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am 11. März 2010
mehr durch zufall wurde ich auf diesen film aufmerksam. die inhaltsangabe klang durchaus interessant. als ich den film dann selbst angeschaut hatte, war ich sehr berührt. dieser film dürfte niemand kalt lassen. es ist in meinen augen kein thriller, eher ein sehr heftiges und verstörendes drama.
die darsteller machen ihre sache sehr gut, insbesondere maria bello kauft man ihren part blind ab. sie bringt die rolle der borderlinerin beängstigend echt rüber. aus eigenen erfahrungen kann ich sagen, daß grade die szenen mit den autoaggressiven handlungen authentischer nicht sein können.

ein film, der im grunde ein tieftrauriger liebesfilm ist. eine verzweifelte, kranke und einsame frau, deren signale von ihrem unmittelbaren sozialen umfeld nicht beachtet werden. ihr einziger verbündeter ist ein fremder, den sie über das internet kennt. es entwickelt sich eine abstrakte beziehung zwischen den beiden, die eigentlich nur ein einziges ziel verfolgt: die frau von ihren leiden erlösen... aber so eingfach ist das nicht.

tipp: unbedingt angucken und selbst eine meinung bilden.
HINWEIS: dieser film sollte nicht von menschen geguckt werden, die psychisch labil sind, selbst am borderline-syndrom leiden, und schon garnicht sollten unsensible filmfreaks sich diesen film antun. der streifen verlangt ein gewisses maß an feinfühligkeit.
22 Kommentare22 von 24 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2011
Harter Tobak. Ist das erste was einem zum Inhalt einfällt. Krank und kaputt.

Nancy ist innerlich kaputt, total zerrissen, nur auf der Suche nach Schmerz. Der Film deutet diesen Schmerz nur an, aber allein das reicht um einen Gänsehaut kriegen zu lassen. Dabei gehen aber Lust und Schmerz immer Hand in Hand. Was für andere unvorstellbar grausam ist, wünscht sich Nancy sogar.

Maria Bello leistet eine unglaubliche Performance, sie spielt die kaputte Frau so intensiv, dass man wirklich überlegen muss, ob nicht eine Nancy in ihr steckt. Meine Hochachtung.

Man fühlt sich hineingezogen in diese Welt, ist selbst gelangweilt vom eintönigen Eheleben der Stockwells und abgestoßen von Nancys kranken Phantasien.

Um noch weiter zu "verwirren", spielt der mit den Zeiten: mal denkt man, man ist aktuell bei Nancy und Louis, dann wiederum zeigt der Film Albert und Louis nach Nancy`s Verschwinden, sodass man denkt, es sei Teil des 'Spiels'. Dann gibt es Rückblenden in das Eheleben der Stockwell`s und in Nancy`s Sitzungen bei ihrer Therapeutin.

Als Manko empfand ich etwas, dass man die Beweggründe, außer Sadismus, von Louis nicht weiter erläutert bekommt, auch wenn es natürlich hauptsächlich um Nancy gehen soll. Auch von Nancys Vergangenheit und ihre "Gründe" erfährt man nur bruchstückhaft etwas. Auch warum sie Albert geheiratet hat und so lange bei ihm geblieben ist, bis es nicht mehr anders geht, wird nicht weiter erläutert.
Man weiß anfags nicht wirklich, was man von dem Film halten soll. Er wird sehr kühl und objektiv gezeigt, keinerlei gefühlvolle Einblicke, alles objektiv, ja, fast gelangweilt, wo natürlich auch der kühle Blauton hilft, in dem der Film gehalten wird. Aber dennoch sehr intensiv und nachhaltig!

