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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, was für ein Buch!
THE WARDED MAN, in den UK als Painted Man vertrieben, gehört zu den besten High Fantasyromanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Glaubwürdige Charaktere, mit denen man so richtig mitfiebern kann, originelles Setting, tolle Handlung, spannende Actionszenen und tiefer gehende Themen lassen nichts zu wünschen übrig.

Tagsüber...
Veröffentlicht am 12. Mai 2009 von hwm

versus
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider reichts nicht für mehr als 2 Sterne
Ich bin ein Typ der wirklich gerne Fantasy Bücher liest und finde es umso spannender, wenn eine Story sich über mehrere Bände zieht. Bevor ich mir das Buch zulegte habe ich mir ein paar Reviews durchgelesen (viele Gute waren dabei) und selbst eine Empfehlung eines Bekannten bekommen. Im Prinzip stand dem Lese Spaß also nichts mehr entgegen...
Veröffentlicht am 30. Juni 2012 von Reader


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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, was für ein Buch!, 12. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: The Warded Man (Gebundene Ausgabe)
THE WARDED MAN, in den UK als Painted Man vertrieben, gehört zu den besten High Fantasyromanen, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Glaubwürdige Charaktere, mit denen man so richtig mitfiebern kann, originelles Setting, tolle Handlung, spannende Actionszenen und tiefer gehende Themen lassen nichts zu wünschen übrig.

Tagsüber gehen die Menschen ihrer Arbeit nach, kümmern sich um ihre Familie, feiern und leben ihr Leben wie es sein sollte. Nachtsüber verbarrikadieren sie sich hinter ihren Mauern und Schutzzeichen. Denn des Nachts kommen die Dämonen aus der Erde und wer sich außerhalb der magischen Runenzeichen befindet, stirbt eines grässlichen Todes. Feuerdämonen, Felsdämonen, Holz- und Luftdämonen ' es gibt so viele von ihnen und die Menschen werden immer weniger.

Arlen sieht wie seine Mutter von Dämonen zerfleischt wird, während sein Vater vor Furcht bebend hinter den Runenzeichen kauert*. Als sein Vater nur wenige Tage darauf eine neue Braut findet, hält Arlen es nicht mehr zu Hause aus. Er bricht auf um nach Menschen zu suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben haben und gegen die Dämonen kämpfen.

Als ich THE WARDED MAN gelesen habe, habe ich die Welt um mich herum vergessen. Nur mit Widerwillen bin ich den notwendigsten Aufgaben nachgegangen (Sandwiches sind eine tolle Erfindung, man kann lesen während man sie isst ;-)
Wahrscheinlich hat mir der Roman so gut gefallen, weil er mich auf verschiedenen Ebenen berührt hat und mir keine (gröberen) Schwächen aufgefallen sind.
Grundsätzlich sind Dämonen, die Menschen angreifen, nichts Neues. Aber Bretts Magiesystem, basierend auf magischen Runen und die Tatsache, dass die Menschheit dem Aussterben nah ist, ohne dass es irgendjemand bewusst wäre, machen für ein spannendes Setting.
Bretts Stil ist flüssig, anschaulich und sehr funktional. Er weiß genau, wo er das Messer ansetzen muss, um unnötige Szenen zu eliminieren. So spannt die Handlung einen Zeitraum von ca. 20 Jahren, von denen nur das Wichtigste und Interessanteste gezeigt wird. Das ist herrlich erfrischend, denn gerade High Fantasy neigt zu unnötigen Ausschweifungen.
Es gibt 3 Hauptcharaktere, von denen Arlen ganz klar der bedeutendste ist. Man begegnet ihm zum ersten Mal mit 11 Jahren, als die Erkenntnis, dass Furcht die Menschen lähmt, sein Leben auf den Kopf stellt. Sein Durst nach Vergeltung und seine Weigerung sich zum prophezeiten Erlöser hochstilisieren zu lassen, sind die Eckpfeiler der Handlung. Überhaupt sind Furcht, ihre verschiedenen Formen und wie Menschen damit umgehen zentrale Themen des Buches. Selbst Arlen ist nicht davor gefeit.
Ein weiterer Hauptcharakter ist die junge Dorfschönheit Leesha, die sich gegen die Ehe und für das Heilen entscheidet. Mit dieser Figur geht Brett ein großes Risiko ein - viele Autoren sind daran gescheitert und haben fade, eindimensionale Gutmenschen produziert. Nicht so Brett. Irgendwie schafft er aus Leesha einen faszinierenden Charakter zu machen und die Schwierigkeiten des Dorflebens ebenso packend darzustellen wie Hofintrigen oder den Kampf gegen die Dämonen.
Der dritte Hauptcharakter ist ein junger Musiker, der viele Schicksalsschläge einstecken musste. Arlen, Leesha und Rojer begegnen sich erst gegen Ende des Buches, nahe dem Höhepunkt. Ihr Zusammentreffen und was sich daraus entwickelt wird entscheidend für das weitere Geschick der Welt.

