.

Die Mutter leidet unter dem gesellschaftlichen Druck und will, dass ihr Kind operiert wird. Daraufhin lädt sie eine Freundin aus früheren Zeiten mit Sohn und Mann ' einem Schönheitschirurgen ' ein. Der Aufenthalt dieser Familie treibt die Weiterentwicklung schnell voran. So lieb sie es auch meinen, vertreten sie die üblichen Ansichten, wovor die Eltern von Alex viele Jahre zuvor geflohen sind. Durch verschiedene Konflikte, ein dramatisches Ereignis und eine überraschende Liebesgeschichte kommt das früher klein gehaltene Thema unübersehbar an die Oberfläche. Die Beteiligten können einer tiefen und offenen Auseinandersetzung mit dem Thema nicht mehr ausweichen.

Die Regisseurin Lucía Puenzo hat den Mut, das totgeschwiegene Thema Intersexualität aufzugreifen. Auf einfühlsame, bewegende und ästhetisch gut gelungene Art und Weise macht sie auf die gesellschaftlichen Zwänge aufmerksam, in denen die Menschen verstrickt sind, sowie generell auf die Probleme, die bei Andersartigkeit entstehen. Sie verzichtet dabei auf voyeuristische Mittel. Durch den langsamen Bilderwechsel und die vielen Portraits kommt der Film mit wenigen und kurzen Gesprächen aus. Die karge Küstenlandschaft ist dazu passend gewählt. Der Film wurde von der Gemeinschaft der Intersexuellen dankbar aufgenommen, wenn auch nicht alles wissenschaftlich korrekt dargestellt wurde. Alex kann nämlich eindeutig nicht die Diagnose 'XXY' haben, wie der Filmtitel suggeriert, da die Menschen bei dieser Variante von Intersexualität bei Geburt eindeutig männliche Geschlechtsorgane aufweisen.

Die Problematik lässt sich gedanklich wunderbar auf andere Bereiche übertragen, denn Abweichungen von der Norm gibt es überall. Gerade in der Erziehung und der Beschulung, um den Schwerpunkt des unerzogen Magazins aufzugreifen, wird klassischerweise nach bestimmten Schemen gehandelt und gedacht, die nur bedingt Individualität zulassen. Dies kann zu großen Schäden führen. Dem Zuschauer wird dieses 'Schubladendenken' deutlich vor Augen geführt und er kann entdecken, dass es weit mehr als die üblichen Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten gibt.

XXY wurde zum Teil in Uruguay gedreht und entstand mit Unterstützung verschiedener Kultur- und Umweltschutzinstitutionen, weshalb die Rettung von Riesenschildkröten nicht nur am Rande erwähnt wird, sondern so herausgearbeitet ist, dass der Zuschauer einen guten Einblick in diese Tätigkeit erhält. Der Film wurde 2007 uraufgeführt und ist in Deutschland seit Ende Juni 2008 im Kino zu sehen. (Eva Formaggio)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mann oder Frau oder beides zugleich, 4. September 2009
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
Alex ist sowohl Junge als auch Mädchen, oder irgendetwas dazwischen. Nun möchte sie/er ihre/seine ersten sexuellen Erfahrungen mit 15 Jahren machen. Sie/er und ihre/seine Eltern erhalten Besuch von einer langjährigen Freundin der Mutter. Deren Mann ist Chirurg. Was soll da vorbereitet werden?! Alexs Interesse richtet sich aber vorrangig auf Alvaro den 16jährigen Sohn dieses Paares. Ihn wählt sie/er aus. Doch das erste Stelldichein ist für Alvaro mit Überraschungen verbunden, denen er gar nicht abgeneigt erscheint....

Dieser Film hat mich rundherum überzeugt. Ein packende Geschichte über ein menschliches Schicksal, wie es gerne totgeschwiegen wird. Inés Efron in der Rolle der/des Alex liefert eine Meisterleistung ab. Alex setzt sich gegenüber aller Schwierigkeiten und Widerstände durch und geht einen ganz eigenen Weg, welche ihren/seine sexuelle Identität nicht verleugnet.

