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TOP 500 REZENSENTam 18. Mai 2009
Kaum ein anderer Musiker, der im Fahrwasser, des Acid Jazz der späten 80er/frühen 90er Jahre aus England kam, war musikalisch so konservativ, so - ähem ,wertbeständig'- wie James Taylor. Das betraf nicht nur den Stil seiner Musik, sondern auch die Beharrlichkeit mit der er sein Paradeintsrument - die Hammond B3 - auf all seinen Veröffentlichungen intensiv nutzte. Nun ist diese ,New World' nicht unbedingt eine musikalische Revolution, aber Sie ist nach vielen vielen Platten für Taylor ein Riesenschritt nach vorn und Sie deckt ein sehr breites Spektrum ab.

Jazz Funk, Fusion, Burt Bacharach, Herbie Mann, Bossa Nova, Soul-Jazz in vielen Spielarten, puren Funk und zu guter letzt noch ein Stück, das wie eine gelungene Mischung aus den beiden berühmtesten Joe Zawinul Kompositionen ,Mercy, Mercy, Mervy' und ,Birdland' klingt - ohne jedoch ein Plagiat zu sein; all das findet man hier, und doch bleibt es eine JTQ Platte. Kompositorisch ist das ganze sehr gelungen, denn alle Stücke sind eingängig und nie platt, weil man hier schon sehr oft ganz tief in die Jazz-Kiste greift. Handwerklich ist das ganze ohne Fehl und Tadel, es wird auf hohem Niveau improvisiert, aber nie zu viel, nie zu lang, um das Publikum nicht zu langweilen; und produziert ist das alles sehr stark im sound der frühen 70er, was den Stücken einen zusätzlichen nostalgischen Charme verleiht. Bei 2 songs darf dann auch eine Sängerin ran - Miss Corinna Greyson, und dieser Dame muß man neidlos eingestehen, dass Sie durchaus das Zeug zu einer neuen Randy Crawford hat. Nicht nur ihr timbre ist ähnlich, auch die Art wie Sie phrasiert schuldet Miss ,Street Life' eine ganze Menge; wenn Sie nun noch ein wenig einen eigenen Stil entwickelt, könnte Sie eine der besten Soul Stimmen werden die das Königreich je hervorgebracht hat.
Dass das alles hier so abwechslungsreich und kurzweilig klingt liegt vor allem auch daran, dass man bis zum sechsten track warten, muß bis JT seine Hammond auspackt. Davor dominieren Klavier und - auch gekonnt eingesetzt - Fender Rhodes. ,Na bitte, es geht doch!', möchte man wegen der schon obsessiven Versessenheit Taylor's auf die Hammond in den vergangenen 20 Jahren ausrufen, ,er beherrscht ja auch andere Tasteninstrumente'.

JT's bestes, weil abwechslungreichstes und auch kompositorisch gelungenstes Album bisher, mit dem er viele Freunde wieder zurückgewinnen könnte, die sich wegen Einfallslosigkeit (man erinnere sich nur an das langweilige letzte Album mit Motown cover Versionen im Hammond sound) in den letzten Jahren von ihm abwendeten, und mit dem er durchaus auch welche aus dem echten Jazz Lager hinzugewinnen könnte, denn das alles hier ist sehr gekonnt und virtuos, aber nie selbstverliebt, gespielt.
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