Von mir bekommt THE WARDED MAN nicht nur 5 Sterne, sondern auch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle High Fantasyfans. Ich kann es kaum erwarten endlich Desert Spear zu lesen.

* Situation vereinfacht dargestellt
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ACHTUNG: das ist nicht Band 2!!!, 1. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Großartiges Buch, aber wer glaubt, dies sei die Fortsetzung von "The painted man" irrt. Es ist das selbe Buch mit anderem Titel. Ärgerlich. Gut, dass ich es einer (ebenfalls begeisterten) Freundin weitergeben konnte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider reichts nicht für mehr als 2 Sterne, 30. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein Typ der wirklich gerne Fantasy Bücher liest und finde es umso spannender, wenn eine Story sich über mehrere Bände zieht. Bevor ich mir das Buch zulegte habe ich mir ein paar Reviews durchgelesen (viele Gute waren dabei) und selbst eine Empfehlung eines Bekannten bekommen. Im Prinzip stand dem Lese Spaß also nichts mehr entgegen.

Leider musste ich im Laufe der Erzählung jedoch feststellen, dass das Buch mir überhaupt nicht zusagt. Und ich möchte ein bisschen resümieren, weshalb mir dieses Buch so missfällt. Ich sage hier auch ganz bewusst 'das Buch' und nicht die Geschichte, denn diese ist eigentlich von der Grundidee wirklich sehr interessant und spannend. Zuerst einmal gibt es auf der Coverrückseite eine ganz nette Einführung in die Geschichte, die Lust auf mehr macht.
Die ersten Seiten des Buches haben sich dann auch ganz gut gelesen und der Leser hat einen guten Eindruck über die Welt bekommen, in der 'the warded man' spielt. Peter Brett beschreibt sehr ausführlich, in welcher Umgebung der Hauptcharakter lebt und wie dieser mit seinen Bekannten und Freunden agiert. All das ist ein guter Anfang, um den Charakter erst einmal kennenzulernen. Als er dann durch den Dämonenangriff vertrieben wurde, dachte ich jedoch, der Anfang sei jetzt vorbei und die Geschichte kann jetzt richtig losgehen. Und genau hier setzt meine Kritik an, denn das ist meiner Meinung nach nicht passiert. Stattdessen wird ein zweiter und dritter Charakter präsentiert, wo ich das Gefühl bekam, ich fange jetzt nochmal ein neues Buch an zu lesen. Es hat mich auch gestört, dass die Hauptcharaktere so lange Zeit überhaupt nichts miteinander zu tun haben.
Schier endlose Seiten erzählt Peter Brett dann von Leesha und wie diese in ihrem Dorf lebt. Endlose Details werden einem präsentiert, viele Nebencharaktere dargestellt, die die Geschichte überhaupt nicht voranbringen. Ich denke der Leser hatte schon nach ca. 20 Seiten einen sehr guten Eindruck über Leesha bekommen, das hätte gereicht. Es fehlt an vielen Stellen des Buches eine Spannung, die den Leser bei Laune hält. Zu oft wird einfach nur über normale Alltagssituationen erzählt, ohne dass es für den Leser einen Mehrwert hat. Die einzige Spannung, welche über mehrere Kapitel aufrechterhalten wird, ist die Geschichte mit dem Steindämon. Das ist einfach zu wenig.
Die meisten Kapitel enden ohne Wendepunkt oder Spannungsaufbau. Und das finde ich total schade, denn die Hintergrundgeschichte hätte doch so viel mehr zu bieten. Ich habe mich auf jeden Fall sehr lange durch die Zeilen gequält und war schon bei der Überlegung aufzugeben. Da ich jedoch noch Hoffnung habe beim zweiten Teil, werde ich mich nochmal an diesem versuchen.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee, aber die Umsetzung... (Achtung, enthält Spoiler), 3. März 2013
Guter Start, aber die Geschichte verliert schnell ihren Reiz. Zwei Sterne gibt es für die Idee der Welt: Hier können die Menschen nur hinter Symbolen überleben. Jeder, der sich nach Sonnenuntergang außerhalb dieser teilweise sehr anfälligen Schutzräume befindet, wird von Dämonen zerfleischt. Das erzeugt vor allem am Anfang eine dichte, bedrohliche Stimmung und war eine mir neue Idee.

