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am 18. Januar 2009
Getestet wurde die UK-Importscheibe, sie lässt sich aufgrund des identischen Regio-Codes anstandslos auf deutschen Blu-Ray Playern oder der PS3 abspielen. Auf der Scheibe ist eine deutsche 5.1 (remix) Tonspur vorhanden.

Nach Einlegen der Disk erscheint ein graues Ländermenue welches nach Auswahl "Deutschland" und dem Erscheinen des Kinowelt-Label zum deutschen Menue weiterführt. Aufgrund dieses Umstandes gehe ich davon aus, dass sich die gesichtete Disk nicht von der am 23. Januar 2009 mit einem etwas anderen Cover in Deutschland erscheinenden Version unterscheidet. (Rezension wird überarbeitet, falls doch)

Story:
Der wortkarge Vietnamkriegsveteran John Rambo sucht den letzten Überlebenden seiner ehemaligen Elite-Einheit der Green Berets auf, erfährt aber, dass dieser an Krebs verstorben ist. Er zieht weiter und will in der Kleinstadt Hope etwas zu essen bekommen. Als er die Stadtgrenze passiert, verweist der ansässige Sheriff Will Teasle ihn aufgrund seines heruntergekommenen Aussehens der Stadt. Rambo lässt sich zunächst widerspruchslos von Teasle aus der Stadt fahren, kehrt dann aber zu Fuß wieder um und missachtet den Stadtverweis. Daraufhin verhaftet Teasle ihn als Landstreicher.

Im Bezirksgefängnis wird Rambo von den Hilfssheriffs physisch misshandelt und gedemütigt. In die Enge getrieben, werden in dem Ex-Green-Beret traumatische Erinnerungen an seine Zeit als Kriegsgefangener wach. Er befreit sich gewaltsam aus seiner Inhaftierung und ergreift die Flucht in die Berge. Als die Beamten Schusswaffen einsetzen, beginnt für Rambo der Kampf ums Überleben.

Bild:
Ganz kurz auf den Punkt gebracht: Der Film ist nun mittlerweile 27 ! Jahre alt, dass bildtechnische Ergebnis auf dieser Blu Ray begeistert.
Das Master befindet sich in einem dem Alter entsprechenden Zustand, es wurde "gerettet" was zu retten war, hier und da kommen natürlich Verschmutzungen durch den Projektor auf der Leinwand an, Filmkorn ist auch relativ grob vorhanden. Letzteres trägt aber meiner Meinung nach sehr gut zum Realismus dieses Films bei. Die verwaschen wirkenden Farben stören mich nicht, es war sicherlich die richtige Entscheidung hier nur dezent digital nachzuhelfen. Schließlich wurde vor 27 Jahren im neblig, nassen British Columbia, Canada gedreht. Arg viel Farbenpracht war entweder bereits beim Dreh nicht vorhanden, bzw. es wurde diese bewusst bei den Aufnahmen etwas minimiert. HD Fans die beim Betrachten Ihrer Filme gerne über Hautpartien der Darsteller staunen muss ich leider enttäuschen, es gibt zwar ein paar gute Einstellungen (z.B.: Erstes Gespräch zw. Rambo und dem Sheriff im Polizeiauto, die Armnähszene usw.) aber im großen und ganzen ist doch einiges sehr soft dargestellt. Richtig gut im Vergleich zu den bisherigen DVD Versionen kommen meiner Meinung nach die dunklen Szenen in der Höhle und auch der Showdown zur Geltung. Mehr kann man beim Alter des Filmes nicht erwarten.

Schulnoten:
Schärfe bei Nahaufnahmen: 3
Schärfe bei Totalen: 3
Schärfe Allgemein: 3
Farbwiedergabe: 2,5
Schwarzwert: 3
Farbverfremdung: keine
Anteil unscharfer Szenen: ca 15 %

Gesamtnote: 2,2 (Unter Berücksichtigung des Alters)
------------

Ton:
Hier merkt man leider das Alter des Films sehr sehr deutlich. Die Dialoge sind zwar klar verständlich, allerdings ist das gesamte Tonbild sehr blechern. Von Volumen ist natürlich, aufgrund der damaligen Aufnahmeformate, keine Spur. Dies war bereits auf den vorangegangenen zahlreichen DVD-Versionen auch der Fall. Richtig traurig wird man bei den Explosionen, diese sind sehr flach. Türen und Fenster schließen in aktuellen Produktionen lauter. Wer etwas mehr Sound haben möchte, kann auf die englische Tonspur wechseln und am Receiver nachregeln.

