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301


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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen e.s.t. 301 - Svensson Nachlass Part II
.
Der Hintergrund des Albums (vgl. ***) dürfte allen Freunden des schwedischen Trios um den Pianisten Esbjörn Svensson bereits bekannt sein:
Gut ein Jahr vor Svensson tragischem Tauchunfall fand eine neunstündige völlig freie Improvisations-Session im Studio 301/Australien statt, in deren Ergebnis zunächst das erste "Nachlass"-Album...
Vor 13 Monaten von best of music veröffentlicht

versus
8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend und belanglos
Leider enttäuschend. Meiner Meinung nach ist 301 ein eher billiger Versuch, noch nachträglich vorhandenes Material zu vermarkten.
Was mich schonmal beim Öffnen der CD verwundert hat: Kein einziges Wort weist darauf hin, dass diese CD aus bereits vorhandenem Material POST MORTEM erstellt worden ist.
Anders als bei Leucocyte war Esbjörn...
Vor 11 Monaten von Georg Scholz veröffentlicht


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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen e.s.t. 301 - Svensson Nachlass Part II, 31. März 2012
Rezension bezieht sich auf: 301 (MP3-Download)
.
Der Hintergrund des Albums (vgl. ***) dürfte allen Freunden des schwedischen Trios um den Pianisten Esbjörn Svensson bereits bekannt sein:
Gut ein Jahr vor Svensson tragischem Tauchunfall fand eine neunstündige völlig freie Improvisations-Session im Studio 301/Australien statt, in deren Ergebnis zunächst das erste "Nachlass"-Album Leucocyte (2008) entstand. Dessen thematischer Blutbahnbrachialismus erfuhr von der Einordnung als neu orientierender Wegweiser über düster-mystische Vorahnung bis hin zu verstörender Dekadenz und nichtssagender Trivialität so ziemlich die gesamte Bandbreite von Wertschätzungen seitens seiner Hörergemeinde.

Nun haftet Nachlassauflagen generell der unleidliche Geruch von kommerzieller "Leichenfledderei" an und auch im vorliegenden Fall wird sich mancher Hörer fragen, ob 301 tatsächlich als zweites, ja sogar als Co-Produkt zu "Leucocyte" von vornherein von Svensson geplant war, wie in der jetzigen Produktinfo zu lesen steht. Abgesehen von durchaus anders lautend auslegbaren Aussagen zu "Leucocyte" wollen mir beide Alben weder thematisch noch musikalisch so recht zusammen passen. Das eigentliche vierteilige Leucocyte-Werk auf vorgenannter CD bezog sich im übertragenen Sinn auf die positiven körperlichen Aspekte von Leukozyten - Reinigung, Schutz und Erneuerungsprozess. Was hätte nach dem als Wandlung in die "dunkle Seite der Macht" sprich Krebsmutation künstlerisch folgerichtig entstehen müssen? Jedenfalls nicht das unbeschwertere, nahezu locker zu nennende 301.

Zwar gibt es einige Anklänge an das Vorgängeralbum, doch 301 geht teils zurück zu den ersten Anfängen und zelebriert über Strecken introvertiertes Floating, das zugleich einen ruhigen Rahmen für das gesamte Album abgibt.

"Behind the stars", ein ggf. abgetrenntes Vorspiel von Track 2, beinhaltet ein sparsames Svensson-Solo, das lediglich von verwaschener Lautmalerei und einigem ins Back gedrückten dumpfen Pauken und Bassgrummeln begleitet wird. Der Zwölf-Minuten-Track geht nahtlos in das komplett elektronisch überrauschte "Inner City, City Lights" über. Das Piano setzt in diesem zweiten Track vor allem Eingangs eher Akzente auf Berglunds Bassbasis, wird später eigenständiger, während Öström durchweg einen gleichmäßigen Klangteppich anrührt. Erst zum Ende hin wird das Stück kurzzeitig dichter und intensiver und man begegnet dem vom Vorgängeralbum und auch von Öströms Debüt-CD her bekannten Glocken- bzw. Zeitticker-Motiv .

Das folgende "Left Lane" gibt sich erholsam akustisch jazzig, zerfällt hinsichtlich Lebhaftigkeit in eine gewisse Dreiteilung, um letztlich mit einem kurzen Basssolo abzuschließen. Dem Stück hätte von vornherein eine Kürzung des zweiten Teils u. U. besser getan. Nun gut, dafür ist es halt Improvisation pur.

Wer elektronisch zerknarzte Spaceigkeit erträgt, darf sich von "Houston, The 5th" die Ohren bebröseln lassen. Für Jazzliebhaber auf jeden Fall entbehrlich.

Der bemerkenswerte Kern und Höhepunkt des Albums, zu dem sich grob gesehen alles eher hintergründig formatierend aufrichtet, ist zweifellos "Three Falling Free". Part I erweist sich dabei als wenig zielstrebiges Geplänkel. Part II, das mit fast 15 Minuten längste Stück des Albums, besticht hingegen durch den starken, tranceartigen Spannungsaufbau in Crescendo-Form. Öströms alles gewittergleich überziehende perkussive Elemente stellen das eigentliche Triebmittel in diesem brodelnden Stück dar, das mit gescratchten Rhythmen endet. Es dürfte insgesamt gesehen ein Paradebeispiel für die ausgezeichnete e.s.t.-typische einhellige Klangarbeit aller Beteiligten sein.

