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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend und aufwühlend, 26. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
Inhalt

Alice Howland lebt ein zufriedenes Leben. Sie ist eine anerkannte Professorin an der Harvard University und als Expertin für Linguistik reist sie von Vortrag zu Vortrag. Sie ist glücklich verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Doch plötzlich vergisst sie immer mehr Termine, verlegt ihre Sachen und findet beim Joggen nicht mehr nach Hause. Nach mehrern Arztbesuchen wird bei ihr Alzheimer diagnostiziert und der bisher unabhängigen Frau wird klar, dass diese Krankheit ihr Leben verändern, ja sogar zerstören wird. Sie hat immer mehr Schwierigkeiten sich auch nur die einfachsten Dinge zu merken, ihren Beruf muss sie bald aufgeben und man kann sie kaum noch alleine lassen...

Meinung

Wow, dieses Buch ging mir wirklich sehr nah! Man fühlt so sehr mit Alice mit, dass es manchmal unerträglich wird ihr Leiden mit anzusehen. Dabei bekommt man eine Ahnung wie schlimm es für die Angehörigen von Alzheimerpatienten ist, ihren Liebsten dabei zuzusehen, wie sie immer mehr vergessen und ihre Persönlichkeit verlieren.

Das Buch ist auch super aufgebaut. Am Anfang merkt man kaum etwas von Alice Krankheit, das gelegentliche Vergessen von Terminen und Verlegen von Sachen sieht man zunächst als Folgen des normalen Alltagsstresses an. Doch schon bald wird dem Leser schmerzhaft bewusst, dass Alice schwerwiegende Probleme hat.

Lisa Genova hat für "Still Alice" sehr genau recherchiert und sich mit verschiedenen Ärzten, die sie mit Alzheimer beschäftigen, in Verbindung gesetzt. Diese Mühe bemerkt man vor allem bei der Beschreibung der ausführlichen Tests, denen sich Alice unterziehen muss. Ich persönlich fand diesen medizinischen Aspekt besonders interessant, weil man wirklich mitbekommt wie Alzheimer diagnostiziert wird und auf welche Art und Weise die Krankheit immer weiter fortschreitet.
Auch der von Alice selbst erfundene "Butterfly-Test" zeigt den Krankheitsverlauf sehr deutlich. Sie hat sich 5 Fragen zusammengestellt und eigentlich vor sich umzubringen, falls sie eines dieser wichtigen Dinge ihres Lebens nicht mehr weiß (z.B. das Geburtsdatum ihrer Kinder). Mit der Zeit werden die Informationen immer ungenauer, bis sie eigentlich kaum mehr vorhanden sind und Alice die Fragen ohne es zu wissen falsch beantwortet. Genau da liegt nämlich das Problem, sie weiß gar nicht mehr, dass ihre Antworten falsch sind...

Auch ihre Scham zuzugeben, dass sie krank ist und Hilfe braucht, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Mit ihren 50 Jahren will sie einfach nicht einsehen, dass sie eine schwere Krankheit hat, die ihr über kurz oder lang das Leben kosten wird.

Schockiert hat mich auch, wie schnell die Krankheit fortschreitet, innerhalb von zwei Jahren wurde aus der junggebliebenen erfolgreichen Alice eine hilflose Frau, die auf ihre Angehörigen angewiesen ist.

Am meisten mitgenommen hat mich jener Teil, indem Alice ihre Kinder kaum mehr kennt, ihre Namen vergessen hat und ihr Töchter nur noch als "die Schauspielerin" und "die Mutter" bezeichnet. Ihr Sohn verschwindet ganz von der Bildfläche. Dabei hat mich fasziniert wie gut ihre Tochter Lydia mit der Krankheit ihrer Mutter umgeht. Man hatte manchmal sogar das Gefühl, dass die Krankheit die beiden wieder zusammengebracht hat.

Das Ende des Buches hat mich dann zum Weinen gebracht, denn es macht deutlich, dass man alles andere vergessen kann aber so starke Gefühle wie Liebe bleiben bis zum Tod.