Schulnoten:
Tonformat: DD Audio 5.1 (remix)
Sprache: deutsch
Bass / Dynamik: deutsch:5, englisch: gerade noch eine 4.
Dialogverständlichkeit: deutsch:2,5, englisch:2,1

Gesamtnote: 4 (Unter Berücksichtigung des Alters)
------------

Extras:
Ein durchaus unterhaltsames, selbstkritisches Interview mit Sly in Can von 2008. Titel: Sly vs Rambo.

Anmerkung zum Menue: Wem bei Betrachten des Films & englischem Ton unter Länderwahl "Deutschland" die deutschen Zwangsuntertitel stören, der geht zurück ins Hauptmenue und wähl das Land Großbritanien und kann so den Originalton (ohne Untertitel) genießen.

verwendetes Equipment:
Abspielgerät: PS3 via HDMI verbunden.
Bild: Sanyo Z3 Beamer auf eine 2,4m breiten Rahmenleinwand (16:9)
Ton: Yamaha RXV 659, Infinity Minuette
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am 24. Januar 2016
Dieser Film ist der wohl am meisten verkannte Film der Filmgeschichte.
Ich war ca 15 als er in die Kinos kam, der Film war in Deutschland ein Sinnbild für Gewalttätigkeit.
Lag wohl daran das wir nicht so von den Problemen der traumatisierten Vietnam Heimkehrern betroffen
waren wie die Amerikaner.
Heute Wissen wir um die Probleme posttraumatischer Belastungssymptome von Soldaten die
aus Kampfeinsätzen zurückkehren.
Ich meine auch das der weinende John Rambo am Ende des Films in der damaligen deutschen Version des Films
weggelassen wurde.
Ich kann nur sagen WHY.
Schaut den Film mit den Augen von heute und erkennt es ist ein Antikriegsfilm und leidet mit John Rambo.
Dann seht ihr auch die Schauspielerische Meisterleistung von Stallone.
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am 3. April 2007
Rambo 1, nach dem Roman "First Blood" von David Morell, ist ein hochgradiger Actionfilm und einer der besten Actionfilme, die je gemacht wurden. Mit Rambo wurde zudem eine Filmfigur geschaffen, die man gerne verteufelte und verzerrte. Und wer das tat, hat den Sinn der Geschichte nie so recht begriffen bzw. sich "First Blood" in keiner Form angetan.

Zur Handlung: Der eher wortkarge John Rambo wandert durch die Provinz. Sein Pech ist es jedoch, der gelangweilten Dorfpolizei zu begegnen, sodass sie ihn wegen Landstreicherei einbuchten und quälen. Und IHR Pech ist es, sich John Rambo, einen erstklassigen Kämpfer und ehemaligen Soldaten aus dem schrecklichen Vietnamkrieg ausgesucht zu haben. Als sie es zu weit treiben, dreht Rambo durch, flüchtet in den Wald und kämpft erbittert um sein Leben...

Dies ist keineswegs ein Film mit trockenem (oder anderem) Humor für lustige Filmstunden. Wer "Rambo" sieht, dem dürfte klar sein, dass dies ein Werk mit kritischer Distanz zur Gewalt ist, die darin dargestellt wird. Trotzdem wird der Film gerne öfter als gewaltverherrlichend beschrieben. Dafür sorgen wohl auch die hervorragend inszenierten Actionszenen, in denen Hauptdarsteller Sylvester Stallone seine Stunts meist selbst ausführt. Zudem ist das kein reines Splattermovie mit haufenweise Ekeleffekten (auf die man heute scheinbar nicht verzichten möchte), sondern ein Werk, der die Unsicherheit und Ängste der Filmfiguren gut darstellt und somit für genug Spannung sorgt.

Ein Film, den jeder mal gesehen haben sollte.

Zur DVD: das DVD-Menü wurde atmosphärisch gut mit Musik und Animationen (lediglich das Hauptmenü und die Überleitungen) unterstützt.

Den Film kann man in vier Sprachen ansehen, dafür gibts den obligatorischen Audiokommentar diesmal nicht.