Leider verliert die Welt schnell ihre Schlüssigkeit. Anfangs scheint der Autor zu versuchen, Regeln aufzustellen. Leider scheint er auf halbem Wege die Lust dazu verloren zu haben, und die Dämonen können das, was die Dramatik gerade verlangt (z.B. werden am Anfang Informationen eingestreut, dass Winddämonen eine gewisse Strecke zum Landen und Abheben brauchen, später können sie plötzlich doch Punktlandungen machen). In dem Buch findet man außerdem den Fehler, den viele Fantasy-Autoren machen (und der den meisten Fantasy-Lesern egal zu sein scheint): Die Regeln für die Welt werden nicht konsequent zu Ende gedacht. Ein Beispiel ist die extrem hohe Anzahl der Dämonen, die in der Dämmerung aus der Erde kommen: Es wird mehrfach betont, dass sie auch Wild reißen. Aber angesichts der beschriebenen Dämonendichte dürfte es nach dreihundert Jahren kein einziges Insekt mehr außerhalb der geschützten Bereiche geben, denn egal wo die Helden sind, bei jeder Dämmerung materialisiert sich im Umkreis von meist wenigen Metern mindestens ein Dämon.

Auch fühlt es sich falsch an, dass die Menschen sich offenbar so wenig organisiert oder ausprobiert haben. Ständig ertappt man sich bei Gedanken, die anfangen mit „Warum hat noch nie jemand...“. Der Held findet z.B. im Laufe der Geschichte eine Waffe aus alten Zeiten, die die Dämonen töten kann, in einer verlassenen Stadt in der Wüste, die zwar schwer zu erreichen ist, aber von der Jahrhunderte viele wussten, wo sie liegt. Warum ist vorher keiner auf die Idee gekommen, dort mal hinzugehen? Weitere Beispiele: Eine andere Figur stellt fest, das man mit Geigenmusik die Dämonen manipulieren kann. Offenbar hat vorher niemand aus dem Fenster geguckt, wenn drinnen musiziert wurde. Wissen über Schutzzeichen wird in den Städten gehortet und nicht geteilt. Und mein Lieblingsaufreger: eine alte Heilerin hat eine Art Napalm, das eine bestimmte Dämonenart töten kann (in einer Welt, in der die Dämonen als unbesiegbar gelten) und teilt diese Information nicht, weil das böse männliche Geschlecht mit diesem Wissen Schaden über die Welt bringen würde – während die Menschheit schrumpft und auszusterben droht!!!

Peter V. Bretts Versuch einer Charakterisierung ist eine Stereotypensammlung. Die Nebenfiguren sind sehr einseitig dargestellt und dienen nur der ihnen zugeschrieben dramaturgischen Rolle. Der Junge, mit dem die weibliche Hauptfigur anfangs verlobt war, entpuppt sich natürlich als notgeiler Lügner, damit die Heldin ohne größeren inneren Konflikt ihre Karriere als Heilerin einschlagen kann. Auch ihre Mutter ist geradezu lächerlich fies. Die Kindheitsfreundinnen der Heldin wollen alle nur schnell heiraten und Kinder bekommen. Ähnlich ist es mit dem männlichen Helden: Seine Jugendfreundin denkt nur ans heiraten, sein Vater ist feige und macht leere Versprechungen, sein Runen-Lehrmeister ist ein uneigennütziger Gutmensch, Herrscher sind grundsätzlich korrupt und nur an kleinen Intrigen und Geld interessiert... Alles Schwarzweiß. Man hat nie das Gefühl, die Nebenrollen hätten eigene Gefühle, Motive, Wünsche. Sie sind nur platte Klischees, an denen sich zeigt, wie toll im Vergleich die Helden sind. Das bewirkt, dass auch die Welt sich eher leblos anfühlt.

