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am 31. Juli 2009
Wow, was für ein derber Nackenschlag ?!? Das mir bisher unbekannte Plattenlabel "Pulverised Records" scheint sich so ganz klammheimlich zu einer der besten Adressen im Bereich des Underground-Thrash/Death zu entwickeln. Denn neben dem ebenfalls großartigen Zweitwerk der Schweden SANCTIFICATION ("Black reign") hat das Label mit den jungen Newcomern von TRIBULATION zweifelsohne eine der geilsten Prügel-Acts des Jahres im Angebot.
Deren musikalischer Erstschlag trägt den vielsagenden Titel "The horror" und wird mit hundertprozentiger Sicherheit alle Metal-Heads zufriedenstellen, die mit Vorliebe alten Schweden-Veteranen wie ENTOMBED , DISMEMBER oder CARNAGE die Stange halten. Während der Trend neuerdings eindeutig in die Richtung "progressiv" und "technisch versiert" tendiert, geht das schwedische Quartett auf "The horror" vergleichsweise rüpelhaft zu Werke. TRIBULATION sind also zunächst mal eine richtig geile Elchtod-Kapelle, die mit einem Höchstmaß Wut und Heaviness nach vorne prescht , und dabei alles andere als am Puls der Zeit liegt. So wird auf dem Großteil der 9 Songs vor allem munter drauflos geknüppelt, als wäre der Leibhaftige hinter der Band her. Damit liegt das Aggressions-Level von Tracks wie "Curse of resurrection" , "Spawn of the jackal" , "Crypt of thanatophilia" oder "Sacrilegious darkness" natürlich ausnahmslos im roten Bereich, was den Hörer vor der heimischen Stereo-Anlage schon beim ersten Durchlauf zu andauerndem Propeller-Headbanging mitreißt. Die mächtigen, pechschwarzen Riffs hauen zentimetergenau ins Schwarze , und lassen mehr als einmal eindeutige Parallelen zu alt ehrwürdigen SLAYER-Scheiben "Show no mery" und "Hell awaits" aufblitzen. Ein musikalischer Vergleich, der sich übrigens auch in den recht chaotischen Gitarren-Soli wiederspiegelt. Im selben Atemzug müssen aber auch Bands wie AT THE GATES , DISSECTION , UNANIMATED oder NECROPHOBIC genannt werden, an denen sich TRIBULATION vor allem die packenden, mystisch-mitreißenden Melodien abgeschaut haben, die teilweise urtypische Black Metal-Vergleiche zulassen. Und überhaupt...die gesamte Grundstimmung auf "The horror" ist derart finster und unheilvoll, wie man es heutzutage kaum noch zu hören bekommt. Verstärkt wird dies durch die Hinzunahme von klassischen Instrumenten (Streicher, Piano-Passagen) , die den Songs in letzter Konsequenz den perfekten Feinschliff geben, und das TRIBULATION-Debüt damit aus dem Gros der momentanen Album-Schwemme hervorheben. Diese Band versteht ihr Handwerk...und sie schaffen es eindrucksvoll, mit minimalem Einsatz ein Höchstmaß der Emotionen hervorzurufen. Glaubt mir, derart effektive und gottgleiche Kompositionen wie "Beyond the horror" , "The vampyre" oder dem Rausschmeißer "Graveyard ghouls" hat wirklich nicht jede Band auf der Pfanne. Wer also von euch Scheiben wie "Left hand path" , "The third antichrist" , "The somberlain" und "Like an everflowing stream" zu seinen Faves zählt, der wird mit "The horror" seine helle Freude haben. Und da auch die äußere Aufmachung dieses rohen 32-Minüters (ein fabelhaft bebildertes Hochglanz-Booklet!) nicht den geringsten Ansatz zur Kritik gibt, sind die 5 Sterne die einzig logische Konsequenz. Ein kleines Meisterwerk !!!
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