Die Extras sind lediglich ein Teaser und ein Trailer (beide Englisch), was ich schade finde, da man sicherlich genug Extras für "Rambo" zusammenkratzen könnte, zum Beispiel das alternative Ende, das bei ersten Testvorführungen für Entrüstung sorgte (darüber erzähle ich besser nix, jeder kann danach recherchieren). Auch Informationen über den Roman oder den Vietnamkrieg wären eine Bereicherung für die Extras-Rubrik gewesen.
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am 28. Juni 2007
Dieser Film ist einfach klasse! aber genug vom Film, uns interessiert doch die Qualität: ich bin mehr als umgehauen von der Qualität - selbstverständlich darf man jetzt kein King Kong Bild erwarten, aber was die Masteringleute aus diesem alten Filmmaterial an Schärfe und Auflösung rausgeholt haben -wirklich beeindruckend! und überhaupt kein Vergleich zur DVD!
Einzig der Ton kann nicht mit den neueren Surround-Abmischungen mithalten! hier hört man ganz klar das Alter, was letztendlich aber mein überragendes Urteil für diese Version des Film kaum trüben kann...
Ich kann die HD DVD von Rambo nur jedem ans Herz legen, in dieser Qualität hat man diesen Film bestenfalls im Kino gesehen! Übrigens hab ich die Teile 2 und 3 von Rambo auf HD DVD bei amazon.fr, also Frankreich, gefunden. Beide mit DTS Hi-Resolution in Deutsch!! Warum die dann nicht in Deutschland angekündigt sind, ist mir ein Rätsel.... Total Recall gäbe es dort übrigens ebenfalls mit deutschem Ton :-) Preise passen und die Lieferung geht wie gewohnt schnell und unkompliziert!
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am 4. März 2011
First Blood ist DER Actionklassiker der neben erstklassiger Action, super Stunts und Spezialeffekten auch ideologisch etwas bewirkt. Beispielsweise zeigt er durch den Anfang als Rambo von den Polizisten gequält wird, wie die Vietnamveteranen nach dem Krieg behandelt wurden. Desweiteren bietet er durch das Ende des Films als Rambo einen Nervenzusammenbruch erleidet und zu weinen anfängt auch erschütternte Kritik am Kriegswahnsinn.
Über die Story gibts nicht viel zu sagen, denn Rambo kennt heute jeder.
Trotzdem noch mal kurz zusammengefasst:
Der Vietnamveteran John Rambo kehrt nach seinem Kriegsdienst in Vietnam nach Hauße zurück um einen alten Kameraden zu besuchen. Als er erfährt das dieser an Krebs verstorben ist macht er sich auf den Weg in die Stadt um etwas zu essen zu kriegen. Doch der Sheriff verhaftet ihn wegen seines Ausehens und seiner Kriegskleidung. Er steckt ihn ins Gefängnis wo er wie der letzte Dreck behandelt wird. Doch diese Gemeinheiten errinnern Rambo an seine Gefangenschaft in Vietnam. Er bricht aus, flieht in die Berge und beginnt einen Guerilliakrieg.
Zur Qualität:
Rambo ist aufgrund seines Alters natürlich kein HD-Wunder, aber für eine Restaurierung sehr gute Qualität. Der Ton wurde auch gut restauriert, aber man merkt das Alters an den Toneffekten schon deutlich. Der Artikel ist eine dünne BluRay-Hülle die als Spezials nur ein Interview mit Sylvi von 2008 bietet. Ich rate ihnen jedoch dieses Interview anzusehen, denn dort werden sehr interessante Sachen und Neuigkeiten aufgeklärt.
Der Film ist anomorphic Widescreen 2,35:1 geschnitten, als Sprachen gibt es nur Deutsch und Englisch und Englisch nur deutsch untertitelt obwohl auf dem Cover steht das es auch noch die Sprachen Französisch, Spanisch und Portugisisch gibt. Sorry Kinowelt aber das geht gar nicht, ich will mir den Film zwar nicht auf Spanisch anschauen aber lügen sollte man nicht.
Auch ist das FSK 16 vorne fest auf das Cover gedruckt obwohl Amazon beim Artikel ein Bild ohne festaufgedrucktes FSK Kennzeichen zeigt. Aber dafür gibt es ein Wendecover.

