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4.0 von 5 Sternen Geschmäcker sind verschieden
Wer auf Blues Rock steht, der kann dieses Album abschgreiben. Für Leute die das außergewöhnliche lieben und nicht auf Mainstream stehen, sei dieses Album wärmstens zu empfehlen. Hypnothische Gitarren und fast archaische Gesänge bringen den Hörer in andere Dimensionen.
Veröffentlicht am 31. März 2007 von rarerockrecords

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "A certain Speech"
Speech, die vierte und letzte, nach dem Tod des Schlagzeugers Michael Bradley, im Februar 1972 auf dem schönen Label Brain Metronome erschienene Platte von Steamhammer, soll Gegenstand dieser Betrachtungen sein.

Zugegeben, ich habe mir die Platte damals vor allem wegen des Covers, einer Mischung aus Dalí und Kubricks '2001 ' Odyssee im Weltraum',...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2006 von Alba


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschmäcker sind verschieden, 31. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
Wer auf Blues Rock steht, der kann dieses Album abschgreiben. Für Leute die das außergewöhnliche lieben und nicht auf Mainstream stehen, sei dieses Album wärmstens zu empfehlen. Hypnothische Gitarren und fast archaische Gesänge bringen den Hörer in andere Dimensionen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN MEISTERWERK - UND DER WEGBEREITER DES DOOM-METALS!, 19. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
SPEECH ist das meisterwerk von steamhammer; und ein vorläufer des ganzen metal-genres!

bass-virtuose louis cennamo traktiert in "penumbra" (lange vor dem guten jimmy page!) sein instrument meisterhaft mit dem geigenbogen. es ist dieser titel (übersetzung: vollkommene dunkelheit), der das doom-genre vorwegnimmt...

waren steamhammer entgegen der annahme eines anderen rezensenten vorher ein solides blues-rock-unternehmen wie unzählige andere auch, avancierten sie mit "speech" zu wegbereitern; und es wird "speech" sein, wofür diese fabelhafte band in die rockgeschichte eingeht!

übrigens verstarb kurz nach veröffentlichung nicht bassist cennamo, sondern drummer mick bradley; dies aber nur nebenbei...

p.s. wer sowas mag, höre sich auch mal "sea shanties" von high tide an!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwierig...aber klasse !, 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
Obwohl es hier schon einige Rezensionen gibt, möchte ich auch gerne was zu dieser Scheibe loswerden.
Es gibt immer wieder Platten, die stark polarisieren. Diese hier zum Beispiel. Ich finde sowas grundsätzlich interessant und durchaus akzeptabel.
SPEECH, die letzte der zum Trio geschrumpften STEAMHAMMER, ist wahrlich keine leichte Kost und mit den vorherigen Werken der Band tatsächlich kaum vergleichbar. Ein Monolith, ein düsteres, pulsierendes und m.E. sehr psychedelisches Ding. Ich finde sie grandios, obwohl ich sie nicht sehr oft spiele.
Na gut, das ausgedehnte Drumsolo ist auch mir etwas zu lang und Mick Bradley war sicherlich ein begnadeter Schlagzeuger, aber weniger wäre hier vermutlich mehr gewesen. Dass der arme Mensch kurz nach den Aufnahmen an Leukämie verstarb, lässt, so makaber das auch klingen mag, diese Veröffentlichung wie eine Art Vorahnung erscheinen ("Mortal Thought" !!)
Ein faszinierendes Werk, aber mit Vorsicht zu genießen.
Das Stück "Battlements" wurde übrigens auf der ARMAGEDDON - Scheibe wieder aufgegriffen und neu arrangiert ("Buzzard") mit dem göttlichen Bobby Caldwell (ex CAPTAIN BEYOND) am Drumset.
Tja...einfach so empfehlen kann man SPEECH wohl nicht, also bloß nicht blind kaufen, empfohlen sei aber auf jeden Fall sie mal anzutesten. Und dann heißt es: Wow !! Oder Au Weia !! Polarisierend halt...
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "A certain Speech", 29. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
Speech, die vierte und letzte, nach dem Tod des Schlagzeugers Michael Bradley, im Februar 1972 auf dem schönen Label Brain Metronome erschienene Platte von Steamhammer, soll Gegenstand dieser Betrachtungen sein.

