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am 10. Februar 2009
Somerset Maughams Geschichte The painted Veil wurde 1934 von Richard Boleslawski zum ersten Mal verfilmt. Seinerzeit in der Hauptrolle: Die göttliche Greta Garbo. In diese Fußstapfen zu treten fällt schwer, aber John Curran schafft das erstaunlich gut. Er hält sich eng an Somerset Maughams Geschichte, geht keine großen Experimente ein und besetzt die Rollen von Kitty(Naomi Watts) und Walter Fane(Edward Norton) mit hervorragenden Mimen. Dabei bleibt immer die Story der Star und Curran zeigt uns, wie man mit Old School Arbeit im Filmmilieu noch immer ganz großes Kino auf die Leinwand zaubern kann; auch ohne eine Greta Garbo.

China 1925. Der Bakteriologe Walter Fane reist mit seiner Frau nach Shanghai. Zu Zeiten Chiang-Kai-Sheks sind die Ausländer dabei alles andere als beliebt. Aber das ist nicht die einzige Sorge der Fanes. Walter hat Kitty vom Fleck weg geheiratet, er liebt sie abgöttisch. Kitty hat jedoch nur eingewilligt, um dem Wunsch ihrer Eltern zu entsprechen. Sie liebt Walter nicht. Schnell muss Walter bemerken, dass Kitty ihn mit einem Beau aus der Gesellschaft betrügt. Aber Walter sagt nichts, frisst seinen Frust in sich hinein und entwickelt einen teuflischen Plan. Er meldet sich in ein choleraverseuchtes Dorf, um dort als Arzt zu arbeiten. Kitty muss ihm entweder in den scheinbar sicheren Tod folgen, oder aber entehrt und in Scheidung lebend zurückbleiben. Walter stellt sie vor die Wahl. Als der Liebhaber Kitty dann die kalte Schulter zeigt, folgt sie Walter direkt ins Choleragebiet. Was dort zwischen und mit Walter und Kitty passiert, dass ist eine ganz große Geschichte von Liebe, Krankheit, Krieg, Hass und Freundschaft.

John Curran hat vor einer atemberaubenden Kulisse gefilmt. Edward Norton spielt den verschlossenen Arzt Fane mit minimalistischer Genialität und Naomi Watts die hin und hergerissene Kitty unglaublich real. In einer Nebenrolle dürfen wir seit langer Zeit einmal wieder Diana Rigg bewundern. Curran arbeitet mit erklärenden Rückblenden, einem melancholischen Soundtrack von Lang Lang und den klassischen Elementen der Abenteuer- und Liebesgeschichte. In einigen Einstellungen erinnert Der bunte Schleier dabei verblüffend an Jenseits von Afrika.

Der bunte Schleier ist nichts für Freunde von schnellen Schnitten oder moderner Dramaturgie. Vielmehr ist er eine Hommage an die ganz großen Filme der Anfangszeit des Kinos. Curran nimmt uns mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1925, beschenkt uns mit wunderbarem Schauspiel und einem Drama, das einen von Minute zu Minute immer mehr in den Bann zieht. Absolut sehenswert!
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Herzzerreißende Schönheit nicht nur für das Auge sondern auch für die Seele. Diesen Satz kann man auf der DVD-Hülle lesen und tatsächlich erfüllt dieser Film das Versprechen. Mit seinen den überzeugenden Hauptdarstellern, den grandiosen Landschaftsaufnahmen und der harmonischen Musikuntermalung ist diese Literaturverfilmung ein Seh- und Hörgenuss auf besonderen Niveau.

Aus Trotz heiratet die junge, verwöhnte Dame der Gesellschaft kurz entschlossen den Bakteriologen, Walter Fane. Damit entgeht Kitty zwar endgültig den boshaften Kommentaren ihrer Mutter, aber der eher schweigsame und in sich gekehrte Ehemann bleibt ihr vorerst suspekt. Im fernen China erfüllt sich der Traum von einem exotischen Leben nicht. Um der Langeweile zu entgehen, beginnt sie eine Affäre mit einem britischen Vizekonsul. Doch die verbotene Liason bleibt nicht unentdeckt. Walter konfrontiert seine junge Frau schonungslos mit den Konsequenzen ihres Verhaltens. Entweder Kitty begleitet ihren Ehemann auf eine lebensgefährliche Mission in ein Choleragebiet, oder es droht der gesellschaftliche Ruin durch einen unrühmlichen Scheidungsprozess. Als Kitty erkennt, dass von ihrem Liebhaber keine Hilfe zu erwarten ist, fügt sie sich in ihr Schicksal. Noch ahnt sie nicht, wie tief sie ihren unbekannten Ehemann getroffen hat und dass der Weg der Vergebung schwerer als der der Rache ist.
Wie Oscar Wilde zu sagen pflegte, ist die Bürde der Ehe manchmal zu schwer für zwei Menschen und es bedarf eines Dritten, die Last zu erleichtern. Hier ist es der sympathische englische Nachbar, Waddington, der die Traurigkeit der neuangekommenen Helfer im chinesischen Hinterland spürt und vor allem der verwirrten Kitty helfen möchte, im Le-ben Tritt zu fassen. Im dem fremden Land voller Gegensätze müssen Kitty und Walter lernen, Werte neu zu definieren und Akzeptanz zu üben. Damit überwinden sie die Schatten der Vergangenheit und wachsen über anerzogene Verhaltensweisen und Denkmuster hinaus.

