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am 25. August 2010
Nachdem ich den sehr guten Film "Maria voll der Gnade" über dieses Thema gesehen habe, muss ich sagen, dass diese deutsche Produktion noch authentischer und mitreißender ist. Es wird eine am Anfang eher unspektakuläre Geschichte, ohne die üblichen "Hollywood" - Effekte, erzählt, die sich im Laufe des Films dramatisch weiterentwickelt und überaus spannend zum unerwarteten Ende führt. Dies alles geschieht ohne die üblichen Übertreibungen in einem Film aus diesem Genre. Ob ein Film wirklich gut war, erkenne ich daran, wenn man aus dem Kino kommt und einem danach immer wieder Szenen durch den Kopf gehen, es einem nicht los lässt und sich noch Tage danach damit beschäftigt. So geschehen, nach diesem Film.
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am 19. April 2013
Krimi, Liebesgeschichte, Sozialfilm - das alles passt nicht ganz zusammen. Vor allem: So dämlich gefahrenverliebt wie die Hauptfigur verhält sich doch wohl kein sozialromantischer Backpacker-Doc im praktischen Jahr. Oder liegt's am Kokain? Nur weil der fotogen unrasierte Herr Dr. Aléman kein tödliches Fettnäpfchen auslässt, kommt es zur Tragödie. Ohne dieses Drama wäre der Film viel echter (dafür gab's den Deutschen Drehbuchpreis 2006). Aber Mord und Brutalität sind beim Publikum beliebt.

Wegen der Musik und Hintergrundgeräusche konnte ich einigen wichtigen Dialogen nicht folgen.

Insgesamt sehr gutes Spiel, schöne Einblicke, gute Kamera, unverbrauchte Schauspieler und Plätze, Musik die Lust auf mehr macht. Hoffentlich bekomme ich es nie mit diesem Arzt zu tun.
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am 27. September 2010
Ein sehr eindringlicher und authentischer Film. Die Armut, die Gewalt und die ständige Gefahr nimmt den Zuschauer gefangen. Auch dieser 'jugendliche Leichtsinn' des Medizinstudenten kommt wirklichkeitstreu rüber. Das Thema erinnert uns an 'der letzte König von Schottland', in allerdings einem Deutschen Drehbuch.
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am 31. Juli 2010
Ich habe mich lange davor gedrückt, "Dr.Aleman" zu sehen. In den letzten Jahren waren es insbesondere die hoch gelobten und von Kritikern gefeierten deutschen Filme, die bei mir nur Ratlosigkeit ob der Bewertung und gähnende Langeweile auslösten. Im Nachhinein war es ein Fehler den Film im Kino verpasst zu haben, denn er gehört unterm Strich zu einem der geistreichsten und interessantesten deutschen Streifen der letzten Jahre.

Der Medizinstudent Marc reist als Arzt im Praktikum nach Cali, Kolumbien, ob dort praktische Erfahrungen in einem dort zugelassenen Krankenhaus sammeln zu können. Der vorgefertigte Weg in der Heimat Frankfurt, der Einstieg in die Arztpraxis der Mutter und des Bruders, scheint dem jungen Akademiker nicht spannend genug zu sein und so sucht er sein Glück in Südamerika, in einer Stadt, in der die Verletzungen eingelieferter Patienten nicht selten aus den Feuergefechten verfeindeter Drogengangs resultieren. Während die Arbeitskollegen jeglicher Gefahr aus dem Weg zu gehen scheinen, ihr Dasein in prunktvollen Häusern und Villen abseits der veramten Slums samt ihrer Bewohner fristen, zieht es Marc eben dort hin. Er ist bei den Frauen beliebt, nicht nur aufgrund seines bedeutenden und angesehenen Berufs und der daraus resultierenden Möglichkeiten, verlieben tut er sich jedoch in Wanda, die in dem Armenviertel Siole einen kleinen Kiosk betreibt und sich nebenbei um Waisenkinder kümmert, sie ernährt und sich mit ihren Problemen auseinandersetzt. Durch den engen Kontakt zum Milieu und den Menschen des Elendsviertels und bedingt durch seinen zunehmenden Kokainkonsum verliert Marc seine Objektivität und Neutralität, sieht sich schon bald als Teil dieser Welt und grenzt sich zunehmend von der seiner Kollegen ab, denen er Realitätsfremdheit und Ignoranz vorwirft. Als der deutsche Arzt hinter das Geheimnis des tätowierten "J" vieler seiner durch Kugeln verletzten Patienten kommt und Arzt des Gangsterbosses El Juez wird, verändert sich eine Charakterstudie, die fernab der eigenen Kultur und Sozialisation spielt und eine Tragödie mit tödlichem Ausgang nimmt seinen Anfang, da eine entstehende Dynamik nicht durch ein eigenes Regelwerk, basierend auf der manipulierten Sichtweise einer Gerechtigkeit aufzuhalten ist.

Marc, grandios von August Diehl gespielt, der für diesen Film innerhalb kürzester Zeit spanisch lernte, ist einem über weite Strecken äußerst unsympathisch. Seine Großkotzigkeit und die aus einem Überlegenheitsgefühl durch die Sozialisation in einer als priviligiert und fortschrittlich geltenden Welt resultierenden Arroganz, machen es einem wirklich schwer, etwas nettes an ihm zu finden. Nicht nur die in Deutschland entstandenen Denk- und Verhaltensweise und der Glaube daran, mit den daraus entstandenen Instrumenten und Regeln in den kargen und armen Vierteln Calis überleben und klar kommen zu können, sondern auch die Beurteilung der Interaktion der durch Drogengeschäfte existierende und überlebende Bevölkerung mit eben diesen Instrumenten, führen Marc, den Idealisten, schlußendlich in eine auswegslose Situation, in der er feststellt, dass eine Positionierung zur falschen Zeit, am falschen Ort eben veheerende Folgen haben können.