Zugegeben, ich habe mir die Platte damals vor allem wegen des Covers, einer Mischung aus Dalí und Kubricks '2001 ' Odyssee im Weltraum', gekauft. Es war schwer und fast ein auswegloses Unterfangen, diese Platte im Gespräch mit Freunden zu verteidigen. Die drei Vorgängeralben von Steamhammer waren allesamt geniale Scheiben, eine besser als die andere, spitzenmäßig gute Musik. Blues-Rock war Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre einfach angesagt. Darüber hinaus haben Steamhammer in Deutschland viele glänzende Auftritte gehabt. Vielleicht hat man sie hier sogar mehr geliebt als in ihrer Heimat England.

Und dann erschien 1972 diese unsägliche, in mancherlei Hinsicht enttäuschende Platte 'Speech'. Welch ein bedeutungsschwangerer Titel! Außerdem: Dedicated to Mick Bradley. Als Verfasser der Lyrics erscheinen die mir auch heute noch unbekannten Namen Elizabeth Romilly und Karl Williams. Geht es hier um anspruchsvolle Texte? Lead-Sänger ist leider nicht Kieran White, sondern ein mir unbekannter Herr namens Garth Watt-Roy. Was war geschehen? Waren da vielleicht schlechte Drogen im Spiel? Who knows?

Die Platte besteht aus drei Stücken, die in Aufbau und Form sehr strukturiert wirken und sich den Anschein ernsthafter Kompositionen geben. Das letzte Stück, 'For against' besteht größtenteils aus einem Schlagzeug-Solo.

Schon die Titel verbreiten eine negative Stimmung. Wer im Halbschatten steht oder lebt, dem fehlen zumindest zur Hälfte Licht und Sonne. 'Penumbra', die A-Seite der LP, gliedert sich in fünf Teile, die auf meiner CD leider nicht einzelnen ausgewählt werden können. Um das Stück 1d) zu hören, muss ich mit 1a) beginnen, was äußerst ärgerlich ist.

Denn 'Penumbra' beginnt mit einer eher nervigen Einleitung, 'Entrance' genannt. Dieses Eingangsstück belästigt den Hörer mit schrägen Streicherorgien, die vermutlich nicht auf Geigeninstrumenten, sondern auf Bass und Gitarre gespielt wurden. Kein Wohlklang und darüber hinaus auch nicht sonderlich interessant, zudem mit ca. drei Minuten zu lang.

Dieses eher ärgerliche Intro geht nahtlos über in ein schnell und druckvoll heruntergedroschenes Gitarrengewitter, das trotzdem melodiös ist. Treffender Titel: 'Battlements'. Besser hätte man es nicht bezeichnen können. Nach etwa zwei bis drei weiteren Minuten folgt auf diese Schlacht, die den Hörer erwartungsvoll stimmt, eine langsamere, getragenere 'Passage to Remorse'. Tempo und Gesang geben dem im Titel genannten Gefühl der Reue bestens Ausdruck. Die gedrückte Trauerstimmung wird durch Chorgesang im Hintergrund verstärkt. Das Tempo steigert sich jedoch im weiteren Verlauf. Auch das Zusammenspiel mit dem Schlagzeug, das einen Marschrhythmus vorgibt, und einem filigranen Bassgezupfe kann überzeugen. Die Gitarre trägt die Melodie, dies allerdings mit dem Stilmittel der Wiederholung. Variation entsteht durch Verzerrung der Klangfarben oder Veränderung der Tonhöhe. Insgesamt vielleicht ein wenig zuviel des Guten. Mehr Abwechslung und weniger Monotonie wären durchaus wünschenswert gewesen.