Viel mehr Tiefe haben die Helden leider auch nicht. Sie sind Klischees, die man aus tausend anderen mittelmäßigen Fantasyromanen kennt. Sie sind gutaussehend, unglaublich talentiert, sind im Vergleich zu den Nebenfiguren moralisch unfehlbar und bewältigen bereits als Kinder Aufgaben, die für die meisten Erwachsenen unmöglich wären (z.B. auf sich gestellt in der dämonenverseuchten Wildnis überleben, innerhalb einer Woche so viel übers Heilen lernen wie ältere Mädchen in Jahren...).

Und das schlimmste: fast alles dreht sich auf primitivste Weise ums andere Geschlecht. Zwar scheint die Gesellschaft durch die starke Dezimierung durch Dämonen viel Wert auf Reproduktion zu legen (Ehe und frühe Schwangerschaften werden als erstrebenswert angesehen). Es scheint aber, als müssten sich die Helden durchgehend vor zudringlichen potentiellen Partnern schützen. Die Helden wiederum betonen ständig, dass es wichtigeres gibt als Ehe und Sex, das aber wird so oft untergebracht, dass sie eben doch an nichts anderes zu denken scheinen. Zum Sex kommt es aber den größten Teil des Buches nicht, es wird nur ständig darüber geredet. Und wenn die weibliche Hauptperson, eine gestandene Heilerin Ende zwanzig, anfängt zu weinen, wenn sie auf ihre Jungfräulichkeit angesprochen wird, ist das einfach nur noch skurril. Das ist Prüderie bei gleichzeitiger Überhöhung des Sex-Themas, „Twilight“ im Fantasy-Gewand mit altbekannter bigotter Sexualmoral.

Spätestens, wenn die männliche und die weibliche Hauptfigur in der Sekunde übereinander herfallen, wenn sie das erste Mal alleine sind, nimmt diese Sex-Zentrierung lächerliche Züge an. Erstens kennen sich beide erst ca. zwei Tage. Zweitens ist es angesichts vorheriger Entwicklungen komplett „out of character“ (die Heldin wurde erst wenige Tage vorher durch eine Gruppenvergewaltigung entjungfert und der Held hatte bis dato seine Libido seinen Zielen immer untergeordnet). Drittens vergessen beide komplett die Regeln ihrer eigenen Welt und werden beim Sex fast von einem Dämonen gefressen, weil sie sich ohne Schutzzeichen kurz vor Sonnenaufgang im Wald wälzen.