Einfach top!
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Februar 2012
Jeder weiß dass es auch unglückliche Menschen gibt. Menschen denen es nicht genügt mit der weichen Rehlederpeitsche massiert" zu werden. Menschen die es nicht genug reizt über Nacht in einen viel zu kleinen Käfig gesperrt zu werden. Menschen die sich die Haut aufschneiden, oder wie sie sagen, ritzen". Oder sich versuchen umzubringen - als letzter verzweifelter Hilferuf, oder stummer Abschied aus einer Welt die nicht die ihre war.
Sehr wenige Menschen suchen jemanden der sie umbringen soll, vielleicht vorher noch quält, foltert oder sexuell benutzt um sie dann an die Schwelle dieser unbekannten Welt führt aus der es kein zurück gibt. Eine der wenigen Menschen die diesen Weg gingen war Sharon Rina Lopatka im Jahr 1996. Ihr genau geplanter Abschied aus dem Leben durch die Hand eines anderen Menschen war die Vorlage für den Film Downloading Nancy".

Downloading Nancy" hat wenig bis nichts mit Sadomasochismus zu tun, wenn man von ein paar Mausefallen, einer Zigarette und den gefesselten Händen absieht. Es geht auch nur nebenbei um Sex. Den Film sollte übrigens jeder Mann gesehen haben- denn dieser Film enthält alle der gängigen Klischees die Frauen den Männern, und besonders ihren Männern gerne vorwerfen: Männer seien autistische Spielkinder die lieber Golf oder an ihrem Handy spielen als mit ihrer Frau; sie sind, wenn sie sich für Frauen interessieren, trinkende Sadisten die ihre Abenteuer auf hunderten Videos festhalten; Männer interessieren sich nicht für Sex mit ihrer Frau selbst wenn diese Sex möchte; sie können nicht gepflegt das liebevoll zubereitete Abendessen genießen; und am Allerschlimmsten: sie vergewaltigen kleine Mädchen und stoßen sie damit in den Wahnsinn.

Doch von diesen Klischees abgesehen die der Film geradezu liebevoll alle miteinander pflegt und inszeniert, ist es ein guter Film. Jedoch muss man sich von diesen Klischees lösen und Downloading Nancy" als Charakterstudie sehen in der, ähnlich der Geschlossenen Gesellschaft" von Jean-Paul Sartre, drei Menschen vor den Zuschauern seziert werden:

Nancy, herausragend gespielt von Maria Bello, ihr Mann Albert, den Rufus Sewell hervorragend gibt, und Louis, der im Film als ,Schmerzensmann' betitelte Jason Patric. Nebenrollen spielen die Therapeutin von Nancy und zwei Freunde von Albert.

Nancy, als Kind von ihrem Onkel immer wieder sexuell missbraucht, schafft es als Erwachsene trotz Therapie nicht beide Füße auf den Boden zu bekommen. Ob es an ihrem sich wie ein Autist verhaltendem Mann Albert liegt oder ob dieser nach 15 Jahren zermürbenden Psychostress mit seiner Frau einfach nur noch seine Ruhe will erfahren wir nicht. Albert liebt und vermisst seine Frau jedoch als sie auf einem Zettel ihren Mann lapidar wissen lässt sie wäre zu Besuch nach Baltimore zu Bekannten gefahren.
Der Bekannte ist Louis, der Schmerzensmann" - ein Trinker, der seine Erlebnisse auf hunderte Videokassetten aufnimmt - die bedauernswerte Karikatur eines Pseudo- Sadomasochisten. Er versprach Nancy, die geradezu herrisch auf Planerfüllung pocht, ihr den Tod zu geben und geradezu liebevoll, zärtlich, drückt er ihr schließlich die Halsschlagadern zu. Nach Nancys Tod wächst er über sich hinaus und fährt zu Albert, Nancys Mann. Stück für Stück erfährt Albert mehr und mehr über seine Frau - und über sich.

Die Schauspieler spielen ihre Rollen hervorragend, glaubhaft und mit einer Leidenschaft die -wie im Falle von Maria Bello als Nancy- geradezu beängstigend ist. Genauso hervorragend ist die deutsche Synchronisation. Das hysterische Schluchzen Nancys kurz vor ihrem Ende, als Louis sich noch einmal zusammen nehmen muss bevor er sein Versprechen einlösen kann wird jedem durch und durch gehen der Menschen in ähnlichen Situationen erlebt hat.