Fazit:
Mit einem Minibuget und einem hohem Einspielergebnis und guten Kritiken der Filmkritiker ist First Blood einer der rentabelsten und besten Filme aller Zeiten. Sylvi wurde durch ihn zum Massenidol, er ist mein absoluter Lieblingsfilm, er ist für einen Actionfilm sehr spannend, er berührt und bietet auch überhaupt keine kurzweilige Unterhaltung.
Er ist so ein Film von dem man niemals ein Remake machen kann und so das er wenn man ihm zum fünfzigsten mal anschaut, immer noch gut ist. Er ist der einzige Film denn ich persönlich absolut perfekt finde und in keiner Kategorie besser machen würde. Einfach nur meisterlich!
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am 9. Oktober 2010
VORWORT:

Es ist schon recht traurig, das die Figur des John Jay Rambo in den drei Fortsetzungen zu einem stereotypen Schlächter degradiert wurde. Dort wirkte er mehr wie eine Comicfigur, an der "die Kugeln abprallen" und mit albernen Sprüchen die Gewaltorgien unterstützte. Das Stallone ein "Händchen" für schlechte Fortsetzungen hat, bewies er mit den Rocky-Filmen, die auch nicht mehr die Ernsthaftigkeit des Erstlings aufwiesen und immer abgehobener und unrealistischer wurden. Nun mag Stallone, neben Schwarzenegger zwar gerade als Actionheld einer der Akteure der 80er gewesen sein, doch gerade seine beiden größten Würfe (Rocky und Rambo) hatten bereits mit dem Hauptfilm eine Messlatte erreicht, die man allein durch Patriotismus und Action nie wieder hätte erreichen können...

FILM:

Als Vietnamveteran John Jay Rambo einen Kameraden aus seiner alten Einheit besuchen will, wird ihm von dessen Frau mitgeteilt, das dieser an Krebs gestorben sei und er diesen aus Vietnam mitbrachte.
Geschockt zieht Rambo weiter und kommt dabei durch die Kleinstadt Hope. In diesem ruhigen Nest herrscht noch "Recht und Ordnung", vertreten durch den überheblichen Sheriff Teasle und sein Gefolge. Nachdem er Rambo erspäht bietet er ihm an, ihn "ein Stück mitzunehmen". Obwohl Rambo lediglich etwas Essen möchte und aus diesem Grund nach einem Lokal fragt, wird ihm unmissverständlich klar gemacht, das seine Anwesenheit nicht erwünscht ist. Schließlich fährt ihn Teasle an den Rand der Stadt und gibt ihm noch den Tipp, sich die Haare schneiden zu lassen und ein Bad zu nehmen.
Da sich Rambo ungerecht behandelt fühlt, macht er kehrt und geht erneut in die Richtung aus der er mit Teasle kam. Nachdem dieser ihm im Rückspiegel erblickt und wütend zurückfährt um ihn zu ermahnen, widersetzt sich der Rambo seinen Anweisungen und wird als Landstreicher verhaftet.
Im Polizeirevier wird er anschließend von Teasles Hilfssheriffs drangsaliert, was seine schlimmsten Kriegserlebnisse wachruft. In die Enge getrieben, befreit er sich gewaltsam aus den Händen seiner Peiniger und flüchtet per Motorrad in die Berge.
Teasle ist besessen davon, diesen "Landstreicher" dingfest zu machen, vorallem, nachdem dieser aus Notwehr seinen guten Freund und Hilfssheriff Walt getötet hat. Doch es ist eine ungleiche Jagd, da Rambo einer der besten Soldaten seiner Einheit war und mittels Guerilla-Taktik, sämtliche Polizisten ausschaltet und Teasle bei dieser Gelegenheit noch einmal bittet, mit dieser Jagd aufzuhören. Gerade jetzt ist der Sheriff allerdings nicht mehr zu halten und trifft bald darauf auf den Ausbilder Rambos - Colonel Trautman. Dieser warnt ihn inständig vor weiterem Blutvergießen da er genau weiß, wozu sein Schützling in der Lage ist. Teasle hält die Warnungen allerdings für lächerlich und verfolgt Rambo weiterhin...

ZUR DVD:

BILD:
Ich war beeindruckt vom Bild dieser Silberscheibe. Für einen 28 Jahre alten Film wirkt es sehr scharf und wurde sehr gut restauriert. Im Vergleich zu den ersten TV-Ausstrahlungen im Privatfernsehen trennen das Bild Welten, was die Schärfe und Artefakte betrifft, die damals im Fernsehen zu "bewundern" waren.