Tom Schreiber schuf mit "Dr.Aleman" einen bildgewaltigen und nachdenklichen Film, der durch seine vielfältigen Techniken zu überzeugen weiß. So greift er auf eine Drehweise zurück, die an Kriegsberichtserstattung erinnert, dabei rückt er das Armenviertel und die in ihm lebenden und um die reine Existenz kämpfenden Menschen in den Fokus. Stille Leidenschaft und die Sehnsucht nach einem nicht vorstellbaren Ausweg prallen auf eine pessimistische und teilweisen aggressive Grundstimmung, umgesetzt zum Beispiel in der Darstellung der leisen und zerbrechlichen Liebe zwischen Marc und Wanda und den eingelieferten Schwerstverletzten des Krankenhauses. "Dr.Aleman" wurde auf vielen Filmblogs in verschiedener Art und Weise mit "City Of God" verglichen. Auch wenn das Leben in Slums und Elendsvierteln Hauptbestandteil beider Filme ist, so unterscheiden sich beide Streifen grundlegend. Dadurch, dass der Hauptprotagonist Marc als gebürtiger Deutscher aus Deutschland nach Cali kommt und man versucht seine Eindrücke durch die eigene westliche Brille zu erleben, werden die Dilemmata offensichtlich. Der Abgleich kann nicht über die eigenen Erfahrungswerte stattfinden, interkulturelle Fähigkeiten und ein Fremdverstehen sind notwendig, um eine Anpassung an die gegebene Umwelt überhaupt erst zu ermöglichen. Diese Kompetenzen fehlen Marc jedoch, weshalb der Film alle Beteiligten, den Zuschauer, die Bewohner Sioles als auch Marc schließlich in einer Art Hoffnungslosigkeit zurücklässt.
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am 26. Juni 2011
Wüsste ich nicht von einem Bekannten, der in Calí lebt, wie es dort zugeht, ich hätte den Film für übertrieben gehalten. Tatsächlich spiegelt er die traurige Realität, die Alltage des Landes, der Stadt und vor allem der Menschen dort wider. "Manchmal erschießen sie einen, nur um ihn umfallen zu sehen", sagte ein Taxifahrer in dem Film, und so ist es wohl, leider. Und der anfangs positiv denkende Doktorand Mark, der aus Deutschalnd nach Kolumbien kommt, um dort ein Jahr zu arbeiten, zu lernen und Gutes zu tun, gerät nach und nach in den Sog der Gewalt, der Trostlosigkeit und der Korruption und bricht am Ende gar den hippokratischen Eid.
Ein leiser und äußerst eindringlicher Film, der nach dem Abspann nicht zuende ist.
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am 4. April 2013
Die Realität des Dschungels eines Slums und die seelische Verwahrlosung der Menschen, die unter so schweren Bedingungen leben müssen wird fühlbar, in aller Brutalität, und als deutscher "Gutmensch" bleibt man ratlos zurück.
Unbedingt ansehen!
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am 24. April 2009
In der Stadt Santiago de Cali absolviert der sechsundzwanzig jährige Medizinstudent Marc sein Praktikum. Sein Vorgänger, der ihn am Flughafen abholt, hat es sehr eilig hier wegzukommen. Marc braucht nicht lange um festzustellen, dass das Entfernen von Schusswaffenprojektilen seine zukünftige Hauptbeschäftigung sein wird.

Die geborgene Umgebung seiner Gastfamilie und die Einladungen zu den Wohnpalästen seiner Kollegen nervt Marc recht bald. Ihn zieht es in die Slums und er findet dort Freunde. An einem Kiosk kommt er mit frn dort lebenden Jugendlichen ins Gespräch und wird recht bald akzeptiert, mit Drogen versorgt und beschützt. Nach einem Überwürfnis mit seiner Gastfamilie zieht Marc zu der Kioskbesitzerin Wanda um. Auch am Arbeitsplatz im Krankenhaus hat Marc zunehmend mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Der Drogenkonsum wird ihm vorgeworfen.

An seiner neuen Wohnstätte wird es für Marc ebenfalls schwierig. Die rivalisierenden Banden erwarten von ihm, das er Farbe bekennt und sich für eine Seite entscheidet. Nachdem er im Krankenhaus einen erkannten Killer laufen lässt und nicht bei der Polizei anzeigt, scheinen die Würfel gefallen zu sein. Das Morden geht weiter und Marc's Freundeskreis zählt zu den Opfern.

Daraufhin entscheidet Marc sich doch noch den Killer bei der Polizei zu identifizieren. Zudem versucht Marc sich mit dem Killer zu treffen. Das Treffen kommt zustande, allerdings mit überraschendem Ausgang.

Die Geschichte kommt nur schleppend in Gang. Der Zuschauer wird mit Milieueindrücken überschüttet. Die Protagonisten zeigen wenig Profil und bewegen sich wie Figuren in einer griechischen Tragödie ohne eigenen Willen auf ihr Unheil zu. Der erotische Esprit die Frauen und die blutigen Leiber der angeschossenen Männer im Krankenhaus wirken wie Gegenpole und bescheren dem Film ein einmaliges Ambiente. Die Kameraführung ist zeitweise sehr gut.
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