Im Allgemeinen erinnert mich die Art, wie Lisa Genova die Gefühle in ihre Handlung einfließen lässt und die Tragik der Geschichte sehr an Jodi Picoult. Und das ist ein großes Kompliment!

Fazit

Ich kann kaum in Worte fassen, wie ergreifend ich dieses Buch fand. "Still Alice" lässt einen so schnell nicht mehr los! Klare Empfehlung: LESEN!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dieses Buch werde ich nie vergessen, 2. Oktober 2011
Von 
Bücherhimmel - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
Gerade habe ich die Seiten dieses Buches geschlossen und bin noch total ergriffen,von Alice Geschichte. Auch ich möchte jedem Leser der ein gutes, aufklärendes und gefühlvolles Buch schätzt sagen "Lesen Sie dieses Buch!"Es ist das Beste, was mir aus diesem Genre die letzte Zeit untergekommen ist und ich lese viel.
Alice,eine Anfang fünfzig-jährige Liguistikprofessorin aus Boston hat alles erreicht. Sie führt eine glückliche Ehe, hat drei gesunde,erwachsene Kinder und ist beruflich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Sie hält Gastvorträge an bekannten Universitäten, hat mit ihrem Mann ein Buch veröffentlich und ist stolz auf ihre hohe Gedächtnisleistung. Sie hält ihre Vorträge, ohne auch nur einmal in ihr Konzept sehen zu müssen. Doch plötzlich fällt ihr in einem Vortrag nicht die richtige Formulierung eines Wortes ein, diese Vorfälle häufen sich und als sie eines Tages nach dem Joggen nicht mehr den Weg nach Hause findet,bekommt sie es mit der Angst zu tun und sucht einen Arzt auf. Zu Anfang werden diese kognitiven Ausfälle ihren Wechseljahren und einer eventuellen Depression zugeordnet, doch mit dieser Antwort gibt sich Alice nicht zufrieden. Als ihr ein Neurologe die vernichtende Diagnose Alzheimer stellt, bricht für Alice eine Welt zusammen.

In einer sehr anschaulichen und ergreifenden Art und Weise, schildert die Autorin Lisa Genova, das Krankheitsbild Alzheimer und seine Verlaufsform. Die Gefühlswelt der Erkrankten, in diesem Falle`die von Alice, wird für den Leser sehr nachvollziebar erzählt.Auch die Belastungen , die diese Erkrankung für die Angehörigen darstellt, wird glaubhaft geschildert.
Was mir besonders gefallen hat, war, dass die Autorin die mangelnde Akzeptanz,die diese Erkrankung in der Bevölkerung erfährt
sehr deutlich macht. So läßt sie ihre Protagonistin sagen:"Hätte ich doch eine Krebserkrankung, gegen die könnte ich ankämpfen und würde von meiner Umwelt als Heldin gefeiert, so werde ich allenfalls zur "Idiotin " degradiert". Wahre Worte, die in unserem Alltag immer wieder zu beobachten sind. Hirnerkrankungen machen den Menschen Angst, lassen sie den Respekt vor Erkrankten verlieren und
sie an den Rand der Gesellschaft drängen. Dabei sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass es jeden von uns treffen kann.Nicht nur eine Alzheimererkrankung, sondern ein unglücklicher Unfall, oder eine Erkrankung und wir sind in der gleichen hilflosen und abhängigen Situation wie Alice.

Mich hat dieses Buch nachhaltig beeindruckt und ich werde es sicherlich oft empfehlen und verschenken und mich dabei über jeden Tag freuen, an dem ich gesund bin
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich glaub, ich hab das auch..., 7. Juni 2011
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
Dieses Buch ist gruseliger als jeder Horrorthriller. Eine hochdekorierte, fünfzigjährige Harvard-Professorin vergisst Wörter, lässt ihr Handy liegen, findet den Weg nach Hause nicht mehr. Weil sie sich Sorgen um ihren Geisteszustand macht, lässt sie sich untersuchen und bekommt die Diagnose, vor der sie sich am meisten fürchtet: Alzheimer.