Absolut sehenswert!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn möglich nur mit Originalton und UT, 5. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Xxy[2007] [DVD] [UK Import] (DVD)
Im beschreibenden Teil der vorherigen Rezension finde ich alles gut. Nur die Bewertung kann ich nicht nachvollziehen. Mir hat die deutliche Reduktion von Musik und Aktion besonders gut gefallen. Die Stimmung, vor allem in der O/UT-Fassung, ist so dicht und echt, das ich mich in meine 4 Jahre Uruguay zurückversetzt fühlte: der Sing-sang des Rioplatense, der betont freundliche und zurückhaltende Umgang miteinander, die (nachbearbeiteten) Bilder am Atlantik in Norden Uruguays(zwischen Maldonado und Cabo Polonio)...Selbst den neugierig-brutalen Jungmännern, die sich von Alex' Zweigeschlechtlichkeit überzeugen wollen, sind Uruguyer(Argentinier), verlieren nicht jeglichen Respekt, wie im sicher ebenfalls grandiosen US-amerikanischen Pendat (Girls don't cry).
Von unbeholfenen, gar peinlichen Momenten habe ich nichts entdeckt(Darín, der Alex' Vater spielt, ist wenigstens in Argentinien die No.1- grandios!). Die Thematik würde ich auch weiter fassen: alle Minderheiten oder Abweichungen vom "Normalen" rücken in den Blick. Die Rolle der Eltern gegenüber ihren Kindern wird vielschichtig thematisiert. Schon in den ersten Squenzen war ich, auch beim mehrmaligen Ansehen, Hin und Weg. Deshalb: 5 Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein leider noch heikles Thema mutig und überzeugend verfilmt, 7. März 2011
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
Kein Film für die breite Masse, leider, denn genau an sie richtet er sich in seiner Thematik und dem Bemühen, Verständnis, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft für Menschen zu wecken, die allgemein zu Randgruppen gezählt werden. Vom Drehbuch her sehr feinfühlig gestaltet, hat die Regisseurin die Thematik mit einem Ensemble exzellenter Darsteller in bedrückende, anrührende und aufwühlende Bilder umgesetzt.
Riccardo Darín ist ein vorzüglicher Schauspieler; wer in aus "Nuevas reinas" kennt, wird von seiner hier bewiesenen Wandlungsfähigkeit beeindruckt sein. Inés Efron verkörpert die Rolle der Alex außerordentlich tiefgehend und im höchsten Maße überzeugend. Martín Piroyansky als Alvaro spielt die in seinem Part mitschwingenden Hemmungen, seine Unerfahrenheit, die erwachende Neugier für das Geschlechtliche sehr dezent, aber stimmig aus.
Erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit in Südamerika in Filmen Themen aufgegriffen werden, die keinesfalls großes Gedränge an der Kinokasse verheißen. Der Mut der Produzenten ist bewundernswert, und man kann nur hoffen, daß man sich hierzulande ein Beispiel nimmt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen XXY, 26. März 2011
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
Ein wunderbarer Film, der endlich einmal ein Thema aufgreift, das nicht allzutäglich ist.
Der Regisseur setzt sich mit dem Thema intensiv auseinander und schafft es, dass der Zuschauer sich in jede einzelne Person hineinversetzen kann.
Ein wunderbarer Film, der zum Nachdenken anregt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Titel sagt alles - ein leises, aber mächtiges Filmjuwel!, 24. Februar 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
PRODUKT (DVD) Bewertung (Review):

- BILD: gutes körniges DVD Bild ohne Schwächen
- TON: frontlastiger Ton, wenig Räumlichkeit, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: Trailer, making of, Fotogalerie, Cannes Special
- SONSTIGES: FSK 12 uncut

FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

XXY hat sich mit der Story eines äußerlich als Mädchen Alex erscheinenden 15-jährigen Hermaphroditen an der uruguayanischen Provinzküste keinen wirklich einfachen Stoff vorgenommen. Kaum ein Film setzt sich mit diesem schwierigen, interessanten und leidensträchtigen Thema auseinander. Umso mehr muss man Regisseur Puenzo Respekt zollen. Insbesondere auch für die sensible Umsetzung.

Ohne Filter, aber stets mit dem angemessenen Respekt für das Thema und mit tiefgehender Charakterzeichnung bringt er uns die herzergreifende Geschichte näher. Wer Skandale erwartet sollte schnell das Weite suchen. Darum geht es in dem gefühlvollen Drama nicht. Auch wenn es die ein oder andere offene Szene gibt und sich – völlig ausreichend – der Rest im Kopf des menschlicherweise neugierigen Betrachters formen darf. Es steht mehr die Hin- und Hergerissenheit im Herzen von Alex zwischen den Welten im Fokus.

Ihre emotionale Darstellung lässt diese Gefühle praktisch durch die Leinwand spüren. Und aufgrund der guten schauspielerischen Leistungen von allen Beteiligten gelingt dies sehr gut. Zwischen Liebesaffäre, Hoffnung, Bangen und aufgewühlten Emotionen erleben wir eine sehr nahegehende Geschichte eines leider viel zu oft totgeschwiegenen Themas. Gerne hätte der Film noch länger sein können. Ich kann den Originalton mit deutschen Untertiteln empfehlen. XXY ist ein kleines Juwel in dieser Beziehung und soll hiermit rundum empfohlen werden.

4/5 Sternen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hermaphroditos, 10. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
*
Erstmal zum fraglichen Titel. XXY bezieht sich auf das Klinefelter-Syndrom. Beim Protagonisten handelt es sich allerdings um echten Hermaphroditismus.
Trotzdem ... rein vom wortschöpferischen her, ist dieser Titel absolut passend ( aus XX für Frau und XY für Mann wird XXY für beide Geschlechter zusammen verwendet ).

Erst mal die Ernüchterung. Der Film hat keine spannende Handlung, der Schauplatz ist öde ... doch das spielt eigentlich keine Rolle! Denn es geht hier um sexuelle Selbstfindung junger Menschen. Soche die von der gesellschaftlichen Norm abweichen. Der Hermaphrodit bzw. Intersexuelle Alex ist der Protagonist. Es geht in erster Linie um sie/ihn. Um die Darstellung der widersprüchlichen Emotionen zwischen rebellischer Aggression und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Und natürlich auch um erste sexuelle Bedürfnisse.