Fazit:
Zwei Sterne gibt es für die spannende Welt, die Brett entworfen hat: Dämonen, die Nachts Menschen jagen und die nur durch Schutzzeichen abgehalten werden können. Aber spätestens nach der Hälfte des Buches wird deutlich, dass die Charaktere nicht über Klischees hinausgehen und die Welt bekommt immer größere Logik-Lücken. Schade, denn der Anfang der Geschichte und die Grundidee ist vielversprechend. Aber der Hype um dieses Buch ist mir unverständlich.
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5.0 von 5 Sternen Sehr spannend!, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch das ich schon vor längerer Zeit auf Deutsch gelesen hatte, und mir nun noch auf Englisch zulegen musste. Eine sehr spannende Geschichte, man möchte einfach wissen, wie es weiter geht, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Einzig störend sind die vielen Wechsel der Charakterblickpunkte, durch die man oft doch noch länger warten muss um zu erfahren, was denn jetzt mit dem Charakter passiert. Das ändert aber nichts daran, dass es ein super Buch ist mit sehr toller und interessanter Geschichte, auf jeden Fall sehr empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Demon Cycle, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Warded Man: Book One of The Demon Cycle (The Demon Cycle Series) (Kindle Edition)
Eine Trilogie die sich wirklich gelohnt hat.(und hoffentlich noch, in Form von Fortsetzungen lohnen wird)
Ich schreibe erst jetzt eine rezension über dieses Buch weil ich warten wollte bis ich alle Büchercder vorläufigen Trilogie durch habe.
Ich muss sagen, dass ich diese Reihe extrem fesselnd fand und spannend geschrieben, mit unerwarteten Wendungen.
Ich kann die Reihe nur jedem ans Herz legen der gerne fesselde Fantasy liest und sich Tiefgang in der Vorstellung der Charaktere bietet.
Denn genau das Bietet diese Reihe. Sie erzählt die Geschichten der einzelnen Charaktere von Kindheit an und man erlebt die späteren treffen dann auch aus den verschiedenen Perspektiven. Ein Stil den ich selten so erlebt habe, den ich aber sehr interessant fand. Allerdings merkt man aber auch, dass dadurch zwischendurch auch ein wenig fahrt rausgenommen wird.
Mich stört dies nicht besonders aber es sollte Erwähnt werden für alle die so etwas abschreckend finden.

Setting(Die Welt und dessen Aufbau): 5Sterne
Story: 4 Sterne (ich hätte mir hier noch ein wenig mehr Input aus der Dämonenwelt gewünscht.
Stil:5 Sterne (Ist sicherlich nicht jedermanns Sache aber genau mein Fall)

Leuten denen dieses Buch gefallen hat und die gerne Englische Autoren im original lesen lege ich Fiona McIntosh ans Herz
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5.0 von 5 Sternen At first I actually thought..., 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... I would never be able to finish this book... It took me a few chapters to wrap my head around the characters and their world. At one point I remember that I was actually thinking about stopping to read. I am so glad I kept on reading. It turned out, that THE WARDED MAN is a page turner ;-) After I started loving the story, I couldn't put the book aside.
Right after finishing this book I ordered the second book of the demon cycle and was so happy when the third book came out. Now I am waiting for the fourth to be released. It drives me crazy, to not know how the story will continue since Brett leaves so many things open at the end of his books.
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4.0 von 5 Sternen The warded man, 11. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das erste Buch habe ich in kurze Zeit verschlungen- Die Geschichte ist kurzweilig, spannend, und auf jeden Fall sehr empfehlenswert!!
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4.0 von 5 Sternen gute Idee, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Warded Man: Book One of The Demon Cycle (The Demon Cycle Series) (Kindle Edition)
Gut geschrieben mit einigen interessanten Ideen, die es heute im Bereich Fantasy ja nur noch selten gibt. Leider scheinen die Folgebücher eher schlechter zu werden als besser.
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4.0 von 5 Sternen Herausragende Sprache, aber mit enttäuschendem Bruch am Ende (Achtung Spoiler), 16. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Idee: Grandios, originell, reißt ziemlich schnell in die düstere, bedrohliche Welt. Eine Wohltat. Die Ankündigung "episch und düster", weswegen ich mir das Buch gekauft habe, wird zu 100% erfüllt.

Action: Gleich im 2. und 3. Kapitel geschehen schreckliche Dinge, die meisterhaft vorangekündigt (es wird dunkel, Regen setzt ein, Hund läuft weg), und durchgeführt werden (Tod der Mutter, erstes Zusammentreffen mit One-Arm). Sehr gelungen die verschiedenen Duelle und Fast-Duelle mit One-Arm. Mein Liebling ist das Duell in der Wüste: "Arlen rose as One-Arm did." - Gänsehaut.

Sprache/Bilder: Bretts Sprache ist herausragend präzise. Klug gesetzte Adjektive, Adverbien, Verben und Substantive erzeugen scharfe Bilder - ich war immer Teil der Welt, zwar als Zuschauerin, nicht als Arlen, aber das tat dem Vergnügen keinen Abbruch.