Lisa Genova ist selbst Neurologin und arbeitet für die National Alzheimer's Association. Sie hat nicht nur ein Gebiet gewählt, mit dem sie sich hervorragend auskennt, sondern auch das Umfeld, die Harvard-Uni und ihre Angestellten. Sie lässt den Leser unglaublich intensiv und direkt am Leben der Alice Howland teilnehmen. Man erschrickt furchtbar, wenn man miterlebt, dass Alice die Toilette im eigenen Haus nicht mehr findet und sich wie ein kleines Kind hoffnungslos verloren fühlt. Die Untersuchungen werden detailliert beschrieben, unwillkürlich macht man die Gedächtnisübungen mit und erschrickt schon wieder: ich hab's mir auch nicht merken können. Das Gruseligste überhaupt ist jedoch, dass Alice gar nicht alle Veränderungen mitbekommt, die mit ihr vorgehen. Kurz nach der Diagnose erstellt sie sich einen Selbsttest mit fünf einfachen Fragen. Wenn sie sie nicht mehr sicher beantworten kann, will sie sich umbringen, bevor die Krankheit sie erledigt. Ihre Antworten werden zunächst unpräzise, später zunehmend falsch, doch sie erkennt es nicht mehr. Halluzinationen, Angstzustände, Misstrauen gegenüber ihren nächsten Angehörigen, die möglicherweise eine noch schlimmere Zeit durchmachen als sie selbst, lassen den Leser wünschen, so etwas nie erleben zu müssen. Unbedingt lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist der Mensch sein Gedächtnis?, 31. Dezember 2010
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
Alice ist erfolgreiche Professorin für Psychologie an der Univerität Harvard, als bei ihr im Alter von 50 Jahren Alzheimer diagnostiziert wird. Am Anfang kann sie es nicht recht glauben. Zwar musste sie schon einige unangenehme Situationen durchstehen, in denen sie Wörter vergessen hat, plötzlich nicht mehr wusste, wie sie nach Hause kommen sollte, oder sich nicht mehr an Menschen erinnern konnte, aber kann die Ursache dafür nicht auch woanders liegen? Leider nicht. Und so wird in diesem Roman der langsame, und doch viel zu schnelle, Verfall von Alice dargestellt. Vielleicht ist "Verfall" zu allgemein. Denn nicht alles verfällt. Zwar kann sie schon bald nicht mehr richtig lesen und schreiben, sie vergisst allmählich, wie ihre Kinder heißen und letztlich sogar, wer ihr Mann ist. Gewohnte Wege der Kommunikation gehen zugrunde. Aber für sie bleiben andere Wege. Sie kann in Situationen immer noch die emotionale Aussage herauslesen, selbst wenn sie nicht versteht, worum es im Detail geht. Auch wenn die Erinnerungen gehen, bleibt der Augenblick für sie. In dem ist sie irgendwie noch ein Ich. Und auch wenn dieser Augenblick schnell vergessen wird, war er im erlebten Moment wichtig und identitätsstiftend.
Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen. Besonders am Anfang fand ich es allerdings für einen Roman etwas übermäßig gefüllt mit medizinischen Fakten und Untersuchungsmethoden. Natürlich erfährt man so eine Menge über Alzheimer, aber ein Roman sollte nicht unbedingt ein Ratgeber sein. Ansonsten hat die Autorin die Gedanken- und Erlebenswelt von Alice gut getroffen. Auch der Umgang ihrer Umwelt mit der Krankheit ist gut dargestellt. Besonders der Kampf des Ehemannes, sich ein eigenes Leben zu erhalten, ohne Alice aufzugeben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr treffend geschrieben, 19. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
sehr wahrheitsgetreu und super schön geschilderte Geschichte über eine Harvardprofessorin, die schon im Alter von 49 mit Alzheimer zu kämpfen hat. Diese Krankheit kann jeden treffen. Die Autorin hat sich sehr genau damit beschäftigt und recherchiert. Ich habe sehr viel über diese Krankheit erfahren und ich verstehe wie sich jemand fühlt, der von Alzheimer betroffen ist. Mitten im Leben, auf dem Höhepunkt ihrer Kariere, wird Alice unfreiwillig von ihrem Leben immer mehr herausgerissen. Sehr interessant und spannend geschrieben, liest sich sehr gut, die Autorin beschreibt hervorragend wie sich jemand selbst fühlt, der davon betroffen ist, wie die Familie, Verwandte, Freunde Kollegen sich verhalten und wie Alice das empfindet. Für Interessierte eine Mußlektüre.
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5.0 von 5 Sternen Heartbreaking, 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Kindle Edition)
“Heartbreaking” – I rarely use that word to describe a book. I used to associate it with tawdry romance in the style of Twilight-novels and made it an art-form to avoid books that had been classified as “heartbreaking”. I’m not that kind of woman. Overdramatized romance is something that is sure to drive me away over the course of a few scenes.