Die Musikuntermalung durch den Ausnahmekünstler Lang Lang ist fantastisch und trägt zu der gefühlsdichten Stimmung des Gesamtwerkes bei. Die häufigen Szenenwechsel zu Beginn und die gekonnten Kameraeinstellungen fesseln das Auge des Zuschauers. Für die Ausleuchtung der Charaktere der Hauptdarsteller lässt dieser Film besonders viel Raum. Jede Gefühlsbewegung, jeder schmerzvolle Blick, jede unbedachte Geste wird ins Blickfeld gerückt. Naomi Watts und Edward Norton legen dabei eine glänzende Vorstellung ab. Durch die oft messerscharfen Dialoge, der mühsam aufrecht erhalten Würde der gut erzogenen Protagonisten rutscht das Melodram niemals ins Sentimentale ab. Auch die Entwicklung der Personen wird mit subtilen, aber Wirkungsvollen optischen Mitteln ge-zeigt. Ein offener Blick, eine gelockerte Frisur oder eine kleine Geste des Verstehens geben hier mehr Aufschluss als tausend Worte.

Dieser Film hat die gewonnenen Auszeichnungen mehr wie verdient. Schade, dass diese Produktion nicht auf deutschen Kinoleinwänden, auf denen die sensationellen Landschaftsaufnahmen sicher ein Hochgenuss gewesen wäre, gezeigt wurde. So genießt man die schönen Bilder nun auf DVD und ist damit auch ganz zufrieden!
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am 26. Januar 2009
Ich habe dem Film bereits in der OV gesehen und war zugegebener Maßen überrascht, wie überaus gut der Film ist. Es gibt nun weiß Gott genug romantische Filme, in denen zwei heiraten, obwohl der eine den anderen nicht liebt usw. aber der gesammte Aufbau des Filmes ist besonders. Vorallem das es diesmal nicht die Frau ist, deren Herz gebrochen ist und auf ihren "Prinzen" wartet, obwohl man sagen muss, dass beide in gewisser Weise dasselbe durchleben, auf verschieden Art. Beide wachsen im Laufe des Handlung, sowohl charakterlich als auch emotional.

Die Aufnahmen in China sind nicht nur wunderschön, sie nehmen den Zuschauer auch mit in die Zeit und in das Leben der Protagonisten. Ein wahrer Bild-Epos.

Über die Schauspieler muss man eigentlich nicht viel sagen:
Alle bis in die kleinste Nebenrolle spielen mehr als überzeugend. Hauptsächlich sind es aber natürlich die beiden Hauptdarsteller, die ihren Job grandios ausüben, was mich bei Edward Norton nicht im mindesten überrascht, da er selbst in "nicht-so-guten" Filmen immer eine 1A Leistung bringt, war seine Rolle hier allerdings doch eine, die er bisher so noch nie gespielt hat. Aber auch Naomi Watts spielt erstklassig, obwohl ich gerade bei ihr ein wenig Zweifel hatte.

Fazit:
Ein Film der viel zu wenig Beachtung bekommen hat, was im heutigen Film-Zeitalter allerdings nicht besonders verwundert.
Dieser Film reist mit und bewegt den Zuschauer und zeigt nebenbei auch noch die furchtbaren Auswirkungen einer schlimmen Krankheit, an der man emotional auch nicht vorbei kann.
33 Kommentare| 45 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2008
Inhalt: Dr. Fane (E. Norton) ist Bakteriologe und zu Besuch in London. Dort verliebt er sich auf einer Party die verwöhnte Tochter des Hauses Kitty (N. Watts). Weil Kitty eigentlich schon über das Heiratsalter hinaus und von ihrer Mutter zunehmend genervt ist, nimmt sie wider besseres Wissen den Heiratsantrag von Walter Fane an. Das Ehepaar reist nach Shanghai, wo Dr. Fane eigentlich arbeitet. Er arbeitet viel, ist ein verschlossener, wortkarger Mensch - sie hat nichts zu tun, kennt niemand und trifft einen anderen Mann.