Ein Paukenschlag leitet das beste und schönste Stück der Platte ein, im Grunde genommen das einzige, das ich hier mit dem Namen Steamhammer verbinden kann. 'Sightless Substance' setzt vom Titel her zwar die verkopfte Angehensweise fort, unterscheidet sich aber wesentlich vom Rest der Platte, weil hier unbeschwert krautiges Blues-Jazz-Rock-Feeling völlig entspannt zelebriert wird. Natürlich dominiert die Gitarre, aber sie harmoniert bestens mit Bass und Schlagzeug. Hier und nur in diesem Stück klingt die Band m.E. nach Steamhammer. Schade nur, dass die Stimme von Kieran White fehlt. Leider endet die A-Seite mit dem für meinen Geschmack völlig enttäuschenden 'Mortal thought'. Schöner Gesang zwar, aber das Stück wird geradezu zersägt von unerträglich oft wiederholten, mit Bogen gestrichenen Bass-Attacken, die bereits nach wenigen Wiederholungen einfach ätzend klingen und ein unwiderstehliches Verlangen nach Ruhe und Erholung auslösen.

Zusammenfassend: 'Penumbra' enthält einige schöne Passagen, hat jedoch einen eher hässlichen Anfang und ein ebensolches Ende.

Die B-Seite beginnt mit Telegram (Nature's Mischief), das mit ca. 12 Minuten längste Stück, das wahrscheinlich als Höhepunkt der Platte gedacht war. Passend zum Titel entfaltet der Sänger ein umfangreiches Mitteilungsbedürfnis, wiederum verstärkt durch Chorstimmen im Hintergrund. Der vermutlich problemorientierte Text (Nature's Mischief) bleibt mir leider größtenteils verschlossen.

Das Stück selbst funktioniert nach dem Aufbauprinzip der Aufeinanderfolge von schnellen und langsamen, lauten und leisen Passagen. Hinzukommt etwa in der Mitte wieder ein getragener Marschrhythmus, der nach etwa 9 Minuten fast verstummt, um schließlich und unerwartet in das wilde Rock-Motiv des Anfangs umzuschlagen, bevor das Stück dann wiederum leise ausklingt - 'slightly fading away'. Ende und Anfang entsprechen sich somit weitgehend.

Nicht schlecht und durchaus hörenswert. Dies ist jedoch kein Blues-Rock, wie man ihn von den vorherigen Platten kennt, sondern vielleicht eher als 'progressive Rockmusik' (?) zu bezeichnen.

'For against' beginnt ebenfalls mit einem leisen Gitarren-Intro das sich schnell steigert und beschleunigt, um nach etwa 2 bis 3 Minuten in ein Schlagzeug-Solo überzuleiten, welches etwa 8 Minuten dauert und abrupt endet. Fast wie nachträglich zur Abrundung an das Ende gefügt, erklingen danach noch einmal zusammen in einem kurzen, das Intro aufgreifenden, abschließenden Thema Gitarre und Bass, ohne Schlagzeug.

Trotz einiger Ungereimtheiten und trotz des in gewisser Weise enttäuschenden Gefühls, dass sich hier innerhalb weniger Monate ein radikaler Bruch mit der früheren Spielweise vollzogen hat: dennoch 3 von 5 Punkten auf der Skala für Sammler und Hardcore-Fans. Um es mit einem der unvergessenen Steamhammer-Stücke auszudrücken: I wouldn't have thought '
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Speech Revisited", 16. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
Speech, die vierte und letzte, nach dem Tod des Schlagzeugers Michael Bradley, im Februar 1972 auf dem schönen Label Brain Metronome erschienene Platte von Steamhammer, soll Gegenstand dieser Betrachtungen sein.

Zugegeben, ich habe mir die Platte damals vor allem wegen des Covers, einer Mischung aus Dalí und Kubricks „2001 – Odysee im Weltraum“, gekauft.

Es war schwer und fast ein auswegloses Unterfangen, diese Platte im Gespräch mit Freunden zu verteidigen. Die drei Vorgängeralben von Steamhammer waren allesamt geniale Scheiben, eine besser als die andere, spitzenmäßig gute Musik. Blues-Rock war Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre einfach angesagt. Darüber hinaus haben Steamhammer in Deutschland viele glänzende Auftritte gehabt. Vielleicht hat man sie hier sogar mehr geliebt als in ihrer Heimat England.