TON:
Leider verhält es sich beim Ton genau verkehrt herum. Hier wurde für die DVD verschlimmbessert und manchmal klingt der Ton so dumpf und hohl wie aus einem Rohr. Da ziehe ich dann doch die alten Fassungen aus dem TV vor, da hier nicht gepfuscht wurde und die deutsche Tonspur unangetastet blieb.

FAZIT:

Alles in allem, bietet der erste Rambofilm eine gelungene Mischung aus Drama und Action, die durch den fantastischen Soundtrack noch ergreifender wirkt. Dieser Film klagt ein Land an, das seine eigenen Soldaten verraten hat - und die Gleichgültigkeit, mit denen diesen Kriegsheimkehrern gegenübergetreten wurde. Respektlos wird Rambo immer weiter bis an die Grenzen seiner Beherrschbarkeit getrieben und rastet schließlich aus. Eigentlich ist er jedoch ein friedlicher Mensch, der alles andere als die Person darstellt, die in den Fortsetzungen den Law & Order-Mann verkörperte.
Die DVD ist sehr zu empfehlen, da alleine das Bild den Kauf rechtfertigt, auch wenn der Ton nicht gerade einen Pluspunkt dieser Ausgabe darstellt - daher auch nur 4 Sterne. Davon abgesehen kann ich jedoch jedem raten, hier zuzugreifen ! ! !
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am 5. November 2013
Wie es aussieht, verdankt Sylvester Stallone einen Bruchteil seiner Action-Ikonisierung einem, jawohl, einem Apfel. 1968 begann der 25-jährige Literaturdozent David Morrell an seinem Debütroman First Blood zu werkeln. Sein Protagonist: John Rambo, benannt nach der Apfelsorte Rambo und angeblich skizziert nach dem amerikanischen Kriegshelden Audie Murphy. Alles andere als mit Obst beschäftigt sich First Blood nämlich mit der Auseinandersetzung von Post-traumatischen Stresssymptomen von kampffixierten Kriegsveteranen und der Frustration der amerikanischen Gesellschaft auf den verlorenen Vietnamkrieg, die rigoros an vielen heimgekehrten Soldaten ausgelassen wurde. Ganz schön schwermütiger Gefühlsschinken, für einen Charakter, dessen Name heute eigentlich nur noch als Inbegriff der ultimativen Kampfmaschine fungiert und dem Terminator im Zerstörungswahn in Nichts nachsteht.

Fazit: Ein Heiligtum und Meilenstein der cineastischen Actionkultur. Tausend Mal gesehen und dennoch wird man immer wieder aufs Neue vom 'Cheer of the Underdog' gepackt. Zu geschickt wechselhaftem Soundtrack und der ideal gewählten Landschaftskulisse agiert Sly wie eine Art Frankenstein und ist doch irgendwie nur gefangen in seinen Kriegserinnerungen.
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am 22. Dezember 2012
Rambo - First Blood ist wohl einer der besten, intelligentesten Actionfilme die ich je gesehen habe und gleichzeitig weit mehr als das. Einerseits ist zu bemerken, dass hier das System (die Exekutive/ die Staatsgewalt) vordergründig als unsympathisch und feindlich dargestellt wird, was in geschätzten 95% aller Actionfilme sonst eben genau umgekehrt gezeigt wird. Aus dieser Perspektive betrachtet sympathisiert der Betrachter mit dem unbesiegbaren Kriegsveteranen und Einzelgänger Rambo. Es tut dem einfachen Gemüt nachgerade gut zu sehen wie hier machtbesessene, rücksichtslose, vorurteilsbehaftete Polizeibeamte in ihre Grenzen verwiesen werden und in einer Konfrontation, trotz zahlenmäßigem und bewaffnungstechnischem Vorteil unterlegen sind. Der Zuseher fiebert hier mit dem schier unbezwingbaren Einzelkämpfer Rambo, der trotz allem verletzlich dargestellt wird.