In the case of Lisa Genova’s brilliant debut novel “Still Alice”, however, I am at a loss for a better and more concise description of her work. I started crying when I was one third into the novel and couldn’t stop until I reached the last chapter, and I assure you: Only very few of my tears were shed over the pleasantly unobtrusive love story that was hidden on the pages of “Still Alice”.

Alice Howland is a distinguished professor of psychology at Harvard. She is a luminary in her field, a great teacher, a not-so-easy mother (at least not on the daughter that has chosen a path offside higher education), a patient and understanding wife to a similarly gifted professor of cellular biology, a woman in excellent physical shape for her age. Her life is organized around business trips to conferences all over the world, lectures, research, and her family. When she turns fifty, odd incidences accumulate in her every-day-life: she contemporarily loses single words, misplaces the occasional item, gets lost while running in a place she has known for over twenty years. Alice is worried. She consults a doctor, various hypothesis come up: menopause, stress, sleep deprivation. None of these actually applies to Alice. Her slip-ups – both in language and memory – worsen. She seeks the help of a neurologist and within a few months is confronted with an unchallengeable diagnosis: Early-onset Alzheimer’s disease.

“Still Alice” tells the story of Alice Howland being disassembled by her disease. Over the course of a semester, she is not able to teach anymore, doing research follows swift. She laves Harvard and feels aloof from her life. Her family supports her best as they can. Nevertheless, Alice’s mind deteriorates. She feels outcast of her former society: Pretty much all of her recent colleagues avoid her, she’s not taking part in discussions any more. The day comes when she sees her acting daughter in a play and cannot place herself in any relation to her. She’s not able to read novels, later watch movies, take part in a conversation. Her perception fails her repeatedly. Alice dissolves into a string of failures of both memory and language.

The overwhelming emotional power of “Still Alice” stems from Lisa Genova’s decision to let Alice herself be the narrator of her story. That is a bold choice and a complicated one: Alice’s life is disintegrating into incoherent fragments; a story told by her is likely to be subject to the same fate. Is such an approach working? It is. It is the mixture of brutally honest personal story-telling and the reader’s memory, which is – on contrast to Alice’s – just working fine, that makes “Still Alice” an almost unbearable read. I could list two dozen brilliant scenes, where I found myself nodding and just thinking: Exactly, but I will refrain from that and just point out a few to you: Alice frantically searching her own house for the bathroom but ending up in the same storeroom over and over again, finally starting to cry in frustration and peeing herself; Alice not recognizing a black rug on the floor, thinking it is a hole in the ground and sceptically avoiding it the whole time; Alice forgetting about the death of her mother and sister and observing that her husband stays suspiciously calm when telling her that they passed away, concluding to herself: “He’s known that for a long time and did not tell me – I cannot trust him.”; Alice taking part in a lunch seminar at Harvard for one of the last times, making a very bright remark and being admired for it by the whole audience, then forgetting about it, seeing the slide again that triggered the remark in the first place, repeating it and earning no approval for her thought whatsoever, feeling left out and superfluous.