Dass der Film in den USA trotz bester schauspielerischer Leistungen, trotz einer wahren Geschichte auf die der Film teilweise basiert geradezu gnadenlos durchfiel liegt in meinen Augen an der penetranten Botschaft dass die Männer dieser Welt die einzigen wahren Schuldigen sind, denen sich die Frauen nur durch knallhart eingeforderten Mord entziehen können - die einzige Rache zu der sie noch fähig sind. Ignoriert man diese Zumutungen und sieht den Film als Charakterstudie, kann man ihm doch einigen Genuss und viele Stunden lebhafte Diskussionen abgewinnen.
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am 1. März 2012
Bereits als Kind missbraucht, fühlt sich Nancy von der Welt missverstanden. Da ist ihr Ehemann Albert mit dem sie über ihre Gefühlswelt nicht sprechen kann. Keine Freunde und keine Arbeitskollegen. Nancy lebt isoliert in ihrer Welt. Durch das Internet lernt sie Louis kennen. Der Masochist Nancy scheint in Louis den für sie richtigen Sadisten gefunden zu haben. Nancy verlässt Albert und zieht nach Baltimore zu Louis. Dort lebt sie ihre Gefühlswelt aus; bis zum Tötungswunsch. Louis geht auf Nancy Wünsche ein, schreckt aber zunächst vor der endgültigen Tat zurück.

Die bizarre Geschichte bietet einige spannende Momente. Wie Antihelden wirken die beteiligten Protagonisten. Ihr Aufbegehren gegen den fast schicksalhaften Verlauf ist nur gering. Der Wunsch nach dem tragischen Ende scheint zu übermächtig. Überraschende Wendungen, wie Louis Besuch bei Albert sorgen für Aufmerksamkeit. Spartanische Szenarien lenken nicht ab und stellen die Figuren in den Mittelpunkt des Geschehens. Regie und Schauspielern ist eine ergreifende Gegenwartstragödie gelungen.
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am 20. Juni 2012
Eines ist Fakt: Dieser Thriller aus dem Jahr 2008 ist als Drama zu bezeichnen. Vielleicht auch durch diese falsche Einkategorisierung ist er schon sehr uninteressant für den ganz großen öffentlichen Auftritt geworden. An die Sparte Thriller hat man schließlich auch ganz andere Erwartungen. Es handelt sich allerdings zweifelsohne um eine Randerscheinung abseits des Mainstreams.

Der optisch eher außergewöhnliche Stil erinnert ein wenig an einen Dänisch/Schwedischen Krimi. Ein kaltes klares Bild, sehr stimmungsvolle ruhige Aufnahmen die das wesentliche nicht verdecken. (Regie wurde von einem schwedischem Regisseur geführt)

Die Tonspur (kann nur für ein 2.0-System sprechen) ist sehr gut gelungen. Klar verständliche Sprache, gute akustische Untermalung. Verstärkt das als Bild vermittelte Gefühl des Films.

Die Schauspieler verstehen ihren Beruf und geben den Charakteren den notwendigen Tiefgang um die Qualität des Filmes hoch zu halten.

Inhaltlich sollte man vorab nicht mehr an Informationen aufnehmen als in der Händlerbeschreibung zu lesen ist. Die ersten 15 Minuten kann es sein, dass man sich erst auf diese Art von Film erst einstellen muss - vorurteilt man schnell, erhält man eine langatmige unspektakuläre, fast schon unfreiwillig komische, Produktion. Lässt man sich allerdings später einfach auf die Handlung ein, bekommt man ein spannendes sehr belastendes Drama für Erwachsene erzählt. Gut wenn man am Ende seine Anspannung durch eine Träne verlieren kann.

Fazit: Klasse Ausnahme-Drama das man einem psychisch gefestigten Menschen absolut empfehlen kann.
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am 24. Januar 2010
Der Film ist wirklich gut, aber er wird sehr sehr langsam erzählt. Wer sich daran nicht stört wird einen verstörenden und sehr traurigen Film sehen, der einen nicht mehr los lässt. Maria Bello zeigt hir was sie kann, sie schlüpft perfekt in die Rolle. Allein wegen ihr ist der Film sein Geld wert. Das Bild ist für ne normale DVD hervorragend, der Ton ist guter Durchschnitt. Die Musikuntermahlung fügt sich auch gut in den Film ein, und vermittelt die Einsamkeit der Hauptperson. Er ist ab 18 Jahren freigegeben, hätte aber auch ab 16 sein können, so brutal ist er nicht.