Bei einer zweiten genaueren Betrachtung, in der man die eigenen Männlichkeitsphantasien und die Vorurteile gegen die Polizei hintan stellen sollte, wird aber klar wie unverhältnismäßig die Eskalationen sind die hier aus einer kleinen Alltagssituation entstehen. Eigentlich zeigt sich am Ende, dass Rambo, der eine ganze Kleinstadt verwüstet hat und dutzende Verletzte sowie zumindest einen Toten auf seinem Gewissen hat, zwar als gutausgebildeter Soldat perfekt funktioniert, aber in einer friedlichen Gesellschaft fehl am Platz ist. Er wurde ausgebildet um zu kämpfen zu töten und zu überleben - als Soldat zu funktionieren und reagiert auf einen respektlosen Übergriff der Exekutive mit einem Kleinkrieg, in den er sich wie ein Besessener hineinsteigert. Spätestens als er am Ende wie ein Kind weint und ersichtlich wird, dass er seine Kriegstraumata nie überwunden hat sollte dem geneigten Zuseher klar werden, dass er über die bisherige Laufzeit des Filmes mit einer psychisch schwer angeschlagenen, menschlichen Zeitbombe sympathisiert hat. Dem Entrechteten der ebenso in Schuhmachers "Falling Down" gezeigt wird - wenngleich weit weniger vielschichtig. Einem potentiellen Amokläufer, der hier durch die Polizei angestachelt wird und in einer Friedenssituation den Krieg heraufbeschwört.

Eben wegen dieser Wechselwirkung, der unterschiedlichen Betrachtungsweisen die dieser kluge Plot zulässt erachte ich "Rambo - First Blood" als einen großartigen Film. Hinzukommt freilich die Kritik am Vietnamkrieg und die allgemeine Frage, ob es denn wirklich sinnvoll wenn nicht sogar gefährlich ist, dass Staaten sich Tötungsspezialisten heranziehen. Freilich eröffnet "Rambo -First Blood" anfangs nur die mitreissende Perspektive des unbesiegbaren Einzelkämpfers gegen das spießbürgerliche, ungerechte System, die sehr viel Identifikationspotential beinhaltet. Aber gerade wenn diese Identifikation sich einstellt, sollte sich der Betrachter fragen mit wem er sich da eigentlich identifiziert und ob dahinter nicht der eigene Freiheitsdrang, überzogene Männlichkeitsphantasien oder soziophobische Veranlagungen stehen. Wie das Bonusmaterial offenbart sollte Rambo ursprünglich am Ende willig den Freitod durch die Hand von Collonel Trautman erfahren. Auch im Roman überlebt Rambo diesen Kleinkrieg nicht, soweit mir das bekannt ist. Daher frage ich mich heute oft: Um wie viel besser hätte die Wirkung dieses Films funktioniert, hätte man das ursprüngliche Ende beibehalten? Um wie viel klarer wäre seine Botschaft gewesen? Andererseits ist es vielleicht gerade diese Unklarheit die diesen Film so besonders macht. So ist Rambo für mich eine ebenso kontroverse Figur wie "Taxidriver" Travis Bickle oder Alex aus "Clockwork Orange" - also ein Mensch der trotz offenbar vorliegender psychischer Erkrankung zum Helden stilisiert wird. Nur wirkt dies in "Rambo - First Blood" subtiler und weniger offensichtlich.

Gleichwohl ob man Rambo nun als komplexen, sozialkritischen Streifen betrachten möchte, so wie ich oder sich von der Identifikation mit dem entrechteten Einzelkämpfer gefangen nehmen lässt. Dieser Film ist ein oft zu unrecht banalisierter Klassiker. Leider haben die Fortsetzungen dazu beigetragen, dass Rambo später ausschließlich als übermenschliche Kampfmaschine angesehen wurde und das Ansehen das "First Blood" verdient hätte fiel diesem Allgemeinbild anheim, dass die action-lastigen, anspruchsfreien Fortsetzungen zeichneten. Rambo2 etwa ist ein stumpfer Film, der dem Wunsch vieler Amerikaner den Vietnamkrieg doch noch zu gewinnen genüge tut. Teil 3 ist ein Propagandainstrument gegen Russland und den Kommunismus in Zeiten des kalten Krieges. Teil 4 ist zwar, dank fehlender politischer, bzw. amerika-patriotischer Botschaft noch am gelungensten und lässt dennoch jeden Anspruch vermissen. Insofern sehe ich "Rambo - First Blood" als kontroversen, sozialkritischen Klassiker an, der durch seine misslungenen Fortsetzungen entwertet wurde.
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Als Film erzählt "Rambo" eine einfache wie eindringliche Geschichte nicht nur über den Krieg in fernen Ländern, sondern auch darüber, dass die Grausamkeit und Ungerechtigkeit in allen Menschen zu finden ist, egal ob in Uniform oder nicht.