"The Childhood Dream" - im Schlusstrack des Albums ist wiederum freies Fallen angesagt, diesmal seitens des Hörers mittels einer zum Vorstück stark kontrastierenden minimalistischen Klangoase, um nicht zu sagen e.s.t.-Easy Listening: Ein sanft verträumtes Kuscheln zwischen Svensson und Berglund, womit sich der lyrisch ruhige Rahmen des Albums schließt.

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Zur Komplettierung ihrer Sammlung ist dieses Album für e.s.t.-Fans sicherlich empfehlenswert.
Ansonsten blieben bei mir eher gemischte Gefühle zurück.

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Auswahl CDs der Künstler:
Leucocyte - e.s.t. Vorgängeralbum
Retrospective-The Very Best Of e.s.t. - hörenswerter Querschnitt aus den Trio-CDs, gut geeignet für Einsteiger
Live in Hamburg - e.s.t. Doppel-CD
Tonbruket - Berglund
Tonbruket-Dig It to the End - Berglund/Tonbruket
Thread of Life - Öström

.

*** = Weiteres zum Albumhintergrund vergleiche Produktinformation des Labels auf
[...]

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht ganz leichte Kost, 19. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 301 (Audio CD)
Das neue e.s.t. Album "301" sprach mich nicht gleich beim ersten Hören an. Wer die älteren Alben kennt, vermisst bei diesem Album, ähnlich wie bei "Leucocyte", die markanten Melodieführungen. Man ist gewohnt, nach mehrmaligem Hören die Themen mitzusummen. Das funktioniert bei den letzten beiden e.s.t.-Alben nicht. Die Stücke sind überwiegend geprägt durch Improvisation, manche durch sphärische Klangteppiche gestützt.
Lässt man sich aber auf dieses neue Klangkonzept ein, entdeckt man wunderbaren, experimentierfreudigen Triojazz. Je öfter ich "301" höre, um so mehr zieht mich diese Musik in Bann. Besonders empfehlenswert ist das Stück "Three Falling Free Part II", das sich aufbaut und entwickelt wie Ravels Bolero. Das zweite Highlight für mich ist das letzte Stück "The Childhood Dream". Diesem Stück fehlt ebenfalls ein einprägsames Thema, doch die Ruhe und Schlichtheit entwickelt solch eine Kraft und Tiefe, dass ich den Vergleich mit "Believe, Beleft, Below" wagen möchte.
Einzig das Stück "Houston, the 5th" erschliesst sich mir nicht. Mir bleibt gänzlich verborgen, was die Künstler mit diesem elektronischen Geknarze und Gefiepse sagen wollen?
Abschließend möchte ich sagen. Wem das vorletzte Album "Leucocyte" gefallen hat, wird auch mit "301" viel Freude haben. Die mit "Leucocyte" ihre Probleme haben, empfehle ich, das Abenteuer "301" zu wagen. Laut und oft anhören. Es macht klick und man kann nicht mehr ohne dieses Album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute CD, 22. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 301 (Audio CD)
Hab E.S.T. komplett verschlafen und erst mit der Leucozyte angefangen, die ich nach konzentriertem Hören nicht behalten wollte.
Die vorliegende CD (301) hat mich dann doch umgehauen.
Klar, Musik ist Geschmacksache. Einmal mehr bin ich überrascht, meine Meinung über diese Band komplett revidieren zu müssen.
Es kann sogar sein, dass ich mich aus der 301 Erfahrung genötigt sehe der Leucozyte eine neue Chance zu geben.

Die CD ist sehr meditativ, ambient-artig, manchmal etwas redundant und eintönig. Dennoch gibt es sehr präsente Elemente mit viel Drive.
Die Zusammenstellung der einzelnen Leider finde ich extrem gelungen. Hat was von Spannungsbogen, der langsam anhebt - eine Climax findet - um dann wieder in friedlichere Gefilde einzumünden.
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5.0 von 5 Sternen Grandios, 14. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 301 (Audio CD)
Wer sich für die Leucocyte erwärmen kann, dem sei hier Zugreifen geraten. Der Stil ist relativ ähnlich und alles in allem eine spannende und nicht alltägliche Jazzaufnahme von EST, die einem mit öfterem Hören immer mehr begeistert und fasziniert.
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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend und belanglos, 13. Juni 2012
Von 
Georg Scholz (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 301 (Audio CD)
Leider enttäuschend. Meiner Meinung nach ist 301 ein eher billiger Versuch, noch nachträglich vorhandenes Material zu vermarkten.
Was mich schonmal beim Öffnen der CD verwundert hat: Kein einziges Wort weist darauf hin, dass diese CD aus bereits vorhandenem Material POST MORTEM erstellt worden ist.
Anders als bei Leucocyte war Esbjörn Svensson NICHT bei der Erstellung der CD beteiligt. Diese CD ist daher meiner Meinung nach NICHT von E.S.T. !!