Und dann erschien 1972 diese in mancherlei Hinsicht erstaunliche Platte „Speech“. Sie wurde dem vermutlich kurz nach den Aufnahmen verstorbenen Schlagzeuger Mick Bradley gewidmet. Als Verfasser der Lyrics erscheinen die mir unbekannten Namen Elizabeth Romilly und Karl Williams. Lead-Sänger ist leider nicht mehr Kieran White, sondern ein mir unbekannter Herr namens Garth Watt-Roy. Bei den Danksagungen erscheint unter anderem der Name des ehemaligen Yardbirds-Sängers Keith Relf. Auch am Bass gab es eine Umbesetzung. An die Stelle von Steve Davy war Louis Cennamo getreten.

Was war geschehen? Who knows?

Die Platte, bzw. CD besteht aus drei Stücken, die in Aufbau und Form sehr strukturiert wirken und sich den Anschein ernsthafter Kompositionen geben. Schon die Titel verbreiten eine eher gedrückte Stimmung.

„Penumbra“, ursprünglich die A-Seite der LP, gliedert sich in fünf Teile, die auf meiner CD leider nicht einzeln angewählt werden können. Um das Stück 1d) zu hören, muss ich mit 1a) beginnen, was man durchaus beanstanden kann. Denn „Penumbra“ beginnt mit einer eher nervigen Einleitung, „Entrance“ genannt. Dieses Eingangsstück besteht aus schräg klingenden Streichersätzen, die vermutlich nicht auf Geigeninstrumenten, sondern auf Bass und Gitarre gespielt wurden. Das ist keine leichte Kost und auch kein Wohlklang, zudem mit ca. drei Minuten etwas zu lang.

Dieses eher ärgerliche Intro geht nahtlos über in ein schnell und druckvoll heruntergedroschenes Gitarrengewitter, das trotzdem melodiös ist. Treffender Titel: „Battlements“. Besser hätte man es nicht bezeichnen können. Auf diese Schlacht, die den Hörer erwartungsvoll stimmt, folgt eine langsamere, getragenere „Passage to Remorse“. Tempo und Gesang geben dem im Titel genannten Gefühl der Reue bestens Ausdruck. Die gedrückte Stimmung wird durch Chorgesang im Hintergrund verstärkt. Das Tempo steigert sich jedoch im weiteren Verlauf. Auch das Zusammenspiel mit dem Schlagzeug, das einen Marschrhythmus vorgibt, und einem filigranen Bass kann überzeugen. Die Gitarre trägt die Melodie, dies allerdings mit dem Stilmittel der Wiederholung. Variation entsteht durch Verzerrung der Klangfarben oder Veränderung der Tonhöhe. Insgesamt vielleicht ein wenig zuviel des Guten. Mehr Abwechslung und weniger Monotonie wären durchaus wünschenswert gewesen.

Ein Paukenschlag leitet das beste und schönste Stück der Platte ein, im Grunde genommen das einzige, das ich hier mit dem Namen Steamhammer verbinden kann. „Sightless Substance“ setzt vom Titel her zwar die verkopfte Angehensweise fort, unterscheidet sich aber wesentlich vom Rest der Platte, weil hier unbeschwert krautiges Blues-Jazz-Rock-Feeling völlig entspannt zelebriert wird. Natürlich dominiert die Gitarre, aber sie harmoniert bestens mit Bass und Schlagzeug. Hier und nur in diesem Stück klingt die Band m.E. nach Steamhammer. Schade nur, dass die Stimme von Kieran White fehlt. Leider endet die A-Seite mit dem für meinen Geschmack enttäuschenden „Mortal thought“. Schöner Gesang zwar, aber das Stück wird geradezu zersägt von wiederholten, mit Bogen gestrichenen Bass-Attacken, die bereits nach wenigen Malen ein gewisses Verlangen nach Ruhe und Erholung auslösen.

Zusammenfassend: „Penumbra“ enthält einige schöne Passagen, hat jedoch keinen überzeugenden Anfang; gleiches gilt für das Ende.

Das nächste Stück, Telegram (Nature’s Mischief), das mit ca. 12 Minuten wahrscheinlich als Höhepunkt des Albums gedacht war, eröffnete die B-Seite der LP. Passend zum Titel kommt hier vor allem auch der Sänger zum Einsatz, verstärkt durch Chorgesang im Hintergrund. Der vermutlich problemorientierte Text (Nature’s Mischief) bleibt mir leider größtenteils verschlossen.