Der geschlagene und seelisch gebrochene Soldat John Rambo kehrt nach seinem Dienst zurück in die USA und findet auf Grund seiner Erlebnisse nicht mehr in diese ihm fremd gewordene Gesellschaft zurück. Er wandert heimatlos durch das Land, dessen Machthaber ihn einst in den Krieg schickten, das seine Taten nun aber verteufelt. Als er von der Polizei aufgegriffen und Extrems schikaniert wird melden ich die ihm antrainierten Instinkte wieder und er beginnt sein leben unter allen umständen zu verteidigen.

Das John Rambo hier noch keine übermenschliche Tötungsmaschine ist, sondern eher den Eindruck eines geheizten Tieres vermittelt steht in keinem Verhältnis zum späteren Klischee vom Übersoldaten. Interessant ist, dass es angeblich vor allem Stallone selbst gewesen sein soll, der dieser Figur diese gebrochene und ruhige Ausrichtung gegeben haben soll.
Er selbst soll die entsprechenden Änderungen im Drehbuch mit angeregt haben und hat meiner Meinung nach eine große Leistung vollbracht diese Figur zu verkörpern.

Auch wenn die Verantwortlichen später noch zurück ruderten und zum Beispiel den auch in der Vorlage vorgesehenen Selbstmord Rambos zu Gunsten der Fortsetzungen wieder aus dem Film entfernten, was dem Film meiner Meinung nach viel der potentiellen stärke nahm, ist Rambo in meinen Augen einer der besten Filme zum Thema was Krieg mit Menschen anrichtet und das auch die überlebenden Soldaten Opfer sind. Wer sich dann über die geschnittenen Szenen aufregt hat in meinen Augen den Inhalt nicht verstanden, denn die Aussage wird durch ein paar Sekunden weniger Blut nicht geschmälert.

Technisch ist die DVD dem Alter angemessen, die kleinen Fehler im Bild und die, vielleicht auch dem Alter geschuldet, blasse Farbgebung unterstützen die Grundstimmung des Films in meinen Augen nur noch. Rambo ist definiv nichts für den geselligen Männerabend, aber ohne Zweifel ein Film, den man als kritischer und interessierter Mensch gesehen haben sollte. Außerdem beweist dieser Film, dass in Stallone auch schon in jungen Jahren ein wirklich Güter Schauspieler steckt und er es dann auch zeigt, wenn er selbst Herzblut in die Figur und deren Entwicklung stecken konnte.

Ich würde Rambo uneingeschränkt empfehlen, nur 4 Sterne (mit Tendenz zu 5) gibt es dennoch, denn er ist nicht die Referenz zum Thema und die technische Ausstattung hätte schon etwas üppiger ausfallen dürfen und hier zählt ja nicht nur der Film, sondern auch seine Umsetzung.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Juni 2004
Dieser Film ist um Welten besser als sein Ruf. Hier geht es um die Schwierigkeiten, als Vietnam-Veteran wieder Fuss zu fassen, und das wird ebenso überzeugend, packend wie auch actionreich erzählt.

Der Veteran John J. Rambo wird in einer Kleinstadt vom selbstherrlichen Sheriff und dessen Mannschaft verhaftet und gedemütigt. Es gelingt ihm zu fliehen, doch die Polizisten veranstalten eine wilde Jagd auf ihn. Rambo, einst ein Elitesoldat und Einzelkämpfer, schlägt sich in die Wälder und verteidigt sich (daher der Originaltitel, wenn er seinem zum Eingreifen herbeikommandiertem Oberst erklärt: "They spilled the first blood, not me"). Schliesslich kommt sogar die Nationalgarde, und Rambo ist jetzt mitten im Krieg gegen einen übermächtigen Feind- den er Mann für Mann töten wird...

Das Ganze macht Sinn, bietet genügend Action und auch ein bisschen Psychologie (wenn es auch reichlich üebrtrieben wäre, von Tiefgang zu sprechen), ist anständig gespielt und ordentlich abfotografiert. Das miserable Hau-Drauf-Image der Rambofilme kommt wohl eher von den unsäglichen Teilen 2 und 3, von deren Konsum man nur dringlich abraten kann - vor allem Rambo 2 ist an Dummheit und Schwachsinn kaum zu überbieten. Doch dieses Original lohnt sich, auch wenn hier bereits einige der üblichen Klischees bemüht werden.
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