Auch irgendein Wort über die Hintergründe der CD und über Esbjörn wäre schön gewesen. Doch nichts dergleichen findet sich.

Zur Musik selbst: Die CD ist höchstens dann interessant, wenn man E.S.T. bereits gut gekannt hat. Neueinsteigern rate ich definitiv ab - Bitte greift lieber zu "Live in Hamburg"!!
Wenn man E.S.T. gekannt hat, dann ist natürlich interessant, den drei zuzuhören, doch ist das Ergebnis auf dieser CD nicht beeindruckend, sogar eher belanglos. Das Material stammt ja aus denselben frei improvisierten Sessions, aus denen dann später auch Leucocyte zusamengestellt wurde. Die war auch tatsächlich sehr stark und überraschend; doch gelingt sowas nach meiner eigenen Erfahrung Meinung nicht so oft. Bei frei improvisierter Musik ist oft nur eine einzige Aufnahme unter Hunderten brauchbar.

Esbjörn war ein Komponist und hatte ein sicheres Gespür für Strukturen und Zusammenhänge; er konnte wunderschöne Melodien und Harmonien komponieren und darüber grosse Bögen spannen, er konnte Geschichten erzählen. Das war auch bei Leucocyte der Fall, in dem Fall wurde aus bestehendem Material eine CD "komponiert". Doch bei 301 erkenne ich das nicht. Ich kann mir definitiv nicht vorstellen, dass Esbjörn diese Aufnahmen für eine CD ausgewählt hätte. Ich bin überzeugt, er hätte anders entschieden oder sie würde ganz anders klingen.

Fazit: Man merkt dieser CD an, dass der "Chef" nicht anwesend war.

Falls ACT in Zukunft wieder was von E.S.T. veröffentlichen will, dann wären das am besten Livemitschnitte von Konzerten.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen well..., 20. April 2012
Rezension bezieht sich auf: 301 (Audio CD)
well... interessantes album... die band hat einen eigenen sound, den man sofort wiedererkennt... höchster respekt davor!
höchsten Respekt vor der Suche nach der Weiterentwicklung des Jazzes...
Aber das ganz klingt nicht nach einem Album, sondern nach einzelnen Tracks, die halt noch irgendwo rumlagen... Ich kann mir kaum vorstellen dass EST nächstes Album so geklungen hätte...
Also bin ich hin und hergerissen zwischen Respekt vor dem was EST für den europäischen Jazz geleistet hat und einer gewissen Enttäuschung, dass dem ganzen hier der konzeptionielle Faden und damit das Leben fehlt... dass ja wortwörtlich auch nicht mehr da ist bei diesem aussergewöhnlichen Trio
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An der Grenze zur Belanglosigkeit, 18. April 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: 301 [Vinyl LP] (Vinyl)
Doch, doch, ich bin ein E.S.T. Fan und eigentlich liebe ich gerade die ruhigen und getragenen, aber doch in dem ganz eigenen E.S.T. Stil gehaltenen Stücke.
Allerdings blieb mir diesmal keines wirklich im Ohr, sind alle schön und harmonisch, aber keines mit "dem gewissem Etwas." Ein anderer Rezensent hat das so beschrieben : "zwiespältig"
Für mich : Langweilig und nicht E.S.T. typisch ( mit einer Ausnahme )
Fazit : kann man haben oder auch nicht. Schöner finde ich bei den ganz ruhigen Alben in ähnlicher Besetzung derzeit z.B. das "Tarantella" von Lars Danielsson oder die CD`s von Tord Gustafsson.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von zeit zu zeit, 6. Mai 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 301 (MP3-Download)
je nachdem wie einem gerade zumute ist kann man sich diese musik zu gemüte führen, es gibt bestimmt besseres von e.s.t zum beispiel live im fernsehen bei 3sat jazz musik nachts diversemale aufgenommen, wenn man aber mal langeweile hat und so diese typich europäische mischung aus melancholie mit hang zur depression im kopf hat, draussen das wetter schlecht ist man irgendwo warten muss auf was weiss ich was dann kann diese musik echt " geil " sein . nicht umsonst sind die musiker ja aus skandinavien währen sie aus timbuktu oder oberammergau würde sich das alles ganz anders anhören! für fans gut für leute die depressiv sind auch , wer action ( in der musik ) sucht ist hier völlig falsch !
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6 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann eigentlich nur gut sein, 30. März 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 301 (Audio CD)
Ich gebe zu, dass die CD jetzt gerade mal 15 Minuten im CD-Player läuft.
Aber das reicht für mich aus zu sagen, dass für mich der Kauf gelohnt hat und ich begeistert bin.
Ich hatte vermutet, dass die letzte CD (Leucocyte) nicht zu toppen sei, bin aber jetzt eines besseren belehrt worden. (und zwar selbst wenn die nächsten kommenden Stücke nicht so gut sein sollten...)
Genau MEIN Ding!!

Danke an ACT und EST, dass dies jetzt veröffentlicht wurde
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301
301 von Esbjörn Svensson Trio (Audio CD - 2012)
EUR 15,99
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