Man kann mit Alex - so gut es eben für Unbeteiligte geht - mitfühlen. Und sie/er ist nicht die/der Einzige, die/der sich finden muß.
Auch Alváro, der Sohn der Freunde von Alex' Eltern ( die zu Besuch sind ) hat mit seiner latenten Homosexualität zu kämpfen. Va. als er erfährt, daß Alex ihn zu ihrem/seinem ersten Liebhaber machen will.

Sehr sympathisch finde ich Alex' Vater Kraken ( ein amüsanter Name für einen Meeresbiologen ^^ ). Er steht voll hinter seinem Tochtersohn und will sie/ihn vor allen Anfeindungen bewahren, ohne sie/ihn jedoch in irgend einer Weise einzuschränken. Alex' Mutter Susannah steht dem eher hilflos gegenüber. Sie möchte, daß Alex weiter ihre/seine Hormontabletten schluckt, um so eine Umwandlung zur Frau zu begünstigen. Die Familie ihrer Freundin hat sie u.a. eingeladen, damit deren Mann - welcher ein Chirurg ist - sich ihr Kind mal näher anschaut ( und Alex eine OP in Betracht zieht ).
Alex' Umfeld ist üblicherweise verständnislos. Obwohl nur wenige von ihrem/seien Zustand wissen, lassen diese sie/ihn spüren, was sie davon halten ( reichend von Sensationsgeilheit bis hin zum Ekel ).

Der Film regt zum Nachdenken an. Er berührt ein für die meisten Menschen völlig unbekanntes Thema. Und stellt Fragen auf. Ist es wirklich zum Wohle des Betroffenen, wenn man ihn schon als Kleinkind operativ in eine ( von den Eltern bestimmt ) Geschlechterrolle zwingt? Können/Dürfen/Sollten die Erwachsenen diesbezüglich überhaupt entscheiden? Was ist, wenn die Psyche des Kindes später nicht mitzieht ( was an einer anderen Person im Film verdeutlichst wird )?
Und MUSS der Mensch unbedingt einem der beiden Geschlechter zugeordnet werden?
Eine heikle Angelegenheit.
Obwohl es sich um ein Drama handelt, wird der Protagonist zu meinem Glück mal nicht durch einen Suizidversuch aus dem Leben befördert. Er landet auch nicht in einer Anstalt. Das Ende ist versöhnlich.

FAZIT:
Ein Film der besonderen Art. Nicht für jeden Geschmack, aber emotional sehr anspruchsvoll.

PS:
Ähnlich thematisierte wertvolle Filme wären Tintenfischalarm ( Dokumentation ) und Boys Don't Cry ( Transsexuellen-Drama ).
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsamer Film über ein Tabuthema, 2. März 2009
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
Der Film beschäftigt sich mit der Thematik von Zweigeschlechtlichkeit und der sexuellen Orientierung. Der oder die junge Alex lebt mit Ihren Eltern in einer abgelegenen Küstenregion in Uruguay. Während der Pubertät merkt Alex, daß sie anders ist als die anderen,... hat aber damit weniger Probleme als ihr gesamtes Umfeld. Die Schauspielerische Leistung der Alex ist hervorragend. Der Film gibt Anlass zum Nachdenken über die Bestimmung der Geschlechtlichkeit.Ein unbedingt sehenswerter Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich toller Film, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
Der Film befasst sich mit dem Thema Intersexualität. Alex hat von Geburt an sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsmerkmale. Häufig wird nach der Geburt ein medizinischer Eingriff vorgenommen, um ein eindeutiges Geschlecht beim Kind zu haben. Alex wurde jedoch nicht operiert und die Eltern haben ihr selbst die Entscheidung gelassen, wie sie ihr Leben leben will und welche Identität sie für sich dabei annimmt.
Der Film ist sehr berührend und ist ein guter Einstieg, um sich einmal mit der Thematik zu befassen.
Interessant ist diesbezüglich auch, sich mit der diesbezüglichen Diskussion des Ethikrates von 2012 auseinanderzusetzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn..., 22. April 2012
Rezension bezieht sich auf: XXY (DVD)
Es ist schon eine Weile her, dass ich den Film sah, dann aber gleich mehrere Mal hintereinander, denn er hat mich nachhaltig beeindruckt! Erst einmal ist es mutig, sich dem Thema Zweigeschlechtlichkeit auf diese Art zu nähern und dann ist der Film auch dramaturgisch und schauspielerisch wahnsinnig gut umgesetzt worden!
Diese Zerrissenheit und Suche nach der eigenen Persönlichkeit eines Teenagers, bzw. jungen Erwachsenen in einer solch herausfordernden Situation berührt und respektvoll sieht man sich das Ende an, an dem eine starke Entscheidung getroffen wird. Sehr empfehlenswert, allerdings keine wirklich leichte Kost...
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XXY von Sergio Bizzio (DVD - 2009)
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