Der betrogene Ehegatte erpresst seine Frau, mit ihm in die chinesische Provinz zu reisen, wo eine Cholera-Epidemie wütet. Nur wenige Europäer sind noch in der Nachbarschaft und so treten die Probleme der beiden in den Vordergrund. Kitty lernt ihren Mann nach und nach von einer anderen Seite kennen und wird dabei erwachsen.

Fazit:
Edward Norten ist ein toller Schauspieler und hier beweist er es einmal mehr. Die Rolle der leichtlebigen Kitty scheint Naomi Watts auf den Leib geschrieben. Den größten Teil des Films tragen nur diese beiden. Es knistert und zischt zwischen den beiden. Sie spielen hervorragend das in sich selbst und in anerzogenen gesellschaftlichen Zwängen gefangene Paar und man leidet mit und kann doch nicht wegsehen.

Das ist ein stiller Film, mit ganz wenig "Aktion", langsam erzählt (worüber ich mich sehr freue), erinnert mich ein bißchen an Lasse Hallströms Arbeiten (Gottes Werk und Teufels Beitrag) und auch - da haben meine Mit-Rezensenten recht, an den englischen Patienten, obwohl ich ihn eine Idee "kleiner und bescheidener" einstufen würde - nicht vom künstlerischen Wert gesehen, eher was Dauer und Ausstattung anbelangt.
Absolut ein Kauf, sicher für mehr als einmal ansehen gut.
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am 11. Januar 2015
Ein Film ohne Effektgeheische. Ein Film, der einfach eine Geschichte erzählt - und dabei nicht für jedes Gefühl, jede Entscheidung oder Wende dringend Worte und Dialoge braucht. Es ist kein Popcorn-Kino, es ist ein nachdenklicher Film. Er hat Niveau, er wirkt realistisch und er bietet Einblicke in eine vergangene Zeit wie fernöstliche Kultur. Es mag kein Film sein, den man zwingend zweimal sehen muss, aber wenigstens einmal sollte man ihn genießen. Die zahlreichen gewonnenen Preise sind gerechtfertigt.
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am 19. Oktober 2014
Den euphorischen Bewertungen dieser Literaturverfilmung kann ich mich nur anschließen. Die Geschichte ist in wunderschönen, ruhigen Bildern erzählt und bietet den Charakteren Raum, sich zu entwickeln, und dem Zuschauer die Möglichkeit, diese Entwicklung mit Spannung mitzuverfolgen. Neben den großartigen Schauspielern sind es vor allem die Landschaftsaufnahmen, die mich in ihren Bann gezogen haben. Wer Literaturverfilmungen liebt, wird von diesem Film begeistert sein.
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am 12. September 2012
bin eigentlich selber überascht, wie gut mir der film gefallen hat, ist die thematik doch eher so geartet, dass sie mich im normalfall nicht ansprechen würde. gekauft habe ich mir die dvd wegen edward norton, den ich für einen der genialsten schauspieler überhaupt halte.

walter fane lernt kitty auf einer gesellschaft im hause ihrer eltern kennen. bei ihm ist es offensichtlich liebe (oder zumindest begierde) auf den ersten blick. da kitty ihrem elternhaus entfliehen möchte, nimmt sie walters recht überaschend kommenden heiratsantrag an. er bringt sie nach shanghai, wo sie eine affäre beginnt. walter ist nicht ganz so dumm und einfältig wie sie glaubt und weiss von ihrem seitensprung. er zwingt sie mehr oder weniger mit ihr in ein gebiet zu kommen, in dem eine cholera-epidemie ausgebrochen ist. dort begegnet er ihr mit gleichgültigkeit - sie langweilt sich. da sie jedoch weit davon entfernt ist, so oberflächlich zu sein wie es den anschein hat, beginnt sie, im waisenhaus der nonnen zu helfen. walter arbeitet hier als bakteriologe bzw. eigentlich das erste mal als praktischer arzt. beide lernen voneinander seiten kennen, die sie im anderen nicht vermutet hätten. und so kommen sie sich im laufe der zeit und unter dem einfluss der drohenenden cholera-gefahr in verbindung mit der schwierigen politischen lage des landes wieder - oder zum ersten mal - näher.

im film kommt einmal das zitat (sinngemaess) vor, dass es unbegreiflich ist, warum kitty ihren mann begleitet hat - liebe wäre der erste gedanke, aber das könne es nicht sein, denn walter vermeide es konsequent, seine frau anzusehen. ich glaube, das gegenteil ist der fall: walter vermeidet es, kitty anzusehen, damit diese in seinen augen nicht erkennt, wie sehr er sie im laufe ihrer ehe tatsächlich zu lieben gelernt hat. und genau diese nuancen sind es, die edward norton für mich zu einem grandiosen schauspieler machen. naomi watts hat ihre rolle ebenfalls beeindruckend und glaubwürdig dargestellt. offensichtlich ist beiden schauspielern die realisierung dieses stoffes sehr am herzen gelegen - das merkt man auch vor der kamera.

ich bin im nachhinein sehr froh, mir den film gekauft zu haben und werde ihn mir wohl doch immer wieder einmal ansehen.

qualitaet: passt. bonus-material: in ordnung. service von amazon: wie immer 1a.
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am 10. Juli 2012
Das Drama "Der bunte Schleier" von 2006 dreht sich um das britische Ehepaar Fane (Edward Norton und Naomi Watts), deren Ehe im China des Jahres 1925 in eine schwere Krise als Walter, ein Virologe, bemerkt das in seine Kitty mit dem britischen Vizekonsul in Shanghai (Liev Schreiber) betrügt.