Nichts desto Trotz ein wunderbarer trauriger Film, mit einer super Schauspielleistung von Maria Bello die man einfach nur in den Arm nehmen und trösten will. Ein Film zum nachdenken!! Viel Spaß
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am 9. März 2014
Eine wahrhafte Meisterleistung. Dieser Film geht unter die Haut. Meiner Meinung nach ist es allerdings kein Thriller, sondern ein Psycho Drama. Nancy ist Borderlinerin und fühlt sich von ihrem Mann nicht wahrgenommen und nicht ernst genommen. Sie lernt über das Internet Louis kennen. Sie verlieben sich - doch als sie sich küssen, kann sie nichts spüren. Denn für sie bedeutet inzwischen Liebe Schmerz und Erniedrigung. Ergreifend ist auch die Szene, als Nancy um ihren Tod bettelt. Oder wie Louis mit sich ringt. Am Schluss sieht man, wie Albert (Nancy's Mann) von seinen Schuldgefühlen überrollt wird und selbst anfängt, sich zu ritzen und einen Psychologen aufsucht.
Erschreckend ist auch der Abspann, in dem steht, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert.
Auf alle Fälle ist es kein leicht verdaulicher Film, aber ich kann ihn weiter empfehlen.
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am 15. Oktober 2010
Nancys Ehe mit dem karrierefixierten Albert (Rufus Sewell) ist längst nur noch eine Aneinanderreihung von zwischenmenschlichen Hässlichkeiten. Über das Internet lernt die psychisch labile Ritzerin einen Unbekannten (Jason Patric) mit dem vielsagenden Pseudonym "Schmerzensmann" kennen. Von ihm erhofft sie sich Erlösung: die gemeinsamen sadomasochistischen Spiele sollen erst mit ihrem Tod enden.

"Downloading Nancy" ist Beziehungskino der härtesten Sorte und auf keinen Fall für jedermann geeignet. Auch wer nur Bondage Sex und nackte Haut sehen will, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Es gibt diese Szenen, hier und da. Doch sie sind nie erotisch gemeint, sondern immer als Fortsetzung innerer Kämpfe mit körperlichen Mitteln. Seit Marina De Vans "In My Skin" und Kirsti Stubo in "Opium" hat man nicht mehr eine solch extreme, emotional erdrückende Frauenfigur gesehen wie die von Maria Bello fast schon erschreckend realistisch verkörperte Nancy.

In den farblich entsättigten, kalten Bildern findet Nancys lebensmüde Seele ihre Entsprechung, und Regieneuling Johan Renck hätte gut daran getan, seinen Film auch dramaturgisch mehr zu konzentrieren, statt sich in Zeitsprüngen und unglaubwürdigen Nebenplots zu verzetteln. Auch wenn "Downloading Nancy" vom Thema her sehr speziell und nicht durchgehend gelungen ist: schonungslose, radikale Filme wie dieser sind im Dramenbereich leider viel zu selten.
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am 7. März 2010
Der Film wird als Thriller vermarktet. Ein Thriller ist dies aber wahrlich nicht. Erzähltechnik und Inhalt sind doch mehr als Psycho-Drama zu bezeichnen. Maria Bello spielt fantastisch aber das Thema an sich ist schon schwer verdaulich. Manche Szenen haben mich an "Die Klavierspielerin" erinnert. Man muss schon mit dem Thema Selbstverstümmelung zurecht kommen um diesen Film genießen zu können - ich kann es nicht. Diese Problematik wird zwar nicht in der vollen Tragweite gezeigt dennoch finde ich die Freigabe ab 18 Jahren als absolut gerechtfertigt.
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am 7. Januar 2012
Super gelungener Film und kann mich den positiven Meinungen nur anschließen. Er ist mitreißend und einfühlsam sowie sehr bewegend. Auf alle Fälle zu empfehlen!
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