“Still Alice” is a 400-page-long aggregation of such and similar scenes, depicting the collapse of an extraordinary life. It forces you to see and experience the world as Alice Howland, and thus helps you to understand the hell that early-stage Alzheimer’s is for the concerned people. How can you endure this torture? By Alice being an exceptionally amiable narrator; by some small happy-ends being woven into the story; and by Lisa Genova never letting her tone of narration slip up into the realms of the melodramatic or overly philosophical, which would have been pretty easyy because, hell yes: Being confronted with Alzheimer’s disease raises a whole bunch of uncomfortable and pretty fundamental questions. But Genova leaves it to the reader to identify these questions and ponder about them. This, for me, is one of the most fundamental characteristics of literature, or any other form of art in general.

Some words about Genova’s dealing with the formal elements of a novel:

Plot: Straight-forward. Genova does not venture into any kind of literary experiments, making “Still Alice” a smooth and fast-paced read that, for me, was almost impossible to put away.

Characters: Three-dimensional in every aspect. Neither Alice nor her disease are treated in a black-and-white fashion. The impact of her diagnosis on her family is portrayed authentic. Genova’s cast behaves deeply human and does not mask any reaction or feeling for the sake of the reader’s well-being. I repeat: A bold choice that will not do for everyone.

Storytelling: Straight-forward and adequate for the chosen topic. Genova could easily have used different point of views, she could have gone for more abstract and complicated schemes of storytelling, but she didn’t. She stays with Alice for almost the whole novel, and that is what gets to you. I especially admired one scene at the very end of the book: Alice is surrounded by “women” and “men”, none of them have a face or a name. For a few paragraphs, the reader is as lost as Alice: Who are these people? What do they want? Why are they talking to Alice? Did I, the reader, miss something important earlier on? It’s just a very short scene and maybe it has another impact on another reader, but for me it worked perfectly. There’s a lot more of similar scenes found in “Still Alice”, small scenes each of them, but each also triggering a powerful emotional response.

Linguistic Style: Fluent, well readable, appropriate. Although Lisa Genova studied neurosciences at Harvard herself, her expert knowledge never interferes with her story; every of the few technical terms is explained sufficiently, lecturing never occurs. “Still Alice” is about Alice and not about the neurobiological background of her disease.

Conclusion: “Still Alice” is one of the best books I ever read and definitely the one that shook me up the most. However, I have a weakness for psychologically sound character studies, whereas I am not at all interested in philosophical literature – leave the thinking to me, just push me head over heels into a new set of questions, the more human, the better. I like a good story about interesting people, I like to be confronted with the dark and usually hushed-up parts of humanity, and all of this is provided by Lisa Genova’s “Still Alice”. If you liked movies such as “A beautiful mind” or “Girl, interrupted”, read this novel. If you didn’t – still give it a try. Dementia, much like cancer, is something that everybody has to deal with at some point. It can’t hurt to be educated about it.
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5.0 von 5 Sternen Haunting!, 24. August 2013
Von 
M. Bonte "bookfreak" (Zoersel, Belgium) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
Although I don't have any connection with this disease, this book has haunted me for a long, long time.
Fabulously written.
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5.0 von 5 Sternen An interesting and charming book., 9. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Kindle Edition)
A thought-provoking book which gives insight into Alzheimer's, it's stages and the effect it has on the whole family. The characters are credible and one really begins to have empathy with them. Despite the serious topic, this is a charming book and a "good read".
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5.0 von 5 Sternen Alzheimers, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Kindle Edition)
this is an excellent book but slightly frightening when you get older and start thinking it could happen to you,
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5.0 von 5 Sternen Top!, 15. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Still Alice (Taschenbuch)
Wer Bücher von Jodi Picoult liest, wird dieses Buch auch sehr mögen. Es ist ähnlich aufgebaut. Die Story hier handelt über eine Frau, der Alzheimer diagnostiziert wird und wie sie und die Menschen in ihrer Umgebung damit umgehen.
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Still Alice
Still Alice von Lisa Genova
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