Der Betrogene stellt seine Gemahlin vor die Wahl Scheidung oder Mitreise in ein Choleragebiet an einem abgelegenen Nebenfluss des Jangtse-Kiang in Südchina und Kitty, die einen unangenehmen Skandal befürchtet, zieht die Lebensgefahr und die weite Reise der gesellschaftlichen Ächtung vor.

Die Reise führt das Ehepaar in eine ungekannte faszinierende, noch in mittelalterlicher Ursprünglichkeit verharrende Landschaft von großer Schönheit und die Extremsituation der Cholera-Epidemie, die Walter als Spezialist mit einigen wirksamen und bei den Einheimischen zäh umgesetzten Maßnahmen scheinbar erfolgreich eindämmt, scheint schließlich wieder zusammenzuschweißen was bereits bei Eheschließung zusammengehören sollte.

Insgesamt ein durchschnittlicher Unterhaltungsfilm, mit solide agiernden Hauptdarstellern und sehr schönen Landschaftsaufnahmen und folkloristischen Einlagen. Zum Spitzenfilm reicht es jedoch meiner Meinung nach nicht, was zum einen an der eher mageren Story liegt und vor allem auch auf die brave d.h. unrealistische Inszenierung des großen Sterbens liegt, da es die Chinesen weitestgehend kalt lässt wenn ihre Verwandten und Nachbarn von dieser schrecklichen und mysteriösen Krankheit hinweggerafft werden und weite Szenen von verblüffender Normalität geprägt sind. Da war die Dramatik im "Husaren auf dem Dach" aus den 1990er Jahren weit besser inszeniert als dieselbe Krankheit die Bevölkerung Südfrankreichs dezimiert und die Angst vor dem Tode eine zentrale Rolle spielt. Immerhin "Der bunte Schleier" wurde wohl im deutschen Fernsehen noch nie gezeigt und "Der Husar auf dem Dach" wurde schon vor Jahren in den untersten Winkel der Mottenkiste verbannt um Platz für höchstsinniges, teils schon gebührenfinanziertes Reality-TV und beliebig auswechselbare US-Fließbandserien zu schaffen, die natürlich einen vollwertigen Ersatz für das Kunstelement Film darstellen, das ja immerhin noch kurz vor Mitternacht ab und zu ein festes Podium findet.

Positiv hervorzuheben ist auch die hervorragende Filmmusik die die Handlung deutlich aufzuwerten vermag.

Nervig an dieser DVD-Ausgabe sind die Zwangstrailer die man bei jedem Einlegen über 4 Minuten über sich ergehen lassen muss (immerhin sind es gute Filme). Extras gibt es (abgesehen von drei Filmtrailern, von denen man zwei ohnehin wie erwähnt zwangsweise vorgesetzt bekommt) keine. Die Bild- und Tonqualität kann ich nicht beanstanden.

Gesamtwertung: 4 Sterne
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am 19. Januar 2016
Der Film ist beeindruckend, aber wer viel Aktion möchte, ist hier schlecht bedient, denn der würde den Film als langweilig bezeichnen. Lässt man sich jedoch auf die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller und ihre psychische Wandlung ein, ist man mehr als fasziniert. Da ich weder den Roman kenne (alle Romanverfilmungen werden doch irgendwie gestrafft und manchmal auch verändert) und auch keine persönlichen Eindrücke von China habe, gefiel mir der Film.
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am 13. Mai 2009
Ruhig wie ein Fluss, fast gemächlich kommt dieser Film daher, und bis zum Ende kommt er fast ohne spektakuläre Augenblicke aus, besonders überzeugend durch die überragenden Hauptdarsteller, allen voran Edward Norton, der in der Rolle des introvertierten jungen Epidemologen brilliert. Seine Verzweiflung und die unglückliche Liebe zu seiner leichtlebigen, genusssüchtigen Frau bilden den Kern dieser Geschichte, die den Zuschauer von der ersten Minute an fesselt. Besonderes Highlight des Films ist die Ausstattung. Kostüme und Setting entfalten in vielen ruhig fließenden Bildern eine solche magische Kraft, dass man sich ihnen nur schwer entziehen kann. Unbedingt sehenswert!
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