Charaktere: Ich bin Arlen mit Freude überall hin gefolgt und fand ihn glaubwürdig und anrührend. Auch Rojer ist gelungen, wenngleich er noch nicht voll in Erscheinung tritt (besonders anrührend seine Erinnerungen an den letzten Satz der Mutter). Man merkt, dass der Autor Arlen am liebsten mag.
Leesha aber wirkt sehr konstruiert. Ich stimme mit anderen Rezensenten überein, dass viele Klischees über eine ideale Weiblichkeit einfließen. Anstrengend und moralisierend. Da aber die Figuren insgesamt recht gut gelungen sind, konnte man darüber hinwegsehen und blieb dennoch in der Geschichte drin. Was ich sehr schade finde, ist, dass die Figuren viel zu früh zusammengeführt werden. In Anbetracht der Gesamtlänge des Werks hätte ich mir erwartet, dass sich die Figuren eine Weile alleine durchkämpfen müssen, um dann in einem Zwischenhöhepunkt zusammenzufinden, gemeinsam gegen die Dämonen aufzubegehren, und einen Endkampf herbeizuführen. Arlen wird viel zu schnell der neue "Anführer" - seine Rolle als Kriegsführer wirkt konstruiert, flach, und schon für eine Verfilmung geschrieben (vollkommen legitim, aber wird der Charaktertiefe vom Anfang nicht gerecht). Hier fließen wiederum idealisierte (Film?-)Vorstellungen eines männlichen Helden ein, der brüllt und Anweisungen erteilt.

Chronologie: Brett erzählt chronologisch, was mich an der "üblichen" Fantasy meist unglaublich langweilt, setzt aber sehr geschickt Rückblenden ein, die sich gut in den Erzählfluss fügen und keineswegs herausreißen - das war für mich eine sehr schöne Abwechslung und Bruch mit der Chronologie, der aber nicht irritiert. Hat mich sehr begeistert.

Leider hat mich Brett aus 2 Gründen als Leserin verloren, und das darf einem Autor unter keinen Umständen passieren:
Grund 1: Er lässt 4 Jahre aus und lässt Arlen völlig aus dem Nichts als Warded Man auftreten. Ich fand das sehr unglaubwürdig und fühlte mich betrogen um die 4 Jahre, die ich gerne miterlebt hätte - gerade Arlens Entwicklung, zu sehen, wie er immer stärker wird, war für mich mit einer der größten Genüsse im Buch. Daher gehört seine Zeit in der Wüste zu meinen Highlights - wie er im Dämonenpit mit nur einem Speer einen Dämon aus eigener Kraft und Schläue besiegt - grandios! Wie er sich durch die Wüste kämpft und nur aufgrund seines starken Willens überlebt - unfassbar! Wie er sich in der Oase erholt und tätowiert - anrührend, man will mehr!
Vielleicht tue ich der Dramaturgie Unrecht, und das alles löst sich in den nächsten Bänden auf. Ich werde mir jedoch den 2. Band nicht mehr kaufen. Ich wurde zu unsanft aus der Geschichte geschleudert, und mein Vertrauen in den Erzähler ist weg.
Grund 2: Ungefähr zur selben Zeit wird Leesha Opfer einer Gruppenvergewaltigung, die nachvollziehbar ist für ihre Charakterentwicklung: Es wird ihr somit (auf zugegeben grausame Weise) ermöglicht, ihre Hemmungen abzulegen. So ist sie fähig, mit Arlen etwas anzufangen. Jedoch ist es schwer vorstellbar, dass sie so bald wieder Lust auf einen Mann haben kann. Insgesamt habe ich den Eindruck, der Autor kann sich (im Gegensatz zu George Martin) nicht in weibliche Charaktere einfühlen, sie wirken auf mich idealisiert bzw. überzeichnet (Leeshas Mutter). Aber Respekt, dass er sich rangewagt hat - er muss nur noch etwas üben.

Fazit:
5 Sterne für die grandiose, präzise Sprache
5 Sterne für die Duelle mit One-Arm
1 Stern für Leesha, 3 für Rojer, 5 für Arlen
0 Sterne für den unsanften Bruch in der Dramaturgie am Ende des Buches - große Enttäuschung nach diesem Anfang!
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