Das Stück selbst funktioniert nach dem Aufbauprinzip der Aufeinanderfolge von schnellen und langsamen, lauten und leisen Passagen. Hinzukommt etwa in der Mitte wieder ein getragener Marschrhythmus, der nach etwa 9 Minuten fast verstummt, um schließlich und unerwartet in das wilde Rock-Motiv des Anfangs umzuschlagen, bevor das Stück dann wiederum leise ausklingt - „slightly fading away“. Ende und Anfang entsprechen sich somit weitgehend.

Nicht schlecht und durchaus hörenswert. Dies ist jedoch kein Blues-Rock, wie man ihn von den vorherigen Platten kennt, sondern eher als „progressive Rockmusik“ zu bezeichnen.

„For against“ beginnt ebenfalls mit einem leisen Gitarren-Intro das sich schnell steigert und beschleunigt, um nach etwa 2 bis 3 Minuten in ein Schlagzeug-Solo überzuleiten, welches etwa 8 Minuten dauert und abrupt endet. Fast wie nachträglich zur Abrundung an das Ende gefügt, erklingen danach noch einmal zusammen in einem kurzen, das Intro aufgreifenden, abschließenden Thema Gitarre und Bass, ohne Schlagzeug.

Trotz einiger Ungereimtheiten und trotz des in gewisser Weise enttäuschenden Gefühls, dass sich hier innerhalb weniger Monate ein radikaler Bruch mit der früheren Spielweise vollzogen hat: dennoch 3 von 5 Punkten auf der Skala für Sammler und Hardcore-Fans. Um es mit einem der unvergessenen Steamhammer-Stücke auszudrücken: I wouldn’t have thought …
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1.0 von 5 Sternen Nur heiße Luft, 5. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
Diese letzte unter dem Namen Steamhammer veröffentlichte Aufnahme hat nicht viel mehr als den Leadgitarristen Martin Pugh mit der eigentlichen Band gemeinsam. In Deutschland, wo die Band sehr beliebt war, gilt diese Platte bei einigen als ihre "beste", auch in "Tapestry Of Delights" ist das so. Aber vorsicht: Steamhammer bieten hier nur heiße Luft, endlose Klanggebilde eines uninspirierten Trios (der Bassist ist glaub' ich kurz danach gestorben...), das seine besten Tage eben doch als Quintett hatte. "Steamhammer" bleibt trotzdem eine der besten britischen Bluesrockbands der späten 60er/frühen 70erJahre. Das Debüt und die dritte Platte "Mountains" sind ohne Einschränkung empfehlenswert - wobei ich persönlich das erste Album bevorzuge, weil es die einheitlichste Leistung der Band darstellt: das "eleganteste" Bluesrockalbum des spätsechziger Bluesbooms.
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1.0 von 5 Sternen heiße Luft, 17. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Speech (Audio CD)
Diese letzte unter dem Namen Steamhammer veröffentlichte Aufnahme hat nicht viel mehr als den Leadgitarristen Martin Pugh mit der eigentlichen Band gemeinsam. In Deutschland, wo die Band sehr beliebt war, gilt diese Platte bei einigen als ihre "beste", auch in "Tapestry Of Delights" ist das so. Aber vorsicht: Steamhammer bieten hier nur heiße Luft, endlose Klanggebilde eines uninspirierten Trios (der Bassist ist glaub' ich kurz danach gestorben...), das seine besten Tage eben doch als Quintett hatte. "Steamhammer" bleibt trotzdem eine der besten britischen Bluesrockbands der späten 60er/frühen 70erJahre. Das Debüt und die dritte Platte "Mountains" sind ohne Einschränkung empfehlenswert - wobei ich persönlich das erste Album bevorzuge, weil es die einheitlichste Leistung der Band darstellt: das "eleganteste" Bluesrockalbum des spätsechziger Bluesbooms.
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Speech
Speech von Steamhammer (Audio CD - 2009)
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